Lokalbahn Ellok

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    • Hier noch ein Bild von der Trittstufe zum Führerstand. Links und rechts müssen noch Streben zum Fahrwerk angebaut werden, das kommt später.



      Nun noch ein paar Bilder vom Gesamteindruck, auch noch mit den angebauten Lampen.





      Bei den Lampen auf der Pufferbohle bin ich noch nicht ganz sicher, ob ich sie nicht etwas größer mache. Es ist zwar Maßstabsgetreu wie es ist, aber diese Einheitslampen der DB machen nicht viel her, und im Modell kann man schon etwas übersteigern.

      Wenn ich noch Lust habe, mache ich eine grobe Inneneinrichtung und damit das Führerhaus erstmal zu. Das ist auch vom Handling des Modells besser.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Hallo Sieghard,

      das mit den Maßen ist immer so eine Sache. Ich habe eine recht gute Zeichnung der Lok aus einem Heft, dazu nehme ich noch Fotos zur Hilfe und arbeite bekannte Größen von Objekten ein.
      Die Grundmaße müssen schon stimmen. Generell arbeite ich aber vor allem auf den Eindruck hin, manches Detail darf im Modell gern ein wenig größer sein, um zur Wirkung zu kommen.

      @ Andy: Ja, je mehr dran kommt desto mehr wird das pummelige an der Lok deutlich.

      Und es ist auch ein bisschen weiter gegangen. Hier ein erstes Bild vom Führerstand. Die Tapete ist schon so gut wie dran, die Einrichtung ist im Entwurf.



      Mal sehen, ob auf das Entwurfsmodell heute das Dach drauf kommt.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Hallo zusammen,

      heute erstmal zwei kleine Werkzeugkisten angebracht. Dabei gleich einen eklatanten Konstruktionsfehler entdeckt, die Fläche hinten zu kurz! Wie konnte das denn passieren??? rotwerd1



      Aber immerhin jetzt sind sie dran:



      Heute werden noch ein paar Kleinteile für das Fahrwerk und den Führerstand gezeichnet, dann kann auch das Dach drauf kommen.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Ein wenig habe ich noch gezeichnet, aber...

      Jetzt wird es langsam ernst!

      Ich denke es wird Zeit mit dem eigentlichen Modell langsam nebenbei anzufangen. Und wo fang ich an? Unten! Also bei den Rädern.
      Gezeichnet habe ich die in alter Tradition sehr einfach, für das Modell gibt es aber durchbrochene Speichen. Ich benutze dazu eine "Semi-Goon" Methode, Ruhri hatte es bei seiner 24er ähnlich gemacht. Als Rückseite wird ein Ausdruck auf 0,5mm Pappe geklebt, dann die schwarzen Flächen ausgestichelt und dann ein zweiter Ausdruck gegen geklebt.
      Ich benutze ausgedruckte Ringe für Achskörper und Spurkranz, insgesamt 3 Ringe:



      Anschließend werden Speichen aus einem 2mm breiten Streifen Finnpappe (1,5mm) geschnitten und eingeklebt. Zum Abschluß kommt ein "Deckel drauf, daß es ein schönes glattes Bild ergibt.



      Das ist der bisherige Stand, vor dem Einfärben des Rades.



      Es geht nun an die Serienfertigung.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Heute erst noch ein paar Bilder zur Evolution der Räder. Ach ja, die ersten Teile vom Stromabnehmer kommen nun auch schon dazu.



      Weiter ging es mit dem Bemalen. Ich benutze Aqua Color und Pinsel. Zuerst kommt ein Grundanstrich in einem sehr dunklen Rot (ich wollte es nicht direkt in Schwart wie Norm machen) und dann ein Deckanstrich in Karminrot.
      Und zuletzte die Radreifen in "Eisen - Metallic"



      Alle 4 Räder sind nun fertig, heute geht es an ein paar Teile zur Ergänzung, es ist noch nicht alles fertig gezeichnet.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Wie versprochen, es geht etwas weiter. Beim Vor-Modell bringe ich nicht mehr alle Teile an (vor allem nicht im Führerstand) aber ein wenig darf schon sein.
      Hier erst die Aufrüstung des Führerpults, mit aufgesetzem Motorstromanzeiger.






      Einen Feuerlöscher gibt es auch in einer Ellok... dazu noch eine Schalttafel und das Führerbremsventil als einfache plastische Darstellung.





      Und ein Blick durchs Fenster.

      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Hallo Andy,

      Du hast recht, im Vergleich zu den bekanntesten E69 02 und 03 ist sie richtig wuchtig. Sie hat immerhin auch annährend die doppelte Leistung. Die Streckensicht war sicher bei den kleineren Loks besser, aber die E 69 05 war immer das stärkste Pferd im Stall. Wenn mehr Zugkraft gefordert war, kam nur noch eine E 44 aus Murnau in Frage. Schade, daß es mit der Anhebung der Streckenhöchstgeschwindigkeit alles aus war für die E 69. Nach Oberammergau fahren heute die typischen roten Nahverkehrstriebwagen.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Ich denke, nun habe ich alle wichtigen Anbauteile fertig. Zum Fahrwerk ist noch einiges an diesem Wochenende dazu gekommen.
      Zuerst gibt es jetzt die Auftritte an den Pufferbohlen, und den für so eine kleine Lok recht imposanten Schienenräumer.



      In der schneereichen Gegend um Oberammergau war si ein Räumer sehr praktisch. Ist zwar kein Schneepflug, aber bei einer Lokalbahnstrecke weiß man selten, was alles auf den Schienen liegt.
      Weiter geht es mit der SiFa Anlage (linkes Bild) und auf der anderen Seite mit der Ölpumpe für den Trafo, neben der Aufstiegsleiter.
      Auch die Erdungsstange ist mit an Bord.



      Auf dem Dach ist noch nicht so viel passiert, aber die Knorr Glocke und die Basis für die Isolatoren ist schon drauf. Hier muß dann eigentlich nur noch ein schöner Stromabnehmer dran.




      Abschließend noch 2 Bilder in der Totale, und eines von Vorn.





      Bis bald auf diesem Kanal.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Ein Bild gibt es noch...



      Der Stromabnehmer entsteht. Die 2 Seiten des Ausdrucks bekommen eine Zwischenlage aus 0,5mm Karton. Der wird nach Aufkleben der ersten Seite mit Sekundenkleber gehärtet, damit der Abnehmer auch eine gewisse Stabilität bekommt.
      Löcher für die Drähte sind auch schon gebohrt, dann kann es demnächst weiter gehen.

      Der Stromabnehmer wird dann komplett gestrichen. Es ist dann neben den Rädern das zweite "echte" Stück für den Wettbewerb.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Ein wenig komme ich weiter, momentan gibt es auch ein kleines Motivationsloch... Hier habe ich die wichtigsten Teile gebogen, die beiden Querstreben werde ich heute mal probeweise löten.
      Die Federn sind gewickelter 0,4mm Messingdraht, was noch fehlt sind vor allem die Isolatorscheiben.



      Nun habe ich auch endlich mit dem Fahrwerk angefangen. Hier baue ich dieses Mal deutlich stabiler. Die Teile sind alle mit 0,5mm Graupappe verstärkt, die Streben sind aus 1,5mm Finnpappe. Die beiden Räder sind mal zur Probe aufgelegt.



      Dann geht es demnächst richtig los. Ich teste heute nochmal etwas mit den Lamellen an den Aufbauten, da möchte ich es etwas plasitscher machen.

      Ich muss nun zwischendurch zur Motivation zwischendurch was anderes basteln, Dazu an anderer Stelle mehr.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Den Stromabnehmer hab ich jetzt verlötet, das ist ein richtig stabiles Ding geworden. Dann kann ich fertig bauen... Schleifstück drauf, Isolatoren dran und lackieren.



      Aber ich musste noch ein wenig mit den Lamellen probieren. Ich habe hier eine Klappe ausgeschnitten, und die Lamellen zur Hälfte geschlitzt und mit einer Klinge und Pinzette aufgestellt.
      Ich denke das mache ich dann beim Modell, indem ich zusätzlich mit Sekundenkleber härte und es auf schwarzen Fotokarton aufklebe, genauso. Mir gefällt es schon so recht gut.



      Das war's auch hier für heute.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Hallo Gunnar,

      ich hoffe, die T3 zieht Dich aus dem Motivationsloch raus. Der Schlepptender sollte dafür genügend Energiereserven haben. zwinker2
      Was es an Neuem zur E69 zu sehen gibt, ist doch sehr erfreulich. Eine saubere Arbeit, die gut aussieht. klasse1

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo Gunnar,

      mit den ollen (K)Lamellen probiere ich schon seit einiger Zeit ab und rum. Diese Dinger machen einen recht großen Teil der Erscheinung eines solchen Modells aus.

      Ich fand schon Hottes Ideen recht spektakulär. Das hier sieht aber noch ein wenig besser aus.

      Also Kurzanleitung bitte! Der Dank vieler dürfte Dir sicher sein.
      Beste Grüße

      von Andy

      Lasst uns (k)leben!
    • Auch hier geht es jetzt endlich ein wenig weiter.

      Bei dem eigentlichen Wettbewerbsmodell werde ich die Baugruppen vermischen, ich baue also nicht erst Fahrwerk, dann,...

      Der Druck kommt von einem guten Laserdrucker, damit das Gehäuse ein leicht seidenmattes Finish bekommt.
      Etliche Teile werde ich aufdoppeln, damit fange ich hier an. Am Führerhaus werden die Fensterrahmen plastisch aiufgebracht. Diese schneide ich zuerst innen aus, färbe die Kanten mit Aquacolor und dann erst schneide ich Außen um wieder die Kante zufärben.
      Die Führerhauswand wird auf 0,5mm Pappe geklebt, und auch ausgeschnitten, dann die Rahmen aufgeklebt.



      Ach ja, die Fensterscheiben liegen in kleinen Taschen:





      Hier noch ein Bild des ersten "Serien" - Lüftergitters. Dazu habe ich den Farbton im Ausdruck etwas heller gehalten, da das Teil durch das Tränken mit Sekundenkleber etwas nachdunkelt. Hier sind die Kanten der Lamellen mit Filzstift gefärbt, der Rand des Teils wieder mit Aquacolor. Ach ja, Andy, eine kurze Anleitung kommt in den nächsten Tagen.





      Zuletzt für heute ein bereits fertiges Teil, der Stropmabnehmer. Es sind noch die Isolatoren dazu gekommen - mit den Dahhalterungen.





      Ich denke jetzt geht es hier in kleineren Abständen weiter. Und dann gibt es sicher auch bald einen Bogen der Lok für euch.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Heute löse ich mein Versprechen ein... Kleiner Exkurs, wie baue ich ein Lüfter - Lamellen - Gitter aus Papier.

      Für meine Lok habe ich hierbei zuerst die entsprechenden Teile eine Stufe heller in der Farbe gemacht und ausgedruckt.
      Dann wird auch schon fröhlich drauf los geschnitten. Ich schneide immer gleich zwei Teile, dann kann man sich einen Schnitzer leisten. Die Schnitte werden an der Unterseite gemacht, dort wo die Lamellen aufgeklappt werden sollen.



      Damit sind alle horizontalen Schnitte gemacht.



      Jetzt wird es fummelig. Mit frischer Klinge wird jede Lamelle nur zur Hälfte an der Seite eingeschnitten. Bei meinen Lüftern sind das ca 0,7 - 0,8 mm. Das ist einfach eine Konzentrationssache, wie Ketten bauen.... klappt ganz gut.



      Wie werden dann die Lamellen ausgestellt? Ich habe dazu ein einfaches Hilfsmittel. Ein Streifen Pappe (steife 0,5mm Pappe) in der Breite etwas schmaler als die Lamellen, wird vorsichtig von hinten durchgeschoben und damit die Lamellen aufgerichtet.
      Nur bei der obersten Lamelle ist das etwas tricky. Da muß man mit dem Fingernagel nachhelfen.





      So, nun haben wir, mit gleichzeitigem Färben der Kanten (Filzstift ist hier super, er soll ruhig in die Pappe einbluten), alle Lamellen gleichmäßig ausgestellt, und gleich geht es weiter...
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Lamellen Teil 2:

      So sollte es dann aussehen (Von Hinten muß es nicht schön sein!):



      Da das Ganze ziemlich filigran ist - kommt nun Sekundenkleber ins Spiel. Die ganze Baugruppe wird ordentlich getränkt. Nun seht ihr auch, warum ich das Bauteil noch auf seiner Papier-Umgebung gelassen habe und noch nicht ausgeschnitten. Es lässt sich viel besser handhaben, die Lamellen leichter biegen und zuletzt ist das Tränken mit Sekundenkleber nicht jedes Mal mit der Gefahr verbunden das Teil an den Fingern kleben zu haben.



      So sieht das danach aus, wenn es getrocknet und ausgeschnitten ist- ich denke es sieht schon deutlich besser aus als nur der 2-D Druck:



      Zuletzt wird es noch aud eine Aufdoppelung geklebt, und liegt bereit zur Montage am Vorbau der Lok.



      Ich hoffe, der kleine Exkurs hat gefallen, damit habe ich auch wieder ein teil mehr für meine Lok fertig.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • Hallo Gunnar,

      danke für die recht anschauliche Erklärung.

      Genau an dieser Stelle entscheidet sich nach meiner Meinung, ob es ein Modell wird oder ein Spielzeug. Von den verschiedenen Ansprüchen jedes einzelnen Modellbauers mal ganz abgesehen.

      Jeder kann, aber keiner muss!

      Das Beste an Deiner Variante ist, das sie reproduzierbar ist! Genau da lag für mich bisher immer der Knackpunkt.

      Weiter so!
      Beste Grüße

      von Andy

      Lasst uns (k)leben!