Junkers Ju-52/3m - "Tante JU", GPM, 1:33

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    • Auch wenn ich schon wieder von der Nummerierung abweiche, werde ich mich jetzt mit der Ausstattung der Cockpitrückwand (49) bis (65) beschäftigen.



      Wie aus dem Anleitungsbild zu ersehen ist, ist der Zusammen- und Anbau relativ unspektakulär. Auf Grund des Bauberichtes von Volkmar habe ich die dreidimensionale Umsetzung der aufgedruckten Kabel übernommen und diese mit chirurgischem Nähgarn ausgeführt – selbstverständlich ist es vorsichtshalber nicht resorbierbar happy1 .



      Die weiteren Anbauteile sind auch nur noch Formsache.



      Damit ist das Cockpit so weit fertig schwitz1 . Hier ein kleiner Rundgang…







      Ein kleines Zwischenfazit:
      Jetzt, wo das Cockpit fertig ist, stelle ich mir die Frage, ob man das alles auch in der Reihenfolge der Bauteilnummern hätte bauen könne. Die Antwort ist ein eindeutiges „vielleicht“. Größtenteils würde es wohl gehen, aber man würde sich während des Baus ein wenig behindern, weil das Handling einfach nicht gut ist. Die Nummernfolge der Anleitungsbilder scheint willkürlich gewählt und so habe ich mir immer wieder reiflich überlegt, mit welcher Baugruppe ich weitermache und die Baureihenfolge selbst gewählt. Ich würde es beim nächsten Mal wieder so machen und das entgegen der Bauanleitung, die eine andere Reihenfolge empfiehlt.
      Die Passgenauigkeit der Teile ist bislang sehr gut. Der Karton lässt sich prima verarbeiten und die Oberfläche verzeiht auch das Entfernen von „überflüssigem“ Weißleim.

      Ich habe bis hierhin an 13 Basteltagen 245 Bauteile in 13 Stunden und 7 Minuten zusammengeklebt und freue mich auf die nächsten Bauabschnitte, wenn das Vorderteil der Ju-52 zum „Bus“ erweitert wird.
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" und der Fregatte Klasse 122 gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Hallo Andreas

      Das ist absolut phantastisch, was Du hier zeigst!

      jabietz schrieb:

      13 Stunden und 7 Minuten
      Arbeitest Du mit der Stoppuhr? happy1

      Nun bin ich auf den weiteren Verlauf gespannt!

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Wenn Schokolade die Antwort ist, dann ist die Frage unwichtig ostern 3

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • @Christian und Fritz: Vielen lieben Dank.

      @Peter: Auch dir gilt mein Dank ... und ... ja, ich sitze tatsächlich mit einer Uhr am Basteltisch und notiere mir grob die Bastelzeiten. Du weißt doch, die Sehleute auf den Ausstellungen wollen immer wissen, wie lange man an diesem oder jenem Modell gesessen hat. Das geht nur, wenn man halbwegs die Zeiten aufschriebt.

      Wie es mit der Ju-52 im Speziellen weitergeht, würde mich auch interessieren kratz1 . Ich habe nämlich noch keine Ahnung les 2 , aber heute Nachmittag weiß ich bestimmt schon mehr.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Hallo Andreas,

      Gratulation, der erste Bauabschnitt ist dir wirklich gut gelungen.
      Ich bin gespannt wie es weitergehen wird.

      Die Minenuchervariante hätte schon was.

      LG
    • Hallo Andreas

      Das sieht bei Dir alles sehr perfekt aus. Ich kann mich für die Perfektion des Kartonmodellbaus sehr begeistern und finde es einfach phantastisch, was man aus so ein bisschen Papier alles so machen kann. Ich selber habe den Bogen auch schon seit vielen Jahren bei mir in der Kiste liegen. Ich habe diesen mal gekauft, weil ich den wirklich toll fand. Ist aber nicht so ganz einfach. Vielleicht mache ich mich auch mal daran und verfolge Deinen Baubericht, den Du auch sehr schön bebildert in Szene setzt.
      Ich habe mich mittlerweile auch für ein Wettbewerbsmodell entschieden und will was machen, was ich bisher auch noch nicht so gebaut habe. Aber leider hatte der von mir bestellte Bogen einen massiven Druckfehler und das Modell war so nicht baubar. Aber mittlerweile ist ein neuer Bogen zu mir unterwegs und ich kann auch bald mit meinem Modell starten.
      Aber eins kann ich schon mal sagen. In dieser Sparte ist noch kein Modell im Wettbewerb vertreten. Ich will einfach mal was bauen, was nicht so oft gebaut wird und betrete für mich jetzt mal absolutes Neuland und will neue Erfahrungen sammeln. Mal sehen, was daraus wird, da ich ja fast nur meistens Schiffe gebaut habe. rollen1 rollen1
      Viele Grüße
      Guido
    • @Armin: Vielen Dank. Ich hätte auch richtig Lust diese Minensuchvariante zu bauen, auch wenn die Farbgebung und Kennung des Fliegers nicht ganz richtig sein sollten und sich andere daran stören könnten.

      @Günter: Dankeschön. Mal sehen, vielleicht bekomme ich die Kanzel abnehmbar hin. Da werde ich wohl mal etwas experimentieren müssen.

      @Guido: Ich muss mich auch einigermaßen umstellen, was Flugzeugbau für einen Schiffsmodellbauer betrifft. Ansonsten bin ich mal gespannt, was du denn als Wettbewerbsbeitrag zeigen wirst.

      @Günter von der Rezat: Vielen Dank für dein Lob und ein ganz herzliches Willkommen in meinem Baubericht.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Servus Andreas,

      ganz große Klasse, was du hier baust! Das ist Kartonmodellbau vom feinsten! klasse1 cool1

      Die D-AQUI war und ist ist auch jetzt noch oft zu Gast am Flughafen Linz-Hörsching. Als der noch meine Arbeitsstelle war und die Tante Ju meist eine ganze Woche zu hier war, um Rundflüge ins Salzkammergut in Oberöstereich zu machen, hatte ich oft das Vergnügen, sie auf ihren Stellplatz einzuwinken. Natürlich gab es auch ausgiebige Besichtigungen und Gespräche mit der Crew.
      Auch in den Bergen durfte ich die D-AQUI manchmal im Flug beobachten, wenn sie langsam und bedächtigt mit dem ihr eigentümlichen Brummen zwischen den hohen Felswänden über den Traunsee oder den sanfteren Hügeln rund um den Attersee ihre Runden zog. Da gerate ich ins Schwärmen!

      Viel Vergnügen am weiteren Bau!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • @Christoph: Vielen lieben Dank. Zu meinem "Fotostudio" habe ich ja schon etwas geschrieben. Ich tue mich schwer mit Bildern, die mit wenig Licht "so schnell nebenbei" auf der Schneidmatte mir einem Handy geschossen wurden und mag mir diese in den Bauberichten kaum ansehen. Es ist zwar auch interessant das Werkzeug von anderen Modellbauern zu sehen oder deren "Organisation", aber es lenkt einfach vom Wesentlichen ab. Darum nehme ich mir etwas kostbare Bastelzeit für vernünftige Fotos auf oder vor neutralem Hintergrund. Jeder Modellbauer nimmt sich ganz viel Zeit zum Basteln und möchte sein Werk dann Im Internet zeigen und vielleicht Komplimente fischen. Warum dann aber nicht auch vernünftige und vor allen Dingen scharfe Bilder, die man am PC wunderbar kontrollieren kann, hochladen? Sorry, ich entfache schon wieder eine Grundsatzdiskussion.

      @Buddy: Dankeschön. Mit D-AQUI hatte ich damals den Rundflug über meine Heimatstadt und Umgebung gemacht. Es war ein unvergesslicher und wahr gewordener Traum.

      @airgoon: Danke, danke, danke
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Tja, und wie macht man nun weiter? Ich habe mir wieder die deutsche Übersetzung der Bauanleitung vorgenommen und den Inhalt mit anderen Bauberichten verglichen. Es gibt wohl niemanden, der sich an die Anleitung gehalten hat. OK, sie ist ja auch etwas (mehr) durcheinander.

      Ich werde mich auch weiterhin nur näherungsweise an die Reihenfolge der Textanleitung halten und mit der Fußbodenplatte (W17a) fortfahren.

      Der Fußboden des Mannschaftsraumes (W17a) wird auf Lasercut verdoppelt und an (W5) angeklebt. Danach fällt auf, dass das bedruckte Bauteil vorne etwa 1mm länger ist.



      Was soll ich damit machen? Na klar, lieber zu lang als zu kurz, aber … !
      Also habe ich das Deck zur Probe aufgesteckt und die innere Bordwand (4bwewnL) – welche eine Bauteilnummer – ausgeschnitten und angelegt. Die Markierungen passen fast genau.



      Wenn ich jetzt allerdings den einen Millimeter vorne abschneide, dann passt es eben um diesen Millimeter nicht mehr. Der Millimeter bleibt dran und der Fußboden wird verklebt, nachdem ich vorher noch eine weitere Korrektur an der Seitenwand von (27c) vorgenommen und dort den im Bild markierten schmalen Streifen auf Fußbodenhöhe abgeschnitten habe!

      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Als nächstes wird in der Bauanleitung das Teil (3d) angesprochen. Davon gibt es zwei, je eins pro Seite, und sie schließen seitlich das Cockpit unterhalb des Fußbodens ab. Würde man diese allerdings in der Reihenfolge vor (3e)ankleben, dann bekommt man mit den Klebelaschen von (3e) Probleme, weil man diese nur schwer unter (3d) bekommt.

      Und wenn ich mich schon um die drei Teile kümmere, dann auch gleich um (3a) und (3c). Mit der Kanzel (3b) warte ich noch.
      Ok, es geht also um diese Einzelteile…



      Die vorbereiteten Baugruppen vor dem Anbau...



      Nach dem Anbau von (3e) kämen (3dL) und (3dP) auf die Klebelaschen von (3e), aber da passt es nicht. Was sagen die anderen Bauberichte dazu? Nichts! Was habe ich falsch gemacht? Keine Ahnung! Nichts!



      Nach langem hin und her habe ich herausgefunden, dass die Oberkante von (3d), und damit meine ich nicht dessen Klebelasche, mit dem Fußboden des Cockpits bündig abschließen soll, damit es später auch mit den langen Wänden (4b) passt.
      Das bedeutet, dass jeweils die Unterkante von (3d) über (3e) geklebt werden muss, denn die Eckpunkte passen und stimmen auch. Bei (3a) und (3c) ist gutes Vorformen notwendig, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.





      Weil ich noch nicht weiß, wie ich weitermachen soll, kommen hier zwei Totale.

      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Moin Fritz

      Ich kenne ja nun meine eigenen Bauanleitungen und die lassen keine Wünsche offen happy1 .
      Nein, im Ernst, ich denke es gibt weitaus bessere Bauanleitungen, die auch wirklich anleiten und nicht nur zeigen, wie es mal aussehen könnte. In dem Fall der Ju-52 unterstelle ich einfach, dass der Konstrukteur sein Modell nicht aus dem endgültigen Bogen gebaut hat und noch weniger war da ein Kontrollbauer dran. Jeder, der den Bogen nachbaut, wird das auch so feststellen können.

      Um noch einmal auf meine Bauanleitungen zu kommen - ich drucke übrigens gerade den "Erlkönig" der Fregatte Klasse 122, die im Dezember in meinem Shop erhältlich sein wird - da habe ich mir seinerzeit sehr viel bei Piet abschauen dürfen, es teilweise übernommen und für mich und meine Arbeitsweise optimiert. Der Bau eines KvJ-Modells wird durch die Reihenfolge der Nummern vorgegeben und durch Anleitungsbilder in der richtigen Reihenfolge unterstützt - so wie es auch der HMV lange Zeit bei seinen Bögen gezeigt hat. So schön die Bögen und Motive osteuropäischer Kartonmodellbaubogen-Hersteller auch sein mögen, bei den Anleitungen besteht noch mächtig Luft nach oben.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • jabietz schrieb:

      Ich habe nur noch überhaupt keine Idee wie ich das so umsetzen kann, dass man den Minensuchring für den Transport des Modells abnehmbar ausführen kann.
      Hallo Andreas,

      da kann vielleicht Chris "Rhein-Main-Stammtisch" weiterhelfen, der hat eine Quelle für winzige Magnete mit großer - äh - Leistung(Mist, Fachbegriff vergessen...) Neodyn, wenn ich recht erinnere.

      Gruß,

      Robert
    • jabietz schrieb:

      In dem Fall der Ju-52 unterstelle ich einfach, dass der Konstrukteur sein Modell nicht aus dem endgültigen Bogen gebaut hat und noch weniger war da ein Kontrollbauer dran. Jeder, der den Bogen nachbaut, wird das auch so feststellen können.
      Da ich mittlerweile schon die erste Seitenwand angebaut habe und dabei größere Probleme auftraten, wird meine obere Aussage bald verständlich sein.

      @Robert: vielen Dank für den Hinweis. Ich werde die Möglichkeit mit aufnehmen.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Und nun????

      Die langen Seitenwände! D.h. ich beginne erstmal mit der Backbordseite. Der Zusammenbau der inneren Wand, die auf dünnerem Papier gedruckt wurde, und der Außenwand mit Fensterfolie ist in der Anleitung ausführlich beschrieben. Es wird auch auf „sorgfältiges halbrundes Formen der unteren Kante des Heckteils nicht vergessen“ hingewiesen und es wird auch erläutert, wie und wo folgende Teile mit dem Fußboden verbunden werden. An der oberen Kante steht die innere Wand etwa 2 mm über und soll als Klebelasche für das Dach Verwendung finden.



      Nach sämtlichen Vorarbeiten sieht die Backbordwand nun bei mir so aus



      Noch eine kleine Anmerkung: das Zusammenkleben der beiden Wandflächen ist wegen des dünnen Papiers nicht ganz ohne. Der Uhu aus der Flinken Flasche suppt das Papier etwas durch.
      Vor dem Anbau der Wände an den Rumpf sind nach Abbildung 6 noch die Kleinteile (34) und (36) bis (39) im Cockpitbereich anzubauen, die dann so aussehen…



      Anmerkung: gemäß Anleitung sollen diese Kleinteile und auch andere Dinge erst nach Anbringen der Wände an den Rumpf angebracht werden. Das soll mir der Konstrukteur mal zeigen, wie das gehen soll. Im Leben nicht!!! Wie schon geschrieben, diese Bauanleitung hat mit "anleiten" überhaupt nichts zu tun, sondern sie zeigt, wie es einmal aussehen soll - immerhin. Die Reihenfolge der Baugruppen muss der Modellbauer selbst herausfinden.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Hallo Andreas,

      ich noch mal bezüglich der Magnete; Und Deinem Vorhaben, den Ring abnehmbar zu bauen:

      Die heißen Neodym-Magnete, und bei magnetmax.de gibt es diese Teile bis auf Millimetergröße herunter, in unterschiedlichen Formen.
      Beispiel:
      Zylinder-Magnete 1,0 x 1,0mm, Stk. bis 25g belastbar, Packung zu 20 Stk., € 3,80 zzgl. Porto.

      Vielleicht findest Du damit einen Lösungsansatz.

      Gruß,

      box 1
    • @Frank: Vielen Dank für die lieben Worte.

      @Tom57Wien: Auch dir gilt mein Dank. Ich bin selbst genauso gespannt, wie es nach der ersten Seitenwand weitergeht. Ich habe nämlich noch keinen roten Faden gefunden.

      @Buddy: Vielen Dank für den Link, da könnte etwas dabei sein. Dieser Minensuchring ist nicht direkt mit dem Rumpf verbunden, sondern nur über Streben und Seile(?). Ich muss sehen, wie ich das später grundsätzlich gelöst bekomme.
      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Moin Andy

      Ja, das ist wirklich sehr schade, aber es zählt wohl nur noch "der Bogen muss schnell in den Druck", damit das Geld fließt. Eine Endkontrolle wird kaum gemacht.

      Ich möchte mich und meine Konstruktionen gerne hervorheben, denn ich kann behaupten, dass die wesentlichen Baugruppen von mir während der Konstruktionsphase mehrfach gebaut wurden. Vom Rumpf der Fregatte habe ich beispielsweise alleine vier Exemplare liegen, bis ich damit zufrieden war und das Anleitungsmodell begonnen habe. Erst nach Fertigstellung aller Teile, des Bogenlayouts, der kompletten Bauanleitung und einer Teileliste geht der Bogen zu einem gewissenhaften Kontrollbauer meines Vertrauens. Klar, der findet natürlich auch immer ein paar Dinge, die beseitigt werden müssen. Manchmal kommen sogar Empfehlungen, dass die Nummerierung ungünstig ist und man die eine oder andere Baugruppe zuerst bauen müsste. Dann kann es in der Bauanleitung schwierig werden, um diese Änderungen nachträglich einzubauen. Wie auch immer, erst wenn der Kontrollbauer mir grünes Licht gibt, kommt der Bogen in den Druck. Der Konstrukteur des Modells darf aber selbst niemals der Kontrollbauer sein, denn der ist "betriebsblind" und findet seine Fehler gar nicht. Gerade bei der Bauanleitung ist es wichtig, dass diese nicht vom Konstrukteur geprüft wird, denn der weiß ja, wie er es sich gedacht zu bauen. (Vergleicht das doch mit Bedienungsanleitungen von technischen Geräten: diese sind meist vom Ingenieur für den Techniker, aber nur in seltensten Fällen für die Hausfrau geeignet)

      Leider wird diese in meinen Augen einzig sinnvolle Vorgehensweise aus vermutlich wirtschaftlichen Gründen von vielen Verlagen nicht (mehr) umgesetzt. Der Kontrollbau meiner Fregatte hat ziemlich genau 5 Monate gedauert, das kann sich ein größerer Verlag wohl nur leisten, wenn gleichzeitig mehrere Konstruktionen in Arbeit sind. Ich meine damit, dass die Konstruktion oder der Kontrollbau wirklich läuft und nicht über viele Jahre immer nur angekündigt ist und dann doch nichts passiert.

      Und wenn ich schon meine Fregatte Klasse 122 erwähne, mache ich doch gleich noch etwas Werbung und stelle hier - und nicht in meinem Modellbaublog - das allererste Foto vom fertigen Modellbaubogen ein.

      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Na klar, Volkmar, aber ein Gedanke führt zum nächsten Gedanken und ist dann schnell niedergeschrieben.

      Aber zur offensichtlichen Erleichterung vieler Modellbauer geht es hier mit dem Baubericht weiter ...

      Eine erste Passprobe der Außenwand offenbarte Schwächen, die ich so nicht erwartet habe. Im Bereich des Cockpits gibt es die Klebelaschen von (2), (3a) und (3d), die jetzt stören, weil die zuletzt gebauten kleinen Anbauteile teilweise dort hin gehören.



      Auf dem letzten Bild habe ich mal versucht es darzustellen. Die gelbe Fläche zeigt die Klebelaschen, die rote Fläche die anzubauenden Teile. Deutlich ist zu erkennen, dass die Konstruktion an dieser Stelle ziemlich schlecht ist. Es wäre auch bei Einhaltung der Reihenfolge laut Bauanleitung zu diesem Problem gekommen. Warum ist dieses Problem eigentlich in keinem anderen Baubericht beschrieben? Jeder muss mit diesem Konstruktionsfehler konfrontiert worden sein und das sogar auf beiden (!!) Seiten … oder habe ich wieder zu genau gebaut? Vielleicht haben die Kameraden die inneren Anbauteile aber auch gar nicht gebaut (was an dieser Stelle übrigens die beste Lösung ist) und so gar nichts von dem Fehler bemerkt.

      Nun ist improvisieren angesagt, denn die Klebelaschen erscheinen mir wichtig, um einen sauberen Übergang in der Oberfläche zu bekommen. Der Mittelweg für mich war, dass ich die Klebelaschen etwas „ausgedünnt“ und die Anbauteile teilweise entfernt habe.



      Mit ein wenig Frust habe ich die Außenwand zuerst im Cockpitbereich angeklebt und nach dem Trocknen den Fußboden in der laut Anleitung richtigen Höhe angebaut: die untere Kante der dünneren Innenwände soll mit der Oberkante des Fußbodens abschließen. Passt!



      Lieben Gruß
      Andreas
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    • Hallo Andreas,

      wie immer ein toller Baubericht und sauber dokumentiert.

      Bei der Problematik mit den Anbauteilen im Seitenteil, Bereich Cockpit: Hätte man das vorher gewusst, hätte man evtl Innen- und Außenhaut an der Stoßkante zum Cockpit nicht gänzlich verleimt, sondern 1/2 cm ohne Leim belassen. So könnte man die Klebelasche dann zwischen Innen- und Außenhaut einstecken.

      Der gefundene Kompromiss wird wohl kaum zu sehen sein, da müsste man ja schon einen sehr exponierten Blickwinkel in die Kanzel einnehmen.

      Wenn ich den Fliege mal angehe, hab ich mit Deinem Baubericht in meiner Linksammlung ein Kompendium zum nachschlagen.

      Gruß,
      Stephan
    • Stephan schrieb:

      ...Hätte man das vorher gewusst, hätte man evtl Innen- und Außenhaut an der Stoßkante zum Cockpit nicht gänzlich verleimt, sondern 1/2 cm ohne Leim belassen. So könnte man die Klebelasche dann zwischen Innen- und Außenhaut einstecken.
      Hallo Stephan
      Den Gedanken hatte ich auch schon. Leider ist die andere Seitenwand auch schon parallel zur ersten Wand fertig geworden, auch wenn ich noch kein Bild davon hochgeladen habe, so dass diese Option ausfällt. Wie du richtig erkannt hast, ist es im inneren der Kanzel nur dann zu erahnen, wenn man um das Problem weiß. Nachdem die Verglasung drauf ist, dürfte das aber auch entfallen.

      @Ludwig: Genau aus dem Grunde schreibe ich ausführliche Bauberichte und weise auf Probleme und/oder Konstruktionsfehler hin, was nicht immer alle Modellbauer erfreut.
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
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