V 60 Rangier-Diesellokomotive 1:45 von HS-Design -FERTIG!-

    • Hallo liebe Freunde,

      @ Sieghard und Dieter: Ich freue mich sehr, dass Ihr gleich wieder dabei seid und mir auf die Finger schaut.
      Es macht wieder richtig Spaß!

      Danke auch an alle, die mich mit einem "Like" belohnt haben. freu 2

      Inzwischen ging es auch ein Stückchen weiter. Damit das Steuerpult ein Zuhause bekommt, geht es nun an den
      vorderen Teil des Führerhauses. Der Aufbau ist ähnlich wie das schon erstellte hintere Teil.
      Hier die bereits fertig vorbereiteten Komponenten:




      Ein Blick hinter die Kulissen: links die leere Außenhülle, rechts die Innenverkleidung z.T. verglast.




      So nimmt das Führerhaus langsam Gestalt an. An der Passgenauigkeit gibt es wirklich nichts auszusetzen.
      Was das Dach angeht, werde ich die Kabine bis zum Schluss offen lassen, um mir die Option einer späteren
      Superung im Inneren noch offen zu halten.







      Das war´s schon wieder, soviel für heute! Das nächste "lange" Wochenende steht ja schon bald vor der
      Tür - dann geht´s hier weiter.

      Bis dann - lieben Gruß
      Ralf

      Ein Lächeln kostet nichts, ist aber viel wert. happy 2
    • Hallole liebe Freunde,

      vielen Dank erst mal für die erhaltenen "Likes".

      Wie schon angekündigt, hatte ich ein "Vier-Tage-Wochenende", an dem ich auch Zeit fand den Bau
      der Lok etwas voranzutreiben.
      Als nächstes ging es der Baugruppe 5 an den "Kragen", was dem vorderen Vorbau entspricht.
      Und das sind die dafür vorgesehenen Teile:



      Bild 1 zeigt den eigentlichen Vorbau, Bild 2 die Baugruppe 6 mit den dazugehörigen Trittbrettern
      der linken und rechten Seite.
      Der Bau ist ähnlich dem des hinteren Vorbaus. Auch hier habe ich wieder alle Klappen und Türen
      modifiziert und plastisch (leicht erhaben) dargestellt.




      Die Frontgitter sind im Bogen auch nur gedruckt dargestellt. Hier habe ich die Gitter ausgeschnitten, etwas
      tiefer gesetzt und 2 senkrechte Streben eingefügt. So gefällt mir das schon wesentlich besser!





      gleich geht´s hier weiter.....

      Ein Lächeln kostet nichts, ist aber viel wert. happy 2
    • ..... und so geht´s weiter.


      Der nächste Bauabschnitt hat für viel Verwirrung gesorgt. Die Nummerierung der Teile auf dem Bogen
      stimmt nicht mit der auf der Bauskizze überein. Die Teile für die Motorabdeckung sind auf dem Bogen
      mit der Nummer 7, a-e gekennzeichnet, auf der Skizze 7,a der Rest mit 10, a,b,d.






      Es gibt noch weitere kleine Ungereimtheiten in der Nummerierung, die ich aber garnicht weiter aufführen möchte,
      um nicht noch für mehr Verwirrung zu sorgen.
      Ich konnte nach ein bißchen Rätselraten schließlich alle Teile richtig zuordnen, sodass es mit dem Bau
      weitergehen konnte.




      Die Führungsschiene für die am Original verschiebbare Motorabdeckung besteht aus nur einer Abwicklung, in die
      innen zwei Verstärkungsteile eingeklebt werden. Wie auf den 2 folgenden Bildern zu sehen, ist das Teil 7c zu lang
      und muss gekürzt werden.




      gleich geht´s hier weiter.....

      Ein Lächeln kostet nichts, ist aber viel wert. happy 2
    • ..... und so geht´s weiter.


      Für weitere Details an Vorbau und "Motorhaube" besteht noch Luft nach oben. Ich möchte mich jedoch
      nicht jetzt schon mit zu vielen kleinen Superungen aufhalten, dafür bleibt später noch Zeit.

      Und wenn man alle bisher gefertigten Teile mal locker zusammenstellt, erkennt man jetzt ganz deutlich:
      Das wird eine V 60!








      So, das war´s schon wieder für heute. Bis demnächst.

      Lieben Gruß
      Ralf

      Ein Lächeln kostet nichts, ist aber viel wert. happy 2
    • Hallo liebe Freunde,

      erst einmal ein herzliches Dankeschön an alle "Liker"! freu 2

      Andy, Dieter und @Hagen von Tronje. Danke für Eure Kommentare - ich freue mich immer sehr über
      Eure positiven Rückmeldungen.


      Inzwischen war ich nicht ganz untätig. Die Unterseiten der vorderen und hinteren Laufgitter waren zu
      erstellen, gestützt von je 3 Streben.




      Danach ging es an die Pufferbohlen. Sie bilden (laienhaft ausgedrückt) eine Art Stoßstange und
      Halterung für die daran angebrachten Puffer. Als kleine Superung habe ich zusätzlich Nieten
      ausgestanzt, die im Bogen so nicht vorgesehen sind.
      Auch die mittig nur gedruckt vorgesehene Vorrichtung der späteren Kupplung habe ich etwas plastischer gestaltet.






      ......gleich geht´s weiter.

      Ein Lächeln kostet nichts, ist aber viel wert. happy 2
    • Hallo Ralf,

      die Kleinigkeiten, wie Nieten und Schrauben heben solche Modelle immer um eine oder zwei Stufen an.

      Dabei ist es aber so, das da, wo Du jetzt Nieten gesetzt hast, eigentlich Schrauben sein müssten. Die Platten unter den Puffern heißen übrigens Pufferanschraubplatten.

      Aber Schrauben in 1:45 sehen letztendlich wie Nieten aus und damit liegst Du schon wieder voll im Ziel!

      Also: Weiter so!
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • Hallo liebe Freunde,

      Nachdem mein PC zuletzt wenig Bereitschaft zur Kooperation gezeigt hat, hoffe ich, dass er heute besser gelaunt ist
      und mich nicht im Stich lässt.

      Andy, ich freue mich sehr, dass Du mich mit Deinem Fachwissen und der richtigen Teilebezeichnung unterstützt. Es
      ist ja mein erster "Ausflug" in die Welt der Eisenbahn und ich tue mich noch schwer, die Teile immer bei richtigem Namen zu nennen.
      Vielen Dank!


      Jetzt also der 2. Versuch, mein weiteres Treiben zu dokumentieren:
      Da ich jetzt weiß, was Pufferanschraubplatten sind, daumen1 werden die dazugehörenden Puffer in Angriff genommen.
      Diese bestehen aus zwei ineinander geführten Zylindern und den Puffertellern.
      Hier die Teile dazu:




      Bei den Puffertellern gibt es 2 Varianten: ganz in Schwarz oder schwarz mit weißem Rand. Ich habe mich für die 2. Möglichkeit
      entschieden.
      Ich wollte den Puffertellern unbedingt ein bißchen Wölbung verleihen. Dazu benutze ich eine sogenannte Kugelanke.
      Das ist in dem Fall ein metallischer Würfel mit halbkugeligen Vertiefungen in unterschiedlichsten Durchmessern. Mit Hilfe eines
      Stempels oder eines Kugelpunzens kann man so Bleche oder aber auch Papier (Karton) einpressen oder einreiben. Es entsteht
      eine Wölbung. Ich hoffe, man kann den kleinen Unterschied gut erkennen.




      Der innere schwarze Zylinder stimmt in der Abwicklung nicht so genau. Wie auf der Rückseite gut zu erkennen
      ist, bleibt hier eine weiße Fläche (Klebelasche) sichtbar. Hier ist also färben angesagt.




      Wenn dann alles montiert und bemalt ist, kann sich das Ergebnis, glaube ich, sehen lassen.




      Soviel für heute. Ich bin zuversichtlich, dass es hier am Wochende weitergeht.
      Bis dann also....

      Lieben Gruß
      Ralf

      Ein Lächeln kostet nichts, ist aber viel wert. happy 2
    • Hallo liebe Freunde,

      @Railgoon: Du hast mich wieder mit sehr interessanten Informationen über die Form von Puffern versorgt.
      Bei eigenen Recherchen auf Wikipedia über die Form von Puffern bin ich jedoch auf diesen Hinweis gestoßen.

      Zitat: - Vielfach wurde der an der jeweiligen Stirnseite links befindliche Puffer mit einem flachen, der rechtsseitige mit einem gewölbten Teller ausgeführt, so dass immer ein flacher und ein gewölbter Teller aufeinandertreffen und dadurch Kantenpressungen vermieden werden.
      Nach den UIC-Bestimmungen von 1961 werden jetzt alle Fahrzeuge in Europa mit beiderseitig gewölbten Puffertellern ausgerüstet. - Zitatende.
      Wäre es demnach also nicht möglich, dass einige V60 mit beidseitig gewölbten Puffertellern unterwegs waren oder noch sind? denk1

      @Dieter: Es freut mich, dass Du den Kühler ansprichst und er Dir gefällt. Ich habe lange mit mir gerungen, diesen Mehraufwand
      zu betreiben. Aber ich bin froh, es getan zu haben.

      Danke auch für die vielen "Likes" freu 2


      So, letztes Wochenende war tatsächlich etwas Zeit zum Weitermachen. Bei dem derzeitigen Dampfklima hier
      kann man ja draußen auch nicht viel tun.
      Als nächstes habe ich mir den Auspuffaufsatz vorgenommen.




      Mit dem oberen Abschlussteil und seinen Rundungen war ich überhaupt nicht zufrieden.
      Die Einschnitte für die Rundungen waren zu groß ausgefallen, sodass beachtliche Schlitze entstanden, die auch
      durch jede angewandte Formgebungskunst nicht zu beseitigen waren.




      Ich bin wahrlich kein Freund von Spachtelarbeiten auf Papier. Aber in diesem Fall war Spachteln mehr als
      angebracht. Glücklicherweise habe ich einen leichten, weißen Holzspachtel entdeckt, der schnell trocknet und
      sich hervorragend schleifen lässt. Die zwei folgenden Bilder zeigen das Teil vor und nach dem Verschleifen.




      Da hier ja später nachlackiert werden muss, bekamen die verschliffenen Stellen einen Anstrich mit Porenfüller, damit
      die Oberfläche glatt wird und die später aufzutragende Farbe nicht so tief eingesogen wird.




      Die Endlackierung habe ich mir für später aufgehoben. Als nächstes werde ich mir wohl das Dach vornehmen.
      Ich hoffe, mir morgen dafür ein paar Minuten freischaufeln zu können.

      Lieben Gruß
      Ralf

      Ein Lächeln kostet nichts, ist aber viel wert. happy 2
    • Hallo Ralf,

      siehste, jetzt habe ich wieder was gelernt!

      Meine Vermutung war, das diese beidseitigen runden Puffer erst mit den neueren Pufferformen (rechteckig) aufgekommen ist. Aber siehe da - man lernt halt nie aus.

      So selten war das mit rechts und rund definitv nicht! Soweit ich es nachvollziehen kann, war es bei allen Länderbahnen und auch beim deutschen Staatsbahnwagenverband flächendeckend so. Zumindest kenne ich bisher keine Zeichnungen, die das Gegenteil zeigen.
      Aaaber --- siehe oben!
      Beste Grüße

      von Andy

      What else?
    • Hi Ralf,

      die Idee mit dem versetzten Kühlergrill macht mächtig etwas her. Der Hammer wie es das Gesamtbild der Front positiv verändert daumen1

      Railgoon schrieb:


      Uwe und Frank sehen da mal weg!

      cool2 Falls Du mich gemeint hast Andy, hab nichts gesehen....

      Auch ich kann nichts gegenteiliges zu den Puffern sagen. Kenne auch nur Zeichnungen mit gewölbtem rechten Puffer

      Gruss Uwe
      Manche sehen Bäume dicht an dicht, andere Zwischenräume und das Licht.
    • Hallo liebe Freunde,

      Andy und Uwe, danke für Eure Anmerkungen und auch einen lieben Dank an die "Daumen nach oben - Verleiher"


      Die Fußball-WM hat mal wieder dafür gesorgt, dass auf dieser Baustelle der Betrieb eingestellt war.
      Da die Spiele aber langsam weniger werden, passiert hier mal wieder etwas!
      Ich habe mich jetzt doch dazu entschlossen, auf mehr Details im Innenraum zu verzichten. In waiser Voraussicht
      auf den mir noch zur Verfügung stehenden Zeitrahmen möchte mich nicht in "Kleinkram" verzetteln, den man später
      kaum sieht, sondern lieber die Details ausarbeiten, die man dann später auch von außen "bewundern" kann.

      Ich will also den Deckel drauf machen, sprich: das Dach montieren.
      Auf folgendem Bild sieht man das vorgeformte Dach und 3 Teile für die Unterseite.




      Die Außen- und Zwischenwände der Fahrerkabine hatten ständig das Bedürfnis sich leicht nach innen
      zu biegen. Um dem entgegenzuwirken habe ich an den betroffenen Stellen kleine Balsaleisten eingeleimt.
      Somit wird außerdem die Klebefläche vergrößert und man kann beim Aufleimen etwas mehr Druck ausüben.




      Dem aufmerksamen Beobachter ist natürlich nicht entgangen, dass inzwischen auch die komplette Auspuffanlage
      samt Scheinwerfer montiert ist. Manchmal geht die Baubegeisterung mit mir durch, was dann dazu führt, dass Fotos von div. Baufortschritten vergessen werden - Sorry!
      Und das Ganze sieht jetzt so aus:




      Soviel für heute. In zwei Wochen beginnt mein wohlverdienter Sommerurlaub. freu1
      Dann geht es hier richtig ab....!! Versprochen! zwinker2

      Lieben Gruß
      Ralf

      Ein Lächeln kostet nichts, ist aber viel wert. happy 2
    • Hallo Leute,

      Hurra! Eeeeeendlich Urlaub! hüpf1
      .....und wie versprochen will ich den nutzen, um auf dieser Baustelle ein gutes Stück weiterzukommen.

      Erst einmal ein herzliches Dankeschön an alle Liker und an "hvt", Thomas und Sieghard für Eure lobende Worte.


      So, los geht´s!
      Da ich mich zuletzt ausschließlich mit den Aufbauten der Lok beschäftigt habe, geht es jetzt mal wieder ans Chassis, um der
      V60 auf die Beine zu helfen.
      Die Anfertigung der Lager für die Blindwelle und der 3 Achsen steht auf dem Programm.

      Zuerst die Blindwellenlager mit den dazugehörenden Teilen auf dem Bogen:




      Der Zusammenbau ist unproblematisch.




      Was auf den Oberteilen nur gedruckt dargestellt ist, habe ich durch Aufkleben einer
      Scheibe zu mehr 3D verholfen. Danach wurde alles bemalt.




      Der Aufbau der Achslager ist ähnlich.




      Gruppenbild mit Dame. 2 Blindwellenlager, 6 Achslager, 1 Blindwelle




      Soviel für heute, morgen geht´s weiter.

      Lieben Gruß
      Ralf

      Ein Lächeln kostet nichts, ist aber viel wert. happy 2
    • Hallo liebe Freunde,

      Die Baugruppe 26 ist jetzt an der Reihe. Hierbei handelt es sich um die beiden
      Schwungscheiben mit Gegengewicht.
      Leider ist auch hier wieder die Bezifferung der Teile auf dem Bogen und der der Anleitung widersprüchlich. denk1
      Gleiche Teile haben unterschiedliche Nummern 26, 26b)
      Auch die hier noch nicht gebaute Blindwelle 26c wird auf der Bildanleitung mit 24f bezeichnet. kratz1 les 2



      Das ist nicht weiter tragisch, sorgt aber immer wieder für Verwirrung und kostet Zeit bis zum erlangten Durchblick.

      Die Umrandung der Schwungscheibe ist als eine einzige Abwicklung vorgesehen. Wenn ich mir unsicher bin,
      ob ich das an einem Stück hinbekomme, zerteile ich immer solche langen Streifen. So auch hier.
      Parallel dazu sind noch die drei Radachsen entstanden, die mit der Blindwelle identisch sind.




      Die fertigen Schwungscheiben:




      Das war es für heute schon wieder.
      Morgen geht es an meine Angstdisziplin (weil noch nie gemacht), den Bau der Räder.
      Bis dann also....

      Lieben Gruß
      Ralf

      Ein Lächeln kostet nichts, ist aber viel wert. happy 2
    • Hallo Leute,

      Die Werkstatt ist für heute geschlossen - also ran an den Computer!

      Uwe: Ich danke Dir für die Richtigstellung. Wieder was gelernt. Ich habe die Info in meine Liste für Fachbegriffe hinzugefügt.


      Heute also die Räder:

      Erwartungsgemäß hat diese Baugruppe die höchste Anzahl an Teilen. Die 78 Speichen sind verstärkt bzw. gedoppelt.




      Meine größte Sorge war, die Laufflächen (auf dem 2. Bild die 6 runden Zargen) schön rund zu bekommen und vor
      allem so auf Teil 24 aufzukleben, dass sie hinterher auch noch rund sind. Die Reifchen sind in der Hand sehr labil.




      Das Problem wurde von mir so gelöst:
      Ich habe mir eine Scheibe aus Karton gefertigt, die exakt, mit geringem Widerstand, in die Ringe passt.

      .


      Die Scheibe darf natürlich nicht zu weit bis zur Klebestelle eingedrückt werden.
      In diesem eingeklemmt Zustand lässt sich das Ganze wunderbar aufsetzen, justieren und aufkleben.
      Nach leichtem Antrocknen kann die Scheibe von der Rückseite her wieder herausgedrückt werden.




      Das Resultat: eine runde Sache!



      Gleich geht´s weiter.....

      Ein Lächeln kostet nichts, ist aber viel wert. happy 2
    • Hallo Ralf,

      mit so kleinen aber feinen Hilfsmittelchen kann man sich das Leben leichter und das resultierende Ergebnis seinen Erwartungen geschickt anpassen.

      Geht ja "gleich weiter". Bin mal auf das Einsetzen der Speichen gespannt. Bei 1:25er Loks sind die meist auf 1mm aufgezogen und die Finnpappe die ich da verwende kann da mit etwas Druck und gutem Zureden in die Richtige Position gepresst werden, auch wenn es mal einen Ticken zu lang ist. Bei gedoppelten Karton stell ich mir das sensibler vor. Gutes Gelingen.

      Gruß,
      Stephan
    • Jetzt war das Einsetzen der Speichen angesagt.

      Die Rad-Gegengewichte sind laut Bogen offen vorgesehen, was mir überhaupt nicht gefiel.
      Deshalb habe ich das Ganze durch Einsetzen eines Querstreifens geschlossen. Die Speichen
      mussten dadurch natürlich entsprechend angepasst werden.




      Alle weißen Teile habe ich selbst gefertigt um auch hier bei Gegengewichten und Nabenabdeckungen
      mehr 3D zu erhalten.




      Bleibt noch alles aufzukleben, die Halterung für die Triebstange einzusetzen und dem Ganzen einen
      Anstrich zu verpassen.
      Das erste Rad ist fertig! ....Puh!




      Ich werde immer mal wieder zwischendurch ein Rad bauen, dies aber nicht weiter beschreiben.
      Morgen will ich mich dann mit den Blattfedern beschäftigen.


      Und damit man auch mal wieder etwas Zusammenhängendes sieht noch dieses Bild:




      Bis dann....
      Lieben Gruß
      Ralf

      Ein Lächeln kostet nichts, ist aber viel wert. happy 2
    • Hallo Freunde,

      @Classic und @Hagen von Tronje es freut mich, dass es Euch gefällt. Die Optik der Räder sind für den
      Gesamteindruck schon recht bedeutsam. Deshalb war ich wirklich nervös und angespannt, ob alles gelingt. frech 2
      Inzwischen bewegt sich mein Puls aber wieder im Normalbereich. happy 2


      Gestern ging nicht viel, da ich mehrere Stunden keinen Strom hatte. Der Nachbar lässt sein Haus abreissen
      und dabei mussten div. Stromleitungen gekappt werden. Da ich auf künstliches Licht angewiesen bin, ging da also nichts!

      Die angekündigten Blattfedern sind im Bogen in 2D vorgesehen. Ich habe lange überlegt, ob ich nicht "richtige"
      Blattfedern fertigen soll. Ich habe mich dagegen entschieden weil: 1. dies einen erheblichen zeitlichen Mehraufwand
      bedeutet und 2. die Räder die Federung später fast vollständig verdecken. Da dies bestimmt nicht meine einzige
      Lok bleibt, die ich bauen werde, hebe ich mir diese Dinge für Bögen auf, die solche Details auch vorsehen. Ich will mir
      ja auch noch die Option offen halten, mich steigern zu können.

      Die "Federung" im Bogen sieht also so aus:




      Die Teile waren nach dem Ausschneiden und falzen so labil, dass es mir ein Rätsel war, wie ich die Teile später an Ort
      und Stelle hinzittern sollte. Also habe ich die Rückseiten mit Kartonstreifen verstärkt, um ein einigermaßen stabiles
      Gebilde zu erhalten.




      Kanten färben und noch etwas bemalen - fertig ist die Laube.




      Die Teile (ich spreche mit Absicht nicht mehr von Federung) jetzt noch an die vorgesehenen Stellen zu kleben
      war unproblematisch und sieht wider Erwarten gar nicht so schlecht aus.




      Soviel für heute. Übers Wochenende wird hier nichts passieren, da ich Besuch erwarte.
      Aber nächste Woche geht es dann weiter.
      Bis dann - lieben Gruß

      Ralf

      Ein Lächeln kostet nichts, ist aber viel wert. happy 2
    • Hallo Ralf,

      die Umsetzung der Räder mit den Speichen finde ich eine sehr gute Lösung. Wich ich schon erwähnt habe, war das bei meinen Loks eine ziemliche Fummelei die ziemlich genau auf Länge zu bekommen.

      Durch den "Schattenwurf" merkt man gar nicht, das die Speichen in Radreifen und Nabe reinlaufen, Clevere Lösung und perfekt umgesetzt, gefällt mir sehr gut.

      Gruß,
      Stephan
    • Hallo Leute,

      wie schon erwähnt, war letztes Wochenende Baupause. Wenn ich mich erst heute melde, so liegt das nicht daran, dass ich untätig
      war, sondern weil es nur in kleinen Baufortschritten weiterging und ich die jetzt einfach zusammenfassen möchte.

      @Sieghard: Es freut mich, dass Dir mein Werkeln gefällt.

      @Stephan: Ich bin mit dem Ergebnis auch ganz zufrieden. Zugegebenermaßen hätte ich schon gern geschlossene
      Radreifen gebaut. Aber mit Blick auf den Zeitfaktor muss ich ständig Kompromisse finden zwischen dem, was ich
      gern machen würde und dem, was mir zeitlich möglich ist.

      Danke auch für die vielen "Daumenhoch-Spender". Soviel Zuspruch spornt immer wieder an. freu 2

      Während am Wochenende also die Werkstatt geschlossen war, hatte ich einen guten Aufpasser gegen unbefugten Zutritt!




      Nach so vielen grauen Teilen in letzter Zeit, hatte ich wieder das Bedürfnis nach etwas Farbe. Am rückwärtigen
      Teil des Führerhauses fehlte noch ein Kasten mit Scheinwerfer. Ein eigentlich unspektakuläres Teil, was schnell gefertigt war.




      Als ich es an seinem Bestimmungsort einbauen wollte, stellte sich schnell heraus, dass hier etwas nicht stimmt.
      Der Einschnitt im Dach war schlichtweg nicht tief genug. Der Kasten ließ sich nicht bis zur Fensterfront einschieben.




      Nicht weiter schlimm - was nicht passt, wird passend gemacht.
      Skalpell, Schere, Tupfer.....geht doch!




      Gleich geht´s weiter......

      Ein Lächeln kostet nichts, ist aber viel wert. happy 2
    • ....und weiter geht´s!

      Um die wenigen weißen Stellen auf dem Dach zu schließen, mussten noch diverse Kleinteile gebaut werden.
      Die Bezeichnungen und Funktionen entziehen sich meiner Kenntnis. Das Signalhorn kann man jedoch klar
      erkennen.






      In Kürze geht es dann weiter mit der Antriebseinheit "Kuppelstange", da auch die Fertigstellung aller
      Räder kurz bevorsteht.

      Bis dann....

      Lieben Gruß
      Ralf

      Ein Lächeln kostet nichts, ist aber viel wert. happy 2
    • Sieht gut aus, der Rangierdiesel, Ralf! daumen1

      Nur bei dem Bild mit dem Stubentiger hätte ich so meine Bauchschmerzen - man weiß nie, was so einem Wesen mit einem Male in den Sinn kommt.... denk1

      Servus
      hvt
      Der brüllende Mensch möchte gefährkich wirken, der schweigende Mensch kann gefährlich sein - also Vorsicht, wenn ich mal gar nichts mehr sage..... grins 3
    • Hallo Leute,

      @Hagen von Tronje und Thomas: Meine Mieze ist eine ganz liebe! Hat sich noch nie für mein Hobby interessiert.
      Das Einzige, was sie gern macht ist meinen Stuhl besetzen oder sie pflanzt sich mitten auf die Bauanleitung. frech 1
      Ein Restrisiko bleibt natürlich immer, aber das gilt auch allgemein fürs Leben.

      Und damit zum nächsten Bauabschnitt.
      An die Kuppelstange ging ich mit gemischten Gefühlen. Das Papier des Bogens ist allgemein, für meinen Geschmack,
      etwas dünn. Das Teil soll zwar 3-lagig sein, aber das entspricht nur einer Endstärke von 0,6mm. Das war mir zu wenig.
      Außerdem lässt die Detaillierung sehr zu wünschen übrig, sodass ich mich entschloss, hier mal wirklich ein bißchen
      zu supern.

      So ist das auf dem Bogen vorgesehen:
      1 Streifen für die Kuppelstange, 1 weißer Mittelstreifen und 1 grauer Streifen für die Rückseite.




      Als erstes habe ich die roten Flächen herausgeschnitten. Der weiße Streifen wurde durch roten Karton (270g) ersetzt.
      Die 3 Lagen habe ich dann mit Weißleim verklebt und 24 Std. zwischen 2 Glasplatten durchtrocknen lassen.




      Beim Ausschneiden der Teile bin ich äußerst sorgfältig zu Werke gegangen. Ich habe nicht alles an einem Stück
      ausgeschnitten, sondern in vielen kleinen Abschnitten . Die Materialstärke war jetzt immerhin 1,0mm.






      Ein paar zusätzliche Details wie Scheiben, Nabenabdeckungen und Verschlüsse der Schmiergefäße kamen
      noch hinzu. Das Ergebnis ist eine detaillierte, plastische und vor allem stabile Kuppelstange.




      Ich fiebere schon dem Einbau entgegen.
      So viel für heute.

      Lieben Gruß
      Ralf

      Ein Lächeln kostet nichts, ist aber viel wert. happy 2