V 60 Rangier-Diesellokomotive 1:45 von HS-Design

    • Hallo liebe Freunde,

      @ Sieghard und Dieter: Ich freue mich sehr, dass Ihr gleich wieder dabei seid und mir auf die Finger schaut.
      Es macht wieder richtig Spaß!

      Danke auch an alle, die mich mit einem "Like" belohnt haben. freu 2

      Inzwischen ging es auch ein Stückchen weiter. Damit das Steuerpult ein Zuhause bekommt, geht es nun an den
      vorderen Teil des Führerhauses. Der Aufbau ist ähnlich wie das schon erstellte hintere Teil.
      Hier die bereits fertig vorbereiteten Komponenten:




      Ein Blick hinter die Kulissen: links die leere Außenhülle, rechts die Innenverkleidung z.T. verglast.




      So nimmt das Führerhaus langsam Gestalt an. An der Passgenauigkeit gibt es wirklich nichts auszusetzen.
      Was das Dach angeht, werde ich die Kabine bis zum Schluss offen lassen, um mir die Option einer späteren
      Superung im Inneren noch offen zu halten.







      Das war´s schon wieder, soviel für heute! Das nächste "lange" Wochenende steht ja schon bald vor der
      Tür - dann geht´s hier weiter.

      Bis dann - lieben Gruß
      Ralf
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • Hallole liebe Freunde,

      vielen Dank erst mal für die erhaltenen "Likes".

      Wie schon angekündigt, hatte ich ein "Vier-Tage-Wochenende", an dem ich auch Zeit fand den Bau
      der Lok etwas voranzutreiben.
      Als nächstes ging es der Baugruppe 5 an den "Kragen", was dem vorderen Vorbau entspricht.
      Und das sind die dafür vorgesehenen Teile:



      Bild 1 zeigt den eigentlichen Vorbau, Bild 2 die Baugruppe 6 mit den dazugehörigen Trittbrettern
      der linken und rechten Seite.
      Der Bau ist ähnlich dem des hinteren Vorbaus. Auch hier habe ich wieder alle Klappen und Türen
      modifiziert und plastisch (leicht erhaben) dargestellt.




      Die Frontgitter sind im Bogen auch nur gedruckt dargestellt. Hier habe ich die Gitter ausgeschnitten, etwas
      tiefer gesetzt und 2 senkrechte Streben eingefügt. So gefällt mir das schon wesentlich besser!





      gleich geht´s hier weiter.....
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • ..... und so geht´s weiter.


      Der nächste Bauabschnitt hat für viel Verwirrung gesorgt. Die Nummerierung der Teile auf dem Bogen
      stimmt nicht mit der auf der Bauskizze überein. Die Teile für die Motorabdeckung sind auf dem Bogen
      mit der Nummer 7, a-e gekennzeichnet, auf der Skizze 7,a der Rest mit 10, a,b,d.






      Es gibt noch weitere kleine Ungereimtheiten in der Nummerierung, die ich aber garnicht weiter aufführen möchte,
      um nicht noch für mehr Verwirrung zu sorgen.
      Ich konnte nach ein bißchen Rätselraten schließlich alle Teile richtig zuordnen, sodass es mit dem Bau
      weitergehen konnte.




      Die Führungsschiene für die am Original verschiebbare Motorabdeckung besteht aus nur einer Abwicklung, in die
      innen zwei Verstärkungsteile eingeklebt werden. Wie auf den 2 folgenden Bildern zu sehen, ist das Teil 7c zu lang
      und muss gekürzt werden.




      gleich geht´s hier weiter.....
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • ..... und so geht´s weiter.


      Für weitere Details an Vorbau und "Motorhaube" besteht noch Luft nach oben. Ich möchte mich jedoch
      nicht jetzt schon mit zu vielen kleinen Superungen aufhalten, dafür bleibt später noch Zeit.

      Und wenn man alle bisher gefertigten Teile mal locker zusammenstellt, erkennt man jetzt ganz deutlich:
      Das wird eine V 60!








      So, das war´s schon wieder für heute. Bis demnächst.

      Lieben Gruß
      Ralf
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • Hallo liebe Freunde,

      erst einmal ein herzliches Dankeschön an alle "Liker"! freu 2

      Andy, Dieter und @Hagen von Tronje. Danke für Eure Kommentare - ich freue mich immer sehr über
      Eure positiven Rückmeldungen.


      Inzwischen war ich nicht ganz untätig. Die Unterseiten der vorderen und hinteren Laufgitter waren zu
      erstellen, gestützt von je 3 Streben.




      Danach ging es an die Pufferbohlen. Sie bilden (laienhaft ausgedrückt) eine Art Stoßstange und
      Halterung für die daran angebrachten Puffer. Als kleine Superung habe ich zusätzlich Nieten
      ausgestanzt, die im Bogen so nicht vorgesehen sind.
      Auch die mittig nur gedruckt vorgesehene Vorrichtung der späteren Kupplung habe ich etwas plastischer gestaltet.






      ......gleich geht´s weiter.
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • Hallo Ralf,

      die Kleinigkeiten, wie Nieten und Schrauben heben solche Modelle immer um eine oder zwei Stufen an.

      Dabei ist es aber so, das da, wo Du jetzt Nieten gesetzt hast, eigentlich Schrauben sein müssten. Die Platten unter den Puffern heißen übrigens Pufferanschraubplatten.

      Aber Schrauben in 1:45 sehen letztendlich wie Nieten aus und damit liegst Du schon wieder voll im Ziel!

      Also: Weiter so!
      Beste Grüße

      von Andy

      Lasst uns (k)leben!
    • Hallo liebe Freunde,

      Nachdem mein PC zuletzt wenig Bereitschaft zur Kooperation gezeigt hat, hoffe ich, dass er heute besser gelaunt ist
      und mich nicht im Stich lässt.

      Andy, ich freue mich sehr, dass Du mich mit Deinem Fachwissen und der richtigen Teilebezeichnung unterstützt. Es
      ist ja mein erster "Ausflug" in die Welt der Eisenbahn und ich tue mich noch schwer, die Teile immer bei richtigem Namen zu nennen.
      Vielen Dank!


      Jetzt also der 2. Versuch, mein weiteres Treiben zu dokumentieren:
      Da ich jetzt weiß, was Pufferanschraubplatten sind, daumen1 werden die dazugehörenden Puffer in Angriff genommen.
      Diese bestehen aus zwei ineinander geführten Zylindern und den Puffertellern.
      Hier die Teile dazu:




      Bei den Puffertellern gibt es 2 Varianten: ganz in Schwarz oder schwarz mit weißem Rand. Ich habe mich für die 2. Möglichkeit
      entschieden.
      Ich wollte den Puffertellern unbedingt ein bißchen Wölbung verleihen. Dazu benutze ich eine sogenannte Kugelanke.
      Das ist in dem Fall ein metallischer Würfel mit halbkugeligen Vertiefungen in unterschiedlichsten Durchmessern. Mit Hilfe eines
      Stempels oder eines Kugelpunzens kann man so Bleche oder aber auch Papier (Karton) einpressen oder einreiben. Es entsteht
      eine Wölbung. Ich hoffe, man kann den kleinen Unterschied gut erkennen.




      Der innere schwarze Zylinder stimmt in der Abwicklung nicht so genau. Wie auf der Rückseite gut zu erkennen
      ist, bleibt hier eine weiße Fläche (Klebelasche) sichtbar. Hier ist also färben angesagt.




      Wenn dann alles montiert und bemalt ist, kann sich das Ergebnis, glaube ich, sehen lassen.




      Soviel für heute. Ich bin zuversichtlich, dass es hier am Wochende weitergeht.
      Bis dann also....

      Lieben Gruß
      Ralf
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • Neu

      Hallo liebe Freunde,

      @Railgoon: Du hast mich wieder mit sehr interessanten Informationen über die Form von Puffern versorgt.
      Bei eigenen Recherchen auf Wikipedia über die Form von Puffern bin ich jedoch auf diesen Hinweis gestoßen.

      Zitat: - Vielfach wurde der an der jeweiligen Stirnseite links befindliche Puffer mit einem flachen, der rechtsseitige mit einem gewölbten Teller ausgeführt, so dass immer ein flacher und ein gewölbter Teller aufeinandertreffen und dadurch Kantenpressungen vermieden werden.
      Nach den UIC-Bestimmungen von 1961 werden jetzt alle Fahrzeuge in Europa mit beiderseitig gewölbten Puffertellern ausgerüstet. - Zitatende.
      Wäre es demnach also nicht möglich, dass einige V60 mit beidseitig gewölbten Puffertellern unterwegs waren oder noch sind? denk1

      @Dieter: Es freut mich, dass Du den Kühler ansprichst und er Dir gefällt. Ich habe lange mit mir gerungen, diesen Mehraufwand
      zu betreiben. Aber ich bin froh, es getan zu haben.

      Danke auch für die vielen "Likes" freu 2


      So, letztes Wochenende war tatsächlich etwas Zeit zum Weitermachen. Bei dem derzeitigen Dampfklima hier
      kann man ja draußen auch nicht viel tun.
      Als nächstes habe ich mir den Auspuffaufsatz vorgenommen.




      Mit dem oberen Abschlussteil und seinen Rundungen war ich überhaupt nicht zufrieden.
      Die Einschnitte für die Rundungen waren zu groß ausgefallen, sodass beachtliche Schlitze entstanden, die auch
      durch jede angewandte Formgebungskunst nicht zu beseitigen waren.




      Ich bin wahrlich kein Freund von Spachtelarbeiten auf Papier. Aber in diesem Fall war Spachteln mehr als
      angebracht. Glücklicherweise habe ich einen leichten, weißen Holzspachtel entdeckt, der schnell trocknet und
      sich hervorragend schleifen lässt. Die zwei folgenden Bilder zeigen das Teil vor und nach dem Verschleifen.




      Da hier ja später nachlackiert werden muss, bekamen die verschliffenen Stellen einen Anstrich mit Porenfüller, damit
      die Oberfläche glatt wird und die später aufzutragende Farbe nicht so tief eingesogen wird.




      Die Endlackierung habe ich mir für später aufgehoben. Als nächstes werde ich mir wohl das Dach vornehmen.
      Ich hoffe, mir morgen dafür ein paar Minuten freischaufeln zu können.

      Lieben Gruß
      Ralf
      - Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber schon mancher aus allen Wolken! -
    • Neu

      Hallo Ralf,

      siehste, jetzt habe ich wieder was gelernt!

      Meine Vermutung war, das diese beidseitigen runden Puffer erst mit den neueren Pufferformen (rechteckig) aufgekommen ist. Aber siehe da - man lernt halt nie aus.

      So selten war das mit rechts und rund definitv nicht! Soweit ich es nachvollziehen kann, war es bei allen Länderbahnen und auch beim deutschen Staatsbahnwagenverband flächendeckend so. Zumindest kenne ich bisher keine Zeichnungen, die das Gegenteil zeigen.
      Aaaber --- siehe oben!
      Beste Grüße

      von Andy

      Lasst uns (k)leben!
    • Neu

      Hi Ralf,

      die Idee mit dem versetzten Kühlergrill macht mächtig etwas her. Der Hammer wie es das Gesamtbild der Front positiv verändert daumen1

      Railgoon schrieb:


      Uwe und Frank sehen da mal weg!

      cool2 Falls Du mich gemeint hast Andy, hab nichts gesehen....

      Auch ich kann nichts gegenteiliges zu den Puffern sagen. Kenne auch nur Zeichnungen mit gewölbtem rechten Puffer

      Gruss Uwe
      Manche sehen Bäume dicht an dicht, andere Zwischenräume und das Licht.