Schloss Frydek, Z-Art 1:300

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    • ... servus Peter,

      ... zunächst habe ich mir »Frýdeck Castle« bestellt - weil ich mir das doch unbedingt ansehen möchte...
      Zu Deiner Frage:
      Ein Modellbogen (wobei ich hier und jetzt einmal von kommerziellen Produktionen ausgehe) besteht im Wesentlichen aus
      • Konstruktion und Abwicklung und sich daraus ergebender Konturenzeichnung inkl. des Liniencodes
      • und der farbigen Ausgestaltung INNERHALB der Konturen = »Binnenzeichnung«
      Letztere wird manchmal auch als »Textur« bezeichnet, was aber im Zeitalter von digitalen 3D-Modellierern eher zu Irritationen führt.
      Die Anfertigung der »Binnenzeichnung« ist eine weitestgehend künstlerische Arbeit, die vom ausführenden Grafiker ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen verlangt, was die darstellerische Gewichtung von Details, Proportionen und Farben angeht - um damit eine attraktive verkleinerte Abbildung des Originals von hoher Suggestivkraft zu schaffen - was mit einem "Foto" - technisch bedingt - nicht möglich ist. Ein "Foto" gewichtet nicht - sondern bildet realistisch ab. Dies maßstäblich sklavisch reduziert zeigt zwar ein größenreduziertes Abbild des Orginals - aber zumeist perspektivisch falsch verzerrt - und in gewissem Grade langweilig. Wie schwer es ist, eine Modellbogen-Binnenzeichnung unter Verwendung Fotos nahezu perfekt zu gestalten, belegt Peter Gierhardt mit Modellen wie dem Dom zu Paderborn, dem Münchener Maximilianeum und jüngst mit dem Dom zu Limburg ... ein Aufwand - da ziehen u.U. Jahre ins Land ... die anderen »kleben Bilder auf Schachteln« ... was je nach Engagement dessen der das tut, auch schon mal richtig grottig aussehen kann ...
      Die »Verfasser« von Modellbogen mit (überwiegend) militärischer Technik haben dieses »Problem« nicht einmal annähernd.... :-) :-)

      HG
      TP
      Die Neigungen des Herzens sind geteilt wie die Äste einer Zeder. Verliert der Baum einen starken Ast, so wird er leiden, aber er stirbt nicht. Er wird all seine Lebenskraft in den nächsten Ast fließen lassen, auf dass dieser wachse und die Lücke ausfülle. (Khalil Gibran)
    • Hallo Thomas

      Ich glaube, ich verstehe!
      Nun denke ich, dass es tatsächlich ein Rolle spielt, wie intensiv man sich mit dem Modell und demVorbild beschäftigt, um den künstlerischen Wert der Binnenzeichnung erfassen zu können. Ich empfinde die Textur bei diesem Modell als äusserst gelungen. Allerdings achte ich eben auf das Gesamtbild und nicht auf Details wie Schattierung bei den Fenstern.

      In meinemFall allerdings würdest Du wohl schon nur deshalb laut aufschreien, weil mein angefangenes Modell 2 Jahre in der Vitrine stand, ohne mit UV-Lack eingesprüht zu sein und daher dieser Gebäudekomplex sich farblich verändert hat zu den nun gebauten Elementen. Mich stört das nur bedingt (und ich bin mir bewusst, dass einige Kollegen schon jetzt schreiend davon rennen lala1 ) weil das Modell allgemein sehr hell ist und dieses Ausbleichen für mich beim Gesamteindruck eine untergeordnete Rolle spielt. (und ich bin mir des Vorwurfs der Inkonsequenz hier vollkommen bewusst, aber meine Bastelzeiten sind zu kurz um das Modell nochmals komplett neu anzufangen, vielleicht baue ich es dann, wenn ich in Rente bin nochmals neu happy1 )

      Wei bei der Detaillierung bin ich auch bei der Textur (oder Binnenzeichnung) zumindest darauf bedacht, dass sie konsequent durch das gesamte Modell in gleichem Stil ist. Kürzlich kam mir der Bogen einer Kirche in die Hand, wo das Gemäuer eine äusserst akkurate und detaillierte Textur aufwies und das grossflächige Dach wurde einfach mit einer 08/15 Dachziegel-Textur zugeklatscht. DAS finde ICH dann schrecklich!

      Ich bin aber sehr gespannt auf Dein Urteil zum Bogen, wenn Du ihn begutachtet hast!

      Beste Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

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      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Hallo Freunde

      Weiter geht es in Frydek mit ersten Umgebungs- und Abschlussarbeiten der einzelnen Gebäudeteile.

      Ein Platz mit Umzäunung wird an der Galerie zum Wachturm angelegt. Hier zeigt sich weiterhin, dass das Einfügen selbiger viel Geduld, Verstärungskarton und durchaus auch einmal die Fähigkeit zu kaschieren erfordert lala1



      Ein grosser Stützpfeiler findet imnächsten Schritt seinen Platz, er hilft auch mit, das entsprechende Gebäudeteil in Form zu halten, bevor das Gelände angebracht wird. Jedoch ist dieses Wiesenteil im Vergleich zum Innenhof und dem Platz von gerade eben, Peanuts udn kann, mit etwas Geschick sehr gut Schritt für Schritt eingeklebt werden.



      Heute lädt das Wetter zum Basteln ein, also werde ich mich diesem Schicksal fügen freu1

      Beste Grüsse
      Peter
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    • Peter_H wrote:

      .... weil mein angefangenes Modell 2 Jahre in der Vitrine stand, ohne mit UV-Lack eingesprüht zu sein und daher dieser Gebäudekomplex sich farblich verändert hat zu den nun gebauten Elementen ...
      .... ach das ... :-) :-) Kenn ich auch .... eine 17 (!!!) Jahre im Wintergarten (!!!) aufgestellte "Cap San Diego" aus Wilhelmshavener Modellbaubogen war am Ende fast vollständig ausgebleicht ... das liegt in der Natur der Sache ... und "Staub"?? Staub gibt es nicht - das ist alles Patina!!!! Sehr schön ... :-)

      HG
      TP
      Die Neigungen des Herzens sind geteilt wie die Äste einer Zeder. Verliert der Baum einen starken Ast, so wird er leiden, aber er stirbt nicht. Er wird all seine Lebenskraft in den nächsten Ast fließen lassen, auf dass dieser wachse und die Lücke ausfülle. (Khalil Gibran)
    • Danke Dir für den Zuspruch, Thomas!

      Hallo Freunde

      Peter_H wrote:

      Heute lädt das Wetter zum Basteln ein, also werde ich mich diesem Schicksal fügen
      Das war genau so, nur versäumte ich es, Euch auf dem Laufenden zu halten. Das sei hiermit nachgeholt!
      Es ging weiter mit Stützpfeilern und Gelände. Einerseits im Anschluss an das bereits nagebrachte Gelände. 3 Pfeiler sind hier anzubringen und das Gelände wir darum herum angesetzt. Das funktioniert eigentlich gut, und durch die mehreren Teile liessen sich ordentlich anbringen.



      Auf der anderen Seite bestand ein grosser Teil Gelände aus lediglich drei Teilen. Ob das gut geht?



      Die beiden kleineren Teile werden ausgeformt und zusammengeklebt. Sie bilden den Aufgang zum äusseren Turm.
      Das Grosse Geländestück wird ebenfalls geformt und soll dann nach BA erst mit den anderen beiden zusammengefügt und erst dann mit dem Modell verbunden werden. Ich überleg erst, ob ich die Reihenfolge ändern soll. Aber bisher bin ich mit den Vorgaben in der BA recht gut gefahren, also vertraue ich darauf.
      Eine Trockenprobe zeigt, dass es insgesamt recht gut passt, aber da und dort ein wenig gezogen, geschoben udn gedrückt werden muss.
      Also wage ich mich an den Schritt nach dem Motto alles oder nichts. Ich gehe Klebelasche für Klebelasche vor, angefangen beim Aussenturm udn arbeite mich so vor bis zum Toreingang.Was bin ich froh, dass ich mic an die BA gehalten habe. Es klappt erstunlich gut, und die auszuflickenden Fugen sind absolut überschaubar. Diese Kaschierung mache ich mit Weissleim, den ich in die Fugen gebe, leicht antrocknen lasse und dann mit dem Hinteren Teil der Pinzette flach glätte. Zum Schluss wird das alles mit der passenden Farbe retouchiert.
      In Anbetracht der Verwinkelungen bin ich ganz zufrieden mit dem Ergebnis und werde frohen Mutes weiter bauen können.





      Dazu dann aber später mehr.

      Beste Grüsse
      Peter
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    • Danke Thomas und allen Likern!

      Hallo Freunde

      Nachdem ich das Aussentürmchen gebaut und eingesetzt hatte, was keine grosse Geschichte war, aber auch vorerst keine fotografische Erwähnung wert ist (das Türmchen sitzt ziemlich schief im Terrain, solange das gesamte Modell nicht auf einer S^stabilen Grundplatte verklebt ist) habe ich mich mit dem Abschluss der Gallerie und des dazugehörenden Turmes beschäftigt.
      Leider sind für die Fenster am achteckingen Aufbau des Turmes keine Hinterklebungen vorgesehen. Ich mache das dennoch mittels Kopien.
      Dooferweise habe ich nicht erst nach Originalfotos gesucht, sonder erst danach festgestellt, dass diese Fenster tatsächlich mit der Fassade eine Ebene bilden. Trotzdem lasse ich das so, wiel ich finde, dass es auch im Original ziemlich seltsam anmutet... happy 2
      Zur besseren In-Form-haltung Des 8-Ecks schneide ich mir ein solches aus verdoppeltem Restkarton zurecht und setze es auf die Basis.





      Nun folgt das Dach der Gallerie. Das ist eine ziemliche Fummelei und meiner Meinung nach auch konstruktiv nicht optimal gelöst. Allerdings habe ich keinen besseren Vorschlag und muss mich mit einem suboptimalen Ergebnis zufrieden geben.



      Das Dach vom Turm wird für mich zu einer Art Prüfung. Ich tat mcih bisher immer extrem schwer mit solchen Dächern und habe Modelle, die ähnliche Turmabschlüsse haben gemieden. Nun gibt es kein zurück. Und das hier ist noch das einfachste in diesem Modell.
      Also eine Serie Kopien und ein erster Probebau. Neee, so definitiv nicht. Also neuer Versuch, Klebelaschen weg und Schnitte schräg angelegt, damit die Kanten sauber aufeinander gepasst werden können. Verklebungen stumpf mit Sekundenkleber.
      Schon deutlich besser, nur das Vorrunden könnte noch besser werden.
      Den dritten Versuch mache ich aus dem Originalbogen.
      Nun, er hat immer noch Verbesserungspotential, aber ich bin recht zufrieden damit. Ich habe ja noch einige zum Üben freu1



      Das ganze nun zusammengesetzt wird dann schon fast ein Modell im Modell augenbraue1





      So, das wars wieder für heute!
      Guten Wochenstart Euch allen und bis demnächst in diesem Theater.
      Beste Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

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      Herzlichen Dank Euch beiden!
      @Thomasnicole05: Darf ich fragen, was Du Dir denn angelacht hast von Z-Art?

      Hallo Freunde

      Weiter ging es mit den Umgebungsarbeiten.
      Der Bereich um den Zugang zum Schlosstor war die letzten Abende auf dem Programm.
      Hier gibt es eine einfache und eine etwas anspruchsvollere Variante. Ratet mal, welche ich gewählt habe...
      Dabei gibt es einige winzige Säulen und auch weitere Park-Aussenmauern zu bauen. Bei den Säulen kommt nun die etwas billige Qualität des Kartons zum tragen. Einige der Säulen musste ich (auch deswegen) ein zweites mal bauen und die Ausdrucke auf meinem Papier waren wesentlich besser zu knicken und kleben.
      Auch kommen hier negative Auswirkungen der willkürlichen Verteilung der Bauteile auf die Bögen zum Vorschein. Für drei neu zu bauende Säulen musste ich genau drei unterschiedliche Bögen ausdrucken...
      Auch jetzt bin ich nicht so ganz zufrieden mit meinem Werk, aber ich werde damit leben.





      Damit gebe ich zurück ins Studio happy 2

      Beste Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

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      Hallo Peter,
      Natürlich darfst du fragen welches Projekt ich mir von Z Art angelacht habe. Es ist die Frydland Burg (klick). Genau genommen ist es wohl eine Burg mit einem Schloss. Wurde im laufe der Zeit immer weiter ausgebaut und erweitert.

      Das Problem mit der Papier Qualität kenne ich noch gut von Ripperworks. Scheint man in Tschechien nicht wichtig zu nehmen, aber ansonsten geben die gute Konstruktionen ab, mit guter Grafik! Ist auch viel wichtiger. Auf deinen Bildern sieht aber alles sehr gut aus!
      Lg
      Thomas
      auto1