Saab 105 OE, GELI-Classic, 1:33

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    • Saab 105 OE, GELI-Classic, 1:33

      Hallo Freunde,

      passend zu unserem heutigen Nationalfeiertag starte ich meinen Baubericht der Saab 105 OE von GELI-Classic und melde das Projekt zum Wettbewerb der „Goldenen Schere 2018“ an.

      GELIs sind ja nicht unbedingt sehr wettbewerbsgeeignet, da sie handgezeichnet sind und doch da und dort kleine Ungenauigkeiten haben. Aber ich liebe sie! Mit GELI bin ich als Jugendlicher in den Kartonmodellbau eingestiegen. Unvergleichlich finde ich den Silberdruck!

      Ich habe mir deshalb auch zwei Bögen gekauft um Reserven zu haben, falls etwas danebengeht. Scanns funktionieren nicht, da die silbrigen Flächen matt taubengrau gedruckt werden. Ein Scannmodell habe ich heuer schon gebaut, um die Passgenauigkeit zu prüfen und war sehr positiv überrascht. Jetzt kenne ich aber auch jene Stellen, wo es gilt, achtsam zu sein. Es wird auf manchen Bildern zu sehen sein, da ich es als Referenzmodell verwende.



      Was wird anders?
      Ich habe vor, das Cockpit zu supern und es möglichst originalgetreu nachzubauen. Das Kanzeldach soll aufklappbar gestaltet werden.

      Das ist insofern eine Herausforderung, als im inneren Cockpitbereich viel umgebaut werden muss. Die Grundkonstruktion erlaubt die Umsetzung meiner Vorstellungen nicht. Das muss ich aber erst ausprobieren.

      Der Rest wird so gebaut, wie es der Bogen vorsieht, um den Charme der GELIs zu erhalten.

      Zum Modell

      Im GELI-Bogen ist die „Red Echo“, RE-25, gezeichnet. Die Maschine fliegt heute noch!

      Foto Michael Jalowetz

      Der Bogen besteht aus 2 Blättern mit Silberdruck (erstklassig!), die etwas größer als A4 sind (34x24,5 cm).



      Einem ebensogroßen Graukarton (0,66 mm) mit Bauzeichnungen im Auf- und Seitenriss, sowie Detailzeichnungen und 107 Teilen. Ein Extragraukarton in A4 mit 0,9 mm liegt auch bei.



      Am Deckblatt findet sich eine Bauanleitung, die mit kleinen Bildern unterstützt wird. Leider sind die Bilder so klein und der Druck etwas blass, sodass auf meinem Bogen kaum etwas zu erkennen ist. Macht aber nichts, denn Anleitung und Zeichnungen reichen aus. Ein Stück Folie für die Kanzel gibt es auch.



      Insgesamt sind am Deckblatt 187 nummerierte Teile ausgewiesen, gezählt finden sich aber 285. 78Teile davon gehören zu den 12 Raketen, die ich aber nicht bauen werde.

      Durch den Umbau des Cockpits wir das aber ziemlich ausgeglichen.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Warum die Saab 105 OE, oder wie sie bei uns kurz heißt, die „105er“?

      Die 105er wurde beim Österreichischen Bundesheer (ÖBH) 1970(!) in Dienst gestellt. Das sind inzwischen 47 Jahre und sie fliegt immer noch! In etwa 5 Jahren ist dann aber endgültig Schluss!

      Red Fox, RF-26, mit Tiger-Sonderbemalung (Foto Michael Jalowetz)

      Seit ich mich erinnern kann, fliegt die 105er am Himmel meiner Heimat, meist in einer Rotte. Der Schulterdecker mit dem T-Leitwerk hat ein unvergleichlich schönes Flugbild und ist sehr gut für den Kunstflug geeignet.

      Kunstflugstaffeln wie „Karo Ass“ oder „Silberbirds“ und Weltmeistertitel im militärischen Kunstflug zeugen von den guten Flugeigenschaften und dem überaus hohen Können unserer Piloten.

      Das die 105er im Vergleich zu anderen Abfangjägern und Jagdbombern eher müde aussieht, tut der Sache keinen Abbruch. Dass sie von der Politik und getrieben von Geldmangel als Abfangjäger des ÖBH falsch eingesetzt wurde, ist nicht dem Flugzeug anzulasten!

      Wer je einen „Langsamen Überflug“ der 105er gesehen hat, weiß, dass sie in der Luft fast stehenbleiben kann.

      Das ÖBH hat 40 Flugzeuge angeschafft, die von September 1970 bis November 1972 in Dienst gestellt wurden. Leider sind auch 12 Maschinen abgestürzt, die letzte 2003, und 14 Piloten ums Leben gekommen.

      Wegen der extrem langen Betriebsdauer sind inzwischen auch 10 Maschinen außer Dienst gestellt und dienen teilweise als Ersatzteillieferanten.
      Eine davon, die „Green Fox“ GF-16, Rufname „Tiger“, mit der bekannten grau-gelb-schwarzen Tigerbemalung, steht seit 2013 im Museum in Zeltweg, Steiermark.

      Den Technikern des ÖBH ist es zu danken, dass die Maschinen heute noch immer fliegen und, abgesehen vom Alter, tip-top dastehen!

      Die Tigerstaffel mit den Saab 105 OE ist in Linz Hörsching stationiert. Da ich jahrelang am Zivilflughafen gearbeitet habe, hatte ich das Privileg, die 105er mehrmals in der Woche starten und landen zu sehen oder den Piloten beim Kunstflugtraining zusehen zu können. Selbst heute noch suche ich den Himmel ab, wenn ich den unverkennbaren Sound der Triebwerke von Ferne höre.


      Die 105er ist und bleibt mein absoluter Favorit unter ALLEN Flugzeugen (egal, was andere können oder leisten!).

      Fotos Michael Jalowetz

      Technische Daten erspare ich mir. Wer mehr über die 105er wissen möchte, dem seien die folgenden Seiten wärmstens empfohlen (abgesehen von Wiki):

      http://www.gotech.at/saab_105oe.htm

      http://www.tigerstaffel.at/de/?page_id=2

      http://www.bundesheer.at/waffen/waf_saab105.shtml

      Vor gut einem Jahr hatte ich die Gelegenheit, im Rahmen einer Sonderführung am Fliegerhorst Vogler in Hörsching, die 105er ausgiebig zu fotografieren und von Technikern viele Informationen zu bekommen. Die Bilder werden mir sehr gute Dienste beim Supern des Cockpits leisten. So wird zum Beispiel das Armaturenbrett vom Originalfoto gebaut werden.

      Foto Michael Jalowetz

      Man hat mich gebeten, die Fotos nicht ins Internet zu stellen, und daran will ich mich halten! Das ist zwar schade, aber ich möchte das mir entgegengebrachte Vertrauen nicht missbrauchen.

      Bilder von der 105er stammen vom Michael Jalowetz, dem Sohn eines sehr guten Freundes, der ein begnadeter Luftfahrtfotograf ist. Er hat mir die Erlaubnis zur Veröffentlichung seiner Bilder erteilt. Herzlichen Dank dafür!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

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    • Servus Gerhard,

      Danke, dann sind wir einer Meinung: GELI muss sein! danke1 dafür1

      Die Bildeinstellung habe ich geändert, obwohl mir gar nicht bewusst war, das ich die Bilder dieses Mal in einem anderen Modus eingestellt habe. daumen1 prost2
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • @ Servus Fritz,

      es stimmt, das Cockpit fordert mich sehr! Zurzeit weiß ich noch nicht genau, wie ich z.B. die Seitenwände gestalten soll. Der Platz ist sehr eng und es wird schwierig. Aber es ist ja ein Jahr Zeit und der schnellste bin ich sowieso nicht.
      Vielen Dank und schön, dich dabei zu haben!

      @ Servus Michael,
      die 105er wollte ich schon lange bauen und nun ist es endlich soweit. Freue mich, dich unter den Zuschauern zu wissen!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Servus Andreas,

      Jaaaaaaah, die 105-Oskar-Echo!
      Ich hatte seinerzeit das Glück bei einer Schulexkursion die Karo-Ass Staffel beim Kunstflug-Training in Zeltweg zu sehen.

      Übrigens, bei den Piloten und Bodenpersonal, mit denen ich damal plauderte hieß der Vogel 105-OE und nicht 105-Ö.

      Ich nehme mir jedes Jahr im Sommer vor genau DEN Bogen anzuschneiden, als Sommermodell sozusagen, aber immer kommt etwas dazwischen.

      Ein Tip, frag bei Heinz (alf03), bei den Steirern an. vielleicht hat er eine vakuumgezogene Kanzel für dich.

      Liebe Grüße und gutes Gelingen,

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle

      "Pfeif auf BIO! In meinem Alter nimmt Mann alle Konservierungsstoffe die Mann kriegen kann!"
    • Hallo Andreas,

      das ist für die Bewohner Eures nördlichen Nachbarlandes ein ebenso seltenes wie reizvolles Subjekt. Deine Einführung ist so richtig nach meinem Geschmack, samt Beschreibung Deiner Motivation, genau dieses Vorbild nachzubilden und das Cockpit zu supern.
      Dein Vorgehen, an einem Vormodell die kritischen Punkte herauszufinden und einen Bogen als Reserve im Hintergrund zu haben, entspricht genau meinem Ansatz.
      Ich habe ja ein paar Vorbehalte gegenüber Gelis, vor allem den frühen, aber die 105 scheint einer der besser ausgearbeiteten Bögen zu sein.
      Ich mache es mir jedenfalls mit Cola und Popcorn in der ersten Reihe gemütlich und schaue Dir sehr gespannt zu!

      Ich habe den Eindruck, dass die bisherigen Teilnehmer am Wettbewerb einiges aus dem vorherigen gelernt haben: Kann es sein, dass wir früher anfangen und uns keine überambitionierten Projekte vornehmen? Das sollte mehr und vielfältigere Modelle ins Finale bringen.

      Viele Grüße,
      Martin
      Selig, die über sich selber lachen können, denn sie werden ein sehr heiteres Leben führen! frech 1
      Meine Machwerke

      Fertig: Citroen C4 WRC, 1:24, Pepakura.
      Im Bau: Wettbewerbsmodell EE Lightning, Fly Model 1:33
    • moin1 Andreas

      Das ist wirklich ein spannendes Projekt, welches ich sehr gerne verfolgen werde. Ich drücke dir die Daumen, dass dir das Modell so gelingt, wie du es dir wünscht.
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Modellbaubögen vom Schlepper "Bugsier 17/18" und der Fregatte Klasse 122 gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Moin Andreas,
      du als Österreicher ,da ist ein Geli Baubogen ein Muss. augenbraue1
      Lange Zeit waren diese Klassiker sehr selten.Das hat sich geändert.
      Aus den Bögen lassen sich tolle Flieger bauen,die dank des Silberdruck ,sehr real aussehen.
      Wegen der Teile Anzahl und der Größe von den Bauteilen,könnte ich da mit wohl auch zurecht kommen.
      Aber Du wirst ja supern ,da bin ich dann raus. kippe1 Ein Bauteil immer neu bauen bis es sauber passt,das haben
      wir ja in deinen Bauberichten mit verfolgen dürfen.
      Holm und Rippen Bruch oder was sagt man bei den Fliegen. grins 1
      Einen Gruß aus Schleswig Holstein,
      Thomas

      LPG"Fortschritt 1989"





      Belarus MTZ-80 + Anhänger in Blau
    • Moin Andreas!
      Das wird ein toller Beitrag, ich freue mich darauf! Die alten Saabs verdienen ohnehin viel mehr Beachtung, urige Originale, die sie sind, und die 105er ist da keine Ausnahme! Dazu ein GELI-Bogen, deren Machart (analog und mit Herzblut gezeichnet) ich immer wieder gerne sehe, und dann Deine Verfeinerungen! Alles Gute!
      beifall 1 beifall 1 beifall 1
    • Uiii, da ist was los im Postfach! freu1

      @ Servus Volkmar,
      anfeuern dürft ihr mich jederzeit. Ich werde es brauchen. dafür1

      @ frech 3 ahhh, Wolfgang, du hast mich schon wieder auf dem falschen Fuß erwischt!
      Natürlich heißt es "Oskar- Echo" und nicht "Ösi"! Bei den Kennungen gibt es ja keine Umlaute. Ich habe mich durch den Titel des Bogens verleiten lassen, den ich unreflektiert abgeschrieben habe.

      Auch ich durfte "Karo-Ass" im Flug erleben und es ist ewig schade, dass es diese Staffel nicht mehr gibt! Auch (damals) Oberleutnant Wolf konnte ich mit seinem negativen Vollkreis (ein Kreis im Messerflug und der Pilot sitzt außen!!!) erleben, wenn es, zugegeben, bei dieser Vorstellung nur eine Halbkreis war. So etwas habe ich seither nie mehr gesehen! Leider weiß ich nicht mehr, wann das war.

      Danke für den Tipp mit "alf03", aber ich werde versuchen, die Kanzel selbst tiefzuziehen, da ich sie aufklappbar bauen will und daher entsprechenden Hinterbau brauche.

      Schneide die 105-OE ruhig an, Du wirst sie in wenigen Tagen fertig haben! Es sollten viel mehr GELIs gebaut werden.

      @ Grüß Dich, Martin,
      da mir die Originalbögen viel zu wertvoll sind, um einfach so darauf loszubauen, war ich fast gezwungen, ein Vormodell zu bauen. Da ich nich nicht vom Scann bauen kann und Teile, die ich vergammelt habe, nicht nach Belieben reproduzieren kann, geht es nur so.
      Vorbehalte brauchst du nicht haben, GELIs sind, wie sie sind! Sie sind zu einer Zeit gezeichnet worden, als unsere modernen Methoden nur in Wunschträumen gab!
      Freu mich, dass du bequem sitzt und zuschaust! hüpf1

      @ Servus Andreas,
      ich freue mich, dass du dabei bist! Danke für die guten Wünsche!

      @ Servus Seppi,
      einen schönen Gruß in den Süden!
      Ich kenne DEINE Saab 105-OE ! oh1 oh1 oh1 Sie ist mein Mastermodell, dessen Perfektion ich wahrscheinlich nicht erreichen werde!
      Sensationell! cool1

      Schön dass du dabei bist!

      @ Servus Roland, vielen Dank!

      @ Servus Thomas,
      die GELIs sind von ihrer Konstruktion sehr einfach gestaltet und für dich wären sie sicher kein Problem. Also, traue dich!
      Ich würde gerne öfter GELIs bauen, aber mir ist der Maßstab einfach zu groß. Das werden Riesendinger und dafür habe ich einfach keinen Platz.

      @ Servus Andy,
      wann gebt ihr endlich den Abgabetermin bekannt, damit ich daruf hinarbeiten kann! happy1 frech 3
      Ich hoffe, dieses Mal werde ich früher fertig! daumen1

      @ Servus Horst,
      vielen Dank und schön, dich dabei zu wissen! prost2

      @ Servus Heiner,
      ja, die Schweden haben wirklich schöne und ausgefallene Flugzeuge gebaut: Saab- Draken, Saab-Viggen, die 105er,...
      Vielen Dank!

      @ Servus Christoph,
      diesem Flugzeug gehört meine besondere Zuneigung und mir blutet das Herz, dass sie in wenigen Jahren nicht mehr fliegen wird.

      Schön, Euch alle unter den Zuschauer zu haben! Ich freue mich sehr, dass ihr mich bei diesem Baubericht begleitet.

      danke1 freu 2 cool1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Also, los geht´s!

      Am Beginn stand ich vor dem Problem. dass ich die Innenmaße des Cockpits nicht kannte, da die Bauzeichnung in einem anderen Maßstab gezeichnet ist. Also musste ich die Maße an meinem Dummy abnehmen und übertragen.

      Teil 35 ist aus dem Bogen

      Die Spanten 17 und 25 müssen neu konstruiert werden. Bei Teil 17 kommen zwei Durchbrüche für die Pedale hinein und er muss oben kantig geformt werden, damit das Armaturenbrett passt. Bei Teil 25 kommt der Knick weg, da in diesem Bereich Instrumente Platz finden müssen. Ich hoffe, die Stabilität leidet nicht.

      Erster Versuch!

      Die Form passt, aber die Durchlässe für die Pedalräume gehören eingefügt.



      Hier noch ein Vergleich des Originalarmaturenbretts mit meinem Probebau. Das Armaturenbrett wird noch verfeinert.

      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • @ Servus Martin,
      die Freude ist ganz meinerseits! Erstens, dass du zuschaust und zweitens, dass die Detailierung weitergeht!

      Da ich die Schleudersitze ganz neu bauen werde, wurde einmal der Sockel eingepasst. Zuerst aus einer Handzeichnung ausgeschnitten und ausprobiert. So kann er bleiben. Er wird aber am Computer nachgezeichnet und so reproduzierbar gemacht. Die 105er hat ja zwei Schleudersitze nebeneinander(!).



      Zuerst geht es aber ans Armaturenbrett. Wie gesagt, ich durfte nach Herzenslust fotografieren und habe ein Foto ausgewählt, das in Frage kommt. Das Problem ist, wenn man versucht, das Instrumentenbrett frontal, ohne Verzerrung abzulichten, ragen die beiden Steuerknüppel unschön ins Bild. Diese mussten mit einem Bildbearbeitungsprogramm mühsam herausretuschiert werden. Das hat mich viel Zeit gekostet, weil ich diese Programme viel zu selten verwende, um schnell arbeiten zu können. pc3

      Das Bild wurde auf die richtige Größe verkleinert und die Rundinstrumente mittels Metallstiften ausgestanzt. Dazu habe ich mir Stifte mit verschiedenen Durchmessern abgelängt. Auf einer weichen Unterlage, ich verwende einen Fichtenholzblock, geht das ganz gut. Die verschieden harten Jahresringe stören ein bisschen und ich muss aufpassen nur in die weicheren Sommerjahresringe durchzustanzen. Eine MDF-Platte wäre hier wohl besser, weil gleichmäßiger.





      So schaut die Sache zurzeit aus.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • @ Servus Stephan,

      diese Methode habe ich selbst im alten Forum abgekupfert! Aber sie funktioniert, auch wenn sich die sehr dünnen Stifte leicht verbiegen.
      Ein gutes Punch&Die-Set mit gehärteten Stiften und einer guten Führung wird trotzdem präziser sein. Mir ist es aber noch zu teuer, zurzeit käme 1 Loch auf 5,- Euro! happy1

      @ Servus Wolfgang,
      danke für den Tipp, der ist wirklich gut. Leider habe ich noch nicht so viele verbrauchte Schneidmatten. Meine erste wurde geteilt: auf einer Hälfte schneidet Eva und auf der anderen weiterhin ich, aber an einer anderen Stelle (bei mir wird fast nur auf einem kleinen Feld von 10 x 5 cm geschnitten. Daher ist der Rest der Matte gut erhalten und die A4-Hälften
      kann man leicht drehen denk1 )
      Ich werde das aber sicher ausprobieren und vielleicht muss eine Stück von Evas Matte daran glauben. engel1

      @ Servus Hagen,
      es muss gestanzt werden! arbeit1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Hallo Andreas

      Da leider im Vorverkauf keine Plätze in der ersten Reihe mehr zu bekommen waren, habe ich nun in der zweiten Platz genommen und mir ein Fernglas besorgt happy1

      Sehr schön, auch ein Vertreter der "alten traditionellen" Bögen im Wettbewerb zu sehen!
      Ich wünsche Dir viel Freude beim Bau!

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Wenn Schokolade die Antwort ist, dann ist die Frage unwichtig ostern 3

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Hallo Andreas,

      schones Modell. Ich freue mich schon auf Deinen Bericht. Den Tip zur Herstellung der Stanzeisen habe ich mir direkt gespeichert.
      tschö1 Christian

      in der Werft: Papegojan Shipyard im Maßstab 1/72, Knarr nach Skuldelev I im Maßstab 1/72

      "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."
    • @ Kurt, Hagen, Thomas und Martin, danke für die Likes!

      @ Servus Peter,

      ich freue mich, dass du dich unter die Zuschauer mischst. Wenn die in der ersten Reihe ein wenig zusammenrücken, findest du sicher noch Platz.
      Mir geht es beim Bewerb eher um eine Standortbestimmung meiner "Baukünste", als um eine Sieg. Mir ist schon klar, dass ein GELI-Flieger eher nicht in Frage kommt, selbst wenn er sauber gebaut und gesupert ist.

      @ Servus Christian, schön, dich dabei zu haben!

      @ Servus Martin, wie gesagt, ich habd die Methode selbst unter "Tipps und Tricks" kennengelernt und gebe sie gerne weiter.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Das Instrumentenbrett ist inzwischen fertig.
      Es hat mehrerer Versuche bedurft, bis es für mich in Ordnung war. Anschließend wurde es noch in einzelne Segmente geteilt, um einen plastischen Eindruck zu erzielen.
      Die Makroaufnahmen sind fürchterlich, aber besser habe ich die Bilder nicht machen können. Da ich meistens in der Nacht baue, habe ich nur Kunstlicht zur Verfügung und mit meinem Objektiv brauche ich etwas Abstand zum Motiv. Das erfordert wiederum, dass es herangezoomt wird. Da wird es einfach nicht superscharf!
      Außerdem treten die Farbunterschiede vom Kantenfärben viel zu stark hervor. In Wirklichkeit sieht das Instrumentenbrett sehr gut aus!





      Für die nächsten Schritte muss ich an den Rechner und das wird etwas dauern.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • @ Roland, hier ist sowieso alles fake! happy1

      @ Fritz, natürlich weiß ich, dass Makros gnadenlos sind. Am Originalfoto ist alles superscharf, aber durch die Verkleinerung auf
      3,4 x 1,2 cm packt der Drucker die Auflösung nicht mehr und die Schalter sind ziemlich verwaschen. Das letzte Bild in Beitrag 36 ist mehr als 4x größer als mein Modellinstrumentenbrett.
      Mit dem Modell bin ich persönlich sehr zufrieden! ja 1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

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