English Electric Lightning, Fly Model, 1:33

    • Hagen von Tronje schrieb:

      ...dann ließen aber ausnahmslos alle ihre Fotoapparate los und hielten sich die Ohren zu.....
      Mir ist es in Ramstein Anfang der 80er-Jahre ähnlich ergangen, als eine Staffel "Jaguar E" sehr tief, mit Nachbrenner, von hinten kommend, über die Zuschauer donnerten. Ich bin genau darunter gestanden!
      Und ein zweites Mal, als ein Solopilot der "Thunderbirds" mit seiner F-16 im Rückenflug (!) die ganze Piste entlang über die Zuschauer gebrettert ist. Ich habe nur einen Schatten über mir gesehen und dann hat´s geknallt! oh1 Das müsste 1984 gewesen sein. denk1
      Ein Jahr später war der schreckliche Unfall mit den "Frecce Tricolori" und dann war es vorbei mit solchen Escapaden. Das habe ich Gott sei Dank nicht miterlebt!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Hallo Andreas,

      Du meintest wohl den SEPECAT Jaguar, der "Jaguar Type E" war der englische Traumsportwagen der 60-er Jahre.

      An den schrecklichen Unfall der Frecce Tricolori erinnere ich mich noch sehr gut.
      Meine frühere Chefin war anwesend und sie hat ihre Schwester dabei verloren.
      Ich war genau zu dieser Zeit Mitte August 1988 mit ein paar Freunden in den Alpen südlich des Bodensees wandern und einer von uns, der manchmal "Ahnungen" hatte, äußerte, während wir an einem knallheißen Sommermittag die Patrouille Suisse mit ihren Hawker Hunters praktisch auf Augenhöhe über dem Bodensee üben sahen, er hätte auf einmal ein ganz mulmiges Gefühl. Als wir einige Tage später von der Wanderung zurückkamen, waren die Zeitungen voll mit den Nachrichten von dem Unglück. Mir wird jetzt noch kalt wie damals.

      Auf jeden Fall geht es nach längerer Pause mit der Lightning weiter!
      Die Partie mit den Schubdüsen. Ich habe immer wieder die Teile und die Bauanleitung zur Hand genommen und wurde nicht schlau daraus, bis ich mir schließlich sagte: "Was solls, ich baue ja von einer Kopie und wenn´s schiefgeht, ist das noch nicht das Ende." Und es klappte sogar leidlich.
      Auf den Bildern unten seht Ihr das bisherige Ergebnis, aber die Baugruppe ist noch nicht fertig.

      Viele Grüße, Martin
      Lebe so, dass sich Deine Bekannten langweilen werden, wenn Du verstorben bist!
      Meine Machwerke

      Fertig: Citroen C4 WRC, 1:24, Pepakura.
      Im Bau: Wettbewerbsmodell EE Lightning, Fly Model 1:33
    • Und die Schubdüsen sitzen am richtigen Ort, samt Verkleidung. So langsam hat mich der Bautrieb wieder, aber jetzt heftig!
      Als nächstes die Cockpitsektion, damit ich bis zum nächsten Stammtisch in Dietzenbach möglichst den kompletten Rumpf vorzeigen kann.

      Viele Grüße, Martin

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    • Servus Martin,

      Martin schrieb:


      Du meintest wohl den SEPECAT Jaguar, der "Jaguar Type E" war der englische Traumsportwagen der 60-er Jahre.
      Du hast natürlich recht, es war der SEPECAT Jaguar. Obwohl es von diesem Typ eine Baureihe E gab. Aber ob die Maschinen, die mir die Trommelfelle malträtiert hatten, zu dieser Baureihe gehörten, kann ich heute nicht mehr beschwören. high five1

      Der Jaguar Type E steht bei mir in 1:16 im Regal! freundlich1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Hallo Andreas,
      ich lese mich gerade über den SEPECAT Jaguar ein. Du hast absolut Recht mit dem Jaguar E, das war die Trainerversion. Den
      Jaguar E-Type habe ich auch in 1:16, allerdings nicht in Karton, sondern in Metall bzw. Plastik. Karton kommt auch noch.
      Allerdings habe ich mir gestern von ecardmodels.com das Ford Mercury 1949 Coupé geholt und das hat Vorrag: Die coolste Karre südlich des Lake Michigan!

      Viele Gr
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    • Hallo Andreas,

      erst, nachdem die Lightning fertig ist!

      Momentan sitze ich am Cockpit und das war trotz etwas Anpassungsarbeit zwar handwerklich nicht allzu schwierig, aber umso schwerer zu verstehen. Zu meinem großen Glück gibt es von Ricleite in unserem Nachbarforum einen piksauberen Baubericht ebendieses Modells. der mir schon ein paar Schuppen von den Augen hat fallen lassen.
      Der gegenwärtige Stand ist wie dargestellt, als Nächstes kommt die linke Bordwand dran.
      Der Bau ist genau so, wie es Spaß macht: Er fordert viel Denkarbeit und noch mehr Genauigkeit, aber dann ist alles gut zu machen.
      Meine Chancen stehen glaube ich ganz gut, endlich einmal ein Wettbewerbsmodell fertigzustellen.

      Viele Grüße,Martin

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    • Und der Pilotensitz ist fertig. Ein Modell im Modell, aber problemlos zu bauen.
      Die Cockpitsektion ist inzwischen auch vor dem Hauptrumpf und die Lightning wird immer länger!
      Auf dem 2. und 3. Bild wird deutlich, wie hoch der Pilot im oder besser über dem Rumpf saß, damit die beiden mächtigen Triebwerke hinter ihm nicht unter Luftmangel litten. Selbst in der MiG 15 mit ihrem weit offenen Vorderrumpf saß der Pilot mit seinem Cockpit in einem "Strömungsteiler" vor dem Triebwerk und nicht darüber!
      Meine Beiträge kommen momentan in recht langen Abständen, weil diese ganze Kleinarbeit zwar viel Zeit braucht, aber vorzeigbare Ergebnisse noch länger. Trotzdem: Es geht immer stetig voran.

      Viele Grüße, Martin



      Lebe so, dass sich Deine Bekannten langweilen werden, wenn Du verstorben bist!
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    • hi martin,

      Die lightning war schon ein irres teil, 30.000ft in 1 1/2 minuten ab bremsen lösen. Ich hab auch gehört das sie wenn man sie im leerlauf beim rollen ohne bremsen 70 knoten erreichte.

      Und wunderschön ist sie obendrein auch noch.

      Freu mich schon auf dein fertiges modell!

      Lg

      Toby


      There is a joy in madness only mad man know.
    • Danke für Euer Interesse, Kameraden!
      Aktuell die Struktur des Vorderrumpfs. Das Modell ist auf einen Bau mit ausgefahrenem Fahrwerk ausgelegt, also musste ich für den Bau im Flug die Spanten ein bisschen anpassen, eher schätzometrisch. Interessant wird es, wenn die Außenhaut daraufkommt. Möglicherweise steht da noch etwas Schleifarbeit an.
      Den vordersten Spant habe ich auf beiden Seiten mit dem kopierten Bauteil aus dem Bogen beklebt, weil mir das die Ausrichtung der Längsträger im Rumpf und später des Diffusorkegels an der Rumpfspitze erleichtern wird.

      Bisher hat der Rumpf die stolze Länge von 430mm. Noch ist die Lightning kürzer als die Ju 52, die ich meiner Mutter vor einigen Jahren zum Geburtstag gebaut habe. Noch!

      Viele Grüße, Martin



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    • Hallo Ralf,

      also ich sehe am Modell einige Macken, aber der Gesamteindruck ist schon der Hammer.
      Ja, der Rumpf hat seine volle Länge erreicht, stolze 46 cm.
      An den vordersten Segmenten summieren sich die von hinten aufgelaufenen Ungenauigkeiten: Ihr seht den Versatz an der Kokarde. Ich musste also einige Tricks anwenden, damit der Abschnitt trotzdem noch ansehnlich wurde. Wahrscheinlich fällt das alles am Ende nicht so ins Gewicht, aber jeder Modellbauer ist wohl sein eigener schärfster Kritiker.
      Bis jetzt habe ich im Bau noch überhaupt kein Motivationsloch erfahren: Einfach beständig immer weiter, dann läuft es. Wie die Angelsachsen sagen: "Steady does it."
      Als Nächstes das Seitenleitwerk und der lange Aufsatz auf dem Rumpf.

      Viele Grüße, Martin

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    • Hallo Martin,

      was für ein Trumm! Glückwusch auch zum fertigen Bauabschnitt. klasse1
      Wenn ich es richtig deute, werden die Tragflächen einfach an den Rumpf geklebt? Falls dem so ist, wie verhält es sich mit der Stabilität?

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo Andreas,

      ich habe momentan so die Idee, in Karton eine Evolutionreihe englischer Abfangjäger aufzubauen:
      Sopwith Pup / Camel => Hawker Fury (Doppeldecker, nicht die von der Typhoon / Tempest abgeleiteten Marinejäger) => Spitfire => Hawker Hunter => Lightning. Das Größenwachstum dürfte eindrucksvoll sein.
      Die Tragflügel werden ebenso wie die Leitwerke auf 1mm starken Federstahldraht aufgeschoben, der entsprechende Widerlager im Rumpf hat. Anders ginge das bei diesem dünnen Hochgeschwindigkeitsprofil gar nicht. Die Briten müssen beim Vorbild unglaubliche Ingenieursleistungen aufgebracht haben, um den auftretenden Belastungen gerecht zu werden!
      Den Draht suche ich noch....

      Viele Grüße, Martin
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    • Hallo Chris, danke für Deinen Tipp!
      Inzwischen bin ich allerdings beim Draht fündig geworden, es gibt in Marburg noch einen in Teilzeit und mehr aus Liebhaberei betriebenen kleinen Laden für Modellbau, der Draht in vielen Stärken hat.
      Ich denke, ich sollte ihn für eventuelle Mitleser aus dem Marburger Raum erwähnen, es ist Modellbau Dersch in Wehrda. Näheres findet Ihr im Telefonbuch.

      Bei der Lightning selber gibt es aktuell nicht viel zu sehen, obwohl der Bau im Hintergrund vorwärts geht: Die Trag- und Steuerflächen sind - fast wie bei frühen Halinskimodellen - mit viel verstärktem mehrlagigem Karton aufgebaut und der will erst einmal verklebt sein und dann zur Vermeidung von Verzug gründlich trocknen.

      Viee Grüße, Martin
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    • Servus Martin,

      trotz des Versatzes im vorderen Bereich des Rumpfes, ist dieser sehr gut gelungen! Es ist natürlich ärgerlich, wenn gerade bei Farbdrucken solche Verschiebungen auftreten, aber du hast das sehr gut gelöst und man muss schon genau hinschauen, um das zu sehen.
      beifall 1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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