Zerstörer Z 1 (Fletcher-Klasse) / WHV / 1:250 [Reko]

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    • @Kurt
      Danke, Kurt!

      @Hans-Juergen
      Schön, dass Du wieder dabei bist. Die "Deutschland" habe ich bisher auch noch nicht gebaut - weder in meiner ersten noch in meiner zweiten Kartonbaukarriere. Schon ein paar mal wollte ich sie anschneiden in den vergangenen Jahren, aber immer wieder haben sich andere Modelle vorgedrämgelt.... lala1

      Servus
      hvt
      Das Reh springt hoch, das Reh springt weit -
      was soll's sonst tun, es hat ja Zeit.... grins 3
    • Servus HvT,

      bin absolut begeistert, daß du bei den Stützen der Plattform die Zwischenräume unfallfrei ausgestichelt hast! beifall 1
      Was das Netz angeht stimme ich dir und Kurt vorbehaltlos zu!

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle

      "Pfeif auf BIO! In meinem Alter nimmt Mann alle Konservierungsstoffe die Mann kriegen kann!"
    • @wiwo1961
      Danke, Wiwo! Ja, damals hatte ich noch ein ruhiges Händchen - wenn ich jetzt so vor mich hinschnippsle, meine ich manchmal, dass es feinmotorisch nicht mehr so glatt geht (vielleicht täuscht das auch).... denk1

      @Gerhard
      Gute Idee, das mit dem Fasching! grins 2 Schlage ich mal vor.....
      Strumpfhosen kann man für allerlei verwenden - habe 2006 beim Bau der "SMS Goeben" daraus auch schon Torpedonetze gemacht. Seinerzeit hatte ich bei meiner Schwiegermutter das passende Material konfisziert.... grins 2

      Servus
      hvt
      Das Reh springt hoch, das Reh springt weit -
      was soll's sonst tun, es hat ja Zeit.... grins 3
    • Hagen von Tronje schrieb:

      Was die Strumpfhose betrifft, achte nur darauf, dass die Zurverfügungstellung von der weiblichen Besitzerin freiwillig erfolgt - nicht dass dann noch ein Nudelholz hinterherkommt...
      Habe "diverse Artikel dieser Gattung"
      extra für meinen Modellbau hier auf Vorrat liegen.
      Immer mal zwischendurch bei Sonderaktionen im freien Handel erworben......,
      also nix mit Nudelholz haue 1 und so..... happy1 happy1 daumen1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Moiiiiin,


      Cux-Holger schrieb:

      .......habe "diverse Artikel dieser Gattung".......
      .......immer mal zwischendurch bei Sonderaktionen im freien Handel erworben......
      Ja neee.....is klar...... happy1
      (Tschulligung.....aber der musste sein.... augenbraue1 )

      @Hagen:
      Die zweckentfremdeten, feinen "Gummibuxen" machen sich hervorragend am Modell! ja 2
      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Ich sehe Hagen, Du verstehst mich voll und ganz von der Seite des Modellbauers ! happy1 happy1

      Bin gerade dabei, in einem bekannten Online-Auktionshaus, noch ein Stück Literatur
      über den Zerstörer MÖLDERS zu ergattern ! daumen1 freu1

      Alles, was mir später beim Bau der Zerstörer wichtig ist, habe ich nun bald zusammen ! hüpf1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • So - weiter geht's mit dem alten Bundesmarine-Zerstörer.

      Der Zerstörer bekommt 2 große Schanzkleider verpasst, die von der Hinterkante Brückenaufbau bis hin zu den Flakplattformen reichen.

      Eigentlich erstaunlich, dass die "Fletcher" diese Schanzkleider hatten, zumal sie offenbar keinen Wellenbrecher vor dem Geschützturm auf der Back benötigten. Trotzdem sie anscheinend recht seetüchtig waren (was man zumindest öfter lesen kann), gab es dann doch wohl die Notwendigkeit, das Deck vor überkommenden Seen zu schützen.

      Das Reh springt hoch, das Reh springt weit -
      was soll's sonst tun, es hat ja Zeit.... grins 3
    • Der Brückenaufbau ist soweit komplett – die Handläufe wurden mit stahlgrauem Nähgarn ein wenig hervorgehoben und die Rettungsringe (ebenso farblich daneben wie der Rest) durch Reste aus der Grabbelkiste von anderen Modellen ersetzt. Statt der gedruckten Reling fand Lasercut Verwendung.

      Das Reh springt hoch, das Reh springt weit -
      was soll's sonst tun, es hat ja Zeit.... grins 3
    • Das Artillerieleitgerät war das nächste Bauteil – hier habe ich auch ein wenig modifiziert: Der E-Messer ragte links und rechts aus dem Gehäuse heraus; auf dem Bogen waren die Öffnungen durch schwarze Färbungen angedeutet. Diese Öffnungen habe ich ausgeschnitten, die Innenseite des Gehäuses grüngrau eingefärbt, damit es keine weißen Blitzer gibt und dann ein neues E-Mess-Gerät aus Restkarton mit einer improvisierten Säule gebaut (zu detailliert muss es nicht sein, da man ja in das Innere des Gehäuses nicht hineinsieht – aus diesem Grund habe ich auch auf die restliche Inneneinrichtung verzichtet, obwohl mir eine Risszeichnung dafür zur Verfügung stand).

      Das Radargerät besteht aus dem Original vom Bogen – auf Grund der Form wäre als Alternative nur eine Kopie auf Folie möglich gewesen, die sich aber nur schwer in die passende Form bringen und dann verkleben lässt. Ergänzt habe ich nur den Antennenstab in der Mitte, wieder aus einer dünnen Kunststoffbesenborste gefertigt.

      Das Reh springt hoch, das Reh springt weit -
      was soll's sonst tun, es hat ja Zeit.... grins 3
    • Und die Feuerleitanlage ist auf den Brückenkomplex aufgesetzt – wenn das ganze massig wirkende System zu einer Topplastigkeit geführt hätte, dann wäre es nicht verwunderlich gewesen (aber scheinbar war das nicht der Fall – zumindest habe ich nichts darüber gelesen).

      Das Reh springt hoch, das Reh springt weit -
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    • Hagen von Tronje schrieb:

      Der Brückenaufbau ist soweit komplett
      Wie ich sehe, hast Du noch die Original Fletcher "halbrunde Brücke" (wie auf dem Bogen wiedergegeben) gebaut
      und die Brücke nicht mit "eckigen Brückenbau" umgeändert,
      wie bei der Bundesmarine alle Fletcher Zerstörer, kurz nach Erwerb, dann mit "eckiger Brücke" umgebaut wurden.

      So wie Du hier, werde ich es wohl auch handhaben, bei meinem Fletcherbau ! daumen1
      Gruss
      Holger


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    • Moin Hagen,
      sehr schöner Brückenaufbau! cool1
      Wenn diese Brückenkonstruktion nebst E-Messer & Radar nicht zu einer Topplastigkeit geführt gaben sollte, spricht das für die Konstruktion des Zerstörers. Obwohl der, zerstörertypisch, sehr rank gebaut war.
      Die japanischen WW II - Kampfschiffe, quasi alles unterhalb eines Schweren Kreuzers, hatten ebenfalls diese Topplastigkeitsprobleme, waren sie doch ausgesprochen rank gebaut und dabei heillos mit Aufbauten und Bewaffnung überfrachtet.

      lg.
      Tommi
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      Vergammelte Werke
    • @Klueni
      Danke, Tommi!
      Ja, da gab es wohl einige Marinen, die da recht hoch gebaut hatten - und dann hinterher ihre Probleme damit hatten. Manche waren auch nicht unbedingt lernfähig - so wurden ja z.B. auch bei den Geleitbooten vom Typ 55 der Bundesmarine die seitlichen ECM-Töpfe mitsamt deren Plattformen vom Mast aus Stabilitätsgründen abgebaut. Interessieren würde mich auch, ob die "Hochhäuser", die Zerstörer vom "Hamburg"-Typ, da Probleme hatten mit ihren hohen Aufbauten.

      Ja, ja, hoch hinaus wollten die Deutschen schon immer... grins 2

      Servus
      hvt
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    • Hagen von Tronje schrieb:

      Interessieren würde mich auch, ob die "Hochhäuser", die Zerstörer vom "Hamburg"-Typ, da Probleme hatten mit ihren hohen Aufbauten.
      Das wurde schon damals in den Bremerhavener Umbauwerften verlautbart, wo Zerstörer der Hamburg Klasse, regelmäßig am Ausrüstungspier lagen, um mit neuen elektronischen Gerätschaften "aufgestockt" zu werden.
      War damals als Jugendlicher täglich im Hafen von Bremerhaven, wo das dort immer Gesprächsthema war ...
      Werftarbeiter sprachen da immer von "Kopflastigkeit" der Schiffe....
      Gruss
      Holger


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      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Ja die Hamburg-Klasse, auch als Hochhäuser benannt, wiesen in der Tat weniger gute Seeeigenschaften bei widrigem Wetter auf.
      Es kam sogar mehrmals zu Rissen in den Aufbauten.
      Bei deren Modernisierung wurde auch das C-Deck zwischen den Spanten 63 und 67 geschlossen, außerdem wurde dann noch zusätzlich 15 Tonnen Ballast mitgeführt. Um weiteren Rissen entgegenzuwirken wurden auch Dehnungsfugen eingebaut. Der Erfolg hingegen blieb hinter den Erwartungen zurück.
      Die in Deutschland gebauten Zerstörer von KM bis Bundesmarine waren allesamt nicht gerade optimal für schwere See.
      Grüße aus Oberbayern!

      Der Mensch braucht Ziele, nur müssen sie auch erreichbar sein.

      Gerhards Staubfänger
    • Gerhard schrieb:

      Die in Deutschland gebauten Zerstörer von KM bis Bundesmarine waren allesamt nicht gerade optimal für schwere See.
      Servus Miteinander !

      Wusste ich auch noch nicht kratz1 , dass die "nicht optimale schwere Seetauglichkeit" der damaligen deutschen Zerstörer,
      eine so lange "Tradition" beinhaltete,
      von der Kaiserlichen.., bis zur Bundesmarine... les 2
      Danke für die Info, Gerhard !! happy 2
      Gruss
      Holger


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      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Na ja, bei den Kaiserlichen waren es eher die kleinen Torpedoboote, die da mit Seegang ihre Probleme hatten. Bei der Kriegsmarine waren die Zerstörer, zumindest die Klassen 1934, 1934 A und 1936, ja eigentlich auch ursprünglich mehr für Ost- und Nordsee gedacht gewesen, wo sie mit dem Seegang wohl deutlich besser zurande gekommen wären als später im offenen Meer. Und dass man Probleme mit der Atlantiksee hatte, zeigte sich ja nicht nur bei den "Windhunden des Meeres", nein, da hatten auch die dicken Pötte so ihre Schwierigkeiten - schließlich musste man ja u.a. auch bei "Scharnhorst" und "Gneisenau" den Bug umbauen (trotzdem fiel bei den beiden Schwestern oft genug Turm "Anton" aus).

      Und bei den Folgeklassen der Zerstörer, bei denen auf Grund des forcierten Baus ja Erfahrungen der ersten Klassen kaum berücksichtigt werden konnten, kam dann auch noch erschwerend hinzu, dass man mit 15 cm Geschützen unbedingt eine "Kreuzerbewaffnung" haben wollte. Vor allem der 15er-Doppelturm auf der Back, der ca. 65 to schwer war und teilweise bei den Klassen 1936 A und 1936 A (mob) eingebaut wurde, sorgte dann dafür, dass die Boote in schwerer See stark Wasser übernahmen.

      Eigentlich wäre ja nach der Klasse 1936 der Bau von 12 Booten der Klasse 1938 B vorgesehen gewesen (Flushdecker, die eine gewisse äußeren Ähnlichkeit mit den Torpedobooten der Klassen 1935 und 1937 aufgewiesen hätten), aber auf Grund des Kriegsausbruchs wurden dieser vielversprechende Entwurf verworfen und man griff eben auf die Klasse 1936 A zurück, die man dann als "mob" neu auflegte.
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    • So, nach dem Exkurs in die Zerstörergeschichte zurück zu den Fletchern der Bundesmarine:

      Der erste Schornstein ist fertig und montiert. Dampf- und sonstige Rohre sind aus Draht, denn die Kartonversion hat mir nicht gefallen. Auch die Podeste für Richtgeräte sind schon an Bord.

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    • Während der kleine Mast für den zweiten Schornstein zusammengeklebt wird und trocknet, habe ich den Fehler auf dem vorderen Aufbaudeck korrigiert: Die zweizügige Reling, die laut Skizze von hinten bis etwa auf die Höhe der Brückennocken reicht und die ich im Überschwang der Gefühle auch bis nach vorne gezogen habe, wird abgenommen – glücklicherweise war dies ohne größere Kollateralschäden möglich.

      Dann habe ich hier eine einzügige montiert, so wie sie auf den Skizzen und auch auf einem Bild in einem meiner Bücher zu sehen ist.

      So, jetzt hoffe ich, dass die liebe Seele Ruh hat – ansonsten ärgert man sich doch immer, wenn man so einen Fehler sieht.

      Das Reh springt hoch, das Reh springt weit -
      was soll's sonst tun, es hat ja Zeit.... grins 3