Dampfmaschine von Micromodels London

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    • Dampfmaschine von Micromodels London

      N' Abend Kartonfreunde!
      Seit einiger Zeit schon liegt das Modell einer "Beam Engine" von "NEW - Micromodels LTD London" in meiner Sammlung.
      Nun endlich soll der Bogen angeschnitten werden.



      Auf der "Verpackung/Hülle" der Karten findet man einen Text in dem wohl einige allgemeine Hinweise zum Modell und zur Geschichte gegeben werden. Da mein Englisch nicht ganz so doll is' sorry1 kann ich da eher nur raten.
      Wer möchte kann sich das ja mal selber durchlesen und übersetzen (vielleicht hier sogar noch mal mit einstellen, für die nichtenglischsprechende Fraktion, oder bin ich der einzige lala1 )

      Meine kartonalen Machwerke

      Hochseeschlepper WEGA,
      Eisbrecher "STEPHAN JANTZEN >>> mein zweites Hobby, KLICK
    • Die Bauteile sind auf sechs Karten (13 x 9cm) angeordnet. Eine gesonderte Bauanleitung gibt es nicht, dafür einige Übersichtszeichnungen auf den Teile-Karten. Eine durchgehende Nummerierung ist auch nicht vorhanden, nur einige kleine textliche Hinweise.







      Jetzt werde ich mir erst mal ein paar Gedanken über die bauliche Reihenfolge machen, und dann gehts richtig los.

      Also, bis demnächst viele Grüße

      Jürgen prost1
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    • N' Abend Kartonfreunde, jetzt geht es richtig los.
      Als erste Baugruppe kam das Maschinenfundament an die Reihe.
      Dabei handelt es sich eigentlich nur um einen unten offenen Kasten. Da ich noch nicht genau weiß ob ich die Maschine beweglich gestalten werde habe ich ein paar Verstärkungen eingebaut.
      Zum Anfang gab es einen extra "Unterboden" aus 1mm Karton.

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    • Nach dem Trocknen des Klebers wurden die eingezeichneten Durchbrüche ausgestochen.
      Um den "Kasten" ordentlich verkleben zu können mussten noch ein paar zusätzliche Klebefalze angebracht werden.
      Auf dem Bild Nr.8 liegt unten schon die vorbereitete Grundplatte (auch mit 1mm Karton verstärkt) für den Dampfzylinder und für den Ständer vom Schwinghebel, ich habe keine Ahnung wie das Ding wirklich heißt kratz1 .

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    • Um die Druck-Festigkeit noch weiter zu erhöhen gab es auch noch eine (durchbrochene) Bodenplatte und einen senkrecht stehenden Steg.
      Da dürfte jetzt wohl nichts mehr passieren wenn etwas Druck von oben kommt. Schaden kann es auf gar keinen Fall.



      Damit ist hier erst mal wieder Schluss,
      bis demnächst viele Grüße,

      Jürgen prost1
      Meine kartonalen Machwerke

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    • Eine Balancier-Dampfmaschine! Da bin ich sofort dabei! So ein Ding, ebenfalls mit einer damals häufig so gebauten "antiken Säule" als Träger des Balanciers, steht hier im Deutschen Museum (München). Deine scheine eine Pumpe zu betreiben.

      Beste Grüße
      Claudia
    • N' Abend Kartonfreunde!
      Ich begrüße alle Zuschauer und habe gleich mal eine Frage an die "Dampfmaschinen-Versteher":
      Welche Funktion könnte der gekennzeichnete Hebel haben?
      Ich hab' da zwar eine Vermutung, möchte aber mal Eure Meinung hören.
      Weil: vielleicht gelingt es mir irgendwie das Maschinchen zum "Laufen" zu bringen arbeit2 .

      Gruß Jürgen prost1

      Meine kartonalen Machwerke

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    • Hallo Jürgen,
      ein interessantes Projekt hast Du da wieder auf der Matte. Für den Hebel hab ich auch nur Vermutungen in Richtung Drehzahl, Leerlauf usw. Aber für den Antrieb hätte ich ne Idee. Wie wäre es mit einem Solenoid Motor.? Hier wird er recht gut erklärt. Ich habe
      die Dampfmaschine von E.Bertsch einmal umgebaut und es lief richtig gut. Betrieben wurde es mit einem 9V Block.


      Spule


      Mit Abdeckung


      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Jürgen von der Küste wrote:

      N' Abend Kartonfreunde!
      Ich begrüße alle Zuschauer und habe gleich mal eine Frage an die "Dampfmaschinen-Versteher":
      Welche Funktion könnte der gekennzeichnete Hebel haben?
      Ich hab' da zwar eine Vermutung, möchte aber mal Eure Meinung hören.
      Weil: vielleicht gelingt es mir irgendwie das Maschinchen zum "Laufen" zu bringen arbeit2 .

      Gruß Jürgen prost1


      Hallo Jürgen,

      der Hebel scheint zur Einstellung des Ventiltriebs, also vermutlich zur Geschwindigkeitsregulierung zu dienen: Unterhalb der kleinen Skizze in der technischen Beschreibung steht übersetzt:
      "Unglücklicherweise war auf unseren Karten kein Raum für den Einschluss (= die Nachbildung) eines Ventiltriebs, aber er wird oben gezeigt. Er sollte aus Borsten oder Draht und einem rechteckigen Lager aus dem Holz eines Streichholzes konstruiert werden und wie gezeigt dem Modell hinzugefügt werden...."
      Da der Hebel sich in unmittelbarer Nachbarschaft dieses Ventiltriebs befindet, könnte ich mir vorstellen, dass damit die Steuerzeiten der Dampfzufuhr zum Zylinder geregelt wurden, er also das primäre Kontrollwerkzeug für die Maschine darstellte.

      Viele Grüße,
      Martin
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      25.08.2019 Fertig: Messerschmitt Kabinenroller, Ichiyama, skaliert auf 1:24
      Im Bau: 1966-er Cadillac Coupé de Ville, 1:24, Pepakura
      In Vorbereitung: Diverses...
    • Hallo zusammen,

      Ein schönes und interessantes Modell. Ich schau auch gern mal zu.

      Zu dem Teil der Maschine.. . in dem Hebel vermute ich die Steuerung der Dampfmaschine.
      Es gibt, außer bei ganz einfachen Maschinen immer einen Regler und eine Steuerung.
      Mit dem Regler wird generell die Dampfzufuhr auf und zu gemacht, bei dieser Maschine noch zusätzlich durch den Fliehkraftregler konstant gehalten.

      Mit der Steuerung wird die Expansion eingestellt. Dadurch werden die Ventile (Oder Schlitze bei Schiebern) früher geschlossen.
      Man führt also nur bis zu einem gewissen Punkt Dampf in den Zylinder, wenn der Kolben noch nicht ganz am Ende angekommen ist. Der Dampf expandiert dann weiter. Das spart eine Menge Dampf.
      Darum haben auch Lokomotiven so komplexe Steuerungsteile. Bei dieser Stand-Maschine, die auf konstante Drehzahl und Kraftabgabe ausgelegt ist, kann das alles einfacher gehalten werden.
      Viele Grüße,

      Gunnar
    • N' Abend Kartonfreunde!
      Nach meiner kleinen Denkpause (siehe HIER ) soll es nun auf dieser Baustelle wieder weiter gehen.
      Erst mal ein großes Dankeschön für die vielen Ratschläge und technischen Erläuterungen, da lag ich mit meinen Gedanken ja gar nicht so falsch.
      Auf jeden Fall habe ich mich jetzt entgültig entschieden, das gute Stück beweglich zu gestalten arbeit2 . In welchem Umfang mir das gelingt wird sich zeigen.
      Bis ich zu den beweglichen Teilen komme dauert es aber noch etwas.
      (diese Arbeitsgänge schiebe ich noch etwas nach hinten lala1 )
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      Hochseeschlepper WEGA,
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    • Der Ständer ist, bis auf die Balancier-Lager, fertig.
      Die Lager kommen erst an die Reihe, wenn ich genau weiß wie ich den Balancier und seine Welle / Achse gestalten werde.
      An beiden Enden gab es noch eine "Bauchbinde" aus "Messingblech"



      Damit ist für heute schluss, als nächste Baugruppe werde ich mich dann um den Dampfzylinder kümmern.
      Viele Grüße Jürgen prost1
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    • Gnost wrote:

      ....hier ist seit fast einem Jahr nix mehr passiert...geht's noch weiter oder kann ich den Bericht in die "Abgebrochenen" verschieben?
      Erwischt oh1 rotwerd1 lala1
      Der "Wink mit dem Zaunpfahl" haue 3 kam zur rechten Zeit!
      Ich bin nämlich schon seit einer ganzen Weile am Überlegen ob ich mich nun doch endlich mal wieder meinen halbfertigen Baustellen widmen sollte.
      Also:
      Nicht verschieben, dennn >>> dat Dingens wird weiter gebaut arbeit2 demnächst gehts wieder los!
      Gruß Jürgen prost1
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    • N' Abend Kartonfreunde!
      Nach nun fast 1-jähriger Pause soll es mit meinem Maschinchen jetzt endlich wieder gehen.
      Nachdem ich mich erst mal wieder gründlich eingelesen les 2 und "einüberlegt" kratz1 habe bin ich mir nicht mehr sicher ob ich ernsthaft versuchen sollte das Dinges beweglich zu bauen. Im Moment neige ich zu 75,75% dazu das Gerät starr zu bauen. Die einzelnen in Frage kommenden beweglichen Teile sind in diesem Maßstab doch ganz schön filigran.
      Im jetzigen Baustadium brauche ich mich aber auch noch nicht 100%-ig festzulegen.
      Nun aber genug der Vorrede, was habe ich heute geschafft?
      Die Lagerböcke für den Balancier sind fertig geworden. Laut Plan sind das Hohlkörper, ich habe sie aber mit entsprechend dicker Pappe verstärkt. Die "Bohrung" für die Achse ist auch schon drin.





      Damit Schluss für heute.
      Morgen geht es dann (wahrscheinlich ) gleich weiter.

      Bis dahin viele Grüße Jürgen prost1
      Meine kartonalen Machwerke

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    • N' Abend Kartonfreunde!
      Die nächste Baugruppe ist fertig geworden.
      Der obere Laufsteg, auch wieder mit einer 1mm Kartonverstärkung.
      Bei den vorgegebenen Geländern werde ich mir wohl etwas einfallen lassen, vielleicht eine selbstgebaute "Fadenreling", aus Draht entsprechender Stärke könnte ich mir das auch vorstellen.
      Mal sehen, das Geländer kommt ja sowieso erst ganz zum Schluss.





      Das wars schon wieder, als nächste Baugruppe wird wohl das große Schwungrad an die Reihe kommen.

      Bis demnächst, viele Grüße
      Jürgen prost1
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    • N' Abend Kartonfreunde!
      Das nächste Bauteil ist fertig geworden >>> das große Schwungrad.
      Um das Rad etwas "voluminöser" zu gestalten habe ich mir einen Satz "Speichen-Verstärkungen" konstruiert.
      Die entsprechenden Maße habe ich mir von den schwarzen Markierungen auf den Speichen abgenommen.



      Um die beiden Rad-Seiten deckungsgleich zusammen kleben zu können, habe ich bei beiden Hälften erst mal zwei gegenüber liegende Flächen ausgestichelt. Dadurch konnten beide Hälften genau justiert werden, anschließend wurden dann die restlichen Flächen ausgestochen.

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    • Hallo Jürgen,

      Eine Dampfmaschine! Und ich verpenne das auch noch!!! Unfassbar. So ein Prachtstück gibt es im Deutschen Museum München (mit den damals so beliebten, antik angehauchten Säulen), und im Technikmuseum Berlin steht eine Borsig-Balanciermaschine, die über einen E-Motor auch bewegt werden kann.

      Hinsichtlich des Hebels bin ich mir nicht sicher: die Füllgrade werden durch Verstellung der Schieberstange eingestellt, die ihrerseits mit den vor- und nachlaufenden Exzentern verbunden ist. Dann müsste aber vom Kipphebel eine Steuerstange entweder zum bogenförmigen Teil, an dem die Exzenterstangen angebracht sind, führen um diese zu heben oder zu senken, oder aber zu einem innerhalb dieses Bogens laufenden Kulissenstein, an dem die Schieberstange befestigt ist. Bei kleinen Dampfmaschinen reicht dafür tatsächlich ein solcher Hebel, bei größeren braucht es aber ein Handrad oder sogar einen hydraulischen Servo. Deine Maschine scheint mir groß genug für so etwas.
      Der Fliehkraftregler ist eine Feinregelung der Dampfzufuhr (die Kugeln beim Exemplar in Berlin wiegen jeweils 10 kg!); ich müßte aber nachsehen, ob die Dampfzufuhr aus der Zuleitung, oder die erwähnen Füllgrade damit beeinflußt werden.

      Insgesamt denke ich, daß der Hebel wohl eher das Ventil der Hauptdampfleitung betrifft ("Regulator"), also ob überhaupt Dampf in die Maschine gelangt oder nicht. Die innere (Fein-) Steuerung der Maschine konnte manuell gar nicht im Einzelnen gesteuert werden: dafür sind die Drehzahlen zu hoch und die Einlass- und Schließzeiten so kurz. So genau kann niemand Knöpfchen oder Hebel drücken.
      PS: wo bekommt man denn diesen Bogen?

      Beste Grüße
      Claudia