Kronprinz Wilhelm 1:250 MDK rekonstruiert

    • Kronprinz Wilhelm 1:250 MDK rekonstruiert

      Hallo Freunde,
      während ich auf die Lieferung des Landschaftsbauers bei der Eglise St.Dominic warte, fange ich mein neues
      maritimes Projekt an.
      Da gibt es ein frühes Modell vom Passat Verlag, den Kronprinz. Zuweilen taucht es in der Ebucht auf und
      geht dann zu Preisen weg, die mein Bankerherz nicht verantworten kann, schade.
      Nun aber stammt das Schiff aus Rostock und da überrascht uns MDK mit dem Projekt, die hundertjährige
      Geschichte dieses Schiffes in neun Stationen nachzubilden. Das ist ein meines Wissens bislang einmaliges
      Projekt.
      Bislang sind vier Bögen auf dem Markt, die sich alle stark unterscheiden. Das Modell bei Passat gibt den
      Zustand in den dreißiger Jahren wieder, diese Version ist auch bei MDK erhältlich.
      Ich habe aber beim Urzustand 1910 zugegriffen. Im Gegensatz zum Passat Modell, das zwei Bögen hat,
      finden hier alle Teile auf nur einem Bogen Platz.
      Modelle von MDK habe ich bislang nicht gebaut und werde mich daher in eine neue Konstruktionsweise
      einarbeiten müssen. Wenn man den Bogen ansieht, merkt man wo der zweite Bogen geblieben ist. Es ist
      kein Teilemonster. Ich werde daher zuweilen etwas supern.


      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Los geht es mit dem nicht vorhandenen Spantengerüst. Kein sanftes Träumen von der künftigen Gestalt des
      Rumpfes. gleich die Bullaugen ausgestanzt, hinterklebt und die Bordwand am Bug zusammengenommen
      (Bild 1). Das Schifflein verfügt über das gefürchtete Dampferheck. Dieses Teil soll da Abhilfe bringen (Bild 2).
      Wer es schafft ein so leicht zu bauendes Dampferheck zu konstruieren, ist natürlich mein Freund (Bild 3 und
      4).




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      (Hans-Werner Sinn)
    • 1). Die Innenschanz, die auch das Deck tragen soll, wird eingeklebt (Bild 2). Erfreulicherweise spiegeln sich
      die ausgeschnittenen Klüsen innen uns außen leidlich.
      Verstärkungen zur Unterstützung des Decks (Bild 3). Das Poopdeck bekommt eine Stufe (Bild 4)



      .

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      (Hans-Werner Sinn)
    • Hallo Kurt,

      MDK hat bisher Versionen 1-9 herausgebracht, dazu noch 1a. Also genug zu tun. Ich finde die Konstruktionen des MDK richtig gut. Es sind keine Teilemonster, aber man kann ohne Ende supern, wenn man möchte. Aber für Einsteiger ist das Ergebnis ohne Superung auch schon sehr vorzeigbar.
      Ich habe die erste Version übrigens mittlerweile viermal gebaut: 1. Pur aus dem Bogen,
      2.„Ach, die Fenster könnte man ja öffnen“,
      3.„Durchbrochene Speigatten und Lasercutreling sind auch toll“
      4.“An Masten und Takelage kann man ja auch noch was machen“
      Nun guck ich dir mal genau auf die Finger - auch auf die Gefahr hin, dass dann bei mir Nr. 5 aufgelegt wird daumen1

      Beste Grüße
      Uwe
    • Moin Kurt,

      auch ich bin hier sehr interessiert, diesen Baubericht zu verfolgen.

      Denn ebenso interessant ist es, das Du zum wohl ersten Mal ein MDK Bogen in Arbeit nimmst?

      Ich persönlich bin von den MDK Bögen sehr angetan, sind diese, gerade in der Bauweise und auch in der Textur, mal was ganz anderes.
      Und Supern kann man diese Modelle wirklich bis sonstwo hinaus, wie Uwe oben schon bemerkte.

      Ich finde es wirklich sehr gut, dass nun auch durch Dein Bau hier, auch mal wieder auf die sehr interessanten MDK Bögen, von Marianne Brommecker und Dietmar Heinze hingewiesen wird, obwohl ich begeisterter HMV Fan bin und bleibe.
      Aber zwischendurch mal ein 1:250 MDK Schiffchen hat was Besonderes! ja 2
      Viel Erfolg weiterhin hier beim Bau dieses Modells! daumen1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Hallo Uwe,
      ich habe fünf Versionen gebaut, die hier wieder vorgestellt werden sollen.
      Leider liege ich mit meinem Internetzugang im Clinch. Deshalb geht es etwas langsam voran.
      Hallo Fritz,
      Hallo Holger,
      erwartet mal nicht zu viel.
      LG
      Kurt

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    • Die Decks sitzen (Bild 1) und das Bänkchen findet auch seinen Platz (Bild 2). Der Rumpf ist zu und durchaus stabil, was bei der Größe des Schiffleins nicht ganz so schwierig ist (Bild 3 und 4). Diese Art der Rumpfkonstruktion ist durchaus pfiffig, dürfte sich aber auf geradlinige Rümpfe beschränken, Wölbungen und Kehlungen dürften mit der Methode nicht gehen.




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    • Das Modell verfügt über eine feine Grafik, ist ansonsten aber relativ einfach gehalten. So hat die Innenschanz zwar Markierungen für die Schanzstützen, aber die muß man sich selber anfertigen (Bild 1). Die Schanz mit sieht doch besser aus (Bild 2). Obwohl Schanzkleidstützen kaum Platz auf dem Bogen einnehmen und auch keine hohen Anforderungen an die Künste des Konstrukteurs stellen, sind sie auch bei schön konstruierten Bögen oft ein Stiefkind (z.B. Pelayo). Die Scheuerleiste ist auf dem Rumpf aufgedruckt (Bild 3) und findet mit einem schmalen Tonkartonstreifen eine für mich befriedigende Darstellung (Bild 4).




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    • Hier sieht man die liebevoll gestaltete Grafik (Bild 1). Der Spruch wird später leider im Halbdunkel verschwinden. Gleichzeitig erkennt man, daß das Schiff viele Schotts hat. Der Bogen bietet zum Aufdoppeln nur vier Stück an (Bild 2) was bei weitem nicht ausreicht. Zum Glück habe ich einen Bogenscan in der Hinterhand, der nun seine Nützlichkeit erweist (Bild 3). Die Rettungsringe zum Aufdoppeln habe ich dann gleich mal nervös durchgezählt, sind aber ausreichend vorhanden. Die Handläufe habe ich mit Steigeisen dreidimensional gemacht (Bild 4).




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    • Es gibt weitere Wände (Bild 1). Die Durchgänge habe ich hier aber nicht geöffnet, obwohl es reizvoll gewesen wäre. Nun sind die verschiedenen Wände zu setzen. Dabei stellt sich heraus, daß einige Schanzkleidstützen im Weg sind und entfernt werden müssen . Die seitlichen Klebelaschen dürfen nicht mit der Schanz verklebt werden. Wer die Poller im Durchgang in 3D haben möchte, sollte dies jetzt tun.






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    • Power Tom schrieb:


      auch wenn es vielleicht schon zu spät ist:
      gehören nicht erst die seitlichen Wände an Bord?
      Am vordersten Deck habe ich die Klebelasche nach vorne gewinkelt, damit sie mit der Strebe verdeckt wird.

      Kurt schrieb:

      Hallo Tom, ich habe die Bauanleitung und Nummerierung so verstanden und es klappt auch gut. Offenbar bietet der Bogen da zwei gangbare Wege.


      Heiko schrieb:

      auch ich habe die Erfahrung mit den Schanzkleidstützen machen müssen, darum lasse ich sie bei MDK-Modellen weg. Ansonsten macht es großen Spaß diese Modelle zu bauen

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    • Zur Geschichte des Schiffs. Der hübsche Prinz wurde 1914 zur Marine eingezogen, überstand den WK I glücklicherweise heil. Die Weimarer Republik überstand er weniger kaisertreu als "Kronprinz" und auch im dritten Reich beförderte er, inzwischen etwas umgebaut, Badegäste. Im WK II erfolgte ein radikaler Umbau und der Einsatz als Hilfsminensucher. Die militärische Karriere endete 1943 durch einen Bombentreffer. (Zu der militärischen Laufbahn kommen wir noch) Nach dem Krieg gelang es dem neuen Eigner Paul Hahn, trotz widriger Umstände, das Schiff wieder flott zu machen und ab 1950 wieder verkehren zu lassen. Da man sich im doppelten Sinne im Gegenteil eines Rechtsstaates bewegte, ging das natürlich nicht mehr unter dem aristokratischen Namen und der stolze Kronprinz wurde zum Wasserweibchen Undine. Das weitere Schicksal war wechselvoll. Die Fahrtroute wurde geändert, da einige Fahrgäste ihrem Staat durch einen Sprung über Bord auf hoher See zeigten, wie wenig sie ihn wertschätzten. So endete die Karriere des Kronprinzen dann auch im "VEB Weiße Flotte", der ihn aber leidlich erhielt. Nach der Wiedervereinigung blieb das Schiff noch bis 2003 in Fahrt. Derzeit erfolgt eine Restaurierung des Schiffes in einer Dresdener Werft.
      Zurück zum Bau. Achtern wird ein kleines Häuschen (ich nehme an ein Niedergang) gesetzt. Dazu werden die Bullaugen ausgestanzt und verglast und die Tür aufgedoppelt (Bild 1). Die Handläufe sind nun etwas länger, so daß ich nicht mit Steigeisen schummeln kann. Nun wird mit Messingstiften, Faden und Farbe richtig gearbeitet (Bild 2). Der kleine Salon am Bug erfährt die gleiche Behandlung (Bild 3) .




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    • Die seitliche Verkleidung ist dran. zuerst schneide ich an der Reling die Zwischenräume aus (Bild 1). Nun wird gegengeklebt (Bild 2). Wie man sieht, ist das Ergebnis nicht überzeugend. Das Außenteil und das Innenteil entsprechen einander nicht in der Höhe, meine Entscheidung, nicht zu knicken, sondern zu teilen und dann gegenzukleben war somit goldrichtig (Bild 3). Ich egalisiere die Wände, muß aber bei einer Stellprobe feststellen, daß das Unterteil, das hinter der Schanz verschwinden soll, noch zu hoch ist. Nach der Anpassung fügt sich das Teil durch die Markierungslinien sehr leicht ein (Bild 4). Ein paar weitere Schanzkleidstützen müssen weichen.




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    • Nun wird es kritisch. Die durchbrochene Schanz bekommt ein Gegenstück. Zwei durchbrochene Teile gegeneinander zu kleben, mache ich ungern, da ich nicht genau genug arbeite um einen exakten Sitz der Durchbrüche zu erreichen. Versuchen wir es mal. Die Gegenschanz wird zuerst einmal geknickt, da das nach dem Ausscheiden der Durchbrüche nicht mehr gut ginge (Bild 1). Nun wird ausgeschnitten (Bild 2) und gegengeklebt (Bild 3). Das Ergebnis überzeugt mich nicht völlig.




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    • Shin-Ichi schrieb:


      ja, ich scheide kleine Riegeln oft ganz durch... Gibt es etwas Wege, dies zu vermeiden? Oder ist das Schicksal der Kartonisten?

      Kurt schrieb:

      Hallo Shin-Ichi, die einzige mir bekannte Methode ist, sehr vorsichtig zu schneiden. Wenn man das Bauteil rückwärtig zuvor mit Plastikkleber einstreicht, ist der Karton etwas widerstandsfähiger, doch kommt das Durchschneiden eines Stegs auch beim besten Modellbauer vor. Ein Problem ist es aber nicht, da das Mißgeschick mit einer Spur Weißleim korrigiert werden kann
      Anmerkung:
      Ich bin inzwischen von Plastikkleber auf Textilverstärker umgestiegen. Das Material ist besser und meine beiden Frauen beklagen sich nicht mehr über chemische Gerüche.

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    • Das Oberdeck wird vorbereitet. Es sei darauf hingewisen, daß die Markierung für den vorderen und achteren Mast recht unauffällig ist, auch diese beiden Markierungen sollten ausgeschnitten oder ausgestanzt werden (Bild 1). Vorher setze ich aber noch die Poller, die der Bogen nur auf dem Deck gedruckt bietet. Ich drehe ein Zigarettenpapierröhrchen über einem 0,3mm Draht und schneide mir dann die nötigen Pollerköpfe nach Bedarf ab (Bild 2). Die Poller passen genau und werden dann nochmals nachgepönt (Bild 3). Nun setze ich das Deck auf, was leider etwas verfrüht war (Bild 4).
      Anmerkung:
      Inzwischen ziehe ich für die Pollerherstellung Kunststoffrundmaterial vor.




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    • Power Tom schrieb:


      Viel Spaß mit dem Niedergang
      Tach Kurt,
      passendes Stecheisen? Wofür? Ich bin doch kein Lasercut-Verächter
      Eine Frage zum Schornsteinunterbau: weißt du wofür die kleinen Punkte um die Schornsteinmarkierung auf Bauteil 12 sind?

      Kurt schrieb:

      Hallo Tom, so ein paar Standardlaserteile tun dem Bogen recht gut . Die Punkte um die Schornsteinmarkierung habe ich unter Absonderlichkeiten des Bogens abgebucht, ebenso wie die im Schornsteinmantel liegende Markierung für das Dampfrohr. Für Stagseile sind es zu viele und zu nah an der Röhre. Der Niedergang ist schon eine Besonderheit.

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    • Die Reue des verfrühten Aufsetzens des Decks wegen bezieht sich nicht auf den Niedergang, der wird schon in der ausgesparten Öffnung zu versenken sein. Das Problem ist ein für Seebäderschiffe typisches Teil, die Bänke (Bild 1). Das Hauptdeck hat keine Markierungen für das Setzen der Bänke (das Oberdeck auch nicht). Deshalb habe ich sie einfach vergessen. Es war zwar etwas fummelig, aber man kann sie auch durch die Öffnungen auf die in der Bauskizze vorgesehenen Positionen bringen (Bild 2).


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    • Und nun begehe ich ein Sakrileg. Mit der durchbrochenen Schanz bin ich völlig unzufrieden. Hätte ich nicht die Gegenstücke gegenkleben müssen, wäre sie völlig ok und ich glücklich gewesen, aber gedoppelt sieht das einfach schlecht aus. Ich schneide die durchbrochene Schanz weg und versehe das Schiff mit einer Laserreling. Das verändert leider etwas das Erscheinungsbild des Schiffes, doch fühle ich mich damit wohler.




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    • Nun kommt der gefürchtete Niedergang. Schon der Blick auf das Bauteil zeigt, daß hier ein Hauch von fernöstlicher Origamikunst geweht hat (Bild 1). Die Klebelaschen schneide ich weg. Der von MDK verwandte Karton ist relativ dick und die Klebelaschen hätten das Bauteil massiver gemacht, was beim Durchstecken durch das Deck sehr nachteilig wäre. Die stumpfe Verklebung geht, wenn man den Dreh mit dem Falten erst einmal heraus hat, recht gut, Einfach sich an den Schrägen orientieren (Bild 2 und 3). An der langen Kante der Decksöffnung nehme ich noch einen Span weg und dann rutscht das Teil widerstandlos an seinen Platz (Bild 4 und 5). Die Konstruktion des etwas komplexen Niederganges in einem Teil ist sicher in dem Bestreben geschehen, den Bau zu vereinfachen. Ich weiß aber nicht, ob ein Trennen der Bauteile es nicht im Endeffekt leichter gemacht hätte.
      Überhaupt ist es insbesondere bei älteren Bögen zu beobachten, daß die Konstrukteure oft der Meinung waren, daß es den Bau vereinfacht, wenn ein kompliziertes Teil aus nur einem vielfach zu faltenden Teil hergestellt wird. Das ist aber mitnichten der Fall!!!






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    • Das Brückenhaus (Bild 1). Ich habe die unteren Klebelaschen abgeschnitten. Man bekommt aber auch ein
      sehr schönes ergebnis, wenn man die Laschen dran läßt und das Formteil von oben auf die Laschen klebt.
      Türen zum Aufdoppeln sind in diesem Fall auf dem Bogen vorhanden (Bild 2).
      Das verglaste Steuerhaus (Bild 3), fehlt da nicht noch was? Das Ringelein fehlt (Bild 4) und wird zur
      Schleuderscheibe (Bild 5).





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    • Am Bug ein Niedergang mit aufgedoppeltem Rettungsring (Bild 1). Vor dem Salon wird noch eine Lichtluke
      aufgedoppelt (Bild 2).
      Der Bogen hält positive und negative Überraschungen bereit. Recht negativ ist die mit einer Persenning
      abgedeckte Ankerwinde (Bild 3). Hätte man da nicht alternativ eine ausgearbeitete Winde und Anker zum
      Aufdoppeln bieten können?




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    • Das Bänkchen wird gesetzt, da ich später an die Stelle nicht mehr gut heran komme (Bild 1).
      Ein Oberlicht für das Oberdeck (Bild 2). Der Bogen bietet die Deckel extra, so daß eine geöffnete Darstellung
      möglich ist. Die Deckel werden verglast, die Markierung geschwärzt und der Pirat spendiert Lukenstützen aus
      Messingdraht (Bild 3). Das Teil auf dem Platz (Bild 4). Mit dem Schornsteinpodest bin ich ebenso verfahren.
      Das Podest ist übrigens wesentlich länger als die Markierung, was aber nicht weiter ins Gewicht fällt, lediglich
      ein Bänkchen findet dadurch keinen Platz mehr.




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    • Nun kann der Schornstein gesetzt werden. Dazu färbe ich die Innenseite des Schornsteinmantels schwarz
      und trenne die Klebelasche ab. Bei zu rundenden Teilen bekommt man mit hinterklebten Laschen ein
      besseres Ergebnis (Bild 1). Es gibt da leider ein paar Ungereimtheiten. So findet sich im inneren der
      Markierung des Schornsteinmantels eine Markierung für das Dampfrohr. Nach der Bauzeichnung und dem
      Umschlagbild wird das Dampfrohr aber vor den Schornstein gesetzt, was mir auch logisch erscheint. Mit dem
      vorgesetzten Dampfrohr hätte man prima die Klebenaht verbergen können. Das geht aber nicht, da die Naht
      hinten liegt und der Neigung des Schornsteins wegen ist ein Drehen nicht möglich (Bild 2).
      Nun wieder ein genial kostruiertes Teil, die Lüfter. Wenn ich bedenke welch unterschiedliche Konstruktionen
      schon versucht wurden. Hier wird die Kappe des Schwanenhalslüfters einfach auf das Rohr gesteckt und das
      Ergebnis überzeugt mich (Bild 3 und 4).




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    • Wo Licht ist, gibt es auch Schatten. Wir sind mal wieder auf der dunkelen Seite, die Beiboote sind dran (Bild
      1). Selbstverständlich kann man die Duchten ausschneiden, doch hat man dann einen innen leeren
      Bootskörper, ein Bootsboden fehlt. Hier nutze ich wieder den Sicherheitsscan. Dort schneide ich die Duchten
      samt Boden aus und klebe auf den so gewonnenen Boden die aus dem Bogen ausgeschnittenen Teile auf
      (Bild 2). Sieht eigentlich nicht einmal so schlecht aus (Bild 3). Die Boote passen gut auf die Lager (Bild 4) und
      bekommen dann noch ein paar Bootsriemen vom Lieferanten der LC-Handräder (Bild 5).






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    • Wir bleiben auf der Schattenseite. Das ist der Scheinwerfer (Bild 1). Ich habe großes Verständnis
      dafür, einen Bogen einfach zu halten, doch muß das sein? Überdies zweifele ich, ob das saubere Aussticheln
      der Silhouette einfacher ist als der Bau des Scheinwerfers, den ich vom Ditmar Koel geborgt habe (Bild 2).
      Bei der Persenning sehe ich das dann anders (Bild 3). Trotzdem versuche ich hier auch eine Verbesserung.
      Über ein Stück Federstahldraht stülpe ich ein locker gehaltenes "Kleid" aus Zigarettenpapier und schnüre das
      dann mit Garn zusammen (Bild 4).




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    • Die eingerollten Persennings werden an ihre Plätze gebracht (Bild 1 und 2). Die Masten bekommen die
      übliche Federstahldrahteinlage (Bild 3). Der achtere Mast soll nur aufgeklebt werden, doch spendiere ich eine
      kleine Verankerung im Deck (Bild 4).




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    • In der Bauanleitung ist von einem einzusteckenden Antennenhorn die Rede. Ich habe den Bogen redlich
      abgesucht, aber keines gefunden. Ein Problem ist das nicht, da es leicht aus Abfallkarton herzustellen ist
      (Bild 1). Die Antennen werden mit Plastikkleber angeklebt. Zur Verbindung von Schnüren der
      Fliegenfischschnur, die ich zum takeln verwende, ist dieser Kleber besser geeignet als Weißleim (Bild 2).
      Die fertige Takelage (Bild 3). Ich spende noch einen Flaggenstock (Bild 4)und dann ist das Schifflein fertig
      (Bild 5).
      Der Bogen ist einfach gehalten, was ihn gerade für weniger geübte Modellbauer oder Modellbauer , die
      weniger Zeit aufwenden wollen, empfehlenswert macht. Dies wird dadurch verstärkt, daß die Teile gut
      passen.
      Ich hätte mir eine konsequent durchgehaltene Linie von Zusatzteilen zum Supern gewünscht (mal sind Teile
      vorhanden, mal nicht oder nicht in ausreichender Menge). Die abgedeckte Ankerwinde und den platten
      Scheinwerfer ohne Alternative auf dem Bogen halte ich für etwas ärgerlich.
      Dessen ungeachtet hat mir der Bau viel Spaß bereitet und ich kann den Bogen empfehlen.
      Allen, die meinen Bericht begleitet haben, herzlichen Dank.
      LG
      Kurt






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