Tender XII (ca.1909), wiwo1961, 1:250

    • Tender XII (ca.1909), wiwo1961, 1:250

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      Servus, liebe Klebegemeinde!

      Ich möchte mich einmal an einem Modell in kleinem Maßstab versuchen. Das Schiffchen ist bereits gebaut, weil ich einfach ohne Druck basteln und deshalb auf einen Baubericht verzichten wollte.
      Da ich aber an dem Modell so viel Gefallen gefunden habe, schiebe ich nun den Baubericht nach.

      Meine Wahl fiel, wie im Titel leicht erkennbar, auf den:
      Tender XII (ca. 1909), konstruiert von Ing. Wolfgang A. Wieser „wiwo1961“, 1:250

      Aus der Bauanleitung:
      „L: ca. 80 mm, B: ca. 18 mm
      Österreichischer Tender von ca. 33t der k.u.k. Kriegsmarine
      Triest, Fiume (Rijeka), Pola (Pula)
      Schwierigkeitsgrad 1-5: 4-5!

      Der Bogen ist als pdf.-Datei im Downloadbereich hier zu finden:
      2 Blätter Farbdruck auf 160g-Papier ( eines davon mit Rückseitendruck)
      1 Blatt, Farbdruck auf 80g-Pier
      1 Ergänzungsbogen für den weißen Tender (weiße Aufbauten u.a.), 160g-Papier
      1 Bauanleitung als pdf.-Datei



      Rückseite von Seite 2

      Der Bogen bietet die Möglichkeit, den Tender als Wasserlinienmodell in mehreren Varianten zu bauen. Wiwo stellt zwei Bogen zur Verfügung, um einen schwarzen Arbeitstender als auch einen weißen Tender zu bauen. In der höchsten Ausstattungsstufe ist die Bauteilanzahl mit 135 angegeben.

      Historisches:
      Dieses Modell wurde nach einem Originalplan aus dem Jahre 1893 entworfen und von der k. u. k. Kriegsmarine als Schlepper, Transportfahrzeug und Wassertaxi eingesetzt.
      Der Gebrauch dieses Typs war nicht nur auf die österreichische Marine beschränkt. Ab 1890 bis herauf in die 1950er waren diese kleinen Schiffe, als Arbeitstiere in vielen Häfen der Welt in ziviler Verwendung.
      Mit knapp 20m Länge war er auch klein und wendig genug um in engen Häfen zurechtzukommen
      Mit der Vervollkommnung der Dieselmaschine wurde dieser Typ langsam aber sicher ersetzt.
      Heute findet man gelegentlich noch ein Exemplar als liebevoll gepflegten Oldtimer.“
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

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      Es geht los! hüpf1
      Die Bodenplatte, Mittelspant und 8 Spanten sind zu verdoppeln und auszuschneiden.




      Die Bodenplatte klebe ich mit Fotokleber (ablösbar) auf eine kleine Glasplatte, die ich aus einem Bilderrahmen entnommen habe.



      Dann werden die Spanten eingeklebt, ausgerichtet und über Nacht getrocknet. Dabei beschwere ich sie mit einem Gel-Kühlkissen aus dem Sanitätsbereich und großen Radiergummis.

      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Servus Wiwo,

      ich wollte mich ganz unbescheiden gleich an einem Meisterwerk abarbeiten! happy1 daumen1 freu1

      Nein, ganz im Ernst, ich finde den Bogen erstklassig und es hat mir unheimlich viel Freude gemacht, den Winzling zu bauen!
      Danke dir, das du ihn uns allen zur Verfügung stellst! dafür1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Eisendeck (Teil 11) und Holzdeck (Teil 12) werden ausgeschnitten und der Durchlass für die Ankerkette ausgestanzt. Da das Eisendeck etwas größer als das Holzdeck ist, entsteht ein Wassergang.
      Anschließend wird der Ankerkettenkasten schwarz gefärbt.



      Den Zylinderkopf (12a) mit den beiden Zylinderdeckeln (12b+c) baue ich zwar zusammen, klebe sie aber erst an die aufgedruckte Dampfmaschine, wenn der Rumpf soweit fertig ist und ich mit den Aufbauten beginne.



      Um die Bordwand anzubringen, löse ich das Spantengerüst von der Glasplatte. Ich denke, ich kann das besser handhaben, wenn ich das Gerüst beim Ankleben der Bordwand in den Fingern halten kann.

      Die Bordwand hat am Heck eine Markierung, ebenso das Holzdeck und somit kann die Bordwand genau mittig ausgerichtet werden. Am Heck muss gut gerundet und geformt werden, dann schmiegt sich die Bordwand passgenau an die Spanten. Ich habe vorne am Bug einen ganz kleinen Überstand, den ich mit der Rasierklinge kappe.







      Wie auf den Bildern zu sehen ist, gibt es backbord achtern (links hinten, am Bild natürlich rechts) eine Knick am Spant 4.
      Bisher habe ich mit UHU schwarz geklebt, wollte aber eine schnellere Bindung erzielen und habe deshalb Weißleim (leicht verdünnt) verwendet. Der hat das Papier zu stark aufgeweicht und so ist die unschöne Stelle entstanden. Das will ich so nicht lassen und baue darum die Bordwand neu. Jetzt passt alles viel schöner, auch am Bug.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Servus Holger,

      ich freue mich sehr, das du dabei bist! freu1 Danke!
      Die erste Reihe ist voll! Rechts Wiwo, links Holger - Herz, was willst du mehr!
      Nun haben noch 2 - 3 vor dem Basteltisch Platz, die anderen müssen auf die Tribüne. Es gibt aber noch Karten an der Abendkasse!

      Zuerst einmal ein paar Fotos rund um den Rumpf:






      Für das Schanzkleid (14 A) stehen 3 Varianten zur Verfügung. Sie haben am Heck die Nummern „VIII“, „XI“ bzw. „XII“. Ich entscheide mich für die Nummer „XII“.
      Das Schanzkleid ist auf der Innenseite hellgrau bedruckt (Rückseitendruck).

      Zuerst sind die Ankerklüsen auszustanzen, wobei ich wieder meine Stanzeisen aus Nägeln und Stahlstiften zu Hilfe nehme. Versäubert wird mit dem Skalpell. Auch am Schanzkleid hilft eine Markierung am Heck beim Ausrichten. Es wird stumpf auf die Bordwand geklebt und passt wunderbar. Kleine Ungenauigkeiten am Klebestoß werden später von der Scheuerleiste (Teil 16). Am Bug bringe ich eine Federklemme an und lasse alles gut trocknen.



      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Hi Andreas

      Schönes Modelchen, Wird wohl auch mein Wiedereinstieg in diesen Massstab werden!

      Buddy schrieb:

      Bisher habe ich mit UHU schwarz geklebt, wollte aber eine schnellere Bindung erzielen und habe deshalb Weißleim (leicht verdünnt) verwendet. Der hat das Papier zu stark aufgeweicht und so ist die unschöne Stelle entstanden.
      Wenn ich eine schnelle Abbindung ohne "Wellenschlag" will, verwende ich UHU KRAFT. Ist für mich ganz klar die erste Wahl. Hat den Vorteil jedes Lösungsmittelhaltigen Klebers und bindet sehr schnell ab. Und zieht auch weniger Fäden als Uhu FF.
      Mittlerweile klebe ich praktisch nur noch damit und mit Sekundenkleber Dickflüssig (nicht GEL) mit Akupunkturnadeln aufgetragen daumen1

      Ich freue mich auf Deine Baufortschritte!

      LG
      Peter
      Wenn Schokolade die Antwort ist, dann ist die Frage unwichtig ostern 3

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
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      @ Servus Thomas,
      schön, dich dabei zu haben! daumen1
      Wenn das kleine Modell gefällt, freut es mich umso mehr! Danke!

      @ Servus Peter,
      ich kann den Tender als Wiedereinstieg nur empfehlen: schön, in relativ kurzer Zeit zu bauen und keine Probleme (außer man macht selbst welche grins 2 !).
      Bisher bin ich mit Uhu FF sehr gut zurecht gekommen. Ich habe ihn in einer Spritze mit ganz feiner Kanülle und das funktioniert sehr gut. Nur für die ganz feine Punktklebungen an der Reling bin ich nicht zurecht gekommen.
      Dickflüssigen Sekundenkleber und Uhu Kraft muss ich einmal probieren. Danke für den Tipp!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      @Ingo, ach was, quetsche dich einfach dazwischen. Die rücken schon! happy1
      Ich freue mich, dich dabei zu haben!

      Ehe ich mit dem Rumpf weiter mache, beginne ich mit der Baugruppe 20, dem Kesselüberbau, dem Schornstein und 2 Lüftern (Teile 20 a-k).
      Das Kesselhaus (20a) ist noch die leichteste Übung – ein kleiner Quader. Da ich mit meinen Stanzen nur Löcher machen, aber keine kreisförmigen Teile ausschneiden kann, muss ich Teil 20 c mit Tangentialschnitten herstellen. 20 b wird zu einem Ring geformt und mit 20 c abgedeckt. Beides wird am Kesselhaus angeklebt.

      20 b und c

      Gleiches geschieht mit 20 d und e, wobei Teil 20e gleichmäßig überstehen soll.

      Der Schornstein 20 f wir zu einer Röhre geformt und stumpf zusammengeklebt. Der rote Ring 20 g wird auf Höhe der unteren Ringmarkierung befestigt.
      Die Bauanleitung, die für den schwarzen Tender geschrieben wurde, sagt hier, man soll Teil 20 g auf die Markierung kleben. Beim schwarzen Tender ist 20 g allerdings nur ein schmaler Streifen, der aufdie Markierung passt. Der weiße Tender hat aber einen breiten, roten Ring, den ich Oberkante (Markierung) auf Oberkante (Teil 20 g) angebracht hab.
      An der Schornsteinspitze kommt in gleicher Weise der schmale Teil 20 h daran. Auf dem Ergänzungsbogen werden weitere Varianten des Schornsteines angeboten.

      Schornstein 20f, drunter 20d und e, links 20h und 20g (rot)

      Das Dampfrohr baue ich aus 0,5 mm Messingdraht, was sich als etwas zu dick herausstellt. Eine Längenschablone befindet sich auf Seite 2. Ich belasse es aber dabei, weil ich die Schonsteinabspannseile aus 0,25 mm Federstahldraht bauen muss. Mir fehlt leider der notwendige 0,1 mm Draht. Sonst wär das Dampfrohr genauso dick wie die Seile und das war keineswegs der Fall. Der Schornstein ist so konstruiert, dass die Klebenaht nach vorne weist und vom Dampfrohr abgedeckt wird.

      Schornstein, Dampfrohr und 20d/e
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Die nächste Baustelle sind die beiden Lüfter (Teile 20 i+j und 20 k+l). Alle Teile haben einen roten Rückseitendruck.



      Die Rohre sind einfach zu bauen, man muss nur darauf achten, dass die untere Hälfte nur als Halbrohr ausgebildet ist. Die Lüfter ragen praktisch aus dem Kesselhaus heraus.

      Bei den Lüfterköpfen sieht die Sache bereits anders aus. Schon die filigranen Teile auszuschneiden, erfordert Fingerspitzengefühl und ein scharfes Skalpell. Noch lustiger ist es , die zarten Spitzen zu runden. Diese Teile muss ich öfter bauen, weil sich beim Runden mein Papier spaltet und nicht mehr zu zähmen ist. Schließlich schaffe ich es doch, halbwegs ansehnliche Köpfe zu produzieren und auf die Röhren zu kleben.




      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Die Teile des Kesselhauses werden zusammengebaut. Also der fertige Schornstein samt Abspannungen und die beiden Lüfter.



      Die 0,25 mm Abspanndrähte haben mit Weißleim und UHU schwarz nicht gehalten und so musste ich Sekundenkleber verwenden, der leider häßliche Flecken hinterlassen hat.
      Darum habe ich mich kurzerhand entschieden, den ganzen Bauteil 20 mit weißer Acrylfarbe zu färben. Ausgenommen das messingfarbene Dampfrohr.







      Alles darf nun gut trocknen und als nächstes ich mache mich an den Schanzkleidstützen zu schaffen.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Buddy schrieb:

      so musste ich Sekundenkleber verwenden, der leider häßliche Flecken hinterlassen hat.
      Ja, das ist häufig das Negative am Sekundenkleber....,
      der färbt entweder durch, oder er verdunkelt die Textur, oder das Bauteil wird fleckig....

      Aber Andreas....

      hast ja alles wieder mit Acryl ins rechte Lot bekommen ! ja 2
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, auf Kartonmodellbau nur eingestellt

      und das ist meine Welt,

      sonst gar nichts..... ! freu1
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      Servus Andreas,

      sauber gearbeitet! beifall 1
      Ein Tip, wenn du an ein paar alte Relais kommst, die Magnetspulen sind mit sehr dünnem Draht gewickelt.
      Der lässt sich für solche Spanndrähte sehr gut verwenden.

      Für das Formen von Lüfterköpfen benutze ich Kugelpunzen in unterschiedlichen Größen.
      Damit lassen sich solche Winzlinge perfekt in Form bringen.
      Das Problem mit der Verfärbung durch CA-Kleber kenne ich auch zur Genüge.
      Aber du hast es gut mit Farbe verdeckt. ja 2

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle

      "Pfeif auf BIO! In meinem Alter nimmt Mann alle Konservierungsstoffe die Mann kriegen kann!"
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      @ Holger und Kurt,
      danke für die freundlichen Kommentare! freu 2

      @ Wolfgang,
      Danke für den Tipp mit den Relais! Ist notiert!

      Kugelpunzen - ich nehme an, das ist dasselbe wie Embosserkugeln - sind eine hervorragende Idee zum Runden der Lüfterköpfe. ich müsste meine halt auch verwenden! lala1

      Ich freue mich sehr, ween dir meine Umsetzung deines Tenders gefällt! danke1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Schanzkleidstützen:
      Im Bogen sind Teile (18, 18 a, 18 b und Reserve) für zwei Bauarten vorhanden.
      Zum einen 5 schmale Streifen (18) mit Rückseitendruck und zum anderen kleine, verschieden hohe Dreiecke zum Ausschneiden (18 a + b).
      Mein erster Versuch, die Dreiecke in Serienproduktion zu bauen, scheitert kläglich: auf der Rückseite habe ich die Haftschicht eines Haftnotizzettels geklebt und dann die Dreiecke ausgeschnitten.






      Meine Überlegung war, dass die Kleinteile von der Haftschicht sauber abzunehmen sind und nichts herumfliegt. Der Mensch denkt und Gott lenkt!



      Letztlich gab es einen Salat aus Dreiecken, Abschnittabfall und Haftnotiz. Also, ab in den Rundordner unter dem Tisch!


      Zwischendurch baue ich den Vordersteven (Teil 15) an. Ausschneiden, falten, und senkrecht und stumpf am Bug anbringen.




      Nun verwende ich die von Wiwo empfohlenen Methode für die Stützen: die Streifen (18) ausschneiden und an den Markierungen am Deck stehend ankleben. Nach kurzer Zeit kann der Überstand mit einem Seitenschneider abgezwickt werden. So kommen rund um das Schanzkleid alle Stützen an ihren Platz. Es bleiben kleine Rechtecke stehen, die nach guter Trocknung wieder mit dem Seitenschneider diagonal zu Dreiecken getrimmt wurden. Diese Art funktioniert erstklassig, schnell und einfach!



      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      @ Dieter und Thomas, danke für die Likes!

      Nächster Schritt ist das Anbringen der Scheuerleiste (Teil 16). Diese musste ich lange suchen, weil ich den dicken Strich, der das Blatt 2 mittig teilt, eben nur für einen Strich gehalten habe. Es ist aber die Scheuerleiste. stirn1

      Beginnend am Backbordbug wird sie um das Heck zum Steuerbordbug geführt und deckt den Spalt zwischen Bordwand und Schanzkleid sauber ab. Die Enden habe ich mit dem Skalpell etwas ausgedünnt, damit ein schöner Abschluss entsteht.



      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Bei Teil 19, dem Schandeckel, erlebe ich eine Überraschung!
      Sauber ausgeschnitten und auf das Schanzkleid gelegt, muss ich feststellen, dass er weit über die Seitenwände hinaussteht. Am Bug ist eine kleine Nut, die den Vordersteven aufnehmen soll. Platziere ich diese korrekt, steht der Schandeckel weit über das Heck hinaus oder eben an den Seiten.



      Ich messe im Bogen nach und finde keinen Fehler: sowohl die Länge als auch das mittlere Maß in der Schiffsmitte, stimmen mit dem Eisendeck überein. Ich kann es mir nicht erklären! Der gesamte Bogen ist extrem(!) passgenau!



      Es ist natürlich kein Problem, den Schandeckel am Bug mit zwei kleinen Schnitten anzupassen. Ich erwähne es auch nur der Vollständigkeit halber, um meine persönlichen Hürden aufzuzeigen.



      Die Konsolen für die Doppelpoller (4xTeile 17) sind anzubringen. Vorne am Bug neben den Ankerklüsen und hinten laut Bauanleitung zwischen 5. und 6. Schanzkleidstütze von achtern. Das stellt sich, zumindest bei meinem Modell als ungenau heraus. Sie müssen bei mir zwischen 4. und 5. Stütze liegen. Noch besser ist es, die Konsolen an den Markierungen für die Reling auszurichten. Es sind zwei kleine Punkte am Schandeckel, welche die Durchlässe an der Reling kennzeichnen und hier laufen zwangsläufig auch die Taue zu den Pollern durch. Das waren aber auch schon die einzigen „Unebenheiten“ im ganzen Bogen, die zumindest bei mir aufgetreten sind.

      Es ist Zeit, die Zylinderdeckel und das Kesselhaus an Deck anzubringen.



      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Buddy schrieb:

      Sauber ausgeschnitten und auf das Schanzkleid gelegt, muss ich feststellen, dass er weit über die Seitenwände hinaussteht.
      Moin Andreas

      Auch dieses habe ich mehrfach selbst erlebt, obwohl auch ich sauber akkurat gearbeitet hatte... denk1
      Hilft nur eins, das Teil dann entsprechend selbst passend, meistens durch Kürzung, zu richten ! tanz 2
      So hast Du es dann ja auch vollkommen richtig gehandhabt ! daumen1

      Sehr saubere Schiffs-Kartonmodellbauarbeit hier von Dir, bin begeistert ! klasse1 freu 2
      Gruss
      Holger


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      und das ist meine Welt,

      sonst gar nichts..... ! freu1
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      Für die Oberlichte über der Dampfmaschine gibt es wieder zwei Varianten, erstens als reine Oberlichte und zweitens als Oberlichte mit Niedergang. Außerdem kann man sie in braun oder weiß bauen.
      Meinen Wahl fällt auf Oberlichte mit Niedergang (Teile 21A a – e) in braun. Die Wände sehen vor dem Ausschneiden zwar etwas seltsam aus, aber es wird schnell klar, wie sie zu falten sind und dann klärt sich das Aussehen sehr schnell. Aufpassen muss man beim Ritzen. Beim Niedergang darf nur im oberen Abschnitt geritzt werden.



      Zusammengeklebt sieht das so aus. Tür (21 e) und Dach (21 c) des Niedergangs werden angebracht, wobei 21 c leicht zu runden ist. Die Innenwändewerden braun gefärbt.
      Der Fensterstock (21 b) wird ausgestichelt und mittig zu einem kleinen Dach gefaltet.



      Kniffliger, weil die Stege viel dünner sind, ist der Fensterrahmen zu fertigen. Die Glasfenster baue ich, wie von Wiwo empfohlen, aus der Folie eines Fensterkuverts. Sie werden geöffnet dargestellt, um auf die „Dampfmaschine“ sehen zu können.



      Der fertige Bauteil 21A kommt an Bord.

      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      @ Servus Holger,
      das beruhigt mich, dass es anderen auch manchmal so ergeht!
      Schön, dass dir meine Bauweise gefällt! freu1

      26 Heckgräting, 27 Steuerstandgräting und 22 Deckserhöhung
      Teil 22, eine kleine Erhöhung des Decks zwischen Oberlichte und Luke, wird aufgeklebt.



      Darauf kommt der große Doppelkreuzpoller (Teile 24 a – c) für das Schleppseil.




      Diese Teile sind zu verdoppeln und bekommen dadurch einen gefärbten Hintergrund. Es müssen nach dem Ausschneiden beziehungsweise dem Aussticheln der Pollerköpfe nur die Kanten gefärbt werden. Dann die drei Teile zusammenkleben und zwar derart, dass der Querbalken Richtung Bug sieht.




      Der Poller kommt an die Rückwand der Oberlichte und wird von mir noch mit zwei Drahtstützen (0,25 mm) ausgerüstet.

      Baugruppe 23 a – c, die achterne Ladeluke, ist einfach zu bauen.



      Den Süllrand ausschneiden, an den Knicklinien falten und zu einem Quadrat kleben, Deckel darauf und 2 Schnierbänder so aufkleben, dass sie Richtung Bug weisen. Das immer jeweils die Kanten gefärbt werden, muss ich nicht extra erwähnen. Das gilt für den gesamten Baubericht. Die ganze Gruppe wird direkt an die Deckserhöhung (Teil 22) an Deck befestigt.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Baugruppe 26 - Heck
      Die Ruderpinne (26 a) und das Ruder (26 b) werden verdoppelt.
      Die Pinne anschließend am Heck auf die Markierung aufgeklebt, so dass sie vorne etwas in die Höhe steht.



      Die Ruderzüge sind mit feinem Draht oder Faden nachzubilden. Leider gibt es keine Zeichnung dazu und in behelfe mir mit dem Studium der Bauberichtsfotos und des Mondfelds und verwende dann die gewählte Bauart. Ob das ganz korrekt ist, weiß ich nicht. Ich deute die Züge auch nur an, baue also ohne Blöcke, da das meiste unter der Heckgräting verschwindet.

      Das Ruder (26 b) wird mittig unter das Heck angeklebt.

      Die achterne Gräting (Teil 26) wird verdoppelt und in den Bogen des Hecks über der Ruderpinne an das Schanzkleid geklebt. Das bereitet mir kleine Probleme, weil mir die Gräting hinten immer wieder nach unten rutscht und ich sie nicht waagrecht einbauen kann. Nachbauern empfehle ich, hier am Heck hinter der Pinne ein kleines Widerlager einzubauen, auf dem die Gräting aufliegen kann.


      Erst jetzt mache ich mich an den Seilabweiser für das Schleppseil (Teile 25 a + b). Beide Teile sind wieder zu verdoppel und bekommen dadurch eine gefärbte Rückseite.



      Beide schneide ich vorerst mit etwas Rand aus, klebe sie dann zusammen und erst nach dem Trocknen wird nun dieser eine Teil 25 mit Superkleber flüssig gehärtet und dann sauber ausgeschnitten. So bekomme ich eine schöne Schnittfläche. Der Seilabweiser kommt vor der Gräting an die vorgesehenen Markierungen.




      Damit ist das Heck fertig!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      @ Holger! Blume 2


      Es geht vor dem Kesselhaus weiter. Die verdoppelte Gräting (Teil 27) des Steuerstandes habe ich bereits angebracht.



      Nun ist die Steuersäule (Teil 28 b) zu rollen und oben mit der Abdeckung (Teil 28 c) abzuschließen. Das Steuerrad selbst wird gedoppelt und soll dann ausgestichelt werden. Ein erster Versuch scheitert, beim zweiten tränke ich zuerst mit Sekundenkleber und stichle nur den äußeren Kranz mit dem Griffen aus, so gut es geht.

      DSC05212c.jpg



      Erfahrene 1:250-Bauer haben sicher in ihrem Fundus Lasercuts, die von der Größe passen! Da ich solche Feinheiten nicht besitze, muss ich passen! Ich bin aber zufrieden mit meinem Werk.
      Das Steuerrad kommt auf die entsprechende Markierung auf der Gräting.

      Daneben findet der Maschinentelegraph seinen Platz.
      Auch hier muss eine Säule (29 a) gerollt werden, darauf kommt stehend der Ring (29 b), der links und rechts von den Skalenscheiben (2x 29 c) geschlossen wird.



      Ich baue dann die beiden Kommandohebel aus 0,25 mm Messingdraht. Die unteren Enden werden mit dem Hammer flach geklopft und mit einer Feile zu „Zeigern“ geformt. Zusammengebaut kommt der Telegraph an seinen Platz.
      Mit den winzigen Teilen habe ich gekämpft!

      Zuletzt kommen die Abdeckungen der Steuerseile steurbords und backbords des Steuerstandes auf das Deck.

      Auf ein Steuerhaus verzichte ich. Die Teile 36 a+ b sind auf dem Bogen 2 zu finden, bzw. in weiß auf dem Ergänzungsbogen zu finden. Mir gefällt aber ein offener Steuerstand besser.

      Baugruppe 36 - Steuerhaus

      So sieht der Tender zurzeit aus:



      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      @ Ingo und Holger, vielen Dank!

      Den Bau des vorderen Niedergangs verschiebe ich auf später.

      Stattdessen geht es an die Ankerwinsch (Baugruppe 31).



      Wiwo bietet auch hier zwei Varianten an, einmal eine klassische Wisch und dann einen „Coffeegrinder“, also eine „Kaffeemühle“, die ihren Namen von den beiden gegenständigen (für unsere Botaniker!) Handkurbeln ableitet. Der Grundaufbau ist bei beiden Versionen gleich.
      Teil 31 a wir gedoppelt und kreisrund ausgestanzt, darauf kommt der verdreifachte Teil 31 b. Teil 31 c schließt den Sockel ab. Teil 31 d, die Winschtrommel, wird wieder gedoppelt. Sie ist in dieser Ausführung vierflügelig und die kleinen Teilchen s e h r widerspenstig. Gekrönt wird die Winschtrommel vom vervierfachten Teil 31 e. Hier ist es vielleicht besser, aus dickerem Karton ein paar passende Scheibchen auszustanzen und zusammenzukleben. Mit diesem Arbeitsschritt ist die klassische Winsch fertig.





      Wer einen Coffeegrinder bauen möchte, so wie ich, soll nach Wiwos Anleitung die Spitze eines Rundzahnstochers abschneiden und darauf den nach der Schablone auf Seite 2 (31 f) gebogenen dünnen Draht aufkleben. Bei mir hält das ganze überhaupt nicht. Daher mache ich eine kleine Papierrolle, durchbohre sie und schiebe die Handkurbel durch. Alles wird mit einem Tropfen Sekundenkleber getränkt und auf die Winsch geklebt. Danach bekommt auch die Winsch ein Sekundenkleberbad. Abschließend wird alles mit einem sehr dunkelgrauen Farbton gefärbt und die Auflageflächen der Ankerkette bekommen einen silbernen Glanz.

      Die fertige Winsch, hier noch ungefärbt.

      An Deck kommt sie erst später, wenn ich die Ankerkette einbaue.
      Hier nur lose aufgestellt:

      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

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      Jetzt kommen die beiden Anker auf die Werkbank. Teil 34 doppeln und die winzigen Löcher für den Ankerstock und den Ankerschäkel stechen.



      Bei diesem Manöver zerfällt mir das Papier unter dem Messer.
      Zweiter Versuch: tränken mit Sekundenkleber, und schon geht es besser.




      Die Flunken kommen an die vorgesehenen Stellen und ein Stück Draht wird nach Schablone 34 a (Bogen 2) gebogen und in den Anker eingeklebt, im unteren Loch, selbstreden. Ins obere kommt ein selbst gezimmerter, sprich gebogener Schäkel aus 0,25 mm Draht.



      Weil mir eine feine Ankerkette fehlt, behelfe ich mir mit einem verdrillten Doppelstrang aus Messingdraht (0,25 mm). Ich drehe so lange, bis mir die Spiralen, sprich Kettenglieder von der Größe her stimmig erscheinen (messen kann jeder! zunge 1 ).
      An einem Ende ist jetzt eine kleine Öse entstanden, die ich am Ankerschäkel anbringe. Nun wird alles mit Revell Aquacolor dunkelgrau gefärbt.
      Der zweite Anker bleibt ohne Kette.



      So weit, so gut!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Nächster Kleinteil ist der Ankerkran (Teil 35).



      Er befindet sich auf dem weißen Ergänzungsbogen, muss gedoppelt und dann ausgeschnitten werden. Nach den Erfahrungen vom Anker, wird der Kran gleich gehärtet. Ich schneide ihn so aus, dass der Kranarm und die beiden Taljenblöcke übrig bleiben, die Seilzüge verschwinden. Diese imitiere ich mit drei passenden Stückchen Serafil, die mit Sekundenkleber angebracht werden, wobei ich die Enden so biege, dass sie um die Blöcke laufen.




      Der vordere Niedergang (Teile 33 a – e) findet sich auf dem Ergänzungsbogen.



      Ihn baue ich im Gegensatz zur Oberlichte in weiß. Teil 33a ausschneiden, ritzen und zusammenkleben. Die Rückwand des Häuschens 33 b wird eingebaut und an der Tür 33 e die Türfüllungen ausgeschnitten und der Rahmen aufgeklebt. Dach 33 c etwas runden und ebenfalls aufkleben. Fehlt noch Dach 3 d, welches flach auf das niedere Süll geklebt wird. Fertig!




      An Deck kommt es später.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Servus Andreas,

      tip-top gebaut! beifall 1
      Die Seilzüge an der Ruderpinne stimmen genau! ja 2

      Für die Ankerkette ein Tip:
      Wenn du mit viel Gefühl den verdrillten Draht ein wenig flach klopfst bekommst du eine fast perfekte Ankerkette die optisch durchaus stimmig ist.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle

      "Pfeif auf BIO! In meinem Alter nimmt Mann alle Konservierungsstoffe die Mann kriegen kann!"
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      @ Servus Wolfgang,
      dein Log geht runter wie Honig! hüpf1
      Wenn mein Bau deinen Ansprüchen genügt, bin ich vollauf zufrieden.
      Die Seilzüge habe ich in deinem BB so gesehen, meine ich zumindest. Was die Ankerkette betrifft, ist sie so winzig, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass eine flach geklopfte anders aussieht, als eine normal verdrillte! Aber ich werde es das nächste Mal probieren.
      Du weißt ja, das mein Tender schon fertig ist.

      @ Servus Kurt,
      herzlichen Dank für den netten Kommentar! freu1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      @ Servus Dieter,
      vielen Dank!
      Das Flachklopfen der "Kette" werde ich beim nächsten Mal ausprobieren.

      Es geht weiter!
      Der Tender möchte endlich ausgerüstet werden. Mit der Rundzange biege ich die „Ankerkette“ zurecht. So dass sie vom Steuerbordanker durch die Ankerklüse zur Winsch läuft. Hier orientiere ich mich an der Markierung an Deck, weil die Winsch noch nicht angeklebt ist. Es ist etwas fizzelig, die Kette zu biegen, weil sie schon durch die Klüse läuft. Letztlich wird das restliche Ende abgelängt und verschwindet im Durchlass des Kettenkastens. Nun Anker und Winsch befestigen. Den Anker bringe ich etwas weiter hinten an, damit die Poller frei sind. Außerdem hängt dann die Kette schöner durch!
      Ich weiß, das ist schlechte Seemannschaft, aber mir gefällt es eben so besser. Außerdem habe ich befürchtet, das Schanzkleid zu beschädigen, wenn ich die Kette so gebogen hätte, dass sie dichtgeholt durch die Klüse läuft.
      Es braucht mir also keiner zu schreiben! grins 2

      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Ein eigenes Kapitel sind die vier Doppelpoller. Wiwo empfiehlt, die Grundplatten auf einem Streifen zu belassen und erst nach Fertigstellung abzuschneiden. Diesem guten Rat folge ich.
      Erste Übung: kein Problem!



      Zweite Übung: Pollerhälse (32 b) auf dem 80g-Bogen sind auszuschneiden und zu rollen! WIWO!!! streichel1
      Hat soetwas schon jemand zu einem Zylinder gerollt???

      Wiwo bietet als Ersatz an, aus 0,5 mm Draht kleine Stückchen abzuschneiden und diese zu verwenden. Meine Zange hinterlässt aber so grobe Kneifmale, dass ich das gar nicht wegschleifen kann, geschweige denn, mit dem Feinschleifer abtrennen.
      Also, back to the roots als Holzbastler, wird wieder ein Zahnstocher auf 0,5 mm zusammengeschliffen.



      Ich schleife so dünne Stäbchen zwischen zwei Sandpapier-Nagelfeilen mit nur ganz sanftem Druck und geringer Umdrehungszahl. So kommen kaum Querkräfte zusatnde und die feinen Stäbchen brechen nicht ab.
      Das ergibt schöne passende Pollerstückchen.
      und dass ergibt schöne passende Pollerstückchen.



      Abgedeckt werden sie mit den Teilen 32 c (wohl dem, der ein scharfes Auge hat!)
      Meisterwerk sind die Poller keines, aber ich belasse es so.
      Nun werden die Grundplatten vom Streifen geschnitten und auf den Pollerkonsolen am Schanzkleid angebracht.

      Jetzt kommen auch Ankerkran und Niedergang an ihren Platz. Es fehlt nur noch die Reling.
      So sieht der kleine Tender zurzeit aus.



      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Den Bauabschnitt Reling habe ich ganz an den Schluss geschoben. Es wird meine erste Fadenreling!

      Im Bogen ist eine sehr gute Schablone enthalten, die ich auf sehr steifen Bristolkarton aufkaschiere und ausschneide. Neben den Marken für die Steher und einen Relingszug sind auch Markierungen zum Ablängen der Steher vorhanden, was das Handling ungemein erleichtert.


      Die inneren Teile muss ich aufbewahren, den dort sind die Markierungen zu sehen und sie werden, nachdem sie Fäden ausgehärtet sind, wieder in die Schablone eingesetzt.
      Der Karton wird am Rand in der Verlängerung der Marken eingeschnitten. Dort klemme ich die Fäden ein. Zuerst versuche ich Garn aus Muttis Nähkästchen, das mir aber zu dick erscheint.
      Letztlich nehme ich wieder Serafil. Die beiden langen Relingszüge werden einzeln gespannt. Dann kommen die Querzüge (Steher). Diese ziehe ich mit einem langen Faden auf, derart, dass ich auf der Rückseite der Schablone zum nächsten Zug wechsle und über die Vorderseite über die Relingszüge spanne. So setze ich bis zum Ende fort.

      Um etwas Steifigkeit in die Reling zu bringen, tränke ich sie vorsichtig mit flüssigem Sekundenkleber. Dabei rutsch ich einmal ab und der straff gespannte Faden verspritz dabei einen feinen Sprühregen Sekundenkleber. Ich habe die Schablone zwischen Lampe und Augen in der Hand gehalten, um mehr Gefühl zu haben und besser sehen zu können. Ganz schnell habe ich eine Schutzbrille aufgesetzt, um meine (sauteuren) Brillengläser zu schützen.
      An den Schnittpunkten der Fäden nehme ich immer wieder mit einem Zahnstocher den überschüssigen Kleber ab, um die hässlichen Tröpfchen zu vermeiden. Auch am Faden bilden sich kleine Tropfen, die sofort mit einem Papiertaschentuch abgetupft werden.
      Anschließend wird die Reling mit Revell Aquacolor weiß gefärbt. Ein erster Anstrich wird mit verdünnter Farbe aufgetragen und der Deckanstrich bekommt auch eine leichte Verdünnung. Wie beim Kleber nehme ich jede überschüssige Farbe mit einem zweiten Pinsel ab.



      Als alles trocken ist, setze ich sie ausgeschnittenen Schablonenteile ein und schneide die Relingteile an den Markierungen aus dem Rahmen. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      @ Dieter und Alex, danke fürs liken!

      @ Holger, vielen Dank!

      @ Tommi, auch dir meinen herzlichen Dank!
      Die Reling ist isz zwar einfach, aber ich hätte nicht gedacht, dass es mir so gut gelingt. Am tender nacht sie siech gut ud es werden bald Foto folgen.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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