Projekt 667 BDRM "K114 Tula" (NATO Code Delta IV), WAK Nr 3/2017, 1:200 in 1:250

    • Serfaus

      Während an einem geheimen Ort die streng geheimen Vertikalstarter nach exorbitant geheimen Plänen und Fertigungsmethoden gebaut werden, kann das Heck schon mal aus den vorgefertigten Bauteilen komplettiert werden.










      Bei diesen Arbeiten zeigt sich der Vorteil zusätzlich eingebauter Verstärkungen.

      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Servus Roland

      Verstärkungen - wo denn ??
      Na z.B.:
      - innen in der Hülle an den Stellen wo die Antriebswellen/Tunnel angesetzt werden
      - innen in der Hülle an den Stellen wo die Reaktorkühlwasserein/auslässe angesetzt werden
      - innen in der Hülle an den Stellen wo die Horizontal/Vertikalruder angesetzt werden
      - innen in den Reaktorkühlwasserein/auslässen damit sie sich formstabil auf die Hülle ansetzten lassen
      - innen in den Horizontal/Vertikalrudern damit sie sich besser formstabil auf die Hülle ansetzten lassen.
      Das alles und noch viel mehr könnte man sehen wenn man die Bilder dieses unbedeutenden Bauberichtes mit der Aufmerksamkeit und Interesse betrachtet als ob es ein Zerstörer wäre. ( grins 3 )
      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SY 190 () aus folgendem Grund: Entspannungspolitik

    • Hallo Ihr zwei Beiden,

      vielleicht war Rolands Frage gar nicht "Wo sind die Verstärkungen?", sondern "Wo oder bei welchen Arbeiten zeigt sich die positive Auswirkung der getätigten Verstärkungen".
      Wenn Roland doch Version 1 meinte, dann ziehe ich mein Brückenbauen zurück. Aber ich glaube eher es war von Rolands Seite Version 2 gemeint. Zumal man Roland viel vorwerfen kann, aber nicht, dass er Klausens Baubericht nicht mit der gebotenen Aufmerksamkeit und Intensität goutieren würde.
      Mit freundlichen Grüßen
      G. Friedel
    • Hi Gerald & (Roland)

      kein Grund zur Aufregung, ich will niemanden nie nicht keine Vorwürfe machen. Der letzte Satz ist mein Forumsvariante3Textbaustein aus der Serie "Wenn ich König der Kartonmodellbauer wäre" (ein echter Reiser) und sollte am Satzende ein Schmeilie haben. Ich persönlich schätze Roland und die Konversäschn sehr und bestehe auf anhaltende Fortsetzung.
      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Guten Morgen,

      SY 190 schrieb:


      Bei diesen Arbeiten zeigt sich der Vorteil zusätzlich eingebauter Verstärkungen.
      Verstärkungen sind immer gut, insbesondere, wenn neben der Maßhaltigkeit auch noch relativ robuste Handhabung dazukommen soll.
      Das Gewicht dieses Modells hat ja in diesem Sinne sozusagen Bände gesprochen. les 2

      Bis die Tage und schönen Sonntag - und denkt daran . "Liebet einander liebe Brüder."

      Liebe Grüße
      Peter
    • Old_Boy schrieb:

      Zumal man Roland viel vorwerfen kann...
      So!
      Was denn genau, Gerald? haue 3 (Bei dieser Keule zeigt sich auch - hoffentlich - der Vorteil zusätzlich eingebauter Verstärkungen grins 2 )

      Um wieder brüderliche Liebe zu ermöglichen bedarf es zur Klärung dieser Frage im April unbedingt verstärkter und sinnhaft gesprochener Konversäschn (zur Strafe in sächsischer Sprache), protokolliert in Bänden und publiziert in anhaltenden Fortsetzungen.
      knuddel1
      Prost Jungs!


      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo Roland,

      angesichts Deiner spantenverstärkten Keule, muss ich darauf hinweisen, was aus dem Zusammenhang gerissene Zitate alles anrichten können. Die rhetorische Finte von spekulativen Vorwürfen, sollte die nachfolgende Feststellung um so glaubhafter wirken lassen. Nun ich sehe ein, dass ein in die Bresche springen hier wie dort nur mit Undank belohnt wird. Die brüderliche Liebe ist nicht zwingend mein anzustrebendes Ideal, zumal ich (genau wie Du) die Folgen der sozialistischen Bruderliebe kennengelernt habe.
      Nichtsdestotrotz werde ich mich an den nächsten Stammtischen beteiligen. Und der Trööt wird hier nun wieder seiner Bestimmung als Baubericht (zurück)übergeben. Lieber Klaus, habe Dank für Deine Geduld.

      Nebenbei, auch wenn U-Boote nicht so mein Beute-Schema (eigentlich doch, die Viking ist doch ein U-Boot Jäger, oder) sind, so baust Du sie am gekonntesten!
      Mit freundlichen Grüßen
      G. Friedel
    • Old_Boy schrieb:

      ...so baust Du sie am gekonntesten!
      Dieser Aussage, lieber Gerald, - auch wenn aus dem Zusammenhang gerissen zitiert - schließe ich mich vorbehaltlos an.
      Besonders die kaum sichtbaren, radialen und tangentialen Klebestöße des Rumpfes verdienen größte Beachtung. Das konnten wohl nur die Inkas besser.

      Lieber Klaus, auch ich empfinde den Moment nun passend, sich rethorisch wieder ausschließlich auf das kartonale Geschehen zu beschränken, verneige mich vor Deiner Duldungsfähigkeit und freue mich auf weitere, spannende und lehrreiche Kapitel in diesem Baubericht. les 2

      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo Gerald und Roland, Friede sei mit und unter Euch allen - ich gelobe zukünftig keine Spitzen mehr zu plazieren box 1 .

      Serfaus

      Die 16 Vertikalstarter sind jetzt alle fertig gebaut und wurden in den Buckel integriert.




      Den Bodenverschluss der Starter habe ich vorsichtshalber noch mit einer Ringverstärkung sowie eines U-Bandes an den Zylinder verstärkt, damit der Bodenverschluss beim Beladen mit der Rakete sich nicht nach unten verflüchtigt.



      Damit die Buckeleinheit mit Startern sich besser in die Hülle montieren lässt wurden zusätzlich Zentrierwinkel auf der Bodenplatte angebracht.
      Die Verschlussklappen werden dann nach der Montage angebracht - aber das muss noch warten, denn:
      Momentan in Arbeit sind die SS-N-23 SLBMs, von denen latürnich auch 16 Exemplare gebaut werden müssen, damit das Boot auch eine Mission hat. Ohne SLBMs wäre das Boot sowas wie, na sagen wir mal zum Vergleich wie ein Eurofighter ohne AAMs - das sieht mEn doch so aus wie gewollt aber dann doch nicht gekonnt. mahlzeit1 ( sorry1 , aber den konnte ich mir nicht verkneifen, is eh nur a Schmäh)
      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Hallo Klaus,

      die fertige Baugruppe könnte auch glatt als Motorblock mit Zylinderlaufbuchsen des legendären BMW "Goldfisch" (16-Zylinder Prototyp der nie in Serie ging) durchgehen!

      Aber auch für das Projekt 667 BDRM K 114 "Tula" macht diese Einheit einen sehr sauber und stabil gefertigten Eindruck.
      Die konischen Endstücke an den unteren Enden der Silos dienen doch sicher der Zentrierung der Baugruppe beim Einbau in den Rumpf?

      Ansonsten:

      SY 190 schrieb:

      ich gelobe zukünftig keine Spitzen mehr zu plazieren
      Bei der Platzierung von Baumkuchen-Spitzen drücken wir gerne alle Augen zu... happy 2


      Viele Grüße
      Roland
    • Serfaus Roland,

      die konischen Endstücke helfen hoffentlich dabei, alle Silos durch die doch etwas engen cut-outs in Rumpfhülle und horizontalen Längsspanten durchzustechen. Heute würde ich diese Sektion anders bauen - aber das Boot werde ich nicht nochmal bauen - aber es wird als Bauerfahrung in die Ohio einfliessen.
      Momentan prokrastiniere und profilerationiere ich mit den Raketen - elf von sechzehn sind bisher fettich - mal sehen ob der Rest bis zum Wochenende geschafft wird - also noch etwas Geduld.
      PS : für den Baumspitzenkuchen hab ich leider kein Rezept.
      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Serfaus

      Zeit für eine kleine Aktualisierung (es geht weiter und wird demnächst auch fettich !).
      Der Buckel mit den Startern ist jetzt auf dem Rumpf endgültig montiert (nächstes mal würde ich eine andere Baulösung einschlagen, die einfacher ist) und der Turm daran angesetzt (das Übergangsstück jeweils beidseitig an den Turm ist eine mittlere Katastrophe).

      das Bild musste ich wegen des Grünlings leider etwas unschärfen cool2

      Die ersten Verschlussklappen sind montiert und lassen sich auch fast vollständig zuklappen, wenn die Konstruktion es denn zulassen würde - naja, ein vielleicht zu hoher Anspruch für diesen Massstab.



      Probehalber sind schon mal zwei SLBMs in die Silos instrumentiert - sehr zum Missfallen von - na von wem wohl.


      LG Klaus
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Hallo Klaus,

      die beiden Herren versuchen aus aktuellem Anlass offensichtlich gerade - natürlich im konspirativ erteilten Auftrag der Verteidigungsministerin - Frau Kat.Gör.Eck. davon zu überzeugen, dass eine vorübergehende Flotten-Ergänzung der Bundesmarine mit russischen U-Booten momentan unumgänglich ist...notfalls rein statistisch, in M 1:250.

      Viele Grüße
      Roland
    • Serfaus

      Die letzten Verschlusskappen sind montiert, die Sensorik ist im Turm eingebaut und alle Startsilos sind mit SLBMs bestückt.




      Nach ca 3 Monaten Bauzeit ist Delta IV fertiggestellt und kann voll ausgerüstet der U-Bootflotte übergeben werden.
      Für ihre aktive Begleitung des Baus danke ich Didibuch, HvT, SMS Iltis, Klueni, Pitje, Ludwig, old boy Gerald und ganz besonders Roland PRT, die mit ihren Beiträgen etwas Leben in den doch etwas tristen Bericht gebracht haben.
      Allen anderen stillen Betrachtern gilt mein Dank natürlich auch für ihr Interesse an moderen U-Booten in Karton.
      Das Boot geht jetzt erst mal in die Erprobung, d.h. wir tauchen jetzt für unbestimmte Zeit unter.
      Das letzte Bild liefert noch einen Grössenvergleich zum 1:200 Modell.

      LG Klaus (der auch mit diesem Modell noch kein Diplom erwerben konnte)
      viderimus nil posse creari de nihilo
    • Moin Klaus,

      herzlichen Glückwunsch zur Fertigstellung. klasse1
      Da läppert sich ja eine starke U-Flotte zusammen. u-boot1
      Da ist ein weiteres Auftauchen des Deltas beim kommenden Stammtisch im April ja ein Muss, oder?

      SY 190 schrieb:


      [...] (der auch mit diesem Modell noch kein Diplom erwerben konnte)

      Tröste Dich - Diplome sind derzeit eh nicht en vogue, heutzutage graduiert man dank internationaler Vergleichbarkeit ja als Jungeselle oder Meister. zwinker2

      Viele Grüße und schönen sonnigen Sonntag.
      Liebe Grüße
      Peter
    • Hallo Klaus,

      bei den Fliegern heißt es 'roll out', und wie heißt das bei U-Booten? Na ja, die Indienststellung dieses Modelles ist ja wieder Genuß für die Augen (ja das haptische Erlebnis muss leider aussen vor bleiben, sonst kann die Sensorik nicht mehr ihren Dienst verrichten).

      Meine Güte drei Monate Bauzeit, davon kann ich nur träumen. Aber das Allergemeinste ist, obwohl du so schnell baust, sind Deine Bauten akkurat, sehr sauber und schön...

      Also von mir kriegste auf jeden Fall das Modellbaudiplom, zu mehr bin ich leider von staatswegen nicht befugt.
      Mit freundlichen Grüßen
      G. Friedel
    • Hallo Klaus,

      zu meinem Bedauern ist dieser interessante und lehrreiche Baubericht schon wieder Geschichte.
      Zurück bleibt ein weiteres high end Modell mit Reverenz-Charakter

      Klasse Baubericht, klasse Modell, Klaus!
      Damit schaffst Du Anreize, U-Boot Kartonmodelle zu bauen.

      Und während Gerald noch über eine passende Redewendung für den Stapellauf rätselt, sage ich ganz einfach: down down!


      Viel Grüße
      Roland