Flugzeugträger Weser 1:250 JSC

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    • Hallo Robert,
      herzlichen Dank für Deine Informationen. Das klingt auch sehr logisch, denn sinnvoll wäre es nicht, die feindlichen Flieger mit einem fetten Hakenkreuz sozusagen einzuladen. Also ist meine Lösung wohl vertretbar.
      Du sprachst die Hipper an. Der sehr schön detaillierte Bogen von GPM bietet da eine sehr elegante Lösung. Auf dem Deck ist an der Stelle der Fliegerkennung eine kreisrunde Stelle mit etwas helleren Decksplanken eingezeichnet. Nach Deinen Ausführungen, erscheint mir das als sehr gute Lösung.
      Hallo Frank,
      herzlichen Dank. Den Bogen von Angraf habe ich bislang noch nicht gesehen.Er dürfte mehr ins Detail gehen als die JSC Konstruktion, die ursprünglich ein 1:400 Modell war.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Ganz fertig ist der Schlot noch nicht. Eine Plattform ist anzubauen. Interessant ist, daß das Bauteil für die konische Stütze auf dem Flugzeugbogen aus dünnem Karton gedruckt ist. Offenbar weiß man beim Verlag um die erbärmliche Qualität des verwandten Modellbaukartons (Bild 1).
      Die Innenseite der Schanz muß man natürlich wieder selber farbig anlegen und das ist das Ergebnis (Bild 2)). Auweia, da sind die Fußpferde im Weg (Bild 3). An jeder Seite muß ein Segment entfernt werden und dann passt es. Die Öffnung für die Leiter muß man an beiden Seiten um einen Hauch verbreitern, dann passt auch eine LC-Leiter hindurch (Bild 4).




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    • Stephan schrieb:

      Der Panzerstand hängt da einfach so ohne weitere Stützen?
      Hallo Stephan,
      der Bogen sieht da nichts vor. Das muß aber insbesondere bei dem Verlag nicht heißen, daß die Pläne da keine Abstützung zeigten. In jedem Fall muß der Schornstein schon recht solide geplant gewesen sein.
      LG
      Kurt

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    • Bei der Weser war bis zum Kriegsende der Bau so weit fortgeschritten, daß der Schornstein und Teile der Aufbauten auf dem Flugdeck standen. Die Weser und der Graf Zeppelin waren nicht die einzigen Projekte der KM für Flugzeugträger, es gibt da eine erstaunliche Menge an Projekten. Dazu ein Film auf youtube Flugzeugträgervideo. Leider wird der Ton des Films oft durch Musikuntermalung überdeckt.

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    • Moin Kurt,

      solch ein Schlot ist ja innen hohl und eher ungepanzert.
      Ein Panzerstand dürfte eben aufgrund seiner Panzerung ein durchaus tüchtig Pfund auf die Waage gebracht haben.
      Dass dies schwere Dingens einfach so dort an den Schlot gepappt gehalten hat, wundert mich ein bisschen.
      In Ermangelung tiefergehender Erkenntnisse muss man aber erstmal davon ausgehen, dass es eben so gewesen ist. Die "Beweislage" zu diesem Träger ist eben nicht besonders üppig.... mafia1


      lg.
      Thomas
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Nun wird es mal wieder ärgerlich. Es gab da einen Gefechtsmast in Form eines dicken von innen begehbaren Röhrenmastes. Das dazu auf dem Bogen angebotene Bauteil ist eine Gamaschenkonstruktion mit anhängender Klebelasche. Da ich schon einige osteuropäische Bögen verbaut habe, weiß ich damit umzugehen, Die Gamasche wird aufgeschnitten, daß ich ein Seelenrohr bauen kann (Bild 1), Die anhängende Klebelasche wird auch abgeschnitten und untergeklebt, daß eine runde Röhre geformt werden kann (Bild 2). Nun kommt aber der eigentliche Ärger. Der Karton läßt eine saubere Rundung in diesem engen Radius nicht zu. Trotz aller Kniffe (anfeuchten, mit einem Metallstab über einem Gummi rollen) rundet sich der Karton nicht sauber sondern knittert (Bild 3). Das setzt sich bei der Außenröhre fort, die überdies ein Maß hat, das ein sauberes Verkleben Stoß an Stoß nicht zuläßt (Bild 4). Durch den erbärmlichen Karton ist es nicht möglich eine optisch so hervorstechende Baugruppe sauber zu bauen. Es kommt noch erschwerend hinzu, daß die Druckschicht sich bei etwas robusterer Behandlung des Kartons verwischt.




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    • Es hilft ja nichts, der Spargel muß aufgestellt werden (Bild 1). Unten ist ein Unterbau anzubauen, der eine Fla-Plattform tragen wird (Bilder 2 und 3). Die Plattform bekommt eine LC Reling von GPM (BIld 4). Wie kam die Mannschaft auf das Ding? Der Bogen sieht da nichts vor, ich entscheide mich für eine LC-Leiter von Draf (Bild 4)






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    • Wenn man schon einen so schönen Gefechtsmast hat, möchte man natürlich oben eine gerämige Plattform haben. Die Shanz ist wieder ohne rückseitigen Druck und daher mit dem Pinsel einzufärben (Bild 1). Unter die Plattform kommt ein weiterer Panzerstand (Bild 2) und es gibt Rahen aus Ferderstahldraht (Bilder 3 und 4).




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    • Unter die Scheinwerferplattform kommen noch Stützen aus dem LC-Satz (Bild 1). Die obere Plattform wird montiert (Bild 2). Beide Plattformen passen übrigens gut über den Mast, Nacharbeiten war nicht erforderlich.
      Der Spargel ist fertig (Bilder 3 bis 6).





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    • Didibuch schrieb:

      eine ungewöhnliche Mastkonstruktion. Da wollte ich bei Seegang nicht oben stehen
      ...und wie ich gerade so versonnen an meinen Colombo-Geschützen werkele drängt sich mir in den Sinn: ein Leckerbissen für jeden Richtschützen wäre dieser Mast auch gewesen.

      Hallo Kurt,
      davon abgesehen verfolge ich weiterhin sehr neugierig, wie das doch recht außergewöhnliche Modell unter Deinen kundigen Händen immer mehr an Kontur gewinnt.
      Gleichzeitig würde es mich interessieren, wieviel "Weser" die im vergangenen Jahr von Angraf verlegte Konstruktion zu bieten hat.
      Ein Bogen, der seit seinem Erscheinen nicht mehr aus meinem Focus gerückt ist.
      Exot eben!

      Viele Grüße
      Roland
    • PRT schrieb:

      ...und wie ich gerade so versonnen an meinen Colombo-Geschützen werkele drängt sich mir in den Sinn: ein Leckerbissen für jeden Richtschützen wäre dieser Mast auch gewesen.
      Aber hallo...
      vom Leckerbissen, appetitangeregten Richtschützen unterhalb anversiert.....
      und Knall, Peng, Bumm...............weech.................... oh1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Wenn ich mir einmal Bilder der Graf Zeppelin anschaue, so war auch auf ihr ein ähnlicher Mast geplant.
      Ich weiss nicht, wie weit der Baufortschritt bei Abbruch war.
      Wären diese Träger in Dienst gestellt worden, vielleicht hätte man die Masten nach kurzer Zeit wegen Unpraktikabilität gegen eine andere Konstruktion ausgetauscht.

      Gruß A
    • moin1 zusammen,
      die Gefechtsmastkonstruktion erinnert stark an Panzerschiff DEUTSCHLAND oder die K-Kreuzer. Dabei stand bei den genannten Schiffen das Ding jedoch nicht so frei wie auf Kurts Flugzeugträger und war mehr in weitere Aufbauten integriert.

      Das ist auf jeden Fall ein interessantes Schiff und freue mich schon hier bald ein vollendetes Modell ansehen zu können.

      Viele Grüße,

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • KlabauterKlaus schrieb:

      Das ist auf jeden Fall ein interessantes Schiff
      Da muss ich Klaus absolut beipflichten
      und eben selten, wenn überhaupt, als fertig gebautes Kartonmodell (auch noch gesupert) zu sehen!
      Dafür schon Lob und Ehre, Kurt ! daumen1 klasse1
      Gruss
      Holger


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    • Hallo Thomas,
      Hallo Dieter,
      Hallo Roland,
      Hallo Holger,
      und wie kopflastig das wirkt. Bereits auf dem Umschlagbild des Bogens fällt das auf. Bei Seegang dürfte der obere Gefechtsstant ein Kotzstübchen gewesen sein.
      Hallo Axel,
      Hallo Harald,
      Hallo Klaus,
      auf hohe Gefechtsmasten hat Klaus ja schon bei seinen Beispielen hingewiesen und auch die Hipper hatte einen imposanten Gefechtsmast. Nicht zu vergessen sind die Pagodenmasten der Japaner und bei der Baden waren auf dem Dreibeinmast ziemlich oben zwei Panzerstände übereinander gebaut.
      DenMast der Weser macht der ausgepägte Spargelcharakter so bizarr.
      Ein fertig gebautes Modell dieses Schiffes habe ich bislang nicht gesehen.
      LG
      Kurt

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    • Wackeltöpfe stehen an. Was etwas überrascht ist die extreme Beschränkung der Bauteile dazu (Bild 1). Zu meiner Überraschung gelingt damit eine zwar recht vereinfachte, aber durchaus stimmige Form (Bild 2). Dieser positive Eindruck verflüchtigt sich aber beim Anbau der seitlichen Einsätze, die erheblich zu klein geraten sind (Bilder 3 und 4).




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    • Ich schließe die Lücken mit Weißleim und pinsele die Szellen über. Als Messbalken verwende ich Evergreen Profil. Verlagsseitig werden keine Messbalken geboten, sondern nur schablonen. Mit den Karton, auf dem das Modell gedruckt ist, wäre die Herstellung eines runden Messbalkens auch nicht möglich.
      Die fertigen Werke am Platz (Bilder 2 bis 3). Es ist möglich, aus Karton recht ansprechende Wackeltöpfe herzustellen, wie das Beispiel der GPM Hipper in 1.250 zeigt (Bild 4). Dazu ist natürlich eine wesentlich größere Zahl an Teilen und ein wesentlich besserer Modellbaukarton erforderlich.




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    • Noch ein Entfernungsmesser. Eigentlich dachte ich, daß es zwei seien. Da gibt es eine einfache Form, die wie WHV in seinen schlechtesten Zeiten wirkt. Da das Ding so keine Ähnlichkkeit mit der bessseren Alternative hat, dachte ich, daß es sich um zwei verschiedene Geräte handele.
      Ich verwende natürlich die bessere Variante. Bei dem Sockel verdoppele ich die zweite Platte, um wirklich etwas Plastizität zu bekommen (Bild 1). Der fertige Unterbau (Bild 2) . Es wird noch ein Sitz angebaut (Bild 3).




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    • Der Messbalken ist wieder in Eigenbau zu fertigen. Ich verwende Evergreen Profil. Die beiden Ringe sind auf dem Bogen aus dünnerem Karton, der sich ganz gut verarbeiten lässt. Da hätte man locker auch noch Messbalken unterbringen können.
      Der Balken wird aufgeleimt (Bild 2) und die Optik angebracht (Bild 3).




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    • Hallo Kurt,
      ist schon toll wie Du die Probleme meisterst. Nochmal zu dem "Spargel" . Er gefällt mir nicht ! Das hat nichts mit Deiner Fertigung zu tun, er passt einfach nicht zum Schiff. Keine andere Nation hatte solche Ungetüme auf ihren Trägern. Und ob die wirklich dieses Monstrum gebaut hätten bezweifele ich.
      Trotzdem, ich wünsche weiters Gelingen.
      Gruß Harald
    • Hallo Kurt,

      auf Deiner Werft ist ja auch immer was geboten. Der E-Messer kommt wirklich gut. Bei solch kleinen, zu rundenden Teilen ist die Papierstärke oft der Casus Knacksus. Schön wenn da der Bogen das berücksichtigt.

      Man merkt Dir beim Bau den Spaß an, auch wenn es hier und da mal ein klein wenig zwickt.

      Gruß,
      Stephan