SAR-Schiff R-17 HALNY /GPM / 1:50

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    • SAR-Schiff R-17 HALNY /GPM / 1:50

      Hallo,
      so nach Fertigstellung meines Eisbrechers LENIN, hier mein neues Projekt.
      Nach dem Bau in 1:200 ist der Bau eines 1:50 Modells sicher eine ganz andere Erfahrung. In 1:100 konnte ich schon 4 Schiffe an meinem Basteltisch verwirklichen aber 1:50 ist dann nochmal eine Steigerung nach oben.
      Den Originalbogen (ich nenne ihn jetzt mal Original) von Maly Modelarz habe ich mir schon vor vielen Jahren zugelegt. Ich liebe diese alten Bögen alleine schon um sie in der Hand zu halten und zu betrachten. Aber wie viele von euch ja wissen ist die Papierqualität von damals ja sehr speziell. Deshalb hatte ich mir vor schon den ganzen Bogen auf HMV Modellbaukarton kopiert, ich wollte das Schiff dann damit bauen und die farbigen Teile anmalen. Es kamen aber immer andere Bastelprojekte dazwischen.
      Jetzt wurde das Modell von GPM neu aufgelegt ....das hat mich an mein altes Vorhaben erinnert und ich habe das Modell erworben . daumen1
      ...und werde es jetzt endlich bauen. Ich hoffe das diese 2017er Version am Ende genauso ein schönes Modell ergibt wie die vielen Bilder die man über den/die HALNY im Netz findet. Die Bilder in der Bauanleitungen lassen darauf schließen.


      Hier mal beide Bögen nebeneinander. Die Vorbereitungen zum Bau des alte Maly Modelarz Bögen.



      Hier der Teile des neuen Bogens.



      Hier mal ein paar Bilder vom Modell der neuen Version . Ich habe mir das ganze Zurüstzeug auch gegönnt......
    • Hallo,

      @ Thomas: ich freu mich auch das es losgeht, hoffe das sich bei mir nichts verdreht......

      @ Dieter, Kriszme, schön das ihr dabei seid.

      @ Günter: ich denke das ich Spaß haben werde. Du hast das Maly-Modell ja schon gebaut, da kannst du mir sicher, wenn es erforderlich ist ein paar Ratschläge geben.


      So, da hab ich also angefangen.
      Als erstes baue ich das Unterwasserschiff, so wie es der LC Satz hergibt. In der Bauaneitung sind nur 3 Zeichnungen für das Spantengerüst vorgesehen. Durch den logischen Aufbau scheint das aber kein Problem zu sein.
      Außer einen Fehler in der Bauteibezeichnung in der Anleitung.


      Hier müsste es nicht P3a heißen sondern P2a. Auf dem LC Teil ist es aber richtig graviert !


      Die ersten Teile und der aufgeklebte Unterwassermittelspant ..... die Verbindungsstreifen sind nicht vorgesehen die hab ich selber dazugefügt.

      Als nächstes kommen die Querspanten. Und hier wird’s jetzt intersssant,denn die Spanten werden auf Vorder und Rückseite mit Spantenteilen versehen die um die Stärke des Kartons reduziert sind um hier die erste Beplankung aufzunehmen.

    • Danke Kurt ich hoffe es wird ein Erfolg.

      Heute habe ich mit der ersten Beplankung angefangen. Dazu muss man die Vorgesehenen Teile zwischen die Spanten auf die Spant-Verdoppelungen kleben. Dabei ist ein gutes vorformen der Stücke nötig. Man muss sehr aufpassen das keine Knicke entstehen, die Finpappe verzeiht da nix ! Auch ein aufspleißen der Pappschichten muss vermieden werden. Also zügig vorformen, anpassen und verkleben.
      Ich klebe hier mit UHU Kraft, damit es schnell trocknet. Weißleim geht gar nicht da die Pappe sofort aufweicht. Wobei hier an den Ecken oft der Uhu auch nicht schnell genug klebt. Da habe ich mit Sekundenkleber nachgeholfen.
      Das schadet nichts da die ein oder andere Stelle sowieso noch etwas nachgeschliffen wird.
      Morgen kommt der Hintere steil dran da wird das Vorformen spannend....












      Grüße und bis bald. Thomas
    • Hallo,
      der erste Teil der Unterwaser-Erstbeplankung ist fertig. Das vorformen der Zwischenstücke aus Finpappe des LC-Satzes ist nicht ganz einfach .Wichtig ist die Rundungen genau zu formen um sie möglichst ohne viel gedrücke zwischen die Spanten zu kleben.
      Je mehr man das Zwichenstück zwischen den Fingern hat desto eher kann es sich an den Rändern leicht spalten. Besonders tricky sind die Teile der Heckpartie, da sind zwei entgegengesetzte Rundungen zu formen. Eine leichte „Runzelbildung“ ist hier nicht auszuschließen. Die werden aber später durch die Außenbeplankung überdeckt.

      .





      Bis dann.......
      Thomas
    • @ Ellen & Achim: Danke, ich finde auch das es ganz gut geklappt hat. Dafür das ich das so zum ersten mall gemacht habe funktionierte es ganz gut, ist nicht ganz einfach aber auch nicht super schwer.

      @ Güntter : ja stabil ist das wirklich. Noch ist der ganze Rumpf nicht fertig. Also ein Fazit mach ich dann zum Schluß.
      Aber ein Zwischenfazit kann ich ja mal abgeben.
      Der untere Teil des Rumpfes ist von den Rundungen her am kompliziertesten (doppelte entgegengesetzte Biegung)
      Man muss die Zwischenstücke wirklich gut formen. Mit der Finpappe geht das, mit Graupappe wahrscheinlich nicht so gut. Hat man nicht gut vorgeformt ist das ankleben an den Spanten schwierig da das gebogene Kartonstück sich gerne wieder aufbiegt.
      Der Zeitaufwand ist natürlich auch viel höher, das gesamte Spantengerüst einschließlich Beplakung hätte ich bestimmt in 3 Tagen hinbekommen. Hier natürlich davon ausgehend das ich Feierabendbastler (ca 3h ) bin.
      Eins ist sicher, stabil wird das ganze !!
      Ein Endfazit ob sich die äußere Beplankung besser aufziehen lässt, und ob sich der Aufwand lohnt werde ich aufjedenfall berichten.

      Gruß. Thomas
    • Hallo,
      Hier jetzt also der geschlossene Rumpf.
      Ich habe die Nahtstellen mit Sekundenkleber getränkt, damit ich an den Stellen wo es nötig ist noch etwas nachschleifen kann.
      Am Bug ist doch noch eine kleine Delle entstanden, aber ich denke die lässt sich überbrücken.
      Ansonsten kommen jetzt die Beplankungsteile an die Reihe. schwitz1

      Ach ja, danke allen für die erhaltenen likes.





      .

      Gruß. Thomas
    • Moin,
      Hier geht’s dann auch mal weiter.

      Das Deck ist aufgeklebt.


      Wenn man das Deck vorne und hinten exakt am Spantengerüst ausrichtet gibt es in der Mitte einen kleinen Überstand den man anpassen muss:




      Als nächstes geht es an die Beplankung. Bei den Bordwänden sind an den Seiten die aneinander treffen grüne Linien angegeben. Diese weisen darauf hin das hier auf der Innenseite der schwarzen Linie geschnitten werden soll, damit diese dann später nicht sichtbar sind.
      Hier fände ich es besser wenn die Begrenzungslinien auf der Rückseite gedruckt wären das würde die Sache vereinfachen.
      Is aber nich, also halt so gut wie möglich so ausschneiden.





      Bei den Teilen für die UW-Beplankung finde ich den grünen Wasserpass etwas zu dunkel. In den Modellbildern die beiliegen ist der wesentlich heller. verlegen1
    • Die Beplankung ist vollbracht.

      Die weißen Bordwände passen, dadurch das ich bemüht war die schwarzen Linien zu entfernen so wie es angegeben ist, einigermaßen. Also eher zu knapp. Wenn die Linien auf der Rückseite gedruckt wären hätte man hier doch mehr Spielraum um die Beplankung anzupassen.
      Um die Ankertasche einzufügen musste ich das ganze Gedöns was da vom Spantengerüst her zuviel drin war rausschneiden damit sie reinpasst. Was dann noch von dem Bauteil überstand habe ich vorsichtig mit einer Rasierklimge abgetragen.

      Die Unterwasserbeplankung passte gut. Das letzte Teil am Heck musste angepasst werden damit der Wasserpass in einer Linie steht.
      Im Kielbereich kam ich an einigen Stelle nicht mit den Beplankungsteilen exakt zusammen, ich habe diese aber auch vorher geteilt um hier besser arbeiten zu können.






      Ungenauigkeiten wie Spalten o.ä. führe ich auf mangelnde Schleifarbeit meinerseits zurück.
      Wenn man allerdings wie in der Bauanleitung beschrieben das ganze Spantengerüst noch verspachteln soll und dann schleift, kann ich mir nicht vorstellen das dann die ganzen Beplankungsteile noch passen.
      Insgesamt ist das geschlossene Spantengerüst sehr gut zu beplankeng, da man doch sehr viel Klebefläche zur Verfügung hat. Und beim handling ist das ganze doch sehr stabil. Das machte aufjedenfall Spaß .

      Als nächstes geht es an den rundumlaufenden Fender.

      Gruß Thomas
    • Hallo Peter, Günter, Kriszme, vielen Dank ! happy 2

      Als nächstes habe ich den Kiel, und die beiden Schlingerkiele gebaut. Bei den Schlingerkielen musste ich etwas nachpinseln deshalb ist da auch eine Farbabweichung. Fällt aber nicht so sehr auf.
      Dann habe ich den rundumlaufenden Fender gebaut. Der besteht aus 4 Abschnitten die jeweils aus 3 Teilen gebaut werden müssen.
      (siehe Anleitungsbild, Rys.6)
      Mit solchen langen dünnen Bauteilen hab ich immer so meine Schwierigkeiten. Deshalb hab ich auf der Innenseite kleine Stabilisatoren eingebaut damit dieses U-Profil nicht nach innen zusammenklappt.



    • Das Anbringen der Fenderteile am Rumpf hat sehr gut geklappt ,die Passgenauigkeit war gut.
      Ein paar kleine Spalten zwischen Fender und Hauptdeck habe ich mit Ponal gefüllt. Der ganze Fender wurden noch einmal mit matter Acrylfarbe nachgeschwärzt.







      Als nächstes geht es jetzt an die Ruder und Schraubenanlage, jetzt wird’s dann etwas komplizierter:



      Grüße und bis bald

      Thomas
    • Hallo Thomas,
      der Rumpf sieht super aus und der Fender ist Dir auch prima gelungen. Solch langen Teile sind für mich auch der reine Horror.
      Ich habe den Baubericht erst jetzt gefunden, werde aber ein umso treuerer Leser sein. Weiterhin gute Gelingen
      John
      Yo Ho Ho, the wind blows free,
      Oh for the life on the rolling sea.
      schiff2
    • @ John: danke und ja diese langen Teile.....aber das hab ich jetzt hinter mir frech 2
      @ Buddy: Danke.... daumen1

      Heute habe ich die Schrauben und die beiden Ruder fertiggestellt.
      Die Passgenauigkeit bei den ganzen Teilen war sehr gut ich musste nichts drücken schieben oder wegschneiden.
      Einzig das Kantenfärben habe ich beim Teile-bauen nicht konsequent durchgeführt,somit musste ich zum Schluß noch mit dem Pinsel und Acrylfarbe nachhelfen. Die Farbunterschiede beim Schwarz fallen aber nicht sehr auf.
      Und damit ist das Unterwasserschiff fertiggestellt. Jetzt kann es endlich an Deck gehen.... freu1







      Grüße und bis bald
      Thomas
    • Hallo Kriszme, hallo Günter, danke für die Anerkennung happy 2

      Auch bei einem 1:50 Modell gibt es Kleinteile. Hier sind es wohl die Lüfter.
      Das ganze Geschnorchel hab ich aus Bogenteilen und Evergreen Profilen gebaut. Mit Humbrol - Farbe angepinselt, Acrylfarbe hält auf den Profilen gar nicht. verlegen1

      Hier der Plan:

      Hier der Bau:

      Und dann das ganze Geschnorchel an Bord:

    • Hallo Günter, Armin, Kriszme danke für die Likes. danke1

      Ja Günter ein Baukastenmodell ist es nicht, aber ein bis jetzt sehr gut baubares Kartonmodell.
      Die Details der Ankerwinde hatten es echt in sich ,trotz 1:50. Zuerst hatte ich alles nur mit Kantenfärben gebaut.
      Das Ergenis überzeugte mich aber nicht, es machte einen sehr unruhigen,zerfaserten Eindruck. Also habe ich die Teile
      mit der Humbrolfarbe gestrichen dich ich auch für die ganzen „Schnorchel“ genommen habe.
      Das Ergebnis finde ich so stimmiger. Der Kartoncharakter geht halt flöten.

      LG Thomas
    • Genau Günter, das Endergebnis.......ich denke ich bin auf gutem Wege....aber der ist noch lang und spannend.

      Heute habe ich mit dem Aufbau begonnen.
      Das Gerüst aus dem LC-Satz (irgendwie auch ein wenig Baukasten grins 3 ) hat hervorragend gepasst.
      Ich habe ja eigendlich vor noch ein paar LEDs einzubauen. Bei dem Maßstab bietet sich das ja förmlich an. Deshalb muss ich langsam überlegen wo ich Löcher für die Kabelführung setze. Das Problem ist, das auf dem Schiff sehr viele Lampen verbaut wrden könnten.
      Da bin ich mir noch nicht sicher wie viele ich dann auch einbaue. Vielleicht gebe ich den LED Gedanken aber auch wieder auf, trotzdem berücksichtigte ich schon mal die Kabellöcher, man weiß ja nie..... denk1

      Hier also das LC- Gerüst:





    • ....dass Spantengerüst für den Aufbau ist also fertig, jetzt sieht die Bauanleitung die Inneneinrichtung der Brücke vor.
      Da die sehr ausführlich und liebevoll vorgesehen ist, baue ich es aufjedenfall. Natürlich, man sieht davon sicher nicht mehr viel, wenn das Dach drauf ist, aber ich mache ja vorher Fotos.....und dann ist da ja noch der Bauspass. daumen1







      Das wars für heute, bis die Tage

      LG. Thomas