Fregatte Lübeck / KvJ / 1 : 250

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Das Bootsdeck 64 besteht wieder aus Ober- und Unterseite. Die Unterseite ist wieder bedrucht und zeigt die Lage auf dem Spantengerüst an.



      Weil die Markierungen beim Anbringen nicht mehr wirklich deutlich sichtbar sind, habe ich entgegen der Anleitung zuerst die Wand 65 an der dreifachen Profilscheibe angeklebt.



      Danach dann erst das Deck befestigt. So hatte ich den korrekten Längen- und Breitenansatz und mußte nur am anderen Decksende
      das Deck genau "einnorden". Hat funktioniert.

    • Hi Fritz, moin Holger,

      danke an euch regelmäßiger Begleiter und Poster freu1

      Die drei Kästchen 66/66a bezeichnet Andreas in der Bauanleitung als S Sich Module, was immer das auch ist. Hier vorbereitet



      und an der Position.



      Die vordere Aufbauwand 65 hatte eine ganze Menge Krimskrams anzubringen. Hier das vorbereitete Teil.



      Bei den seitlichen Wänden 68 und 69 war das anders.

    • So konnte es dann weitergehen mit einem "Highlight". Zumindest für mich. Die Teilegruppe 70, wohl ein "Lüfteraufbau", war zeitintensiv.

      Das Spantengerüst ist fertig.



      Die Bauanleitung sah vor, das Gerüst sofort mit dem Bootsdeck zu verbinden. DSas habe ich aber nicht getan, sondern dann erstmal den Mante 70f vorbereitet.



      Dann den "Deckel" 70g



      und eine ganze Menge daran anzubringender Kleinteile.



      Dann ging's an den Zusammenbau. Der Mantel schwubste prima über das Gerippe. Bis zum Fuß durchgedrückt und dann von innen, nur am Bodenprofil, mit Weißleim verklebt.



      Den gut vorgefalzten Deckel dann, mit leicht nach innengefalteten Falzen, aufgeklebt. Hierzu habe ich UHU genommen. Eingestrichen wurden die Innenseiten des Mantels oben an der Klebestelle.



      Die Platten 70k sind auf der verdoppelten Auflage 70j angebracht.

    • Die Lüfter 70i waren bei den Kleinteilen ja bereits vorhanden und gut ausgetrocknet. Diese waren dann an der Wand anzubringen.



      Das gelang dann ganz gut. Allerdings hat sich die "große Wand" des Mantels dann leicht nach innen gewölbt. Schade. Für mich aber nicht mehr zu verhindern. Denn die Teile 70l brauchten durch die Laschen an der Rückseite doch "etwas Druck", um sauber an der Wand zu kleben.



      Das fällt natürlich in der Großaufnahme mehr auf als in natura. Außerdem ist dieser Teil des Aufbaus dem Schornstein mit geringem Abstand zugewandt. Also kein wirkliches Problem. Vorschlag für "Nachbauer": hier in das Spantengerüst mittig noch eine Verstärkung einbauen. Vielleicht kann ja Andreas am Original in der nächsten Auflage/Druck den Bogen noch ergänzen.


      Weitere Teile (70l/m) sind dran.





      Die acht Stützen 70o finden ihren Platz zwischen den Lüftern.





      Dann die seitlichen Podeste 70p-70t angebracht. Die Reling ist aus dem Lasersatz.


      Auch dazu noch ein Wort: irgendwie ist bei mir in der Umsetzung aktuell "der Wurm drin". Ich hatte die Ätzplatine nach dem Entfetten mit einem Spray grundiert. Die Dose wr bereits angerissen. Bei der "Sprühprobe" war noch alles ok. Als ich dann aber die Platine damit besprühte, fing die Dose an zu "spotzen". Obwohl ich den Finger recht schnell vom Drücker nahm, war es aber schon passiert. "Der Schnee" war auf der Platine angekommen. Die Grundierung trocknet sofort - jeglicher Versuch, das zu korrigieren, war zwecklos. Gut, dass es im Original nicht so deutlich ist, wie auf dem Bild.

      Wenn mir das Ding mit der Bb-Bordwand nicht schon passiert wäre, hätte ich die Platine nachbestellt. Aber so nutze ich die leicht verhunzte weiter zu diesem "Testmodell".

      Aber keine Sorge - aufgegeben wird so schnell nicht. Es geht weiter, denn die Lübeck hat das verdient.





      Dann noch die Leitern auf den drei Abstandhaltern angebracht.





      Fertig. Der Aufbau konnte auf dem Bootsdeck befestigt werden.




    • Moin Holger,

      na, Du bist ja wieder fix, mein Freund. Na, kein Wunder, nachdem Du wohl die so oft gesehene Freiheitsstatue nun auch zum Umsetzen hast.

      Liebe Grüße nach CUX. Hoffentlich bleibt euch der Wintersturm erspart, der bei uns soeben mit Gewitter, Graupelintensivschauer usw. vorübergezogen ist. Feuerwehr ist wohl im Dauereinsatz, sooft hörte ich schon die Sirenen.

      Günter
    • Moin Günter,
      hier in Cuxhaven ist Katastrophenalarm, auch wegen Sturmflutwarnung, gegeben worden.
      Die Häfen wurden dicht gemacht mit den Schleusentoren, man selbst wurde über Radio aufgerufen, im Hause zu bleiben.
      Die ersten Ausläufer des Orkans haben uns erreicht, heute, am späten Nachmittag geht's dann wohl richtig ab.
      Aber wir hier an der Nordseeküste kennen das ja... matrose1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Rezatmatrose schrieb:

      Die Bauanleitung sah vor, das Gerüst sofort mit dem Bootsdeck zu verbinden. Das habe ich aber nicht getan, sondern dann erst mal den Mantel 70f vorbereitet
      Moin Günter

      Du hast alles richtig gemacht! ja 1 Und es sieht grundsätzlich auch schon richtig gut aus beifall 1

      Ich habe es bei meinem Anleitungsbau jedoch anders gemacht und es hat auch funktioniert. Allerdings habe ich mit den Lüfterkästen keine Beulen in den Mantel gedrückt, denn ich habe diese Kästen vor dem Zusammenkleben des Mantels auf eben diesen Mantel geklebt und konnte deshalb die Kästen auf der Schneidmatte andrücken und sauber ausrichten. Nun könntest du zu Recht argumentieren, "dann mach doch die Buchstabennummern innerhalb der Baugruppe anders", aber da gehe ich dann mit dem Blick auf weitaus chaotischere Nummerierungen von Modellbaubögen großer europäischer Hersteller nicht weiter drauf ein.

      Und erlaube mir noch eine kleine Anmerkung: bei mir sehen die Knicke in den Bauteilen auch lange nicht so "zerrupft" aus - du hattest mir das ja schon in einer Mail mitgeteilt. Nun sehe ich mal ein Foto davon und frage mich, ob es an deinem Werkzeug liegen könnte, mit dem du statt zu "rillen" wahrscheinlicher "ritzt"?
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Die Modellbaubögen und Zusatzplatinen vom Schlepper "Bugsier 17/18", der Fregatte Klasse 122 und vom Feuerschiff "Fehmarnbelt"
      gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop

    • jabietz schrieb:

      mit dem du statt zu "rillen" wahrscheinlicher "ritzt"?
      Moin Andreas,

      Wo hier gerade, von Dir, das Thema angesprochen wurde:

      ich benutze z.B. eine MATOR Grafix No. 673 Nadel (mit Griff natürlich)
      was benutzt Du für Deine Arbeiten zum Rillen ???
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Moin Holger

      Ich habe mein verwendetes Werkzeug im Sommer 2015 in meinem Blog vorgestellt und kann hier eingesehen werden. Das damals eingestellte Foto ist dieses ... und meine Reißnadel ist mit der "3" versehen.



      Leider kann ich dir nicht sagen, wer der Hersteller meiner Reißnadel ist. Ich kann aber sagen, dass ich die Spitze etwas nachgeschliffen habe, nachdem mir die Nadel auf den Fußbodengefallen ist und danach in einer bestimmten Haltung/Winkel das Papier "gerissen" hat.
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Die Modellbaubögen und Zusatzplatinen vom Schlepper "Bugsier 17/18", der Fregatte Klasse 122 und vom Feuerschiff "Fehmarnbelt"
      gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop

    • Moin an die Nordlichter,

      nun, Holger, die Sturmprobleme auch für CUX sind ja nun wohl vorbei. Bei uns hatte die Rezat auch Hochwasser, dere große Parkplatz mußte wegen der Überflutungen gesperrt werden. Aber: das ist unterdessen schon wieder Vergangenheit. Ich will nicht von einer Wetterbesserung sprechen, denn 5 bis 10 Grad sind für Januar einfach zu haoch. Aber egal: unserem Hobby kann das ja "Wurst sein". Glücklicherweise !!

      Moin Andreas:

      Seit etwa 10 Jahren nutze ich zum Ritzen einen Martor. Ich habe mir zum Halter gleich eine Reserve von Spitzen zugelegt, um bei irgendwelchen Beschädigungen die gleich auswechseln zu können. Vier davon habe ich bisher gebraucht. Hier "mein Gerät" im Bild:



      Die aktuell verwendete Spitze:



      Unde hier "in Darstellung" die von mir übliche Haltung beim Ritzen. Immer schräg, um eine Eindringen der Spitze in den Karton weitmöglichst zu vermeiden.



      Ich glaube nicht, dass das Thema von meiner Art zu arbeiten herrührt.

      Deshalbe habe ich mal einen Test gemacht. Im Bild links ein Karton von WHV (Zerstörer Hamburg), in der Mitte von HMV (Schnellboot Kranich) und rechts vom aktuellen Bogen. Zunächst nach dem Ritzen mit oben gezeigter Nadel.



      Alle drei Kartons sind nach dem Ritzen um 90° umgebogen



      und anschließend jeweils "mit einem Strich" des Pitt Artist Pens von Faber Castell Cold Grey III überstrichen.



      Für mich fließt der Stift beim Karton der Lübeck einfach am meisten. Beim "Offsetdruck" in der Mitte sieht es wohl am besten aus.

      Bitte verstehe die Darstellung nicht falsch. Für mich scheint das Thema am Karton zu liegen.
    • Andreas,

      zum Theme Spanten habe ich die Lübeck, wie schon angekündigt, mal "gekentert". Der Verlauf des Wasserpasses an der Bodenplatte ist hier im Bild zu sehen.



      Das Hauptthema bei mir war im vorderen Bereich der Spant 16. Von oben her konnte ich die Referenznummer am Mittelträger mit der Lupe noch eindeutig identifizieren. Wie schon vorab beschrieben, war er an beiden Seiten bei mir zu breit.



      Am hinteren Teil zeigt die Großaufnahme, dass an Spant 6 (habe die Spanten gezählt) an der Bb-Seite ein Überhang auftrat, an Spant 7 minimal an beiden Seiten.



      Nochmals zur Verdeutlichung: ich will hier keinen Vorwurf an Dich als Konstrukteur machen. Den "Überstand" im vorderen Bereich hätte ich merken und vor dem Ankleben der Bordwände korrigieren müssen. Dass mir so ein Anfängerfehler passiert ist ? Kaum zu glauben, aber wahr! Ich muss wohl einen grottenschlechten Tag gehabt haben, als ich in der Sektion tätig war. Klasse, dass Du der Sache dennoch gleich nachgegangen bist.

      Mit lieben Grüßen nach Lübeck.

      Günter
    • Nun aber weiter mit dem Baufortschritt. So waren wir wohl stehengeblieben:



      Dann habe ich die "Schornsteingruppe 71" schon mal vorbereitet.



      Ich habe mich wieder dazu entschieden, den Schornstein komplett vor dem Aufkleben zu fertigen. Zunächst habe ich die Abgasrohre nach dem stumpfen Verkleben, die oberen Außenringe habe ich "180 ° versetzt" angebracht, in die obere vorher verdoppelte Scheibe eingesetzt. Verklebt mit Weißleim ausschließlich von unten/innen.



      Von oben sah's dann so aus.



      Dann habe ich ganz vergessen, Bilder zu machen. Die Abgasöffnungen wurden von unten mit den Scheiben versehen. Dann die "obere Scheibe" auf das Spantengerüst geklebt. Leider ohne Bild. Dann kam die Überlegung, wie ich den Schornsteinmantel anbringe. Habe dann zuerst die obere Scheibe mit dem Mantel genau am Rand verklebt und nach dem Trocknen von oben über das Spantengerüst geschoben. Verklebung des unteren Mantelteils an der Grundplatte dann mit Weißleim abschließend von unten. Das Ergebnis:



      Dann noch den Ring nach dem vorhergehenden Zusammenkleben angebracht. Die Paßgenauigkeit: fantastisch !

    • Dann waren an den Außenseiten noch Käastchen und die Antennenhalter anzubringen. Bei den Antennenhaltern und dem kleinen Podest an der Vorderseite des Schornsteins läßt Andreas hier die Wahl, die Öffnung "eingedunkelt" zu belassen oder auszustanzen. Das habe ich natürlich getan.





      Vor dem Anbringen des Schornsteins auf dem Bootsdeck habe ich noch das Kästchen 73/73a angebracht, das genau "eng" zwischen Schornstein und Lüfteraufbau angesiedelt ist.



      Dann erfolgte die Verbindung des Schornsteins mit dem Deck. Die Lasche, in die der Schornstein "einzuschieben" ist, ist für mich genial gelöst. Denn sie mittelt den Schornstein fast von allein und bringt auch einen sauberen Übergang zum Deck. Selbst wenn das Bild etwas dunkel geraten ist, kann man das noch erkennen (Bild 2).



      Dann noch die restlichen Kästen 73b bis 73d angebracht und wieder ist eine Sektion fertig.

    • moin1 Günter

      Vielen dank für deine Ausführungen zum Rillen der Bauteile. Ich habe versucht das "Fließen" der Farbe nachzuvollziehen und bekomme das so nur hin, wenn ich den Karton 180° knicke und nicht 90°. Bei 90° "zerstöre" ich noch nicht einmal die farbige Oberfläche. Aber gut, ich nehme das mal hin und versuche einen anderen Karton zu finden.

      Rezatmatrose schrieb:

      Andreas,

      zum Theme Spanten habe ich die Lübeck, wie schon angekündigt, mal "gekentert". Der Verlauf des Wasserpasses an der Bodenplatte ist hier im Bild zu sehen.

      Das Hauptthema bei mir war im vorderen Bereich der Spant 16. Von oben her konnte ich die Referenznummer am Mittelträger mit der Lupe noch eindeutig identifizieren. Wie schon vorab beschrieben, war er an beiden Seiten bei mir zu breit.

      Am hinteren Teil zeigt die Großaufnahme, dass an Spant 6 (habe die Spanten gezählt) an der Bb-Seite ein Überhang auftrat, an Spant 7 minimal an beiden Seiten.
      Ich kann dich sehr gut verstehen, dass du hier Fehler oder kritische Stellen vom Bogen aufzeigen möchtest. Ich möchte das auch, denn auch dafür ist solch ein Forum schließlich da. Ich nehme die Kritik sogar an und will sie nicht schönreden, aber ...

      Wie du und die anderen Leser sich vorstellen können, gehe ich dem Problem gleich auf den Grund, weil ich durch Korrekturen die Möglichkeit habe irgendwann einen perfekten Bogen der Fregatte auszuliefern. (Das ist beim Bugsier-Schlepper übrigens der Fall. Dort bekomme ich, wenn überhaupt, nur noch positive Rückmeldungen ob der Passgenauigkeiten.)
      Über Spant 16 der Fregatte haben wir schon geschrieben; da machen wir mal einen Haken dran. Von den hinteren Spanten ist im Bogen definitiv kein einziger zu breit. Dadurch, dass die Spanten 4 bis 7 oder 8 gleich mit einer Kurve an der Grundplatte beginnen, ist ein sauberes Vorformen der Bordwände an dieser Stelle absolut notwendig. Wenn ich mir dein letztes Bild im Beitrag #96 anschaue, dann hast du folgenden rot gekennzeichneten Hinweis in der Bauanleitung offensichtlich nicht befolgt und es ist passiert, wie es passiert ist.



      Fiete und ich waren uns einig, dass man diesen Hinweis bei normalem Studium einer Bauanleitung nicht übersehen kann. Was kann ich tun, damit es noch deutlicher wird, dass man die Bordwände mindestens im Bereich des Wasserpasses von Spant 4 bis 8 unbedingt vorformen muss??? Dies ist keine rhetorische Frage sondern ehrlich gefragt (auch wenn man mir wahrscheinlich, und wie schon so oft, wieder anderes unterstellen wird). Soll ich den Hinweis tatsächlich rot markieren, wie ich es oben zur Verdeutlichung hier für den Threat gemacht habe?

      Dein Schornstein und die Teile drumrum gefallen mir übrigens sehr gut. klasse1 Weiter so!
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Die Modellbaubögen und Zusatzplatinen vom Schlepper "Bugsier 17/18", der Fregatte Klasse 122 und vom Feuerschiff "Fehmarnbelt"
      gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop

    • Moin Günter,

      ich habe Weihnachten und den Jahreswechsel über ein wenig "Forumsabstinenz" betrieben, insofern bin ich erst jetzt über diesen Bericht gestolpert. Schön, wie Du Dich durch den Bogen hindurch arbeitest. zu der Spantengeschichte brauche ich nichts mehr zu sagen, da hat ja Andreas schon ausführlich zu geschrieben. Für den weiteren Bau dieses schönen Modells wünsche ich Dir gutes Gelingen, das wird schon ein Schmuckstück.

      Beste Grüße
      Fiete
    • Hallo,

      von der Fregatte Lübeck habe ich zwar keine Schiffspoststempel (damals hatte ich aus beruflichen gründen dafür keine Zeit mehr) aber z. B. von den anderen Fregatten der Klasse 122 diesen von der Indienststellung der Karlsruhe F 212

      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen

      --------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Früher oder später, aber gewiss immer wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selbst ist. (Johann Heinrich Pestalozzi)
    • Danke Andreas,

      meine Schiffspostbelege sind alle echt mit der Post gelaufen. Ich habe einige Ordner davon.
      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen

      --------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Früher oder später, aber gewiss immer wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selbst ist. (Johann Heinrich Pestalozzi)
    • Moin Günter ,
      zum Rillen kann ich noch einen Tip geben.
      Seit geraumer Zeit befeuchte ich die Rückseite der
      Knicklinie mit einem nassen feinen Pinsel, nicht zu
      nass und knicke dann. Durch die Feuchte geht das ohne
      Widerstand und nach dem Trocknen bleibt es auch so wie man
      es gebogen hat.Auch leicht gerundete Ecken biegt man besser, über
      einen endsprechenden Stahldraht . Rundkörper wie Rohre ja auch
      endsprechend leicht befeuchten. happy 2


      schiff1
      Es grüßt aus BI

      Ewald matrose1 Kartonschneider
    • jabietz schrieb:

      Rezatmatrose schrieb:

      Andreas,

      zum Theme Spanten habe ich die Lübeck, wie schon angekündigt, mal "gekentert". Der Verlauf des Wasserpasses an der Bodenplatte ist hier im Bild zu sehen.

      Das Hauptthema bei mir war im vorderen Bereich der Spant 16. Von oben her konnte ich die Referenznummer am Mittelträger mit der Lupe noch eindeutig identifizieren. Wie schon vorab beschrieben, war er an beiden Seiten bei mir zu breit.

      Am hinteren Teil zeigt die Großaufnahme, dass an Spant 6 (habe die Spanten gezählt) an der Bb-Seite ein Überhang auftrat, an Spant 7 minimal an beiden Seiten.
      Ich kann dich sehr gut verstehen, dass du hier Fehler oder kritische Stellen vom Bogen aufzeigen möchtest. Ich möchte das auch, denn auch dafür ist solch ein Forum schließlich da. Ich nehme die Kritik sogar an und will sie nicht schönreden, aber ...
      Wie du und die anderen Leser sich vorstellen können, gehe ich dem Problem gleich auf den Grund, weil ich durch Korrekturen die Möglichkeit habe irgendwann einen perfekten Bogen der Fregatte auszuliefern. (Das ist beim Bugsier-Schlepper übrigens der Fall. Dort bekomme ich, wenn überhaupt, nur noch positive Rückmeldungen ob der Passgenauigkeiten.)
      Über Spant 16 der Fregatte haben wir schon geschrieben; da machen wir mal einen Haken dran. Von den hinteren Spanten ist im Bogen definitiv kein einziger zu breit. Dadurch, dass die Spanten 4 bis 7 oder 8 gleich mit einer Kurve an der Grundplatte beginnen, ist ein sauberes Vorformen der Bordwände an dieser Stelle absolut notwendig. Wenn ich mir dein letztes Bild im Beitrag #96 anschaue, dann hast du folgenden rot gekennzeichneten Hinweis in der Bauanleitung offensichtlich nicht befolgt und es ist passiert, wie es passiert ist.



      Fiete und ich waren uns einig, dass man diesen Hinweis bei normalem Studium einer Bauanleitung nicht übersehen kann. Was kann ich tun, damit es noch deutlicher wird, dass man die Bordwände mindestens im Bereich des Wasserpasses von Spant 4 bis 8 unbedingt vorformen muss??? Dies ist keine rhetorische Frage sondern ehrlich gefragt (auch wenn man mir wahrscheinlich, und wie schon so oft, wieder anderes unterstellen wird). Soll ich den Hinweis tatsächlich rot markieren, wie ich es oben zur Verdeutlichung hier für den Threat gemacht habe?

      Dein Schornstein und die Teile drumrum gefallen mir übrigens sehr gut. klasse1 Weiter so!
      Moin Andreas,

      rgr, das Thema mit der Spantenbreite sollten wir definitiv ad acta legen. Ist mir halt passiert. Ob ich an BB vorne links noch eine Korrektur versuchen werde, weiß ich noch nicht. Das wird dann letztlich vom Gesamtergebnis meines Bau's abhängig sein. Da warte ich einfach noch ab.

      Dennoch sollten wir durchaus "die Kirche im Dorf lassen". Ich meine hier das Vorrunden der Bordwandteile unten ich achternen Bereich bis Spant 8. Schau mal, was ich da am Anfang des Bauberichts am 23.12. geschrieben habe:

      "Dann habe ich die beiden hinteren Teile angebracht. Als "Ansatzpunkt"
      habe ich die Wand für den Hangar genommen. Als beim "Anprobieren" da
      auch das Ende zum Heckspiegel genau paßte, habe ich dann auf die
      Verbindungslasche den Kleber (UHU) aufgetragen und die Bordwände
      wechselseitig zuerst nur dort angeklebt. Erst nach dem Trocknen wurden
      dann die Laschen der Bodenplatte mit demselben Leim versehen und die
      Bordwand auch unten festgeklebt. Ohne Leim an den Spanten. Wichtig
      hierbei und unbedingt beachten: im hinteren Spantenbereich ( 8 abwärts)
      undbedingt im Bereich des Wasserpasses die Bordwände vorab runden
      (wieder die "Zungenmethode"). Das Ergebnis bei mir: akzeptabel, wenn
      auch nicht ideal."


      Auch aus meiner Sicht ist hier die Bauanleitung voll ausreichend und bedarf keiner Änderung.

      Moin Fiete,

      schön, Dich auch hier zu wissen. Ich hoffe doch sehr, dass sich das positiv auf meine Bastelleistung auswirken wird. Werde mich anstrengen.

      Hallo Ewald,

      schön, mal wieder von Dir zu hören. Zum Thema "Runden" mache ich es so, wie Du es vorgeschlagen hast. Den Karton auch hinter den Ritzstellen leicht anzufeuchten habe ich noch nicht praktiziert. Aber ich werd's mal ausprobieren.

      Bald geht's weiter.

      Günter
    • Das kommende Bauteil ist für mich wieder ein besonderes. Seht mal hier die Bauanleitung und die Teile dazu auf dem Bogen:




      Sieht schon anspruchsvoll aus. Und das war es auch. Hier die ersten verarbeiteten Teile der beiden Träger.



      Dann mit verdoppelten Kartonteilen verbunden.



      So zwischendurch habe ich mal die Winsch "vorbereitet". Das Ergebnis: winzig.



      Beim Ausstanzen dieses Teils war eine ruhige Hand gefordert. Ich mache es übrigens immer so, dass ich zuerst die Innenteile ausstanze und erst ganz zum Schluß das Gesamtteil aus dem Bogen ausschneide.



      Dann kam die Vereinigung der Teile. Seht die Bilder.



      Jetzt sieht das Teil schon ziemlich fertig aus:

    • Moin Günter,

      ja, das Bauteil ist wirklich was Besonderes,
      aber durch die gute grafische, alphabetische Weg-Anleitung gut durchdacht
      und dadurch auch sicher gut baubar,
      ohne sich in der Bauzeichnung zu verlieren,
      wie Du es hier in den Fotos hervorragend zeigst ! klasse1

      Klasse !!!!!!!!!

      Da ich dieses Modell auch (mal) bauen werde,
      kann ich mich hier in Deinem Baubericht schon mal gut einstimmen !
      Die weniger als 1 Cent grossen Bauteile sind für mich ja schon fast zur Gewohnheit geworden (z.B.beim letzten Dio happy 2 ),
      also für mich auch keine Hindernisse. daumen1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Hallo Günter,

      Rezatmatrose schrieb:

      Beim Ausstanzen dieses Teils war eine ruhige Hand gefordert. Ich mache es übrigens immer so, dass ich zuerst die Innenteile ausstanze und erst ganz zum Schluß das Gesamtteil aus dem Bogen ausschneide.
      Natürlich macht man das so am Besten, denn so hat man die ganze Zeit des Ausschneidens ein stabiles Gebilde...das komplexe Teil ist Dir gut gelungen !

      Gruß
      Volkmar

      p.s.: Dein Baubericht ist übrigens schuld, dass ich mir die Fregatte (allerdings als Augsburg) jetzt bestellt habe, die brauche ich auch...
    • Moin Holger,

      wie recht Du hast. Ich hatte vor dem Davit echt Bammel. Aber es ging vom Ablauf her besser als gedacht. Man muß die Buchstaben der Kleinstteile in der Bauanleitung zwar manchmal etwas suchen, aber wenn man sie dann gefunden hat ist's kein Problem mehr.

      Hallo Volkmar,

      ich kann jetzt schon sagen: eine gute Entscheidung von Dir. Ist schon ein prima Bogen. Ich werde mir eh als Liebhaber der Bundesmarine auf jeden Fall alle vernünftigen Bogen zulegen, die es gibt. Und ich hoffe, dass Andreas und andere noch neue (oder auch "Wiederauflagen") Modelle auf den Markt bringen.

      Hallo Kurt,

      da kann ich Dir voll zustimmen. Kann mich noch gut an dein "Torgebilde" beim cfm_Minensucher erinnern. Wie lang ist das schon wieder her ??

      Günter
    • Zum Einsteigen in das Boot ist auch eine Leiter erforderlich. DIe ist im Ätzsatz enthalten. Dass ich das Relingteil der Leiter falsch gebogen habe (hätte gerade sein müssen), habe ich erst beim späteren Anbau gemerkt, den ich nach dem Anbringen der Davits vollzogen habe. Stell das Bild trotzdem ein. Aber bitte nicht nachmachen.



      Die Davits sind befestigt. Da geht es ganz schön eng zu.





      Noch eine Anmerkung zu den vorab eingestellten Bildern: ich hatte nicht bemerkt, dass ich beim Einbau Teile der Winsch "gewaltsam" entfernt hatte. Das Stück lag dann auf dem Tisch. Wurde nach den Aufnahmen wieder angeklebt.

      Nach dem Anbringen der Leiter habe ich dann meinen Fehler (leider erst zu spät) bemerkt. Hab's aber so gelassen, weils eh so gut wie nicht zu sehen ist, wenn dann das Boot angebracht sein wird.



      Die fertige Einheit.

    • Jau Volkmar,

      so war es. Allerdings habe ich ganz verschwiegen, wie es zum Fehlen des winzigen Außenteils der Winsch gekommen war. Ich hatte den komplett fertigen Davit extra in ein Kunststoffkistchen gelegt, dass bis zum Einbau gar nichts passieren kann. Aber denkste: meine Lupe mit Schwenkarm bekam das Übergewicht und donnerte doch tatsächlich mit der runden Lupe voll auf den Davit. Zuerst bemerkte ich nur, dass er doch etwas verbogen war. Das Ausrichten gelang aber recht gut. Und die Seilrollen der Winsch tauchten dann wieder in dem Käastchen auf, als der Davit schon angeklebt war. Aber es war kein Problem, das Ding wieder anzukleben. Denn es befindet sich ja auf der gut zugänglichen hinteren Seite. Zum Peck gehört halt auch Glück.

      Irgendwie wechselt aber gerade bei Umsetzung dieses Modells der eine mit dem anderen Umstand einfach zu oft. Schon nervig. Aber ich muß da durch.

      L.G.

      Günter
    • Die Teilegruppen 75 und 76 waren die beiden RAS-Bäume.



      Die fanden Aufstellung beidseits hinter dem Schornstein.



      Und hier im Bild auch noch die Korrektur an der Treppe zum Hangar. Das richtige Relingteil ist nun dran. Das falsch "umgebogene Teil" konnte ich wegen der vorhandenen Verbindung mit der Treppe an dieser Position nicht mehr entfernen. Aber, wie schon beschrieben, zwar ärgerlich, aber verschmerzbar, weil bald nicht mehr zu erkennen.

    • Dann kamen die Relings rund um das Bootsdeck an die Reihe. Die paßten ganz prima. Habe ganz versäumt, Bilder davon zu schießen. Nur das eine habe ich gemacht, von den beiden Niedergängen zum Hauptdeck. Noch ein Wort zur Qualität der Ätzteile. Die ist einfach unbeschreiblich gut. Sehr filigran, aber trotzdem wunderbar biegsam. Die Teile vertragen sogar Fehler. Ein Umbiegen auf die verkehrte Seite läßt sich korrigieren, ohne dass es zu einem Bruck kommt. Das gilt auch für die Treppen. Die Stufen sind schön zu verbiegen, lassen sich super geradeaus richten. Überhaupt liegt gerade bei den Treppen der Vorteil der Ätzteile gegenüber den Lasertreppen auf der Hand. Vergleichbare Ergebnisse habe ich mit den Kartonvarianten noch nie erzielt. Auch die Relinge sind, obwohl nur mit den Halterungen ohne Zug mit den Decks verklebt, absolut stabil. Die passten bisher aber wirklich super. Wenn die dann genau vorgebogen sind, sitzen sie meist beim ersten Versuch schon bestens. Zum Kleben nehme ich hier Kittifix. Wie säh'n die Dinger aus, wenn mir das mit der Grundierung aus der Spraydose nicht passiert wäre. Aber das muß ich einfach vergessen.

    • Nun wieder zu einem "Modell im Modell". Dem Speedboot der Teilegruppe 78. Hier die Teile aus dem Bogen links im Bild auf dem Originalkarton und rechts die zu rundenden Teile auf dem dünneren dses Bogen 15.



      Hier das zusammengeklebt Unterteil 78 und die Innenteile 78a/b vorbereitet.Im Bild ist auch zu erkennen, dass ich das "Ausfranzen" des Kartons noch nicht in den Griff bekommen habe.



      Hier sind die beiden Teile dann "vereint".



      Die Luftkammern aus dem dünnen Bogen ließen sich wieder prima rollen. Ich bin wieder so vorgegangen, dass ich ein Teil gerollt und verklebt habe, dann gings auf die andere Seite. Die Zeit bis zur Fertigstellung des zweiten Stücks reichte dann gut aus, dass das vorherige Teil vernünftig angetrockenet war. So ging's dann "Stück für Stück". Im linken Bild das Ergebnis dann von oben und rechts die Unteransicht.

    • N'Abend Tommi,

      es ist kein einfaches Modell. Es läßt sich dank der Konstruktion und Paßgenauigkeit aber doch prima umsetzen. Für'n Anfänger aber sicher nicht unbedingt geeignet. Obwohl, mir sind hier schon solche "Knorzen" passiert - scheinbar leide ich noch unter der Winterpause. Aber jetzt ist die Saison ja in LEV wieder losgegangen. Wenn ich hier fertig bin, gehe ich mal an die Klotze.

      Günter
    • Auch wenn das Speedboot oben schon recht fertig aussah. Denkste. Nun kommen nur noch Klein- und Kleinstteile. Hier das Innenleben samt Steuerstand in der Entwicklung. Seht die Bilder.





      Das fertige Speedboot .....



      kam dann an seinen Platz.

      Für mich ein durchaus ansehnliches Teil des Modells, das Bootsdeck samt Schornstein und Speedboot an StB. AUf den Bildern ist auch die Reling gut zu erkennen.