Fregatte Lübeck / KvJ / 1 : 250

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    • Nun, der letzte Bogen war anzuschneiden. Gar nicht mehr "sooo viel Arbeit", die da auf mich wartet. Allerdings wohl doch etwas zeitintensiv.



      Dann ging's aber flux auf die Back. Die Gruppe Gräting, Wellenbrecher und Fangnetz (129-129d) waren anzubringen. Die Gräting steht in grauer und brauner Version zur Verfügung. Ich habe mich für den Farbklecks entschieden. Das Fangnetz ist auch im Ätzsatz enthalten. Wegen der leichteren Verarbeitung und der besseren Optik (ihr wißt schon, das Spray) habe ich mich für das Kartonteil entschieden.



      Auch eine Luke war noch anzubringen (130-130b).

    • Moin, Andreas,

      danke für den Daumen.

      Die Teilegruppe 131 - 131 r ist der Geschützturm. Sah auf dem Bogen fast schwieriger aus, als es sich in der Umsetzung herausstellte. Kam gut damit zurecht. Der Turm ist nicht drehbar konstruiert. Da ich das seit Jahren auf meinen Modellen eh nicht mehr umsetze, ist mir das auch egal. Auf den aus den Teilen 131 bis 131e bestehenden Sockel kommen die beiden verdoppelten Halterungen 131f/g mit dem inliegenden Ring 131i zur Aufnahme des Rohres.



      Der Geschützmantel 131j ließ sich gut zusammenkleben. Ich habe die gerundeten Laschen von innen mit Kittifix leicht eingeleimt. Durch gutes Vorrunden schmiegten sich die Teile recht gut aneinander.



      Der gerundete Deckel 131k schließt den Turm oben ab. In die Rundung war auch noch der ring 131l einzukleben.



      Das Rohr besteht aus einen Draht mit 0,6-mm-Durchmesser, das mit zwei Kartonteilen 131p und 131q zu ummanteln ist. Die in der Bauanleitung enthaltene Skizze hilft hier absolut. Unter das Rohl, das in das Teil 131l einzukleben ist, kommt noch das leicht zu rundende Teil 131r ran. Hier im Bild komplett zu erkennen.



      Hinten dran dann noch die Scheibe 131m mit dem Handrad 131n aus dem Ätzsatz. Fertig.



      Nun war die Einheit nur noch auf der Gräting zu befestigen.



      Irgendwie paßt das Geschütz gut zum Aussehen der Fregatte.
    • Vor dem Geschütz liegt die Ankerwinde (132 bis 132s) Lauter winzige Teile, für die der Einsatz der Lupe, zumindest bei meiner "Sehfähigkeit", unerlässlich ist.

      Die Teile 132 bis 132f sind ausgeschnitten und aufgeklebt. Die Kartonkette 132g habe ich aus meinem Fundes durch eine 0,3-mm-Kette ersetzt.



      Die Winde war mit den Teilen 132h bis 132 s zu ergänzen. Ich habe mich so darauf konzentrieren müssen, von den Kleinstteilen nichts zu verlieren, dass ich ganz vergessen habe, Fotos zu schießen. Zum besseren Erkennen hir zunächst ein Größenvergleich.



      Und abschließend die komplette Einheit, einschließlich des kleinen Luks 133a/b und der Lüfter 133b.

    • Nun, rein zeitmäßig passt bei mir die Aufteilung Bastelhobby zum Rest derzeit einfach noch immer nicht. Es geht noch immer für meine Verhältnisse zu zäh voran. Dennoch: heute ist die Lübeck fertig geworden. Jetzt muss ich dann wohl meine "Fotoplatte" polieren, dass ihr wieder auf dem richtigen Stand seid:

      Auf der Back waren noch die Umlenkrollen (134) und die Pollerpaare (135) zu fertigen. Keine besondere Herausforderung. Was ich aber schon noch loswerden will: die Röhrchen ließen sich ganz prima runden. Denn die sind auf einem dünneren Karton gedruckt. Der fügt sich fast von alleine zusammen. Und ein "Spalten" gibt es schon gar nicht. Habe die Dinger mit Kittifix geklebt. Da werden die Poller dann auch sehr fest.



      Auf die Bugspitze kam dann der Göschstock samt Positionslaterne (136). Die auch auf dünnem Papier gedruckte Gösch (145) kam auch gleich mit ran.



      Die Klüsen (137) wurden nach dem Vorrunden wieder mit Weißleim zusammengefügt



      und wegen der Winzigkeit der Teile auf der Nadel rückseitig zusammengeklebt.



      Die fertigen 6 Klüsen (1 x Reserve war im Bogen)



      sehen dann "an Bord" so aus.

    • Dann bin ich einfach mal hergegangen und habe die "Kartonreste" peu a peu zusammengefrimelt. Bein Der Stelling/dem Fallreep (140 bis 140f) war mal wieder "Stichelei" angesagt. Schon fast "Schwerarbeit" bei dem verdoppelten Karton.

      So sieht die Gruppe auf dem Karton aus



      und so dann zum Einbau bereit.



      Der Schraubenschutz war wieder eher filigran. Seht hier die vorbereiteten Teile 143 bis 143b.

    • Und dann kam wieder ein "Modell im Modell", der Bordhubschrauber. Hier auf dem Bogen mit den bereits verdoppelten Kartonteilen.



      Da ich den Sea Lynx ja bereits in der "Hangarversion" gebaut und auf Seite 2 des Berichts ausführlich beschrieben habe hier der Vollständigkeit halber nur Bilder vom Baufortschritt. So ca. 5 Stunden hat mich das Teil gekostet. Aber die haben sich gelohnt - oder? Nur soviel: der Hubi ging mir sehr gut von der Hand.





    • Und tatsächlich: er steht!



      Heckflügel und hinterer Rotor und Antennenhalterungen.



      (Moin Andreas: am achternen Rotor war bei meinem Bogen der rückseitige Druck nicht ganz deckungsgleich. Prüf doch mal nach)

      Soweit war der Heli baugleich mit der Hangarversion mit eingeklappten Rotoren. Hier nun das "vierblättrige Kleeblatt" angebracht.
      Fertig, der Lynx. Einfach ein Schmuckstück geworden. Absolut saubere Konstruktion zur Freude für jeden Bastler.

    • Rezatmatrose schrieb:

      (Moin Andreas: am achternen Rotor war bei meinem Bogen der rückseitige Druck nicht ganz deckungsgleich. Prüf doch mal nach)
      Moin Günter

      Vielen Dank für den Hinweis!

      Auf dem Bogenlayout passt es 100%ig. Wenn man allerdings die Verdoppelungsfläche nicht genau knickt, dann verrutscht die Rückseite minimal und das reicht dann aus, dass es nach dem Ausschneiden nicht mehr passt. Ich werde aber die Texturen des "rückseitigen Rotors" vergrößern, so dass auch unsauberes Knicken der Fläche einen nahezu perfekten Rotor ermöglicht.

      Ansonsten freue ich mich auf die Galeriebilder, denn dir ist ein tolles Modell meiner Fregatte gelungen. Und ich möchte wetten, dass du selbst jetzt ob der vielen Kleinteile und Details, bei denen man bestimmt immer mal wieder auf den Konstrukteur flucht, auch sehr zufrieden bist mit dem Ergebnis. Diese Fitzeleien machen letztlich das Modell aus und lassen überhaupt erst ein "sattseh'n" zu.

      Also ... happy birthday 3 zur Fertigstellung und .. wir warten geduldig auf die Fotos.
      Lieben Gruß
      Andreas
      Weitere Bauberichte meiner Modelle gibt es hier: www.jabietz.de/kartonmodellbau
      Die Modellbaubögen und Platinen vom Schlepper "Bugsier 17/18", der Fregatte Klasse 122, dem Feuerschiff "Fehmarnbelt" und dem Schubverband "THYSSEN II" gibt es nur hier: www.jabietz.de/shop
    • Moin Günter !

      Zur Fertigstellung Deiner Fregatte,
      natürlich auch von mir HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ! beifall 1


      Habe Deinen guten Baubericht hier genau, in seinen einzelnen Etappen, verfolgt! daumen1 klasse1


      Freue mich jetzt auch, wie Andreas und sicher viele Andere hier auch, auf die Galeriebilder !!!! freu 2 freu1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Hallo Günter,

      herzlichen Glückwunsch zur Feertigstellung deines Modeslls. Das ist wieder ein echter Hingucker geworden. Gratuliere!
      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen

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      Früher oder später, aber gewiss immer wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selbst ist. (Johann Heinrich Pestalozzi)
    • Servus Andreas, Holger und Hans-Jürgen,

      vielen Dank für die Glückwünsche. Wider Erwarten werde ich die nächsten Tage auf Tauchstation gehen, sodass ich aktuell keine Zeit mehr für den Abschluß des Berichts habe. Das hole ich Anfang kommender Woche nach. Deshalb nur ganz kurz eine Seitenansicht der Lübeck, um die Wartezeit nicht zu lang werden zu lassen Vor dem Fotoshooting möchte ich auch noch ein paar Blitzer "vertuschen".

      Bis kommende Woche.

      Günter



      Und aus dem Dunst auftauchend die schmale Back

    • Servus Günter,

      als ehemaliger Eishockeyspieler bin ich kein Kind von Traurigkeit und als ehemaliger Soldat auch kein Pazifist. Aber seit dem ich Kinder habe, schaue ich was so in der Welt passiert und habe immer versucht meinen Kindern Kriegswaffen nur zu erklären und nicht zum Spielen zu geben. Deswegen habe ich auch bis jetzt keines der Marinemodelle kommentiert.

      Aber bei so einem so schön gebauten Modell kann ich nicht mehr anders. Diese Schiffe haben eben einen Reiz, der mich immer wieder fasziniert.

      Grüße
      Da Norbert
      Das hab ich Euch schon angetan:
      Titanic - 1:200 Taschen-Verlag
      Kurenas Fischerkahn - 1:50 WAK-Verlag

      Und das müsst Ihr noch durchhalten:
      Potsdam - 1:250 cfm-Verlag
    • moin1 Günter
      Herzlichen Glückwunsch auch von mir zur Indienststellung der Fregatte.Ich habe für mich beschlossen das ich die Lübeck ebenfalls bauen werde.Das Modell ist einfach nur top. Meine Anfangsschwierigkeiten und meine besonderen Bauvoraussetzungen, die ich dir später mal erklären werde, zwingen mich dazu weiter zu bauen. Andreas lacht sich bestimmt schon schräg ob meiner Versuche, aber er hat mir wenigstens Mut zugesprochen "Du wirst den Weg zu der Fregatte noch finden" waren seine Worte.Aber mein gesunder Ergeiz treibt mich an, wir werden sehen was dabei rauskommt.
      Bis denne Werner der Marineoldi kaffee1 und nach dem Stapellauf prost1

      es ist mehr ein Leitspruch:
      Ich habe mich von der Arbeit verabschiedet, nicht vom Leben.
    • Wie ihr es von mir ja kennt, ein paar subjektive Worte zu diesem Modell.

      Es ist sicher eines der schwierigsten gewesen, die bisher auf meiner Werft waren. Bei Betrachtung mancher Bauabschnitte vor der Umsetzung hatte ich wohl meine Zweifel, ob ich das hinbekommen würde. Die Überraschung war jedoch immer groß - denn es ging gut. Das liegt mit Sicherheit an der guten Konstruktion von Andreas Jacobsen und der hervorragenden Bauanleitung. Vergleichbares kannte ich bisher nur von Paolo Gomes und Wolfgang Keller. Die Anleitung von Udo Kallinas Nassau verspricht ebenfalls dieses Niveau, aber die muß ich erst noch bauen.
      Hervorzuheben ist noch der "dünnere Bogen" für die zu rundenden kleinen Teile und der beidseitige Druck. Ich hoffe, dass das zum Standard wird. Nicht unerwähnt soll bleiben, welchen Service Andreas bei meinem "faux pas" mit der Übersendung neuer Bordwände geboten hat. Der Karton ließ sich prima verarbeiten, reagiert aber ebenso wie der Druck sehr feinfühlig auf Weißleim. Selten ist wohl ein Modell mit "mehr Liebe" konstruiert worden. Na ja, wenn man das Schiff seiner Heimatstadt umsetzt ! Toll auch die Aufnahmen, die dem Bogen beiliegen. Schön für jede Sammlung. Und der Ätzsatz muß ebenfalls noch erwähnt werden. Einfach Klasse. Wenn ich den selbst nur nicht so verhunzt hätte kotz1

      Obwohl ich bei der Umsetzung der Lübeck wohl nicht immer meine beste Bastelform hatte: es hat wahnsinnig Spaß gemacht. Und ich kann nur jedem, der an Schiffen dieser Aera interessiert ist, den Erwerb und Bau des Bogens empfehlen.

      Das tolle Wetter heute hat mich animiert, ein paar Bilder der fertigen Lübeck zu schießen. Die stelle ich dann mal ein. Und die Besucher in Mespelbrunn können sehen, dass die Lübeck auch die erste "Auslandsreise" gut überstanden hat.

      Die üblichen Vergleichsbilder kommen auch noch - versprochen.