Preußen, Passat-Verlag, 1:250

    • @Cux-Holger: Hallo Holger,
      vielen Dank, dass es dir gefällt.

      Hallo zusammen,
      zum Thema Winden möchte ich heute endlich fertig werden. Die letzten Winden sind acht Handwinden.


      Bild 1: Handwinden

      Diese wurden unter die Nagelbänke hinter das Loch für die letzte Pardune geklebt. Dann war das Thema Winden für mich fertig.


      Bild 2: Handwinden unter die Nagelbänke hinter die letzte Pardune

      Dann waren vier Seiltrommeln herzustellen. Sie wurden alle bewickelt. Für die Stirnteile waren Ätzteile vorgesehen. Die Stirnteile wurden geklebt und lackiert. Beim Zusammenkleben hatte ich zuerst ein paar kleine Probleme mit dem Kleber, da sich zuerst das Wickelgut mit dem Kleber vollgesogen hat und die Klebung dadurch nicht gut war.


      Bild 3: Seiltrommeln

      Die Seiltrommeln kamen auf das Maschinenhaus und das Poopdeck.


      Bilder 4 und 5: Positionen der Seiltrommeln

      Auf den nächsten Baubericht freue ich mich ganz besonders. Es geht um die Steueranlage. Hier kann ich viel von meinen individuellen Recherchen einbringen.

      Gruß Axel
    • Hallo zusammen,

      anbei dann auch noch der Baubericht der Steueranlage.
      Bei den Steuerrädern hatte ich das Glück, dass diese als Ätzteile ausgelegt waren. Dadurch konnte ich sie viel filigraner ausführen. Diese wurden durch Aufeinanderkleben von drei Schichten auf Materialstärke gebracht und dann lackiert.


      Bild 1: Steuerräder

      Den Steuerblock konnte ich separat zusammenbauen und dann komplett auf dem Deck positionieren.


      Bild 2: Steuerblock

      Aber der Bogen hat noch mehr hergegeben. Ich konnte auch noch die Zugseile auf Deck darstellen. Die Umlenkrollen waren ebenfalls vorhanden. Leider habe ich die Kappen nicht gefunden für die Stelle, wo die Seile in das Deck verschwinden. Ich wollte hier keine weißen Flecken auf Deck hinterlassen. Vielleicht weiß jemand, der das Modell bereits gebaut hat oder der Verlag Rat.

      So habe ich mir mit Corel Draw ein paar einfache Abdeckkappen erstellt. Für Nachbauer, die nichts Besseres finden, habe ich hier ein PDF mit den Kappen als Download bereitgestellt.
      So habe ich Seilzüge und Steuerblock in einem Ensemble zusammengestellt.


      Bild 3: Erster Zusammenbau der Steueranlage

      An dieser Stelle möchte ich dann auch auf meine Bildrecherchen zurückkommen. Der Seilzug läuft am Kartenhaus direkt vor einer Tür vorbei. Bildrecherchen belegen, dass vor der Tür ein Podest stand, unter dem das Steuerseil durchlief. Die Oberfläche hatte eine Grätings-Struktur. Gelaserte Grätings hatte ich noch und so war das Podest schnell ausgeschnitten und vor der Tür positioniert.


      Bilder 4 und 5: Podest aus gelaserten Grätings

      Desweiteren habe ich auf alten Aufnahmen einen Handlauf auf dem Dach des Kartenhauses entdeckt. Dieser war bereits im Bogen als Linie auf dem Dach ausgeführt. Nun ist er plastisch vorhanden.

      In Bild 5 präsentiert sich somit der aktuelle Bauzustand.
      Im nächsten Baubericht geht es um die Aufgänge. Da diese als Ätzteile ausgeführt sind, darf ich diese biegen, lackieren und positionieren.

      Gruß Axel

      Ruder_Kappen.pdf
      Anbei noch die Kappen, die im Bericht erwähnt wurden.
    • Hallo Axel,

      das ist eine tolle Detailarbeit an Deiner PREUSSEN daumen1
      Die eisernen Einlaufrohre der Ruderketten ins Deck kenne ich unter dem Begriff »Deckspipe«. Ich vermute, der Name rührt von der pfeifenförmigen Form her? denk1 Gewaltig sind die Umlenkrollen neben den Ruderrädern. Aber das waren tatsächlich solche riesigen Räder. Meine Füße möchte ich jedenfalls nicht zwischen die Ruderketten bekommen haben...

      Viele Grüße,

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • @HvT: Hallo HvT,
      vielen Dank, ich freue mich, dass der Bericht dir gefällt.
      @Kurt: Hallo Kurt,
      vielen Dank, aber das wichtigste Bild fehlt noch. Ich kann es aus urheberrechtlichen Gründen hier nicht bringen.
      @petcarli: Hallo Fritz,
      naja, sie sind zum Teil schon auf dem Bogen schon vorhanden. Aber nur zum Teil. Ich habe das Ganze nur vervollständigt.
      @KlabauterKlaus: Hallo Klaus,
      Vielen Dank für die Bezeichnung. Jetzt weiss ich, wie die Dinger heißen.
      Ich habe von diesem Bereich tatsächlich ein Originalfoto. Aus urheberrechtlichen Gründen kann ich das Bild hier nicht bringen. Aber ich lasse euch das Bild per PN zukommen.
      @Cux-Holger: Moin Holger,
      es freut mich, dass dir mein Steuerblock gefällt.
      @Alex: Hallo Alex,
      ich kann dir eine Kostprobe geben, jetzt, hier in diesem Bericht. Gehe ganz einfach an den Anfang dieses Bauberichts zurück. Da wirst du die Passat von mir getakelt sehen. So ähnlich wird die Preußen auch werden.
      @Claudia: Naja Maßstäbe setzen wäre ein wenig übertrieben. Was diesem Baubericht noch fehlt ist aus urheberrechtlichen Gründen das Bild vom Original. das gibt es jetzt per PN nach.
      @Buddy: Hallo Andreas,
      die Steuerräder waren Ätzteile. Daher sind sie so filigran.
      @N8 FALKE: Hallo Ralf,
      vielen Dank, es freut mich dass dir meine Ausführungen gefallen.

      @all: Ich habe noch ein Bild vom Original, was alle meine baulichen kartonalen Umsetzungen zeigt. Dieses Bild kann ich aus urheberrechtlichen Gründen nicht hier zeigen. Ihr bekommt eine PN.

      Gruß Axel
    • Hallo zusammen,

      heute sind diverse Aufgänge auf Deck gekommen. Alle Aufgänge habe ich aus Ätzteilen angefertigt.
      Ich habe die Ätzteile erst mit einer kleinen Zange und einer Pinzette vorgebogen und dann mit AquaColor von Revell lackiert.


      Bilder 1 und 2: Aufgänge vorgebogen und lackiert

      Die meisten Aufgänge waren Aufgänge zu den Hochdecks. Hier wurden die Aufgänge auf den Markierungen auf dem Hauptdeck positioniert.


      Bild 3: Aufgänge zu den Hochdecks und zu den Stellings

      Bei den Hochdecks waren alle Aufgänge etwa gleich lang. Nur zwei Aufgänge waren kürzer. Diese führten zu den Stellings (Gangways). Aber wo waren diese auf Deck zu platzieren?
      Eine Lösung gab mir das Passat-Modell aus München.


      Bild 4: Position der Stellings

      So habe ich dann die Aufgänge nach der Position auf diesem Modell positioniert. Die folgenden Bilder zeigen dann die Positionen der anderen Aufgänge, die ich dann nach der Markierung auf dem Deck verklebt habe.


      Bilder 5 und 6: Position der Aufgänge zu den Hochdecks

      Lediglich zum Poopdeck habe ich ein Problem. Hier fehlt die Markierung zur Positionierung auf dem Hauptdeck. Hier werde ich erst die Reling verkleben und dann in den vorgesehenen Lücken die Aufgänge einkleben. Die Reling würde ich dann auch jetzt bei den anderen Hochdecks einkleben.


      Bild 7: Bei den Aufgängen zum Poopdeck sind keine Markierungen auf dem Hauptdeck vorhanden

      Im nächsten Baubericht werde ich dann den Bau der Leuchttürme behandeln. Hier möchte ich geringe Änderungen besprechen.

      Gruß Axel
    • @petcarli, @N8 FALKE:

      Hallo Ralf, hallo Fritz:
      Vielen Dank, Ätzteile machen eine filigrane Bauweise möglich

      Hallo zusammen,

      Zunächst möchte ich die Positionslichter (Leuchttürme) fertigstellen. Schon bei dem Blick auf dem Bogen gefielen mir die schwarzen Leuchtschlitze nicht. Zugegeben ich hätte mir keine Gedanken zur Aufstellung ob Backbord oder Steuerbord machen müssen. Aber die Farben müssen schon sein. Und so habe ich die schwarzen Aufdrucke der Schlitze ausgeschnitten.


      Bilder 1 und 2: Die schwarzen Schlitze in den Leuchttürmen

      Diese Schlitze musste ich dann auch wieder durch gedeckte Farben hinterkleben.


      Bild 3: Hinterkleben der Leuchtschlitze mit farbigem Karton

      Die nächste Frage, die ich mir zu stellen hatte, war die Ausrichtung der Leuchttürme. Wo haben die Leuchttürme hingeleuchtet?

      Die Antwort fand ich bei der Passat. Es sind weder die Extrempositionen nach vorn oder zur Seite, sondern ein schräg nach vorn, was ich dann bei der Preußen auch umgesetzt habe.


      Bilder 4 und 5: Leuchtrichtung der Leuchttürme

      Dann habe ich noch ein paar Lüfter erstellt. Gottseidank es waren nicht so viele zu erstellen.


      Bild 6: Lüfter

      Dann waren die Relingteile aus der Ätzplatine an der Reihe. Nur ist die Zuordnung auf dem „Beipackzettel“ bei einigen Teilen definitiv falsch.

      Beispielsweise ist Teil E = Hochdeck vorn.

      Mit ein wenig Nachdenken lässt sich die korrekte Zuordnung herausfinden.


      Bild 7: Zuordnung der Relingteile auf dem „Beipackzettel“ für die Ätzplatine

      Dann habe ich alle Relingteile angebaut. Leider war das Ätzmaterial sehr weich sodass sich die Relingteile sehr schnell verbogen haben. Ich kann mich beim Bau der Passat, wo ich die gleiche Ätzplatine verwendet habe, nicht an ein so weiches Material erinnern.


      Bild 8: Die Reling auf dem Backdeck

      Bild 8 zeigt die Reling auf dem Backdeck. Es ist hierbei zu beachten, dass die Reling hinter den Leuchttürmen herlief (vergleiche Bild 4).

      Bei der achteren Reling auf dem Hochdeck fiel mir sofort auf. Hier kann etwas nicht stimmen. Hier fehlt in der Reling noch die Aussparung für den Laufsteg, der alle Hochdecks miteinander verbindet. Ein Begeher des Laufsteges würde am Ende auf die verschlossene Reling laufen.


      Bild 9: Problem an der achteren Reling

      Das letzte Bild zeigt dann noch das von einer Reling umgebene Poopdeck.


      Bild 10: Reling im Hochdeck

      Das ist der aktuelle Stand. Im nächsten Baubericht werde ich mich um den Ankerkran und den Anker kümmern. auf den Ankerkran freue ich mich schon. Diesen kann dann hemmungslos detaillieren.
      Den Anker werde ich noch einmal umkonstruieren.

      Ob ich das alles bis zum nächsten Wochenende hinbekomme, weiss ich noch nicht.

      Ich werde am nächsten Sonntag wieder mit der Cap San Diego auf der Elbe herumschippern.

      Gruß Axel
    • Hallo zusammen,

      auf diesen Baubericht habe ich mich besonders gefreut, weil ich viel Kreativität in die gezeigten Bauschritte hineingelegt habe. Thematisch geht es grob um das Thema Anker.

      Ich habe mit dem Ankerkran begonnen. Den Ankerkran gibt es auch als Ätzteil, aber ich habe mich für das Kartonteil entschieden, weil ich es plastischer finde.
      An dem Ankerkran hängt ein Flaschenzug, wobei es mir wichtig war mehr als einen Seilzug darzustellen. Den Haken am unteren Ende habe ich noch von einer Ätzteilplatine von Peter Hurler.


      Bild 1: Der Ankerkran

      Der Ankerkran besitzt eine Besonderheit. Das Seil ist nicht auf eine Trommel aufgewickelt, sondern liegt auf Deck auf einer Taurolle. Diesen Zustand wollte ich nachempfinden.

      Für die aufgewickelte Taurolle habe ich einen Bindfaden um einen Messingstab aufgewickelt und mit verdünntem Kittifix beträufelt. Das Ganze hatte ich eine Nacht durchtrocknen lassen. Da der Messingstab glatt ist, konnte man die Taurolle am nächsten Tag einfach am nächsten Tag vom Messingstab herunterziehen.
      Das Ergebnis ist hier zu sehen:


      Bild 2: Der Ankerkran auf Deck

      Kommen wir dann zu den Ankern. Aus dem Bogen gebaut sehen die beiden Anker so aus:


      Bild 3: Anker aus dem Bogen gebaut

      Die beiden Anker ließen sich jetzt auch prima auf dem Backdeck befestigen. Aber ehrlich gesagt, irgendwie befriedigte mich das Ganze noch nicht. Irgendetwas fehlte.


      Bild 4: Anker auf dem Backdeck befestigt

      Ich habe zuerst an den Museumsmodellen recherchiert. Das Ergebnis war, dass diese Anker der Museumsschiffe im oberen Bereich des Ankers noch einen Querstab (die genaue Bezeichnung kenne ich nicht) hatte.


      Bilder 5 und 6: Anker mit Querstab auf den Museumsmodellen

      Zur Kontrolle habe ich noch einmal auf der Passat (Diesmal das Original) nachgeschaut. Auch hier war der Querstab vorhanden.


      Bild 7: Anker der Passat

      Und selbst alte Bilder der Preußen zeigen diesen Querstab. Das ist für mich ein Zeichen, dass die Preußen zumindest eine Zeit lang mit diesen Ankern gefahren sein muss. Für mich stand fest, diese Querstäbe müssen nachkonstruiert werden.


      Bild 8: Nachkonstruierte Querstäbe

      Die Teile habe ich jetzt noch nachträglich an die Anker angebracht. Mit den zusätzlichen Ketten, sehen die Anker jetzt so aus:


      Bild 9: Fertige Ankerpartie

      So gefällt es mir schon wesentlich besser.

      Für alle, die Verwendung für die Ankerstäbe haben, hier sind sie zum Download:
      Ankerstab.pdf

      Gruß Axel
    • @Kurt:

      Hallo Kurt, freut mich, dass dir die Arbeiten gefallen

      @wiwo1961:
      Hallo wiwo: Die Ankerstöcke sind belegt und authentisch. Deshalb müsste ich sie ergänzen. Ich ärgere mich nur, dass ich sie bei der Passat nicht ergänzt habe , sondern nur nach dem Bogen gebaut habe. Es wäre aber für mich kein Problem, sie noch zu ergänzen, da man leicht an die Stellen herankommt.

      Ich habe zwar am Wochenende nicht viel Zeit gehabt, aber ein wenig habe ich schon geschafft. Anbei meine Ausbeute:


      Bilder 1 und 2: Meine Ausbeute für dieses Wochenende

      Es sind vier Decksbefestigungen für die Stagverankerungen und ein Kompass. Die Stagverankerungen kommen immer an den Vor-Mast. Beim endgültigen Befestigen des jeweiligen Mastes werde ich aufpassen müssen, dass die beiden Taue immer hinter dem Mast landen. Die Stagverankerungen für den Fockmast befinden sich auf dem Clüverbaum.


      Bilder 3 und 4: Befestigungen der Stagverankerungen auf Deck

      Die obigen Bilder sollen einen Eindruck vermitteln, wie die Stagverankerungen auf Deck befestigt werden. Die Weiterverarbeitung erfolgt erst zu einem späteren Zeitpunkt.

      Im nächsten Baubericht werde ich mir um das Thema Nagelbänke Gedanken machen müssen. Ich habe hier meine festen Vorstellungen, aber davon später.


      Bild 5: Teile der Nagelbänke

      Gruß Axel