Preußen, Passat-Verlag, 1:250

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    • Hallo Kurt,

      ich gebe dir recht, der Bogen erfordert ein gewisses Durchhaltevermögen.
      Bei deinem Erfahrungsschatz solltest du aber ein besseres Ergebnis hinbekommen, als ich es bisher geschafft habe.

      Ein paar Schritte bin ich auch weitergekommen.
      Die Bauarbeiten am Laeiszmast habe ich nun abgeschlossen und habe bereits angefangen, den Kreuzmast zu bearbeiten.



      Bild 1: Die Arbeiten am Laeiszmast sind abgeschlossen

      Und ich habe sogar noch eine Nagelbank gefunden, die ich bisher vergessen hatte.



      Bild 2: Vergessene Nagelbank

      Gruß Axel
    • @petcarli: Hallo Fritz,
      ich denke, den größten Teil der Takelage habe ich geschafft.

      Hallo zusammen,

      heute habe ich am Kreuzmast weitergebaut. Alle Takelhilfsmittel sind am Mast angebracht. Ich habe mich dazu entschlossen, die Gaffeln ebenfalls jetzt bereits anzubringen. Also wurden zuerst einmal die Gaffeln hergestellt.


      Bild 1 Gaffeln

      Beim Anbringen der Gaffeln hatte ich eine Wartezeit, denn alles musste gut durchtrocknen.


      Bild 2: Anbringen der Gaffeln an den Kreuzmast

      Nach Trocknen der Klebestellen kann ich wenigstens den Mast schon an seiner vorgesehenen Stelle wieder aufstellen.


      Bilder 3 und 4: Kreuzmast mit Gaffeln

      Auf einen Punkt möchte ich noch hinweisen. Als Ableger für die unterste Gaffel ist ein Ständer vorgesehen. Dieses scheinen jedoch Vorbilder nicht zu belegen. Vielmehr ist hier eine Talje wahrscheinlich. Ich habe daher den im Bogen vorgesehenen Ständer nur temporär bis zum Trocknen der Klebestelle vorgesehen. Danach will ich dort eine entsprechende Talje dort hinsetzen.


      Bild 5: Der Ständer ist unwahrscheinlich


      Bild 6: eine Talje ist wahrscheinlicher

      Mit der Takelage wollte ich heute noch nicht beginnen. Ich wollte den Klebestellen einen Tag Gelegenheit geben, durchzutrocknen.

      Gruß Axel
    • Hallo zusammen,

      In meinem Baubericht gab es lange Zeit keinen Fortschritt. Weitergebaut habe ich natürlich.
      Aber es gab einfach auch Ereignisse, die mich schlichtweg vom Bauen abgehalten haben. Letztes Wochenende zum Beispiel. Da habe ich wieder eine Fahrt auf der „Cap San Diego“ gemacht. Immer wieder ein Erlebnis.


      Bild 1: Ich, auf der Cap San Diego, letzten Sonntag

      Diesmal war die Ausbeute an interessanten Schiffen nicht soooo groß. Ob das wohl am Sonntag liegt? Aber wer die Augen offen gehalten hat, der hat an der Seite der Elbe einige interessante Entdeckungen gemacht. So zum Beispiel habe ich die Masten der Peking ausgemacht, die in Wewelsfleth wieder hübsch gemacht wird.


      Bild 2: Die „Peking“ gesichtet in Wewelsfleth

      Kehren wir doch einmal wieder zum Kartonobjekt zurück. Auf Grund der Kommentare hier im Forum zum Besanbaum habe ich noch einmal eine Recherche gestartet. Wie sieht das Ganze eigentlich auf der Passat aus? Ich habe einige Bilder gewälzt und bin jeweils für die Umsetzung auf der Passat fündig geworden. Leider kann ich hier keine Originalbilder zeigen, da ich das Copyright auf diese Bilder nicht habe. So habe ich dann eine Zeichnung davon angefertigt.


      Bild 3: Befestigung Besanbaum auf Passat

      Das Modell der Passat aus dem Passat-Verlag besitzt auch die besagte Stütze, in die der Besanmast aufgelegt ist. Im Original existiert diese Stütze jedoch nicht. Hier wird der Besanbaum von zwei Taljen in Position gehalten.

      Wie sehen die Baufortschritte am Kreuzmast aus?


      Bilder 4 und 5: Zustand Kreuzmast

      Hier sind alle Takelhilfsmittel am Mast angebracht, der Mast bereits eingesetzt, die oberen beiden Stagen bereits verknüpft und die oberste Pardune bereits gesetzt.

      Vorher habe ich natürlich das Takelgarn, was schwer anzubringen ist, schon am Mast eingefädelt.
      Am kommenden Wochenende habe ich viiiiel Zeit und ich denke, dann werde ich auch wieder viel schaffen können.

      Bis dahin Gruß Axel
    • apfisdu1 wrote:

      (...)

      Kehren wir doch einmal wieder zum Kartonobjekt zurück. Auf Grund der Kommentare hier im Forum zum Besanbaum habe ich noch einmal eine Recherche gestartet. Wie sieht das Ganze eigentlich auf der Passat aus? Ich habe einige Bilder gewälzt und bin jeweils für die Umsetzung auf der Passat fündig geworden. Leider kann ich hier keine Originalbilder zeigen, da ich das Copyright auf diese Bilder nicht habe. So habe ich dann eine Zeichnung davon angefertigt.

      (...)
      Moin Axel,

      um die Fahrt auf das CAP SAN DIEGO beneide ich Dich! Ich bin erst im August zur Technikfahrt nach Cuxhaven 'dran...

      Ein paar allgemeine Bilder zur PASSAT gibt es hier:

      arbeitskreis-historischer-schi…tour/viermastbark-passat/

      Mitlerweile habe ich mir abgwöhnt zu glauben, bei einem Besuch alles fotografiert zu haben was ich mal brauchen könnte stirn1 Irgendwas fehlt später beim Modellbau immer...

      Viele Grüße,
      Klaus
    • @Klbauterklaus: Moin Klaus,
      Bilder von der Passat habe ich selbst. Leider kein Copyright. Vielen Dank für den Link. Der Interessierte kann sich jetzt ein Bild machen.


      Hallo zusammen,

      Am Kreuzmast habe ich mittlerweile all Pardunen, Stagen und Toppnants gezogen, sodass dieser jetzt abgespannt ist. Die unteren Wanten habe ich jetzt noch nicht angebarcht, damit ich die Toppnants noch bearbeiten und die Nagelbank einfügen kann.


      Bild 1: Der Kreuzmast ist abgespannt

      Zuerst müssen an der Deckbefestigung der Toppnants noch die Taljen angebracht werden. Eine einfache Version der Taljen habe ich schon einmal vorbereitet.


      Bilder 2 und 3: Die Taljen müssen noch an die Toppnants

      Es war eine ziemlich große Fummelei und auch mit manchem Fluch verbunden, bis die Taljen endlich an den Toppnants saßen.


      Bild 4: Die Taljen sind jetzt endlich an Ort und Stelle

      Dann kann ich mich der Nagelbank widmen. Diese kann ich auch separat zusammenbauen. Da die Nagelbank U-förmig um die Toppnants eingeschoben wird, kann ich dieses erst jetzt, als die Toppnants fertig sind, tun.


      Bild 5: Die Nagelbank ist fertig

      Es wird an Bord ziemlich eng, aber es passt.


      Bild 6: Die Nagelbank ist eingepasst und passt

      Mit diesem Schritt sind meine Arbeiten am Mast abgeschlossen und ich kann die unteren Wanten anbauen.


      Bild 7: Die unteren Wanten sind jetzt angebaut

      Gleichzeitig sind jetzt für diese Bauphase auch meine Arbeiten am Kreuzmast abgeschlossen.


      Bild 8: Der Kreuzmast ist (für diese Bauphase) fertig
    • Da der Kreuzmast der hinterste Mast ist, ist auch diese Bauphase abgeschlossen. Am Ende einer Bauphase lohnt es sich immer noch einmal eine Gesamtansicht zu zeigen.


      Bilder 9 und 10: Gesamtansicht der Preußen nach Abschluss der Bauphase

      In der nächsten Bauphase geht es um Rahen, Segel und Brassen. Wenn ich diese Bauphase abgeschlossen habe, stehe ich kurz vor der Fertigstellung der Preußen.

      Gruß Axel
    • @Klabauterklaus: Hallo Klaus,
      vielen Dank. Bei Abschluss einer Bauphase bietet sich eine Gesamtsicht immer an. Dann erkennt man die Baufortschritte so richtig.
      @Günter Plath: Hallo Günter,
      ich denke jedes Modell erfordert sein Durchhaltevermögen. Bis auf ein Modell (Nimitz) habe ich noch jedes Modell zu Ende gebaut.
      @Bonden: Moin Boden,
      schön von dir zu hören. Ja, der Bau geht weiter und es tut sich etwas. Ich freue mich, dass es dir gefällt.
      @petcarli: Hallo Fritz,
      Bis zum Abschluss eines Modells braucht man halt ein gewisses Durchhaltevermögen. Aber ich denke, das ist bei den Modellen, die du baust, nicht anders.
      @Kurt: Hallo Kurt,
      im Grunde genommen, ist bei der Kunst für die Erstellung der Flotte aus der Kaiserzeit kaum Unterschiede. Die Masten der alten Dampfer sind mindestens genauso komplex. Beim nächsten Euregio-Treffen bald kann sie dann wieder im Original betrachtet werden.

      Hallo zusammen,
      Heute möchte ich einmal eine Vision Wirklichkeit werden lassen. Vor zwei Bauberichten hatte ich folgendes Bild gezeigt.


      Bild 1: Vision Besanbaum

      Dieses möchte ich jetzt einmal Realität werden lassen. Im letzten Baubericht hatte ich unterschlagen, dass ich für die Befestigung an Besanbaum und an Deck bereits Befestigungsvorrichtungen angebracht habe.


      Bild 2: Die Befestigungsvorrichtungen sind bereits vorhanden

      Für die Taljen habe ich wieder meinen 0,1 mm Draht verwendet. Im ersten Schritt habe ich ihn mit Revell Aqua Color einmal ocker eingefärbt. Den Unterschied kann man auf dem Bild ganz gut erkennen.


      Bild 3: Eingefärbter 0,1 mm Nickeldraht für die Taljen

      Im nächsten Schritt benötige ich noch die Blöcke für die Taljen. Diese habe ich dann aus Tonkarton ausgestanzt. Für mich kommen nur Blöcke mit dem Durchmesser von 1 mm in Frage, was bei der Umrechnung vom Maßstab von 1:250 ins Original auf 25 cm herauskommt. Bei 2 mm (wofür ich sehr ansprechende Blöcke aus Holz hätte) komme ich bereits auf eine Größe von einem halben Meter, was definitiv zu groß ist.


      Bild 4: Die Blöcke werden ausgestanzt

      Der nächste Schritt mit der Erstellung der Talje ist wieder wegen der geringen Größe eine sehr fummelige Angelegenheit, was wieder mit einigen Flüchen von mir belegt wurde, die ich aber an dieser Stelle nicht wiedergeben werde.


      Bild 5: Die erste von zwei Taljen ist fertig

      Die beiden fertigen Taljen habe ich dann auf Deck verbaut. Das fertige Ergebnis sieht so aus:




      Bilder 6 bis 8: Beide Taljen sind auf dem Poopdeck eingebaut

      Im nächsten Baubericht werden die ersten Segel gesetzt. Dann erkläre ich, wie ich die Segel herstelle.

      Gruß Axel
    • Hallo Axel,

      die Aufliegerstange für den Besanbaum bleibt also. Hast Du dafür noch Belege auf Originalfotos oderso gefunden? ich hatte es so verstanden, dass Du sie wegnehmen wolltest. Die Taljen sind toll. Etwas aufgeschossene Lose an Deck würden sie noch vervollständigen. Ein tolles Modell, ich kanns nur immer wieder sagen! daumen1

      Viele Grüße,
      Klaus
    • Hallo zusammen,

      Heute kommen die ersten Segel an Bord. Grundsätzlich stelle ich die Segel (wie auch bereits bei der Passat) in geborgenem Zustand dar. Dieses erfolgt deshalb, weil ich in eine sehr aufwändige Darstellung der Takelage investiert habe und auch noch investieren werde und die herabgelassenen Segel die Sicht auf die Takelage teilweise versperrt hätte.
      Fangen wir also an. Ich will zuerst die Klüversegel darstellen. Als Grundlage verwende ich 3-lagige weiße Servietten, wovon ich jedoch nur 2 Lagen benötige.


      Bild 1: Weiße Servietten als Grundlage für Segel

      Zuerst einmal zeichne ich die Form der Segel auf die Serviette. Bei der Passat habe ich noch die Form aus dem beigefügten Segelbogen verwendet. Diese sind hinterher jedoch zu dick geworden. Daher verwende ich jetzt rudimentärere Formen, da diese eh als geborgene Segel dargestellt werden.


      Bilder 2 und 3: Die Segel werden aufgezeichnet und ausgeschnitten

      Jetzt stelle ich die Lösung her, in die ich zum besseren Halt die Segel eintauche. Es ist ein Leim(Ponal Express)-Wasser-Gemisch,wobei auf ein Teil einen gleichen Anteil Wasser gebe. Mit diesem Mischungsverhältnis habe ich gute Erfahrungen gemacht.


      Bild 4: Das Leim-Wasser-Gemisch wird angesetzt

      Als Gefäß verwende ich einen Unterteller aus Porzellan, da dieses Material und Leim ein geringes Potenzial bieten, miteinander zu verkleben.


      Bild 5: Das Segelteil eingetaucht

      Nach dem Eintauchen lässt dich das Material nur vorsichtig zusammenschieben. An ein Zusammenrollen ist nicht zu denken. Mit der Feuchtigkeit wird das Material sehr instabil. Man muss hier sehr aufpassen. Wenn die Feuchtigkeit ein wenig raus ist, fange ich an, die Zeisings (das sind die Bänder, die die geborgenen Segel zusammenhalten) zu binden. Ich setze etwa alle 5 mm einen Zeising. Ich setze einen doppelten Knoten zur Befestigung.


      Bild 6: Die Segel werden durch Zeisings zusammengehalten

      Wenn das Ganze gut durchgetrocknet ist, verklebe ich die doppelten Knoten mit einem Tropfen Sekundenkleber.


      Bild 7: Die Zeisings werden durch Tropfen von Sekundenkleber gesichert

      Wenn der Sekundenkleber abgebunden hat, können die überschüssigen längen der Zeisings abgeschnitten werden. Das Segel kann jetzt noch ein wenig in Form geknetet werden und ist dann einbaufertig.


      Bilder 8 und 9: Einbaufähige Segel
    • Hallo zusammen,

      Heute melde ich mich noch einmal mit einer Verfeinerung der Klüversegel zurück. Ich möchte die Befestigung auf dem Backdeck darstellen.
      Dazu erzeuge ich die Ecke der Klüversegel, wo das Tau befestigt war, um dieses an die geborgenen Segel anzukleben.


      Bild 1: Die Taubefestigung der Klüversegel wird erzeugt

      Ich tränke diese Segel-Dreiecke noch einmal in dem Leim-Wasser-Gemisch, damit eine gewisse Festigkeit nach dem Trocken erreicht wird.


      Bild 2: Die Segelstücke werden jetzt getränkt und müssen dann trockenen

      Dann wird an der spitzen Seite das Tau befestigt und die gerade Seite wird an dem jeweiligen Klüversegel befestigt.


      Bild 3: Einbauen der Segelstücke in die vorhandenen Klüversegel

      Dann kann ich die vier Taue auf dem Backdeck befestigen und spannen.


      Bild 4: Die Taue sind gespannt und befestigt

      Das Ganze sieht dann fertig so aus:



      Bilder 5 bis 7: Fertige Klüversegel-Abspannung

      Auch mich hat es jetzt erwischt. Ich darf endlich in Urlaub fahren. Für dieses Jahr habe ich mir mit den Hurtigruten in Norwegen etwas ganz besonderes gegönnt. Daher wird der nächste Baubericht frühestens in vier Wochen kommen.

      Ich bitte um Verständnis.

      Gruß Axel
    • @Kurt: Hallo Kurt,
      vielen Dank. Ich freue mich, dass das Modell deine Anerkennung findet.
      @petcarli: Hallo Fritz,
      vielen Dank. einige Erfahrungen konnte ich vom Bau der Passat übernehmen. Schade, dass du nicht dabei sein konntest. Ich freue mich schon auf die Schifffahrt mit den Hurtigruten. Das bedeutet allerdingsauch, dass ich dort dem Kartonmodellbau nicht nachgehen kann.

      Gruß Axel
    • Hallo zusammen,

      mit diesem Baubericht möchte ich mich aus dem Urlaub zurückmelden. Der Start meiner Bauaktivitäten hatte sich nach hinten verschoben, weil ich noch auf eine Bauteilbestellung gewartet habe.
      Diesmal soll es nun wirklich an die Rahen gehen.
      Im ersten Bild sind die Mantelteile für die Rahen ausgelegt.


      Bild 1: Karton Mantelteile für die Rah

      Man muss sich hier vorstellen, dass an den Enden der Rah je ein Brass-Tau auf Spannung zieht. Die Konsequenz ist schnell klar. Die Rah benötigt im Inneren einen stabilen Kern, sodass die Rah bei Belastung nicht durchknicken kann.

      Nun habe ich bei den Masten immer ein Buchenholz Rundprofil auf Form geschliffen. Für diesen Zweck passte es ganz gut. Hier geht es leider nicht, da der Durchmesser der Rah an den beiden Enden bis auf 0,8 mm zurückgeht und die Rah sich auf beiden Seiten verjüngt. Der Mast verjüngt sich auf nur einer Seite. Ich bekomme bei zwei verjüngenden Seiten Probleme mit dem Einspannen in das Spannfutter.
      Die Lösung für mich war: Ich gehe auf Messing-Rundprofile. Auf Grund der größeren Härte des Materials gegenüber Holz kommt ein Zurechtschleifen nicht in Frage. Hier habe ich mir sehr präzise Messing-Rohre besorgt, die ähnlich wie ein Teleskop ineinandersteckbar sind. So lässt sich eine Verjüngung zu beiden Seiten der Rah sehr gut darstellen.


      Bild 2: Ineinandersteckbare Messing-Rohre als Kern für die Rah

      Auf Basis des Mantelumfangs der Kartonteile lassen sich die Längen der Messingrohre gut bestimmen. Mit einer Diamant-Trennscheibe lassen sich die Messingteile präzise kürzen.


      Bild 3: Mit einer Diamant-Trennscheibe lassen sich die Profile präzise kürzen

      Jetzt muss nur noch alles mittig zusammengesteckt, ausgerichtet und mit ein wenig Kleber fixiert werden und ich habe jetzt einen stabilen Kern, um den ich jetzt die Mantelteile nur noch umwickeln muss.


      Bild 4: Ein stabiler Kern für die Rah ist entstanden

      Der nächste Schritt ist, dass ich den Mantel um den Kern wickle und klebe.


      Bilder 5 und 6: Der Mantel lässt sich gut um den Kern wickeln und kleben

      Als nächste Schritte werden erst einmal die Halterungen angeklebt. Nach dem Motto: „Wer hinterher noch Fußpferde unter den Mast klebt, der muss auch Handpferde draufkleben“, habe ich eine geätzte Leiter aus dem Sortiment des Passat-Verlages in der Mitte der Sprossen durchgetrennt und die halbe Leiter als Handpferd verwendet. Es ist klar, dass eine halbe Leiter durch die Trennung schnell an Form verliert.


      Bild 7: Anfertigen der Handpferde

      Sie lässt sich auch wieder ganz gut begradigen und an der Oberseite der Rah befestigen. Das Aufkleben dauert sehr lange, da sich nie große Längen auf ein Mal kleben lassen.


      Bild 8: Das Handpferd ist endlich nach geraumer Zeit auf der Rah

      Bis zur Fertigstellung der Rah fehlen jetzt noch:
      - Die geborgenen Segel
      - Die Fußpferde, die Bestandteil des Ätzsatzes der Preußen sind
      - Die Befestigung der Brassen an den Rah-Enden
    • Mit den Segeln habe ich bereits begonnen. Beim Ausschneiden muss ich bei der Breite nicht auf die Form achten, da die Segeln im Leim-Wasser-Gemisch eh zusammengeschoben werden.


      Bild 9: Ausschneiden der Segel aus einer Serviette

      Danach werden zwei Lagen in einem Leim-Wasser-Gemisch getränkt und dann zusammengeschoben. Das leicht angetrocknete Teil wird etwa alle 5 mm einmal abgebunden und verknotet. Ich gehe hier nicht mehr im Detail darauf ein, da ich meine Verfahrensweise in einem meiner letzten Bauberichte bereits detailliert beschrieben habe.


      Bild 10: Dem Segelteil sollte man jetzt mindestens einen Tag Zeit zum Trocknen geben

      Die nächsten Schritte bis zum Fertigstellen der Rah beschreibe ich dann im folgenden Baubericht.

      Gruß Axel
    • Hallo Axel,

      schön dass es weiter geht! Bezüglich der Rahen: Ich drehe diese auch, doch halbiere ich sie und verbinde sie mit einer Drahtseele. Doch diese Möglich dürfte bei der Dicke Deiner Rahen in 1:250 wohl kaum möglich sein. Auf die Idee Handpferde darzustellen, bin ich bisher nicht gekommen. Gute Idee, aber ich glaube eigentlich nicht, dass ich diese bei meinem jetzigen Modell anwenden werde und bei historischen Modellen habe ich sie bisher nie gesehen.

      Viele Grüße
      Fritz
    • Hallo zusammen,

      Anbei möchte ich noch über das Fertigstellen der ersten Rah berichten.
      Obwohl die geborgenen Segel durch Leim in ihrer Form gehalten wurden, habe ich zur Sicherheit die Knoten der Zeisings mit Sekundenkleber verklebt. Nach Trocknen konnte ich die überschüssigen Längen abschneiden und das geborgene Segel ein wenig formen. Dabei stellte sich heraus, dass die getrockneten Segel recht hart waren und sich nur widerwärtig in Form bringen ließen. Das heisst, es ist immer noch zu viel Leim im Gemisch drin. Zufrieden stellt mich dieses Ergebnis nicht.


      Bild 1: Sicher ist sicher

      Die Rah hatte jetzt noch die Fußpferde erhalten. Wegen der Weichheit der Ätzteile war es eine riesen Fummelei, bis die Fußpferde wieder ihre Form hatten.


      Bild 2: Rah mit Fußpferden

      Dann habe ich die geborgenen Segel an der Vorderseite der Rah zwischen Hand- und Fußpferden angebracht.


      Bild 3: Die Segel sind dran

      Jetzt fehlen nur noch die Befestigungen für die Brassen an den Enden der Rahen.
      Auf dem Bild sieht man bereits, dass Nachschub für die Rahen in Sicht ist.


      Bild 4: Die Rah ist fertig und kann angebracht werden

      Das letzte Bild zeigt meinen ersten Versuch, die Rah anzubringen. Durch den massiven Messingkern sind die Rahen recht schwer. Es bleibt abzuwarten, ob die Befestigung ausreichend ist. Ursprünglich hatte ich vor Mast für Mast zu takeln. Da aber die Maße der gleichen Rah für die vorderen vier Masten identisch sind und ich die Maße für den Messingkern schon einmal habe, habe ich mich entschlossen, Rah für Rah zu erstellen.


      Bild 5: Die Rah ist angebracht

      Ich denke, dass ich bis Mespelbrunn am Samstag noch die zweite Rah fertigbekomme.

      Gruß Axel
    • Hallo zusammen,

      Mespelbrunn ist ja wieder wenige Wochen her und ich hatte nun bereits das zweite Mal die Preußen mit dabei.
      In Mespelbrunn hatte ich eine interessante Unterhaltung mit Helmut Brücker aus dem Nachbarforum. Er sagte, dass die Segel viel zu hoch angesetzt waren. Die Segel würden in dieser Position nur bei längerer Liegezeit befestigt, wenn sie dann nicht auch direkt abgenommen wurden.
      Bei kürzeren Bergezeiten der Segel wären diese wegen des Gewichts in Höhe der Fusspferde befestigt worden, wobei die letzte Segelbahn noch einmal um alle anderen Segelbahnen als Schutz ´herumgelegt wurde. Das Segel selbst war kurz unterhalb der Handpferde befestigt.

      Folgende angefertigte Handzeichnung soll das Beschriebene noch einmal verdeutlichen:



      Bild 1: Querschnitt von Rah mit Segelaufhängung

      Ich habe mir dann überlegt, wie ich diese Situation nachbilden könnte und bin zum Entschluss gekommen, eine zweiteilige Umsetzung durchzuführen.
      Der erste Teil besteht in der ersten Segeltuchlage an der Rah und der Befestigung kurz unterhalb der Handpferde.


      Bild 2: Erster Teil - Erste Segeltuchlage mit Befestigung unterhalb der Handpferde

      Diesen Teil habe ich durch ein entsprechend ausgeschnittenes Papierstück (80 gr.) umsetzen können.
      Der zweite Teil besteht aus dem geborgenen Segeltuch, welches dann in Höhe der Fußpferde auf das bereits aufgeklebte Papierstück kurz vor den Fußpferden aufgeklebt wurde.

      Hier kommt dann die bisher verwendete Methode mit der Serviette, die mit einem Leimgemisch getränkt wurde, zum Einsatz.


      Bild 3 und 4: Darstellung geborgendes Segel

      So ganz zufrieden bin ich mir hier noch nicht. Ich kann aber noch nicht sagen, was es konkret ist.
      Vor Anbringen der Rah muss ich noch einmal die Handpferde wieder ausrichten.

      Gruß Axel
    • Hallo zusammen,

      Nach Mespelbrunn ist vor dem Euregio-Treffen. Ich habe auch einmal wieder zwei Rahen zusammen, sodass sich wieder ein Baubericht lohnen würde.


      Bild 1: Zwei Rahen sind fertig

      Dieser Bauabschnitt ist eigentlich ein sehr undankbarer. Das Anfertigen der Rahen ist relativ zeitaufwändig. Auf der anderen Seite wiederholt sich alles immer wieder, sodass sich eigentlich nur Wasserstandsanzeigen lohnen.

      Das Ankleben der Rahen an den jeweiligen Masten dauert lange bis der Kleber einmal abgebunden hat.
      Glücklicherweise habe ich eine „dritte Hand“, die mir das Anhalten der Rahen abnimmt. In die dritte Hand klemme ich dann eine Kreuzpinzette, welche dann die Rah hält. Diese ganze Konstruktion kann man dann nach Bedarf hinbiegen. Sie ist aber wirkungsvoll.


      Bild 2: Haltekonstruktion für Rahen

      Wenn das Ganze einmal gut durchgetrocknet ist, dann sieht es so aus:


      Bilder 3 und 4: Die großen Rahen sind fest

      Mit den ersten vier Rahen habe ich dann die größten Rahen angebracht. Die nächsten Rahen werden kürzer sein.

      Gruß Axel