Mein IKEA-Hafen

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    • Mein IKEA-Hafen

      N' Abend Kartonfreunde!
      Ich hab' mal wieder einen alten (aber immer noch nicht abgeschlossenen ) Baubericht aus der Versenkung geholt und werde ihn hier mal im "Maßstab" 1:1 wiedergeben. Es geht auch gleich los:

      Vor einiger Zeit "durfte" ich mir eine schwedische Vitrine zulegen ; da passen eine ganze Menge Modelle rein. Damit meine Schiffchen nicht nur einfach so rumstehen, will ich mir nun die einzelnen Etagen als Hafen gestalten.

      Dabei sollen folgende Bedingungen erfüllt werden:
      1. Wegen der Variabilität werden die Kaianlagen in Modulbauweise hergestellt.
      2. Jede Etage soll ihren eigenen "Charakter" haben.
      3. es wird kein Wasser "eingefüllt", das würde die unteren Etagen zu sehr verdunkeln.
      4. Die "landseitigen" Bauten sollen so gestaltet werden, dass sich (bei einer eventuellen Ausstellung) ein komplexes Bild zusammenstellen lässt.

      Wie das Alles später mal aussehen soll, weiß ich noch gar nicht so richtig , mal sehen was mir da so einfällt.
      Als Material für die "Landschaft" habe ich Hartschaum in entsprechender Dicke genommen.
      Meine kartonalen Machwerke

      Hochseeschlepper WEGA,
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    • Mein Hafengelände steht zwar noch bei einem Entwicklungsstadium von 0,00 aber das erste Gebäude ist schon fertig.
      Es ist die Hafenkommandantur mit Beobachtungsplattform und Signalmast.
      Das Rohmaterial habe ich in meiner Restekiste gefunden
      Los geht es (natürlich wie immer) mit dem Zuschnitt und der Vormontage der Einzelteile:

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    • Ein weiterer (kleiner) Schritt ist getan:
      Die erste Fingerpier ist fertig, es fehlen nur noch ein paar "Aufbauten" wie Poller, Landanschlusskasten, ....

      Die Planung:
      Die Fingerpier sollte Spundwände, mit "Winkelblechen" als oberen Abschluss, erhalten. Der entscheidende Gedanke zur Realisierung der Spundwände kam mir beim Kaffeetrinken, genauer gesagt beim essen der angebotenen Kekse.
      Die Verpackung bestand aus dünner Wellpappe, das war's hüpf1 !
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    • Und so ging's:
      1. Verpackung sicherstellen,
      2. mit Tuschkastenfarbe den Rost andeuten
      3. die Pappe in entsprechende Streifen schneiden und
      4. Die Streifen an die Schaumpolystyrolplatten kleben.
      Die etwas ungleichmäßige Farbgebung ist gewollt, die Rostschicht an Originalspundwänden sieht ja auch nie gleichmäßig aus.
      Für die Oberseite habe ich mir einen "Straßenbelag" ausgedruckt und entsprechend gepflastert.



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    • Im nächsten Bauabschnitt wurde dann die obere Abdeckung der Spundwände angebaut.
      Diese Abdeckung dient ja hauptsächlich zur Stabilisierung der Kaikante und soll natürlich auch die Festmacherleinen vor Beschädigung schützen.
      Die Streifen wurden aus 100 Gramm Papier 4mm breit geschnitten, davon wurde 1mm abgewinkelt.
      Bei der Farbgebung habe ich erst überlegt, aber da "hoher Besuch" im Marinehafen angesagt war, wurden die Kanten schööön schwarz angemalt.
      Und so sieht die fertige Pier aus:



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    • N' Abend Kartonfreunde,
      erst mal danke1 für eure Kommentare!
      Jetzt, wo der Weihnachtstrubel (leider schon wieder) vorbei ist, werden auch gleich die Arbeiten auf der Baustelle wieder fortgeführt.

      Also, los gehts!
      Nachdem die Fingerpier fertig geworden ist (2 Stück) habe ich mit der hinteren Hafen- "Kante" angefangen.
      Auf der linken Seite hat die Hafenkommandantur auf einer kleinen Anhöhe ihren Platz bekommen.
      Und so gings:
      1. Aus einem Stück Hartschaum wurde die Kontur ausgearbeitet
      2. Damit es an den "Abhängen" keinen "Bergrutsch" gibt, wurde noch eine Stützmauer eingebaut. Eine entsprechende Textur (grobe
      Feldsteine) habe ich irgendwo in den unendlichen Weiten des IN gefunden, aber wo?
      Damit der Ha-Ko auch zu seinem Schreibtisch kommen kann wird natürlich noch eine Treppe gebraucht. Die entsprechende "Baugrube" wurde schon ausgehoben.



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    • Für die Treppe wurde ein Stück "Spundwand" verwendet.
      Nachdem die Rundungen der Wellpappe spitz zusammengedrückt wurden sieht das Ganze (fast ) wie echt aus.
      Bevor der "Berg" mit Modellgras begrünt wurde gab es erst noch eine Grundierung mit einem Textmarker. Dadurch kann der weiße Untergrund nicht mehr so doll unter der Grasnarbe durchscheinen.

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    • Zum Abschluss, für heute, gibt es schon mal eine kleine Stellprobe.
      Was ist bisher geschafft geworden?
      1. die Kaikante mit den Aussparungen für die beiden Fingerpier ist fertig,
      2. der "Kommandantur-Berg" steht an seinem Platz, und
      3. ein Stück Straßenbelag ist verklebt worden.
      Damit ist die linke Hafenseite (wahrscheinlich) fertig, es gibt nur noch ein paar gärtnerische Arbeiten zu erledigen.


      Für die rechte Seite ist ein Lager- bzw. Werkstattgebäude vorgesehen, muss aber noch gebaut werden.
      Ich werde berichten pc3

      Also, bis demnächst viele Grüße
      Jürgen prost1
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    • Es geht wieder weiter:
      Jeder Hafen braucht eine Werkstatt, also auch mein Marinestützpunkt.
      Als Ausgangsmaterial habe ich mir den Kleinlokschuppen von Gleimo rausgesucht, allerdings gab es ein paar Änderungen.
      Im Original war das Teil für meine Bedürfnisse und Gegebenheiten etwas zu breit und auch zu kurz.
      Also wurde zur "Materialgewinnung" der Schuppen 2 mal ausgedruckt und der Zuschnitt entsprechend geändert, ist auf den Bildern gut zu erkennen.

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    • Im Dachbereich gab es noch eine Verstärkung aus (Schuh-) Karton, ist bei den neuen Abmessungen wohl besser. Das Dach ließ sich dadurch auch viel besser aufkleben.
      Und schon ist mein Hafen-Werkstatt-Gebäude fertich.
      Das offene Tor zeigt zur Hafenseite, der sichbare Teil der gegenüber liegenden Innenwand wurde mit dem dafür vorgesehenen Fensterteil beklebt.
      Die Rückseite ist zwar auch komplett, ist aber später nicht mehr zu sehen.



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    • Nachdem die Garten- und Landschaftsbauer die vorgegebenen Flächen begrünt, den freien Platz in der Mitte und den Weg zum
      "Kommandantenberg" mit Kies (echter Warnemünder Strandsand) aufgefüllt haben, gibt es wieder mal eine (zwischendurch) Stellprobe in der Vitrine.



      Jetzt fehlt natürlich noch eine "Rückwand", ein paar Kleinteile und etwas Leben im Hafengelände wäre auch nicht schlecht kratz1 ,
      damit geht es aber erst im "nächsten Jahr" weiter.

      Bis dahin viele Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht euch
      Jürgen v.d.K. prost1
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    • N' Abend Kartonfreunde!
      Die ersten zwei Tage vom neuen Jahr haben wir ja nun auch schon wieder geschafft und ich will auch gleich wieder etwas zum Baufortschritt auf meiner Hafenbaustelle sagen.

      Die Rückseite meines IKEA-Hafens ist fertig geworden,
      und so ging's:
      Für die hintere Begrenzung des "militärischen Sperrgebietes" gab es eine Mauer aus Betonfertigteilen. Das Baumaterial (die Textur) habe ich im Netz gefunden, fragt mich aber bitte nicht wo, ich wollte mir ja mal die Quellen immer aufschreiben, aber... lala1



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    • Hallo Jürgen,

      ich finde deinen Ikea-Hafen prima, habe aber dazu eine Frage:

      Lassen sich weitere Ebenen in dem Schrank einbauen, so dass der Abstand zwischen den einzelen Etagen geringer wird und dann mehr Dioramen untergebracht werden können?
      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen

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      Früher oder später, aber gewiss immer wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selbst ist. (Johann Heinrich Pestalozzi)
    • Lassen sich weitere Ebenen in dem Schrank einbauen, so dass der Abstand zwischen den einzelen Etagen geringer wird und dann mehr Dioramen untergebracht werden können?
      ich kenne diese Vitrine...theoretisch könnte man einfach 4 rohschellen (kleine) montieren und ein neues Glasregal auf die Köpfe der Rohrschellen platzieren
    • Markus Gruber wrote:

      ...theoretisch könnte man einfach 4 rohschellen (kleine) montieren und ein neues Glasregal auf die Köpfe der Rohrschellen platzieren
      ...praktisch habe ich das (fast) genau so gemacht. Bei mir kamen aber Seilklemmen, entsprechender Größe, zum Einsatz.



      Die zusätzlichen Glasscheiben konnte ich günstig beim Glaser meines Vertrauens erstehen.
      Damit die Scheiben nicht "klappern", gab es für die vorstehenden Gewinde ein paar Silikonschlauchstücke.
      Funktionierte sehr gut!

      Gruß Jürgen prost1
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