Leichter Kreuzer IJN Oyodo / GPM / 1:200

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Juergen schrieb:

      Deshalb bin ich mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden. Habe das Beste draus gemacht.

      Jürgen,

      die Rohrhosen können sich durchaus sehen lassen - vor allem für den ersten Versuch. Meine ersten Gehversuche waren ... kotz1
      viiiel übler, auch, weil ich mir die Rohre völlig verkleistert habe...

      Ich habe mir für die durchaus herausfordernde Erstellung dieser Dinger folgende Vorgehensweise angewöhnt:

      "Rohrhose in drei Akten":

      Zuerst schneide ich mir aus Restkarton eine zur Silhouette der Rohröffnungen im Turm etwas überlappende, meist längsovale Scheibe - Bild 1.) In dieser befindet sich an passender - das Loch muss ja zum Winkel der Rohrerhöhung passen - Stelle ein Loch des Ø, den das spätere Rohr benötigt.
      Bei dem Schritt ist sehr wichtig, die Silhouette der Turmfront genau aufzunehmen, wenn "es" passt, dann stärke ich das Teil mit Sekundenkleber.

      Bild 2.) zeigt den Zahnstocher - Metallstab - was auch immer, passend geschliffenen Rundling, der als Handhabe zum Anbringen und als Form dient - Mündungsseitig kann so schon der passende Ø abgenommen werden. Im Zweifel immer einen "Tucken" größer. Der Rundling wird nur gesteckt, nicht geklebt. Das Teil muss "leichtgängig" sein!

      Bild 3.) zeigt den diffizilen Teil, bei dem der äußere Rand der Kartonscheibe - ich nehme dazu wasserverdünnten Weißleim mit einer Lage Papiertaschentuch, umfassend umklebt wird. Erst nach Abbinden tränke ich den Rest mit wasserverdünntem Weißleim, und wickle die Matsche vorsichtig um den Rundling - das kann nach vorne ruhig überlappen. Unmittelbar nach dem "Kneten" - und jetzt VOR dem Abbinden, umschneide ich den mündungsseitigen Überstand, und drücke das Bauteil über den Rundling vorsichtig ab - also ich drücke mündungsseitig Richtung Verschluß, ziehen am Karton-Oval führt zu Einrissen. Wenn alles ausgehärtet ist, schneide ich den Überstand am Karton ab, und kann die Rohrhose nach dem Färben am Rohr ansetzen.

      Damit hast Du quasi eine komplett vom Rohr getrennte Baugruppe - die Du wahrscheinlich erst mal wegschmeißen kannst... ich muß immer gut die doppelte Anzahl Hosen fertigen, bis ich die "Guten" habe, die letztlich an das Modell kommen.

      Die Methode dürfte ziemlich langwierig sein, aber dadurch kannst du die letztlich zum Modell kommenden Teile vorher selektieren.

      Liebe Grüße,

      box 1
    • @Günther, Thomas
      ich danke euch.

      @Otto
      die Abdeckplanen der Flak sind aus FIMO hergestellt.

      @Robert
      ich danke dir für deine ausführliche Anleitung. danke 2
      Hilft sehr. Ich glaube mit meiner Methode komme ich nicht sehr weit. Man benötigt eine Art von Schablone und da hast du jetzt eine richtig gute Vorgehensweise erklärt. Habe deine Erklärung richtiggehend aufgesogen daumen1 bis zu diesem Punkt:

      Boxer schrieb:

      Damit hast Du quasi eine komplett vom Rohr getrennte Baugruppe - die Du wahrscheinlich erst mal wegschmeißen kannst...

      Ahhhh...
      Gehe nicht über Los gehe zurück zur Badstraße.... tanz 2
      Und das wohl öfters.

      Ich werd's dann jedenfalls beim nächsten Modell probieren. high five1
      Top, ich liebe dieses Portal....


      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Moin Jürgen,

      bezüglich der Rohrbuxen hat mal ein Kartonbaufreund eine Grundschablone erstellt, muss ich mal suchen...... denk1

      @Otto:
      Fimo ist was Feines. Hat aber eine kleine Eigenheit., die beachtet werden sollte.
      Man muss sich sein Bauteil nämlich buchstäblich backen. Steht auch in der Anleitung.
      Das Zeug wird bei dünnen Bauteilen auch ohne Backen hart, gast aber aus, und zwar nicht zu knapp. Und der entweichende Weichmacher ist nicht ganz ohne, er macht nämlich so einige andere Materialien auch weich, vorzugsweise plastikähnliche.
      Ist vielleicht nicht ganz so wichtig für Kartonmodellbauer.....aber ab und zu nutzen auch die Polystyrol-Profile o.ä.

      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Hallo zusammen,

      FIMO natürlich backen, ansonsten wird das nichts: 130 Grad, 15 Minuten im Backofen. Dann sind die vorgeformten Teile sehr hart.
      Ich nutze FIMO nur für die Darstellung von Planen und Splitterschutz. Man kann es schön modellieren. Deshalb dafür bestens geeignet. Ich würde es nie in Verbindung mit der Konstruktion eines Modells verwenden.

      Polystyrol-Profile lassen sich nur bedingt biegen. Vielleicht unter Hitze ?

      Die Schablone für die Rohrhosen, würde mich schon interessieren....



      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo,

      da war doch noch was ?
      Richtig der Hangar.



      Der Ersatzbogen ist bereits am Wochenende eingetroffen.



      Zunächst habe ich den Korpus optimiert. Die Seitenwände wurden von innen verstärkt und sind nun stabil wie Kruppstahl. Außerdem habe ich an der oberen Kante ein Rundprofil eingebaut damit sich die Außenhülle über die Länge anschmiegen kann.



      Ja,, und da iss'er nun. Endlich.

      Hätte nicht gedacht, dass es so schwierig ist diese Außenwand zu montieren. Aber es ist tatsächlich ein großes Papierteil, welches letztendlich so platziert werden muss, dass alle 4 Seiten auch passen.

      Jetzt kann ich mit den Anbauten beginnen. freu 2

      Ach so, übrigens:
      GPM Bogen IJN Oyodo günstig abzugeben. Es fehlt nur ein einziges Teil. zwinker1


      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Jürgen!
      Noch ein kleiner Tipp zu den Blastbags, für zukünftige Bauten.
      Ich verwende dazu Küchentücher. Die haben den Vorteil, wenn sich nass sind, nicht zu reißen. Vor dem montieren mit verdünntem Weiß Leim einstreichen und am Turm formen. Am besten lässt sich das Küchentuch formen wenn der Weiß Leim schon etwas angezogen hat.
      Einen Versuch ist es wert.
      Gutes gelingen.
      Ach ja. Der Flugzeug Hanger ist dieses mal gelungen.
      Mit Gruß,
      Nick
    • Hallo liebe Feunde des 200er Maßstabes,

      ich habe mich mit dem Hangar beschäftigt und einige Anbauten realisiert. Die Plattformen für die leichte Flak sind schon vorhanden. Auch ist er auf dem Deck nun schon fest montiert.



      Obwohl es kein Hangar im eigentlichen Sinne mehr war.

      Der Bogen zeigt ja den Ausbau zum Flaggschiff der japanischen Flotte.

      Es handelt sich um einen großen Wohncontainer für den Stab der "Kido Butai". Deshalb wohl auch die vielen Belüftungsschächte Steuerbord und Backbord. Frischluft braucht der Offizier.....



      Leider ist aus diesem Grund der Hangar achtern auch geschlossen. Dort war ursprünglich ein großes Hangartor um die Flugzeuge aus der Werkstatt auf den Katapult zu schieben. Das wäre die Gelegenheit gewesen aus dem Bogen noch etwas mehr "herauszuholen". Wäre...

      Die Passgenauigkeit ist nach wie vor sehr gut.

      Nur mit dem Karton bin ich immer noch nicht ganz zufrieden.
      Franst an den Knicklinien manchmal arg aus. Aber damit muss ich leben.


      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Fritz, Thomas, Günther,

      ich danke euch für eure Einschätzung.
      Das Modell macht sehr viel Freude. Ich hoffe, dass sieht man auch bei der Umsetzung.

      @Nick
      auch nochmal Danke für deinen Hinweis bzgl. den Rohrhosen. Werde ich mir merken und beim nächsten Modell darauf zurückkommen. Habe mir auch schon überlegt, ob man nicht ein dünnes Stoffteil einsetzen kann. Das hätte den Vorteil, dass die vertikale Beweglichkeit des Geschützrohres erhalten bleibt. Muss ich mir beim Aufbau des nächsten Modells mal überlegen oder ausprobieren.



      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo,

      es geht weiter mit dem Hangar.
      Ich bin dabei die Aufbauten zu vervollständigen.



      Zunächst mal sind die Plattformen für die Scheinwerfer fertiggestellt.

      Ich muss wieder den Ätzsatz loben, dass verbauen der Ätzteile führt einfach zu sehr guten Ergebnissen. Insbesondere was Unterkonstruktionen betrifft, wie bei der vorderen Scheinwerferplattform zu sehen ist.



      Und die Reling ist auch schon montiert. Richtung achtern noch ein Fernglas.
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Weiterhin habe ich die Lüftergruppe zwischen Hangar und Auspuff fertiggestellt.



      Die schwere Flak ist nun auch montiert.



      Mitschiffs fehlen jetzt noch die Barkassen. Kommen aber erst später dazu.
      Eins nach dem anderen....



      Der nächste Bauabschnitt wird nun gestartet: Scheinwerfer und der hintere Mast.



      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Jürgen,

      wenn ich mir Deinen Kreuzer so anschaue - ein tolles Detail nach dem anderen. Und schon viel montiert.

      Noch ein Tip: Überlege immer, bevor Du eine Baugruppe montierst, ob Du in der Nähe vielleicht später noch fummeln musst. Falls ja, montiere ein filigranes Teil lieber erst später, auch wenn Du vom Bauplan abweichst.

      Liebe Grüße,

      Robert
    • Hallo Robert,

      danke dir für den Tipp. danke 2

      So versuche ich immer zu bauen: von innen nach außen.
      Deshalb hatte ich die schwere Flak auch noch nicht verklebt. Jetzt aber dann schon.

      Auf die Spitze getrieben wird dieses Vorgehen bei den Pagodentürmen insbesondere bei den schweren Kreuzern und Schlachtschiffen der IJN. Durch die extreme Verschachtelung der einzelnen Etagen muß man von innen nach außen aber auch gleichzeitig von unten nach oben die Baugruppen in korrekter Reihenfolge realisieren.

      Gerade deshalb bin ich Fan dieser Schiffe. grins 1

      Bei der Oyodo ist diese Schwierigkeit aber vergleichsweise gering.



      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo zusammen,

      dann nun weiter mit den beiden Scheinwerfern für die Plattformen auf dem Hangardach.



      Bei der Mastkonstruktion habe ich wieder auf meine bewährte Bauweise zurückgegriffen.



      Hier der Rohling noch nicht gepönt.



      Zum Mast kommt auch noch das Radar dazu. Mit den Teilen vom Ätzsatz sehr gut zu bauen.



      Nun ist der Mast gepönt und das Radar an Ort und Stelle.



      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo,

      nun kommen die vorbereiteten Teile an Ort und Stelle.

      Zunächst die Scheinwerfer. Im zweiten Schritt der Mast.




      Die Signalleinen und Takelage erspare ich mir noch. Wie auch bereits beim vorderen Mast. Durch den schmalen Schiffsrumpf sind alle Rahen sehr gut erreichbar. Deshalb erwarte ich keine größeren Probleme wenn ich erst gegen Ende der Fertigstellung mit der Takelage beginne.



      Auf dem Hangardeck fehlen jetzt noch die Flag Drillinge. Auch diese leichte Flak kommt später on Board. Damit verlasse ich jetzt diese Bauphase und werde Richtung achtern mit der ersten Wartungsplattform für die Flieger weitermachen.

      Insgesamt bin ich mit dem Teilergebnis hier sehr zufrieden.
      Insbesondere nach dem schlechten Start und dem Totalschaden beim erstmaligen Anbringen der Hangarhülle.

      prost1


      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Fritz, Robert, Kurt und Stephan,

      ich danke euch.

      Bei Mastkonstruktionen habe ich für mich eine Methode gefunden welche ganz gute Ergebnisse liefert. Bei anderen Baugruppen bin ich da noch auf der Suche.

      Dass ist ja das Schöne an diesem Hobby: absolut forderend, man lernt nie aus und absolut "abgedreht". Letzteres der Kommentar einer ganz guten weiblichen Bekannten von mir. lach 1


      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo,

      nachdem mich die Grippe niedergestreckt hatte nun ein erster zaghafter Versuch die Werft wieder in den Arbeitsmodus zu überführen.

      @Thomas: danke dir für das Feedback zur Mastkonstruktion. Ich bin auch sehr zufrieden damit.



      Ich bin dabei die erste Wartungsplattform für die Flieger fertigzustellen.



      Auch wurden diverese Schlauchrollen, Lüfter, Kleinteile aufs Deck gebracht. Zusammen mit der Basis für den Katapult.



      Eine zweite Wartungsplattform am äußersten Ende eines langen Rumpfes fehlt jetzt noch abschließend. Das ist dann der nächste Arbeitsschritt.


      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo,

      nun ist auch die zweite achterne Platform montiert.





      Nun sind alle Aufbauten auf dem Hauptdeck soweit vorhanden und fertiggestellt. Es fehlen noch der Katapult plus die Fliegerei, zwei Kräne, Boote und Barkassen.

      Und natürlich die leichte Flak, die wird nochmal aufwendig wegen der vielen Kleinteile.


      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo,

      der Katapult ist montiert.

      Leider gibt der Bogen hier nicht allzu viele Details preis. Es sind zwar viele Umlenkrollen vorhanden, aber keinerlei Konstruktionszeichnungen wie diese zu montieren sind. Den "Siemens-Lufthaken" habe ich auch nicht zur Verfügung. Deshalb habe ich den Katapult ohne "Innereien" auf das vorgesehene Podest montiert.





      Außerdem habe ich noch die Mastkonstruktion am Heck fertigstellen können.


      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)