Do-X, mein erster Flieger in Karton

    • Hallo Lemmi,

      das scheint kein Denkfehler zu sein. Streng genommen müsste die Stirnfläche ein Achteck sein, ist aber nur ein Viereck, d.h. schneide die Stirnfläche großzügiger aus und färbe nach. Die Knicklinien neben der Stirnfläche würde ich zum ausschneiden verwenden und die Ecken anschrägen.
      Da ich gerade ein Buch über die Do X lese: Die Version, die du baust, ist bereits mit den wassergekühlten Motoren ausgerüstet, also die Do Xa. Die luftgekühlten Motoren hatten zu wenig Dauerleistung.

      Gruß pianisto
    • Moin zusammen,

      ich denke, Udo wird hier noch etwas zu sagen. Aber ich habe mir gerade kurz die Konstruktion noch einmal angesehen. Die Ecken sind ganz genau genommen gerundet und nicht abgeschrägt. Die Konstruktion berücksichtigt diese Rundung in den Maßen und sieht vor, dass die Stirnseiten so geklebt werden, dass sie nicht AUF dem Gondelrumpf liegt, sondern INNEN. Man kann das in der Anleitung auch erahnen. Wenn man exakt schneidet, die Ecken rundet und dann die Stirnseite einklebt, sollte das auch passen - hat es bei mir auch. Dirk's Vorschlag könnte aber hilfreich sein, falls es beim Zusammenbau in dieser Art Schwierigkeiten gibt. Alternativ würde ich aber bei einer solchen Problemstellung schlicht bei dem Rumpf der Gondel an der Naht unten einfach ein bisschen kürzen.

      Ich hoffe, ich habe Dir helfen können, Bernd

      Liebe Grüße
      Benjamin
    • Okay.........

      Danke erstmal euch Dreien für die prompte Antwort und Hilfestellung. Das hilft schon weiter. Dazu 2 Anmerkungen:

      1. Dort sind Knickmarkierungen!!!! Wie wäre es mit einem Hinweis auf eine Rundung ähnlich wie auf tschechischen oder polnischen Bögen oder auch an anderer Stelle auf dem Bogen?

      2. Ja, wenn ich die Vorderkanten auch runde, wird es passen. Aber auch darauf kein Hinweis zu finden. Oder übersehe ich etwas? Jedenfalls ist das der entscheidende Hinweis! Danke Fritz.

      Die Seitenkanten werde ich bei allen Motoren knicken, um ein einheitliches Bild herzustellen.Mal sehen, wie ich das Runden der Endkanten hinbekomme. Ist ja zum Glück nicht viel.

      Wobei, an der Nahtstelle der beiden Gondelsektionen wäre das Runden der Ränder nach innen kontraproduktiv und damit sind die Schotten dort zu klein. Es würde eine Fuge entstehen, die auf Vorbildfotos nicht zu sehen ist. Dort werde ich die SChotten etwas größer ausschneiden.

      Ich werde berichten.
      Ein schönen Gruß aus Schläfrig-Holstein.

      Bernd

      "Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gern mein Problem zurück."
    • Servus Bernd.

      Bei HMV-Bögen (so zumindest meine Beobachtung) wird eine Rundung um 90° fast immer durch zwei Knicklinien, die nebeneinander gezeichnet sind, dargestellt.
      Der Abstand zwischen den Linien zeigt von wo bis wo die Rundung sein soll.
      So habe ich es beim Kombifrachter Schwan und bei der Augusta Victoria vorgefunden.
      Dort war es allerdings recht leicht zu erkennen, daß hier eine Rundung ist, denn es waren Teile der Aufbauten und man sah auf dem Deck aufgedruckt die Rundung.

      Gutes Gelingen weiterhin!

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • wiwo1961 schrieb:

      Bei HMV-Bögen (so zumindest meine Beobachtung) wird eine Rundung um 90° fast immer durch zwei Knicklinien, die nebeneinander gezeichnet sind, dargestellt.
      Der Abstand zwischen den Linien zeigt von wo bis wo die Rundung sein soll.
      Hallo zusammen..

      Ja, so kenne ich es auch von HMV Bögen........
      und ich baue fast zu 80 % mit HMV Bögen..
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Hallo Bernd,

      ich habe immer eine dicke Leimraupe in die Innenseite der Gondel gelegt und dann die formgebende Stützwände reingelegt.
      Nach kurzem Antrocknen nochmals mit Daumen und Zeigefinger vorsichtig alles in Form gedrückt.

      Also, meine erste Gondel war nicht so gut wie die zweite. frech 2
      Die letzte, also die sechste, war meine Beste. grins 3

      Bestes Gelingen wünscht dir
      Udo
    • Moin moin.

      Die erste Gondel habe ich ähnlich wie Udo leicht gerundet und dann die Stirnseite eingeklappt/geklebt. Danach vorsichtig in Form gedrückt.



      Für die zweite Gondel wollte ich die Rundugen an der Stirnseite zuerst machen. Das "wächst" sich aber durch das Formen der Längsseiten wieder raus, ist also nicht zielführend. Zurück zu Methode 1. Des Weiteren habe ich das Schott am hinteren Ende grob 8-eckig geschnitten und etwas größer gemacht, da die hinteren Kanten ja durchlaufen müssen. Ein Foto habe ich leider nur von dem vorbereiteten Teil.



      Zur besseren Verbindung habe ich die Längsnähte übrigens noch mit einer Klebelasche hinterlegt.
      Ein schönen Gruß aus Schläfrig-Holstein.

      Bernd

      "Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gern mein Problem zurück."
    • Moin moin.

      Da ich zugegeben gerade von Fritz´Antwort angefressen war, nur noch einmal ganz kurz etwas dazu. Seine Antwort empfand ich im Gegensatz zu Udos sehr anmaßend! Ganz nach dem Motto: Ich mache keine Fehler.

      @Friedrich Pohl: Mag ja sein dass alles passt, wenn man es so macht wie Du es Dir gedacht hast. Leider kann ich nicht gedankenlesen. Wenn man daher den anderen seine Überlegungen nicht vollständig mitteilt, darf man sich nicht wundern wenn jemand deswegen nicht hinterher kommt und dieses erst einmal als Fehler interpretiert. Zu der Rundung der Stirnkanten gibt es keinen Hinweis auf dem Bogen!!!!

      @Benjamin: Ja, bei HMV-Bögen wird gelegentlich zwischen 2 Linien gerundet. Ich habe mal bei anderen Bögen nachgesehen. Und siehe da, es waren immer durchgezogene Linien. Zu sehen auch auf dem aktuellen Bogen beim Modell der Junkers W-34 an den Flügeln. Bei den Motoren der Do sind aber Knickmarkierungen aufgedruckt.

      Nachdem ich mir meinen Ärger nun von der Seele geschrieben habe - Schwamm drüber. Zurzeit ringe ich mir mühsam Zeit ab, um die Motorgondeln herzustellen.

      Ein schönen Gruß aus Schläfrig-Holstein.

      Bernd

      "Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gern mein Problem zurück."
    • Moin Bernd,

      ich freue mich, dass Du mit den Gondeln jetzt zurecht kommst. Ich hab sie ganz gut zusammen bekommen. Aber ich sehe, dass die Liniencodes dort irreführend sein können.

      Stimmt, dass beim HMV Rundungen üblicherweise zwischen zwei durchgezogenen Linien sind. Ich hatte dazu allerdings gar nichts geschrieben. Die Knicklinien an den Gondeln sind also eigentlich nicht richtig. Mir war von den Anleitungsbildern her klar, dass ich runden sollte, so dass ich bei meinem Kontrollbau nicht bemerkt habe, dass die Knicklinien eigentlich Markierung sein müßten.

      Bei mir hab ich die Gondeln übrigens an den Vorder- und Rückkanten nicht gerundet. Auf den Bildern in der Bildergalerie von Udo's Testbau ist auch nicht gerundet. Ich nehme an, das hatte Udo eigentlich gar nicht so vorgesehen. Da ist Fritz wohl bei der Suche auf Vorbildfotos drauf gekommen und hat eine Idee gehabt und sie ausprobiert. Ich glaube auch, dass er nur zeigen wollte, dass er es passend hinbekommen hat und den Weg aufzeigen, wie er es gemacht hat. Fritz hat die Do-X übrigens nicht konstruiert - sie stammt aus Udo's Feder.

      Ich hoffe, der Bau macht Dir aber trotzdem weiter Spaß. Glaub mir, das Ergebnis lohnt!

      Viele Grüße
      Benjamin
    • Moin moin.
      Die Motorengondeln waren geradezu Spaß gegen deren Ausstattung. Die Vergaserlufteinlässe oder Ölkühler (keinen Schimmer was es ist) bringen mich an eine Grenze. Die Röhrchen zu runden geht ja noch. Aber dann je 2 winzige Halter erst ausschneiden und dann ankleben - nur gut dass später keiner das Modell durch ein Makro betrachten kann. Von den Haltern sind mir übrigens bisher 2 von der Arbeitsfläche ins Nirvana geschossen. Bei solchen Teilen wäre es schön, wenn ein paar Reserveteile aufgedruckt wären.





      Bis bald.
      Ein schönen Gruß aus Schläfrig-Holstein.

      Bernd

      "Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gern mein Problem zurück."
    • Dank Dir, Ralf. Ich hoffe nicht noch irgendwas zu versauen. So langsam wird es knifflig,

      Die Motorgondeln haben es wirklich in sich und sind für mich grenzwertig, was die Machbarkeit angeht. So sieht es zurzeit aus:



      Die schräge Strebe der Lagerböcke ist weniger als 1mm dick. Das beim Ausschneiden nicht zu zerreißen ist die hohe Kunst. Zudem habe ich festgestellt, dass es einen Versatz im Druck zwischen Vorder- und Rückseite der Böcke gibt. Nicht weiter schlimm, da ich eh noch Kanten bemalen muss. Bei den Lufteinlässen ist mir beim Formen der Röhren natürlich etwas schief gegangen. Der 160g-Karton ist schlecht zu so einem engen Röhrchen zusammen zu drehen. Also habe ich neue Röhren aus 80g-Papier gedreht. Auch dies ist ein Fall für die Farbe.
      Ein schönen Gruß aus Schläfrig-Holstein.

      Bernd

      "Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gern mein Problem zurück."
    • So, liebe Leserschaft,
      langsam bin ich auf der Zielgeraden. Die Ölkühler sind montiert und auch die ersten Propeller. Etwas Farbe fehlt noch. Die vorderen Propeller montiere ich erst nach Einbau der Verbindungsstege zwischen den Motorengondeln.







      Jetzt wird die Zahl der Teile überschaubar.
      Ein schönen Gruß aus Schläfrig-Holstein.

      Bernd

      "Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gern mein Problem zurück."
    • Neu

      Danke euch Dreien.

      Es geht voran. Die Gondeln sind montiert und die ersten Propeller ebenfalls. Die Verbindungsstege einzusetzen ist schon eine Herausforderung. Man weiß gar nicht, wie man das Modell halten soll. Der Einbau ist mir leider nicht ganz gerade bzw. parallel gelungen, aber das bleibt jetzt so.





      Bis bald.
      Ein schönen Gruß aus Schläfrig-Holstein.

      Bernd

      "Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gern mein Problem zurück."
    • Neu

      Lemmi schrieb:

      Der Einbau ist mir leider nicht ganz gerade bzw. parallel gelungen, aber das bleibt jetzt so.
      Moin Bernd

      Das ist aber in Ordnung so,
      auf den Fotos kommt das Modell sehr gut rüber ! klasse1 daumen1
      Das es nicht ganz parallel ist, merkt meistens der Betrachter gar nicht
      und nur wir Beide wissen es nun und wir sind hier ja unter uns....... grins 2 happy 2
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Neu

      Moin Bernd,

      sehr schön gebaut. Ich finde das Modell absolut gelungen. Die Do ist in dem Maßstab auch nicht gerade ein einfacher Flieger.

      Hallo Adolf,

      der Versatz der Motoren ist in unserem Modell berücksichtigt. Man sieht das in der Anleitung und aus dem Grund sind die Motorgondeln auch unterschiedlich nummeriert. Die Befestigungen sitzen immer auf der gleichen Höhe am Flügel, aber nicht an der gleichen Stelle am Motor. Tatsächlich ist der Versatz aber recht gering und vielleicht daher an Bernds Modell nicht zu sehen.

      Viele Grüße
      Benjamin
    • Neu

      Moin Adolf,

      Benjamin hat es ja schon geschrieben. Es gibt einen Versatz, der aber so gering ausfällt, dass er vernachlässigbar ist. Es hat etwas gedauert bis mir klar wurde was die verschiedene Nummerierung der Gondeln sollte. Da ist die Anleitung nicht so klar, Benjamin. Zudem sind die Markierungen auf dem Druck extrem schwer zu erkennen. Ich habe dann auch prompt im Weiteren den Versatz der Befestigungen vergessen. Da der Versatz sowieso kaum auffällt habe ich ihn ganz weggelassen und die Motoren mehr oder weniger gerade ausgerichtet.
      Ein schönen Gruß aus Schläfrig-Holstein.

      Bernd

      "Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gern mein Problem zurück."
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      Ich hab auch noch mal auf Bilder geschaut. Man sieht den Versatz kaum und in 1:250 ist es am Ende so gering, dass es vermutlich kaum auffällt. Die Markierungen auf dem Silberdruck sind leider schlecht zu erkennen, das hab ich auch schon gesehen.

      Viele Grüße
      Ben
    • Neu

      So, liebe Leser, die letzten 2 Dutzend Teile sind in Arbeit und natürlich wird es noch kleiner. Die Trimmruder auf den Tragflächen sind fertig. Jetzt dasselbe nochmal auf den Höhenrudern.







      Zwischendurch ist mir natürlich ein Missgeschick passiert, aber zum Glück ohne schwerwiegende Folgen. Da rutscht mir doch die Brille von der Nase, und worauf fällt sie? Natürlich aufs Modell, war ja klar. Der Flurschaden war aber schnell behoben.
      Ein schönen Gruß aus Schläfrig-Holstein.

      Bernd

      "Wenn das Ihre Lösung ist, dann hätte ich gern mein Problem zurück."
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      Servus Bernd,

      Auweia! So ein Erlebnis lässt den Adrenalinspiegel in die Höhe schiessen! schwitz1
      Aber du bist ja schon in die Zielgerade eingelaufen!
      Die letzten Teile wirst du auch noch erfolgreich am Modell anbringen!

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • Neu

      Hallo Bernd!

      Ich bin sowas von beeindruckt von deiner Fingerfertigkeit
      im Umgang mit diesen winzigen Bauteilen.
      Man wagt ja kaum, irgendwo- selbst mit der Pinzette -
      hinzufassen, ohne befürchten zu müsse, gleich etwas abzuknicken
      oder sonstwie zu beschädigen.

      Für deinen Endspurt wünsche ich dir viel Geduld und ruhige Hände!

      Gruß
      Adolf