Peilschiff Zenit 1:250 HMV -Rekonstruktion-

    • Peilschiff Zenit 1:250 HMV -Rekonstruktion-

      Hallo Freunde,
      nun haben wir endlich Sommer und die neue Terasse lockt (Peter herzlichen Dank). Ohne Virus Cartonicus
      geht es aber nicht. Im Moment liegen bei mir zwei Bögen oben im Stapel, die zu bauen mir sehr dringend ist.
      Welchen aber nehme ich? Bald ginge es mir wie Buridians Esel. Da ich das vermeiden will, baue ich das
      kleine Schiff zuerst und der etwas größere alte Eisenkasten kommt dann hoffentlich sehr bald nach.
      Gebaut wird also das Peilschiff Zenit. Die erste Neuerscheinung des neuen HMV und genutzt wird alles was
      der Verlag dazu bietet, der Bogen, der Lasersatz und der Zusatzbogen aus der HMV Clubzeitschrift.
      Erstmal werde ich hier Erfahrungen mit einem HMV Lasersatz sammeln, was mir nicht unwichtig ist, da ich
      noch viele HMV Modelle im Stapel habe und dazu Entscheidungen zu treffen habe. Grundsätzlich habe ich
      bislang nur aus dem Bogen gebaut, Laserteile aus Standardplatinen zurückhaltend eingesetzt und viele Teile
      selbst hergestellt. Beim Scharfschützen habe ich dann meine erste Bekanntschaft mit Laserdetailsätzen
      gemacht und fand es nicht so schlecht. Also schaun mer mal.




      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Lars W schrieb:


      Hallo Kurt,
      ich bin mal gespannt, was Du so zu den Lasercuts sagst... Ich habe da bisher geteiltes Echo gelesen.
      Irgendwie trauere ich den Ätzsätzen doch hinterher; so schöne Relinge wie man damit hin bekommt, schafft
      man mit Lasercuts m. E. nicht. Und das Färben der Platinen sehe ich (im Gegensatz zu anderen) als keinen
      großen Nachteil.
      Ich versuche derzeit noch, alle Ätzteil-Platinen für meine vorhandenen Bögen zu bekommen, aber sowohl der
      Preis mancher Platinen als auch die nicht vorhandene Verfügbarkeit machen das schwer.
      Auf jeden Fall frohes Schaffen bei Deiner Zenit!

      Kurt schrieb:


      ich verwende schon seit längere Zeit einzelne standardisierte Laserteile (Leitern, Steigeisen, Seiltrommeln).
      Zusätzlich habe ich den Scharfschützen von GPM gebaut, der einen umfangreichen Laserteilsatz enthält.
      Meine Erfahrungen sind nicht schlecht, ich würde mir aber immer wünschen, daß die Laserteile als
      Alternative zu den Teilen auf dem Bogen angeboten werden.

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    • Nun geht es endlich los. Der Bogen besteht aus zwei Bögen. Konstrukteur ist Till Schade. Bemerkenswert ist,
      daß die Bögen sehr aufgräumt sind. Zueinander gehörende Bauteile sind auch nebeneinander gedruckt und
      mit einem kleinen Rahmen eingefasst. Knicklinien sind nicht auf die Bauteile gedruckt, sondern
      Verlängerungen im weißen Bereich.
      Das macht alles einen sehr guten Eindruck.
      Das Schiff ist nur 12 cm lang, verfügt aber über einen ordentlichen Spantensatz. Die Laschen von den Decks
      schneide ich ab (Bild 1) und auch ein kleines Schiff muß ab auf die Glasplatte (Bild 2).
      Etwas irritiert war ich bei den Bordwänden. Es sah zunächst so aus, als wolle das wirklich nicht passen (Bild
      3 und 4). Des Rätsels Lösung war ein kleiner Schnitt (Bild 5). Da habe ich in der Anleitung wohl etwas
      übersehen.
      Anzumerken ist, daß die Klüsen auf der Innenseite der Schanzverkleidung etwas größer ausfallen.






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    • Der Runpf ist zu, ich fand es etwas fummelig. Keine gute Idee ist meiner Meinung nach die Teilung des
      Schriftzuges am Heck. Kleine Ungenauigkeiten führen da, wie bei mir, gleich zu einen recht schrägen Bild.
      Scheuerleisten kommen noch darauf und fertig (Bild 4 und 5).
      Update: Meines Wissens wurde bei einer Neuauflage die Hecksektion geändert und steht nun als einheitliches Teil zur Verfügung.


      [/color]





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    • Es geht auch gleich mit den Laserteil los. Die Schanzkleidstützen machen den Großteil einer Platine aus.
      Die Herstellung dieser Teile erschien mir bislang weder sonderlich schwierig noch mühsam, leider sind sie
      auch nicht ganz weiß (Bild 1). Urteilt selbst (Bild 2). Mein Urteil ist, daß es so nicht geht.
      Nun die Stützen, nachdem der Pinsel sein Werk getan hat (Bild 3 und 4).
      Man muß aber sagen, daß es mit den Laserteilen recht fix geht und die Teile auch sehr gleichmäßig wirken




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    • Klueni schrieb:


      das Nachfärben der Laserteile ist m.E. nach unerläßlich, um die bräunlichen Schneidkanten verschwinden zu
      lassen. Diese dürften immer zu sehen sein, egal welche Farbe der Grundkarton ausweist (außer braun....)
      Mir persönlich kann das allerdings schnuppe sein, da ich eh alles anpinsele.
      Die Back des kleinen Schiffchens sieht mit den aufgesetzten Schanzkleidstützen schon gleich sehr schön
      strukturiert aus

      Deteringgase schrieb:


      Der Rumpf macht doch einen prima Eindruck, allerdings über die Teilung des Schriftzugs am Heck habe ich
      mich auch schon mehrmals geärgert !
      Über die Schmauchspuren an den Laserteilen bin ich auch schon gestolpert. Die Rückseite der grauen
      Rehling aus Bayern z. B. sieht grau aus, die Vorderseite etwas angebräunt, bei manchem Licht wirkt sie total
      braun !
      Darum wird seit kurzen nur noch gepinselt

      Kurt schrieb:


      Hallo Thomas,
      mit Dir bin ich der gleichen Meinung, ohne Nachfärben geht auch bei Laserteilen nichts. Durch die
      Notwendigkeit des Nachfärbens stellt sich für mich allerdings die Frage, ob das Liefern von Laserteielen aus
      verschienfarbigem Karton, was die Sache nach der Aussage von Benjamin verteuert, sinnvoll ist. (Ich hatte
      gegenüber Ulrike schon die gleiche Vermutung geäüßert, was aber bestritten wurde) Ich stehe ja noch immer
      auf dem Standpunkt, daß Kartonbau vor allem seinen Charakter als erschwingliches Hobby behalten sollte.
      Für eine unsinnige Verteuerung von Lasersätzen fehlt mir das Verständnis.
      Hallo Deteringgase,
      auch bei den Standardlaserteilen tritt bei mir standardmäßig der Pinsel in Aktion.

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    • Das kleine Schiff hat als einzigen Aufbau die Brücken. Die Wände brauchen einige Zeit für die Vorbereitung,
      da das eine oder andere Teil zu ergänzen ist (Bild 1). Die rückwärtige Wand wird geknickt (am besten vor
      dem Ausschneiden der Fenster) (Bild 2) und zur Stabilisierung eingesetzt (Bild 3). Das Deck drauf und der
      Aufbau kann schon mal eigenständig stehen (Bild 4).




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    • Benjamin Fentens schrieb:


      Hallo Mainpirat,
      die Problematik mit dem Heckspiegel gibt es ja bei vielen Modellen. Läßt sich leider kaum anders lösen, da
      ein Schnitt in der sehr engen Rundung rechts oder links am Heck kaum noch baubar wäre. Ich habe das bei
      der Zenit einfach so gelöst, dass ich die Bordwände flachliegend hinten zusammengeklebt habe, dann nach
      ausreichender Trocknung exakt vorgeformt habe und dann dran mit dem ganzen. Der Schriftzug ist dann
      ganz exakt.
      Nach unserem bisherigen Feedback verbauen die meisten HMV-Modellbauer die Lasersätze unlackiert. Es
      ist auch nicht richtig, dass unbedingt immer Schmauchspuren zu sehen sind. Das betrifft vor allem weiße
      Platinen und bei dem dickeren Karton hellere Gelb- oder Orangetöne. Wir arbeite aber daran, den Effekt so
      weit wie möglich zu minimieren. Ganz vermeiden können wird man den Effekt bei dickerem Material nicht -
      immerhint wir der "Cut" ja gebrannt. Ich habe bislang aber gute Ergebnisse erzielt, in dem ich die Laserteile
      mit den gleichen Aquarellfarben nachbehandelt habe, mit denen ich auch die Schnittkanten des
      Modellbogens einfärbe. Bei Weiß allerdings muss man bislang bei den dickeren Teilen zum Farbtopf greifen,
      wenn man die leichte Verfärbung nicht unter Alterungserscheinung verbuchen will.

      Kurt schrieb:


      Hallo Benjamin,
      herzlichen Dank für den Tip mit dem Schriftzug. Die Notwendigkeit zum Nachfärben der Laserteile tritt in der
      Tat bei dunklerem Karton nicht auf, bei schwarz überhaupt nicht. Vei den weißen Teilen verwende ich REVELL
      Auquacolor, bei den farbigen Teilen reicht der Deckfarbenkasten.
      Update: Bei der Drogeriekette Müller gibt es eine preiswerte Serie Acrylfarben. Das Weiß aus dieser Serie ist weißer als die Farbe von REVELL Aquacolor, die stark zum Cremeton tendiert.

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    • So das Fußballspiel ist vorbei
      nun kann es mit dem Modell weiter gehen. Ich schneide bei der Inneneinrichtung die Fenster aus, klebe
      dünne Mon Cherie Folie als Verglasung ein (Bild 1), vertraue auf Gott und schiebe das Innenteil in das
      vorbereitete Brückenhaus ein. Das Ergebnis läß mich zum Atheisten werden (Bild 2).
      Das ist offenbar die falsche Vorgehensweise. Fluchend trenne ich auf und verklebe erst die eine Seite,
      schiebe zum rückwärtigen Fenster und klebe dann die andere Seitenverkleidung auf. Ein supertolles Ergebnis
      war nicht mehr zu erwarten, doch ist es beser als zuvor (Bild 3). Die ersten Möbel werden geliefert (Bild 4).




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    • Hallo Kurt

      Schön, dass Du diesen BB wieder aufleben lässt! Er weckt Erinnerungen an meine beiden ZENIT'S. Die eine, dieselbe wie in Deinem Fall, die andere 10 mal grösser als RC-Modell. Leider hat mich da vor längerer Zeit die Baulust verlassen und so steht sie nach wie vor unvollendet im Keller und harrt der Dinge. Immerhin ist sie schon fahrtüchtig und war bereits zweimal auf dem Wasser. Aber eben, die letzten Details und die Lust, sie zu vollenden fehlen noch haue 2

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • MichiK schrieb:


      'llöhli, Benjamin!
      Zitat:
      die Problematik mit dem Heckspiegel gibt es ja bei vielen Modellen. Läßt sich leider kaum anders lösen,
      da ein Schnitt in der sehr engen Rundung rechts oder links am Heck kaum noch baubar wäre.
      Da muß ich sagen: Ja ...und nein!
      Es ist richtig, daß man die Stöße auf Stellen möglichst geringer Krümmung (oder aber auf richtige Knicke)
      legt, um möglichst wenig Schwierigkeiten mit möglichen Materialspannungen zu bekommen. Aber wieso
      müssen sie unbedingt auf der Mittschiffslinie liegen?
      Gerade bei diesem Rumpf würde es sich von selbst anbieten, die Bordwand in einen hinteren und einen
      vorderen Abschnitt zu teilen und die Stöße in den Bereich der geraden Seiten zu legen. Dann hätte man
      keine Probleme mit dem Schriftzug und auch nicht mit dem Bug - denn da liegt der Stoß ja doch wieder
      genau in der stärksten Krümmung.
      Die Schanzkleidinnenseiten 11/12a sind noch eine weitere Schwäche, auch hier wieder der Stoß im bereich
      der stärksten Krümmung und dazu liegt er auch noch genau über dem der Bordwand. Es wäre hier
      geschickter, die Schanzkleidinnenseite einteilig (wenn's vom Layout her unbedingt sein muß, dann auch
      dreiteilig) auszuführen, das brächte einiges mehr an Stabilität und Formtreue.
      Der Preis für das Ganze? Der Konstrukteur hat ein Bisschen Mehrarbeit (aber wirklich nicht viel) und der
      Platzbedarf auf dem Bogen dürfte auch leicht ansteigen. Den Mehrwert habe ich ja schon erleutert.

      Kurt schrieb:


      Hallo Michi,
      herzlichen dank für deine ausführlichen Verbesserungsvorschläge. Ich habe den Eindruck, daß Benjamin die
      Bauberichte zu HMV Modellen genau liest und Anregungen auch aufnimmt.

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    • Noch ein letzter Blick auf die Brückeneinrichtung (Bild 1) und dann kommt der Deckel drauf (Bild 2). Ich hatte
      für die Einrichtung zum Glück nicht den wertvollen Originalbogen, sondern eine Kopie verbaut. Da ist es mir
      möglich noch ein separates Schaumodell der Brückeneinrichtung zu bauen.
      Ich hatte das auf dem HMV Stand zur Bremen gesehen und halte das für eine gute Idee, denn
      Inneneinrichtungen werten ein Modell zwar auf, doch sind sie eigentlich nur erahnbar.
      Auf das Achterdeck kommt ein Gebilde, das wohl ein Lüfter ist (Bild 3).




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    • Nun geht es an die Restarbeiten für das Brückenhaus. Rettungsringe, aus dickerem Karton gelasert (Bild 1
      und 2).
      Achtern an das Brückenhaus kommen zwei Leitern und ein Lüfterchen (Bild 3). Bei der auf die Wand zu
      montierenden Leiter habe ich Abstandshalter zusätzlich bewilligt. Eine Schanz um das Peildeck, die
      Paßgenauigkeit ist erstklassig (Bild 4).




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    • Rettungsinseln, die zu umbändeln sind (Bild 1). Die Lager sind nicht gelasert, das war Mainpirats Skalpell
      (Bild 2). Die Bügel nun sind Laserteile (Bild 3). Notfalls hättte ich sie auch aus dem Bogen schnitzen können,
      doch bestimmt nicht so schön.
      Die Rettungsmittel am Platz (Bild 4).




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    • Benjamin Fentens schrieb:


      Hallo Michi,
      danke für die Anregungen! Wir werden das beim HMV-Konstrukteurstreffen im Juli mal ausgiebiger
      diskiutieren. Da gibts auf jeden Fall noch Verbesserungspotential.
      Hallo Mainpirat,
      leider schaffen wir es nicht, alle Berichte detailliert zu lesen. Dafür werden einfach zu viele HMV-Modelle
      gebaut . Aber wir tun, was wir können. Letztlich lernt man immer wieder was dazu. Und es ist doch
      erstaunlich, wie verschieden jeder einzelne an ein Modell herangeht. Und dabei tun sich immer wieder neue
      Verbesserungs- und Optimierungsmöglichkeiten für uns als Verlag auf.

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    • Das Peildeck wird ein wenig garniert und vor die Brücke kommen zwei runde Tonnen. Ich habe die Bauteile
      gewendet, daß wirklich keine Markierungslinie zu sehen ist (Bild 1). Am Heck dto. (Bild 2). Nun kommen neun
      Poller ins Spiel, wohl dem, der ein Punch and Die Set sein Eigen nennt (Bild 3). Und nun die Treppe. Die
      Stufen werden in Nute in den Treppenwangen eingeschoben, was recht gut geht (Bild 4). Leider kommt mir
      die Treppe etwas breit vor, ich hatte zumindest arge Probleme sie in den Zwischenraum zu bekommen. Daß
      sie zu niedrig eingebaut ist, wird noch korrigiert




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    • Den Kran kann man komplett aus dem Bogen oder aus Laserteilen bauen (Bild 1). Ihr werdet sicher
      überrascht sein, daß ich die zweite Alternative gewählt habe . Basis und Ausleger (Bild 2) und der
      fertige Kran (Bild 3 und 4). Durch die Laserteile geht das recht flott. Probleme bekam ich bei den Fußstützen
      für den Kranfuß. Obwohl ich eine Juwelierspinzette mit nadelfeiner Spitze verwende, hatte ich arge
      Schwierigkeiten, die Dinger überhaupt zu fassen zu bekommen.




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    • Die Ankerwinde ist mindestens ebenso kleinteilig, doch gibt es dazu keine Laserteile. Da muß die
      herkömmliche Methode mit Schere und Skalpell reichen (Bild 1 und 2). Das einzige Laserzubehörteil sind die
      Ankerketten, die ich auch verwende, da meine kleinste Ankerkette aus dem Fundus wohl zu massiv
      geworden wäre (Bild 3). Und noch ein Gesamtbild (Bild 4).




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    • Das Beiboot bietet die Problematik aller Bauteile dieser Art, die Vertiefung läßt sich durch die Decksöffnung
      nicht durchstecken. Udo hat ja schon auf das Problem hingewiesen. Ich mache es so, wie ich es
      standardmäßig bei Beibooten tue, das tiefere Decksteil wird untergeklebt (Bild 1). Die Bänke sind mir um eine
      Idee zu breit und sollten um die Idee seitlich gestutzt werden (Bild 2). Das Boot auf dem Platz (Bild 3) und
      dann gibt es noch Positionslaternen (Bild 4).




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    • Der Mast kann wieder wahlweise aus dem Bogen oder Laserteilen gebaut werden.
      Hier zeigt sich auch die Grenze der Verwendung von Laserteilen. Da sind Arme mit Dampferlaternen, die auf
      dem Laserteil nur flach dargestellt werden. Ich schneide sie daher ab (Bild 1) und ergänze sie durch die
      Laternen aus dem Bogen (Bild 2). Das dreieckige Laserteil gab mir Rätsel auf (Bild 3). Ein Blick auf die
      Bogenteile löste das Rätsel, der Laser hatte vergessen, das Innenprofil auszuschneiden. Das Versämnis
      holte mein Skalpell nach (Bild 4).
      Update: Der LC-Satz wurde zwischenzeitlich von HMV überarbeitet und korrigiert.




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    • Auf das Peildeck kommt ein kleiner Scheinwerfer, dessen Halterung entsprechend filigran ausfällt (Bild 1).
      Hier wäre mal wieder ein Laserteil hochwillkommen gewesen. Da das aber bei der Politik der farbigen
      Laserteile eine weitere kleine Platine in neuer Frabe bedeutet hätte, fällt das flach. Auch die Anker sind nur
      im Bogen vorhanden. Hier hätte die Bereitstellung eines Laserteils eine weitere graue Platine bedeutet und
      so fällt das fort. Man kann es aber ganz gut aus dem Bogen bauen (Bild 2 und3) und den Scheinwerfer samt
      Halterung letztlich auch (Bild 4).




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    • Bei der Takelage ist eine Leine mit Zeichen zu versehen (Seebären klärt mich Landratte bitte auf). Zu meiner
      Überraschung sind diese recht einfach aus dem Bogen zu schneidenden Teile als Laserteile vorhanden (Bild
      1). Die weitere Überraschung folgt, denn bei den Laserteilen sind zwei Halbkreise zu wenig vorhanden! Da
      die Teile aber simpel aus dem Bogen zu schneiden sind, hindert das die Fertigstellung der Leine nicht (Bild 2).
      Wie bereits erwähnt, wurde der LC-Satz inzwishen überarbeitet.



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    • Der Blickfang des Modells sind aber die filigranen Relingsteile. ich gebe Peter (DKA) recht, daß sie äußerst
      empfindlich sind. Nach der Vorbehandlung mit Plastikkleber und dem Anstrich mit REVELL Aquacolor lassen
      sie sich aber ganz vernünftig verarbeiten.
      Damit ist der Bau, der mir großen Spaß bereitet hat, fertig. Galeriebilder gibt es morgen. Allen die meinen
      Bericht mit Kommentaren begleitet und mich motiviert haben, herzlichen Dank .
      Zum Lasersatz. Ich finde ihn verhältnismäßig teuer. Gearbeitet ist er sehr sorgfältig, besonders positiv ist das
      beigefügte Faltblatt mit Hinweisen zum Einbau der Teile.
      Negativ fiel mir auf, daß er viele überflüssige Teile, die sich leicht aus dem Bogen bauen lasssen, enthält und
      dafür sehr knifflige Teile fehlen. Weiter sollte es nicht vorkommen, daß der Satz nur einen Teil der benötigten
      Teile enthält und bei einem Teil die Endbearbeitung vergessen wurde.
      HMV sollte die Politik der verschiedenen farbigen Platinen überdenken. Mir wäre ein ganz in Weiß gehaltener
      Satz, der dafür alle sinnvoll als Laserteile anzubietenden Teile enthält, erheblich lieber.
      Lohnt die Anschaffung? Eindeutig ja. Die sehr kniffligen Relingsteile wären nur sehr schwer herzustellen
      gewesen. Weiter treffen meine Kritikpunkte wohl nicht auf alle HMV Lasersätze zu. Bei Peter (DKA) konnte
      ich den Lasersatz zur Tropenemden begutachten, der einen ausgezeichneten Eindruck machte.




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    • Rolli schrieb:


      die Signalleine führt nach der Seestraßenordnung zu führende Signalkörper (Zylinder, Rhombus, Kegel, Ball
      und Stundenglas), deren Aufhängung bei Tage in einer bestimmten Reihenfolge vorgeschrieben ist. Bei
      Nacht werden sie durch farbige Signallichter ersetzt. Die Signalkörper werden entweder auf Schiffen oder auf
      Signalstationen gesetzt.
      Die Kombination in diesem Fall (Ball - Rhombus - Ball) bedeutet:
      Manöverierbehindertes Schiff!
      Zur Indienststellung meine Glückwünsche, ein schönes, kleines Schiff.
      Zur Konstruktion des Originals muss ich sagen, dass es für die Besatzung ziemlich unpraktisch gewesen sein
      muss, die Stellen unter dem Treppenaufgang Steuerbord zu reinigen. Außerdem bedeutet es verschenkten
      Raum, unter dem es sicherlich schneller rostet, weil das überkommende Seewasser dort seltener
      fortgewischt wird.
      Einen Modellbauer kann das aber nicht anfechten, und ich hoffe, dass noch mehr solche kleinen Fahrzeuge
      dazu kommen.

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    • Nun noch ein Nachtrag. Ich empfinde es als etwas schade, daß von derr so liebevoll gestalteten
      Brückeneinrichtung nicht so viel zu sehen ist. Da ich den Bogen gescannt hatte, konnte ich einen Dummy mit
      offener Brücke bauen.
      Nun ist auch etwas zu dem verwandten Karton zu sagen. Den Scan habe ich entgegen meiner sonstigen
      Gewohnheit diesmal auf Karton der Firma Schneider-Söhne ausgedruckt (Bild 5). Bislang habe ich den 160g
      Karton von Neusiedler verwandt (Bild 4). Ich hatte den neuen Karton erstmals für den Ausdruck eines
      Paperlab Modells verwandt und dann zum Vergleich auf Neusiedler Karton ausgedruckt. Mein Eindruck war,
      daß der Ausdruck auf Neusiedler eine Spur bessere Farbwidergabe brachte.
      Da es bei dem Dummy nicht so darauf ankam, hatte ich den Scan auf dem Schneider Karton ausgedruckt.
      Nun kommt die Überraschung. Der Karton läßt sich traumhaft verarbeiten. Das Ausschneiden der
      Brückenfenster ist ja recht delikat, da nur wenig Material stehenbleibt. Es war auf dem Originalbogen nicht
      leicht, ging aber auf dem Scan wesentlich besser, obwohl ich keine neue Klinge genommen habe. Auch mit
      der Formbarkeit des Kartons bin ich sehr zufrieden. Er scheint mir für Ausdrucke von Scans oder Download
      Modellen erste Wahl zu sein.






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    • Hallo Kurt
      Diese Baken am Mast sind Warnzeichen. Wobei ich aber die Raute nicht einordnen kann.
      Da kenne ich nur das Dreieck!
      Von meiner Ausbildung als Binnenschiffer (Steuermanns-Patent) habe ich noch etwas da:

      mit lieben Grüßen aus Köln
      Euer Fritz
      Wenn Ihr könnt, kommt am 7. September 2018 zu unserem 2. Kölner Kartonbauer-Stammtisch nach Köln-Höhenberg!

      ps: Wir lernen niemals aus..... Drum sucht Euch einen guten Lehrer!
    • Hallo Kurt,

      der Lasersatz hat leider einen kleinen Fehler.

      Daher schneide bitte die Reling an der gezeigten Stelle auf beiden Seiten das Schiffes durch und verschiebe die Teile wie gezeigt.
      Dann verbindest du die Reling so, das Handlauf und Knieleiste auf der selben höhe sind.



      Der Fehler entstand weil die Laserteile aus dem Bogen abgenommen wurden.
      Der Bogen wird an dieser Stelle aber durchgeschnitten.



      Gruß Christian
    • Hallo zusammen,

      Hui - da guck ich hier rein und seh gleich drei Dinge, die ich kommentieren möchte.

      Kurt, sehr schön gebautes Modell. Gefällt mir ganz ausßerordentlich. Habe die Zenit vor geraumer Zeit auch mal aus dem Bogen gebaut und weiß daher, dass der kleine Kahn es doch ganz schön in sich hat. Inzwischen sind die Relinge übrigens aus anderem Material und deutlich stabiler. Zenit war einer der ersten Lasersätze, den wir gemacht haben.

      Fritz, wenn ich mich richtig erinnere (bei mir sind die ganzen Binnen- und Seescheine und das kleine Hafenpatent auch schon eine ganze Weile her), dann gibt es den Rhombus bei der Binnenschiffahrt nicht. Auf See hingegen ist Ball Rhombus Ball das Zeichen für ein manövrierbehindertes Schiff - wurde glaube ich oben schon erwähnt. Die Manövrierbehinderung muss dabei nicht bedeuten, dass das Schiff einen Schaden hat, sondern durch die gerade durchzuführenden Aufgaben möglicherweise nicht in der Lage ist, frei zu manövrieren. Bein Nacht übrigens Rot Weiss Rot - entsprechend den Laternen auf der anderen Seite des Masts. Bei der Zenit ist diese Lichterführung fest installiert, weil sie naturgemäß ständig benötigt wird.

      Christian, vielen Dank für den Hinweis. Nun sind schon hunderte von diesem Lasersatz verkauft und wir wußten von diesem kleinen Fehler noch nichts. Wird bei der nächsten Produktion behoben. Wie gut, dass man das leicht beim Bau korrigieren kann.

      Viele Grüße
      Ben