Kontrollbau des 2.Klasse Schnellzugwagen von Albrecht Pirling im Maßstab 1:27

    • Hallo Andy und Horst. moin1 moin1

      Einfach ist es trotzdem nicht. Ich habe die gestrichelten Spitzen zwischen den einzelnen Dachstreifen nicht rausgeschnitten, sondern nur eingeschnitten. Vor allen Dingen passen die senkrechten Streben mit den Dachstreifen nicht übereinander. Jedenfalls in Richtung Ränder. Wenn ich die Spitzen rausgeschnitten hätte, hätte ich jede Menge offene Schlitze gehabt. Ist nicht einfach das Dach. Die Bilder zeigen das Dach unbehandelt. Das muß erst mal ne Nacht trocknen. Vielleicht werde ich es noch ein wenig mit Kleber tränken und dann den trockenen Teil mit der Feile sanft bearbeiten. Vielleicht auch noch mit Papier auffüllen. Jedenfalls die Mitte. Die Dachkonstruktion bei mir mußte ich von Mal zu Mal anpassen. Sorgfältig kleben. Erst ein kleines Stück Querstrebe rechts und links, dann jeweils ein Dachstreifen. Die Länge des Daches ist leider nicht gerade vorne bei der Falttür. Schön ist was anderes. Egal
      Na, es ist ja das erste Mal und bei der anderen Seite werde ich vielleicht etwas anders herangehen. Schaun mer mal, dann sehn
      mer schon. augenbraue1

      Viele Grüße Bernd. tschö1









    • Hallo Bernd,

      wobei es so schon wesentlich besser aussieht, als vorher!

      DAS sind die Teile, bei denen der Kartonmodellbauer unweigerlich an seine Grenzen stößt! Vielleicht wäre es auch eine Option gewesen, alles mit Finn-Pappe aufzufüllen und dann zu schleifen....

      Ich habe ehrlich keine Ahnung, was hier praktikabel sein könnte!
      Beste Grüße

      von Andy

      Lasst uns (k)leben!
    • HI Bernd,
      bei Schiffshecks sind ähnliche Rundungen zu machen - dort abgeschaut, würde ich die gestrichelten Flächen ausschneiden.
      Mit 80g-Papier hinterkleben und zusammenfügen - gibt eine recht glatte Oberfläche, die sich selbst fast genau rundet ( der Konstrukteur gibt das die i.R. gut vor )- erst dann auf das Spantengerüst kleben - wichtig: Die einzelnen Arbeitsschritte gut trocknen lassen..................

      herzlichst
      Bernd
    • HI Bernd,
      hast Du nun die schraff.Flächen als Klebelaschen genommen - oder sind sie abgeschnitten und Klebestreifen hinterklebt?
      Auf jeden Fall ergibt sich wohl die Rundung wie vermutet von selbst.D.h.: Die Konstruktion ist ok.
      Bei Verwendung der schr.Fl. als Klebelaschen erhälst Du immer eine unschöne Aufdoppelung - fällt hier bei dünnem Papier nicht so auf.
      Ich denke, Du bist auf dem Weg zu einem guten Dachabschluß daumen1

      herzlichst
      Bernd
    • Hi Bernd,

      mal eine etwas unorthodoxe Idee: Was ist, wenn Du auf die Spanten gewissermaßen als Klebehilfe so ähnlich wie im Schiffsmodellbau - hier vornehmlich bei den Unterwasserschiffen - eine Art Klebelasche aufbringen würdest?

      Da es ja ein Kontrollbau ist, kannst Du nicht improvisieren. Ansonsten würde ich Dir empfehlen, alles mit Finnpappe zuzumachen. Gewissermaßen so,wie es die Spanten vorgeben und dann schleifen, bis alles schön rund und ordentlich ist! Wie gesagt - geht hier leider gar nicht...
      Beste Grüße

      von Andy

      Lasst uns (k)leben!
    • Hi Bernd,

      das ist halt das Kardinalproblem beim Werkstoff Karton.

      Da müsste der Karton in zwei Richtungen gewölbt werden. Ich vermute mal, das schaffen wirklich nur Japaner.

      Aber ansonsten sieht das doch schon recht ordentlich aus! Wie schon mal geschrieben: Für ein privates Modell würde ich das auffüttern und schleifen. Geht beim Probebau nicht. Aber ist eine eindeutige Option.
      Beste Grüße

      von Andy

      Lasst uns (k)leben!
    • Hallo Bernd,
      sieht schon mal gut aus! daumen1
      "gut vorrunden ist auch so´n Zauberwort.................."
      Wie Andy schon bemerkte, gibt es für´s eigene Modell noch Möglichkeiten: Ich würde mit Holzspachtel (aus der Tube) fein überspachteln - schleifen und streichen. zwinker2
      Aber Dein Probebau zeigt eine gute verwendbare Konstruktion - und das ist so o.k. ja 2

      Für diesen Probebau, deine Mühe und Beharrlichkeit sollte Dir hier auch mal gedankt werden danke1 danke1

      herzlichst
      Bernd
    • Hallo Andy und Bernd. zwinker2

      Danke für Eure lieben Worte. Beharrlichkeit hat auch seinen Preis. Man kann dabei eine Hasskappe bekommen.
      Und wenn man dann nicht die Finger von der Problemsache läßt, kann man schnell einiges kaputt machen. Gewollt
      oder ungewollt. Ich weiß noch den Umbauwagen, wo ein Meteorit in Form einer Faust auf das Modell herunter krachte.
      Deswegen die Pausen und man muß was anderes machen, sonst wird der Kopf weich!
      Das Teil von Norm ist für jeden machbar und Albrecht kann die Wagen dem Handel übergeben. arbeit2

      Viele Grüße Bernd. pc3
    • Hallo liebe Leser. verlegen1

      Ich muß Euch sagen, das ich mich geschlagen gebe. Ich habe in den vergangenen Wochen
      mehrmals versucht, das Dachende zu bauen. Hat leider nicht geklappt. Ich lege erst mal eine
      größere Pause ein. traurig1
      Muß den Kopf frei kriegen und an was anderes denken. Ich melde mich wieder, wenn es weiter gehen sollte. kratz1

      Viele Grüße Bernd. streichel1
    • Hallo liebe Leser. daumen1

      Melde mich nach langer Abwesenheit zurück. Habe mir was neues ausgedacht, wie ich die Dachenden hin bekommen könnte.
      Ich werde hier an dieser Stelle noch keinen Hinweis darauf geben, weil ich erst ausprobieren will, ob es klappt.
      Gleichzeitig passiert dieses an zwei weiteren Wagen, die mir unser Albrecht entworfen und geschickt hat. Hoffentlich haut es diesmal hin. Bin guten Mutes. Stelle die beiden anderen Wagen im eigenen Fred vor. Drückt mir die Daumen. augenbraue1

      Viele Grüße Bernd. high five1
    • Hallo alle zusammen. flagge1

      Habe schon längere Zeit daran gedacht, die Fahrt wieder auf zu nehmen, es dann aber doch bleiben lassen.
      Jetzt bin ich seit einiger Zeit wieder zaghaft dabei und habe an dem Dachende weiter gearbeitet. Vier neue
      Dachenden sind entstanden, die ich mit Revell Farbe lackiert habe.
      Ich werde das erste Paar für den fast fertigen 2.Klasse Wagen verwenden, das andere Paar wird für den Silberling
      sein, auf den ich mich ganz besonders freue.
      Aber, mir ist ein Satz von Andy aufgefallen, den er vor zwei Jahren schrieb: Da es ja ein Kontrollbau ist, kannst Du
      nicht improvisieren.
      Da es ohne Improvisation nicht geht, müssen wir halt die Überschrift von Kontrollbau auf Baubericht ändern. Weitere
      Versuche wie in der Vergangenheit, werde ich an dieser Art Dachform nicht mehr angehen.
      Übrigens, es haben doch etliche Kartonmodellbauer diesen Wagen von unserem lieben Albrecht bekommen. Aber ich
      habe bisher kein einziges Bild eines fertigen Wagens gesehen.
      Ich werde also improvisieren und eine andere Herangehensweise bei dieser Art Dach ausprobieren. Das Ergebnis,
      ob wohl oder wehe, werde ich hier veröffentlichen. Hätte nie gedacht, das so ein Dach so´n Zirkus macht. arbeit2

      Viele Grüße Bernd. pc3


    • Hi Bernd,

      der Grund für den Zirkus ist eigentlich ein ganz simpler: Genau da stößt unser Werkstoff an seine Grenzen!

      Ein richtig rundes Dachende in dieser Form ist eigentlich nicht möglich, wenn man klassischen Kartonmodellbau betreiben will.

      Da Du ja jetzt anfangen willst, zu improvisieren, könnte ich ja mal meine Idee gucken lassen.
      Ich würde es so ähnlich anfassen, wie es auch im Messingmodellbau teilweise passiert: Schicht um Schicht übereinander kleben, und dann geilen, schleifen oder wie auch immer. Also die jeweilige Grundrissform der entsprechenden Schicht aus Finnpappe schneiden, übereinander kleben und dann alles am Stück nach guter Durchtrocknung und eventuellem Härten mit Sekundenkleber schleifen. Dabei mit Schablonen kontrollieren. Wenn man aber bei diesem Schleifen faktisch immer von Schicht zu Schicht arbeitet müsste die Form fast von selbst kommen. Dann ist zwar Bemalen dieses Endes und wahrscheinlich auch des Daches notwendig, aber einen Versuch wäre es sicher wert.

      Soweit meine 5 Cent....
      Beste Grüße

      von Andy

      Lasst uns (k)leben!
    • Neu

      Ich bin ja auch noch an dem Thema, das ist auch einer meiner Bauberichte, die auf Vollendung warten.
      Aber ich bin auch jetzt wieder dabei, hatte auch eine neue Abwicklung angefangen zu zeichnen. Dazu bald mehr.

      Das ist ähnlich wie mit der Nase der V200 - die schlummert auch noch. Aktuell habe ich da eine Form, die sieht ja nicht schlecht aus, aber ich bin noch nicht zufrieden damit.

      Wie Andy schon beschrieben hat, stößt da der Werkstoff echt an seine Grenzen. Das ist so wie Schülern das Integral beizubringen, mit zerlegen der Kurve in kleine Quader... man nährt sich der Form an, aber es ist und bleibt ein Kompromiss.

      Viel Erfolg wünsche ich Dir noch, das wird schon - versuche nicht 100% zu erreichen, das klappt nicht.
      Viele Grüße,

      Gunnar