Lotsenschoner Elbe 4 "Groden" (1906), Michael Bauer, 1:250

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    • Lotsenschoner Elbe 4 "Groden" (1906), Michael Bauer, 1:250

      Hallo Kartonmodellbauer,

      nach dem Tender von Wiwo1961 habe ich Geschmack am Maßstab 1:250 gefunden und da im Moment bei meinem Wettbewerbsmodell Saab 105 OE ein bisschen die Luft heraus ist, liebäugle ich seit langen mit einem Modell von Michael Bauer.

      Wie aus dem Titel unschwer zu erkennen ist, es handelt sich um den Lotsenschoner Elbe 4 „Groden“.



      Ich habe den Bogen letztes Jahr auf der GoMo in Wien direkt bei Michael Bauer erstanden und seither juckt es in den Fingern.
      Michael Bauers Modelle sind im Mitgliederverlag „MB“ für jedes Forumsmitglied leicht zu beziehen.

      Zum Bogen selbst:
      auf 3 A4-Blättern (eines mit Rückseitendruck) sind die meisten Bauteile schön gruppiert und sehr schönem Druck zusammengefasst.
      (Fotos verzerrt!)





      Auf einem weiteren A5-Bogen befinden sich Schablonen für die Wanten und die Masten und sonstigen Rundhölzer.
      Die Segel sind im Zweiseitendruck vorhanden und eine kleine braune Karte mit einer großen Anzahl Blöcke (mehr als benötigt).



      Weiters gibt es neben dem Deckblatt, einer geschichtlichen Abhandlung, zwei Seiten allgemeine Bauanleitungen, zwei Seiten Übersicht über Michael Bauers Modelle auch eine 10-seitige, ausführliche, reich bebilderte Bauanleitung, die keine Wünsche offen lässt!





      Mit einem Wort – vorbildlich! klasse1 dafür1
      Der Druck ist so schön, dass ich von meiner Gewohnheit, vom Scann zu bauen, abrücke und den Bogen direkt anschneide.

      Ein kurzer historischer Abriss (aus der Bauanleitung):

      „Auftraggeber war die freie Hansestadt Hamburg. Heimathafen der Groden war Cuxhafen. Die Kennung war WBRJ. Der Schoner war auf der Station Elbe 4 eingesetzt.
      1929 wurde die Groden bei einer Versteigerung in Cuxhafen an Th. Jacob aus Wesermünde verkauft.
      Ab Februar 1934 wurde das Schiff unter dem Namen „Goden Wind“ zum Fischfang in der Nordsee vom neuen Eigner Johann Siefert Fock aus Finkenwärder eingesetzt. Es erhielt die Nummer HF315.
      1939 beschlagnahmte die Kriegsmarine das Schiff und verwendete es als Vorpostenboot „P 10“ an der französischen Küste.
      Das Ende kam durch einen Bombentreffer Ende 1943 bei Brest.

      Die Groden war der letzte Vertreter der hölzernen Lotsenschoner.
      Das Modell stellt den Bauzustand 1906 dar.
      Groden ist ein Stadtteil von Cuxhaven (korrigiert: Cuxhaven mit "v" und ohne "f" les1 ) und liegt östlich von Ritzebüttel. Weitere informationen zu Groden findet man in Wikipedia.de.“

      Technische Daten (aus der Bauanleitung):

      „Baujahr 1906
      Stapellauf 02.10.1906
      BauwerftPeters Werft, Wewelsfleth
      Bau-Nr. 79
      LüA 27,35 m
      LPP 24,40 m
      Breite 6,25 m
      Raumtiefe 3,20 m
      Seitenhöhe 3,55 m
      Tiefgang achtern 2,90 m
      Aufkimmung ca.35°
      Bruttotonnage 82,68 t"
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Frisch ans Werk! freu1

      Die Spanten werden gedoppelt und nach dem Trocknen ausgeschnitten,





      Die Bodenplatte klebe ich mit Fotokleber (ablösbar) auf eine Glasplatte. Dann kommen zuerst der Längsspannt und dann 8 (zweiteilige) Querspanten. Nun muss alles wieder trocknen.





      Das Spantengerüst muss ich ein bisschen mit Schleifpapier trimmen.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Servus Andreas,

      da belege ich doch gleich mal den besten Platz im Lehnstuhl zum zuschauen.
      Wenn du mir nicht geschrieben hättest, daß du nach dem Tender den Schoner bauen möchtest, hätte ich die Gröden als Interimsfrustbewältigungsmodellweildasclubmodell2017nichtimpostkastenist angeschnitten.

      So freue ich mich auf deinen Baubericht.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • Servus Wolfgang,

      wer zuerst kommt, mahlt zuerst! Also schön breit hingepflanzt, Beine ausgestreckt und zugeschaut! hüpf1

      Es ist immer ärgerlich, wenn die Postzusteller so wertvolle Sendungen verschlampen. Vielleicht kommt das Clubmodell doch zum Vorschein.
      Du kannst die Groden aber getrost anschneiden, ich betrachte das nicht als Konkurrenz. Michael Bauers Modelle sind es wert, gebaut zu werden. Für dich ist das wahrscheinlich eine Fingerübung auf gehobenem Niveau.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Servus Andreas,

      die Post war diesmal nicht schuld, eine Liste war im Verlag nicht aktualisiert worden, aber das ist geklärt und das Clubmodell ist inzwischen bei mir eingelangt - im soliden Kartonumschlag - direkt von HMV versendet.

      Parallelbau ist nicht so ideal, ich habs damals beim Tegetthoff gesehen.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
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      Fritz Grünbaum, 1934
    • @ Servus Wolfgang,

      dann ist alles in schönster Ordnung und du hast genug zu schneiden. Viel Freude mit dem Clubmodell!

      @ Servus Freto,
      der Schoner ist wirklich sehr schön und hat mich vom ersten Augenblick an gefangen. Auf #youtube gibt es einige wunderbare Videos von der Elbe 5.
      Danke dir!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Heute ging es nur langsam voran.
      Nach leichtem Nachschleifen des Spantengerüsts habe ich Schandeckel 13 und Bordwand 12a samt Zubehör ausgeschnitten. Den sehr dünnen Schandeckel sauber zu schneiden erfordert eine ruhige Hand. Zuerst den Innenteil und dann schön langsam rundherum. Am Innenteil sind die Schablonen für die Leuwagen, also nicht wegschmeißen!



      Die Bordwand 12a bereitet keine Probleme. Die Klüsenverstärkungen 12b und die Klüsen selbst stanze ich zuvor mit einem 0,8 mm-Stanzstift aus. Die Skegverkleidung 12b wird zweimal gerillt.



      Nun wird das Deck 11 auf das Spantengerüst geklebt. Ich habe dieses vorher von der Glasplatte gelöst, um es schleifen zu können.

      Das Deck muss vorne genau mit dem Längsspant anschließen. Zum Trocknen beschwere ich es mit einem Sanitäts-Gelkissenund einigen Eisengewichten.

      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Hallo Andreas

      Das ist ein wunderschönes Modell, das mir bisher irgendwie entgangen, bzw. seit mein Interesse an Seglern gewachsen ist, nicht mehr präsent war. Da kommt eine geballte Ladung an Kleinstteilen und Takelage auf kleinstem Raum (11cm Länge, wenn ich richtig gerechnet habe?) zusammen. Da nehme ich gleich mal den Platz neben Wiwo ein, falls der noch frei ist!

      Ich bin gespannt, was Du daraus zauberst und freue mich, dabei zu sein! Viel Spass!

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Hallo Andreas,

      da hast Du Dir ja wirklich ein schönes Modell ausgesucht und ein Modell von Michael Bauer ist es immer wert einmal gebaut zu werden. Ich selbst habe zwar noch nie eines gebaut, doch man hört nur gutes von seinen Werken. Die "Groden" hat schon mehrmals auf meinem Plan gestanden und sein neustes Werk reizt mich immens. Da ich eines seiner Modelle noch im Urzustand bei mir liegen habe, weiß ich auch, wie toll sie gestaltet sind.

      So werde ich also Dein nicht immer stiller Begleiter sein und schauen für den Fall, dass ich doch einmal dazu komme etwas von Michael Bauer anzuschneiden.

      Gruß
      Fritz
    • @ Servus Peter,
      schön dass du mit von der Partie bist. Neben wiwo ist sicher genug Platz! hüpf1
      Michael Bauer hat wunderschöne Modelle entworfen, die du dir bei unseren Mitgliederverlagen ansehen kannst. Da ist sicher das eine oder andere für dich dabei.

      @ Servus Fritz,
      ich freue mich sehr, auch dich unter den Zuschauern zu wissen! freu1
      Wenn du vom Takeln einmal genug hast, schneide zwischendurch zur Entspannung eines von Michael Bauers segellosen Modellen an. Es zahlt sich aus!

      Danke, euch beiden! daumen1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Buddys Kartonuniversum
    • Buddy schrieb:

      Heimathafen der Groden war Cuxhafen
      Moin Andreas ... happy 2

      Besserwisser Modus an:


      Wie "Wilhelmshaven, oder Bremerhaven",
      alles bekanntlich Nordsee Hafenstädte,
      schreibt sich auch "Cuxhaven" , mit dem hinteren "haven" auch mit "v"......

      Warum das ?

      Weil hier das Wort "Hafen" mit "fffff", aus dem Niederdeutschen, dem Plattdeutschen genommen wurde,
      und im Plattdeutschen (was ich selber noch sprechend einigermassen beherrsche... grins 2 )
      der "Hafen" mit "v" geschrieben wird, also "Haven", also "Cuxhaven".... happy 2 daumen1 tanz 2

      Das "Groden" ein Stadteil meiner Stadt ist, ist richtig
      und man passiert immer, von der Autobahn kommend, wenn man stadteinwärts fährt, dann den Cuxhavener Stadteil Groden !

      Mit lieben Grüssen aus der Hafenstadt Cuxhaven !!! matrose1

      Besserwisser Modus aus
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Na, wenn der Andreas über seinen Modellbau berichtet schaue ich doch gerne zu. Zumal diese Lotsenschoner – es gab einst eine ganze Reihe davon – zu meinen Lieblingsschiffen zählen. Hier in Hamburg hat sich die No. 5 ELBE erhalten. Ein herrliches Schiff über das ich mich immer freue wenn es unter Segeln die Elbe längs kommt...

      Viel Spaß beim bauen und berichten,

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • @ Servus Holger,

      jetzt weiß ich auch, warum es im Lied: "Knockin' on Ha(e)vens Door", heißt! laola1

      Wer nach Cuxhaven kommt, kommt in den Himmel! high five1

      Ich finde das Plattdeutsch übrigens sehr schön und gerade die Seemannssprache ist ja voll mit plattdeutschen Begriffen. Manchmal schalte ich im Fernsehen auf NDR zum Ohnsorg-Theater, um den Dialekt zu hören.


      @ Servus Klaus;

      ...und gebaut hast die No.5 Elbe auch schon. ja 2
      Deinen Baubericht habe ich damals mit großem Interesse verfolgt und werde ihn auch für mein Modell nutzen. Obwohl ich meine, dass mit Michael Bauers Bauanleitung nichts schief gehen kann.
      Auf #youtube gibt es einige tolle Videos von diesem schnittigen Schoner, der auch schon um Kap Hoorn gefahren ist. segeln1

      Ich freue mich, dass ihr beide dabei seid! freu1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • @ Servus Klaus,

      danke für diesen schönen Link!

      @ und danke für die vielen Likes! ich habe etwas den Überblick verloren! happy 2


      Als ich heute im Baumarkt neue Klingen für meinen Olfa-Cutter besorgen musste, bin ich über etwas gestolpert und wär beinahe schwer gestürzt. Zum Glück konnte ich das mit Müh´ und Not verhindern. Das „corpus delicti“ habe ich gleich mitgenommen.



      Es wurde schließlich zum Schneiden von Unmengen 80g-, 120g- und 160g-Papiers Finnpappe, Graukartons, Bristolkartons und anderen wichtigen Bastelutensilien verurteilt.


      Das Deck ist gut angetrocknet und schmiegt sich schön an die Spanten.



      Nun geht es an die Bordwand. Die Bauanleitung empfiehlt am Heck zu beginnen und zuerst nur bis zum letzen Spant Nr. 3 die Bordwand anzukleben. Gleichzeitig am geschwungenen Längsspant und am Deck.



      Die konkave Heckpartie ist etwas fizzelig. Ich behelfe mir mit eine nicht zu stark klemmenden Wäscheklammer und gerundetem Karton. So schmiegt sich das Heck sauber an den Längsspant.






      Nun soll die Skegverkleidung12 am senkrechten Teil des Längsspants angeklebt werden und anschließend nur an der Bodenplatte.

      Ich habe das zuerst nicht verstanden, weil am Längsspant der Skeg schwarz angedruckt ist und ich der Meinung war, Teil 12 sollte diesen schwarzen Bereich abdecken. Dann hätte es aber ein Loch zwischen Bordwand und Bodenplatte gegeben.
      Ein Baubericht im Nachbarforum hat mich aufgeklärt und dann war auch die Bauanleitung klar verständlich. Manchmal braucht man seine Zeit! denk1


      Auf den Markos sieht die Stelle fürchterlich aus, aber im Originalist das kaum zu erkennen.




      Die restliche Bordwand schmiegt sich perfekt an das Spantengerüst an, wobei ich nur an der Bodenplatte und am Deck anklebe. Die Spanten klebe ich nicht, weil ich befürchte, das durch den Kleber die Bordwand weich wird und die Spanten durchdrückt. Am Spant 4 backbords ist leider ein kleiner Knick zu sehen.

      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Am Bug wird es mit der Länge knapp. Ich denke aber, dass der breite Steven die Lösung ist.
      Den Bugraum färbe ich schwarz. Zugeklebt wir am Bug erst, wenn der Steven fertig ist.





      Die Teile 14, Vordersteven und Ruder müssen vervierfacht werden. Um die Passgenauigkeit prüfen zu können, gibt es zwei Durchstichpunkte. Erstklassig!



      Ich möchte hier anmerken, dass ich hier über meine Schwierigkeiten berichte und keineswegs über den Bogen unke. Der ist äußerst passgenau und super konstruiert. Ich möchte lediglich Nachbauern helfen, meine Fehler zu vermeiden.

      Zum Beispiel ragt bei mir die Bordwand am Heck etwa 1 mm über das Deck hinaus. Sie ist mir am Skeg etwas zu hoch gerutscht.



      Daraus könnte natürlich die knappe (nicht zu kurze!) Länge am Bug herrühren.





      Damit ist´s genug für heute!
      Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden! hallo1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Servus Andreas,

      falls dir die Konstruktionsweise und das Anbringen der Bordwand irgendwie bekannt vorkommen sollte, naja, ich hab damals bei der Konstruktion des Tenders bei Michael ordentlich "abgeschrieben". lala1

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
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      Fritz Grünbaum, 1934
    • Grüß dich, Wolfgang,

      Ich weiß! Du hast es in deinem BB geschrieben.
      Gute Konstruktionen können gar nicht oft genug kopiert werden. dafür1
      Ich bin wirklich verblüfft, wie gut sich die Abwicklung der Bordwand an das Spantengerüst anschmiegt. Das ist hohe Konstrukteurskunst! Vom Feinsten!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Servus Ludwig,

      meine Seele ist eindeutig bei den Segelschiffen. Die anderen Modelle sind mir nur dazwischen gekommen und wie ich mich kenne, wird dieser Zustand auch in Zukunft anhalten.
      Aber es wird immer wieder auch Schiffe geben. Auf die "Groden" freue ich mich seit der GoMo 2017. ja 1

      Danke dir und schön, dich dabei zu haben!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Zwischendurch beschäftige ich mit den Decksaufbauten: einer Toilette (20) am Heck (die Toilette hat eine etwas eigenwillige Form, weil sie am Schanzkleid am Heck angebracht ist),



      einerOberlichte (22), zwei Niedergängen (achtern 23 und vorne 24)



      und einer Luke (21).



      Zuerst muss ich alles ausschneiden beziehungsweise ausstanzen. Hierbei bereiten mir die vier kleinen, runden Fenster am Lukendeckel unerwartete Probleme. Immer wieder verrutscht der Stanzstift und ich muss diesen kleinen Teil mehrmals bauen. Neben stanzen versuche ich es mit bohren und durchstechen, aber erst als ich ein mit Sekundenkleber gehärtetes Papier verwende, gelingt es mir, saubere Löcher zu stanzen.






      An und für sich bilden die Kleinteile keine Probleme, nur sind sie für mich schon sehr klein. Die Fenster an der Toilette, am Lukendeckel und der Oberlichte verglase ich. Mit Fensterkuvertfolie verglase ich die kleinen Löcher und gieße sie dann mir klarer Windowcolour aus.

      Die beiden Niedergänge sind einfach zu bauen. Ich verfeinere nur die Schienen für den Deckel mit sehr schmalen, schwarzen Papierstreifen.

      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Der Vordersteven und das Ruder sind auch fertig, wobei das Ruder erst später angebracht wird.



      Mir lässt der große Überstand der Bordwand am Heck keine Ruhe, sodass ich mich zu einer Radikalkur entschließe. Ich nehme die Bordwand wieder komplett ab, korrigiere den Sitz am Heck und bringe sie anschließend wieder an. Siehe da, auch am Bug passt alles viel besser. hüpf1



      Ungeduldig bringe ich gleich den Vordersteven an, um ihn gleich wieder abnehmen zu müssen. Zuerst muss der Schandeckel auf das Deck geklebt werden, dann erst der Steven, dessen „Nase“ auf dem Schandeckel zu liegen kommt.





      Ehe ich das Schanzkleid 16a aus dem Bogen schneide, stichle ich die sechs Wasserpforten und die beiden Klüsen am Heck aus. Diese werden durch die beiden Teile 16b verstärkt.



      So sieht die Groden zurzeit aus. Die Decksaufbauten sind nur provisorisch aufgesetzt.

      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Servus Andreas.

      Der Rumpf des Schoners mit seinen Aufbauten schaut super aus. beifall 1
      Ich verwende zum Stabilisieren von solchen Teilen, bei denen die Stanzstellen so nah beisammen liegen, dünnflüssigen Plastikkleber.
      Der Vorteil, die so behandelten Stellen unterscheiden sich farblich nicht von unbehandelten.

      Liebe Grüße

      Wiwo
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    • Hallo Andreas,

      welche Metamorphose - Du hast Dich vom Flugzeug- und Automodellbauer zum Schiffsmodellbauer verwandelt. Wie wir alle sehen können, mit großem Erfolg. Herzliche Gratulation zum bisher Gezeigten (Diorama mit Wiwos Tender und natürlich auch der laufende Baubericht). Besonders imponiert mir, wie Du als Binnenlandratte mit maritimen Fachausdrücken jonglierst.

      Weiterhin viel Spaß und Erfolg
      Ernst
    • Vielen Dank für diese voll motivierenden Kommentare! Das geht runter wie Honig! danke1 freu1
      Thomas, Dieter und Holger, danke für die Likes! daumen1

      @ Servus Wolfgang,
      ich habe ein Fläschchen Revell Plastikkleber stehen, aber dieser ist zu einem Gel eingedickt! kratz1
      Keine Ahnung, ob man den wieder verflüssigen kann? Mit Aceton vielleicht? Sonst muss ich mir wieder einen besorgen.

      @ Hallo Tommi,
      das freut mich, das du dich unter dieZuscher mischst!

      @ Servus Ernst,
      eigentlich baue ich quer durch den Gemüsegarten, was mich halt gerade interessiert. Der Tender ist übrigens nicht mein erstes Schiff. In meinem Kartonuniversum findest du die Bireme von Schreiber, die mein erstes Modell hier im Forum war. Allerdings war der Tender das erste in 1:250.
      Mit historischen Schiffen beschäftige ich mich schon lange, allerdings nur theoretisch. Hier gibt es schon einige Speziallisten, denen ich nicht das Wasser reichen kann. Aber ab und zu einen "wichtigen" Kommentar anzugeben, dafür reicht es manchmal. lala1
      Deine alten Schneidmatten leisten mir übrigens wertvolle Dienste beim Stanzen. prost2

      @ Servus Holger,
      wenn dir mein kleiner Schoner gefällt, freut's mich umso mehr! danke 2
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • @ Servus Udo,
      da tust du gut daran! segeln1

      Michael Bauer hat den Schoner wunderbar konstruiert (und das Deck hat keine Plankenstöße lala1 )
      Ich freue mich, dass du vorbeischaust und dich der Baubericht zum Ordern anregt!


      Nun die letzten Arbeitsschritte für heute:
      An Deck habe ich Kleinteile (15a-e, Lager für Spill und Versatzboote, Basis für Komdüsenschornstein und diverse Klüsenverstärkungen) angebracht.



      Dann kam das Schanzkleid an die Reihe. Vom Heck nach vorne wurde es stumpf auf die Bordwand geklebt. Der Schandeckel bietet zudem ein gutes Lager. Um das Schanzkleid mittig auszurichten, ist das Hamburger Wappen sehr hilfreich. Die Länge passt perfekt, obwohl der letzte Zentimeter zurzeit noch nicht befestigt ist.







      Die Decksaufbauten sind wieder nur lose auf das Deck gestellt.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Servus Andreas,

      der Druck der Bug und Heckzier ist wunderschön, sieht man erst so richtig in der Nahaufnahme.

      Den Revell-Kleber mit Aceton verdünnen funktioniert leider nicht.
      Das Zeug wird dann klumpig. Ich fürchte du brauchst einen frischen Kleber.

      @Udo: Unbedingt kaufen! Der Bogen ist ganz und gar deine Kragenweite! ja 1

      Liebe Grüße

      Wiwo
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    • @ Thomas, danke für die Daumen!

      @ Servus Wolfgang,
      der ganze Bogen ist sehr schön gedruckt. Meine Scanns sind meilenweit entfernt.
      Bei der Bug- und Heckzier überlege ich, ob und wie ich sie plastisch darstellen kann. Ich möchte sie aber nicht verschlimmbessern. Wenn mich meine Versuche nicht überzeugen, lasse ich es bleiben.

      Was den Kleber betrifft, habe ich mir fast gedacht, dass verdünnen mit aceton nicht funktioniert. Der Kleber riecht auch ganz anders. Gut zu schniefen! tanz 2 haue 1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • servus_1 , zusammen!

      Zwischendurch versuche ich mich an den Versetzbooten der Lotsen (30a-e), da ich so etwas noch nie gebaut habe. Natürlich probiere ich vorerst nur die beiden Boote vom Sicherheitsscann. Ich tue gut daran, wie ich sehr schnell bemerke.

      Der größere Teil neben dem Ruder über dem Heckspiegel ist mir ein Rätsel.

      Weil ich beim ersten Versuch die Duchten 30c nicht härte, wird das kleine Boot ziemlich verzogen.



      Ich studiere noch einmal die Bauanleitung und nun wird mir auch die Funktion des rätselhaften Teiles klar, den ich vom Rumpf 30a vor dem Steven abgeschnitten habe. Das war ein Fehler!

      Dieser Teil bleibt dran, bis das Boot fertig ist. Erst dann wird er entlang des Stevens abgeschnitten und so der Vordersteven schön geformt.



      Beim zweiten Versuch forme ich den Rumpf gut vor und setze die Bodenbretter ein. Die Duchten werden vor dem Einkleben mit Sekundenkleber gehärtet und sind nun wesentlich einfacher in den Rumpf zu kleben. Nun noch den Heckspiel ankleben und das ebenfalls gehärtete Ruder ausschneiden und anbringen. Nach dem Trocknen wird der Papierstreifen vom Steven abgeschnitten und fertig ist das zweite Übungsversetzboot.





      Als nächstes werden vom gedoppelten Streifen 17&18b sechs schmale Streifen(18b) abgeschnitten und als Scheuerleisten zum Schutz des Schanzkleides vor den Versetzbooten angebracht. Die Scheuerleiste 18 des Rumpfes folgt später.

      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Der Rumpf kommt wieder auf die Glashelling, wird mit Fotokleber angebracht und zum Trocknen beschwert.

      Fertiggebaut wird der Rumpf dann als Containerschiff! raus1

      Es ist Zeit die Schanzkleidstützen anzubringen.
      56 Stück mit 3,3 mm und 7 Stück mit 4,3 mm. schwitz1
      Ich mache es mir einfacher: vom Streifen 17 schneide ich rund 15 schmale, lange Streifen ab und teile dann 17 der Länge nach. Nun schneide ich von dem etwa 5mm breiten Streifen rund 70 Stück kurze Streifen ab.



      Dann beginne ich am Heck mit den langen Stücken und arbeite mich dann bis zum Bug vor. Das ist eine meditative Arbeit. Wenn alles gut trocken ist, länge ich die Streifen mit der Bordwand ab.





      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

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    • Servus Andreas,

      mit längeren Stücken die Schanzkleidstützen (eigentlich hochgezogene Spanten) einzukleben und dann abzuknipsen, ist meiner Meinung nach die wesentlich entspanntere Bauweise, als winzige Fiezelstückchen mit der Pinzette an Ort und Stelle festzukleben.

      Schaut einfach gut aus! Saubere Arbeit. beifall 1
      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • Moin Andreas!
      Das wird ein wunderschönes Modell, und Deine Bauweise wird dem tollen Bogen völlig gerecht. Klasse! daumen1 daumen1 daumen1 Zu Deiner Bauweise hat Wiwo schon alles gesagt.
      Was Bug- und Heckzier angeht, bin ich allerdings skeptisch (lasse mich von Dir aber gerne korrigieren): gerade die Bugzier würde ich mir zumindest händisch überhaupt nicht zutrauen. Ein Laser dürfte bei der Bauteilgröße auch an seine Grenzen stoßen und anfangen, "stufig" zu schneiden (was man allerdings auch nur wieder im Makro sieht) - blieben Ätzteile, die natürlich gleich den "richtigen" Metallglanz hätten - aber da würde ich dann doch vor den Kosten zurückschrecken. Ich würde es so lassen, der Druck ist sehr schön!
      Viele Grüße
      Heiner
    • @ Servus Wolfgang,

      bei deinem Tender habe ich es so gemacht und die Methode ist wirklich ökonomisch. Hier sind die Stützen aber gedoppelt und am Schandeckel sind quadratische Markierungen, mit etwa 0,5 mm Seitenlänge. Die Stützen müssen daher genau angebracht werden. Da bleibt nur die Pinzette, auch wenn die Streifen über die Bordwand hinausreichen.

      Etwas anderes hat mich stutzig gemacht: Schanzkleidstützen als verlängerte Spanten!? denk1
      Ich hatte von Fotos und Videos eher den Eindruck, dass diese Pfosten eingepasst sind und nicht aus dem Rumpf herauswachsen. Im Mondfeld wurde ich dann fündig:

      Bei Kriegsschiffen, die wesentlich massiver gebaut sind, wachsen die Schanzkleidstützen aus dem Spant und wurden sowohl außen als auch innen beplankt (darum sind die Stückpforten so dick).

      Bei Handelsschiffen schließt der Schandeckel die Spanten nach oben in Deckshöhe ab und darauf kamen nun die Schanzkleidstützen, die nur außerbords verplankt wurden, weshalb sie auch zu sehen sind.

      Somit stimmt auch die Nomenklatur wieder: der Schandeckel schließt die Spanten ab. Auf Kriegsschiffen gibt es diesen nicht, bzw. wäre er das, was bei Handelschiffen die Reling ist. Der Wassergang ist hingegen bei beiden Schiffstypen vorhanden.
      les 3 les1 les 3 les1 les 3 les1 lala1 lala1 lala1

      @ Servus Heiner,
      ha, ha, skeptisch bin auch! Darum reizt es mich ja!
      Aber du hast völlig recht, man kann ein Modell mit zuviel supern auch verhunzen. Deshalb werde ich die Bug- und Heckzier auch nur verfeinern, wenn ich mit dem Ergebnis zufrieden bin. arbeit2

      @ Servus Ludwig,
      leider habe ich mir einen schrecklichen Virus eingefangen - nennt sich "1:250er"! krank1
      Mir macht die Beschäftigung am Basteltisch gerade unglaublich viel Freude.
      Wenn die "Groden" bis zur GoMo fertig wird, umso besser. Aber ich lasse mich dadurch nicht stressen. kaffee1

      @ Wolfgang, Heiner, Ludwig und Klaus,
      vielen Dank für eure anerkennenden Beiträge! Das tut richtig gut und steigert das Vergnügen! knuddel1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
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