Lotsenschoner Elbe 4 "Groden" (1906), Michael Bauer, 1:250

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    • @ Servus Holger, siehe Beitrag 39, letzte Zeile! hüpf1 Vielen Dank!

      Die schmale, lange Scheuerleiste 18 wir ausgeschnitten (3x!), dann die dreiteilige Reling 19a-c und schließlich die Oberreling 31a-c. Das ist etwas mühsam, weil durch die Lampen doch immer wieder Schatten entstehen, welche die feinen Linien verschwimmen lassen.



      Als nächstes zwicke ich die überstehenden Schanzkleidstützen ab. Sie müssen etwas nachgeschliffen werden, wobei ich einige beschädige. Durch das Doppeln und wahrscheinlich durch das Papier selbst, entstehen Schichten, die sich bei der Scherbelastung lösen, obwohl ich satt mit Weißleim gedoppelt habe. Also heißt es reparieren.



      Die Scheuerleiste klebe ich schrittweise an und lasse den Leim immer etwas anziehen, ehe ich weiterarbeite. Auch das fordert mich mehr, als mir leib ist. Die schmale Leiste soll ja den Spalt zwischen Bordwand und Schanzkleid abdecken, aber der Spielraum ist sehr eng. Letztlich bin ich aber sehr zufrieden.




      Zwischen den Trockenphasen beginne ich, die Reling zu montieren und beginne am Heck. Dieser Teil 19a reicht bis etwa mittschiffs. Dann ist ein Stück des Schanzkleides relingsfrei, weil hier die Davits für die Versetzboote der Losten ihren Platz finden. Vom Bug aus werden die Relingsteile 19b+c angebracht.







      Das ist für heute soweit alles. Für die Oberreling, die hochkant auf die Reling gesetzt wird, brauche ich ausgeruhte Augen. cool2
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Hallo Andy

      Was zum Bau von meinen Vorrednern gesagt wurde unterschreibe ich zu 100%.
      Was ich gerne noch erwähne sind Deine Fotos. Sie sind ein Genuss zum Betrachten. Kein Chaos auf dem Tisch was ablenkt, Helligkeit und Schärfe der Bilder optimal und die Glasplatte als Untergrund empfinde ich als ganz besonders angenehm.
      Danke für die Mühe!

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

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      Meine versemmelten Werke
    • Hallo Andreas

      Buddy schrieb:

      Ich studiere noch einmal die Bauanleitung und nun wird mir auch die Funktion des rätselhaften Teiles klar, den ich vom Rumpf 30a vor dem Steven abgeschnitten habe. Das war ein Fehler!

      Dieser Teil bleibt dran, bis das Boot fertig ist. Erst dann wird er entlang des Stevens abgeschnitten und so der Vordersteven schön geformt.
      ja, das ist die gleiche Bauweise wie bei den WHVlern
      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen

      --------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Früher oder später, aber gewiss immer wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selbst ist. (Johann Heinrich Pestalozzi)
    • @ Servus Roland, danke für die Blumen! Blume 2

      @ Grüß´ euch, Fritz und Thomas, und vielen Dank!

      @ Servus Peter,
      Markros haben Vor- und Nachteile. Die Nachteile sind, dass sie Fehler zeigen, die mit freiem Auge nicht zu erkennen sind und der Vorteil, das sie das Drumherum nicht zeigen. Mein Arbeitsplatz ist geordnetes Chaos! sauber1
      Die Glasplatte habeich in erster Linie als Helling, weniger als Fotountergrund, aber die Spiegelungen haben sicher ihren Reiz.
      Auch dir meinen herzlichen Dank!

      @ Servus Hans-Jürgen,
      ich kann den Neuling im Schiffbau nicht verleugnen!
      Es ist aber auch sehr befriedigend, wenn man hinter die Geheimnisse einer Konstruktion kommt. holmes1
      @ Servus Holger,
      jetzt muss ich wohl auch WHV- und HMV-Bögen anschneiden. Einige habe ich sowieso im Auge!

      Allen Likern meinen herzlichen Dank! Ich freue ich über jedes einzelne sehr!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Die Obereling bringe ich doch etwas später an.
      Als nächstes mache ich mich an das Pumpspill. Es besteht aus 23 winzigen Teilen und soll fertig so ausshen



      Einige Teile habe ich mit Sekundenkleber gehärtet. Sie werden später übermalt.

      Kleinteilorgie!



      Nach der Mikroschnippselei, Kantenfärben ( frech 5 ) und dem Versuch,die Teile auf der Drahtachse in der richtigen Stellung zusammenzukleben, brauche ich eine Pause! sommer1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • @ Ingo ud Dieter (Didibuch) vielen Dank für die Daumen! daumen1

      @ Servus Fritz,
      die Kleinteile sind eine neue Erfahrung für mich und da es ohne Lupenbrille nicht mehr geht, ist es sehr anstrnegen für die Augen, längere Zeit zu arbeiten. Da ich (noch) keine Tageslichtlampe habe, tut das ein Übriges. Bisher hat mich das nicht gestört.

      @ Hallo Dieter,

      Mueller1950 schrieb:

      MB-Modell heißt ja nicht unbegründet

      Mikroskop-benötigt-Modell...
      Der ist gut! happy1 lach 2
      Es trifft aber den Nagel auf den Kopf!
      Herzlichen Dank!


      Da mich heute eine schwere Erkrankung auf das Sofa wirft (meine "beste Ehefrau von allen" meint abfällig:
      Männerschnupfen! ), bringe ich heute nichts weiter:
      Die Nase rinnt, das Auge tränt! krank1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Ahoi @Buddy , erst heute entdecke ich deinen fantastischen Baubericht. Spät, aber nicht zu spät, will ich doch hoffen, denn hier gibt es ja noch einiges zu tun. Also für dich - uns bleibt das staunende Zuschauen vorbehalten. happy 2

      Allein dieser piepselige Maßstab nötigt mir immer wieder den höchsten Respekt ab. Und dann das alles in so einer Präzision und Akkuratesse - Hut ab! ja 2

      Ich freue mich schon auf die baldige Fortsetzung deines Bauberichtes und wünsche bis dahin gute Besserung. Hinsichtlich der üblichen Lästereien von wegen "schwere Männergrippe" und so hast du mein volles Mitgefühl - hab ich mir vor wenigen Tagen im Kollegenkreis auch anhören dürfen. frech 4 Aber über sowas stehen wir doch, gelle? zunge 1 grins 3

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1 (Jetzt neu: Reisebericht vom Frühjahrssegeln 2018.)
    • @ Servus Bonden,
      und ich dachte schon, der Kelch geht an mir vorüber! happy1

      Nein, nein, ich freu mich riesig, dass du hier dabei bist und hoffentlich genügend fachmännische Kommentare abgibst. prost2

      Momentan komme ich nur langsam voran. Es fehlen ein paar Materialen, so zum Beispiel Draht mit 0,08 mm für die Ankerkette und feines Garn für die Takelage. Ich habe nur Serafil mit 0,07 mm.
      Außerdem sind zurzeit viele Dinge gleichzeitig zu erledigen. sauber1

      @ Servus Ralf,
      auch über deinen Besuch freue ich mich sehr! daumen1
      Um diesen Maßstab habe ich immer einen riesigen Bogen gemacht, bis ich mit dem Tender von Wiwo auf den Geschmack gekommen bin. Aber die vielen Kleinteile sind eine echte Herausforderung.

      Danke, euch beiden !
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Buddy ()

    • Nur ein paar Bilder.
      Das Spill ist noch nicht angeklebt, weil zuerst die Ankerkette, die ich noch besorgen muss, herumgewickelt werden muss. Die Teile sind also nur zur Passprobe an Deck.







      Das war´s schon wieder! hallo1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • @ Wolfgang und Klaus, danke euch!

      Das mit dem feinen Draht ist gerade mein Problem. Meine dünnster ist 0,25 mm und der ist zu dick.
      MB empfiehlt 0,08 mm für die Ankerkette. Ich war gerade im Baumarkt und haben mir einen Meter Telefonkabel mit Litzendraht besorgt und hoffe, dass die einelnen Litzen halbwegs passen. Muss erst messen. Mit ein bisschen massiverer Kette kann ich leben!

      Ich brauche ja nichts überstürzen! sommer1

      Außerdem habe ich mir Revell Contacta professional zum Härten besorgt. Das muss heute oder morgen ausprobieren. Der Sekundenkleber hinterlässt leider Verfärbungen und unschönen Glanz.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • @ Hallo Holger, freut mich!


      Das sind meine Feindrahtquellen: ein Telefonkabel mit Mantel (links) und ein Litzenkabel. Der Mantel liefert 0,09 mm Draht und die Litze 0,18 mm:



      Daraus habe ich zwei Ankerketten gedrilt und zum Vergleich mit meinem Erstversuch aus 0,3 mm-Draht verglichen:



      Jetzt brauche ich eure Hilfe!
      Welche Kette passt am besten?

      Links 0,09 mm, Mitte 0,18 mm und rechts 0,3 mm (bzw von unten nach oben):
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Ahoi @Buddy , ich weiß nicht so recht, welche mir am besten gefällt. Wobei, keine gefällt mir am besten. Die dicke ist mir zu klobig, die anderen beiden sehen eben doch sehr wie verdrillter Draht aus. Klar, böses Makro, in dem Maßstab und in echt sieht das bestimmt viel besser aus. Aber schau mal hier - wäre das eine Alternative? Klick mich! denk1

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    • @ Servus Bonden,

      auch mir ist die 0,3 mm-Kette zu klobig, Die Kette aus dem linke ist auch 0,3 mm. Ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht vom Regen in die Traufe komme. Nicht maßstäbliche Ketten sind für mich oft ein Ärgernis, die ein Modell in meinen Augen stark beeinträchtigen.
      Die mittlere Kette ist wirklich nicht gut gedrillt. Die Gänge müssten viel enger sein.
      Bei der Feinen ist mit freiem Auge kaum etwas zu sehen.

      Mir geht es hier um den Größenvergleich.

      Aber vielen Dank für deine Rückmeldung. danke1 Muss eben noch ein wenig probieren.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • @ Servus Bonden,

      Entschuldige, mein Fehler!
      Dann muss ich wohl die Kette bestellen und probieren. Was sagst du zur dünnen Kette von der Stärke her?

      NACHTRAG:
      Beim Nachlesen habe ich festgestellt, dass ein Kettenglied 1,3 mm breit und 1,4 mm lang ist. Sie wurde wahrscheinlich aus 0,3 mm-Draht hergestellt.
      In dieser dimension ist sie definitiv zu groß für diesen Maßstab. Leider!


      @ Servus Helmut,

      nimm dir Zeit! Schön, dass du. Mich begleitest!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Noch einmal Kette:
      Um den feinen Draht schön verdrillen zu können, habe ich mir eine kleine Maschine aus meinem "Matador"-Baukasten gebastelt. Mit der Zange sind mir die Drähte mehrmals abgerissen.



      Nun nochmals zum Vergleich die dickere Kette aus 0,18 mm-Draht (Enddicke 0,36 mm) und die dünnere aus 0,09 mm-Draht (Enddicke 0,18 mm).
      Ich kann mich nur schwer entscheiden!

      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Servus Freto,

      du hast wahrscheinlich recht! denk1

      Da ich aber keinen 0,135 mm Draht habe, muss ich mich zwischen den beiden Größen entscheiden. Auf Videos von der Elbe Nr.5 ist zu erkennen, das die Bugstage dicker sind als die Ankerkette.
      Mondfeld schreibt, für ein Schiff mit 100 Tonnen, wäre die Kette 20,6 mm stark. Das entspräche in 1:250 etwa 0,08 mm. Meine dünnere Kette ist 0,18 mm. Die Groden hatte etwa 80 Tonnen. les1
      Trotz dieser Daten rebelliert das Auge!



      Beide Ketten provisorisch um das Spill gewickelt! denk1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Buddys Kartonuniversum
    • Ich bleibe bei meiner Aussage: je dünner je besser. Im Gesamtbild des fertigen Modells wird die dickere Kette Dein Spill optisch erschlagen. Ich habe bei meinem ELBE No 5-Modell nochmal nachgesehen: Die Kette dort ist auf Serafil gedreht und hat m.M. erzeugt m.M. nach genau den richtigen Eindruck.

      So Andreas, jetzt darfst Du Dich entscheiden: Wer soll Dein Herzblatt sein... streichel1
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • hi buddy,

      wie du sagst hast du keine wahl wegwn der ketten stärke. Und da die stärkere eindeutig überdimensioniert ist ist die dünere die bessere wahl.

      Aber 20 mm für ein 100 tonnen schiff? Bist du dir sicher das du mondfeld da richtig interpretierst? Ich hab einen 20mm kettenvorlauf bei meinem segelboot. Das ist 7,50 m mit 1,6 tonnen ohne das es überdimensioniert währe.

      Da kan ich mir die selbe kwtte bei 100 tonnen echt nicht vorstellen. Kann es sein ds da die stärke der stangen aus denen die glieder gebogen werden gemeind ist?

      Lg

      toby


      There is a joy in madness only mad man know.
    • Servus Toby,

      ich kann nicht ändern:
      Mondfeld, "Historische Schiffsmodelle", Seite 258:

      "Ankerketten wurden ab 1840 mit Steg hergestellt. Ihre Stärke richtete sich nach der Schiffstonnage.

      Anker-Stegketten
      Segelschiffe
      Tonnen
      Kettendicke
      mm
      Belastbarkeit
      Tonnen
      Kettenlänge
      Faden (Meter)
      Dampfschiffe
      Tonnen
      5017,58,500120 (222,24)75
      10020,611,885135 (256,02)150
      15032,815,800165 (305,58)225


      ff.
      "Die Tabelle ist nach den Vorschriften von Lloyd´s Register von ca. 1860 erstellt." "

      So steht´s geschrieben, in der heiligen Schrift! les 3
      Vielleicht sind Stegketten wesentlich stabiler als normale Ketten!

      Aber natürlich kann es sein, dass hier die Stangenstärke gemein ist.

      Falls jemand auf die Idee kommt, mir zu schreiebn, ich soll die Stege eben noch einlöten - ist schon erledigt!
      Man sieht es nur sehr schlecht! frech 3
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Hab gerade nachgesehen was die massangabe bei ketten wirklich meint und dacht ich teil das neue wissen.

      Normal in der werft kümmert sich keiner um die masse da gehen wir nur auf die angegebene bruchlast drum wars mir auch nicht geläufig.

      Die massangabe bei ketten bezieht sich tatsächlich auf das massieve metal aus dem die kettenglieder gebogen werden. Eine kette mit 20mm hätte demnach ca 65/70 mm durchmesser wen man von den aussenmasen der glieder ausgeht.

      Für ein schiff von 80 tonnen wird heute eine kette mit 13mm stärke empfohlen. Währe ca 45 mm aussen durchmesser des gliedes.

      Auch wens für deinen schoner hier egal ist und ich sicher bin das das endergebniss spitze ausieht dacht ich trotzdem das es vieleicht ganz interresant ist.

      Lg

      Toby


      There is a joy in madness only mad man know.
    • Hallo Männer

      Erstmal @Buddy: Wunderbar, was Du hier wieder zeigst, erstklassige Arbeit. Und wer schonmal ein MOdell von MB gebaut hat, oder, wie ich, zumindest einen Bogen durchgesehen hat, der weiss, was da auf einen zukommt. Bei Slavomir wohl als Exotrempräzisions-Modell bezeichnet.


      Buddy schrieb:

      Vielleicht sind Stegketten wesentlich stabiler als normale Ketten!
      Das definitiv. Durch die Stege können die Glieder bei Beanspruchung nicht in die Länge verzogen werden (ist bei Halskettchen genau so, deshalb weiss ich das... grins 3 )

      Freto schrieb:

      Die massangabe bei ketten bezieht sich tatsächlich auf das massieve metal aus dem die kettenglieder gebogen werden.
      Danke, wieder etwas dazu gelernt, bevor ich es falsch mache!

      Freundliche Grüsse
      Peter
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      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Hallo,

      zu Ketten- und Tauwerksstärken möchte ich gerne die Lehre des Herrn Werner Zimmermann aus Augsburg einbringen. Der Modellbauer und Buchautor (booklooker.de/B%C3%BCcher/Ange…stischen+Schiffsmodellbau) schreibt in seinem Buch von der Erfahrung mit Takelwerk bei Schiffsmodellen. Wenn alles nach Lehrbuch und Tabellen korrekt auf Maßstab gebracht wird, wirken Tauwerk oder Ketten am Modell dennoch oft überdimensioniert und im schlimmsten Fall plump. Warum? Weil - so seine Begründung - beim Original die Entfernung des Betrachters und vor allem Lichtbrechungen Seile und Co. viel feiner wirken lassen als sie in Wirklichkeit sind. Ein guter Maler deutet aus diesem Grund bspw. eine Takelage nur mit feinen Strichen an um eine realistische Wirkung zu erzielen. Gemäß dieser Beobachtung - die ich nachvollziehen kann und teile - plädiere ich dafür die Garn- und Kettenstärken immer ein wenig feiner zu wählen als es der Plan oder die Tabelle fordert. Gleiches lässt sich auch bei den Stärken von Masten und Stengen sagen. Je weiter es im Modell nach oben herausgeht, desto mehr sorge ich dafür die Durchmesser zu verringern. Die Wirkung am Modell ist unlängst stärker als eben bei völlig korrekten Abmessungen. Da wird der Modellbauer ein wenig zum Künstler und setzt feine Akzente durch die Wahl der Garnstärken.

      Wenn Euch das genannte Buch mal in die Finger kommt: Zuschlagen! Aber bitte nicht zu den geforderten Phantasiepreisen kaufen. Der schmale, 104 seitige Band hat vor rund zehn Jahren um die zehn oder fünfzehn Euro gekostet!

      Viel Spaß noch mit der dünnen Kette! freu 2

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe: