Lotsenschoner Elbe 4 "Groden" (1906), Michael Bauer, 1:250

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    • Hallo Andreas

      Schön, dass es weiter geht. Ich glaube, die Situation mit der Unlust kennt jeder von uns. Aber das Virus ist ja so hartnäckig, dass es sehr verlässlich wieder zurück kommt!

      Deine Kleinstarbeit ist sagenhaft! Wenn ich denke, wie ich nur schon in 1:96/1:100 an dem Zeug rumfummle, dann ...mein grösster Respekt, das ganze noch 2,5 mal kleiner.... Und es lässt sich mehr als sehen und wird das Modell, das ja ohnehin schon von Feinst-Teilen lebt, noch realistischer wirken! Absolut Top-Modellbau!!!

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Dein Aufbewahrungsutensil hat was. Bei der Medizin muss es ja was werden! Montag gibt es Eisenringe, Freitag Stahlstifte - heavy Metal! happy1

      Respekt für diesen vielen Kleinkram, exzellent gelöst. Allerdings... Ich hätte ja diese verbogenen Wanten nochmal gemacht. frech 1 lala1

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1 (Jetzt neu: Reisebericht vom Frühjahrssegeln 2018.)
    • Danke für die Daumen: Udo, Ralf und Klaus! hüpf1
      @Servus Wolfgang, danke dass du mich aufmunterst! Ich kann dir versichern, dass die Lust wieder da ist. prost1

      @ Servus Peter, ich bin den Virus nicht los geworden. Er ist schwer ansteckend! krank1

      Zum Kleinkram kann ich in Abwandlung eines weisen Spruches nur sagen: „Man schrumpft mit seinen Aufgaben!“ streichel1

      @ Servus Norbert,

      Scorpion1963 schrieb:

      ...Du sitzt Stunden da und anschließend frägt jemand was du eigentlich die ganze Zeit gemacht hast. "Das bisschen?"

      Wie oft hast du denn bei der Herstellung Teile gesucht ? ausguck1
      Naja, schließlich waren drei Monate Zeit! lala1
      Und...ich suche immer noch, besonders Belegklemmen ausguck2

      @ Servus Bonden,

      Bonden schrieb:

      Dein Aufbewahrungsutensil hat was. Bei der Medizin muss es ja was werden! Montag gibt es Eisenringe, Freitag Stahlstifte - heavy Metal! happy1

      Respekt für diesen vielen Kleinkram, exzellent gelöst. Allerdings... Ich hätte ja diese verbogenen Wanten nochmal gemacht. frech 1 lala1
      Am Dienstag Blöcke Größe A, am Mittwoch Blöcke Größe B,... happy1 Woodstock! tanz 1
      Ob ich die Wanten neu mache, weiß ich noch nicht, denn ich träume noch immer von Webleinensteks. Eine Lösung werde ich mir einfallen lassen.

      Vielen Dank, euch allen! Eure positiven Beiträge muntern unwahrscheinlich auf. freu 2
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Einen kleinen Beitrag kann ich heute noch abliefern.

      Die erste Nagelbank wurde mit Spannschlössern und Belegnägeln bestückt. Die Spannschlösser sind noch zu lang und werden beim Einbau angepasst.





      Gute Nacht!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Die Groden braucht noch eine Oberreling, die aus drei schmalen Streifen hergestellt wird. Um einen hölzernen Handlauf zu imitieren, habe ich die obere Kante braun gefärbt.





      Als nächstes waren drei weitere Nagelbänke zu fertigen. Ich war sehr froh, dass ich die Spannschlösser und Belegnägel länger als nötig gebaut habe. Das hat die Arbeit beim Kleben und Ausrichten sehr erleichtert.
      Zum Ablängen der Spannschlösser haben ich mir eine 3 mm dicke Schablone aus Finnpappe zusammengeklebt. Die Schlösser brauen eine Gesamtlänge ohne Öse von 3,5 mm. Nagenbank und Schablone ergeben genau dieses Maß. Mit dem Elektonikseitenschneider habe ich sie dann auf das richtige Maß gekürzt.
      Die Belegnägel sind schließlich mit Augenmaß angepasst worden. Auf Videos und Fotos ist zu sehen, das diese nicht immer gleich lang und stark sind, also sind kleine Unregelmäßigkeiten kein Fehler.



      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Der nächste Arbeitsschritt hat mich viel Zeit und Nerven gekostet: die Belegklampen waren nach dem super detaillierten Belegplan anzubringen. 4 am Heck, 6 im Bugsektor und 2 am Buspriet. Je 2 an Schot- und Großbaum folgen noch.
      Die winzigen Drahtwinkel haben sich hartnäckig geweigert, sich in der richtigen Position ankleben zu lassen. Der dickflüssige Sekundenkleber bleibt etwas länger offen, das hat wiederum geholfen.
      Letztlich kamen aber alle an ihren Platz.



      Der Pumpenschwengel hat während dieser Arbeiten sein Leben lassen müssen! haue 3

      Dann waren die Nagelbänke an der Reihe. WInzige Markierungen für die Position der Spannschlösser am Wassergang erleichtern die Positionierung sehr und machen ein Verwechseln der Nagelbänke eigentlich unmöglich ( daumen1 ).
      Alles passt super und es gibt keine Probleme.







      Nun darf alles in Ruhe durchtrocknen.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • @Ralf, du machst mich verlegen! Vielen Dank für dein überschwengliches Lob! Es motiviert mich sehr! hüpf1

      Ehe ich es vergesse:
      eine Frage an des fachkundige Publikum:

      In Kürze mache ich mich an das Vorgeschirr, sprich Wasserstage, Bugspriet- und Klüverpardunen, usw.
      Die Groden kann auch den Klüverbaum einholen. Hier ist mir die Funktionsweise des Klüverbaumeinholers nicht restlos klar.



      Der Stander wird am Steven befestigt - klar.
      Aber? Funktioniert die Talje so, wie ich es auf der schematischen Skizze gezeichnet habe? Die holende Part soll an der Belegklemme am Bugspriet (siehe Foto DSC08497 oben) festgemacht werden.
      Wird sie also am Steven vorbei geführt, oder seitlich bei den Befestigungen der Pardunen auf das Vorschiff geführt???

      In der Fachliteratur und auf Fotos aus dem Internet bin ich leider nicht fündig geworden.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

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    • Hallo Andreas,

      das der Klüverbaum einholbar ist, ist mir neu. Kann sicher sein, woher kommt die Information? Deine Zeichnung würde ich als Führung des Wasserstags bezeichnen. Das Stag leitet die Kräfte der Segel oberhalb des Baums nach unten ab und kann durch Taljen nach Bedarf steifgesetzt werden. Angeschlagen werden sollte es am Knecht neben dem Bugspriet. Ich schaue mir das Detail bei nächster Gelegenheit mal bei der No 5 ELBE an und werde berichten...

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • ... ich habe die Mittagspause genutzt und bin bei der Gluthitze draussen zur ELBE in der Hafencity gegangen.

      Bei dem Schoner ist das Wasserstag – eine Kette – lediglich mit einer Spannschraube unter dem Klüverbaum gesetzt. Der Klüverbaum ist fest am Bugspriet fixiert. Wo ich einmal da war, habe ich noch die Situation um das Bratspill herum fotografiert. Die von vorn kommenden Leinen des laufenden Guts sind an den vordersten Nagelbänken belegt.




      Ein paar Meter weiter liegt ein kleiner Ewer bei dem jedoch die von Dir skizzierte Konstruktion gut zu sehen ist. Die holende Part der Talje des Wasserstags ist – wie oben geschrieben – auf dem Knecht seitlich des Bugspriets belegt



      Hilft das?

      Viele Grüße aus Hamburg,

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • @ Bonden, Dieter, Thomas und Hans-Jürgen, vielen Dank für die Daumen! daumen1

      @ Servus Klaus, Fritz und Michael!

      Bei der Elbe 5 sind die Wasserstage aus Ketten, die zu den Spitzen von Bugspriet und Klüverbaum laufen. Daher ist bei der Elbe 5 der Klüverbaum auch nicht einholbar! Das habe ich verstanden.

      Warum komme zu der Meinung, dass der Klüverbaum einholbar ist?
      In der Bauzeichnung ist das Vorgeschirr abgebildet:



      So wie ich es lese, sind die beiden Wasserstage Ketten zur Bugsprietspitze. Die Taue "a" und "b" (bei der Elbe 5 aus Ketten) sind die Bugspriet- und Klüverbaumpardunen. Auch klar!
      Aber das Tau "0" wird in der Liste des "Laufenden Gutes" als "Klüverbaumeinholer" bezeichnet und so wie die Talje gezeichnet ist, wüsste ich keine andere Funktion, als den Klüverbaum Richtung Bug zu ziehen. Der Stander 0 ist übrigens als stehendes Gut mit dunklem Tau zu bauen.
      Irgendwo habe ich bei der Suche gelesen, dass eben die Klüverbäume bei manchen Schiffen einholbar konstruiert waren um einerseits die Vorsegel leichter bedienen zu können (???), bzw. Hafengebühren zu sparen, da die Länge über alles einschließlich Klüverbaum gemessen wird und sich die Gebühren eben nach der Lüa richten.
      Aber die Informationen zu diesem Thema sind mehr als dürftig. Deshalb habe ich die Frage ins Forum gestellt, um eine Diskussion anzustoßen.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Servus Andreas,

      die von dir angesprochene Talje dient ganz sicher zur Aufnahme von Zugkräften, verursacht durch das vorderste Stag zum Mast und daran gesetzten Segeln.
      Diese Kräfte ziehen und zerren an dem unter dem Klüverbaum gespannten Stag, strecken das Tau und es ist ein Nachspannen nötig.
      Das wird mit dieser Talje gemacht.
      Um den Klüverbaum einzuziehen wurden üblicherweise eigene Taljen angeschlagen, die im normalen Betrieb nicht angebracht waren.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • Hallo Andreas,

      Danke für die Information danke1
      Nach der Zeichnung verstehe ich den »Stander 0« nach wie vor als Wasserstag des Klüverbaums dessen holender Part – wie auf meinem Foto oben vom Ewer - am Knecht des Bugspriets angeschlagen ist. Ob man den Klüverbaum bei der GRODEN einholen konnte weiß ich nicht. Weit wäre er nicht ins Schiffsinnere gekommen, besagter Knecht und das Spill würden im Weg stehen.

      Mal sehen ob jemand anderes dazu was schreiben kann. Das Thema interessiert mich! daumen1

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Servus Klaus,

      vielen Dank für deinen Einsatz! Ich hoffe, du musstest nicht durch ganz Hamburg laufen.

      Die Bilder sind sehr schön und gut brauchbar.
      Die Elbe 5 ist ja mehrmals umgebaut worden und ich denke, dass jedesmal technische und seemännische Neuerungen eingeflossen sind. Michael hat die Groden im Bauzustand von 1906 konstruiert. Da können schon Unterschiede vorhanden sein.

      Also werde ich einfach so bauen, wie es im Bogen vorgesehen ist.

      danke 2
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

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    • Hallo Andreas,

      im Gegensatz zu meiner obigen Äusserung: Der Klüverbaum konnte auf der Elbe 4 tatsächlich etwas eingeholt werden. Leider geben weder die Originalzeichnungen noch die Fotos mehr an Details her. Ich kann also tatsächlich nicht sagen, wie der Klüverbaum sowohl im ausgerannten als auch im eingezogenem Zustand festgestellt wurde.

      Herzlichen Gruß

      Michael
    • @ Servus Wolfgang,
      danke für diese neue Information. ich habe nicht gewusst, dass zum Einholen eine eigenes Geschirr angeschlagen wird. Die Funktion der Wasserstage und evtl. Stampfstöcke ist mir klar.

      Da meine Talje ohne Funktion sein wird, ist es eigentlich egal, wozu sie dient. Mich hat das Thema nur interessiert und wie Klaus mit seinem letzten Bild zeigt, gibt es diese Konstruktion schon.
      Jedenfalls sehr spannend!
      Vielen Dank! prost2 daumen1

      @ Servus Klaus,
      unsere Beiträge überschneiden sich ein wenig! grins 3
      Mir fällt gerade auf, dass es eigentlich auch eine Konstruktion zum Fieren des Klüverbaumes geben müsste!? denk1
      Da sich an der Modellansicht nichts ändert, baue ich nach Bauplan weiter.
      Auch dir meinen herzlichen Dank! happy 2
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • @ Servus Michael,

      etwas ähnliches habe ich mir bereits gedacht. Obwohl ich lange und Intensiv im Netzt gesucht habe, bin ich weder bei Texten noch bei Fotos fündig geworden.

      Somit ist also klar, dass der Klüverbaum beweglich gebaut war. Am Modell wird sich deshalb nichts ändern.

      Vielen Dank für diesen wunderbaren Bogen. Er macht mir riesigen Spaß!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Servus Thom,

      vielen Dank für das große Lob! Ich freue mich sehr! hüpf1

      Allerdings: ich komme gerade von deinem BB zum "Prinzen Heinrich" und habe gesehen, was du aus den Lüfterteilen gebaut hast! oh1
      Ich wüsste nicht, was du dir von mir abschauen könntest. Es wird eher umgekehrt sein! denk1 lala1

      @ Holger, danke! daumen1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Meine erste Talje in1:250 ist fertig!



      Das Ding hat mich ordentlich gefuchst. Es wird noch viel Übung bedürfen, bis mir das von der Hand geht. Gibt es irgendwo eine kleine "Gebrauchsanweisung"?
      Trotzdem bin ich mit dem Ergebnis zufrieden!

      Der Stander ist am Steven noch nicht abgelängt.

      Die beiden Wasserstagketten sind aus 0,09 mm Draht (wie die Ankerketten) verdrillt und werden vom Steven zum Bugspriet geführt.
      Auf den Fotos erkennt am sehr gut, dass kaum ein Unterschied zum Serafilfaden des Standers des Klüverbaumeinholers ist.



      Die Bugspriet- und Klüverbaumpardunen baue ich aus dunkelgrauem 0,04 mm Fliegenbindegarn. An der Bordwand sind Markierungen, wo diese angeschlagen werden sollen. Ich durchbohre an diesen Stellen die Bordwand mit einer feinen Nadel und ziehe dei beiden Fäden durch. So kann ich sie innen verkleben und verspreche mir dadurch, dass sie besser die Zugkräfte aufnehmen können. Später lässt sie ein Tupfen weißer Farbe innerhalb der Bordwand die Fäden verschwinden.



      Und so sieht mein Vorgeschirr fertig aus.





      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Hallo Andreas

      Fantastisch gebaut bisher, ich staune immer weider!

      Buddy schrieb:

      Gibt es irgendwo eine kleine "Gebrauchsanweisung"?
      Meine Empfehlung: Historische Schiffsmodelle von Wolfram zu Mondfeld

      Da findest Du auf fast jede Frageeine Antwort.

      Freundliche Grüsse
      Peter
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      Meine versemmelten Werke
    • @ Bonden, Fritz, Hardy iund Chapman,ch freue mich über eure Likes! hüpf1

      @ Tom, Peter, Klaus und Fritz, herzlichen Dank für eure freundlichen Kommentare, die mich ganz besonders motivieren und freuen! freu1

      @Servus Peter,

      Peter_H schrieb:

      Buddy schrieb:

      Gibt es irgendwo eine kleine "Gebrauchsanweisung"?
      Meine Empfehlung: Historische Schiffsmodelle von Wolfram zu Mondfeld
      Da findest Du auf fast jede Frageeine Antwort.
      den Mondfeld habe ich.
      Mir geht es nicht um technische Funktionen, sondern darum, wie man praktisch eine Talje in 1:250 baut. denk1

      Die kleinsten Blöcke haben eine DM von 0,8 mm, der Faden 0,03 mm. Mit Pinzetten sind die Kleinsteile kaum zu handhaben. Ich habe versucht, dei Blöcke auf dem Klebestreifen von Haftnotizzetteln zu fixieren, aber die Klebung ist zu schwach. Auf Abdeckband aus dem Plastikmodellbau ist sie zu stark und zerstört beim Abnehmen die Blöcke.
      Meine Frage dreht sich also um das Thema, wie halte ich den Abstand zwischen den Blöcken ein, während ich die Talje baue. Dazu ist mir noch nichts praktisches eingefallen kratz1
      Ich danke dir aber für deinen wohlmeinenden Ratschlag! danke1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Servus Andreas,

      Für die Anfertigung solcher Taljen gibt es einen gaaaaanz fiiiiiiesen Trick! mafia1
      Du klebst die erste Schicht der Blöcke mit einem Minitröpfchen UHU-schwarz im gewünschten Abstand und Ausrichtung auf eine Glasplatte.
      Dann eine passende kleine Scheibe aufgeklebt und dann montierst du die Fäden.
      Zum Schluß die dritte Schicht (Aussenseite) des Blocks.
      Alles ganz gut trocknen lassen.
      Nach der Trocknungszeit ganz vorsichtig mit dem Sklapell abheben und am Schiff montieren.

      Auf diese Art und Weise kann man auch mehrzügige Blöcke bauen. So geschehen bei meinen Norfolk Wherries.

      Aber nichtsdestotrotz ist dir das Geschir am Bugspriet ausgezeichnet gelungen! beifall 1
      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • 2. Möglichkeit: Nimm ein Stück Pape, schneide ein Rechteck hinein, schneide auf beiden kurzen Seiten je zwei Kerben eng beieinander (Abstand der beiden Taue), ziehe die beiden Taljenfäden über die Kerben, klebe die oberen Blockscheiben auf die beiden Fäden (natürlich im richtigen Abstand), lasse trocknen, drehe die Schablone um und klebe die beiden restlichen Blockscheiben an. Lasse wieder trocknen und schneide dann die Talje aus. Ich klebe vor den 2. Scheiben noch das holende Ende der Talje schräg an einen der Blöcke an. Im Prinzip: siehe meine Bauanleitung der Radenreling.

      Ich hoffe, dies ist klar und hilft.

      Gruß

      Michael
    • wiwo1961 schrieb:

      Du klebst die erste Schicht der Blöcke mit einem Minitröpfchen UHU-schwarz im gewünschten Abstand und Ausrichtung auf eine Glasplatte.
      Dann eine passende kleine Scheibe aufgeklebt und dann montierst du die Fäden.
      Zum Schluß die dritte Schicht (Aussenseite) des Blocks.
      Alles ganz gut trocknen lassen.
      Nach der Trocknungszeit ganz vorsichtig mit dem Sklapell abheben und am Schiff montieren.

      Michael Bauer schrieb:

      2. Möglichkeit: Nimm ein Stück Pape, schneide ein Rechteck hinein, schneide auf beiden kurzen Seiten je zwei Kerben eng beieinander (Abstand der beiden Taue), ziehe die beiden Taljenfäden über die Kerben, klebe die oberen Blockscheiben auf die beiden Fäden (natürlich im richtigen Abstand), lasse trocknen, drehe die Schablone um und klebe die beiden restlichen Blockscheiben an. Lasse wieder trocknen und schneide dann die Talje aus. Ich klebe vor den 2. Scheiben noch das holende Ende der Talje schräg an einen der Blöcke an. Im Prinzip: siehe meine Bauanleitung der Radenreling.
      Ich bleibe definitiv bei 1:96/1:100... tanz 2
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    • @ Servus Wolfgang,

      schön, wenn dir mein Vorgeschirr gefällt.
      Die Baumethode für mehrzügige Taljen gefällt mir gut und da meine Groden sowieso auf einer Glasscheibenhelling klebt, werde ich diese bauweise sicher ausprobieren.
      Die Schoten waren sicher mehrzügig und werden mit deiner Methode gebaut.

      Vielen Dank, für diesen wertvollen Tipp! daumen1

      p.s.: Gibt es irgendwo einen Baubericht zu den Norfolk Wherries?


      @ Servus Michael,

      darauf hätte ich selbst kommen können! stirn1
      Manchmal liegt die Lösung direkt vor einem und man sieht sie nicht. Natürlich werde ich die Fadenrelingmethode sofort probieren. Ich werden hier berichten, mit welcher Methode ich am besten zurande komme.
      Allerdings denke ich, das beide Bauweisen je nach Art der Taljen zum Zug kommen.

      Auch dir herzlichen Dank für deinen Rat!


      @ Servus Peter,

      sei kein Frosch! frech 3
      Hörst du nicht das Echo schallen ...1:250...250...250...250....250... hallo1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Servus Andreas,

      es gibt keinen Baubericht von mir zu den Wherries.
      Es war ein Sommer-Modell, das ich im Urlaub in der Steiermark gebaut habe und es ging mir damals gesundheitlich nicht so toll.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


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