Lotsenschoner Elbe 4 "Groden" (1906), Michael Bauer, 1:250

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    • Hallo Andreas,

      Du hast ja nun schon einige Tips bekommen,aber ich möchte auch noch meinen Senf dazu geben.

      Ich verwende zum fixieren von Teilen sehr gerne wieder ablösbares Klebeband. In meinem Fall ist es das von der Firma "Scotch". Es klebt etwas stärker und dauerhafter als Haftnotizen und lässt sich i.d.R recht gut wieder ablösen. Sollte man vorher aber sicher an einem entsprechenden Probeteil testen.

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2
    • @Servus Christoph,

      der Senf bringt ja erst die Würze in die Speisen. Also, munter drauf los!

      Danke für diesen Tipp! Auch dieses Klebeband werde ich ausprobieren. Ich bin sehr gespannt, wie das funktioniert.


      Nach den Takelarbeiten am Bugspriet sind als nächstes die Segel zu fertigen. Michael Bauer hat im Bogen Segel mit Rückseitendruck, die sehr exakt passen. Da mir die feinen Linien und die Textur des dünnen Papies gut gefällt, rücke ich von meinem ursprünglichen Vorhaben, die Segel selbst zu bauen, ab.



      Da ich gerne etwas supere, verstärke ich die Segel an den Hörnern (für die Interessierten: am Gaffelsegel sind das Schothorn, Nockhorn. Klauohr und Halshorn; die beiden letzteren sind an der Mastseite oben und unten. An den Vorsegeln: Schothorn, Nockhorn und Halshorn).
      Weitere Doppelungen bringe ich an den Enden der Reffbändern an. Sin sind auch auf den Segeln eingezeichnet.

      Groß- und Schonersegel


      Ein Liektau darf natürlich nicht fehlen. Ich verwende 0,13 mm Nähseide, die ich am Vortag mit Weißleim versteift und geglättet habe. Über Nacht konnte der Faden, aufgehängt und beschwert, schön gerade trocknen.
      Der Faden ist eigentlich etwas zu dick, aber im Verhältnis zum Segel für meine Begriffe stimmig.



      Die einzelnen Hörner hab ich beim Umleimen gleich mitgeformt.
      Das Großsegel ist bereits fertig.



      Eigentlich wolte ich die Reffbändsel ebenfalls plastisch darstellen, da sie aber auf den Segeln aufgezeichnet sind, habe ich mich zurückgehalten. Ich denke, ich hätte sie dadurch nur verschlimmbessert!
      Es sieht so aus, als ob die Bändsel schief dargestellt sind, aber wenn das Segel richtig geformt ist und an Gaffel, Baum und Mast angeschlagen ist, hängen sie schön nach unten.
      An diesen Kleinigkeiten zeigt sich, wie super der Bogen konstruiert ist! beifall 1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Servus Axel,

      wenn du das schreibst, fühle ich mich wirklich geehrt!
      Herzlichen Dank!

      Du kannst dieses Modell sicher super bauen. Obwohl manche Teile wirklich klein sind, ist das Modell so gut konstruiert, dass vieles einfach von der Hand geht. Mit deiner Erfahren sicher kein Problem.

      Ich habe auf der Gomo, wo ich den Bogen direkt bei Michael Bauer gekauft habe, meine Bedenken geäußert, aber Michael hat nur gemeint: "Du schaffst das leicht, so schwer ist es nicht!"

      Er hatte recht, es ist ein Vergnügen!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • @ Dieter, Hans-Jürgen, Ingo und Bonden, danke für die "Daumen hoch"!

      Nach einem Abend Liektaukleberei und verklebten Fingern, sind die Segel fertig! hüpf1



      Alles recht gut zu machen, nur die winzigen Hörner waren etwas fizzelig!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Hallo Andreas

      Einfach sagenhaft, was Du hier zeigst! Ich muss mir das immer wieder vor Augen führen, DAS IST 1:250!!!

      Was die Liektaue betrifft, so finde ich die 0.13mm ganz in Ordnung und wie Du selber schreibst, zu den Segeln, die ja massstäblich garnicht so dünn dargestellt werden können, passen die hervorragend!
      Die Nockhörner in dieser Grösse....wenn ich denke, wie ich da bei 1:100 schon fizzele....

      Grossartige Arbeit!

      Freundiche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

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    • @ Wolfgang, Bonden und Klaus, ich freue mich! daumen1

      @ Servus Peter,
      so schwierig ist der Maßstab gar nicht, auch wenn manche Teil wirklich winzig sind. Die Nockhörner sind nur kleine Buchten. Man müde nur warten, bis auf einer Seite der Kleber abgebunden hat, dann lassen sie sich ganz gut legen. Am Schluss mit der spitzen Pinzette zusammengedrückt - fertig.
      Jetzt, wo die Segel fertig sind, kommen so mir doch etwas dick vor. Aber das Fliegenbindegarn sieht man überhaupt nicht. Damit werde ich die Segel anschlagen, dann sieht man den Unterschied.

      @ Servus Bonden,
      die Textur des Papiers ist sehr schön und weil ich beim Liektaukleben ganz ordentlich gekleckert habe, sehen sie an manchen Stellen sogar etwas schmuddelig aus. frech 1

      @ Servus Wolfgang,
      Ich denke auch, dass sie sich recht gut machen werden.

      Danke, euch dreien, für die anspornenden Kommentare! freu1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • @ Holger und Dieter, danke für die Likes!

      @ Servus Holger, wenn die Segel der Groden in Cuxhaven gut ankommen, ist die Welt in Ordnung! freu1
      @ Servus Ralf, auch dir meinen herzlichen Dank! hüpf1

      Die vielen Kleinteile halten ordentlich auf.
      Der Schonermast wird gebaut und mit dem Gaffelsegel bestückt. Als ersten Schritt sind die winzigen Teile der Gaffelklaue und Gaffelbaumgabel (Teile 42) auszuschneiden. Zuerst stanze ich die inneren Rundungen aus.
      Auf dem Bild sind bereits die Teile für den Großmast zu sehen aber die Größenverhältnisse sind ähnlich:



      Während des Bauens entscheide ich mich, die Mastringe und Gaffelklauen- und gabeln egen des schöneren Kontrastes in weiß darzustellen. Ich muss also alles umfärben.

      Die Mastringe werden mit Sekundenkleber an das Schonersegel geklebt und dann der Mast eingeschoben.


      Die fertigen Masten, Gaffeln, Bäume und Stengen habe ich in einer schnell geschnitzten Sortiertasche untergebracht. Da einige ähnlich lang sind, könnte ich sie sonst verwechseln.



      Inzwischen sind Mast, die Gaffel und der Baum mit den Beschlägen versehen. Diese habe ich aus schmalen Papierstreifen, bzw. aus Faden gefertigt.



      Jetzt muss das Segel noch angeschlagen werden. Aber das ist eine andere Geschichte! augenbraue1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • @ Servus Klaus,

      deine kleine Schiffe sind unerreicht! beifall 1 ja 2 beifall 1 ja 2 beifall 1 ja 2

      Ich fühle mich aber sehr geehrt, dass du meinen Baubericht immer wieder mit fachlichen und interessanten Beiträgen würzst!
      Und jeder einzelne Daumen... hüpf1 !

      So, jetzt wird es ernst!
      Das Schonersegel ist angeschlagen.
      Zuerst wollte ich das mit dem Fliegenbindegarn bewerkstelligen. Das war mir dann aber mit 0,03 mm doch zu dünn. Darum bin ich auf Nähgarn mit 0,13 mm ausgewichen, das ich wegen der Fussel mit Weißleim behandeln musste.

      Mit Marlschlag wurde der Kopf des Segels an die Gaffel gebunden.
      Ich bin mir im Nachhinein nicht sicher, ob das Nähgarn nicht zu dick ist?
      Was meint ihr? kratz1



      Am Gaffelbaum habe ich zum Befestigen von Hals und Schothorn wieder das Fliegenbindegarn verwendet.

      Die Racks von Klaue und Gabel habe ich mit verdrilltem Draht dargestellt. Den Versuch, die Kugeln (Klotjes) durch eng aneinanderliegende Knoten im Nähgarn zu immitieren, habe ich aufgegeben. Es war mir einfach nicht möglich, die Knoten so eng zu knüpfen, das sie nebeneinander sitzen.

      Zur Probe bekommt die Groden ihren Schonermast eingesteckt.

      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Hallo Andreas

      Grossartige Arbeit!

      Buddy schrieb:

      Ich bin mir im Nachhinein nicht sicher, ob das Nähgarn nicht zu dick ist?
      Ich enke, wenn man das rein Massstäblich ansieht, ist es sicherlich zu dick. Im Modell finde ich es aber absolut stimmig. Manchmal ist etwas im Modell besser, wenn der Mst. nicht stimmt, aber die Wirkung da ist. 0.03mm hätte man wohl kaum gesehen. So sieht man, dass und wie das Segel angeschlagen ist und das empfinde ich in diesem Fall definitiv als wichtiger!

      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • @ Christoph, Klaus und Norbert, danke fürs Daumendrücken!

      @ Servus Peter,
      vielen Dank für deine beruhigende "Bewertung"! Anfänglich war auch ich davon überzeugt! ja 1

      Aber je öfter ich das Segel betrachtet habe, deste unsicherer wurde ich. Wenn der Stachel einmal sitzt, ist er meist nur schwer zu entfernen. frech 3

      Daher:

      habe ich die Leine, mit der das Segel an der Gaffel angeschlagen war, entfernt!

      Anschließend auch die Gaffel selbst. Die Klaue bleibt am Mast. Mir sind die Beschläge der Klaue an der Gaffel zu dick! Weil ich schon beim Zerlegen bin, möchte ich das gleich in einem Aufwaschen reparieren.



      Bevor ich das alles gemacht habe, habe ich aus 0,03 mm Bindegarn eine neue Leine gezwirnt, die schließlich 0,10 mm dick wurde. Diese Arbeit war nervenaufreibend, weil das äußerst glatte Garn nicht wie beim Zwirnen üblich, die Schläge beibehält, sondern sich bei jedem Nachlassen der Spannung aufgedröselt hat. Schließlich waren aber 20 Zentimeter fertig und mit K(n)oten gesichert. Zur Sicherheit wurde das Stück durch Weißleim gezogen und zum Trocknen gespannt.

      Beim Nachmessen kam Verwirrung auf: der gezwirnte Faden war plötzlich 0,16 mm dick! oh1 kratz1
      Nachdem ich das ursprüngliche Tau aus Nähgarn nachgemessen hatte, kamen statt 0,13 mm plötzlich 0,20 mm heraus. Dass Weißleim einen Faden dieser Stärke rund 1/3 dicker macht, war mir bisher nicht bewusst. Es erklärt aber mein ungutes Gefühl beim Betrachten meines fertigen Segels.

      Oben: Nähgarn: 0,20 mm
      Mitte: Gezwirntes Bindegarn 0,16 mm (aus 2 Kardeelen 0,03 mm Bindegarn! kratz1 (man glaubt es nicht, is´ aber so!))
      Unten: 0.03 mm Fliegenbindegarn



      Also, dann, bis demnächst, wieder in diesem Theater! hallo1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

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    • Ah, Abrissarbeiten! Das mag ich bekanntermaßen ja. grins 3

      Buddy schrieb:

      ...eine neue Leine gezwirnt...
      Nun ist ja vielleicht österreichereichisch nicht immer deckungsgleich mit deutsch: Was muss ich mir unter "gezwirnt" vorstellen? Gereept, geschlagen - oder...? Auf jeden Fall wäre es zur Beurteilung der aktuellen Situation hilfreich, wenn du neben deine Tauproben das Segel legen könntest. zwinker2

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1
    • @Bonden, Dieter und Thom, danke! daumen1

      @ Servus Bonden,

      dir kann geholfen werden:



      Bonden schrieb:

      Buddy schrieb:

      ...eine neue Leine gezwirnt...
      Nun ist ja vielleicht österreichereichisch nicht immer deckungsgleich mit deutsch: Was muss ich mir unter "gezwirnt" vorstellen? Gereept, geschlagen - oder...? ...
      Also, was die Österreicher von den Deutschen trennt, ist die gemeinsame Sprache! prost2

      Aber so österreichisch ist "Zwirn" nicht: es kommt vom mittelhochdeuschen Wort "zwirn" (siehe da!) und meint einen "zweidrähtigen", festen Faden oder Doppelfaden, wobei die beiden Fäden zusammengedreht werden und so für Festigkeit sorgen (siehe Skizze).
      Auch ein Bindfaden ist ein Zwirn, der heißt bei uns aber "Spagat". muhaha1

      Beim Zwirnen werden die beiden Fäden rechts über links geschlagen und der obere Faden dabei gleichzeitig gegen den Uhrzeigersinn verdeht. Das ergibt eine äußerst reißfeste Schnur, die sich auch nicht verdrillt.


      Zwirn.pdf


      Alles klar?
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Buddy schrieb:

      Alles klar?
      Klar soweit. Der Begriff Zwirn ist ja allgemein bekannt, mich hat nur das daraus abgeleitete Verb verwirrt. Aber dank deiner Erklärung und Skizze ist nun alles klar. Ich definiere das mal so: Wenn Alpenländler Taue schlagen... grins 2 Aber das Prinzip ist schon das selbe: Beim Reepen werden ja auch erst die einzelnen Kardeele verdrillt, ehe sie dann miteinander genau gegenläufig zusammengedreht werden, gereept eben. zwinker2

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    • Es ist vollbracht!
      Das Schonersegel ist neu angeschlagen und nun bin ich zufrieden. zwinker2

      Zum Vergleich:

      Vorher Nachher

      Und eine Gesamtansicht.



      Zwischendurch webe ich immer noch an den Webleinen der Großmastwanten. Das ist eher unspektakulär, braucht aber seine Zeit.
      Vor allem kann ich nicht lange konzentriert an dieser Knüpferei arbeiten.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Hallo Andreas


      Buddy schrieb:

      Schließlich waren aber 20 Zentimeter fertig und mit Koten gesichert
      Hmmmm, vielleicht ist es auch der Kot, der das Garn verdickte happy1 happy1 happy1

      Abreissen scheint eine Eigenart der Segelschiffe-Bauer zu sein. Auch ich übe mich ja immer mal wieder in dieser Kunst.
      Vielleicht sollten wir eine neue Sparte bei den Segelschiffen einfügen, neben "Bauberichten" auch "Abreissberichte"...

      Aber derAufwand hat sich gelohnt, das Segel ist viel sauberer angeschlagen, gefällt mir! (hat es aber auch schon vorher)

      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • @ Servus Ralf,

      N8 FALKE schrieb:

      Wie? Andere knüpfen da ganze Teppiche happy1
      ...aber nur die kleinenTürvorleger! tanz 2

      @ Servus Peter,

      Peter_H schrieb:

      Buddy schrieb:

      Schließlich waren aber 20 Zentimeter fertig und mit Koten gesichert
      Hmmmm, vielleicht ist es auch der Kot, der das Garn verdickte happy1 happy1 happy1
      Abreissen scheint eine Eigenart der Segelschiffe-Bauer zu sein. Auch ich übe mich ja immer mal wieder in dieser Kunst.
      Vielleicht sollten wir eine neue Sparte bei den Segelschiffen einfügen, neben "Bauberichten" auch "Abreissberichte"...
      Mir rutscht zwar des öfteren das Schimpfwort "Dreckszeug" über die Lippen, wenn sich Papier und Fäden meinen Vorstellungen widersetzten, aber mit Kot versteife ich sie trotzdem nicht. grins 1
      Die "Koten" sind dem geschuldet, dass gegen Mitternacht meine Finger die Tasten nicht mehr mit der nötigen Präzision treffen. Obwohl ich mir immer alle Beträge durchlese, ehe ich sie absende, überlese ich oft die eigenen Tippfehler.
      Ich hoffe, ihr könnt mir das verzeihen! streichel1

      Zum Thema Abreißbericht: die Idee ist nicht von der Hand zu weisen, aber...

      Wer traut sich als erster? hallo1

      @ Ralf, Peter, Fritz und HvT,
      ich freue mich sehr, dass das neue Segel bei euch Anklang findet. Ich findes es auch wesentlich schöner als meinen Erstversuch. danke1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • @ Servus Bonden,

      dann mal los! arbeit1
      Wir brauchen nichts dringender als Vorbilder! hurra1

      Mit meinem mickrigen Segelchen kann ich leider keine Vorreiterrolle übernehmen! ängstlich1

      @ Allen Daumenhebern - vielen Dank!
      (Ich habe etwas den Überblick verloren) ausguck1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • @ Servus Ernst,

      nicht nur Chirurgen und Goldschmiede schlagen sich mit Kleinstkram herum! frech 3
      Ich freu mich, das dir meine Arbeit gefällt! freu1

      @Norbert, auch dir meinen herzlichen Dank!


      In den letzten Tagen habe ich mich viel mit der Bauanleitung und meinem Mondfeld beschäftigt. Denn, obwohl die Bauanleitung sehr ausführlich ist, liegt der Teufel doch im Detail: wie sehen die Taljen aus, wie werden die Taue und Leinen genau geführt, u.s.w.?
      In der Bauanleitung sind diese Fragen wegen der Reduzierung auf den Maßstab nicht ausführlich behandelt. Mich interessieren diese Fragen aber.
      Letztlich habe ich mich entschlossen, Wiwos Methode, die Blöcke auf eine Glasplatte zu kleben und die Taljen zu verspannen, auszuprobieren.

      Die Blöcke von Piekfall (das den Winkel der Gaffel steuert) und des Klaufalls ( das die Höhe der Gaffel reguliert) habe ich mit UHU FL schwarz angeklebt.



      Der ausfließende Kleber wir nach dem Aushärten verputzt.

      Dann habe ich mit Fliegenbindegarn die Taljen angebracht. Nachdem alles ausgehärtet war, wurden die Blöcke samt Taljen mit einer Rasierklinge von der Glasplatte gelöst und an Gaffel und Mast angeklebt.



      Und so sieht das Ganze nun fertig aus.



      So, das war´s vorerst!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • @Servus Ralf,
      die Methode mit der Glasplatte hat recht gut funkioniert und dich werde damit sicher öfter arbeiten. Allerdings probiere ich auch die Fadenrelingmethode aus, denn bei parallel laufenden Leinen oder Serienproduktion scheint mir diese Art sehr vorteilhaft zu sein. Mal sehen, wie ich damit zurecht komme.

      @Servus Kurt,
      du weißt, wovon du sprichst! daumen1

      @Servus Roland,
      mir wird schon ganz warm ums Herz!
      Aber nicht, weil sie mir so einheizen, sondern weil ich mich über eure positiven Bemerkungen so freue! hüpf1
      Vielen Dank an alle!

      @Thomas, Ralf und Hardy, danke für die Daumen!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

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    • Servus Andreas,

      freut mich, daß dir meine Glasplatten-Methode geholfen hat! prost1
      Schaut richtig gut aus! Tipptopp gemacht.

      @Roland: Mir ist der österreichische Scheiterhaufen HIER eindeutig lieber als der Inquisitorische! grins 1
      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • PRT schrieb:

      wiwo1961 schrieb:

      Mir ist der österreichische Scheiterhaufen HIER eindeutig lieber als der Inquisitorische!
      Nun, lieber Wiwo, salomonisch betrachtet, sind beide Scheiterhaufen einem nachhaltig gesunden Lebenserhalt wenig dienlich... grins 2
      Viele Grüße
      Roland
      Tja, salomonisch ist ganz nett - aaaaaber ich bin da für eine subjektive Betrachtung!
      Und Subjektiv betrachtet ist der österreichische Scheiterhaufen eindeutig der erstrebenswertere. augenbraue1

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934