De Ruyter 1:250 JSC Rekonstruktion

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    • De Ruyter 1:250 JSC Rekonstruktion

      Hallo Freunde,
      zwar wartet der nächste Eisenkasten schon, doch erst mache ich mal einen Ausflug in eine andere Epoche.
      2000 oder 2001 verbrachte ich mit meinen beiden Frauen die Sommerferien in Vlissingen. Wir machten auch
      einen Ausflug nach Middelburg, das mit "De Druckerij" eine wunderschöne Buchhandlung hat. Dort entdeckte
      ich zu meiner Freude ein paar WHV Bögen und von einer mir völlig unbekannten Firma den Kreuzer "de
      Ruyter". Mich faszinierte der feine Druck und die Detaillierung, die für mich im Vergleich zu den alten WHV
      Kästen toll war. Allerdings schreckte mich der Preis von so etwa DM 20 ab, zumal ich damals auch knapp bei
      Kasse war und so verkniff ich es mir. Das wäre schon damals der Wiedereinstieg in den Kartonbau gewesen.
      Nun, die Zeiten ändern sich, vor knapp drei Jahren kam dann wirklich der Wiedereinstieg in mein geliebtes
      Hobby und der Bogen wurde bei EBAY ersteigert (ich hätte ihn wohl besser damals gekauft). Bei JSC ist er
      wohl nicht mehr erhältlich, doch bietet Scaldis eine Neuauflage in Tarnfarben an, die um einen auf
      transparentem Material gedruckten Relingbogen erweitert ist und bei Slawomir gibt es auch einen von Draf
      Modell produzierten Lasersatz und einen LC-Relingsatz dazu. Der Bogen besteht aus zehn Bögen und einem elften auf den Umschlag
      gedruckten Bogen, der die beiden Bordflugzeuge, ein Reserveflugzeug und die Flaggen enthält.
      So etwa soll der Pott aussehen.


      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Der Namensgeber ist wohl der berühmteste niederländische Admiral, der in drei Kriegen den Tommys
      ordentlich was auf die Glocke gegeben hat und im dritten Krieg eine tödliche Verwundung erlitt. Geboren
      wurde er in Vlissingen und liegt in Amsterdam begraben. In Vlissingen gibt es ein großes Denkmal.
      Das Schiff hatte ein weniger glückliches Schicksal. 1936 wurde es gebaut. Da zu der Zeit Sparen angesagt
      war, erhielt das 170 m lange Schiff eine viel zu schwache Bewaffnung und Panzerung. An Bord waren 7x15
      cm, fünf 40 mm Fla-Zwillinge und 8 12,7 Fla-MG.
      Mit 32 Knoten war der Pott aber ganz flott unterwegs.
      Er wurde schon bald nach niederländisch Indien kommandiert und diente dort als Flaggschiff.
      Nach dem Eintritt der Japaner in den Krieg wurde er Flaggschiff der ADBA Flotte. Hier waren
      niederländische, britische, amerikanische und australische Einheiten zusammengezogen und ergaben auf
      dem Papier eine beeindruckende Flotte. Doch fehlten wirklich schwere Einheiten und ein Flugzeugträger.
      Die Begegnung der Flotte mit den Japanern in der Javasee wurde zu einem Desaster. Trotz tapferem
      Kampfgeistes der De Ruyter schossen die Japaner die ADBA Flotte zusammen. De Ruyter wurde von zwei
      "langen Lanzen" getroffen, die die Munitionskammern zu Explosion brachten. Die Evakuierung der Besatzung
      gelang nur unvollständig und über 300 Seeleute, darunter Admiral Karel Doorman, fanden den Tod. Der
      mutige Kampf hielt die japanische Invasion um genau einen Tag auf.
      Hier noch Bilder vom Schiff ( Bild 1und 2).


      Meine Untaten

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    • Ja ob das was wird?
      Hier ist ja schon oft über die krude Konstruktion des Spantegerüstes bei JSC geschrieben worden. Im Prinzip
      kann man sich damit arrangieren, wenn die Bauweise auch relativ aufwendig ist und meiner Meinung nach
      keine Vorteile bietet. Bei zwei Modellen habe ich auf gut 40 cm mit dieser Bauweise leben können.
      Hier haben wir aber 28 cm Länge mehr und da liegt das Problem. Der dreieckige Mittelträger verwindet sich
      korkenzieherähnlich trotz sorgfältigen Vorgehens. Wenn das mal gut geht (Bild 1). Der Rahmen für die
      Wasserlinie erweckt auch nicht viel Vertrauen (Bild 2). Meine Chefin, die von Kartonbau nichts versteht, sagte
      nach Augenscheinsnahme: "Das wird nichts die Bauweise geht bei der Länge nicht".
      Ich habe dann mal die ersten drei Spanten aufgesteckt und mit dem unteren Rahmen verklebt. Das Ergebnis
      ist so desolat, daß ich es nicht fotografieren konnte. Den Mist habe ich auseinandergenommen und sämtliche
      Spanten aufgesteckt. Ermutigend ist das Ergebnis nicht. Die ganze Geschichte liegt jetzt auf einer planen
      Unterlage und ist beschwert. Mal sehen ob morgen die Hochzeit mit dem unteren Rahmen gelingt. Wenn
      nicht, geht das Ding, wenn auch blutenden Herzens, in die Tonne. Auf einer Gurke mag ich nicht aufbauen.
      Dazu habe ich zu viele schöne Bögen liegen und zu wenig Zeit.


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    • Hans-Jürgen schrieb:


      Hallo Kurt,
      es wäre fatal, das schöne Modell so kurz nach Baubeginn in die Tonne zu treten. Bei genauer Arbeit ist das
      Spantengerüst hinzukriegen. Ich habe die Queen Mary mit ca. 75 cm Modelllänge im zweiten Anlauf auch
      hingekriegt.
      Allerdings muss man dafür sorgen, dass der dreieckige Mittelträger schön gerade bleibt. Ich habe das so
      gemacht, dass ich den Träger erst einmal nicht verklebt , sondern nur gefaltet habe. Dann habe ich die
      Spanten draufgefädelt, auf einer ebenen Unterlage schön ausgerichtet und dann am Holm verklebt. Dabei
      gewinnt dieser dann auch die nötige Festigkeit. Ist das Spantengerüst erst einmal komplett, so ist es sehr
      stabil (und sehr leicht) und hat den großen Vorteil, dass es unten offen ist, so dass man beim weiteren Bauen
      an manche Stellen von unten herankommt und z. B. die Takelage prima spannen kann.
      Ich kann allerdings auf keinen Fall empfehlen, mit einem verzogenen Spantengerüst weiterzubauen, dann
      werden mit Sicherheit die Bordwände nicht passen. Vielleicht kannst Du ja den Mittelträger noch einmal neu
      und spannungsfrei bauen, dann sollte es klappen.

      Ohi schrieb:


      ja, diese JSC-Konstruktion!!!
      Und das ganze auf die übliche Weise umbauen?? Daraus Bodenplatte, Mittelspant etc stricken?? Welche
      Weiterungen hätte das?
      Übrigens: Du hast ja in einer anderen Umgerbung schon mal eine "de Ruyter" von Scaldis gebaut. Ich dachte
      bisher, das wäre die gleiche Konstrruktion.
      Stimmt das nicht? Und wie unterscheiden sich die beiden Bögen? Detaillierung?

      Kurt schrieb:


      Hallo Hans Jürgen,
      JSC und ich werden bei dieser Spantengerüstkonstruktion wohl niemals Freunde werden und mich hat das
      Wissen um diese Besonderheit von dem Kauf manch interessanten Modell abgehalten. Über Nacht haben die
      Herren Chopin, Tschaikowski, Beethoven und Mozart etwas Druck auf die Sache gemacht und es erscheint
      mir inzwischen wohl baubar, getreu dem Motto der Piratenwerft "es wird fertig gebaut".
      Hallo Otmar,
      aus diesem Laden habe ich die Blyscawicza und die Van Galen gebaut, deren Rümpfe in gleicher Weise
      konstruiert sind, doch fallen sie wesentlich kürzer aus. Genau da dürfte der Knackpunkt liegen. Die
      Konstruktion fordert Verwindungen geradezu heraus und auf mehr Länge macht sich das auch mehr
      bemerkbar.
      Es scheint, als wenn ich das Ding zumindest erträglich hinbekäme. Es ist mal wieder Trockenphase unter
      Beteiligung der in der vorstenhenden Antwort genannten Herren angesagt.
      Nur so viel, in der Zeit, die ich für diese Ding aufwenden musste, hätte ich drei Spantengerüste
      herkömmlicher Bauart gebaut.
      Vielleicht hat man in Danzig auch gelernt. Ich habe hier einen Minensucher von Scaldis liegen (schnuckelig),der ein herkömmliches Spantengerüst hat.
      Ansonsten freue ich mich sehr über deine Begleitung (kann ich schon mal ein paar Zwillingsflaks
      bestellen? :

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    • Es ist ja selten, daß eines der weniger bekannten Schiffe hier es auf eine Briefmarke geschafft hat, die De
      Ruyter hat es geschafft (Bild 1).
      So sieht der Schaschlikspieß nach nächtlicher Beschwerung aus (Bild 2). Die Wasserlinie ist mehr schlecht
      als recht angeklebt (Bild 3), die Verwerfung ist leider nicht zu übersehen (Bild 4). Die Herren kümmern sich
      noch einmal um den Torso (Bild 5).






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    • Curmudgeon schrieb:


      Du hälst Dich wacker im Kampf mit dieser "Konstruktion".
      Bei JSC habe ich den Eindruck, dass die Spantengerüste jeweils Landessieger im "Warum-einfach-wennsauch-
      kompliziert-geht-Wettbewerb" sind.
      Wenn es gar nix wird aber unbedingt die De Ruyter werden soll: Answer hat die (letztes ? dieses ?) Jahr in
      1/200 rausgebracht.
      Frische Erfahrungen im skalierten Ausdruck hast Du ja ...
      Hatte Gerd nicht die Invincible mit so einem Gerüst gebaut? Vielleicht hat der ja noch Tipps?

      Klueni schrieb:


      was ist das denn für 'ne komische Konstruktion.... da ist es ja kein Wunder, wenn sich was verzieht. Ich
      hab ja bislang noch kein JSC-Modell gebaut, aber wenn ich das seh, lass ichs lieber bleiben....
      Ich drück Dir die Daumen, daß sich das Spantengerüst wieder gerade zieht. Vielleicht hilft ja auch das Deck
      schon weiter.

      Peter schrieb:


      Also wenn ich diese Konstruktion sehe, stellen sich mir die Nackenhaare auf!!!
      Meinen Respekt, daß Du Dich da durchgebissen hast!

      Ingo schrieb:


      Genau diese unmögliche Konstruktion ist der Grund, warum bei mir "Friedrich der Große" schon ewig lange
      im Stapel liegt und dort wohl auch liegen bleibt.

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    • Das Deck hat eine Stufe, die mit einer Aufbauwand zu verkleiden ist. So sehr ich die JSC Rumpfkonstruktion
      hasse, schätze ich die gute grafische Ausführung der neueren Bögen. Es werden separate Schlagblenden
      mitgeliefert. Leider ist das Maß so, daß ich mein Punch & Die Set nicht einsetzen kann, doch kann man das
      auch manuell machen (Bild 1). Die Schotts sind aufgedoppelt und der Handlauf mit Serafil etwas plastischer
      gestaltet. Das Garn ist auch für die Türschaniere verantwortlich (Bild 2).
      Für die Decks werden Randstreifen aufgeklebt (Bild 3). Nun erinnert mich der Runpf an eine Krinoline .
      Das Achterdeck ist drauf, ich hätte es wohl besser verdoppeln sollen, die unterzuklebende Konstruktion gibt
      nicht genug Stabilität (Bild 4). Da der Dreieckskasten tief sitzt, fehlt auf Deckshöhe der Mittelträger. Bei den
      Spanten wäre die eineinhalbfache Zahl nicht übertrieben. Das Durchhängen der Decks zwischen den
      Spanten ist somit vorprogrammiert.
      Mit dieser Spantenzahl könnte man arbeiten, wenn Spanten und Deck auf starken Karton aufgezogen
      würden, doch wäre dafür auch ein Längsspant erforderlich.




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    • Ohi schrieb:


      das ist vielleicht ein Gerwürge.
      Also wenn ich mal auf den ersten JSC-Bogen stoße, werd ich den auf die alte Spantenmethode umbauen.
      Das tue ich mir nicht an.
      Aber Du kämpfst offenbar wacker weiter. Dann viel Glück dabei.
      Übrigens wärs toll, wenn Du noch was über die Unterschiede zw. den beiden de Ruyter Bögen sagen
      könntest. JSC/Scaldis. Danke

      Kurt schrieb:


      Hallo Otmar,
      mit Gewürge triffst Du die Sache genau . Dem Hobel ein klassisches Spantengerüst
      anzukonstruieren, nein das tue ich mir nicht an, habe ich doch nichts verbrochen .
      Die Bögen von Scaldis werden als Auftragsarbeit bei JSC konstruiert und auch gedruckt. Bei den letzten
      Scaldis Modellen gibt es plötzlich herkömmliche Spantengerüste. Dies liegt vielleicht daran, daß an den
      Modellen zum Teil Scaldis Leute mitarbeiteten.
      Meines Wissens handelt es sich bei dem Scaldis Bogen um eine Neuauflage, bei der aus dem hellgrauen
      Rumpf einer in Tarnfarben wurde. Zusätzlich wurden die Relingteile auf einen transparenten Folienbogen
      gedruckt. Ob bei der Detaillierung (bei den Fla-Geschützen wäre das nicht unangebracht) etwas verbessert
      wurde, kann ich leider nicht sagen.

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    • Die beiden Teile des Haupdecks werden mit einer Lasche verbunden, die verlagsseitig eingefärbt wurde (Bild
      1). Das ist nachahmenswert.
      Bei den Decks sind die Plankenstöße sehr sauber gezeichnet (Bild 2). Auch das sollte sich mancher andere
      Verlag abschauen.
      Mit den aufgeklebten Decks zeigt sich, daß wir einen langen schlanken Rumpf bekommen werden (Bild 3).




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    • Nun zur dunklen Seite. Die Decks ragen über die Unterkonstruktion leicht heraus und sind daher schwierig
      gerade aufzukleben. Die Katsche beim Stoß der beiden Decksteile geht auf meine Kappe (Bild 1). Ich habe
      versucht, es mit fortgeschnittenem Material auszugleichen.
      Die Lücke nehme ich aber nicht auf meine Rechnung (Bild 2).
      Da das 1,5 mm sind, kann die Lücke nicht mit Pioniermethoden geschlossen werden, die Werft muß ein
      passendes Blech anfertigen (Bild 3). Die Operation ist besser gelungen als erwartet (Bild 4). Und die
      Aufbauwand steht jetzt zufriedenstellend (Bild 5).






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    • A J Fuchs schrieb:


      Hi Kurt,
      Da hast ja wieder was angefangen!Nachdem ich ja einige Schwierigkeiten mit meinem JSC Bogen hab,hab
      ich mir hier u anderswo viele Bauberichte von JSC lern angesehn.Die Konstruktionsweise Deines Bogens ist
      nun DIE 5:!!!!!!!,die ich gefunden hab Da soll einer durchblicken.Ich hoffe wenigstens die Anleitung ist i O.
      Ansonsten vertrau ich fest auf Dein Können,wird sicher wieder ein schönes Schiff

      Klueni schrieb:


      eigentlich wollte ich mir ja mal die SMS Friedrich der Große von JSC in ferner Zukunft antun.
      Nach dem, was Du da mit Deinem Baubogen erleben musst, ist dieser Plan jedoch so gut wie gestorben.
      Trotzdem finde ich, daß Du Dich gut durchschlägst. Das Ding sieht auf jeden Fall schon mal nach schnittigem
      Schiff aus!

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    • Die nächtliche Beschwer hat mein Problem leicht abgemildert. Die Bugsektion hat sich nach Steuerbord
      verzogen und das Heck natürlich nach Backbord. Das nur zur Illustration meines Problems. Zur Erläuterung,
      welche Kräfte da wirken. Ich hatte während der Nacht einen schweren Glasascher auf die Bugsektion gestellt
      und den Schwerpunkt leicht nach backbord verlagert. Ein Tollpatsch wie ich entfernt natürlich die
      Beschwerung erst am Heck und das Backdeck warf den Ascher wie ein junges Fohlen in hohem Bogen ab
      .
      Die Bullaugen sind ausgestanzt (Bild 1) und auch verglast. Die gefühlte Anzahl ist mindestens 1000. Ich bin
      froh über ein Punch & Die Set zu verfügen. das Ding war zwar schweineteuer, ist aber jeden Cent wert.
      Am Bug sind Ankerklüsen einzubauen (Bild 2). Ich entschließe mich, das vor der Anbringung der Bordwand
      zu tun (Bild 3) und nun ist auch nach der Heck- die Bugsektion mit der Bordwand versehen (Bild 4). Aufgrund
      der vielen Klebelaschen dürfte das kein Problem sein, doch klebt der Karton mit Weißleim sehr schlecht und
      zwischen der durch das Deck vorgegebenen Rumpfform und der darunter liegenden Krinoline besteht nur
      eine entfernte Verwandtschaft.
      Ich bin froh, das Deck verdoppelt zu haben, so habe ich zumindest oben eine stabile Kante als Bezugspunkt.




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    • Der Konstrukteur bietet bei der mittleren Bordwand eine Materialreserve von knapp 3 mm. Erfahrungsgemäß
      kann ich solche Reserven unbedenklich fortschneiden, bin diesmal darüber ganz glücklich, da die Decks an
      Bug und Heck merklich über die Krinoline hinausragen. Tatatata, Überraschung!! Ich halte nicht nur die
      Reserve über (Bild 1 und 2). Das nenne ich ökonomischen Rumpfbau .
      So der Rumpf ist erst mal zu (Bild 3 und 4). Als positiv empfinde ich das glatte Deck. Das Durchstecken von
      Spanten für die Aufbauten gefällt mit nicht so sehr, ich ziehe ein glattes Deck mit Kastenaufbauten vor.




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      (Hans-Werner Sinn)
    • Bei der Gürtelpanzerung sind die Teile natürlich auch zu lang. Da die Kante mit geknicktem Karton verkleidet
      werden, wird die Anpassung sinnvollerweise in der Mitte vorgenommen (Bild 1).
      Nun ist der Rumpf wirklich fertig (Bild 2 bis 4). Gut ist er nicht geworden, bei sehr wohlwollender Betrachtung
      allenfalls erträglich.
      Meine Hoffnung ist, daß sich nach der Anbringung der Bordwände die Verwindung durch das Beschweren
      über Nacht etwas abmildert.




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    • Am Bug gibt es als interessantes detail dieses Plattförmchen. Mussten böse Matrosen darauf Gallionsfigur
      spielen? (Bild 1)
      Der Kommandoturm hat ein Innengerüst (Bild 2). Die Laschen lasse ich dran, da von der Konstruktion nichts
      mehr zu sehen sein wird. Ausgenommen davon sind die Laschen an der Vorderkante (Bild 3). Die kommen
      ab.
      Das Gerüst ist fertig (Bild 4).




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    • Bei der Turmverkleidung ist es sinnvoll, zuerst die schrägen Vorderkanten zu fixieren (Bild 1). Die Markierung
      gibt die Form vor (Bild 2), doch kommt das nicht so ganz hin (Bild 3). Auf jeden Fall ist es mir lieber als eine
      zu große Markierung.
      Die Schotts werden aufgedoppelt (Bild 4).




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    • Für das obere Turmteil ist die Nutzung der angebotenen hinterzuklebenden Laschen sinnvoll, die ich aber
      zuvor eingefärbt habe (Bild 1). Das Oberteil paßt gut (Bild 2).
      Bei den aufgedruckten Leitern greife ich zur verfeinerung zu Laserleitern, die als Abstandshalter
      Kartonstreifchen erhalten (Bild 3). So sehen sie dann aufgebracht aus (Bild 4).




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    • Der erste Teil des Turms, und somit auch der erste Teil der Aufbauten steht.
      Dieser Bauabschnitt geht wesentlicher enspannt vonstatten. Bezeichnend ist übrigens, daß für den Rumpf die
      Hälfte der vorhandenen Bögen draufgegangen ist.


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    • Hallo Kurt,

      Ich sehe das es nicht meinen fehler sind, aber die genaugkeit der Bogen selbst......
      Binn gespannt, ich bin gestern genau zu diese Punkt gekommen. Erste Teil fertig,
      Ich habe das Deck auch aufgedoppelt, und bin froh dass getan zu haben. Die Bordwande sind hoch genug um dass zu tun, und es wird sehr viel Stabiler.....

      Jan
    • Der Vorbau wird vorbereitet (Bild 1) und zusammengebaut (Bild 2). Da die Paßgenauigkeit bei JSC meiner
      Erfahrung nach nicht 100% ist, baue ich lieber mit etwas Farbe vor (Bild 3), was wohl keine schlechte Idee
      war (Bild 4).




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      (Hans-Werner Sinn)
    • Unter das Deck kommen kleine Stützen, die man nicht ganz auf die innere Markierung kleben sollte (wie ich
      schmerzlich feststellen durfte) (Bild 1). So sieht es dann seitlich aus (Bild 2). Um das Deck kommt dann nocht
      eine Schanz mit einem liebevoll gestalteten oberen Abschluß (Bild 3).




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    • Das ist die untere Plattform (Bild 1). Die Brückennocks bekommen wieder eine Schanz (Bild 2), auf die ein
      oberer Handlauf kommt (Bild 3). Die vordere Schanz ist etwas komplizierter. Sie paßt überhaupt nicht, da das
      Mittelteil zu lang ist. Zwei Schnitte mit der Schere lösen das Problem aber schnell (Bild 4).




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    • Jetzt machen wir den Turm oben zu. Die Plattform ohne Schanzabschlüsse (Bild 1) und mit (Bild 2). Bei der
      vorderen Verkleidung muß man das Mittelteil wieder kürzen. Bei den Stützen bin ich gewarnt und verschiebe
      sie eine Idee zum Rand (Bild 3).




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    • Hagen von Tronje schrieb:

      Der Gefechtsturm erinnert in seinem Aussehen ein wenig an den der Graf Spee - macht sich gut!

      Dirk1960 schrieb:

      Das mit dem Einfärben stimmt haargenau. Man sollte da bei JSC immer etwas großzügiger sein. Das war bei
      meiner "Soldek" und ist bei meinem Z 32 auch so.



      PowerTom schrieb:

      da hast du einen optisch sehr ansprechenden Turm gebaut.
      Ich finde das der Konstrukteur in diesem Fall eine relativ einfache Bauweise für diese Formen entwickelt hat.
      Eine Frage zu den Stützen: könntest du diese auch nach dem Aufkleben der Decks anbringen? So kann man
      die doch eigentlich dann passgenau mit den Aufbauten anbringen.

      Kurt schrieb:

      Hallo Hagen,
      beim Anblick des Turms kam auch mir sontan der Gedanke "Graf Spee". In einer niederländischen Publikation
      über das Schiff wird auch von einem "duitse toren" gesprochen.
      Hallo Dirk,
      das Einfärben von Markierungen ist kei großer Aufwand und zahlt sich zuweilen aus.
      Hallo Tom,
      die Konstruktion des Turms ist wirklich nicht schlecht. Es gibt auch eine geschriebene Bauanleitung, die zu
      den Schanzverkleidungen sogar den Tip gibt, die schmalen Streifen des Handlaufunterbaus vor dem
      Ausschneiden des Teils zu knicken.
      Hallo Harald,
      herzlichen Dank für die Bilder, mit denen man etwas anfangen kann. Hier zeigt sich daß der Konstrukteur
      beim Turm einen Fehler gemacht hat, Im hinteren Bereich sind auf jeder Seite zwei dunkle Felder, die wohl
      Durchbrüche darstellen sollen. Wie eines der Photos beweist, gab es solche Durchbrüche nicht. Bin ich froh,
      daß ich den Impuls, die dreidimensional darzustellen, nicht nachgegeben habe.
      Leider kann ich von Mitgliedern beigesteuerte Bilder nicht mehr rekonstruieren.

      Harald, vielleicht findest Du die Bilder wieder und kannst sie nochmals einstellen.

      Christian schrieb:

      Der Turm schaut ja mal richtig abenteuerlich aus so die Form ist schon fast ein wenig Skuriel, aber hast du
      sehr gut hinbekommen.
      Was mir aufgefallen ist die Rumpfform und die Aufbauten haben eine Starke ähnlichkeit mit den deutschen
      Panzerschiffen, war die De Ruyter so eine art Antwort auf die Panzerschiffe bzw ein Gegenstück ?

      Kurt schrieb:

      Hallo Christian,
      das ist schwer zu sagen. Die Pläne für den Kreuzerbau gehen bereits auf das Jahr 1916 zurück. Bis zur
      Realisierung des Projektes dürfte es jede Menge Modifikationen der Entwürfe gegeben haben, zumal
      insbesondere der Bau des dritten Kreuzers, der De Ruyter stark umstritten war. Daß die Konstruktion der
      deutschen Panzerschiffe schlußendlich das endgültige Aussehen des Schiffs mit bestimmt hat, ist gut
      denkbar, da ja die deutschen Entwürfe viel Aufsehen erregt hatten.
      Die de Ruyter bot viele Neuerungen hinsichtlich der angewandten Schweißtechniken und der elektrischen
      Waffensteuerung. Eine Neuerung war auch der Einsatz von Aluminium für den Bau. Dieser Schritt wurde aus
      gutem Grund von den deutschen Werften für Kriegsschiffe nicht nachvollzogen. Die Engländer haben im
      Falkland Krieg die leidvolle Erfahrung machen müssen, daß Aluminium ab einer bestimmten Temperatur
      Feuer fängt. Die Folgen bei einem Kriegsschiff kann man sich leicht ausmalen.

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Seitlich gibt es noch zwei Scheinwerferplattformen (Bild 1). Die Stützen werden als gestuftes Rohr geliefert
      (Bild 2). Da ich diese Methode der Wickelung in einem Stück nicht mag, schneide ich das Material für die
      untere Stützenverdickung ab (Bild 3) und wickele getrennt (Bild 4). Da ich beim unteren Mantel gut 1 mm
      Material übrig gehalten habe, war die Entscheidung sicher richtig.




      Meine Untaten

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      (Hans-Werner Sinn)
    • Auf das untere Deck kommen noch zwei Wände, die ich übersehen hatte. Zum glück sind sie noch problemlos einbaubar (Bild 1). Die Scheinwerferplattformen sind auch dran (Bild 2 bis 3).
      Was die "Durchbrüche" am hinteren Turmteil anbelangt, bin ich sehr unsicher. Auf Photos vom Werftbau sind
      sie deutlich zu sehen, doch stellen spätere Photos den Turm völig geschlossen dar.




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    • Hallo Nick,
      das Urheberrecht gilt für alle Bilder. Bei älteren Bildern sind die Rechte aber teilweise durch Zeitablauf erloschen. Man muß sich auf der ntsprechenden Seite schlau machen.
      Hallo Jan,
      herzlichen Dank für die LInks.
      LG
      Kurt

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    • Auf den Logenplatz kommt ein Panzerstand (Bild 1), der mit einem Meßgerät gekrönt wird (Bild 2). Die
      Darstellung der Optik erscheint mir unzureichend. Da ich noch ein Stück schwarz gepöntes Papierrohr über
      habe, ist das Problem schnell gelöst (Bild 3). Der Turm ist nun bis auf die Ausrüstung fertig (Bild 4 und 5).






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    • Da fiel mir der Wellenbrecher in die Hände. Er läuft nicht spitz zu, sondern oval (Bild 1).
      Ist das eine Frittenbude? (Bild 2) Damit es gut Form hält bekommt das Teil auch unten eine Scheibe, die
      leider nicht serienmäßig ist. Ich habe dazu das Deck eingescant, die Markierung ausgeschnitten und
      verdoppelt (Bild 3). Schwupps auf das Deck (Bild 4). Na ja, ganz so schwupps geht es nicht, da das Deck
      trotz Verdoppelung durchhängt. Der fehlende Mittelspant ist nicht einfach zu kompensieren. Da der Rumpf
      unten offen ist, kann man zum Glück von unten gegendrücken.




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    • Das nächste Deckshaus ist größer. Auf dem Bild (Bild 1) sieht man, daß ich die Klebelaschen im sichtbaren
      Bereich weitestgehend entferne. Die aufgedruckte Gitterstruktur wird herauasgeschnitten und durch
      schwedischen Gardinenstoff ersetzt (Bild 2). Das vorbereitete Deckshaus mit der unten einzuklebenden
      Platte (Bild 3). Mit viel Druck von unten fügt es sich passabel an Deck (Bild 4).




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    • Hinten hat es einen kleinen "Rucksack" (Bild 1). Die aufgedruckte Leiter wird durch ein Laserteil ergänzt (Bild
      2). Das ist das aufzubringende Deck (Bild 3) das mit einem Umleimer versehen wird, der eben ein Stücksken
      zu lang ausfällt. Die hier nötige Anpassung nehme ich nach dem Aufkleben des Decks vor (Bild 4).




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    • Endlich mal wieder eine Überraschung!!! Das Deck paßt nicht, da der Dreiecksauschnitt zum Turm nicht tief genug ist (Bild 1). Nach mehreren Durchgängen vorsichtiger Schnitzarbeit, die von unchristlichen Ausrufen
      begleitet wurde brüll1 , paßt es nun (Bild 2). Gott sei Dank das Deck ist drauf (Bild 3).




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      (Hans-Werner Sinn)