De Ruyter 1:250 JSC Rekonstruktion

    • Oldtimer schrieb:


      sehenswerte Fortschritte, gut gemeistert. Du wärst doch enttäuscht, wenn die Macken der Konstruktion
      plötzlich ausbleiben würden - oder?

      Rezatmatrose schrieb:


      diesen Eindruck habe ich auch. Gut, sehr gut, was Du aus dem Bogen bisher gemacht hast. Ist eine sehr
      interessante Brücke. Und das ganze Ding wirkt irgendwie harmonisch. Ich habe viel Spaß beim Betrachten
      der Bilder.

      Kurt schrieb:


      Hallo Uwe,
      es mag ja manchmal etwas meckerig erscheinen, doch halte ich es für wichtig, in Bauberichten auf Kinken in
      der Konstruktion hinzuweisen.
      Hallo Günter,
      Bilder, die ich bislang vom Modell gesehen habe, fand ich etwas enttäuschend. Bislang finde ich aber, daß
      das Schiff durchaus eine harmonische Linie hat. Mal sehen, wie es am ende aussieht

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Nun geht es dem Schornstein an die Krempe . Für den Schornsteinmantel bietet der Bogen eine obere
      Profilscheibe unten nichts. Bei einem oval geformten Schornstein geht das selten gut. Da eine Art Aufsatz
      über den Schornstein zu stülpen ist, fällt ein Abfallteil an, das fast die richtige Form hat (Bild 1).
      Es gibt zwei obere Abschlußscheiben (die zweite schließt die Krempe ab), die zu lochen sind (Bild 2). Das
      Abfallteil wurde angepaßt und nun habe ich auch eine Profilscheibe für unten (Bild 3).
      Jetzt kann ich den Mantel vorrunden, mein Werkzeug dazu liegt daneben (Bild 4).




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    • Durch die Löcher in der oberen profilscheibe schaut man in den Schornstein hinein (Bild 1). Das geht so nicht, der muß innen geschwärzt werden. Mist dabei ist mir der Pinsel arg ausgerutscht. Mit etwas Farbe habe ich das Malheur etwas kaschieren aber nicht beseitien können. Bin ich froh, daß der Schornstein oben den eigenartigen Aufsatz hat (Bild 2). Die Krempe und die obere Scheibe wollen sich nicht verheiraten lassen (Bild 3). Also vorsichtig an einer Stelle mit der Ummantelung beginnen und den Rest herzhaft kürzen (Bild 4).




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      (Hans-Werner Sinn)
    • Der Schornsteinkörper ist nun fertig (Bild 1). Dann kommt noch der Aufsatz darum (Bild 2 und 3). Hier muß
      einmal die Ausführung des Bogens in doppelseitigem Druck lobend erwähnt werden.
      Dann kommt noch eine Laserleiter von Draf-Modell drauf (Bild 4).




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    • Klueni schrieb:


      das ist wirklich eine merkwürdige Art, Schornsteine zu gestalten, mit Balkong und Ausgucklöchern....ist aber
      sehr sauber geworden! Diesen Pinselausrutscher kann man durchaus einfach kaschieren.
      Vermutlich wollte der niederländische Konstrukteur mit dieser aufwendigen Bauweise Abgas-Emissionen auf
      das Deck verhindern.
      Mal 'ne Frage zur Leiter:
      Kommt da noch was drüber, oder wo soll die hinführen?

      Kurt schrieb:


      Hallo Thomas,
      die Leiter führt natürlich nicht ins Nirwana, aber gemach.

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    • Natürlich ist die Leiter nicht zweckfrei. Da haben wir ein Scheinwerferplattförmchen, das an der Unterseite
      Unterstützung bekommt (Bild 1) und auf der Oberseite eine Reling aus meinem Fundus (Bild 2). Montiert wird
      die Plattform aber noch nicht, denn da ist noch ein mit einer Schanz zu versehendes Plattförmchen (Bild 3),
      auf das eine Stütze für die Scheinwerferplattform kommt (Bild 4).




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    • Da Klaus mir netterweise Material zu dem Schiff zur Verfügung gestellt hat (nochmals herzlichen Dank daür),
      weiß ich, daß die spitze Plattform am Kommandoturm eine Reling bis zur Spitze bekommt (Bild 1).
      Die großen "Ohren" des Hauptdecks bekommen nun doch noch eine Unterstützung (Bild 2).
      Die Niedergänge sind auf dem Bogen als einfache Kartonstreifen vorhanden. Ich nutze deren Seiten und bau mir aus Laserleitern und etwas Draht mal selbst was (Bild 3 und 4).





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    • Gerd schrieb:


      Hallo Kurt,
      da baust du mal wieder ein außergewöhnliches Schiff und setzt den biestigen Bogen sehr schön um. Dein
      Niedergang ist für mich sehr interessant, weil ich mit der Herstellung selbiger noch auf Kriegsfuß stehe.

      Kurt schrieb:


      Hallo Gerd,
      wenn man eine Laserleiter verwendet, ist das recht einfach. Man schneidet die im Bogen vorhandenen
      Treppenwangen aus (sind die nicht vorhanden, nimmt man zwei schmale Kartonstreifen in Treppenlänge).
      Zwischen die Wangen kommt die Laserleiter. Etwas knifflig wird es nur,wenn man einen h
      Handlauf selbst machen will. Ich nehme dazu den Draht aus Gefriebeutelverschlüssen (ALDI) biege den
      mehr schlecht als recht passend zurecht, klebe ihn an und pöne das "Kunstwerk" mit Revell Aqua Color. Ich
      denke, daß noch ein paar Treppen herzustellen sind und werde das dann mal mit Photos bei den
      Baumethoden zeigen.
      Der Bau lieg einige Jahre zurück. Inzwischen verwende ich die LC-Niedergänge von GPM oder geätzte Niedergänge von Peter Hurler.
      Ich könnte mir denken, daß die neuen LC-Platinen von HMV mit Niedergängen auch eine gute Option sind.

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    • Das Maschinenhaus verfügt wieder über ein Gerüst, dem ich die unteren Klebelaschen fort schneide (Bild 1).
      Die Seele steht (Bild 2). Hier sieht man, daß man die Unterseite wohl kaum sauber auf das Deck bekommen
      wird. Überdies ist das relativ große Bauteil ziemlich labberig (Bild 3). Deshalb bekommt es eine untere
      Profilplatte, die Form und Stabilität gibt.
      Das erste Deck kann schon mal drauf (Bild 4).




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    • In die Nische kommt eine Verkleidung. Auf die Nischenplatte wird später das Parkdeck für die Bordflugzeuge
      eingehängt. Wenn man sich das vergegenwärtigt, wird klar, daß die beiden seitlichen Klebelschen in jedem
      Fall zu einer Verschlimmbesserung führen, aslo ab damit (Bild 1). Die verkleidete Nische (Bild 2). Ein Vorbau
      auf dem Deck (Bild 3), der noch eine Stütze vorgeklebt bekommt (Bild 4).




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    • Die vorbereitete Wandverkleidung (Bild 1). Leider reicht der rückseitige Druck hier nicht aus und erfordert den
      Einsatz des Pinsels (Bild 2). Das zweite Deck ist aufgeklebt (Bild 3). Seitlich gibt es nochmals je zwei Stützen
      (Bild 4).



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    • Das aufgeklebte Maschinenhaus. Da ich das Teil durch die untere Profilplatte stabilisiert hatte, konnte ich
      unbedenklich von unten den notwendigen Druck ausüben, um das Teil einigermaßen akzeptabel auf das
      Deck kleben zu können.


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    • Da ist noch an einer Schräge zu arbeiten (Bild 1). Harald hat ja netterweise das einzige mir bekannte Photo
      von diesem Teil des Schiffs eingestellt . Bei der Kabeltrommel kann man sich die Verwendung eines
      Laserteils sparen. Die Trommelscheibe ist leicht mit dem Stanzeisen zu supern (Bild 2). Erst kommen da aber
      noch zwei Blechkanäle drauf (Bild 3) und dann die Trommel (Bild 4 und 5).






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    • Das Parkdeck bekommt einen Umleimer (Bild 1) und Schienen (Bild 2) und paßt nicht in die Nische (Bild 3).
      An beiden Seiten wurden 0,5 mm weggenommen und dann geht es (Bild 4). Die Stützen sind 16 mm lang
      und aus 0,5 mm Ferderstahl. Papierröllchen wären zu massiv geworden.




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    • Für die Fla-Plattform brauche ich das E-Messgerät. Wir fangen mal klein an (Bild 1). Auf den Unterbau kommt
      die eigentliche Plattform (Bild 2). Das Häuschen wird gebaut (Bild 3) und aufgesetzt (Bild 4). Zum Glück kann
      man auf der Rißzeichnung erkennen, wo die Bleche gesetzt werden müssen.




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    • Die die Optik enthaltenden Arme sind sehr einfach gestaltet. Aus den mir vorliegenden Photos ist nur zu erkennen, daß die Enden der Arme eine Verdickung aufweisen. Der Bogen enthält erfreulicherweise nicht nur Reservetüren und Schlagblenden, sondern auch grauen Reservekarton, so daß das kein Problem darstellte
      (Bild 1). Der fertige Meßstand (Bild 2) und auf dem Deck (bild 3).




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    • Dieser Bogen weist ein paar Details auf, die bei JSC leider nicht Standard sind. Da gibt es Deckel für die
      Oberlichter zum Aufdoppeln. Ich nutze das für eine geöffnete Darstellung und pöne die aufgedruckten Deckel
      schwarz (Bild 1). Die fertig gebauten Teile (Bild 2). Die Stützstäbe sind kleine Messingstifte, die ich sonst für
      Fußpferde verwende.
      Die Garnitur kommt auf das Deck (Bild 3) und dann wird noch eine Reling gezogen (Bild 4).




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    • Dem Schifff fehlt noch die "schwere Artillerie". Die braucht erst mal eine Unterkonstruktion , um sich drehen zu
      können (Bild 1). Die Barbetten werden zur Seite gestellt, daß sie dröge werden (Bild 2).
      Die Qudrate auf den Turmfronten (Bild 3) sind im Original erhaben und so nutze ich ein Stücklein Abfallkarton
      zur Aufbesserung (Bild 4).




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    • Die Türme sind oben noch nicht zu schließen, da die Mechanik für die Geschützrohre noch einzubauen ist (Bild 1). Diese besteht aus zwei Walzen. die auf einer Achse drehbar gelagert werden (Bild 2). Die Achse ist erst einmal zu dick. Man muß probieren bis man die richtige Stärke heraus hat. Dann ist die Achse zu kurz. Wenn man an beide Enden ein Stück verdoppelten Kartons leimt, paßt es.
      Die Geschützrohre sind in der von mir geringgeschätzten Wickeltechnik herzustellen (Bild 3). Das mit der unteren Rohrummantelung wird wahrscheinlich nicht klappen, da das zur Verfügung gestellte Wickelstück kürzer ist als das für den Rohrkern.
      Ich schneide den Überhang ab, runde das Seelenrohr und erlebe mein blaues Wunder. Mann was für eine Wumme!! Das Ding ist viel zu dick! Der Rohrmantel wird von mir um etwa 2,5 mm schlanker geschnitten und dann kann man das Ergebnis hinnehmen. An der Rohrmündung paßt es schon, hinten ist es mir immer noch etwas arg dick für 15 cm. Die Rohre werden auf die Walzen aufgeleimt (Bild 4). Nun stellt sich die Frage nach Blastbags. Grundsätzlich stehe ich dem Thema distanziert gegenüber, da sie nicht immer die Optik desSchiffs verbessern. Es gibt Bilder des Kreuzers mit und ohne. Da die etwas bizarre Rohrmechanik aber sehr gut den Eindruck der Walzenblenden herausarbeitet, lasse ich es ohne Rohrhosen.




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    • Der Doppelturm bekommt noch "Ohren" (Bild 1). Hier das Stück, das aus dem Rohr herauszuoperieren ist
      (Bild 2).
      Das Innenleben für den Einzelturm (Bild 3). Hier habe ich einen Zapfen eingeleimt, auf den das Rohende
      aufgesteckt wird.
      Und nun der gesamte "Turmverein" (Bild 4).




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    • Petcarli schrieb:


      Hallo Kurt,
      würde die Geschütze an Deiner Stelle auch eher ohne "Hosen" bauen. Sie fürhren nicht immer zu einem
      besseren Aussehen. Ich bin jedenfalls froh, dass ich bei der Scharnhorst die Finger davon gelassen habe

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    • Klueni schrieb:


      Deine Geschütztürme sehen sehr sauber gebaut aus, sind aber tatsächlich proportional zum Rest des
      Schiffes ziemlich mickrig geraten....
      Auf dem Kreuzer hätte durchaus eine der Größe angemessene 20cm-Bewaffnung Platz gehabt.....
      Das letztliche Schicksal des Kampfschiffes hätte eine schwerere Bewaffnung aber glaub ich auch nicht
      geändert.....

      Hagen von Tronje schrieb:


      ja die Bewaffnung - sie wirkt wirklich etwas mickrig, vor allem der einrohrige Turm B. Aber soweit ich es in
      Erinnerung habe, ist dies auch auf politische Einflussnahme (das liebe Geld) zurückzuführen (selten ist da
      was Vernünftiges herausgekommen, wenn man ein Waffensystem unter diesem Gesichtspunkt gebaut hat -
      die Kaiserliche Marine hat ja mit der alten Oldenburg ebenfalls ein Glanzstück übertriebener Sparwut geliefert
      bekommen).
      Die Türme sind Dir gut gelungen, Kurt - und was die blast bags, die "Knalltüten" betrifft, da bin ich auch
      Deiner Meinung. Mir gefallen Geschütztürme zumeist ohne auch besser und habe auch noch nie welche
      angebaut

      Peter Wulff schrieb:


      ich mag mich irren, aber nach den mir bekannten, zeitgenössischen Fotos der de Ruyter hat es den
      Anschein, daß die Türme des Kreuzers keine Blastbags hatten.
      Übrigens, das einzelne Geschütz auf der B-Position war im Ursprungsentwurf des Schiffes gar nicht
      vorgesehen. Projektiert waren nur 3 Doppeltürme.
      Da der Kreuzer aber auch als Flaggschiff in Ostindien dienen sollte, und daher einige Lamettahengste mehr
      unterzubringen waren, wurde der Entwurf vergrößert. So konnten die Planer zusätzlich ein 7.Geschütz
      "unterbringen".
      Naja, viel genutzt hat es dann im Endeffekt leider auch nicht ...

      Kurt schrieb:


      Hallo Hagen,
      der Torpedo hätte auf jeden Fall getroffen. Nichtsdestoweniger empfinde ich die Bewaffnung des Schiffs als
      erbärmlich. Da wird ein relativ großes Schiff gebaut und nicht adäquat ausgerüstet. Da fällt einem der Satz
      "halb besoffen ist verschwendetes Geld" ein. Die Bewaffnung war damals Gegenstand heftiger Diskussionen.
      Es stand sogar die Ausrüstung mit 10.5 cm Geschützen zur Debatte. Da sind die Jungs von der königlichen
      Marine mit den 15 cm Türmchen noch relativ gut bedient worden.

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    • Nun muß ich einmal um Hilfe bitten. Viele Freunde haben mich mit gutem Bildmaterial versorgt, doch ist da ein
      Detail noch nicht aufgetaucht, die Zwillings Fla-MGs. Möglicherweise ist das Bildmaterial so rar, da sie im
      Gegesatz zu den schwereren Fla-Geschützen eine niederländische Entwicklung waren.
      Ich bin mir nur in einem Punkt sicher, daß sie so wie auf dem Bild nicht aussahen! Hat jemand Material zu
      den Dingern? Sonst muß ich sehen, daß ich da ein stimmig wirkendes Gerät baue.


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    • Bislang bin ich bei den Aufbauten im grünen Bereich. Das Schiff hatte ein Heinkel Katapult an Bord. Das
      Katapult verfügte über zwei Drucklufttanks, von denen einer für einen Start ausreichte. Somit konnten beide
      Bordflugzeuge kurz hintereinander gestartet werden.
      Bei dem Katapultträger habe ich die Löcher ausgestanzt (Bild 1). Es kommen Schienen darauf (Bild 2) und
      dat lange Ding auf eine drehbar gelagerte Scheibe (Bild 3). Plattförmchen dran, denn da ist auch immer mal
      etwas zu werkeln (Bild 4).




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    • Noch zwei Plattförmchen (Bild 1) und dann eine Steuersäule darauf (Bild 2). Seitlich die Druckluftzylinder
      (Bild 3). Ich habe am Ende versucht, die Leitungen darzustellen, weiß aber nicht ob es zu sehen ist.
      Die Steuersäule verfügte über eine abklappbare Verkleidung unter der sich eine Schalttafel verbarg. Das
      vermag ich aber in Modell nicht darzustellen und behelfe mich damit, den Zweck durch ein Handrad
      anzudeuten (Bild 4).




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    • Petcarli schrieb:

      schön gebaut! Kommt denn dort auch eine oder zwei Heinkel Flugzeuge drauf?

      Kurt schrieb:

      Hallo Fritz,
      da hat man auf heimische Produktion zurückgegriffen und zwei Focker Flugzeuge mitgeführt. Natürlich
      werden die auch gebaut

      OHI schrieb:


      Also meine Quellen, u.a. Warship Profile, defineirt diese MGs als 12,7mm oder .50 cal MGs in
      Doppellaffetten. Das würde sehr stark auf die Browning cal .50 hindeuten.
      Andererseits zählt NavWeaps diese MGs aber nicht als Bewaffnung auf niederländischen Schiffen auf??????
      Leider geben meine Quellen unmittelbar zur de Ruyter aber keine Fotos oder Skizzen her, die diese Frage
      endgültig klären könnte. Entweder ich habe größere Fotos, dann sind die Dinger noch nicht montiert - sie
      wurden offenbar erst zum Kriegseintritt aufgestellt - oder die Bilder zeigen nur kleine schwarze Flecken.
      Wenn es ein 12,7mm MG war, bin ich fast von einer Browning cal .50 überzeugt.
      Und dann solltest du mal unter diesem Begriff bisl rumgoogeln. Zum Browning gibt es reichlich Material. Du
      kannst Dir aussuchen, ob luft- oder wassergekühlt
      Anderseits sahen die Dinger alle relativ ähnlich aus: langes Rohr, sehr dünn, auf Schiffen meist
      Säulenlafetten, oft kleines Splitterschutzschild. Das Browning hatte Mun-Zuführung über Gliedergurte.
      Wennsd noch Unterstützung fü die konkrete Suche brauchst, meldest Dich einfach.

      Kurt schrieb:


      Hallo Otmar,
      im warship profile habe ich auch nichts gefunden und neige auch dazu, mich an den Brownings zu
      orientieren. Herzlichen Dank für Deine Hilfe.

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    • Nun wird es ernst. Die De Ruyter war mit 4 cm Borfors in doppellafetten ausgerüstet. Da hatte man nicht
      gespart. Diese Fla Geschütze waren damals das modernste verfügbare Gerät. Es wurde später auch auf
      britischen Schiffen eingesetzt und so ist es nicht verwunderlich, daß mein Wiedereinstiegsbau vor knapp drei
      Jahren die Blyskawica die gleichen Geschütze an Bord hatte. So wie damals sollen die aber diesmal nicht
      werden (Bild 1). Zuerst gilt es einmal sauberer zu bauen und die Kanten zu färben und dann helfen mir die
      Bilder im warship profile sicher weiter.
      Der Unterbau mit der Lafette und den Sitzen dürfte sich noch im unstreitigen Bereich bewegen (Bild 2 und 3). Die
      Geschützrohre sind diesmal aus 0,5 mm Ferderstahl und bekommen Mündungstrichter (Bild 4). Auf die
      Verschlußstücke der Rohre setze ich Objekte, die ich für Magazine halte. An das Ende kommen
      Auswurfschienen für die Geschoßhülsen (Bild 5).






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    • Die Bilder lassen darauf schließen, daß vor den Verschlußstücken eine Stange quer befestigt war, die
      wahrscheinlich eine Visiereinrichtung trug. Versuche mit Scheiben aus Transparentmaterial fand ich nicht so
      befriedigend und habe daher Kartonscheiben ausgestanzt (Bid 1 und 2).
      Nun kommen die Geschütze auf das Deck (Bild 3 und 4). Die Massierung der Fla-Geschütze bot den Vorteil
      einer konzentierten Abwehrkraft. Allerdings konnte ein Volltreffer der ganzen Herrlichkeit ein Ende machen.
      Nun, mein kleiner Umbau dürfte unsere Fla-Experten eher amüsieren, doch finde ich, daß es gegenüber der
      bogenseitigen Version schon eine Verbesserung darstellt.




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      OHI schrieb:


      das kommt einer Bofors doch schon recht nahe
      Und sieht jedenfalls deutlich besser aus, als was der Bogen hergibt.
      Deine Vermutungen waren völlig richtig (nicht wegen dem amusement):
      Die beiden Lippen auf den Verschlussstücken waren die Führungen, in die die 4er packs an Geschoßen
      eingeführt wurden.
      Und richtig, die Bofors hatten am vorderen Rand der Verschlusstücke (geschwungene) Querstangen, an
      denen die (Hilfs) Visiere angebracht waren.
      NB: Die halbrunden Bögen am Heck Deiner Bofors sind die Auffangrinnen für die Geschosshülsen. Von
      denen wurden die Hülsen unter dem Geschütz nach vorne bebracht und nach vorne ausgeworfen.

      Rolli schrieb:


      wenn ich mir das Originalfoto so anschaue, bin ich nicht der Überzeugung, dass dort 4er Packs von
      Magazinen gewesen sind, sondern die beiden hinteren Teile haben den Geschoßboden gehalten und
      geführt, und die beiden mittleren Teile sind Führungen für die Hülsen und die beiden vorderen Teile die
      Führung und automatische Zündereinstellung für die Geschosse. Ich denke mal, dass die geschosse in 6er
      oder 8er Packs übereinander gestapelt waren und so im Pack von oben eingeführt wurden. Diese 3er
      Führung der Geschosspacks haben ein Verkanten verhindert.
      Ich freue mich besonders im Vergleich zu den Bildern von früher, wie die Qualität Deines Baues
      zugenommen hat. Schöne Schweden!

      Hagen von Tronje schrieb:


      Ja, Rolf-Peter hat da zum Teil recht: Der Hülsenboden lief in der Führung ganz hinten, die Geschoßspitze
      vorne. Zündereinstellung gab's allerdings da nicht - die Dinger flogen, bis die Selbstzerlegeeinrichtung sie
      explodieren ließ. Sie sollten ja durch direkte Treffer wirken und nicht wie die schwere Flak durch Splitter.
      Die beiden mittleren Teile auf der "Mehrladeeinrichtung" (so hat dieses Dings zumindest bei unserem
      Fla-Panzer M 42 geheißen, der ja mit der 40 mm Zwillingsflak ausgerüstet war) dienten dem Transport der
      Geschosse nach unten. Da liefen in den Nuten umklappbare Greifer (kann man auf dem Foto zumindest
      erahnen), die beim Schuss durch den Rücklauf der Waffe nach oben gingen, dabei nach innen klappen
      konnten, wenn sie an den Granaten vorbeiglitten, dann in den Leerräumen zwischen den Granaten wieder
      nach außen klappten, beim Vorlauf der Waffe nach unten bewegt wurden und somit die Granaten ebenfalls
      nach unten transportierten, bis die unterste dann ins Bodenstück wieder eingeführt werden konnte durch die
      vorlaufende Waffe (jetzt mal etwas vereinfacht dieser "Vorgang in der Waffe beim Schuss" ).
      Bei unserem Panzer waren die Granaten in 4er-Packs auf schmale Rahmen am Geschossboden aufgeklipst,
      die dann von den beiden Ladeschützen immer oben eingelegt werden mussten.

      OHI schrieb:


      Was ist an Deinem Statement anders? Hab nicht von 4er Packs an Magazinen gesprochen, sondern von 4er
      Packs von Geschossen (besser wohl Clips). Alles was Du sagst ist richtig- und ist meine Aussage in anderen
      Worten. BTW: Also wenn ich jetzt zwischenzeitlich eine Flak kenn, dann die Bofors. Die Amerikaner hatten
      übrigens tatsächglich 4er Packs bzw. Clips. Was die Tommies hatten weiß ich nicht. LG und nix für Ungut.

      Meine Untaten

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      Ich glaube es bleibt haarig, die großen Kräne sind dran. Das Gitterwerk kann man ausschneiden, muß man
      aber nicht. Das Bauteil ist so gestaltet, daß man die Felder auch stehenlassen kann (Bild 1). Die Seilrollen
      werden, wenn man sie auf Stoß klebt, recht dick. es ist wohl so gedacht, daß man den Karton ineinander
      dreht. Eine Methode, die ich nicht unbedingt liebe, aber ein recht stabiles Röllchen ergibt (Bild 2). Die Rollen
      werden mit Garn belegt und eingeklebt (Bild 3).




      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
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      Bei der Seilrolle ist mir der Gedankengang des Konstrukteurs nicht ganz nachvollziehbar. Vierfacher Karton
      und nur eine Seite farbig? Ich mache mir zwei Scheiben aus gedoppeltem Karton zwischen die ich eine
      kleinere gedoppelte Scheibe einklebe (Bild 1). Auf dem Knick des Auslegers sitzt eine weitere Seilrolle. Das
      Original hat da einen Huppel, der hier fehlt. Die Seilrollen sind vorhanden und ich versehe sie an beiden
      Seiten mit einer Abschlußscheibe, so daß sie nicht frei über dem Ausleger schweben (Bild 2).
      Die Löcher des Auslegers stanze ich aus. Der Bogen sieht das eigentlich nicht vor. Daher muß die Rückseite
      des Bauteils farbig angelegt werden (Bild 3). So das Ärmken ist schon mal fertig (Bild 4).




      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
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      Verseilt und verklebt. Dabei hatte ich nicht aufgepaßt und ein Ausleger hatte eine andere Neigung. das hat
      mich so gestört, daß ich das Ding abgesäbelt und neu verseilt habe. Nun glaube ich paßt es einigermaßen


      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)