Der Limburger Dom - die etwas andere Variante

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    • Der Limburger Dom - die etwas andere Variante

      hallo1

      Es geht los. Nachdem der Schreiber-Bausatz angekommen war, habe ich erst mal einen Abend damit zugebracht, mir die einzelnen Bögen intensiv anzuschauen um festzustellen, ob die von mir geplanten "Abweichungen vom Bauplan" überhaupt realisierbar sind. Ich muss zugeben: Da hab' ich mir ganz schön was vorgenommen. Ob das so klappt, weiss ich noch immer nicht ganz, aber ich werde mal versuchen, zumindest einen Teil davon umzusetzen. Anregungen habe ich in diesem Forum ja schon reichlich bekommen (man denke nur an Spitfire, der sein Projekt St. Nikolai, wirklich gekonnt und sehr professionell umsetzt).

      Das erste, was mir am Bogen der Grundplatte aufgefallen ist, sind zwei Treppen, die einfach mal so aufgezeichnet sind, also waagerecht verlaufen. Waagerechte Treppen sind für mich ein No-Go und so habe ich überlegt, wie man die Treppe mit Gefälle versehen kann. Ich habe zufällig im Baumarkt eine Bastelplatte aus sehr stabilem und trotzdem leicht zu bearbeitenden Kunststoff-Schaum gefunden, die ca. 5 mm dick ist. Ich habe also zwei Stücke ausgeschnitten, die genau die gleiche Größe wie die Grundplatte des Bausatzes haben und die Ausschnitte des Bogens darauf übertragen und ausgeschnitten.


      Danach habe ich Teile der Karton-Grundplatte abgeschnitten und die abgeschnittenen Teile auf einer der beiden Kunststoff-Platten ebenfalls entfernt. Danach habe ich die beiden Kunststoffplatten aufeinander geklebt, wobei jetzt zwei "Ebenen" entstanden sind. Danach wurden die Teile der Karton-Grundplatte entsprechend auf die Kunststoffplatten geklebt und die beiden Treppen bilden nun zumindest, wenn schon keine Stufen, zumindest eine "schiefe Ebene". Die nachfolgenden Fotos dokumentieren das Ergebnis.




      Und so sieht die komplette Grundplatte nun aus:


      So, dies war der erste Teil meines Bauberichtes. Fortsetzung folgt...
      "Wenn jeder Mensch dieser Welt in jedem anderen Land dieser Welt nur einen einzigen Freund hätte, wären Kriege ausgeschlossen"
      (eigene Weisheit)

      (und noch eine)

      "Das Leben ist ein Tauziehen zwischen Guten und Bösen. Wer da sagt 'Was kann ich als Einzelner allein schon tun?', der unterstützt die Bösen, indem er den Guten nicht ziehen hilft"
      und noch eine:
      "Frieden kosten keinen einzigen Cent - aber wer ihn haben möchte, muss in Vorleistung treten"
    • Hallo SchnippSchnapp,

      mit den beiden Platten hast Du eigentlich eine schöne Idee gehabt, doch Frage, warum hast Du nur eine Schräge gamacht und nicht versucht eine Treppe zu erstellen. Das geht ganz einfach mit rechteckigen Quadern. Sehe vielleich noch besser aus. Doc h dies ist nur meine Meinung und es ist Dein Modell und Du sollst Gefallen daran finden!

      Gruß
      Fritz
    • Hallo Fritz,

      das ist genau das, was ich unter "konstruktiver Kritik" verstehe. Ich habe zwar einige gute Ideen, aber noch nicht die Erfahrung, alles umzusetzen. Da auf der Grundplatte noch keine weiteren Teile stehen (der erste Turm ist in Arbeit), könnte ich versuchen, aus der "schiefen Ebene" eventuell doch noch eine Treppe zu konstruieren. Mal sehen, ob ich das jetzt noch umsetzen kann. Die Idee mit den Stufen hatte ich für das Kirchenportal schon ins Auge gefasst, aber das auch auf die Außentreppen anzuwenden, darauf bin ich bisher komischerweise selbst nicht gekommen.

      Erstmal vielen Dank. Das ist der Nutzen so eines Forums: Wenn man selbst den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, kommt jemand und zeigt einem den Weg durch den Wald. danke 2 .

      Gruß
      hj
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    • hj,

      Danke für Deine Antwort. Es sollte ja auch nur konstruktiv sein und da ich nicht weiß, inwieweit Du Erfahrung hast, möchte ich Dir nicht den Spaß hier verderben. Wir haben ein wunderschönes Hobby und als ich hier begonnen habe, hat mir später ein Mitglied gesagt, das Kriegsschiff, dass ioch damals gebaut habe, hätte ausgesehen, wie nach einer Feindfahrt. Und ich war so stolz auf mein Schiff. Ich habe das Modell immer noch und wenn ich es ansehe, finde ich, dass er nicht so ganz recht hatte, aber im Vergleich zu heute war es schon sehr einfach!

      In meinen Augen ist der Spaß an unserem Hobby am wichtigsten und daher sollte jeder so bauen, wie er in der Lage dazu ist! Dennoch finde ich, dass man jedem helfen sollte, den Spaß immer mehr zu empfinden.

      Gruß
      Fritz
    • Hallo ihr Lieben,

      die beiden Kunststoffplatten waren anstatt der geschätzten 5 mm nur 3 mm dick und das hätte bei 1 mm Finnpappe bedeutet, dass nur drei Stufen möglich gewesen wären. Das hätte bei diesem Maßstab natürlich komisch ausgesehen. Aber es gibt ja im Papier- und Pappfundus auch diverse Restchen Graupappe, die etwas dünner sind. So habe ich etwas gefunden, was zumindest sechs Stufen je Treppe ermöglicht hat und das habe ich dann eben direkt ausprobiert. Schwieriger, als die beiden Treppchen zu erstellen war, die "schiefe Ebene" so herauszuschneiden, dass nicht zu viele Beschädigungen an der Grundplatte entstanden sind. Ich weiss, ich bin zu pingelig, aber es geht mal "so gerade".


      Vielen Dank an Fritz und Kurt für den "seelischen Beistand". Ich werde mich dann nachher wieder dem ersten Kirchturm zuwenden.

      Gruß
      hj
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    • Hallo HJ

      Da gibst Du aber eine Steilvorlage vom Feinsten!
      Ich staune immer wieder, dass selbst bei hoch detailierten Architekturbögen oftrmals die Treppen als Rutschbahn dargestellt werden. Das kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Aber zum Glück sind wir ja lernfähig und kreativ!
      Sehr schön gelöst! da können wir uns noch auf einiges freuen!

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Hallo Hans Josef,

      sehr schöne Lösung!

      Wie Du richtig erkannt hast, ist genau DAS der Sinn und Zweck eines solchen Forums. Man treibt sich gewissermaßen gegenseitig an. Der Einzelne hat sicher ein paar gute oder sehr gute Ideen - durch die Schwarmintelligenz kommen aber immer noch neue dazu.
      Beste Grüße

      von Andy

      Lasst uns (k)leben!
    • Hallo zusammen,

      beim Bau der Türme bin ich auf eine Sache gestoßen, die ich allen, die dieses Modell ebenfalls bauen möchten, als Anregung mit auf den Weg geben möchte. Unser Mitglied Teddy hat ja schon ausführlich beschrieben, wie die Fenster konstruiert werden. Dabei ist mir aufgefallen, dass man die Klebekanten der Wangen so ausschneiden soll, dass sie praktisch "auf Stoss" liegen. Das gibt dann beim Einsetzen der Wangen eine ganz schöne Fummelei. Nachdem ich das bei vier Fenstern so gemacht habe, habe ich nachgedacht, wie man sich das erleichtern kann. Die nachfolgenden Fotos zeigen, dass ich unter den Klebekanten, die mit W1.6b beschriftet sind, ein kleines Papp-"Dreieck" stehen lasse und dieses dann als Klebekante für die Seitenteile unter den Fenstern benutze. Dann lassen sich die Wangen ganz einfach einkleben und der Winkel zwischen Fenstern und der Schrägen darunter passen exakt. Vielleicht hilft das ja dem Einen oder Anderen auch weiter.


      und so sieht das fertige Fenster vor dem Einbau dann aus:


      So viel mal für heute.

      Viele Grüße
      hj
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      (und noch eine)

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    • Hallo zusammen,

      es geht weiter. Der Dom macht Fortschritte - aber er zeigt mir auch Grenzen auf. Eigentlich wollte ich auch die Giebelfenster der beiden Haupttürme ein wenig in "3D" machen, so wie' uns bei St. Nikolai erklärt und gezeigt wurde. Leider musste ich feststellen, dass die Turmspitzen ein "massives Innenleben" haben und deshalb der Platz fehlt, die Giebel mit Finnpappe zu hinterkleben. Aber das macht nichts. Das Modell hat genug Potential für Aufwertungen...

      Ich habe mich vor allem entschlossen, zumindest die flächenmäßig großen Teile mit Finnpappe zu verstärken, da ich bei Burg Kreuzenstein bemerkt habe, dass viele Teile sich irgendwie "wabbelig" anfühlen und man deshalb nicht so präzise zu bauen sind.

      Den Bau der Fenster hat Teddy in seinem Beitrag ja schon ausführlich dokumentiert. Wer's nochmal sehen will, dem empfehle ich dessen Baubericht.

      Hier mal einige Fotos von meiner Version des ersten Turms:


      Auch die Bodenplatte des Turms habe ich verstärkt, weil man dann den Turm absolut gerade auf die Grundrißplatte aufkleben kann.

      An der Unterkante und der linken Außenseite habe ich keine Finnpappe aufgeklebt, damit die Klebelaschen auch passen und alles dicht zusammen hält.

      Nachfolgend noch einige Außendetails:


      Auch das Innenteil der Turmspitze habe ich mit Finnpappe verstärkt, damit man beim Ankleben der Giebel auch mal richtig "festdrücken" kann:


      Dann hat mich der Größenwahn gepackt und ich habe einen meiner vielen Pläne in die Tat umgesetzt. Aber das ist ein eigenes "Kapitel" wert und da ich das heute zeitlich nicht mehr schaffe (muss morgen arbeiten und kann leider nicht die Nacht durchmachen), will ich euch heute schon mal das weiterlesen schmackhaft machen. Die Fotos sind schon fertig und für morgen habe ich mir dann die Dokumentation der Fertigstellung des ersten Turms vorgenommen.

      Ich freue mich schon auf (selbstverständlich auch kritische) Kommentare und wenn jemand Verbesserungsvorschläge hat: immer raus damit. Der zweite Turm ist noch nicht angefangen und ich habe da noch alle Möglichkeiten.

      Viele Grüße
      hj
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      (und noch eine)

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    • Es folgt die Fortsetzung von gestern. Ähh, hallo erstmal.

      Ich wollte meinem Titel "...die etwas andere Variante..." gerecht werden und... Licht in die Sache bringen. Was könnte den Dom stimmungsvoller machen, als bei Dunkelheit die Fenster zu erleuchten. Natürlich nur die Fenster, denn leuchtende Wände oder leuchtende Wangen um die Fenster... naja.

      Also habe ich mir einige LED's samt Kabel bestellt und den alten Lötkolben aus der Werkzeugkiste gekramt. Hat zwar auch schon die besten Zeiten hinter sich, wird aber noch heiß. Aber vorher: Was braucht ein illuminierter Dom? Einen "Darkroom", damit das Licht nur da leuchtet, wo es soll. Und das sieht dann so aus:


      Ich habe lange ausprobiert, wo die Beleuchtung plaziert werden kann. Da die Leuchtdioden nicht so schön "im Kreis herum" das Licht verteilen wie eine Glühbirne, kamen Boden und Decke nicht in Frage. Deshalb ist die Beleuchtung gegenüber der Turmseite, an der die meisten Fenster sind.


      Ich wollte auch nicht den ganzen Turm beleuchten, sondern nur die Fenster, die für gewöhnlich bei einer Hl. Messe in den Abend- oder Nachtstunden beleuchtet sind.

      Eine besondere Konstruktion musste ich mir bei Boden und Decke des "Darkrooms" einfallen lassen. Da die Finnpappe nicht bis zum Boden reicht und ich die schwarze Pappe wegen der Klebekanten ebenfalls nicht bis zum Boden einkleben konnte, habe ich ein Konstrukt zurechtgeschnitten,


      das an die Bodenplatte des Turms geklebt ist und Ränder hat, die breiter sind, als der Turm. Beim Zusammenkleben des Turms schmiegen sich diese Ränder so an die Turmseiten, dass der Raum nach unten lichtdicht ist, aber die Kleberänder der Turm-Bodenplatte problemlos an die Seitenwände geklebt werden können. Die Decke des "Darkrooms" ist so ähnlich konstruiert, allerdings musste ich da noch Aussparungen für die Fenster herausschneiden. Ich hoffe, dass das auf den nachfolgenden beiden Fotos deutlich wird.


      Da die maximale Dateigröße fast erreicht ist, werde ich noch einen separaten Beitrag nachschieben...
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    • So, zum Schluss noch die beiden Fotos vom "fast" fertigen Turm 1. Ich habe bewusst noch nicht die Turmspitzen angebaut, da ich sicher bin, dass die filigranen Wasserabläufe an den vier Ecken beim Weiterbau ständig im Weg sind und die Gefahr besteht, dass da etwas abknickt. Außerdem kann ich jetzt den Turm noch gefahrlos hinlegen, da ich denke, dass das Portal und der zweite Turm so einfacher anzukleben sind.


      Hier ist dann auch der Kabelanschluss zu sehen, den ich im Innern des Doms irgendwo zu einer zentralen Stelle führen werde, da noch einige LED's dazukommen. Und keine Sorge: auch wenn es auf den beiden Bildern so aussieht, als hätte ich den Turm schon auf die Grundplatte geklebt. Er ist noch lose aber der Turm wirkt auf dem Foto so besser.

      So, in den nächsten Tagen wird es erst mal keine weiteren Baufortschritte mehr hier zu sehen geben. Als nächstes ist der zweite Turm dran und da der ja genau so zusammen gebaut wird, wie der erste, erspare ich euch die einzelnen Schritte.

      Wenn der zweite Turm fertig ist, gibt's wieder Bilder und danach kommt ein Teil des Doms an die Reihe, auf den ich mich schon besonders freue, der aber auch besonders schwierig wird, da ich auch dafür schon wieder einige "Besonderheiten" im Kopf habe: das Kirchenportal und das darüber liegende große Kreisfenster.

      Das war's erst mal für heute. Bis zum nächsten Mal.

      Viele Grüße in die Runde
      hj
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    • Hallo Fritz,

      das mit der Elektrik ist nicht so wild. Die vier LED's sind bereits auf der winzigen Platine montiert und man muss lediglich die beiden Anschlusskabel (+ und -) anlöten. Das ist wirklich kein Hexenwerk und wer den Kölner Dom zusammenbauen kann, würde auch das hinbekommen. Ich will mich einfach mal selbst herausfordern und sehen, was ich kann und wo meine Grenzen sind. Ich habe noch so einige Ideen für den Limburger Dom im Hinterkopf, die mit Sicherheit nicht alle umsetzbar sind, aber wer's nicht probiert, der hat auch keine Chance, es vielleicht doch zu schaffen.

      Viele Grüße
      hj
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      "Frieden kosten keinen einzigen Cent - aber wer ihn haben möchte, muss in Vorleistung treten"
    • Hallo HJ

      Da zeigst Du uns aber einen hervorragenden Einstand. Und dann noch mit Innenbeleuchtung!

      SchnippSchnapp schrieb:

      Das ist wirklich kein Hexenwerk und wer den Kölner Dom zusammenbauen kann, würde auch das hinbekommen.
      Da täusch Dich mal nicht. Ich würde es sogar schaffen, mir an einem LED-Kabel einen tödlichen Stromschlag zuzuziehen lala1

      Schönen Abend und freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

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    • Hallo zusammen,

      nicht nur bei Fritz in Köln, sondern auch in "Limburg" haben die Bauarbeiter die letzten Tage genutzt, um den Bau voran zu treiben. Der zweite der "Twin Towers" ist nun bis auf die Turmspitze fertig. Ich habe allerdings im Unterschied zum linken Turm beim rechten Turm die Innenauskleidung nicht mit schwarzer Pappe, sondern mit Alufolie vorgenommen, da ich bei "Leuchtversuchen" bemerkt habe, dass die schwarze Pappe so viel vom Licht der LED's "schluckt", dass die Fenster etwas dürftig beleuchtet sind. Ich habe ja auch ganz verwegen die Originalpappe der Fenster verwendet, die ja mit 160 g/qm nicht nur dicker, sondern auch lichtundurchlässiger ist, als dünneres Papier.

      Hier der Anblick der "Twin Towers":



      Zum Verbindungsteil zwischen den Türmen folgt jetzt noch ein separater Beitrag...
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    • ... und hier der 2. Teil:

      Um meinem Titel "die etwas andere Variante" gerecht zu werden, habe ich mir am nächsten Bauteil natürlich wieder etwas einfallen lassen.



      Wie ihr sehen könnt, ist die Rückwand wieder einmal schwarz gemacht und die Doppelflügeltür lässt sich öffnen. Unter dem Portal fehlt die Treppe, da die serienmäßig natürlich wieder einmal als "Schräge" ausgeführt wurde und ich nicht so inkonsequent sein wollte, die Außentreppen mit Stufen zu machen und die große Portaltreppe als Rutschbahn zu belassen. Ich habe deshalb aus Finnpappe versucht, eine Treppe zu erstellen, was man hier aber nicht ganz so gut erkennen kann, da sie schwarz eingefärbt ist. Vielleicht wird das später auf anderen Fotos mal deutlicher.

      Das große Rundfenster habe ich auch etwas modifiziert und keine "Scheiben" eingeklebt, da ich hier noch etwas vorhabe. Lasst euch überraschen...

      Hier noch zwei Fotos der Stellprobe der Vorderansicht:



      Das kleine Dach über dem Mittelteil habe ich dann doch lieber noch etwas mit Pappe verstärkt:



      So weit mal zum Stand des Baus. Das Dach ist zwar inzwischen auch zusammengeklebt, wird dann aber erst beim nächsten Mal zu sehen sein, wenn die Westseite des Modells "Hochzeit" hat und zusammen geklebt ist.

      Bis dahin. Viele Grüße an alle, die sich die Zeit nehmen, mein Modell in Augenschein zu nehmen und mir hoffentlich die eine oder andere Kritik zukommen lassen, denn dazu lernen kann man nur, wenn einem gesagt wird, was man besser machen könnte. In diesen Sinne
      flagge1
      hj
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    • Hallo Ralf,

      es wird wahrscheinlich äußerst schwierig, die Beleuchtung auf Fotos rüber zu bringen. Mache ich ein Foto im Dunkeln, reicht das Licht evtl. nicht für ein Foto, schalte ich den Blitz dazu, wird man die spärliche Beleuchtung sicher nicht erkennen können. Ich bin mal gespannt, ob und wie ich das fotografieren kann, damit man etwas erkennen kann. Mit der Treppe bin ich eigentlich nicht so ganz zufrieden, da ich jetzt sehe, dass schwarze Farbe wohl doch einen Tick zu dunkel ist. Ich habe schon versucht, das Ganze etwas aufzuhellen, klappt aber nicht so wirklich.

      Falls jemand einen guten Tipp für mich hat, wie ich die Treppe mehr grau aussehen lassen kann, bitte melden. Die Finnpappe ist etwas weich, um sie noch weiter mit Farbe zu behandeln und fängt an, auszufransen.

      Gruß
      hj
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    • Hallo Fritz,

      danke für den Tipp, aber die Treppe ist schon montiert - Tauchen also nicht mehr möglich. Vielleicht sollte ich den Sekundenkleber anders auf die Stufen aufbringen. Du siehst - auch ich muss viel Lehrgeld zahlen. Aber dafür sind Fehler ja da und wenn immer freundliche Helfer so schnell zur Stelle sind wie Du... Da kann ich nur sagen: danke1 .

      Gruß
      hj
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    • Hallo zusammen,

      ich habe da noch ein paar Fotos zum Stand des Bauvorhabens:



      Die Westseite ist fertig. Türme und Mittelteil sind jetzt verleimt und das Dach über dem großen Rundfenster sitzt auch. Auf dem ersten Bild sind auch die Kabelanschlüsse zu erkennen, von denen ich noch nicht genau weiss, wo ich sie zu einem zentralen Punkt zusammenführen werde.

      Und jetzt noch ein kleines Gimmick. Ihr werdet euch sicher gewundert haben, warum die große Doppeltür zum Öffnen ist. Ich habe Innenaufnahmen vom Dom gesehen, auf denen der Fußboden zu sehen ist und habe mir überlegt, wie ich den am besten nachbilden könnte. Und da ist mir (ihr werdet es wahrscheinlich nicht glauben) Excel eingefallen. Dieses Programm ist nicht nur eine hervorragende Tabellenkalkulation, sondern besitzt noch unzählige Möglichkeiten und ich habe damit das Karo-Fliesenmuster erzeugt, das man durch die geöffnete Tür erkennen kann. Anschließend gibt's noch einen Blick "hinter die Kulissen", wie das von innen bisher aussieht:



      Nächste Woche geht es dann mit der Südseite weiter. Ich habe zwar schon angefangen und die ersten Teile zusammengebaut, aber das lohnt sich noch nicht zu zeigen.

      Viele Grüße
      hj
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    • Hallo zusammen,

      es wird mal wieder Zeit, im Baubericht fortzufahren. So langsam merke ich, wo ich noch viel dazu lernen muss. Insbesondere Theo zeigt mir bei seiner Version des Doms, was Präzision heißt und so weit bin ich noch lange nicht. Am schlimmsten ist, dass man auf den Fotos noch viel mehr die kleinen Unzulänglichkeiten sieht, als in Natur, da die Markoaufnahmen ja fast wie ein Mikroskop wirken und jede kleinste Fussel sichtbar wird. Was mich beruhigt ist, dass das Originalmodell nicht ganz so schlimm wirkt, weil ja keiner mit der Lupe daran geht... verlegen2 denk1 rotwerd1 .

      So, aber jetzt wieder "in medias res":

      Seit ich Finnpappe kennen gelernt habe, weiss ich dieses Material sehr zu schätzen und mache mehr Gebrauch davon, als vielleicht nötig, aber die Stabilität der Modelle nimmt doch gehörig zu. Also habe ich auch beim Bauteil SÜD wieder reichlich Gebrauch von diesem schönen Hilfsmittel gemacht.


      Dazu wieder die obligatorische "Lichtundurchlässigkeitsschicht", wobei ich jetzt für manche Bereiche eine Vereinfachungsform gefunden habe. Es gibt Aquarell-Filzstifte und einige Teile lassen sich besser auf diese Weise schwarz anmalen, als zu bekleben.

      Nach dem Grundgerüst ging's an die Vorbauten.



      Und selbstverständlich ist die Tür des Seitenportals wieder offen und der Fußboden blitzt hervor. Das runde Fenster über dem Tor habe ich ebenfalls ausgeschnitten, um die räumliche Tiefe zu bekommen.

      Auch das große Fenster links vom Seiteneingang wollte ich unbedingt in "3D" haben. Die Finnpappe sorgt für die Tiefe und da ich die Bögen vor Baubeginn kopiert hatte, konnte ich ganz einfach das kopierte Fenster hinter die Finnpappe kleben. Das Kantenfärben muss ich erst noch richtig lernen. Es sieht zwar schon ganz gut aus, aber an einigen kleinen Ecken sollte nochmal nachgearbeitet werden. Das ist mir aber erst aufgefallen, als ich die Fotos auf meinem Monitor gesehen habe.



      Und hier noch eine Stellprobe des bisher fertigen Südteils an den Türmen.



      Und jetzt brauche ich noch einen guten Rat von einem von euch Profis. Ich wollte auch das kleine Fenster links neben dem großen Fenster in "3D" bauen und habe es im Prinzip genau so gemacht, wie beim großen Fenster. Hier wollte ich aber die Laibungen etwas abschrägen, habe allerdings etwas zu großzügig gedrückt (siehe weißer Finger auf nachfolgendem Foto:



      Das sieht jetzt natürlich etwas unschön aus. Hat jemand vielleicht eine Idee, ob und wie ich das korrigieren könnte, zumal das Teil schon angeklebt ist? Ansonsten muss ich das unter "unreparabler Fehler mit Lerneffekt" verbuchen.

      So viel mal für den Augenblick.

      Viele Grüße
      hj
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    • Hallo Kurt,

      das ist ja leider keine Delle im Papier. Das Teil ist mit Finnpappe hinterklebt und die "Laibung" ist durch schräg-drücken der Finnpappe erzeugt. Nur habe ich so viel Druck ausgeübt, dass die Finnpappe zu weit nach außen noch platt gedrückt wurde, d.h. die 1mm Finnpappe ist da in der Dicke zusammengestaucht. Die Rückseite der Pappe ist absolut gerade - da ist nichts heraus zu drücken. Ich war da etwas übereifrig und hatte mir St. Nikolay von Spitfire als Vorbild genommen - nur leider etwas zu viel des Guten getan.

      Ich hatte mir ja vom Bogen eine Kopie gemacht, diese aber verwendet, um sie hinter die Pappe zu kleben (wegen des "3D"-Effektes, sonst hätte ich diese Kopie einfach auf die Vorderseite überkleben können. Sowas nennt man: selbst ausgetrickst. Gehört dann wohl doch zu den Erfahrungen für's nächste Modell haue 3 kotz1 mahlzeit1 lach 1 .
      Trotzdem danke für den Hilfsversuch.

      Gruß
      hj
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      (und noch eine)

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    • Hallo hj

      Das sieht insgesamt absolut toll aus, Du brauchst Dich vor niemandem zu verstecken! Was den "Übereifer" bei dem Fenster angeht, vielleicht hat ja zufällig jemand dieses Modell zu Haus rumliegen und könnte Dir von diesem einen kleinen Element eine Kopie, bzw. einen Scan schicken! Ich denke, dass es sich da um ein winziges Detail handelt und das durchaus im rahmen der Legalität ist. Ich habe den Bogen leider (noch) nicht.

      Ansonsten wie bereits gesagt, Chapeau für diese Leistung bis hierher!

      Freundliche Grüsse
      Peter
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      Meine versemmelten Werke
    • Hallo zusammen,

      heute habe ich einen kleinen Fehler in der Bauanleitung gefunden, den ich hier mal direkt zeigen möchte:



      Laut Beschreibung gehört das Fenster S8.3ab in die linke untere Fensteröffnung und das Fenster S8.4ab nach rechts. Dies stimmt aber nicht mit den Fensterrahmen überein. Das Fenster S8.3ab hat braune Teile im Bogen, das Fenster S8.4ab blaue. Also gehört das Fenster S8.3ab nach rechts und das Fenster S8.4ab nach links. Dies soll jetzt keine Kritik am Verlag sein, sondern nur ein Hinweis für die, die dieses Modell ebenfalls bauen möchten. Es ist ja kein wirkliches Problem, man sollte eben nur aufpassen.

      Viele Grüße
      hj
      "Wenn jeder Mensch dieser Welt in jedem anderen Land dieser Welt nur einen einzigen Freund hätte, wären Kriege ausgeschlossen"
      (eigene Weisheit)

      (und noch eine)

      "Das Leben ist ein Tauziehen zwischen Guten und Bösen. Wer da sagt 'Was kann ich als Einzelner allein schon tun?', der unterstützt die Bösen, indem er den Guten nicht ziehen hilft"
      und noch eine:
      "Frieden kosten keinen einzigen Cent - aber wer ihn haben möchte, muss in Vorleistung treten"
    • Hallo hj,

      ich meine auch, dass Du Dich mit Deinen Leistungen wahrlich nicht zu verstecken brauchst. Überlege doch mal, das wievielte Kartonmodell Du gerade baust. denk1 Na also! klasse1 Mit jedem Modell wirst Du weitere Erfahrungen sammeln und immer besser werden. Aber auch beim 128. Modell wirst Du wahrscheinlich mal Tage haben, bei denen Dir nicht alles so gelingt, wie Du es gerne hättest. Das passiert mir noch viel zu oft. Nur wer gar nichts macht, macht auch keine Fehler.
      Ich finde es sehr interessant, auch Deinen Baubericht zum Limburger Dom zu verfolgen. Hier werden manche Schwierigkeiten einfach deutlich. Auch dadurch kann man für den eigenen Bau profitieren. Kurz gesagt, beide Varianten finde ich gut. Die des Profis, wo man denkt "Boah, irre!" und eben die, wo einem so manches bekannt vorkommt. zwinker2
      Ich wünsche Dir weiterhin gutes Gelingen und vor allem viel Freude bei "Deinem" Limburger Dom!

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo Andreas,

      auch an Dich vielen Dank für die aufmunternden Worte. Selbst wenn nicht alles so klappt, wie es soll, bleibt doch immer zu sagen: Es macht wahnsinnig viel Spaß. In Kindertagen habe ich sehr viele Revell-Plastikmodelle gebaut, aber dort ist alles vorgefertigt und richtig kreativ kann man nur bei den Kartonmodellen sein, weil es da so viele Möglichkeiten der Aufwertung gibt.

      Da ich inzwischen bei der Südseite des Doms schon einigermaßen weit gekommen bin, musste ich zu meinem Leidwesen feststellen, dass das Thema Beleuchtung mir doch mehr Probleme machen wird, als gedacht. Ich habe nur 6 LED's insgesamt vorgesehen und zwei davon stecken schon in den Türmen. Aber der Innenraum ist so verwinkelt und hat so viele "Schattenspender" dass es schwierig wird, die richtigen Positionen für die LED's festzulegen, ohne dass sich in den Fenstern irgendwelche Schatten abzeichnen. Aber ich möchte nicht noch mehr Leuchtkörper einbauen, weil ich keine Lust habe, das ganze Gebäude mit Kabelsalat zu füllen. Mal sehen, wie ich das lösen kann.

      Viele Grüße
      hj
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    • Hallo zusammen,

      es wird mal wieder Zeit für einen Zwischenbericht, diesmal allerdings ohne große Kommentare. Die Fotos sprechen für sich und zeigen erneut meine neu gewonnene Affinität zur Finnpappe. Wahrscheinlich zu viel des Guten, aber es fühlt sich eben stabiler an.





      Hier kann man gut erkennen, was ich im letzten Post mit "Schattenspender" meinte. Ich bin mal gespannt, ob die Beleuchtung überhaupt angemessen zur Geltung kommen wird...

      Viele Grüße
      hj
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    • Hallo Andreas,

      leider steckt in mir etwas vom Perfektionisten, obwohl ich genau weiss, dass es Perfektion nicht gibt. Da ich außerdem nicht weiss, wohin mit den Modellen, versuche ich, die Fertigstellung etwas hinauszuzögern und je mehr man macht, desto länger dauert es. Ich habe nämlich im Laufe der letzten Wochen bemerkt, dass man mit diesen Basteleien unheimlich gut vom Alltag abschalten kann und es macht so nebenbei (zumindest mir) unheimlich viel Spaß, flaches Papier zu dreidimensionalen Bauwerken zu verarbeiten.

      Was die Geduld angeht, musste ich das erst lernen. In der Kindheit waren die Revell-Modelle immer ruck-zuck zusammengeklebt und der Spaß schon wieder vorbei. In diesem Forum habe ich gesehen, was man alles so treiben kann, um die Modelle aufzuwerten und dafür nehme ich mir gerne Zeit (weil Zeit das Einzige ist, was wir nicht unbegrenzt haben), um dem Leben möglichst viele angenehme Momente abzuringen. Wohin beruflicher Stress führen kann, habe ich zu meinem Leidwesen zur Genüge erfahren und bin deshalb dankbar, dass ich jetzt einen Arbeitsplatz habe, der mich nicht mehr so auffrisst wie der letzte. Da kommt die Geduld dann auf einmal ganz von allein. Das größte Gift in der heutigen Zeit ist der Termindruck und das "...immer schneller, immer mehr, immer besser...". Und ich versuche einfach mich selbst etwas zu entschleunigen.

      Geduld kann mal leider nicht abgeben zwinker2 , die muss man sich "erarbeiten" frech 3 .

      Viele Grüße
      hj
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      (und noch eine)

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    • Richtig hj
      Es geht mir ähnlich. Ein tolles Modell Dein Limburger Dom! ja 2
      Das Verstärken Deiner Bauteile hat mich auch teilweise zu einigen Versuchen inspiriert. ja 1
      Wenn ich sehe, dass meine Baustellen am Dom trotz meiner Bemühungen von täglich etwa 3 Stunden nicht weniger werden, übe ich mich weiter in besagter Geduld und gehe immer wieder mit Elan an den Tisch und nehme Schere und Leim zur Hand und versuche mein Bestes! freundlich1
      mit lieben Grüßen aus Köln
      Euer Fritz
      Wenn Ihr könnt, kommt am 7. September 2018 zu unserem 2. Kölner Kartonbauer-Stammtisch nach Köln-Höhenberg!

      ps: Wir lernen niemals aus..... Drum sucht Euch einen guten Lehrer!