Der Limburger Dom - die etwas andere Variante

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    • Hallo zusammen,

      ich muss zugeben: die Liste meiner abonnierten Themen ist in den letzten Tagen wahnsinnig angewachsen und vor lauter lesen, studieren und bewundern habe ich meinen eigenen Bau etwas vernachlässigt. Es wird Zeit, dass ich meinen Bauarbeitern mal wieder Beine mache, damit es weiter geht. Ich hoffe, dass am Feiertag morgen ohne Überstundenzuschläge weitergebaut wird, damit es hier endlich Fortschritte zu sehen gibt.

      Gruß
      hj
    • Weiter geht's.

      Einer meiner "Bauarbeiter" kennt sich ein klein wenig mit Strom aus und dem habe ich gestern den Auftrag gegeben, sich mit den inzwischen angekommenen Installationsteilen in den Keller zu begeben und die Elektroinstallation vorzubereiten. Er hat es dann so gelöst:



      Dies ist ein Verteiler aus dem Modelleisenbahn-Sektor (vielleicht kennen die Eisenbahnfreunde unter euch das Ding schon; ich hab's eher zufällig bei meiner LED-Bestellung gefunden), einmal von oben und einmal von unten fotografiert. Die mit "A" gekennzeichneten Pole sind untereinander verbunden und die mit "B" gekennzeichneten ebenfalls, d.h. wenn ich an eine "A"-Klemme und eine "B"-Klemme eine Batterie anschließe (natürlich über einen Ein-/Ausschalter) dann kann ich mehrere Beleuchtungskörper an den verbleibenden Klemmen anschließen und muss nicht so viel Lötarbeiten durchführen. Ein weiterer Vorteil ist, dass man bei Bedarf auch nach Öffnen der Schrauben den kompletten Dom samt Grundplatte vom Sockel entfernen kann, wenn man auf die Beleuchtung verzichten möchte. Ich werde die Kabel der LED's aber so lang lassen, dass ein Batteriewechsel möglich ist, ohne eine Kabelverbindungen zu lösen.

      Wie ihr auf der Unterseite des Bauteils sehen könnt, stehen da die Lötanschlüsse aus der Platine heraus und so musste ich mir etwas einfallen lassen, um die Platine vernünftig "im Keller" befestigen zu können.



      Na klar - die Lösung heisst Finnpappe (was auch sonst?). Ich hätte mir als Namen in diesem Forum anstatt SchnippSchnapp besser den Namen FiPaFe (FInnPAppenFEtischist) geben sollen, aber bei der Anmeldung war mir leider FiPa noch unbekannt stirn1 .

      Ich habe also aus 1,5 mm FiPa drei Rahmen geschnitten, die dem Maß der Platine entsprechen und innen Platz für die Lötfahnen gelassen. Das Ganze dann mit Kraftkleber unter der Platine befestigt und das ganze Konstrukt dann im Keller angeleimt.





      Damit die Batterie festen Halt hat, habe ich zwei Seitenwände im Keller aufgestellt und die Verteilerleiste so davor befestigt, dass die Batterie nicht verrutschen kann. Sollte der Strom nicht ausreichen, kann ich einen zweiten 9V-Block in Reihe geschaltet (=18 Volt) neben der ersten Batterie unterbringen, aber ich werde es erst einmal mit nur einer Batterie versuchen. Ein wenig Lötarbeit ist dann noch notwendig, um die Batterie mit dem Schalter zu verbinden.

      Der Schalter ist dann auf der Rückseite des Domsockels von außen erreichbar und damit sollte die Elektrifizierung (nach dem Löten) abgeschlossen sein.

      So viel für heute. Es wird Zeit, dass es oberirdisch weiter geht.

      Bis dahin. Viele Grüße
      hj
    • Liebe Kirchengemeinde,

      es wird Zeit, dass die Nordseite fertig wird.



      Wie auf der Südseite war das Ausschneiden der oberen Pfeiler im Bauplan nicht vorgesehen. Aber das hätte meiner Meinung nach inkonsequent ausgesehen, also habe ich auch hier die Pfeiler freigeschnitten. Aus schwarzer Pappe habe ich einen 0,5 cm tiefen Raum dahinter geklebt, damit die Pfeiler wirklich "im Freien" stehen.

      Als ich dieses Bauteil dann an der Nordseite anbringen wollte, gab's eine böse Überraschung. Anders als an der Südseite gibt es hier einen Versatz.



      Ich kann nicht sagen, ob es sich um einen Konstruktionsfehler des Konstrukteurs handelt oder in Wirklichkeit auch so aussieht. Als ich mir den Dom im Original angesehen habe, war diese Stelle nicht einsehbar, da sich an dieser Domseite ein Zaun mit verschlossenem Tor befindet, der verhindert, dass die Rückseite des Doms zugänglich ist.

      Nachfolgend ein Vergleich Südseite - Nordseite:


      Im nächsten Beitrag nochmal 5 Stellprobenbildchen...
    • Ich habe mich entschlossen, heute die Katze aus dem Sack zu lassen und mein geplantes Bonbon vorzustellen.

      Ich hatte ja schon gesagt, dass ich bei meinem Besuch des Original-Doms dem Fotoapparat reichlich "Auslauf gewährt" habe und das waren überwiegend keine Außenaufnahmen. Die Idee hatte ich schon bevor ich in Limburg war, da ich im Internet auch Innenaufnahmen vom Dom gefunden habe. Allerdings waren diese Aufnahmen nicht ganz aus der Perspektive, die ich haben wollte.

      Und dann hatte ich auch noch mehr Glück als Verstand. Ich hatte gedacht, dass die Orgelbühne für Besucher frei zugänglich wäre, sah mich aber leider getäuscht. In den oberen Bereich kommt man nur im Rahmen von Führungen und ich war schon enttäuscht, das nicht vorher gewusst zu haben. Glücklicherweise lief gerade eine Führung und die Fremdenführerin hatte Mitleid mit mir, als ich ihr erklärte, dass ich ein Kartonmodell vom Dom baue und dringend die Innenaufnahmen benötigen würde. Kulanterweise ließ sie mich der geschlossenen Gruppe anschließen und so kam ich doch noch in den Genuss der richtigen Aussicht.

      Vielleicht erinnert ihr euch noch an meinen Kommentar, dass ich im großen Rundfenster über dem Portal die Fensteröffnungen offen gelassen haben, weil ich da noch etwas Spezielles plane. Bevor ich weiter erkläre, erst mal ein paar "Probeaufnahmen":







      So ähnlich soll der Blick durch die "Löcher" des Rundfensters aussehen, wenn ich fertig bin. Hier habe ich erst mal nur einen Probedruck in Schwarz-Weiss (bestehend aus 2 Fotos - Fußboden und Altar) eingelegt, um zu prüfen, ob der Maßstab der Fotos passt. Ich muss also noch etwas verkleinern und der endgültige Ausdruck wird dann in Farbe erfolgen. Und da ja, wenn das Dach drauf ist, absolute Dunkelheit im Dom herrscht, soll die Beleuchtung jetzt in erster Linie nicht mehr die Fenster beleuchten, sondern den Altar ins rechte Licht rücken.

      Ich bin selbst am meisten gespannt, ob das wirklich so klappt.

      So, das war's jetzt aber für heute. Schönen Rest-Sonntag.

      Viele Grüße, werte Gemeinde
      hj
    • Werte Kirchengemeinde,

      die Nordseite des Doms meldet Fertigstellung. Da ein Großteil dieses Moduls ja schon zu sehen war und der Aufbau sehr der Südseite entspricht, hier nur nochmal ein paar Fotos. Ihr werden die Unzulänglichkeiten und Baufehlerchen sicher bemerken, aber die habe ich wieder unter "Erfahrungen sammeln" verbucht.







      Soweit die Nordseite. Es geht gleich weiter...
    • ... und weiter geht's.

      Das nächste Bauteil, bevor alle Einzelteile auf der Bodenplatte vereinigt werden, ist die Absis, also der runde Abschluss am Ende des Domes, in dem sich der Altar befindet. Im wirklichen Leben ist die bestimmt (dem Gesetz der Schwerkraft folgend) von unten nach oben gebaut worden, allerdings hat der Konstrukteur des Bogens da Ganze herumgedreht und man baut von oben nach unten.

      Die Absis beherbergt wieder mal eine Menge von großen und kleinen Fenstern, also ist wieder Ausstemmen von Löchern in die Wände und Einsetzen von Fenstern angesagt. Da die Wände rund sind, ist es etwas komplizierter, als an den bisherigen geraden Wänden, aber wohl deshalb kommen im Bauplan ja auch erst die geraden Wände und zum Schluss die runden und als Krönung eine Dachkonstruktion, bei der ich jetzt schon Bedenken habe.

      Aber vor das Dach haben die Götter den Unterbau gesetzt und das geht so los:









      Der Bogen wurde von Schreiber als mittelschwer eingestuft, allerdings verstehe ich dann nicht, warum man die Burg Kreuzenstein als sehr schwer bezeichnet, wo ich finde, dass der Limburger Dom wesentlich komplexer ist, da die vielen dünnen Säulen viel schwieriger auszuschneiden sind. Bei der Einstufung ist man wohl von der einfachen Bauvariante ohne das Ausschneiden der Säulen und Fenster ausgegangen, aber das würde dem Dom so viel optische Einbußen bringen, dass er nicht mehr wirken würde.

      Dieser Dom ist ein sehr gutes Lernmodell, weil die verschiedensten Techniken zur Anwendung kommen. Darüber hinaus hat man da sehr viele Möglichkeiten, die eine oder andere Modifikation umzusetzen.

      Schöne Feiertage und gehet hin in Frieden. engel1 (Aber nicht wegfliegen, sondern wiederkommen; wir sind hier noch nicht am Ende).

      hj
    • SchnippSchnapp schrieb:

      ...

      Ihr werden die Unzulänglichkeiten und Baufehlerchen sicher bemerken, aber die habe ich wieder unter "Erfahrungen sammeln" verbucht.
      ...
      Lieber hj,

      Deine Baufehler wären für den geneigten Erbsenzähler besser zu erkennen, wenn du sie durch Einkreisen mit roten Kringeln kenntlich machen würdest. Dann können wir auch Noten vergeben. grins 2
      Mich selbst beruhigt es immer, wenn auch andere nicht perfekt bauen. Auch handgemachte Musik wird durch kleine Fehler erst lebendig. Reine Perfektion kann auch schon mal steril wirken. zwinker2
      Ich wünsche Dir weiterhin gute und zufriedenstellende Baufortschritte!

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo Andreas,

      das ist so eine Krankheit von mir. Da ich ja immer weiss, wo ich die Fehler "versteckt" habe, sehe ich sie auch immer ganz genau und denke, dass das anderen genauso auffällt. Ich werde versuchen, meine Erbsenzählerei etwas einzuschränken und weniger selbstkritisch zu sein, was aber immer sehr schwer fällt, da ich hier im Forum schon unzählige Beispiele gesehen habe, wie perfekt so manch einer baut. Und entsprechend schraubt man seine Ansprüche an sich selbst natürlich auch hoch. rotwerd1 verlegen2

      Danke für Deinen Hinweis high five1 .

      Gruß
      hj
    • Hallo hj,

      dein Dom sieht hervorragend und stimmig aus, da gibt es nichts zu verstecken.
      Und auch alle anderen bauen die eine oder andere kleine Macke mit ein, sie fotografieren sie bloß nicht happy1

      Lass dich bitte nicht von Selbstkritik ausbremsen: Es ist toll, was du da baust und es macht Spaß, dir dabei zuzusehen.

      Viele Grüße
      Dieter
    • Hallo hj,

      ich kann eigentlich keine Fehler erkennen. Doch das ist ja meistens so. Man selbst weiß, wo die Fehler stecken. Und jedes Mal, wenn man das Modell betrachtet, sieht man sie wieder und ärgert sich darüber. Darüber kann ich auch manches erkennen, was andere an dem Modell nicht sehen. Also mach Dir keine Gedanken. Es sieht toll aus, was Du uns hier zeigst!

      Gruß
      Fritz
    • Hallo hj,

      ich finde den Dom sehr stimmig. An Deiner Bauweise finde ich auch nichts auszusetzen - im Gegenteil. Und Fehler hat wohl jeder schon mal in seine Modelle eingebaut. Meist versucht man sie zu verstecken, obwohl sie anderen oft gar nicht auffallen würden. Und wenn der Gesamteindruck stimmt, sind ein paar kleine Macken ein schöner Beweis, dass man es selber gebaut hat.

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2
    • Hallo hj
      Die Geschichte mit den Fehlern kann ich nur bestätigen!
      Manchmal könnte man aus der Haut fahren. Aber dann versucht man diese "Fehler" zu kaschieren oder so gut es eben geht, zu beheben!
      Hier bei Deinem Modell kann ich die Fehler nicht entdecken, oder ich habe nicht den Blick dafür!
      Mir gefällt dieser Dom außerordentlich!
      Klasse, weiter so!
      mit lieben Grüßen aus Köln
      Euer Fritz
      Wenn Ihr könnt, kommt am 7. Dezember 2018 zu unserem 3. Kölner Kartonbauer-Stammtisch nach Köln-Höhenberg!

      ps: Wir lernen niemals aus..... Drum sucht Euch einen guten Lehrer!
    • Hello Ric,



      Ricleite schrieb:

      the assembly is extremely interesting!
      ...and brings a lot of fun. Thank You very much for Your comment. There are still some difficult parts to do (the round apsis and the roof will be not easy), but this model can be done very detailed and I'm working on it now for about four months.

      Everybody, who is interested in architecture models should try this model.

      Greetings high five1
      hj
    • Hallo ihr Lieben,

      da ich in den letzten Tagen so intensiv als Beobachter bei den Kollegen hier im Forum unterwegs war, habe ich meinen eigenen Beitrag etwas vernachlässigt - aber die "Bautätigkeit" ging trotzdem weiter.

      Nachdem im letzten Beitrag das Oberteil der Absis dokumentiert wurde, geht es jetzt mit dem Unterteil weiter.



      Um die Rundung zu stabilisieren, habe ich einen "Zwischenboden" eingesetzt, der auf einem Sockel aus Finnpappe liegt. Außerdem waren eine Menge Säulen auszuschneiden.



      Nach der "Vereinigung" von Ober- und Unterteil sieht das Innenteil der Absis so aus:





      Im nächsten Beitrag geht es dann um die Außenhaut der Absis...
    • ...die Außenhaut:

      von außen



      und von innen



      Da ich in den Seitenteilen des Doms die kleinen Säulen über den Fenstern (entgegen dem Bauplan) auch ausgeschnitten hatte, blieb mir jetzt bei der Absis keine andere Wahl, als den einmal eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Da ich inzwischen doch etwas Übung und mir eine passende Technik angeeignet habe, ging das ganz gut, wobei man bei den vielen Ecken und Kanten leider oft ohne Lineal arbeiten muss, war es etwas knifflig, einigermaßen genau zu schneiden. Ich denke, es ist einigermaßen gelungen.

      Nach der Verbindung von Innenteil und Außenhaut sieht die Absis so aus:







      Es geht noch weiter...
    • Zum Schluss für heute noch eine Stellprobe, wobei ich allerdings auf die beiden großen Türme verzichtet habe:





      Ihr seht: der Dom nimmt langsam Formen an, aber die Fertigstellung wird noch etwas dauern. Der Vierungsturm und die Dachkonstruktion, nicht zu vergessen die "Inneneinrichtung" werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. In diesem Sinne.

      Viele Grüße
      hj
    • Hallo hj,
      nachdem ich vier Monate lang deinen Bau schweigend verfolgt habe, muss ich mich nun doch einmal äußern, und das aus mehreren Gründen:
      erstens, weil deine Bauausführung für jemanden, der sich erst seit "neuerdings" mit Karton, Schneidwerkzeugen und Leim beschäftigt, höchstes Lob verdient, insbesondere auch wegen der vielen kreativen Ideen, die du in das Modell einfließen lässt und die weit über das hinausgehen, was der Bogen vorgibt (und was sich "Anfänger" sonst so getrauen).
      zweitens, weil dein Baubericht extrem interessant und spannend zu lesen ist. Man kann dein "kreatives Ringen" um ein schönes Modell sehr gut nachvollziehen.
      und drittens, weil du uns hier einen Bogen vorstellst, den ich in der Qualität nicht unbedingt erwartet hätte. Obwohl ich mit Sakralbauten weitestgehend abgeschlossen hatte, habe ich nun wieder kribbelige Hände bekommen. Wohin soll das noch führen...
      Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß und gutes Gelingen!
      Hans-Jürgen
    • Hallo Hans-Jürgen,

      vielen Dank für Dein Lob. Ja, mit diesem Bogen ist Schreiber ein großer Wurf gelungen, den ich allerdings nie in der einfachen Variante (keine 3D-Fenster, keine Säulen ausschneiden usw.) bauen würde, weil dann viel von der Wirkung verloren geht. Ich bin eigentlich auch kein Kirchenbauer, aber gerade als ich nach meinem nächsten Modell gesucht habe, kam dieser Bogen bei Schreiber heraus und er hat mir auf Anhieb so gefallen, dass meine Entscheidung nach dem ersten Blick gefallen war. Im Gegensatz zu vielen "düster" wirkenden Kathedralen ist die Farbgebung dieses Doms sehr ansprechend. Außerdem konnte ich mich vor Ort am Original überzeugen, dass dieses Modell sehr authentisch geworden ist und ehrlich... der Bau macht viel Spaß und gerade die Möglichkeiten, ihn hier und da zu "optimieren" begeistern mich sehr. Das ist sicher auch dem Maßstab geschuldet, denn was willst Du bei 1:300 viel machen? Dieses Modell in 1:200 lässt einem aber auch wirklich viel mehr Möglichkeiten, sich auszutoben. Die größten Hürden kommen zwar noch, da ich noch nicht sicher bin, ob die Einzelteile nachher auch wirklich mehr oder weniger nahtlos zusammen passen und wie dann die Passform der Dachelemente ist, aber es ist ein klasse Lernobjekt und wirklich zu empfehlen.

      Viele Grüße
      hj
    • Hallo hj,

      sehe schöne Fortschritte und ohne jede Frage auch einwandfrei umgesetzt.
      Man merkt, dass Dir der Dom richtig liegt. Es macht auch einen großen Unterschied (gerade bei den Bauwerken) ob man das zu bauende Modell auch schon in Natura gehen hat oder nicht.

      Ich bleibe auf hier jedem Fall ein begeisterter Zuschauer.

      Viele Grüße
      Christoph
      "Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana."

      Meine gebauten Kartonmodelle ausguck2
    • Hallo liebe Kirchengemeinde, es folgt das Wort zum Sonntag:

      Die Bauarbeiter haben ihre Samstags-Schicht genutzt, um den Dombau voran zu treiben. Ich habe auf der Lauer gelegen und sie mit dem Knipsgerät foto1 auf frischer Tat ertappt, als sie gerade den Grundstock zum Vierungsturm gelegt haben.





      Damit das Achteck auch ein Achteck bleibt und sich nicht versehentlich eindrücken lässt, habe ich wieder einen passenden Zwischenboden hergestellt. Und da mir die Idee mit den "Auflagern" so praktisch erscheint, habe ich im Inneren des Vierungsturmes 8 Auflager eingeklebt. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das achteckige "Loch" noch brauche, und habe den Zwischenboden erst mal lose aufgelegt und er erfüllt damit schon mal seinen Zweck, lässt sich aber noch herausnehmen, wenn es nötig ist.

      Jetzt wird es langsam Zeit für das, was man im Automobilbau "Hochzeit" nennt - das Verbinden der einzelnen Komponenten mit der Grundplatte. Damit nachher keine weißen Stellen unter dem Dom hervorblitzen, habe ich die Ränder der Domsilhouette vorsichtshalber grau eingefärbt.



      Das erste Bauteil, das die Ehre hat, mit der Bodenplatte verleimt zu werden, ist nach reiflicher Überlegung die Absis, weil ich der Ansicht bin, dass es einfacher ist, die beiden Seitenteile passgenau daran anzubauen, als wenn ich von vorn nach hinten baue und und versuchen muss, die Absis zwischen die beiden Seitenteile einzupassen. Gesagt, getan und die Bodenplatte hat ihren ersten Aufbau.



      Hier ist dann auch zu erkennen, dass die Absis teilweise innen schwarz angemalt wurde, damit die freigeschnittenen Säulen den passenden "Hintergrund" haben.

      Weiter geht's sofort mit dem zweiten Teil für heute.
    • Teil 2

      Ich muss zugeben, dass es mir in den Fingern gejuckt hat, nach dem ersten Teil auf der Bodenplatte nochmal direkt eine Stellprobe des bisher fertigen Modells zu machen, um festzustellen, wie gut (oder schlecht) die Teile passen und wie das Ganze aussieht. Ich war angenehm überrascht. Es sind zwar einige Ungenauigkeiten beim Bau entstanden, aber im Großen und Ganzen bin ich mit dem bisher Erreichten ganz zufrieden und möchte euch die Stellprobe nicht vorenthalten.









      Bevor ich nun die weiteren Teile aufleimen kann, muss ich mich erst mal um die Elektrik kümmern und etwas mit der geplanten "Inneneinrichtung" experimentieren.

      Schönen Rest-Sonntag und viel Spaß an euren eigenen Bauvorhaben.

      Viele Grüße
      hj