SMS Nassau vom HMV in 1/250 konstruiert von Udo Kallina

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    • Hallo Tommi,

      die 15er sind auch sehr exakt konstruiert, sie gehen gut von der Hand.


      Hallo Automatix,

      ja, mit dem Hauptdeck gehe ich immer noch schwanger, vielleicht demnächst einmal das hintere Drittel aus dünnem Papier ausschneiden und zur Passprobe auflegen. Wenn das glatt zu verkleben ist, würde ich dieser Lösung näher treten, auch wenn ich dann etliche Randpartien von unten noch mit der Hand bemalen müsste (sind im Bogen rückseitig gefärbt).


      Was ich aber heute hier kundtun wollte, der Lasersatz ist beim HMV jetzt zu sehen und zu bestellen!

      shop.strato.de/epages/63481486…/63481486/Products/104046




      Den sollte man sich durchaus gönnen.


      Curmudgeon
    • Die Teilgruppen 40 und 41 stellen die Wände des Batteriedecks dar.


      Baureihenfolge / Teilverarbeitung
      Die Montage erfolgte von hinten nach vorne, wobei die Fertigstellung der 15cm Geschütze das Tempo vorgab.
      Mein altes Küchenmesser, mit dem ich rille, kommt mit dem HMV-Karton nicht optimal zurecht. Ich kriege keine scharfen Knickkanten hin (Bild 1). Deswegen habe ich im Verlauf der Montage begonnen, die Knicklaschen abzutrennen und durch hinterklebte Laschen aus altem Wilhelmshavener Karton zu ersetzen.

      Anmerkungen
      Hier fällt die erste irreversible Entscheidung: Kasematten der 8,8 offen oder geschlossen? Hier bevorzuge ich seit längerem eine Mischung: eine Seite offen, die andere geschlossen, so lassen sich zwei verschiedene Zustände zeigen.
      Dabei gilt es für meine Ausführung eine kleine Klippe zu umschiffen: Die geöffneten Platten der Kasematten werden nach unten geklappt. Historisch korrekt wäre es wohl, die Rückseite der Klappen weiß zu lassen. Ich kann mich mit dieser Farbgebung partout nicht anfreunden –grau sieht einfach schöner aus. Dazu sollte natürlich die bedruckte Seite der Platten sichtbar sein, denn die handbemalte Rückseite sieht nur halb so gut aus. Eigentlich kein Problem, denn der Bausatz sieht für die drei Schwalbennester extra Klappen in der heruntergelassenen Variante vor - ein prima Service der Konstruktion! Nur die beiden Geschütze, die ganz achtern stehen, haben diese Extraklappen nicht spendiert bekommen, hier gibt es lediglich die Teile 40b zum Aufdoppeln der geschlossenen Klappen. Das macht nichts bei den beiden äußeren Platten, die durch eine einfache Drehung in eine korrekte geöffnete Position zu bringen sind, aber die beiden Platten, durch die das Geschützrohr geht, sind asymmetrisch und hingen dann falsch (Bild 3 zeigt die geschlossenen Platten an Steuerbord).
      Abhilfe schafft ein einfacher Trick, der eine Anleihe bei der geschlossenen Seite vornimmt: Die beiden mittleren Segmente mit der Öffnung für das Geschützrohr auf der geschlossenen Seite (bei mir Steuerbord, also Teil 40) ausschneiden (Bild 2), das entstandene Loch mit grauer Pappe hinterkleben und dann mit einer Kopie füllen (auf ein großes Loch für das Geschützrohr achten) und dann die gespaltenen Platten aufkleben.
      Noch eine Anmerkung zum Aufdoppeln der Platten: Die Originale waren nur leicht erhaben, m.E. sieht es realistischer aus, wenn man die Platten spaltet, sonst tragen sie zu sehr auf.


      Druckfehler?
      Die beiden Kreise neben der Öffnung für das Geschützrohr sind m.E. Bullaugen, müssten also auch farblich entsprechend angelegt seien. Sie weisen aber dieselbe Farbe auf, wie das auszustechende Oval für das Geschützrohr (Bild 2).


      Superung
      Die acht schwarzen Rechtecke in den Teilen 40e, 40m, 41d und 41l wurden ausgestochen und mit schwarzen Kästen hinterklebt.

      Blitzerschutz
      Alle 12 Geschütze erhielten einen Streifen dünnen schwarzen Papiers hinterklebt.





      Bild 5 zeigt den montierten achteren Abschnitt des Batteriedecks, Bild 6 die Öffnungen für die 8,8er an Backbord. ACHTUNG: Das Hauptdeck ist an dieser Stelle nicht rückseitig bedruckt, da muss per Hand gefärbt werden, wenn man keine weiße Kasemattendecke haben will.



      Bild 7: Kästen hinter den ausgestochenen Schlitzen von 40e und 41d verhindern Blitzer. Bild 8: Die ausgestochenen Schlitzen machen sich m.E. optisch gut. Hier sieht man auch die ersten montierten 15cm Geschütze. Der Karton lässt sich sagenhaft gut rollen, ohne zu spalten, es war kein Problem schön runde Geschützrohre hinzu bekommen.

    • Weitere Anmerkungen zum Batteriedeck:

      Bilder 2-4: Die erste Wand mit hinterklebten Laschen. Die entsprechenden Wände ließen sich bedeutend besser anbringen als die gerillten und sehen m.E. auch besser aus. Geknickt wurde "kalt", d.h. wie auf Bild 2 zu sehen, rückseitig eine Strichmarkierung angebracht und dann der Knick eingebracht, indem das Teil gegen die Kante eines Geodreiecks gepresst wurde. Geht ausgesprochen gut für kurze Knicklinien.







      Bild 5: Alle 15er an Bord man sieht den als Blitzerschutz hinterklebten schwarzen Streifen bei den achteren vier Geschützen an Steuerbord

      Bild 6: Rückansicht der vorderen beiden 15er an Steuerbord. Die Blitzerschutzstreifen fehlen noch.



      Bild 7: Die Streifen angebracht



      Bild 8: Kopie des Hauptdecks probehalber aufgelegt - jetzt wird erst einmal das richtige Hauptdeck gefertigt, damit es mal probeliegen kann und dann versuche ich es mit dem Auflegen von Kopien.




      Aber bevor das Hauptdeck draufkann, müssen jetzt die Bordwände 34 und 35 nachgeholt werden, die Schwalbennester für die 8,8 gebaut werden und die vier 8,8 Geschütze in die geöffneten Geschützstellungen eingebracht werden.

      Hierzu eine Frage: Die 8,8er sind etwas vereinfacht dargestellt, so fehlen die Handräder für das Richten und auch der Verschlussblock. Die würde ich gerne nachrüsten - kann ich mich da an den 8,8ern mit Schilden, die auf den achteren Aufbau kommen werden, orientieren?
    • Weiter ist der Bau noch nicht gediehen, derzeit entsteht wie gesagt das Hauptdeck, eine schöne Ausführung mit Balkenbucht.

      Aber der Lasersatz ist heute eingetroffen und da wollte ich meine ersten Eindrücke schildern und ein paar Bilder zeigen.

      Bild 2: Eine Teileliste gibt an, welche Teilnummer auf welcher Platine zu finden ist.




      Bild 3: Der Lasercut spendiert zusätzlich Gerüste für die Abdeckung der Niedergänge




      Und nun die Teile, die den Lasercut für mich unverzichtbar machen:

      Bilder 4 und 5: Perforierte Netzaufleger




      Bilder 6 bis 8: Speziell auf die Nassau abgestimmte Reling - verschiedene Längen und Abstände, unterschiedliche Anzahl der Durchzüge, individuelle Rundungen




    • Ebenfalls unverzichtbar: Niedergänge - auch hier Längen und Formen, die man mit einem Standardätzsatz oder -lasercut nicht bekommt (Bild 1 zeigt auch eine Fuhre Steigeisen).



      BIld 3: Die in den Rumpf führenden Niedergänge - natürlich ohne Geländer.



      Dies sind die Teile, die einen so deutlichen optischen Vorteil bringen, dass sie m.E. unverzichtbar sind.

      Bei anderen Teilen muss man sich entscheiden, hier lautet die Abwägung oft. Sauberer winziger Durchbruch bzw. Loch vs. Originalfarbe des Drucks.

      Z.B. die winzigen Lager 120 oder die fragilen Konsolen 211




      Die kaum sichtbaren Lager und Gelenke der Torpedoschutznetze 200 und 201:




      Außerdem bieten die zahllosen Kleinstteile des Lasersatzes eine willkommene Reserve für die Teile die auf Nimmerwiedersehn davonzuhüpfen pflegen.




      Die hier zuletzt gezeigten Scheiben 201a werfen eine Frage auf: Die Bäume, an denen die Torpedoschutznetze ausgeschwenkt wurden, sind alle in einem hellen Braun gehalten. Waren die aus Holz?
    • Soweit ich es übersehe, bietet der Lasersatz alle nur erdenklichen filigranen Teile des Modells, sogar die eigentlich kaum sichtbaren Durchbrüche der Stellräder der Scheinwerferrichtgeräte sind da.

      Nur eine einzige Teilgruppe irritiert mich: Beim Modell sind die Fußpeerde um die Schornsteine als umlaufende massive Kartonstreifen ausgeführt. Ich habe das für eine vereinfachte Version gehalten, aber der Lasercut gibt sie genauso wieder.

      Waren die Fußpeerde bei der "Nassau" in einem Bauzustand so ausgeführt? Ein spätes Foto vom Original, das Jürgen mir zur Verfügung gestellt hat, zeigt eindeutig Fußpeerde, wie sie sonst bekannt sind, d.h. ein "Draht" mit dünnen Stegen. Auf einem früheren Bild (noch mit Torpedonetzen) könnte es anders sein. ein Foto von der Westfalen mit Torpedoschutznetzen zeigt dagegen eindeutig "klassische" Fußpeerde.

      Klassische Fußpeerde könnte ich aus Lasercutleitern selbst herstellen, das hat sich zuletzt bei "Emden" und "Iowa" bewährt, aber ich möchte natürlich nicht ohne Not eine aufwändige und ahistorische Variante wählen.

      Was meint ihr?
    • Moin Lars,

      und in Beckum ist das umfangreiche Filigranwerk heute ebenfalls eingetroffen.
      Eigentlich bin ich sehr zufrieden.....die Fußpeerde machten mich jedoch stutzig.
      Zum Einbau halte ich sie in dieser Form für nicht geeignet. Da ich ohnehin ziemlich viel scratch baue, werde ich mir also wohl was Eigenes als Fußpeerde bauen.
      Schade eigentlich, denn u.A. gerade für diese feinen Ringe ist ein LC-Satz eigentlich gedacht.

      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Curmudgeon schrieb:

      Bild 7: Kästen hinter den ausgestochenen Schlitzen von 40e und 41d verhindern Blitzer. Bild 8: Die ausgestochenen Schlitzen machen sich m.E. optisch gut. Hier sieht man auch die ersten montierten 15cm Geschütze. Der Karton lässt sich sagenhaft gut rollen, ohne zu spalten, es war kein Problem schön runde Geschützrohre hinzu bekommen.
      Ich kriege die Geschützrohre nicht so schön hin, bin heute fast verzweifelt heul1 Werde mir morgen mal dünnen Draht suchen, 0,7 mm ist zu dick.
      Es grüsst aus Finnland
      Engelbert

      segeln1
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      Es ist nur Hobby und soll Spass machen - Ich mach nur was ich will und wann ich es will!
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    • Hallo Inku,

      die Rohre habe ich über einen Stahldraht mit passendem Durchmesser -ich meine 0,5mm- gerollt. Zuerst das innere Rohrteil über 2 Drähte mit größeren Durchmessern gebogen, damit es sich schrittweise schließt und dann über dem passenden Draht so eng wie möglich trocken gerollt und anschließend abschnittweise mit Weißleim zugeklebt. Nach dem Trocknen wurden die gespaltenen beiden äußeren Rohrteile mit Uhu verklebt.


      Hallo Klaus,

      wo hast Du das Bild her, erstklassige Nahaufnahme !! Die Ausleger sollte ich demnach besser umfärben?


      Hallo Kurt,

      ich glaube, diese Balkenbucht verdanken wir auch dir. Du hast bei Deinen Modellen immer wieder gezeigt, was eine Balkenbucht optisch hermacht, das ist jetzt auch bei den Verlagen angekommen. Das Hauptdeck mit Bucht macht optisch viel her und ist übrigens auch wieder sehr passgenau.

      Wenn die Außenhaut dran ist, melde ich mich wieder mit Bildern.


      Curmudgeon
    • Moin Lars,

      die 8,8 cm waren alle vom gleichen Typ, Du kannst Dich also gerne an der Version auf dem Aufbau orientieren.
      Es gibt in meinem recht umfangreichen Bestand an Bildmaterial zur Kaiserlichen Marine nirgends massive Fußpferde, hier ist Selbsthilfe erforderlich.
      Gleiches gilt, wie Du schon ganz richtig erkannt hast, bei den Auslegern für die Torpedoschutznetze. Und übrigens auch für die Anker, wenn Du denn glücklich dort angelangt bist. Die waren nie schwarz. Aber das ist ein altes Leiden so ziemlich aller Kartonmodellverlage. Dabei würde ein Blick auf zeitgenössische Aufnahmen genügen. Klar, so ein Schlickhaken setzte im Laufe der zeit ein wenig "Patina" an, bis er den neu gepönt wird, aber bei den grauen Schiffen waren sie dann in der Regel auch grau, genau wie die Bordwand, vor der sie hingen...

      Weiterhin viel Spaß wünscht
      Fiete
    • Fiete schrieb:

      (...)
      Gleiches gilt, wie Du schon ganz richtig erkannt hast, bei den Auslegern für die Torpedoschutznetze. Und übrigens auch für die Anker, wenn Du denn glücklich dort angelangt bist. Die waren nie schwarz. Aber das ist ein altes Leiden so ziemlich aller Kartonmodellverlage. Dabei würde ein Blick auf zeitgenössische Aufnahmen genügen. Klar, so ein Schlickhaken setzte im Laufe der zeit ein wenig "Patina" an, bis er den neu gepönt wird, aber bei den grauen Schiffen waren sie dann in der Regel auch grau, genau wie die Bordwand, vor der sie hingen...

      Weiterhin viel Spaß wünscht
      Fiete
      Hallo Fiete,

      in den meisten Fällen begegnen uns graue Anker, da sehe ich auch so. Dunkle Anker hat aber durchaus auch gegeben.



      Wenn man davon ausgeht dass die Ankerkette Schwarz war und das Bugwappen das Westfalenroß auf rotem Grund zeigt, kann die Farbe Schwarz schon passen

      Viele Grüße,

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Hallo,

      vielen Dank für die rege Diskussion!

      @ Klaus - stimmt, muss die Blücher sein, die Schornsteine stehen beide alleine, der vordere ist nicht in den Aufbau integriert.

      @ Fiete - vielen Dank für die Information zu 8,8. dann weiß ich, wie ich vorzugehen habe.

      Mit den Spieren werde ich abwarten, vielleicht sammelt sich ja genug grauer Karton an, um die daraus zu fertigen. Wenn aber ohnehin gemalt werden muss (bei den Scharnieren etc.) kommt der Lasercut umso willkommener.

      @ Jürgen - vielen Dank für den Link !

      @ Benjamin,

      vielen Dank für die schnelle Reaktion, wie gesagt, der Lasercut ist großartig und bei den Fußpeerden ist das ja mehr die Frage, was dem Original entsprach, also auf keinen Fall als Kritik an der qualitativen Ausführung des Lasercuts gemeint gewesen.


      Curmudgeon
    • Hallo Curmudgeon,

      bezüglich deines Beitrags #45: pc3

      ich habe das (mit vorhandenen Teilen) so gelöst: prost2




      Bild aus meinem Probebau



      Und eines muss frau immer im Hinterkopf haben:
      Papierstärke = 0,16 mm = 4 cm bei 1:250. lala1


      Curmudgeon,
      mir gefällt deine Umsetzung meiner Nassau und die kooperative Kritik freundlich1

      Curmudgeon schrieb:


      Druckfehler?
      Die beiden Kreise neben der Öffnung für das Geschützrohr sind m.E. Bullaugen, müssten also auch farblich entsprechend angelegt seien. Sie weisen aber dieselbe Farbe auf, wie das auszustechende Oval für das Geschützrohr (Bild 2).

      Das ist ganz einfaaach kein Druckfehler. stirn1
      Das habe ich so vorgesehen.
      Und der, der es ausstichelt, weiß eh was er will zwinker2

      Viel Spass beim Weiterbau,
      Udo
    • Moin zusammen,

      jau - die Flusspferde sind blödsinnig. Da hab ich geträumt und keiner hat's gemerkt - bis auf den Lars :). Danke Dir!

      Also - Ersatzplatine wird in den nächsten Tagen gelasert und alle, die den Satz schon bekommen haben, kriegen die Ersatzplatine mit korrekten Fußpeerden automatisch zugeschickt. Alle Sätze, die neu rausgehen, sind dann schon mit den korrigierten Platinen.

      Ich nehme mal an, dass so schnell keiner bis zu den Schornsteinen kommt...

      Herzliche Grüße
      Benjamin
    • Udo schrieb:

      Und eines muss frau immer im Hinterkopf haben:
      Papierstärke = 0,16 mm = 4 cm bei 1:250.
      Moin Udo....

      das ist auch mal interessant (wieder) zu hören.....
      das eine Papierstärke, hier 0,16 mm, im Original (bei 1:250) 4 cm Wanddicke bedeuten...
      Jetzt hat Frau es auch wieder im Hinterkopf ! Danke !! happy 2 daumen1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Hallo Benjamin,

      vielen Dank für die super-schnelle Reaktion! Ich freue mich sehr, dass Ihr Fußpeerde erstellen werdet, das steht ganz in der Tradition des stets erstklassigen Service beim HMV! Bis ich an die Schornsteine komme, wird es sicherlich noch dauern.

      Hallo Udo,

      vielen Dank für Deine Informationen, für mich ist es sehr wertvoll, wenn Du Dich als Konstrukteur mit einschaltest. Die geöffneten Klappen der 8,8er lasse ich so, wie sie sind und früher hätte ich auch die anderen nicht gespalten, das sind so die Marotten, die man sich im Laufe der Jahre zulegt.

      Hallo Jürgen,

      das Foto zeigt gut, wie die Rohre der 8,8 bei geschlossenen Verkleidungen standen, danach kann ich mich dann gut richten.


      Curmudgeon
    • Hallo zusammen,

      die neuen Fußpferde oder Fußpeerde sind erstellt und werden gelasert. Ersatzteilversand erfolgt voraussichtlich in der nächsten Woche.

      Was auch immer ich da im Kopf gehabt habe, als ich das so gezeichnet hab. Vermutlich die Konstruktion des Wickeltischs oder so. Jedenfalls ist ja klar, wie diese Teile auszusehen haben und die vereinfachte Version im Bogen als Laserteil zu machen, macht ja nun so wirklich überhaupt keinen Sinn. frech 5 Danke noch einmal für den Hinweis. Es sind zwar schon eine Menge Laserteile verschickt, aber so müssen wir wenigstens nicht hunderte von Ersatzteilen verschicken.

      Liebe Grüße
      Ben
    • Benjamin Fentens schrieb:

      Was auch immer ich da im Kopf gehabt habe, als ich das so gezeichnet hab. Vermutlich die Konstruktion des Wickeltischs oder so.
      Moin Ben...

      JETZT weiß ich, an was ich immer beim Anblick von Fusspeerden erinnert wurde...... happy1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Hallo,

      der Bau schreitet voran, die Bordwände sind zum guten Teil montiert, doch bei der Schwalbennestern für die vorderen 8,8cm Geschütze ist mir eine Sache unklar

      Die ersten drei Bilder zeigen die Anleitung




      Wie das dritte Bild zeigt, gibt es oben einen dreieckigen Abschnitt. Dieser soll laut Knickcode nach vorne geknickt werden.


      Doch wie wird die Kante dieses Dreiecks mit der Bordwand verbunden? Wandert das Schwalbennest hier in den Rumpf hinein?? Vermutlich soll seine kurze, gebogene Seite mit der Oberkante des dahinterliegenden Schwalbennestes verklebt werden und dieser Oberkante so gleichzeitig die erforderliche Form verleihen. ABER die obere Kante der hinteren Kasematte steht leicht hervor und ist mit Teil 40w bzw. 41v abzudecken




      Das Titelfoto vom Testbau hilft leider nicht, weil die Backspiere den entscheidenden Abschnitt verdeckt, auch eine weitere Zeichnung aus der Anleitung ist nicht eindeutig.




      Was meint ihr, wie soll das Schwalbennest mit der Bordwand verklebt werden?
    • Moin Curmudgeon ,

      ich sehe gerade Deinen Hilferuf .
      Da ich ja auch damit beschäftigt bin , habe ich mir das mal angesehen .
      In der Anleitung Seite 35 A , Ansicht B kanst Du gerade noch erkennen
      das es sich um ein Dach handelt falscher Knickkode . die Kasematte
      steht an derOberseite zur zweiten Rundung etwas vor und wird mit Teil w
      zum Schluß abgedeckt .Es gibt noch eine zweite Variante , die Kasematte steht mit diesem
      Dachteil nehme ich an .Innenbords ,also nach Innen geneigt . Auf dem 3D Bild der Posen zu denk1
      sehen , mit der Netzanlage , vergrößert . das ist ja ein bisschen nebelig in der Anleitung .
      Du bist ja gerade dabei , mal kalt daran halten .
      Habe gerade das Batterie-Deck eingeklebt .
      Sehe gerade noch das Spantengerüst bei den Kasematten an , dort ist ja auch der Spant
      nach innen eingeklinkt , man sieht dort auch ein kleinen Keil eingezeichnet bei den Kreisen
      , das müßte doch etwas weiterhelfen .

      tschö1
      Es grüßt aus BI

      Ewald matrose1 Kartonschneider
    • Moin Curmudgeon ,

      guten Morgen .
      Habe das Ganze auch noch einmal überdacht . Die Wand 40u u. 41u stehen
      senkrecht , die Bordwand ist dort aber schräg nach aussen geneigt , daher bildet
      dieses der Keil oben ein nach innen geneigtes Dach , daher auch die Verklinkung
      im Spant 24 , dort liegt wohl auch die Knicklinie von 40u od. 41u an .
      Vielleicht hilft Dir das noch besser .
      Ich wünsche Dir noch einen guten Tag bei dieser Marterie . haue 1
      tschö1
      Es grüßt aus BI

      Ewald matrose1 Kartonschneider
    • Hallo Ewald ,
      leider ist Gary Staff verstorben , der mit MS das Buch German Battleship begonnen hat ,
      welches jetzt nicht mehr erscheinen kann . Das Buch wäre hier sehr nützlich gewesen ,
      denn da gehe ich von der guten Qualität von diesem Buch aus .

      Nachdem dieses Buch auf den Markt kam begann ich SMS Moltke im M 1/100 ,
      wobei der Unterschied Goeben Moltke hier sehr gut erkennbar ist .



      An sich baue ich ähnlich den Kartonbauern , nur in Messing und Leiterplatte .
      Wenn ich sehe , wie hier Probleme gelöst werden , dann kann ich viel lernen .
      VG Jürgen