SMS Nassau vom HMV in 1/250 konstruiert von Udo Kallina

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    • Dann schließen wir mal die Beiboote ab:



      Kutter (207) (2x29 +2x 35 = 128 Teile)

      • Hier ist m.E. die Konstruktion fehlerhaft. Jedenfalls konnte ich den Rumpf unten nicht ansatzweise schließen, da fehlen 1-1,5mm zwischen Bordwand und Kiel auf jeder Seite. Woran könnte das liegen? Die Anleitung zeugt m.E. eindeutig, dass die Streifen 207f und 207g NICHT außen aufgeklebt werden wie bei einigen anderen Booten (Scheuerleisten), sondern innen. Direkt unter sie kommt Teil 207e, das Teil mit den Duchten. Und darunter kommt der Kasten 207b, der wiederum direkt auf dem Kiel 207 aufruht. Ich sehe hier keine Möglichkeit, das gesamte Boot niedriger zu bauen


      • Erneut wurde zuerst das Innenleben (207-207e) gebaut und dann die Bordwände angebracht. Der Kiel wurde mittels zweier schmaler Winkel fest mit 207b verbunden


      • Auch hier wurde der Heckspiegel von den Bordwänden abgetrennt.
      • Die aufgedruckten winzigen Einschnitte, in die die Ruder gesteckt wurden, wurden ausgeschnitten. Dazu wurden zuerst die Streifen 207f und 207g rückseitig auf die Bordwände geklebt (ein Ausschnitt in der Bordwand wurde vorher gemacht, um einem exakten Ansatzpunkt zu haben) und nach dem trocknen die je sechs Einschnitte ausgestichelt.




      Beigegeben sind 8 Ruder, benötigt wurden offensichtlich 12. Die Zahl wurde entsprechend erhöht


      Der Rahmen 207i musste in 14 Teile geschnitten werden, damit er nicht die Einschnitte für die Ruder überdeckt.



    • Noch einmal zu den Problem bei der Schließung des Rumpfes:

      Hier zuerst Bilder vom ersten Kutter. Bild 2 zeigt: Die von hintengesehen rechte Rumpfhälfte würde man mit Gewalt vielleicht noch anpressen können, die linke nicht mehr.



      Eingezogene Papierstreifen (es kommt aber nur auf den Heckabschnitt an, ansonsten ist die Uneterseite vom Kutter später unsichtbar:




      Endergebnis:




      Der Heckspiegel musste bedeutend verlängert werden:





      Beim zweiten Kutter wurden dann gleich die Bordwände untern nach Augenmaß verlängert:



      So wurde ein glatter Abschluss erreicht, allerdings musste auch hier der Heckspiegel verlängert werden:






      Das fertige Ergebnis, die Ruder ließen sich hinten nicht mehr optisch erträglich anbringen, deswegen wurden sie zu den riemen gelegt:



      Wie gesagt, m.E. ist mir bei der Montage des Innenlebens der Kutter kein Fehler unterlaufen und dann kommen die Bordwände einfach zu kurz raus.
    • Zu den Kuttern gehörten noch Davids und Bootslager, zu denen nicht viel zu sagen ist.



      Als Kern der Davids wurden zwei aufeinandsergeklebte Schichten der Lasercutteile verwendet, Fotos vom Original folgend erhiielten der Davids außerdem am Profil außen und innen einen Streifen Karton aufgeklebt.










      Das waren die Beiboot und mit hinzugefügten teilen komme ich auf 222 + 166 = 388 Teile.


      Als nächstes kommen Bilder von den Kabeln, mit denen die einzelnen Torpedoschutznetzspieren versehen waren.
    • Hallo Curmudgeon,


      als fleißiger Leser deines konstruktiven Beitrages, möchte ich mich hier kurz einklinken und deinen Bericht durch meine Probebauerfahrungen ergänzen.


      Es gibt da tatsächlich einen grafischen Fehler in der Bauanleitung, den du auch richtig ausgführt hast.


      Die Teile 207f+g sollen von außen augeklebt werden!
      Dies stellen auch die Pfeile in der Bauanleitung dar.


      Allerdings, und darin liegt mein Fehler:
      die grafische Darstellung der Durchbrüche für die Riemen sind innseitg abgebildet und man denkt also, dieses Teil muss von innen aufgeklebt werden. rotwerd1





      Ich hatte damals den Bau so geplant:




      Kiel an Rückwand (Heckspiegel) und dann schrittweise nach vorne (zum Steven) zusammenkleben














      Viele Grüße,
      Udo


      und der Rest ergab sich dann von selbst.
    • Hallo Udo,

      ah, dann ist alles klar. Na, optisch macht das so gut wie nichts (die tiefer sitzenden Duchten finde ich eigentlich sogar gut, müsste beim Original auch so gewesen sein) und selbst wenn ich zwei weitere Boote hätte, fehlte mir die Lust, die nochmal zu bauen.

      Eine Frage an Dich: Am Ende kommt vom achteren Mast ein Takelfäden schräg nach vorne, der im Bereich der Beiboote verschwindet. Wo trifft der genau auf das Deck? Den Fotos von Deinem Bau konnte ich das leider nicht entnehmen.

      Viele Grüße

      Curmudgeon
    • Die beiden Bordkräne sind umfangreiche Baugruppen, auf drei Teilnummern verteilt sind jeweils 92 Teile aus dem Bogen und 36 Teile aus dem Lasercut bzw. hinzugefügte Teile zu verarbeiten.

      Den Anfang macht der Unterbau 211 (Baustufe 100). Diesen habe ich recht früh erstellt. Ich wollte die beiden Löcher im Deck weghaben und bei dieser Baugruppen schadet es auch nicht, wenn sie gut durchgetrocknet ist, bevor die Kräne eingesetzt werden.




      Der Unterbau 211 passt äußerst stramm in das Loch im Deck. Daher sollte letztgenanntes mit einem vorne angespitzten Rundholz vorsichtig aufgeweitet werden. Zur Sicherheit außerdem nur die Plattform (passt ebenfalls sehr stramm) am Zylinder festkleben und die Konsolen unter die Plattform kleben. Alle Teile auf der Plattform sowie die Steigeisen erst anbringen, nachdem der Zylinder ins Deck eingelassen und verklebt worden ist.
      Die Scheibe 211a außerhalb der Begrenzungslinien ausschneiden, sie ist sonst etwas zu klein.










    • Es folgt der eigentliche Kran (212-213), in dieser Detailtiefe habe ich noch keinen der kaiserlichen Marine gebaut.






      Die oberen und unteren Teile der Schwanenhalskräne erhalten innen Papierstreifen, die dann eine Stoßkante für die Seitenteile bilden. Ich habe bei beiden Kränen ein unterschiedliches Vorgehen ausprobiert:

      Nr.1 = Zuerst die Seitenteile an den nach unten zeigenden Teil kleben und anschließend das Ganze mit dem oberen Teil schließen.



      Man sieht bei den beiden vorausgehenden Bildern, dass ich unten eine kleine Kartonplatte eingeklebt habe. Diese erhöht die Klebefläche des Krans und damit die Stabilität seiner Verbindung mit dem daneben bereit stehenden Zylinder erheblich.

      Nr. 2: An das linke Seitenteil wurden zuerst das Ober- und das Unterteil geklebt und anschließend das rechte Seitenteil aufgeklebt. Dieses Vorgehen fand ich schwieriger und würde es weniger empfehlen. Das Bild zeigt außerdem vier Klötzchen aus dickem Karton, die ich eingeklebt habe, damit das rechte Seitenteil eine stabilere Auflage bekommt.


      Die Kleinteile der Baugruppe 212 in der Vorbereitung.
      Die Seiltrommeln 212q sind m.E. etwas zu breit geraten, bei mir ragten die Abschlusstücke 212s etwas über die Markierungen auf 212o hinaus. Deswegen sollten 212q ca. ½mm schmaler ausgeschnitten werden. Beim zweiten Krank wurde so vorgegangen und das Ergebnis war ein glatter Abschluss.




      Die Baugruppe 212 ist bis auf die Steigeisen abgeschlossen, die Arbeit an 213 hat begonnen (Plattformen213a/b und ihre Konsolen sind bereits montiert). Die Steigeisen wurden jetzt mit dem Fortschreiten der Arbeit am Kran hochgezogen.



      Sichtbar ist auch ein schmaler Spalt zwischen den beiden Plattformen 213a/b. Dieser wurde mit Weißleim geschlossen. Das ist aber keine sinnvolle Lösung, weil dann die exakt bemessene Relig um die Plattformen zu knapp ausfällt. Also stattdessen die "u"-förmigen Einschnitt in 213b etwas tiefer machen. - Aber auf jeden Fall 213b zuerst einmal aufstecken und prüfen, ob das überhaupt erforderlich ist.
    • Bei der Baugruppe 213 geht es noch einmal so richtig ans Eingemachte:








      Wie das letzte BIld zeigt, ist der Verlauf der Kabel eingezeichnet. Wer die Kabel ergänzen will, muss die beiden rechteckigen Löcher in der Blende 213q ausschneiden.



      Die Steigeisen an der Seite sind montiert und die Zylinder 213k-m ebenfalls.





      Die Reling passt genau, aber nur wenn die beiden Plattformen auch exakt zusammentreffen. Die Reling ist allerdings deutlich zu hoch für die beiden Richtapparaturen (?) 213c-j. Hier ist es sinnvoll die Kreismarkierungen auf 213b zu übermalen und die Richtapparaturen (?) dann etwas weiter nach hinten zu versetzen.




      Die obere Plattfrem 213n sowie die auf 213p aufruhende Blende 213q sind angebracht, desgleichen die aus dem Lasercut stammende Reling 213o:




    • Der Lasercut bietet für Geländer 213r ein Teil mit Fußleiste. Die gab es beim Original nicht. Man kann sie weglassen, dann wird 213r aber nur an einigen winzigen Punkten verklebt. -Sekundenkleber ist hier der Binder der Wahl und eine flinke und sichere Hand unabdingbar:




      Ein paar Bilder vom fertigen Kran, er ist noch nicht ganz eingerastet, weil ich mir nicht sicher bin, ob er nochmal rausgenommen wird und die letzten mm schiebt er sich an den Zylindern von 211 sehr knapp vorbei.










      Fotos vom Original zeigen übrigens, dass beim Krank schnell Änderungen erfolgten. Diese betrafen vor allem die Plattform 213a/b. Der nach vorne zeigende Abschnitt entfiel, die Plattform nahm "U-Form ein und die beiden Richtapparaturen kamen auf die binnenbords liegende Seite.



      Diese Konfiguration am Kran mit den Plattformen und ganzen Zylindern hinten gab es übrigens nur auf der "Nassau" und erlaubt es das Schiff zu identifizieren. Ich könnte mir vorstellen, dass der ganze Apparat einfach unnötig komplex war und man deshalb bei den anderen Schiffen da viel weniger Teile sieht.
    • Hallo Udo ,
      solche Details findet man leider selten auf den Originalfotos ,
      aber bei Marsden Samuel ist so etwas sehr gut in 3d zu sehen !

      christian-schmidt.com/product_info.php?products_id=10339

      Als Modellbauer im M 1/100 bin ich froh , wenn ich solche Details finde .
      Nach dem Buch über die SMS Posen , ein Schiff der Nassau Klasse ,
      ist jetzt ein Band über SMS Blücher erschienen , den ich hier bestellte !
      LG Jürgen
    • Die Buchhandlung Christian Schmidt kenne ich noch aus meiner Zeit in München ,
      da lernte ich sehr viele Modellbauer kennen , mit denen ich noch heute Befreundet bin .

      christian-schmidt.com/product_info.php?products_id=9714

      Wer Neuerscheinungen zur Marine , Luftwaffe oder Heer sucht , der findet heute die
      Angebote im Internet bei C.Schmidt ! Vor Weihnachten schaue ich da immer hinein .
      LG Jürgen
    • Und dann wurde der achtere Aufbau montiert. Zuvor hatte ich hier noch den Mast weitgehend fertig getakelt. Material der wahl war hier einmal mehr vor allem gezogener Gussast, nur die 4 dickeren Abspannkabel, die direkt am Mast befestigt waren, wurden aus Faden hergestellt.



      Im zweiten Bild wird sichtbar, dass es leichte Probleme gab. Der Aufbau schloss schon An den Laufstehg an, als er noch nicht weit genug vorne war. Da sich der Laufsteg nicht mehr demontieren und kürzen ließ, musste hier etwas mit Farbe kaschiert werden

      Der Mast mit der Takelage. Die achteren beiden Abspannkabel sind schon gestrafft, zum Glück hat Udo oben auf den Lüftern je drei winzige Markierungen für die diversen Kabel angebracht.



      Die 8,8: passt sauber rein und lässt sich schwenken



      Der Blick von achtern zeigt ein weiteres Malheur: Unter dem Aufbau war beim Montieren etwas Weißleim ausgetreten. Dies habe ich nicht schnell genug gemerkt und als ich ihn dann entfernen wollte, hat sich ein Teil des Drucks mit verabschiedet.




      Auch die Scheinwerfer kamen an Bord:



      Das Kompasspodest erhielt vier dünne Abspannfäden:

    • Es lässt sich nicht läugnen, die Endmontage hat damit begonnen.

      Die 8 Boote auf den binenbords liegenden Bootslagern ließen sich problemlos montieren. Man bekommt einen ersten Eindruck davon, wie eng es an Bord zuging:








      Und zum Schluss für heute ein Größenvergleich:




      Es folgen viele vorbereitete Kleinteile, wobei die Reihenfolge der Montage bedacht sein will. Die Teile, die am leichtesten wieder abgerissen werden können, möglichst zuletzt.
    • Hallo Curmudgeon,

      das sieht bewunderswert gut! Viel Freude und Erfolg noch beim Endspurt. Und vor allem: Weiterhin eine ruhige Hand! Wie Du schon schreibst, die Gefahr etwas unbeabsichtigt abzureissen ist sehr hoch. Bei meinem letzten Modell habe ich auch begonnen, zunächst Kleinteile zu bauen und diese dann Stück für Stück auf den Rumpf zu setzen.

      Achso... ich bin mir nicht ganz sicher, ob der VW historisch korrekt ist... prost2

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Sehr fein und sauber gebaut! Sieht hervorragend aus! klasse1
      Wobei mir besonders der Käfer auf dem schweren Turm gefällt - wusste gar nicht, dass das Kaiserliche Marinelandungskorps schon diese Fahrzeuge im Einsatz hatte.... happy1

      Servus
      hvt
      Der brüllende Mensch möchte gefährkich wirken, der schweigende Mensch kann gefährlich sein - also Vorsicht, wenn ich mal gar nichts mehr sage..... grins 3
    • Hallo, alle zusammen

      vielen Dank für den Zuspruch !

      @ Inku

      ja, die Fotos gefallen mir auch nichjt so, aber derzeit breche ich an Werktagen im Dunklen auf und komme im Dunklen zurück, besser gehts dann bei meinen bescheidenen fotografischen Fähigkeiten nicht.

      @ Klaus

      im Moment verbringe ich fast so viel Zeit mit Grübeln über die beste Reihenfolge wie mit Weiterbauen

      @ Hagen

      ein Kübelwagen/Schwimmwagenversion in 1/250 wäre schön

      @ Tommi,

      die Netzanlage macht es wirklich fast unmöglich, den Rumpf anzufassen. Steuerbord schließt sich achtern noch die Rettungsboje an und vorne sind jetzt die Anker dran, da bleiben nicht mehr viele cm2. Fotos und die Zeichnungen zur Posen im Kageroband zeigen übrigens, dass es noch eine weitere Spiere vorne gab. Kürzer als die anderen und höher angesetzt. Außerdem zahlreiche Stahltrossen, die z.T. mit Klampen an der Bordwand befestigt waren. Wenn dass alles dran ist, ist der Bug endgültig Tabuzone für die Finger.


      Obwohl also maximal noch 150 Teile fehlen kanns noch eine Weile dauern.

      Curmudgeon
    • moin1 Curmudgeon,

      große Modelle zum Ende der Bauphase anzulangen, wird immer schwieriger. Ja, das stimmt.



      Ich hatte in unserem Haushalt einmal einen ausgedienten Drehteller gefunden. wunder1 Der wurde irgendwann einmal, für irgend etwas, in einem Küchenschrank benutzt. kratz1 Müsste mal meine Frau fragen.



      Aber ab da hatte er, unter einer Glasplatte, eine neue Aufgabe zu erfüllen. hüpf1


      Ich kann so einen Drehteller jedem Modellbauer nur aller wärmstens empfehlen. ja 2
      Mit meinem kleinen Helferlein befestige ich auch Teile, die immer gerne eine längere Austrocknungszeit benötigen.


      Hierbei muss ich das Modell nie wirklich anlangen, höchstens ein wenig auf der Glasplatte zurechtschieben zwinker2

      Aber das nur so zur Info Curmudgeon.
      Vielleicht findest du ja auch mal so einen Drehteller in deinem Haushalt, augenbraue1 der ist wirklich sehr gut.

      Deinen restlichen Aufbau wirst du auch "ohne" schaffen, da bin ich mir sicher daumen1



      Viel Spass,

      Udo
    • Hallo Udo,

      ich fürchte, über so ein Ding verfügt meine Gattin nicht. Ich habe jetzt erstmal ein Regal in Augenhöhe ausgeräumt und die Nassau da einquartiert. Das erleichtert die Montage einiger Teile deutlich.

      Eine Frage noch: Dein Modell hat graue Turmdecken, die in den Handel gelangte Version schwarze. Was führte zu der Änderung? Graue könnten zu Anfang realistisch gewesen sein.

      Curmudgeon
    • Curmudgeon schrieb:

      .....
      Eine Frage noch: Dein Modell hat graue Turmdecken, ........
      moin1
      Mein Modell und die Farbgebung ist basierend zum Zeitpunkt meines Probebaus.
      Die Farbgebung weicht demzufolge in einigen Details vom Baubogen ab.

      Im Arbeitskreis historischer Schiffbau.de gibt es von mir einen Baubericht zum Thema Nassau.
      Da sind so manche Dinge diskutiert worden, ...
      unter Anderem war auch die Farbgebung der Turmdecken ein Thema. zwinker2

      Zur Kaiserlichen Marine gibt es leider zu vielen Fragen viel zu wenig fundiertes und nachweisbares Wissen, ist einfach alles weg.
      Also, wenn damals etwas funktionierte, dann war es die Geheimhaltung. holmes1


      Fiete schrieb:

      Udo schrieb:

      Ich kann so einen Drehteller jedem Modellbauer nur aller wärmstens empfehlen. ja 2
      Naja, da braucht man aber schon seeeeehr viel Platz in der Bastelecke...
      Laut Einstein hast du Recht.
      Auch Platz ist relativ zwinker2





      Viel Spass im Zieleinlauf, Curmudgeon, und genieße es! ja 2


      viele Grüße,
      Udo
    • Die Endmontage schreitet voran:

      Rettungsmittel achtern, ergänzt um Steigeisen und Fußperde





      Und dann war die Zeit gekommen den längst fertigen und mittlerweile aufgetakelten vorderen Mast zu setzen. Hier waren anschließend noch eine Plattform, eine Dampfpfeife und ein undefinierbares Objekt zu ergänzen

      Die Plattform in der Entstehung. Sie schloss bei mir nicht sauber um den Mast, vorne blieb ein Spalt, der aber nach der Montage des kleinen Relingstücks kaum noch sichtbar ist.




      Die Betakelung bestand bis auf die vier dicken Abspanntaue wieder aus gezogenem Gussast (und letztgenannte ließen sich bescheiden straffen, so dass ich da besser auch Gussast verwendet hätte.



      Der Mast ruht sehr stabil in den diversen Löchern, durch die ergeführt werden muss, ein nachträgliches Ausrichten erfordert Fingerspitzengefühl und kostete einige der Ministeigeisen, die -soweit wieder auffindbar- mühsam wieder angefriemelt werden mussten.




      Die zur Montage bereite Plattform:





      Fertig:




      Die Bildqualität bleibt leider mangels Tageslicht zu den Bastelzeiten mau. Auch tagsüber ist es hier derzeit so trübe dass man kaum von "Licht" sprechen kann.
    • Am vorderen Mast werden später noch zwei Signale angebracht:





      So sah das nach dem Setzen des Mastes aus - nimmt langsam Form an. Restliche Türme und Kräne folgen so spät wie möglich.




      Die Ankerketten bereiteten in der Montage keine Probleme, ich bin immer wieder froh, dass ich die vorgefärbten Modelleisenbahnketten der Firma Weinert aus Dreye hier in der Nähe in verschiedenen Stärken habe.


    • Hallo Curmudgeon,

      die Bälle im Fockmast sind die Dampf- oder auch Fahrbälle. Sie zeigen im Verband die Maschinenleistung des Schiffes an: Balle oben: Volldampf. Bälle mitte: Halbe Kraft. Bälle unten: Leerlauf. Die Position der Bälle ist wichtig bei der Darstellung des Schiffes. Soll das Schiff im Hafen oder auf Reede vor Anker liegend gezeigt sein, sind hochgezogene Bälle sinnlos! Entgegen der Logik Backbord/Steuerbord = Rot und Grün waren beide Bälle Rot.

      Viele Grüße,

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Moin zusammen,

      KlabauterKlaus schrieb:

      Hallo Curmudgeon,

      die Bälle im Fockmast sind die Dampf- oder auch Fahrbälle. Sie zeigen im Verband die Maschinenleistung des Schiffes an: Balle oben: Volldampf. Bälle mitte: Halbe Kraft. Bälle unten: Leerlauf. Die Position der Bälle ist wichtig bei der Darstellung des Schiffes. Soll das Schiff im Hafen oder auf Reede vor Anker liegend gezeigt sein, sind hochgezogene Bälle sinnlos! Entgegen der Logik Backbord/Steuerbord = Rot und Grün waren beide Bälle Rot.

      Viele Grüße,

      Klaus


      eine Frage habe ich zu den Signalen...
      Handelt es sich bei den Signalkörpern im Großtopp nicht um Ruderlage-Anzeiger? Daher auch Rot und grün?

      Ruderlagen Anzeiger.jpg



      Die Signalkörper im Vortopp, in Form von roten Rhomben sind die Dampfbälle?
      Rot für Steuerbord Maschine, Grün für Backbord Maschine, oder?

      Dampfball.jpg



      Viele Grüße
      Peter
    • Moiiiiin,

      die Ruderlagenanzeiger am Großtopp in Halbrhombenform sind grün für stb. und rot für bb. und zeigen eben für nachfolgende Schiffe in Kiellinie den Rudereinschlag an.
      Das hatte mit den Maschinenanlagen eigentlich nix zu tun, zumal z.B. die Dickschiffe der Nassau-Klasse z.B. drei Maschinen hatten, die auf drei Wellen wirkten.
      Die aufgewendete Leistung der Maschinen ergab sich eben, zumindest grob, aus den Dampfbällen im Vortopp, durchweg rot in Rhombenform, wie Klaus schon beschrieben hat.

      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke