SMS Nassau vom HMV in 1/250 konstruiert von Udo Kallina

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      Hallo Tommi,

      vielen Dank für Dein Lob ! Die ausgezeichnete Konstruktion erleichtert die Arbeit natürlich bedeutend.



      Es geht in die Höhe: Die Teile 50-68 betreffen den vorderen Aufbau mit nochmal vier 8,8 Geschützen und Panzerstand.

      Aber bevor ich hier weitermachte eine Frage: Demnächst kommen die ersten Niedergänge von Lasercut zum Einsatz - welche Farbe sollten die Treppenstufen erhalten? Waren die ohne Auflage aus Metall oder doch aus Holz oder mit Auflage (Linoleum etc.) ?



      Zum Vorgehen beim Aufbau zuvor einige grundsätzliche Anmerkungen:

      1) Es gibt Spantengerüste, die hauptsächlich die Aufgabe haben, das nächste Zwischendeck zutragen. Ich habe aber zuerst die jeweiligen Aufbauwände aufgeklebt und erst dann die Spanten eingesetzt. Dies erwies sich als sinnvoll, da hier verschiedentlich gekürzt werden musste.


      2) Irgendwie gelingt es mir mit meinem treuen alten Küchenmesser bei der "Nassau" nicht sauber knickende Rillkanten hinzubekommen. Deswegen wurden alle zu knickenden Klebelaschen abgetrennt und durch hinterklebte Laschen aus einer auf Bastelkarton ausgedruckten Kopie ersetzt. Gerillt wurde ansonsten soweit wie möglich von hinten


      Hier sieht man den Aufbau 51, in den ein Teil der Spanten (50) eingezogen worden sind.Gut erkennbar auch die separat angebrachten Laschen.
      Die Draufsicht zeigt, dass in den Turm ein Tunnel eingebaut wird, der dann vom Turm über eine Flying Bridge zum mittleren Aufbau führen wird.




      Hier ist der Ausgang des Tunnels gut sichtbar. Die Abwesenheit von Knicklinien auf dem Turm macht sich optisch sehr positiv bemerkbar.



      Die Aufbauwand 52 wird montiert. Auf die kleinen runden Markierungen kommen späten zwei der 14 Kohlewinden. Rechtes Bild: Die Schotten sind aufgeklebt (Weißleim).





      Laut Bauanleitung soll man die Teilgruppe 52 ganz abschließen, das Deck 53/53a verlegen und dann den erwähnten Tunnel anbringen. Ich habe den Tunnel ab lieber VOR dem Deck 53 angebracht. So ließ er sich m.E. leichter einschieben und verkleben.





      Um Blitzer zu vermeiden, sollte er oben mit dunklem Karton geschlossen werden. Die Passgenauigkeit dieser kniffeligen Teilgruppe ist exzellent., das Deck 53 stößt EXAKT am Tunnelausgang an - optisch ein ausgesprochen zufriedenstellendes Ergebnis.
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      Zwischen Aufbauwand 51 und Aufbauwand 52 verläuft ein schmaler Gang, an dessen Außenseite je eine halbrunde Säule (Stütze eines 8,8 Geschützes?) kommt und der mit einem Schott endet. Das Foto zeigt leider diese Schotten nicht sehr klar.




      Die vordersten Abschnitte der Aufbauwand 52 (sie reichen bis zu den halbrunden Säulen) sind rückseitig weiß, bleiben aber sichtbar. Man sollte sie entweder rückseitig grau färben oder mit einem passend geschnittenen Stück aus der Reserve bekleben, ich habe mich für Letzteres entschieden, weil das diesen Teilen auch mehr Stabilität gibt. Setzt man diese zusätzlichen Wandabschnitte nach der Montage von 52 an, kann man sie gut auf dem Hauptdeck aufruhen lassen. Ich bekomme bei stumpf auf Decks geklebte Wände zwischen Wand und Deck oft eine dünne durchsichtige Naht, die im Gegenlicht sichtbar wird. Die hinterklebte zweite Wand schließt diese Naht, keine Blitzer mehr.

      Hier nocheinmal Bild 31 - der überklebte weiße Wandabschnitt hinter der Halbsäule ist an Backbord gut sichtbar.



      Die rückseitig zu verklebenden Teile 52g stellten wohl im Original eine Schutzwand gegen überkommende Seen dar, die bei Bedarf geöffnet werden konnte. Auf der Rückseite wird diese durch eine Konsole gestützt. Die Markierungslinie für die Konsole ist leider nicht gespiegelt wurden, so dass sie auf einer Seite nicht hinkommt. Sie musste daher bei einem Teil übermalt werden, weil sie hier nach außen zeigt:



      Auf dem rechten Bild kann man die Konsole einigermaßen erkennen.

      Erst nach der Montage des Zwischendecks 53/53a wurden die gewölbten Abseckungen 52i und 52j (die Kleinbuchstaben "i" und "j" ähneln sich übrigens sehr, Großbuchstaben wären ggf. bei der Teilekennzeichnung vorzuziehen) unter den 8,8 Geschützen angebracht. Sie passen ausgezeichnet.




      Außerdem wurden jetzt die Leitern vorne an den schweren Geschütztürmen angebracht. Die Laserteile wurden mit einer spitzen Pinzette an den Enden um 90° nach hinten geknickt (Leiter oben im linken Bild) und dann aufgeklebt. Der optische Effekt gefällt mir gut.





      In den kommenden Tagen geht es an die 8,8 Geschütze. Auch bei denen hat sich Udo wieder einen neuen Höhenrichtmechanismus ausgedacht. Ich bin gespannt, wie das funktioniert, so ganz habe ich anhand der Zeichnungen in der Anleitung noch nicht versdtanden, wo KEIN Kleber hinkommt.

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      Hallo Curmudgeon,


      meine Meinung zum Thema Klebelaschen:
      die gehörten allesamt als separates Klebeteil ausgeführt. Das wird immer viel geauer!
      Jedoch wird dann der Eine oder Andere sagen: Ich will eigentlich ein Modell bauen und nicht nur Klebelaschen ausschneiden.
      Also ist es immer eine Abwägung des Konstrukteurs. denk1 denk1
      Und wer will, macht es dann sowieso wie er es will. zunge 1


      Curmudgeon schrieb:

      Die rückseitig zu verklebenden Teile 52g stellten wohl im Original eine Schutzwand gegen überkommende Seen dar, die bei Bedarf geöffnet werden konnte. Auf der Rückseite wird diese durch eine Konsole gestützt. Die Markierungslinie für die Konsole ist leider nicht gespiegelt wurden, so dass sie auf einer Seite nicht hinkommt. Sie musste daher bei einem Teil übermalt werden, weil sie hier nach außen zeigt:
      das geht klar.



      UND:
      Verklebe Teil 54d keinesfalls mit Teil 54a Blume 2

      Viele Grüße,
      Udo
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      Hallo Guido,

      ich werde mich mal nach Leitern umsehen, hoffentlich werde ich fündig. Grau wäre logisch, Metall ist stabil.



      Hallo Udo,

      ja, es dauert länger, gibt aber eine sauberere Verbindung. Außerdem, wenn man mit einer Kopie arbeitet, sind passgenaue separate Laschen recht schnell erstellt.

      Vielen Dank zum Hinweis auf 54a / 54d, auf die Konstruktion bin ich wirklich gespannt. Wenn die 8,8er monmtiert sind, kann man sich recht zügig bis zum vorderen Schornstein vorarbeiten.

      Curmudgeon