SMS Nassau vom HMV in 1/250 konstruiert von Udo Kallina

    • Es empfiehlt sich m.E. sehr, diesen Aufbau als eigenes Modul herzustellen, denn die Montage des Mastes 108 lässt sich nicht auf die Endmontage verschieben, weil die Plattform 99 auf den im Rohbau befindlichen Mast geschoben werden muss. Ein fertiges Modul kann auch in der Endmontage angebracht werden. Ansonsten muss man lange Zeit damit leben, dass man einen Mast schon am Modell hat, hier ist m.E. immer eine erhebliche Gefahr versehentlicher Beschädigung des Mastes (Rahen, Antennen, Steigeisen) gegeben.

      Es beginnt mit der Herstellung eines separat handhabbaren Moduls. Dazu wurden bei Teil bei 85 die Laschen abgetrennt und auf Kopien gezogene Platten aus 1,5mm Karton ersetzt. Die vorgesehenen Spanten entfielen, die Hülse für den Mast aber nicht.

      Blick von unten, die zweite 1,5mm Platte fehlt noch:




      Ansicht von oben




      Das Deck: viele weiße Flecken, von denen die ersten verschwinden. Auf die vier winzigen Scheiben 87i kommen die Streben 87j. Die Streben waren etwas zu hoch, ggf. hätte man die Scheiben nicht verdoppeln sollen. Hier -wie auch bei den Streben 99, bei denen dasselbe Problem auftritt- sollte man die Streben vorsichtig anpassen, ggf. provisorisch mit Fixogum montieren und dann nach Augenmaß kürzen.




      Es folgen der achtere Kommandopanzerstand mit dem E-Messer der allerdings erst später angebracht wird:





    • Moin Lars,

      eine kleine Herausforderung, denn da versammelt sich jede Menge Filigranität auf weniger cm². ja 2
      Möglicherweise muss man ja nicht zwangsläufig sofort den kompletten, achteren Masten aufbauen, sondern nur den Untermasten, und kann die feinen, oberen Bauteile auf einen geeigneten Zeitraum im fortgeschritten Fertigungsverlauf verschieben. denk1

      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Dann kommen mehrere massive Lüfter:

      Die Lüfer 88-88c bilden jeweils eine Art Klotz mit Lamellen an zwei Seiten. Sie erhielten erhielten einen Boden eingesetzt:




      Der Lüfter 88d bekam ein Metallgitter verpasst. Dieses muss bis ganz auf seinen Boden reichen, sonst ergibt sich ein unschöner optischer Eindruck:






      Auf den vorhergehenden zwei Bilderen ist auch der Lüfter 89 schon zu sehen. Bei ihn entfallen aller inneren Klebelaschen und Spanten, denn aucher erhielt ein Gitter aus Metall und zusätzlich gekreuzte Streben, wie bei Fotos von Schiffen der Nassau-Klasse zu sehen.



      Hier einmal das Ensemble der Lüfter mit dem Deck 99 probehalber eingeschoben. Mittlerweile sind auch die beiden zum achteren Kommandostand führenden Niedergänge montiert.



      Auf dem folgenden Bild sieht man rechts die Teile 94 und 95, die Schanz für die 8,8 und die Reling an der vorderen kante des Aufbaus. . Nach kurzem Überlegen, entschloss ich mich, diese Teile erst nach dem Mast anzubringen.




      Jetzt ging es rund um den großen Lüfter 89 in die Höhe. Zunächst etliche kleine Lüfter, die nur sehr knapp auf die Vorzeichnungen auf dem Deck passten.





    • Verdoppelte Teile zu rillen und in einem rechten Winkel zu knicken, ist mir nicht gegeben. Daher mussten die Gestelle 96 auseinandergeschnitten und an den Ecken wieder stumpf zusammengeklebt werden.

      Anleitung und Einzelteile für eine Seite Gestelle 96




      Das Gestell weitgehend fertig:




      Und geschafft:



      Auf das Gestell 96 kommt die Plattform für die vier Scheinwerferrichtgeräte:




      Die Seitenansicht zeigt: Die Streben 99e sind etwas zu lang.

    • Hallo Tommi,

      leider ist es für die von dir vorgeschlagene Lösung zu spät, da ich den Mast schon weitgehend fertig habe. Ich bin mit aber auch nicht sicher, ob das klapen würde, da der Mast konisch zuläuft, d.h. wahrscheinlich könnte man den inneren Mast nicht von oben in die Hülle schieben.

      Genau das ist nämlich das Problem, das einem die Plattform 99 bereitet: Deren Loch für den Mast ist zu klein, da ja hier gemäß der Konstruktion der dickere Mastfuß durchpassen soll.

      Mir fielen drei Lösungen ein:

      a) von mir gewählt: dann muss der Mast eben jetzt schon verbaut werden
      b) Das Loch in Plattform aufbohren, so dass der Mastfuß durchpasst -NACHTEIL: sieht nicht schön aus
      c) Die Plattform 99 beim Mastloch in zwei Teile schneiden und 99, 100, 105 und 106 dann späten nach dem Mast anbringen.




      Der Mast hat bei der Probemontage einen leichten Fall nach vorne, das muss noch korrigiert werden:






      Zum Bau des Mastes möchte ich hier nicht viele Worte verlieren, er ähnelt dem vorderen Mast weitgehend, hat aber bedeutend mehr Steigeisen (70 !), die mir noch bevorstehen.


      Auf die Plattform der Scheinwerferrichtgeräte kommt der Unterbau für die erste Scheinwerferplattform. Die hierzu gehörenden Relingabschnitte 97 und später die Relingabschnitte 99 sind auf einem Foto vom Original mit Persenning verkleidet, dies wurde hier nachgebildet. Bei diesen Relingabschnitten habe ich mich getraut, zuerst die Reling (Profilierte Seite nach innen, denn die bleibt sichtbar) mit Weißleim auf ein vorbereitetes Persenningfeld zu kleben und dann die Persenning auszuschneiden. Das klappte gut -auch die Reling mit Persenning für das Podest 105 ließ sich nach dem Verkleben problemlos zu einem Kreis runden.

      Unterbau 97 während der Montage:




      Vorbereitete Relingabschnitte:



      Montiert:




      Das ist in etwa der aktuelle Stand.
    • Auf jedenfall sieht das bei Dir besser aus, als bei mir und die Entscheidung, den Mast vorher anzufertigen ist richtig. Ich werde die Version b) machen, das sieht hinterher kein Mensch ausser die Pixelpieper.

      Nee, mach mal weiter ich schaue noch zu und baue gerade die Schornsteine, ist ja das richtige Wetter dazu. urlaub2
      Es grüsst aus Finnland
      Engelbert

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      Es ist nur Hobby und soll Spass machen - Ich mach nur was ich will und wann ich es will!
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    • Bevor der Mast gesetzt und die Plattform 99 fixieren werden konnte, wurden noch die Scheinwerferplattformen angebracht:








      Beim Anpassen zeigte sich, dass ich von den Streben 99e etwas zu viel abgenommen hatte, neue Streben waren aber rasch erstellt:



      Hier sieht man die Reling 97, die in der Höhe gekürzt werden musste, damit die Plattform 99 passte:




      Nach dem Setzes des Mastes und dem Verkleben der Plattform 99 wurde in folgender Reihenfolge vorgegangen:

      Anbringen der Steigeisen am Mast (nur das obere Drittel war vor dem Setzen des Mastes angeklebt worden)

      Einkleben von Niedergang 100 in 99

      Aufstellen des Kompasspodestes 105/106 (Niedergang 106 wurde vor der Montage auf dem Deck an 105 geklebt)

      Anbringen der 4 Relingteile der Baugruppe 99

      Anbringen von Schanz und Reling 94 und 95, darauf achten, dass die Relingteile 95a und 95b unterschiedlich lang sind


      Hier einige Bilder vom aktuellen Stand, es fehlen noch die Leitern 107. Die 8,8 Geschütze, die Scheinwerfer und der Kompass werden erst später montiert.







    • Noch ein kurzer Nachtrag zum achteren Mast:

      Auf der Verdoppelungsfläche sind zwei Teile „y“, die in der Anleitung erst ganz hinten auftauchen. Sie bilden die Gaffel für die Fahrtrichtungsanzeiger.




      Jetzt folgen die Bootslager und dann viele, viele Oberlichte, wahrscheinlich werde ich einige Beiboote und den einen oder anderen Geschützturm einschieben, um für Abwechslung zu sorgen.
    • Guten Morgen,

      die Eimer werden normale »Pütze« sein die für Waschwasser – sowohl für Schiff als auch für Mannschaft – gebraucht wurden. Dieses Detail der aufgereiten Pütze zeigen manchmal Originalpläne (z.B. auf den zeichnungen zu den alten Panzerkanonenbooten). Auf Modellen sind die Dinger aber recht selten zu finden. Schiffe wie z.B. die berühmte VICTORY des Lord Nelson hatten reihenweise Eimer aus Leder an Deck die dann tatsächlich zum löschen von Bränden dienten.

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe: