SMS Nassau vom HMV in 1/250 konstruiert von Udo Kallina

    • Hallo Curmudgeon,

      denke mal, dass die beiden "Problemboote" später beim fertigen Modell nicht mehr ins Auge fallen werden. Das wird trotzdem ein sehr feines Modell!

      Was die Duchten betrifft - ich mache es immer so, dass ich dann, wenn alles ausgeschnitten ist, dieses Bauteil von unten mit Sekundenkleber verstärke - die Duchten sind zwar dann nicht so steif wie bei der Methode von Ewald (die ich mir auch schon überlegt hatte), aber deutlich steifer als wenn sie aus dem unbehandelten einfachen Karton sind (und es geht doch schneller als die zugegebenermaßen absolute Premiummethode mit dem feinen Draht).

      Servus
      hvt
      Der brüllende Mensch möchte gefährkich wirken, der schweigende Mensch kann gefährlich sein - also Vorsicht, wenn ich mal gar nichts mehr sage..... grins 3
    • Hallo Curmudgeon,

      dass Dir gleich zwei Boote nicht gut gelungen sind ist natürlich ungut. Ich schließe mich hvt an und glaube auch, dass die beiden Modelle im Modell bei Decksaustellung nicht mehr so ins Auge fallen werden.Du kannst Du Boote noch mit Riemen, Segel samt Gaffel, Baum und Mast ausrüsten. Wasserfässer, Rettungsringe und Leinen können auch helfen, Macken zu tarnen. Oder eben eine Persenning überziehen. Vielleicht nicht über die ganzen Boote, sondern nur über einen Teil so dass das Innenleben zumindest teilweise zu sehen ist?

      Viel Freude noch beim Weiterbau,

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Hallo Curmudgeon,

      Kopf hoch! Nach der "Rettungsaktion" sehen die Boote doch passabel aus. Ein dickes fettes "Daumen hoch" gibts es von mir, weil du die Boote trotzdem gezeigt hast - das würden nicht viele machen, wenn sie glauben, das ihnen was nicht gelungen ist! daumen1

      Tja und jetzt kann ich dir nur gutes Gelingen für die anderen Boote wünschen und freue mich auf die großen Geschütztürme!

      Grüße
      Ludwig
    • Hallo Lars,
      so schlecht finde ich die Boote doch nicht. Riemenpäckchen und eingerollte Segel können viel verdecken.
      Ewalds Tipp habe ich schon mal mental abgespeichert.
      Ich behandele die Duchten vor dem Ausschneiden mit Textilverstärker. Das macht den Karton wesentlich steifer.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Neu

      Hallo,

      vielen Dank für den Zuspruch, mal sehen, wieviel von den malheur-Booten noch zu sehen sein wird.

      Die Teilgruppen zwischen 128 und 167 lassen sich mit "Oberlichte und Kleinteile" zusammen fassen, insgesamt ca. 750 Teile. Viele dieser Baugruppen, z.B. Poller und Knechte, sind altbekannt, so dass ich mit Fotos und Anmerkungen spare.

      Die Nassau-Klasse wies achten auf dem Oberdeck eine sehr ausgeprägte Reihe von Oberlichten auf,













      Stabilisierung

      • die Frontseiten einiger Oberlichte wurden durch Hinterkleben einer Lasche aus dünnem Papier stabilisiert
      • die drei großen Oberlichte 131,133,134 weisen jeweils einen scharfen Doppelknick an einem schmalen Streifen auf. Diesen konnte ich nicht sauber ausführen, stattdessen wurden hier jeweils die außen liegenden beiden Abschnitte abgetrennt und stumpf wieder angeklebt. Damit hier eine gerade Anschlagkante entstand, wurde der zentrale Block der Oberlichte an beiden Seiten längs mit Pappe hinterklebt



      Beim Oberlicht vor Turm A haut es leider mit der Markierung auf dem Hauptdeck nicht hin. Die Bilder sind etwas verschattet, aber ich denke, es ist erkennbar, was ich sagen will:



      Beim fertigen Modell wird das kaum auffallen.
    • Neu

      Auf das Deck kommen zahlreiche winzige Vierecke (Teile 165-167), wozu diese dienten, ist mir nicht ganz klar, vielleicht versenkbare Ösen, durch die Taue geführt werden konnten?




      Die Ankerwinden:




      Und die kleinen Entfernungsmesser Mittschiffs. Hier habe ich die Okulare letztendlich doch durch Abschnitte von gezogenem Gussast ersetzt. Ich weiß nicht, ob die Sockel der E-Messer wirklich stufenförmig anstiegen, oder ob man hier besser die Scheiben durch ein schräg zulaufendes Band ersetzt hätte.







      Der Sockel von Stellrad 155 war m.E. beim Original eine Pyramide und wurde dementsprechend umgestaltet:
    • Neu

      Nach den wenig ersprießlich gelungenen ersten beiden Beibooten sah ich dem Kommandantenboot mit gemischten gefühlen entgegen, aber immerhin: Hier gibt es keine Duchten!


      Kommandantenboot (209) (2x21 +2x11 = 64 Teile)



      Änderung
      Beim Deckshaus alle Laschen abtrennen und stumpf verkleben. Das Haus selber kann durch eine hinterklebte Lasche geschlossen werden



      Baureihenfolge
      Erst den Einsatz 209i in den Ausschnitt im Deck 209e kleben, dann beides zusammen auf/in das Spantengerüst leimen. Gut durchtrocknen lassen. Anschließend die Sitzbank 209l/209m in den Einsatz kleben. Dann erst die Bordwand anbringen





      Stabilisierung
      1) Die Naht im Rumpf 209d durch hinterklebte dünne Papierstreifen stabilisieren



      2) Das Deck im achteren Bereich durch einen unterklebten Winkel stabilisieren




      3) Den vorderen Aufbau vorne mit Hilfe hinterklebter Laschen zusammenholen (im ersten Bild ansatzweise sichtbar)



      Superung
      Das Feld mit der Schraube und dem Gestänge derselben ausstechen. Welle durch gezogenen Gusssast ersetzen, an diese die vorgegebene Halterung kleben, die Schraube passend verkleinert von einem Modell, bei dem Beiboote Schrauben haben, besorgen (bei mir die Bogatyr)






      Die runde Markierung hinten im Deck einstechen und einen Flaggenstock aus gezogenem Gusssast anbringen




      Das fertige Boot:






      Die Tür hinten an der Kabine könnte man noch aufpeppen.

      Fotos vom Original zeigen die Schutzwand mit den drei großen Fenstern zumeist als geschlossenes Teil ohne Fenster, auf das mittig ein quadratisches Fenster aufgesetzt wurde, das den Steuermann vor Spritzwasser schützte

      Fotos vom Original zeigen, dass die Seitenwände des vorderen Aufbaus deutlich schräg geneigt waren.