Pfahlbau der Mondsee Kultur in 1/72

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    • Pfahlbau der Mondsee Kultur in 1/72

      Hallo zusamen,

      Ich bin mir nicht sicher ob das heir wirklich die richtige kathegorie für deiesen bau bericht ist aber ich versuchs mal hier. Das ganze wird zwar ein diorama aber karon ist nicht das einzige hauptbau material sondern steht gleichwertig mit allem was mir sonst noch in die hände fählt und den gewünschten efeckt erziehlt. Das gebäude wird an den sicht flächen hauptsächlich aus papier bestehen aber es wird noch ne ganze menge anderes material zum einsatz kommen. Solltet ihr also der meinung sein das es in eine andere Sparte gehört bitte einfach verschieben.

      Ich hab auf grund dieses Projekts die arbeit an meien nFliegern mal kurz ruhen gelassen zieh diese projekt vor. Es handelt sich Quasie um was berufliches und ist die vorstudie zu was grösserem. es geht bei dem projekt nicht darum möglichst viel aus karton zu bauen sondern darum die best mögliche wirkung zu erziehlen.

      Ich versuche hier ein modell eines Pfahlbaus der Mondsee kultur zu bauen. Als basis dienen mir unterlagen einer erforschung der pfahlbausiedlung in scharfling am Mondsee. Diese lassen jadoch haupsächlich rückschlüsse auf die ausmasse der gebäude und die bauart des fundamentes zu. Das ausehen des gebäudes hab ich aus dieversen quellen neuern datums zusamen gestöpselt.

      Als Masstab hab ich mich wieder mal für "meinen" Masstab 1/72 entschieden. nicht zuletzt wegen der doch recht grossen auswahl an figuren mit denen man das ganze zu einem späteren zeitpunkt noch beleben kann. Das Ganze wird ein blitzbau weil ich morgen abend schon abgabetermin hab.

      Mal zu dem was bis jetzt geschen ist.



      Das fundament das später auf den Pfählen ruhen wird und auf dem das gebäude errichtet worden ist hatte in echt ein ausmass von 4X6 Metern. es wurde aus massieven stämmen hergestellt. in meinem fall hab ich es aus Schaschlickspiesen hergestellt. So wird das ganze schön massief und stabil.



      Da die stämme ja unbehandelt der witterung ausgesetzt waren vergrauten die reichlich schnell. Daher wurde das ganze in grau gestrichen. Oben sieht man schon die stäbe für die plattform auf der das haus dan aufgestellt wird. Ürsprünglich gpant diese aus papier herzustellen war aber nicht spabiel genug also schaschlickspiese der länge nach spalten. Einen spies hab ich in ach bis neun streifen zerlegt.



      Dan belegen. Jeder streifen musste einzeln angebracht werden da die sche sonst nicht eben geworden währe.



      Wieder grau gstrichen. Auf den fotos fählt das nicht so sehr auf aber die stämme und die platform sind auf der oberseite wo sie stärker abgewettert werden heller und auf der unterseite wo die feuchtichkeit länger erhalten bleibt dunkeler fast schwarz. die obereite der platform erhielt einen oilwash mit schwarz damit die verdiefungen dunkler werden und wurden dan brybrusch behandelt. hierbei wird mitetls eines fast drocken pinsels ein heller farbton aufgebracht der nur an den erhöhungen haften bleibt.

      die-kartonmodellbauer.de/index…f9c0b9ccbe59218d273d47418

      Beim Bau des gebäudes bin ich wenig zum fotos machen gekommen. Wie man sieht ist das tragende grüst wieder aus spiesen die wände nun entlich aus karton. Die strucktur währ mir aus karton zu langwirig geworden. Stabieler ist es so auch. Das dach und sämtliche details des gebäudes werden dan noch aus Karton hergestellt.





      So das ist jetzt der momentane Bauzstand. Die Holzpfosten sind wieder verwittert dargestellt. Die verwitterung ist oben wo das wasser schneller abfliest und die pfosten auch von dach abgeschirmt werden heller als unten wo es mehr hinregnet. das gebäute stand am südufer des sees mit dem eingang nach norden zum see hin orientiert das heist die rechte seite des gebäudes ist nach westen hin orientiert. Auf dieser seite ist der Dunkle bereich der verwitterung weiter hochgezogen da der wind hier me´hr regen gegen die hauswand weht.

      An der farbe der lehmwände werd ich bei tageslicht nochmal arbeiten, die ist mir etwas zu ockerfarben geraten müste in meinen augen mehr ins graustich haben. die westseite wieder mehr al die ostseite. im dachbereich habe ich unter den giebeln öffnungen durch die der rauchabziehn konnte eingebaut. in diesem bereich hab dich die strucktur Russ geschwärzt.

      Es ist nicht bekannt aus welchem material die dächer hergestellt wurden. Reetdächer isnd aber eher unwarscheindlich da Schilf wohl erst später in den alpenraum eingewandert ist. Man vermutet heute das die dächer mit rindenplaten gedeckt wurden. Das ist es was ich herzustellen versuchen werde. Das dan auch wieder in karton. Bin gespannt wie ich mit dem aufmalen der rinde fertig werde!

      So das wars für den moment. it dem dach werd ich mich njetzt noch spielen und die landschaft komt morgen dran.

      LG

      Toby


      There is a joy in madness only mad man know.
    • Hallo Toby

      Ein tolles Projekt! Am Bodensee aufgewachsen war die Pfahlbauer-Siedlung Unteruhldingen Pflichtstoff in der Schule. Ist aber alnge her udn wir planen mit den Kindern beim nächsten Grosseltern-Besuch, da hin zu gehen. Die Pfahlbauten habe mich immer fasziniert, umso interessierter schaue ich Dir nun dabei zu. Der Effekt mit dem einfärben und der Trockenmaltechnik ist immer wieder verblüffend!

      Viel Spass weiterhin, ich bin dabei!

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Denken ist wie googeln, nur krasser denk1

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Hallo zusamen,

      Freut mich das eiuch gefählt was ich bisher gemacht hab!! Leider sind die schweizer Pfahlbauten viel bekannter und auch viel besser erforcht als die mond- und Atterseer Pfahlbauten.

      Erfreulicherweise beginnt nach einer langen Pause nun entlich wieder die forschung. Die nächsten wochen monate und jahre werden sicher viel neues zu tage fördern.

      Ich hab mich ein wenig mit der basis beschäftigt.

      Isolierschaum, Klopapier weisleim und Acrylfarben sind die materialien der wahl. Das Wasser wurde mit übertriebenen wellen geformt da das ganze noch einige schichten Klarlack verpasst bekommt und die wellen daher noch stark abflachen.







      Jetzt Kommt ne Trockenpause für die farbe dan wird weitergetüfftelt.

      To be continued....


      There is a joy in madness only mad man know.
    • Da der Pfahlbau nun mal auf pfählen steht musten die her.

      der strand hat auch seinen schotter erhalten.







      Die details des hauses fehlen noch, mit der farbe der wände werd ich mich noch spielen und natürlich fehlt noch die vegetation.

      To be continued...


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    • So modell muss mal ne weile durchtrocknen damit ist entlich zeit für die post!

      Hallo ralf, wiwo, martin, kurt, diter und peter.

      Es freut mich sehr das euch gefählt was ich bis jetzt an dem häusel gebaut hab.

      Es ist mal ne erfrischende abwechslung zu meinen fligerleins, nicht nur weil das thema was ganz anderes ist sondern auch weil man bei aller mühe es historisch koreckt zu gestalten doch seine fantasie bemühen muss.

      Über so viele details giebt es nur vermutungen und mutmasungen das man fast machen kann was man will. Solange man sich an die wissenschaftlich gesicherten eckdaten hält.

      Ich hab das riesen glück zufählig einige der archiologen zu kennen die sich mit genau diesen siedlungen beschäftigen und darf sie sogar mit meinen fragen belästigen. In so fern kan ich ruhigen gewissens behaupten das nichts an dem modell den neuesten wissenschaftlichen erkenntnisen widerspricht und trotzdem ist das ganze ein produckt meiner fantasie.

      Hat was tief befriedigendes auch wenn ich im moment in der phase bin wos mir grad nicht so gefählt. Aber das kenn ich schon wen man einfach weiter macht giebt sich das.

      Ich freu mich schon auf die vegetation und die vielen details die das mini diorama hoffentlich noch beleben werden.

      Lg

      Toby


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    • Hallo Toby,
      ein super Projekt und bis jetzt auch super umgesetzt.
      Da ich viele Jahre schon an den Attersee komme habe ich von diesen Bauten auch schon mal was gehört.
      In deinem Dio würde sich doch im Hintergrund ein Bild von der Drachenwand gut machen oder?

      Grüße,
      Reinhold
      Du sollst den Karton und die Kartonmodellbauer ehren.
    • Hallo Reinhold,

      freut mich das du unsere gegend gut kennst.In mondsee ist auch ein gutes museum in dem viele funde präsentiert werden.

      Ich bin noch am überlegen wegen des hintergrundes aber ich glaub fast das der schafberg und die kinbergwand besser ausehen werden und bei dposition der siedlung auch näher währen.

      Lg

      Toby


      There is a joy in madness only mad man know.
    • So die erste schicht vegetation ist drauf.


      Wer den mondsee kennt wird vieleicht das blau des ees zu intensiv finden. Ich hatte aber einen windigen kühlen schönwetter tag im sinn. Der mondsee hat nähmlich ein phänomän das an berücksichtigen muss. Er ändert die farbe je nach wetterlage.

      Bei Schönnwetterlagen ist er blau und bei viel wind wird das blau sehr intensiv kommt jedoch schlechtwetter auf verfärbt er sich grün und wirkt dan bei windstille fast schwarz. Ich hab als segellehrer viel zeit auf verschiedensten seen verbracht und nirgendwo wad der efeckt so stark wie am mondsee. Leider kann werder dasFischereiamt noch das limnologische institut erklären wie der efeckt zustande kommt.

      Die farbe der wände hab ich auch ein wenig verbessert.

      hund jetzt zu den fotos











      Bin gespannt wies euch gefählt!

      to be continued.....


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    • Hallo Toby,
      der Schafberg wäre ja kein Mondseeberg und wenn die Drachenwand etwas im Hintergrund wäre dann hättest du das Markenzeichen vom Mondsee. Aber mach mal ruhig es ist dein Modell.
      Wenn du den Schafberg von der Mondseeseite darstellst dann müsstest du doch das Himmelspförtchen sehen oder?

      Ja und das mit der Farbe des Wassers kann ich bestätigen es ist wirklich ein tolles Erlebnis so was zu sehen.Immer wen wir zum Hofer nach Mondsee fuhren hatte das Wasser eine andere Farbe aber die schöne blaue Farbe war uns am liebsten dann war definitiv schönes Wetter.

      Grüße,
      Reinhold
      Du sollst den Karton und die Kartonmodellbauer ehren.
    • Hallo reinhold,

      der schaffberg steht genau im dreieck zwischen attersee wolfgangsee und attersee und könnte sozusagen alls berg aller drei seen gewertet werden. ich persöhnlich, und die meisten anderen mondseer sehen das genauso, finde das der schafberg von mondsee aus das markanteste gesicht zeigt.

      Himlespförtchen? Meinst du das drachenloch in der drachenwand? Das sagenumrankte?



      Das währ der schafberg von meinem boot aus aufgenommen. die siedlung währe in etwas am ufer über der relingstütze gelegen. Die kinbergwant ist die felswand links unterhalb des schafbergs am see. die drachenwand währe hier neunzig grad rechts vom betrachter.

      Theoretisch ginge beides und schafberg oder drachenwand wobei man die drachen wand von der Pfahlbau siedlung nur von der schmalseite aus sehen würde.

      das Währe dan der blick in diese richtung.



      das zweite foto ist wieder in etwa drei Km weiter richtung mondsee am südufer bei der mündung der fuschler ache östlich von sankt lorenz. Von der wand Bleibt da nicht viel übrig das man sieht wen wir von der position der siedung ausgehen. Von der ankerbucht a zweiten foto sieht man übrigens das drachenloch ganz hervorragend.

      am ersten foto bekommt man einen eindruck wie die drachenwnad von der siedlung aus ausehen würde. die drachenwand ist die felsnase rechts im bild über den bäumen des rechten, nördlichen, ufers. die felswand links ist die kienbergwand an deren fuss die siedlung gelegen ist. mein boot besindet sich auf diesem foto bereits östlich des gipfels des schafbergs. dieser liegt somit näher am mondsee als am attersee.

      So das war ne gute gelegenheit bilder von meinem zuhause zu zeigen.

      ich hoffe du fast das nicht als belehrung auf reinhold, ist nicht so gemeind. ich weis aus eigener erfahrung wie sehr einen die errinerung und die gedachte landkarte im kopf oft streiche spielen. Ich hoffe du hast spass an den bilden vom Mondsee

      Liebe Grüsse

      Toby


      There is a joy in madness only mad man know.
    • Hallo Toby,
      ja in diesem Fall hast du recht meine Gedanken waren das die Bauten auf der Seite der Drachenwand wären. Macht also mein Vorschlag echt NULL Sinn.

      Was das Himmelspförtchen angeht wenn man vom Attersee aufsteigt über die Eisenau-Alm kommt man kurz vor dem Schafbergsgipfel durch das Himmelspförtchen. Das ist ein Durchgang wie ein Tor nur in der stärke etwa 1-1,5m eben durch die Wand. Wenn man da hindurch ist kann man die Zahnradbahn sehen die vom Wolfgangsee her kommt.

      Ich war halt immer am Attersee früher in Weisenbach Zelten im Europacamp da war es noch sauber. Nachdem ich geheiratet habe war ich in Unterach in einer Pension und wo die Kinder da waren waren wir immer in Buchenort in einer Ferienwohnung nicht weit weg vom Egelsee also schön am Hang oben.

      Was die angebliche Belehrung angeht ich lasse mich gerne belehren weil sonst wäre ich ja allwissend und das gibt es nicht. Nur der Attersee ist für mich wie eine zweite Heimat ich bin dort schon über 30 Jahre und davon auch oft 2 mal im Jahr. Es ist einfach die pure Erholung. Meine Kinder gehen heute auch noch gerne hin und die sind inzwischen auch schon 29 und 27 Jahre.

      Vielleicht können wir uns einmal sehen wenn ich wieder mal am Attersee bin ich werde dir dann rechtzeitig Bescheid geben.

      Grüße,
      Reinhold
      Du sollst den Karton und die Kartonmodellbauer ehren.
    • Hallo Toby,
      als ich die Bilder und Deinen Bericht vom Pfahlbau am Mondsee las, kamen mir gleich die Erinnerungen an unsere Reise ins Salzkammergut 2006 ins Gedächtnis. Meine Frau und ich hatten ein Quartier in Unterach und sind mehrmals am Mondsee gewesen.
      Dieser See hat mich von den vielen anderen Seen dort am meisten beeindruckt. So haben mich Deine Fotos besonders gefreut.
      Herzliche Grüße, Albrecht
    • Hallo Reinhold,

      mir geht s wie wohl so vielen die atraktionen zuhause kenn ich am allerwenigsten. Ich war am schafberg noch nie oben! Abder da bin ich nicht der einzige aus der gegend fürcht ich.

      Die mündung des weisenbachs ist sicher einer der schönsten flecken am attersee.

      Klar meld dich einfach wen du in der gegend bist aber sommer ist bei mir immer iene dichte zeitalso kanns auch leicht sein das ich irgendwo anders bin. wir werdens sehen.

      Hallo albrecht,

      Freut mich das die fotos schöne errinerungen wachrufen! Ich freu mich das du mein gefühl für den mondsee teilst. ich hab auf fast jedem see der gegend mit segelschule bereits gearbeitet aber der mondsee hat einfach etwas besonderes.

      Lg

      Toby


      There is a joy in madness only mad man know.
    • Hallo zusamen,

      nach dem ich den gestrigen tag beruflich auf der BOOT Tulln verbracht habe konnte ich heute wieder einen kleinen schritt hinter mich bringen.

      Heute wurde das wasser wässrig gemacht. Mehrere schichten Hochklanz Klarlack auftragen fertig! Jetzt muss mein wasser trocknen ohne das ich das ganze gross angreiffen kann.

      Eine schwere geduldsprope für mich.

      In den nächsten tagen hab ich ein treffen mit einem der archeologen die sich mit diesen bauten befassen dem hab ich noch etliche fragen zu details des Hüttels zu stellen. mal sehen was dabei noch rauskommt am bisher gebauten hatte er zumindest mal nicht viel auszusetzten..

      Ich binn gespannt!







      Die farbe zieht sich wohl noch ein wenig zusamen mal schauen obs noch ne lage Lack braucht oder ob ichs schon so lassen kann

      to be continued.......


      There is a joy in madness only mad man know.
    • Hi udo,

      schön das du vorbei geschaut hast!

      So schlim ist es nicht, es kommt nur darauf an das beste aus den wachen stunden rauszuhole.

      Ich hab sogar oft das gefühl zu wenig zu machen! Da müsst schon noch was gehen.

      Lg

      Toby


      There is a joy in madness only mad man know.
    • Ist schon einzigartig, was Du da hinstellst. Und ich lerne Sachen, von denen ich bisher keine blasse Ahnung hatte, dass es sie überhaupt gibt.
      Klasse!

      Du rauchst Pfeife? Mache ich auch noch hin und wieder, ist viel schöner, kultivierter und entspannter als Zigarette.

      Herzlichen Gruß, Martin
      Meine Machwerke
      Fertig: Renault Alpine A 443 in 1:24 als Wettbewerbsmodell 2019.
      Wieder im Bau: English Electric Lightning, Fly Model, 1:33
    • Servus Toby,

      das ist ein wunderschönes und vor allem hochinteressantes Diorama, das du ganz hervorragend umgesetzt hast. cool1

      Die alten Kulturen meiner Heimat haben mich seit je her gefesselt.

      Darum finde ich es auch sehr schade, dass die Landesausstellung Oberösterreich über die Pfahlbauten an Mond- und Attersee um ganze 7 Jahre auf 2027 verschoben wurde. ach1
      Vielleicht hat es aber auch etwas gutes und die Forschung bringt in der gewonnenen Zeit weitere Dinge ans Tageslicht. ausguck1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Hoi da war heute ja richtig was los hier!

      Freut mich das euch das es euch so gefählt!!

      Fertig ist das ganze noch nicht da fhlen noch ne menge kleinichkeiten die etwas leben in das ganze bringen sollen nur hatte ich noch nicht die zeit tazu. Im moment haben die grossen boote wieder vorang jetzt wo man entlich wieder drausen arbeiten kann.

      @ Andreas

      Schade ist es schon das die landesaustellung verschoben wurde. Hat wohl direckt mit der Blauen beteiligung an der landesregierung zu tun. Die freiheitlichen haben noch nie viel mit der kultur am hut gehabt und eine gestörte beziehung zur vergangenheit haben sie sowieso.

      EInen vorteil hatts die archeologen haben zeit noch viel zu graben. Schon im Mai finden wieder grabungen statt und ich hab die ehre diesen grabungen mal einen besuch abstatten zu dürfen. Darauf freu ich mich schon sehr.

      Mitte junie findet dann in mondsee das welterbefest statt. Das ist auch ganz der Pfahbaukultur gewitmet. Das Könnte für dich auch interresant sein, andreas. Wenn die finanzierung hinhaut wierd dort auch ein einbaum gebaut. So wies im moment ausieht kann ich da sogar einwenig hand anlegen vorausgestzt es wird wirklich einer gebaut. Mal sehen.

      Lg

      Toby


      There is a joy in madness only mad man know.
    • Hallo zusamen,

      ich bekam heute von einer biologin die in beratendet funktion bei den pfahlbauten tätig ist eine erklärung für die milchige färbung der alpen seen im sommer die diesen ihren ganz besonderen Farbton giebt.

      Ich bin jetzt ein wenig faul und zetiere den entsprechenden Wikipedia artikel:

      "Biogene Entkalkung

      Als Biogene Entkalkung bezeichnet man einen Prozess, bei dem submerse Wasserpflanzen und Phytoplankton durch ihren photosynthetischen Verbrauch an Kohlenstoffdioxid das Gleichgewicht von gelöstem Calciumhydrogencarbonat und Kohlensäure so verschieben, dass es zur Kristallisation und Fällung von Calciumcarbonat kommt.
      Ein Teil der Algen- und Pflanzenarten kann seinen Bedarf an Kohlenstoffdioxid auch aus Hydrogencarbonat decken. Sie beziehen ihren Kohlenstoffbedarf zunächst aus freiem Kohlenstoffdioxid, da sie hierfür weniger Energie aufwenden müssen. Erst wenn diese Kohlenstoffquelle weitgehend verbraucht ist, entnehmen sie den im Hydrogencarbonat gebundenen Kohlenstoff und geben dabei unmittelbar Hydroxidionen ab.
      Sowohl beim Entzug des Kohlenstoffdioxids aus dem Dissoziationsgleichgewicht als auch bei der Nutzung von Hydrogencarbonat kommt es zu einer Steigerung des pH-Wertes mit der Folge einer Verschiebung des Massenverhältnisses zwischen Hydrogencarbonat und Carbonat zugunsten des Carbonats. Dabei überschreiten die Konzentrationen an gelöstem Calcium und Carbonat miteinander multipliziert das Löslichkeitsprodukt von Calciumcarbonat, welches folglich kristallisiert und ausfällt.
      Der Vorgang läuft regelmäßig in Seen und Teichen ab. Die im Sommer in Alpenseen häufig beobachtbare milchige Trübung des Wassers geht darauf zurück. In Karpfenteichen ist die biogene Entkalkung an der Tagesordnung und man versucht oft, sie durch die Ausbringung von Kalk auszugleichen. Dieser Maßnahme liegt allerdings ein Denkfehler zugrunde. Zwar wird der pH-Wert momentan durch Sekundäreffekte gesenkt, doch die Gefahr einer erneuten pH-Steigerung erhöht sich mittel- und langfristig sogar."

      Das Ausgefallene Calciumcarbonat sinkt zu boden und macht in den alpen seen einen erheblichen teil der sedimente am grund aus. Die schichtstärke pro jahr kann fast einen zentimeter im jahr erreichen.

      Das ganze erklärt zwar nicht warum der mondsee bei wetterwechseln seine farbe ändert aber interresant ist es alle mal. Wieder mal etwas von dem ich noch nie gehört hatte.

      Lg

      Toby


      There is a joy in madness only mad man know.
    • Freto wrote:


      @ Andreas
      ...
      Mitte junie findet dann in mondsee das welterbefest statt. Das ist auch ganz der Pfahbaukultur gewitmet. Das Könnte für dich auch interresant sein, andreas. Wenn die finanzierung hinhaut wierd dort auch ein einbaum gebaut. So wies im moment ausieht kann ich da sogar einwenig hand anlegen vorausgestzt es wird wirklich einer gebaut. Mal sehen.
      ...
      Servus Toby,

      deinem Rat folgend, war ich heute mit meiner Tochter Eva in Mondsee am Welterbefest über die Pfahlbaukulturen an Mond- und Attersee. Du hast uns nicht zuviel versprochen und auch der Einbaum war in Arbeit.
      Wenn es dir recht ist, stelle ich hier ein paar Bilder ein, weil es thematisch so gut passt. Dann brauche ich keinen eigenen Bericht zu starten.

      Was gab es zu sehen: ausguck1

      6000 (!) Jahre alte Holzpfähle im Einmachglas und Steinzeiteintopf aus Einkorn, Linsen, Erbsen, Bohnen, Kräutern und Wildfleisch (sehr schmackhaft, auch wenn die Farbe etwas abschreckt! frech 1 )


      Nun zum Einbaum:
      Zuerst ein Rohling und ein "Spantenriss"



      Zimmerer aus der Gegend haben diesen mächtigen Stamm zu einem Einbaum ausgehöhlt.

      Der Bug
      Wandtiefe 40 Zentimeter

      Einer der Zimmerer erzählte mir, dass der Einbaum nächste Woche mit Betongewichten beschwert für zehn Jahre im Mondsee versenkt wird, weil dadurch das Holz härter und damit hatbarer wird. Die Einbäume sollen immer für die nächste Generation gebaut worden sein. Obwohl ich mir das vorstellen kann, bin ich mir nicht sicher, ob das nicht Zimmermanns-Latein war?

      Kleinere Exemplare werden schon gerudert.

      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Eva hat sich auch im Schießen mit dem Steinzeitbogen geübt. Die ersten fünf Schüsse können sich schon sehen lassen. Noch ein paar Versuche und ich kann sie in den Wald schicken! haue 3



      Interessant waren auch die Gespräche mit Wissenschaftlern der Universität Wien, die uns über die Forschung in den Pfahlbauorten und ihre Arbeit ausführlich Auskunft gaben.

      Vermessungsgitter

      Sehr in seinen Bann gezogen hat mich das Vermessungsboot des Ludwig-Boltzmann-Institut Wien. Die Wissenschaftler haben eine Methode zur Perfektion entwickelt, mit der sie mit elektromagnetischen Wellen in den Boden "sehen" können, ohne invasiven Eingriff. Zum Beispiel wurde mit dieser methode das englische Stonehenge und die weite Umgebung des Steinkreises vermessen. Dabei wurden sensationelle Erkenntnisse gewonnen.
      Nun sollte diese Technik auch bei der Erforschung der Pfahlbauten angewendet werden. Unter Wasser geschieht das mit einem Fächersonar. So ist es möglich, bis zu 50 Meter unter den Seegrund zu blicken. Gleichzeitig wird jetzt auch der gesamte Mondsee mit dem Fächersonar millimetergenau (!) oh1 vermessen.



      Auf dem Ausleger ist oben das Fächersonar zu sehen. Der Arm wird beim Vermessen nach unten geklappt und das Boot fährt den See mit 3 km/h ab. Das Sonar strahlt gleichzeitig über 600 bildgebende Strahlen ab (in Linie nebeneinander). Durch die langsame Fahrt ist es möglich diese präzisen Messungen durchzuführen. Links (backbord) eben dem Drehpunkt des Auslegers ist eine kleines Kästchen zu erkennen, das die Schaukelbewegungen des Bootes aufzeichnet. Damit können die Messstrahlen korrekturgerechnet werden. Das weiße "Schwammerl" rechts daneben ist das GPS-Gerät am Bug. Am Heck sitzt auch eines, damit die Position des Bootes exakt berechnet werden kann.
      Das Ganze hat den Wert eines großen Einfamilienhauses.

      Dieser Ausflug war sehr interessant!
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • hallo buddy,

      Freut mich das dir der ausflug gefallen hat!

      Ich war auch da und hab mit dem einbaum und zwei jungen helfern besucher über den see gepaddelt. Die lindenblattförmigen paddel die man auf deinen fotos erkennen kann, hab ich hergestellt.

      Ich hatte auch meine seekajaks dabei und meine grönlandpaddel zum ausprobieren.

      In der nähe des bogenschiestandes waren auch sechs meiner stechpaddel mit trstitionellen indianischen blattformen ausgestellt.

      Der kleine einbaum am see hat bereits ein gewicht von knapp einer tonne. Entsprechent träge verhält er sich. Ich war jedoch auserordentlich erstaund wie gut er sich mit den kleinen paddeln bewegen und manövieren ließ. Die kleinen paddel sind eine Replik von einem etwa 6000 jahre alten fund in deutschland. Später hab ich zusamen mit den archeologen vom pfahlbaukuratorium den einbaum auch mit den wesentlich grösseren indianischen stechpaddeln ausprobiert.

      Interessanterweise hat sich weder die geschwindichkeit noch die manövriefähichkeit durch einsatz der grösseren paddel deutlich verbessert. Was jedoch stark auffählig war war die viel viel grössere körperliche belastung.

      Die kleineren paddel scheinen für mich für das schwere unförmige boot wesentlich besser geeignet als grössere so unlogisch das auch erscheinen mag. Der höhere druck der mit den grösseren paddeln erziehlbar ist läst sich bei solchen booten nicht in geschwindichkeit umsetzen und führt nur zur vorzeitigen ermüdung. Im extremfall könte sich der paddler sogar durch die überlastung verletzen.

      War für mich also auch ein überaus lehreicher und erfolgreicher tag.


      Lg toby


      There is a joy in madness only mad man know.
    • @Dieter, Roland und Thomas, danke!

      @Servus Toby,

      schade, dass wir uns nicht getroffen haben! Ich habe zweimal nach einem "Bootsbauer Toby" gefragt, aber leider keine Antwort bekommen.

      Deine schönen Stechpaddel haben Eva und ich allerdings bewundert. Später hat sie ein fescher, blonder Mann zum See getragen - warst das vielleicht du selbst? Dann bist du an mir vorbei gegangen!
      Warst du zufällig auch am ersten Info-Tisch, mit dem 6000 Jahre alten Pfahl im Glas, tätig?
      Dann wieß ich zumindest, wie du aussiehst, und falls wieder einmal eine Veranstaltung in Mondsee zum Thema stattfindet, lässt sich eventuell ein Treffen ausmachen.

      Deine Ausführungen zu den Paddeln sind interessant. Man möchte kaum glauben, dass sich die schweren Stämme mit kleineren Paddeln besser bewegen lassen.
      Stimmt die Geschichte, dass der neu gebaute Einbaum im See versenkt wird. Oder hat mich der Zimmerer angeflunkert. Er hatte etwas schalkhaftes in den Augen.

      Es war eine schöne und informative Veranstaltung! klasse1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

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