Zeppelin LZ 128 - das nie gebaute Luftschiff

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    • Zeppelin LZ 128 - das nie gebaute Luftschiff

      moin1 liebe Kartonmodellbauer,

      heute möchte ich euch mein neustes Machwerk vorstellen: Der Zeppelin der nie gebaut wurde - LZ 128.

      Nachdem das Probeluftschiff LZ 127 "Graf Zeppelin" unglaubliche Erfolge feierte, war es (um 1929/30) an der Zeit einen Zeppelin zu konstruieren der voll und ganz für den Passagierbetrieb ausgelegt war und zwar so, dass der Betrieb auch gewinnbringend sein würde.
      Die deutschen Konstrukteure haben sich bei der Entwicklung vom LZ 128 gut bei den englischen Starrluftschiffen R 100 und R 101 bedient. So wollte man genau wie bei diesen Luftriesen auch beim neuen Zeppelin den Passagierbereich in das Rumpfinnere verlegen. Dadurch hätte man fast unbegrenzte Möglichkeiten in Sachen Komfort für die Passagiere. Vom Platz ganz zu schweigen.
      Natürlich hätte man auch für LZ 128 Hydrogen sprich Wasserstoff als Auftriebsgas verwendet. Bisher wurden ja auch tausende von Passariegen unfallfrei durch die Lüfte kutschiert.
      Wasserstoff war billig und hatte bzw. hat den maximalsten Auftrieb aller bekannten Gase. Man konnte bei dem Auftriebseigenschafften von Wasserstoff einigermaßen großzügig konstruieren. Es war eigentlich bis dahin nur eine Frage der Größe des zu bauenden Luftkreuzers als eine Sicherheits- oder Gewichtsfrage.
      Man wollte mindesten 30 zahlende Gäste befördern und Unmengen von Fracht/Post transportieren. Nach den mit LZ 127 gesammelten Erkenntnissen kam man zu dem Entschluss, dass das Gasvolumen von 105.000 cbm (LZ 127) auf ca. 165.000 cbm erhöht werden musste. Hierbei ging man nicht in die Länge das Tragkörpers sondern in die Breite. LZ 128 wäre sogar um 3m kürzer geraten als die "Graf Zeppelin", aber der Durchmesser wäre erheblich größer gewesen, sodass man schließlich auf 150.000 cbm Wasserstofffüllung kam.
      Der Auftrieb war also schon mal im Großen und Ganzen gegeben. Aber das Dickerchen musste ja auch irgendwie vorwärts kommen. Dies wurde mehrfach mit Versuchen im Windkanal getestet. Das Ergebnis war ein wunderschön stromliniengeformter Traggaskörper. Ich würde sagen eine etwas kürzere und etwas mehr schlankere Variante der "Hindenburg". Dennoch brauchte man nun etwas mehr Power um auf die gewünschte Durchschnittsgeschwindigkeit von 130 km/h zu kommen. Wie hatten es die Engländer geschafft? Genau, mit je zwei Motoren in den Gondeln. Jedenfalls beim R100. Also veranschlagte man bezogen auf die 233 m Länge des Luftschiffs vier Gondeln mit je 2 Maybach VL2-Motoren. Also 8x 570 PS. Das würde reichen.
      Was Luxus und Komfort anging, so hätte der LZ 128 der "Hindenburg" und der späteren "Graf Zeppelin II" in nichts nachgestanden. Auch der Rauchersalon hätte nicht gefehlt. Es wäre ein wirklich superschönes Luftschiff geworden.
      Dann kam die Nacht vom 4. zum 5. Oktober 1930. Das englische Luftschiff R101 (sprich R one-o-one) wurde durch Sturmböen über Frankreich zu Boden gedrückt. Der Aufprall war vergleichsweise harmlos, aber durch Funkenschlag wurde austretendes Wasserstoffgas entzündet. Der Luftriese ging in Flammen auf und von den 54 Insassen kamen 48 ums Leben. Eine Katastrophe mit tatsächlich schrecklicheren Ausmaßen als beim Absturz der "Hindenburg"!
      Jetzt war das Thema Wasserstoff erledigt und man brach die Konstruktion vom LZ 128 ab. Es sollte ein Zeppelin her, der 200.000 cbm Helium aufnehmen konnte. Das war die Geburtsstunde der "Hindenburg" - LZ 129.
      Weil wir damals einen so tollen allseits beliebten Führer hatten, war Deutschland so gut angesehen, dass uns der amerikanische Kongress die Lieferung vom ungefährlichen Helium verweigerte. Damals glaubte man, dass die Luftwaffe ein Großluftschiff mit Stukas nach Amerika schicken könnte. Gar nicht so weit hergeholt, denn die Amis hatten ja selbst schon Erfahrung mit zwei fliegende Flugzeugträgern ("Akron" und "Macon"). Lange Rede kurze Sinn: Die "Hindenburg" wurde umgerüstet und wieder kam Wasserstoff zum Einsatz. Durch den besseren Auftrieb war es sogar möglich neben den Passagierunterkünften für 50 Fahrgäste noch 22 weitere Betten zu installieren. Erstmals gab es Kabinen mit Außenfenstern. Und sogar eine erste Familienkabine für vier Personen.
      Na ja, das Ergebnis dieses politischen Hickhacks kennen wir ja alle. Die "Hindenburg" ging, vermutlich durch menschliches Versagen plus Wasserstoff-Luftgemisch, am 6. Mai 1937 bei der Landung in Lakehurst (USA) in Flammen auf. Von den 97 Insassen kamen 35 ums Leben. Ein Mann vom amerikanischen Bodenpersonal kam beim Versuch Leute aus dem brennenden Wrack zu ziehen ebenfalls ums Leben und konnte später nur an Hand seines Eherings identifiziert werden.

      Trotzdem blieben die Leute um Hugo Eckener hartnäckig und im September 1938 stieg der LZ 130 "Graf Zeppelin" erstmals zum Himmel auf. Der LZ 130 war das Schwesterschiff der "Hindenburg" und unterschied sich dadurch, dass man diesmal auf Zugpropeller setzte und die Passagierdecks völlig anders anordnete. Es gab wesentlich mehr Kabinen mit Außenfenstern.
      Das Luftfahrtministerium um nicht zu sagen das Ar...loch Hermann Göring himself verbot den Betrieb mit Passagieren und den Einsatz im Ausland (bis auf eine kleine Spionagefahrt an die englisch Küste natürlich…).
      Leider hatten zum Ärger Eckeners und seinen Zeppelinkollegen, die Nazis zu viel Einfluss auf den Zeppelinkonzern und der LZ 130 verkam zum Propagandaballon. Zehn Tage vor Kriegsausbruch machte auch der wunderschöne "Graf Zeppelin" seine letzte Fahrt. LZ 127, LZ 130 und der im Bau befindliche LZ131 wurden in Windeseile von Görings Schergen abgewrackt und das Material in die deutsche Rüstung gesteckt. In den Flugzeugen die England bombardierten steckten seinerzeit Teile von dem einstigen Sympathieträger und Friedensboten "Graf Zeppelin". Welch ein Hohn!

      LZ 128 ist natürlich nicht der einzige Zeppelin der nur auf dem Reißbrett existierte, es gibt noch jede Mange anderer nichtverwirklichter Projekte. Interessant wäre da z. B. LZ 124. Dieser sollte an die US-Navy geliefert werden und hätte 12 Maybachmotoren mit 10 Luftschrauben als Vortrieb besessen. Der Auftrag ist aber aus politischen Gründen geplatzt.

      ...ich würde gern mal die Pläne vom LZ 124 einsehen... lala1


      Zum Modell:
      Ich habe ca. 1 Jahr Entwicklungszeit in den Bogen gesteckt. Dabei habe ich die kuriosesten Konstruktionen hervorgebracht. Entweder sah es sch... sse aus oder es war nicht baubar.
      Das jetzige Ergebnis ist reine Fiktion. Ich habe keinerlei Bücher oder größere Publikationen ausmachen können. Mein "Wissen" stammt nur aus einigen mir vorliegenden Büchern über die "Hindenburg" und "Graf Zeppelin II" so wie einigen kurzen Andeutungen im Internet. Ich besitze auch einen Bastelbogen aus den Jahre 1932/33(?). Ein "Zeppelin-Luftschiff". Dieser stellt offensichtlich den LZ 128 dar. Ein Zeppelin mit der ungefähren Form der "Hindenburg" und ...vier Gondeln mit je zwei Propellern(!). Auch die Passagierdecks ähneln den Beschreibungen des LZ 128.

      Im Dezember 1929 verstarb Wilhelm Maybach, Vater von Karl Maybach und Begründer der Maybach Motorenfabrik, dem hauptlieferanten von Zeppelin. Da bei der Konstruktion vom LZ 128 noch von Maybachmotoren die Rede war (LZ 129 und 130 wurden ja mit Daimler-Dieseln bestückt), wäre m. E. die Namensgebung nicht unrealistisch. Macht sich jedenfalls chic: Zeppelin „Maybach“…

      Genug geschwafelt. Hier die Bilder vom Zeppelin. Ich habe zunächst eine Version auf normalen weißen Papier gebaut. Z. Zt. befindet sich neben meinen weiteren Projekten eine silberne Variante im Bau. Hierbei entstehen nebenher auch die Bilder für die BA. Da die BA nicht sonderlich kompliziert werden dürfte, kann ich wohl in Kürze einen Download vom "Maybach" zur Verfügung stellen. Dann geht es weiter mit der BA der "Nürnberg" und dem Bau der „Stettin“...



      Liebe Grüße / Best Regards
      Stefan

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      Im Bau:
      MS Esvagt Dana Sondermaßstab 1:160 von der Kartonwerft
      S. M. S. Stettin in der Skagerrakschlacht 31. Mai 1916 - Scratch in 1:250




      Meine fertiggebauten Modelle
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      ...na klar!
    • Nun ein kleiner Rundgang um den Zeppelin:













      So, ich hoffe euch gefällt mein "fliegendes Hotel". Ein Baubericht folgt auch noch.

      Durch viel Hintergrundarbeit und leider such durch Krankheit war ich hier in letzter Zeit etwas rar unterwegs. Ich denke, dass sich das jetzt wieder zum Guten wendet. tanz 1
      Liebe Grüße / Best Regards
      Stefan

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      Im Bau:
      MS Esvagt Dana Sondermaßstab 1:160 von der Kartonwerft
      S. M. S. Stettin in der Skagerrakschlacht 31. Mai 1916 - Scratch in 1:250




      Meine fertiggebauten Modelle
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      ...na klar!
    • HAMMERTEIL! oh1 oh1 oh1

      Erstklassige Grafik (mit den angedeuteten Streben und Verspannungen unter der Hülle!) und astreine Präsentation mit der ausführlichen Beschreibung und »Beigelung« der Bilder! daumen1

      Was hat es mit den genannten »Lichband« auf sich? Wie funktionierte das? War das ein Streifen aus Phosphorfarbe?

      ... jetzt kommt die zwangsläufige Frage... Wo bekommt man den Bogen...?

      Viele Grüße und alles gute,

      Klaus
      »Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze« (Franz Kafka)

      arbeitskreis-historischer-schiffbau.de/

      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Hui, der Zepp scheint zu gefallen...

      @Ralf: Danke dir. So ein "richtiger" Zeppelin ist immer was schönes finde ich, auch wenn er nur aus Pappe ist. grins 2

      @Ellen & Achim: Vielen Dank. Ja, der download wird kommen, auch wenn ich in dieser Hinsicht den Mund mal gerne etwas voller nehme. lala1

      @Roland: Ich war schon als sechsjähriger Junge von diesen Dingern faziniert. Schade, dass man bis heute nichts vergleichbares am Himmel sehen kann. Mein alter Herr durfte die "Hindenburg" und die "Graf Zeppelin" über Kiel erleben und berichtet von einem unglaublichen Anblick. Auch meine Mutter hat mir von der "Hindenburg" über Danzig berichtet. Plötzlich hörte das sonore Brummen auf und man konnte von unten Klaviermusik hören. Das war der Aluflügel den man 1936 noch mitführte. Später hat man ihn wieder ausgeschmissen. prost2

      @Fritz: Besten Dank. So ein Brummer wollte ich schon immer bauen. Früher hatte ich mal die "Graf Zeppelin" von Schreiber und 'ne selbstkonstruierte "Hindenburg" im Zimmer hängen. Die Modelle sind längst Geschichte, aber ich habe inzwischen die Bögen von beiden Luftschiffen wieder im Stapel. tanz 1

      @Klaus: Danke schön. Die sogenannten Lichtbänder waren Teile der Außenhaut die nicht mit alupulverhaltigen Lack eingepinselt waren, so schien Licht von unten in den Rumpf und man konnte sich ohne Lampe durch den Kielsteg bewegen. Bei Nachtfahrten wurde der Kielsteg natürlich von innen beleuchtet, sodass die Lichtbänder etwas leuchteten. Sah bestimmt genial aus. Die Streifen waren übrigens Klebestreifen aus Stoff. So erhoffte man sich eine sturmsichere Aussenhaut. Übrigens wurden diese Stoffstreifen mit ...UHU! festgeklebt. UHU war damals ein Novum und löste seinerzeit das Syndetikon (trocknete braun auf ...iiih) als Standardkleber ab. Man kann also sagen, dass die "Hindenburg" mit tonnenweise UHU zusammngeklebt war.
      Den Bogen vom LZ 128 gibt es natürlich hier bei uns uns im Forum als Download ...öhm, wenn die BA fertig ist. grins 3

      @Alfred: Vielen Dank für's Lob. Das wäre doch wieder was für's Geschichtsbuch: Die "Hindenburg" und die "Graf Zeppelin" während der "Deutschlandfahrt" (von den Zeppelinern liebevoll "Zirkusfahrt" genannt) über Danzig. tanz 2
      Liebe Grüße / Best Regards
      Stefan

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      MS Esvagt Dana Sondermaßstab 1:160 von der Kartonwerft
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      ...na klar!
    • Ach ja, hatte ich vollkommen vergessen. Das Modell ist im Maßstab 1:250. prost2
      Liebe Grüße / Best Regards
      Stefan

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      ...na klar!
    • Sevus Stefan,

      Halali und Leluja sog I! staun1
      Der Zeppelin ist schlichtweg ein Traum - und noch dazu im Zweihundertfuffziger Maßstab! beifall 1
      Der passt perfekt zur Do-X! laola1
      Auch wenn er nie "drüben" war, am Bodensee hätten sich die beiden schon mal treffen können ...

      Liebe Grüße

      Wiwo

      Nachtrag: Will haben, will haben, will ... will ... zwinker1
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • servus_1 Wolfgang!
      Ja, das hätte dann etwa so oder so ähnlich ausgesehen. prost2
      Liebe Grüße / Best Regards
      Stefan

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    • Stefan wrote:

      Plötzlich hörte das sonore Brummen auf und man konnte von unten Klaviermusik hören. Das war der Aluflügel den man 1936 noch mitführte.
      Hallo Stefan,
      allein das Lesen dieser Zeilen öffnet bei mir ganz unbekannte, aber wunderbare Vorstellungsräume...
      Solche Wahrnehmungen bleiben bestimmt unauslöschlich im Gedächtnis haften.


      Viele Grüße
      Roland
    • Moin Stefan

      Was für ein Klasse Modell, was für ein Projekt und das in 1:250 !!! beifall 1
      Und Gott sei Dank, geht es Dir besser ! daumen1 daumen1 daumen1 freu 2

      Freue mich schon auf weitere Berichte hier von Dir !! happy 2
      Mit ganz herzlichen Grüssen aus Cuxhaven nach Kiel ! matrose1
      Gruss

      Holger




      Anfangs waren alle MENSCHEN gleich....
      Aber nur die BESTEN wurden Kartonmodellbauer... grins 2


    • Hallo Stefan,
      das ist ja eine ganz Tolle Sache.
      Es muß wohl um 1937 gewesen sein, als über meiner Heimatstadt Stettin die Luftschiffe Graf Zeppelin und Hindenburg flogen. Ich habe es selbst erlebt. Sie kreuzten übereinander über der Stadt. Ich kann mich auch noch an das Gebrumm der Motoren erinnern.
      Grüße von Albrecht
    • moin1 Albrecht,

      dann hast du sie also auch gesehen - klasse! ja 2
      Übrigens fand die sogannte "Deutschlandfahrt" der beiden Zeppeline "Hindenburg" und "Graf Zeppelin" im März 1936 statt. ist also schon ein paar Tage her... happy 2
      Liebe Grüße / Best Regards
      Stefan

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    • Hallo Stefan,

      wow, was für ein tolles Projekt! hüpf1
      Stilistisch ist der nie Gebaute genau zwischen LZ 127 und LZ 129 angesiedelt. Hast Du sehr gut hinbekommen. klasse1
      Nun gibt es in meinen Augen noch einen winzigen Schönheitsfehler, nämlich den falschen Maßstab. grins 2 Auch wenn ich mir dadurch den Zorn sämtlicher Schiffsmodellbauer einhandele, in 1:200 würde er sich bei den Luftschiffmodellen von Schreiber bestens einfügen. Aber vielleicht könnte man ja beides... kratz1 lala1
      Auf jeden Fall möchte ich mich jetzt schon ganz kräftig für den künftigen Download bedanken! danke1

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo Andreas,

      OldieAndi wrote:

      Nun gibt es in meinen Augen noch einen winzigen Schönheitsfehler, nämlich den falschen Maßstab. Auch wenn ich mir dadurch den Zorn sämtlicher Schiffsmodellbauer einhandele, in 1:200 würde er sich bei den Luftschiffmodellen von Schreiber bestens einfügen. Aber vielleicht könnte man ja beides...
      Wenn ich Stefan richtig verstanden habe, wird das Modell als Download verfügbar sein. Da hast Du mit dem Maßstab dann kein Problem. Stell den Drucker auf eine höhere Skalierung ein und dann fluppt das.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn alles gleich gültig ist, wird alles gleichgültig.
      (Ralf Dahrendorf)
    • Heeeiliiiiger Strohsack, Stefan!!! Das ist ja ein Wahnsinnsding und dann auch noch gründlich recherchiert und spannend präsentert.
      Dass Du das Modell zum Download zur Verfügung stellen willst, setzt dem allen die frisch polierte Krone auf.

      In Ehrfurcht,
      Martin
      Meine Machwerke

      07.12.2019 Baubeginn Wettbewerbsmodell EMD F-7B. Aktuell: Drehgestelle.
    • Hallo Stefan,
      dieses Zeppelintreffen das war also schon 1936, da war ich gerade 6 Jahre alt. Erstaunlich, was einem als Kind schon im Gedächtnis blieb.
      Ich finde das sehr gut, dass Du die Zeppelingeschichte bringst. Das war ja eine sehr merkwürdige Zeit mit den Zeppelinen. Man kann das als eine Fehlentwicklung ansehen. Aber schließlich sind in der Technik so viele Dinge ausprobiert worden und schließlich dann doch nicht von Dauer gewesen. Wahrscheinlich hat man die Erfahrungen machen müssen, die dann aber auch auf anderen Gebieten nützlich waren.
      Herzliche Grüße von Albrecht
    • Hallo Stefan,

      da glaubt man, du nimmst eine Auszeit vom stressigen Kartonmodellbauerleben und *bäm* dann schlägst du mit diesem tollen Gerät hier auf! Großartig!! Sieht super aus und ich finde es spitze, dass du deiner Fantasie etwas freien Lauf gelassen hast!

      Kleine Anmerkung für alle Heavy Metal Freunde:

      Iron Maiden haben mit ihrem Song "Empire of the Clouds" dem Unfall der R101 ihren bisher längsten Song gewidmet. Ein 18minütiges Kolossalwerk!

      Viele Grüße und ich freue mich auf den Bogen!
      Ludwig
    • moin1 Kartinmodellbauer,


      @Andreas: Danke dir. Eine 1:200er-Version hatte ich anfangs, eben wegen der Schreiber-Modelle, schon im Blick. Letztendlich hat sich aber mein Lieblings-Maßstab durchgesetzt. Ich kann aber durch Dreiteilung der Rumpfmudule eine 1:200er-Variante machen. Nur Skalieren würde lediglich mit einem A3-Drucker funzen. prost2

      @Kurt: Wie oben schon beschrieben, geht es dann nur auf A3-Papier. In 1:250 ist es schon sehr knapp auf A4. prost2

      @Martin: Danke für's Lob. Na ja, mit Recherche war da gar nicht soooo viel. Es gibt ja kaum was. Ich habe mehr geraten und getippt als historisch korrekt gearbeitet. Aber der Spaß beim Entwickeln ist dann umso größer. prost2

      @Albrecht: Ja, es ist manchmal erstaunlich was einem aus Kindheitstagen noch so im Kopf steckt.
      Mein Familie kommt auch zu Teil aus Stettin (wir haben im alten Forum schonmal darüber "gesprochen"). So habe ich ein Foto von 13.05.1931 das den LZ 127 "Graf Zeppelin" über Stettin zeigt. Also 5 Jahre vor Fertigstellung der "Hindenburg":
      prost2

      @Wolfgang: Ja, der R 23 ist ein Eingenbau in ...1:200 happy 2 . Ich habe aber auch eine 1:250er-Version auf meiner Agenda. Materail zum (Neu-) Konstruieren habe ich inzwischen genug. prost2

      @Ludwig: Vielen Dank. Sieht zwar wie ein Schnellschuss aus, aber ich habe rund 1 Jahr lang dran gesessen. Bin erst jetzt dazu gekommen die Fotos einzustellen.
      Das mit Iron Maiden und R 101 wusste ich bis dato noch nicht. Danke für die Info. Man sieht, dass das Thema unerschöpflich ist, auch wenn es die Großluftschifffahrt seit 1939 faktisch gar nicht mehr gibt. es gab ja nur die Flopps "Cargolifter" und "Airlander".



      So, hier schonmal ein erster Eindruck von dem im Bau befindlichen Silberfisch:


      Parallel entsteht auch die BA... pc2
      Liebe Grüße / Best Regards
      Stefan

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      ...na klar!
    • Oh, hab Christoph irgendwie vergessen... verlegen2

      @Christoph: Herzlichen Dank. Das mit dem Präsentieren ist gar nicht so einfach. Das Teil ist nämlich nicht gerade handlich, aber mit der einen oder anderen Verenkung kriegt man das schon hin. grins 2 prost2
      Liebe Grüße / Best Regards
      Stefan

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      ...na klar!
    • Hallo Stefan

      Das ist ja ein super Teil. beifall 1

      Gefällt mir äusserst gut. Ich haben will.

      Also ich hab auch einen A3 Drucker. daumen1
      Also 1:200 ist kein Problem.

      Was für ein Papier benutzt du für den Silberling? Hast Du da eine Bezugsquelle.

      LG
      Armin


      was sonst...


      aktuelles Projekt: arbeit1 arbeit2


      im Bau: Boeing B747-400 "EdForce One" Iron Maiden Tour 2016
      Fertig: hüpf1
      Potala, der Palast der Dalai Lamas in Lhasa-Tibet ca. 1:1000


    • Hallo Stefan,

      bezüglich einer Bezugsquelle (ne, wat für'n deutsch) fürs Silberpapier wäre ich auch sehr neugierig. Das würde das Ganze natürlich toppen.

      Kurt wrote:


      Stefan wrote:

      @Kurt: Wie oben schon beschrieben, geht es dann nur auf A3-Papier. In 1:250 ist es schon sehr knapp auf A4.
      Hallo Stefan,das hatte ich mir schon gedacht. Da ich über einen DIN A3 Drucker verfüge, ist das für mich kein Problem und mit Andreas werde ich da schon einig werden.
      LG
      Kurt
      Hallo Kurt,

      prima und danke für das Angebot. freu 2

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Klasse Modell! Ich bin vernarrt in Starrluftschiffe. Im Zeppelinmuseum in Friedrichshafen steht ein 1:1 Modell des Passagierbereichs der Hindenburg, einfach faszinierend. Dort steht auch ein Modell der Hindenburg über dem Stadtteil, in dem sich das Museum befindet... da werden einem die gigantischen Dimensionen erst so richtig klar. Muss ein sagenhafter Anblick gewesen sein.
      Gruß aus MG und "Just glue it!"
      Marco
    • moin1 Kartonmodellbauer,

      @Kurt: Ich werde die großen Teile noch einmal teilen, sodass man anstelle von zwei drei Elemente zusammenkleben muss und so alles auf A4 passt. Ich glaube bei der Schreiber-Hindenburg ist es so. Die ist ja auch nur in 1:200 erhältlich. prost2

      @Armin: Vielen Dank. Ich werde auf jeden Fall mehrere Varianten zur Verfügung stellen. Für den Druck auf weißen Karton (s. Prototyp), auf Silberkarton und jeweils in 1:250 sowie 1:200. So kommt jeder Bastler auf seine Kosten. prost2

      @Andreas: Wie du oben sehen kannst, werden keine Umwege nötig sein. prost2

      @Marco: Ein Besuch im Zeppelin-Museum und vor allen Dingen eine Fahrt mit dem Zeppelin-NT stehen auf meiner "will-unbedingt-machen"-Liste ganz oben. prost2
      Liebe Grüße / Best Regards
      Stefan

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      S. M. S. Stettin in der Skagerrakschlacht 31. Mai 1916 - Scratch in 1:250




      Meine fertiggebauten Modelle
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      ...na klar!
    • Hallo Stefan,

      ich danke Dir sehr für Deine zusätzlichen Mühen. danke1
      Ich vermute, ich bin nicht der einzige, der sich über 1:200er Maßstab freut.
      Ich wünsche Deinem Zeppelin "Maybach" viel Erfolg und allzeit gute Fahrt! prost2

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Liebe Grüße / Best Regards
      Stefan

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      MS Esvagt Dana Sondermaßstab 1:160 von der Kartonwerft
      S. M. S. Stettin in der Skagerrakschlacht 31. Mai 1916 - Scratch in 1:250




      Meine fertiggebauten Modelle
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      ...na klar!
    • Neues vom Zeppelin "Maybach":


      Hier zeige ich jetzt gaaaaanz seltene Fotos:



      Ich liebe Gimp... grins 2
      Liebe Grüße / Best Regards
      Stefan

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      Meine fertiggebauten Modelle
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      ...na klar!
    • Hallo Stefan

      Jetzt musst Du noch die Propeller so "gimpen", dass es aussieht als würden sie rotieren. Denn zu dieser Zeit war die Fotografier-Technik noch nicht so weit, dass man mit 10'000stel-Sekunden Belichten und somit Propeller quasi einfrieren konnte... happy1
      (Jammern auf sehr hohem Nivea) Klasse Fotos!!! daumen1

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • WATT FÜRN OSCHI!


      Ha! Da werden Erinnerungen wach (neeeee, nicht an die alten Starr-Luftschiffe von anno Zwieback, sooo alt bin nun auch nicht Böse1 ).

      Aber die Wicküler-Blimbs der 1970ziger habe ich gut mitgekriegt ...

      Kennt ihr die auch noch? Damals, als man noch Werbung für Bier machen konnte mit saufenden und raufenden Musketieren, damals, als Bier noch bekömmlich war grins 2

      Nun, da gab`s auch zu den Bierkisten einen Schreiber-Bogen der Zeppeline als Werbegeschenk dazu, den der kleine Wanni zig-tausendfach gebaut hatte.... die Einstiegsdroge ins Hobby.... mafia1

      Los, weiterbauen-weiterbauen-weiterbauen.... hüpf1