Fletcher D180/ Z6 ein alter WHV Bogen

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    • Fletcher D180/ Z6 ein alter WHV Bogen

      moin1 Modellers
      Ja wie Ihr ja vielleicht noch wißt, beabsichtige ich, meine Marinekommandos zu bauen. Mit der Natter habe ich damit angefangen und schon verwirklicht. Schulschiff Deutschland sowie die Artillerieschulfregatte Scharnhorst werden noch folgen. Aber jetzt erstmal der Fletscher.
      Hoffentlich ist der Baubericht für Euch nicht zu langweilig, der Hagen hat ihn ja schon unter der Schere. Dafür das es nicht allzu trist wird, habe ich wieder wenns recht ist, ein paar Erlebnisberichte parat. Aber bitte sagt es mir wenn es nicht gewünscht wird (Füllfunker) lala1

      .

      Dieser Fletscher Z6 war nun für 2mal 1,5 Jahre mein Zuhause Und ich habe es nicht 1 Minute bereut.Obwohl ich auf Ihm das fluchen gelernt habe, und in Hygienischer Hinsicht absolut versaut wurde. Mit Ihm habe ich 2 Auslandsfahrtendie jeweils nach Norfolk gingen zur Ausbildung an die Raketenabwehrschule in Dam Nek .Das war schon jedesmal einstrammes Programm zur Erholung waren wir einmal zu Erholung in Kingston Jamaika, und beim 2. mal in Halifax Canada Nova Scotia.Waren schon tolle Eindrücke dabei. Meine Schießschnüre habe mit einem Colt Peach Maker erworben, hat auch nicht jeder Die Narbe in der Stirn beim Rückschlag habe ich heute noch als Andenken. Auch ein Artillerie Schießwettbewerb mit 58 cm Kallieber erlebt auch nicht jeder.
      Na gut jetzt mal zu den Fletscherfakten. Der D180 lief am 16. März 1943 als USS Charles Ausborne ( DD570) in Texas/ Orange vom Stapel
      Von der Bundesmarine übernommen 12. April 1960 als Flottenzerstörer Klasse 119 geführt. Besatzun war 250 Mann.
      Er hatte eine Gesamtleistung 60.849,12 PS, Höchstgeschwindigkeit war 35 kn ca 65 km/h. Ich selbst habe diese Geschwindigkeitsstufe 2 mal erlebt, einmal als Gefechtsrudergänger und einmal auf Marschfahrt. Ich kann Euch sagen einmalig das Erlebnis. Eine Hecksee so hoch wie ein Haus hinter sich herzuziehen. Wenn da unser Refü (Rechnungsführer) mit Weiterverpflichtungsbögen gewedelt hätte da hätten viele für 12 Jahre unterschrieben. Ging bei mir nicht ich hatte sie schon.
      Nicht zu vergessenes gab damals nur freiwillige 2, 4 und 12 Jahre und w 12er.



      Na das Prozedere ist ja wohl bekannt, allerdings habe ich das Oberdeck sowie Mittelträger und Spanten alle mit Karton gedoppelt
      Und jetzt schon die ersten Aufbauten mit Anbauten



      Auf Bild 3 sind die Schotten für die beiden Rechenstellen der Doppelflak an BB und STB zu sehen denn die Geschütze hatten ja eigene Zielgeber und Rechner.
      Auf Bild 4 gab es das wichtigste Schab. Könnt Ihr Euch das vorstellen . Das war die Bude vom Refü da konnte man sich sein Monatsgeld auszahlen lassen in bar. kann man sich heute ja wohl garnicht mehr vorstellen. Also wem es gefällt gukt weiter zu.
      Bis denne Werner der Marineoldi kaffee1 und nach dem Stapellauf prost1

      es ist mehr als ein Leitspruch:
      Ich habe mich von der Arbeit verabschiedet, nicht vom Leben.
    • Marineoldie schrieb:

      Hoffentlich ist der Baubericht für Euch nicht zu langweilig, der Hagen hat ihn ja schon unter der Schere.
      Moin Werner

      Na, hau rein, gute alter Mariner ! matrose1
      Das wird NIE langweilig, da bekanntlich jeder ANDERS baut.
      Nach meinem MÖLDERS Bau hier, kommt auch bei mir ein FLETCHER ZERSTÖRER in Bau, auch vom WHV in 1:250.
      Das stört nicht, dass wir dann 3 Bauberichte über FLETCHER ZERSTÖRER
      und später als fertige Modelle in der Galerie haben, im Gegenteil ! daumen1

      Marineoldie schrieb:

      Das war die Bude vom Refü da konnte man sich sein Monatsgeld auszahlen lassen in bar. kann man sich heute ja wohl garnicht mehr vorstellen.
      Als ich als Anno Tuc, damals als 18 Jähriger auf der TS BREMEN des damaligen NDL, als Offiziersmessenleiter fuhr,
      konnten wir uns auch im Mannschafts-Zahlmeisterbüro die Heuer in Dollars !! auszahlen lassen......,
      denn Amerika, gerade New York waren teuer (1 Dollar damals 4,80 Deutsche Mark !).
      In Jamaika, Kingstontown, war ich häufig bei den grossen damaligen Kreuzfahrttouren.

      Insgesamt bin ich mit der TS BREMEN in New York und in der gesamten Karibik, plus den Bermudas und Bahamas, inclusive Nordküste Südamerikas (mit Kolumbien, Panama Kanalzone und Venezuela) an die 60 mal gewesen,
      innerhalb von 3,5 Jahren......, lang ist her...... happy 2


      Werde natürlich hier DEINEN Fletcherbau sehr genau verfolgen ! freu 2
      Allein schon, weil mir der Bau noch bevorsteht ! arbeit1

      Viel Freude und Erfolg natürlich !! freu 2 daumen1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • moin1 Jochen

      Flens schrieb:

      oder einen A3 Nachdruck. Mich macht das dunkle Grau stutzig.
      Ja es ist ein A3 Nachdruck, aber warum macht dich eine Farbe so stutzig, es ist jedenfalls die originalere Farbe als das komische grünlich von früher. denk1 .
      Bis denne Werner der Marineoldi kaffee1 und nach dem Stapellauf prost1

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    • Hallo Werner,
      erst mal vorab, Füllfunk ist bei uns durchaus erwünscht.
      Der Fletcher Zerstörer war eines der letzten WHV Modelle, die ich als Schüler gebaut habe. Ich fand die Detaillierung damals hammermäßig - wie sich die Zeiten geändert haben denk1 .
      Ich wünsche Dir weiter viel Spaß und werde weiter gerne zuschauen.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • moin1 Werner,
      schön von einem Fletcher-Fahrer so ein Schiff erklärt zu bekommen daumen1
      Ich freue mich auf weitere Ortsangaben á la ReFü-Bude. Damit kommt doch mal Leben in die Sache und ein detailinteressierter kommt auf seine Kosten. Aus der Reihe "SchiffProfile" habe ich den Band über die Fletcher-Klasse. Darin habe ich gelesen dass die Schiffe nach Übernahme durch die Bundesmarine ürsprünglich hellgrau gepönt waren, dann dunkelgrau wurden. Hat das vielleicht etwas mit den unterschiedlichen Farben des Bogens zu tun?

      Viele Grüße,

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • moin1 Klaus
      Ne ich glaube nicht. Wie dieses komische grünliche vom LI entstanden ist weiß auch keiner . Ich kann mich nur erinnern und ich war ja schon sehr früh nach der Übernahme durch die BUMa an Bord des Fletschers waren alle übernahme Eiheiten,zum Beispiel Fregatten aus Beständen der Siegermächte in einem helleren Grau, und zu einem bestimmten Zeitpunkt den ich nicht mehr genau weiß kam eine dunklere RAL Farbe zu Einsatz . Und dann ging das größe pönen los.
      Bis denne Werner der Marineoldi kaffee1 und nach dem Stapellauf prost1

      es ist mehr als ein Leitspruch:
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    • Marineoldie schrieb:

      Wie dieses komische grünliche vom LI entstanden ist
      Bin ja in Bremerhaven Anfang der 50er Jahre geboren und "gross geworden"......
      und in Bremerhaven war ja DER Umschlagplatz der US ARMY für ihre Basen im Nachkriegsdeutschland.

      Na jedenfalls kamen da viele Versorgungsschiffe der US NAVY, wie auch die Nachfolger ,
      aber auch noch Originale der sog. "Liberty-Schiffe" für Truppenaustausch/nachschub , aber auch Materialien Lieferungen etc, sowie eine Unmenge an US NAVY Kühlschiffe für amerikanische Lebensmittel etc.

      Nun denn, was hat das mit dem Farbton "grünlich" zu tun ?

      Sehr viele, nicht alle, dieser o.a. Schiffe der US NAVY hatten keinen direkten grauen, sondern einen "grünlichen" Anstrich.

      Da die Fletcher Klasse ja auch aus den Staaten kamen, könnte es doch sein, dass einige VORHER, dann an Deutschland gelieferte FLETCHER
      Schiffe, ebenfalls noch in einen etwas leicht grünlichen Farbton gehalten waren ?

      Oder die Pläne, die dem Konstrukteur vom LI zur Verfügung gestellt wurden, waren in Farbangaben noch in US Farbangaben?
      Gruss
      Holger


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      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • moin1 Holger
      Ja das meine ich ja damit Für uns war das ein absolut undefinierbares grau. Soweit ich noch weiß gab es bei den Amis noch den unterschied ob die Schiffe schon in der Reserve standen, oder noch nicht stillgelegt waren. Bei dem Z6 war es jedenfalls so der war nie richtig außer Dienst gestellt worden, er war bis 45 im Pazifik im Einsatz, nachweislich bei der Midwayschlacht, Die erste Z Besatzung hatte als Präsent ein Fotoalbum aus der Zeit bekommen das gab es zu meiner Zeit nämlich auch noch.
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      es ist mehr als ein Leitspruch:
      Ich habe mich von der Arbeit verabschiedet, nicht vom Leben.
    • moin1 Schnipplers
      Jetzt kommen erstmal ein paar Kleinigkeiten.






      Das erste Deck ist montiert und nimmt die ersten Kleinteile auf. Die ersten Rettungs- Inseln
      In Bild 4 sind zwei Spinde montiert, da hatten wir die Werkzeuge zum scharfmachen der Minen drin,auch Ersatzteile wie Ketten für die Grundminen und Stachel für die Kontaktminen.





      So und nun das vorbereiten für die Bordwände, die kommen als nächstes
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      es ist mehr als ein Leitspruch:
      Ich habe mich von der Arbeit verabschiedet, nicht vom Leben.
    • Kommst sehr gut voran, Werner!

      Ich habe gerade die Aufbautenwände des FLETCHER kurz studiert,
      da warten noch bei diesem Modell sehr viel "Rohrverlegungs- und Handlaufverlegungsarbeiten" auf mich......, du weißt ja, ich und die liegengebliebene nachzubauende Kippe, auf dem Poller, steuerbord achtern... happy1 happy1
      Gruss
      Holger


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      und das ist meine Welt,
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    • Hallo Werner,

      ich hatte mal einen Klienten, der hatte als Heizer auf einem Schiff der Fletcher-Klasse gedient. Die Zeit muss sehr eindrücklich für ihn gewesen sein, denn er erzählte gerne und oft davon. Er wusste zu berichten, dass sich auf seinem Schiff viele Strafversetzte befunden hätten. Er selbst war wohl wohl auch einer von der Sorte. frech 1
      Besonders gerne erzählte er von folgender Begebenheit: Nach einem feucht-fröhlichem Landgang hatten sie aus der Kneipe eine Musikbox mitgehen lassen und es tatsächlich geschafft, sie an Bord zu bringen und in einer Kabine zu verstauen. Anderntags, nach entsprechenden Beschwerden des Wirtes, gelang es diesen nunmehr wieder nüchternen Matrosen nicht mehr, selbige durch die engen Auf- und Niedergänge nach draussen zu schaffen. Aber Ihr wart bestimmt alle brav, oder? happy1

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • moin1 zusammen
      Hallo Klaus das Fotoalbum gabs zu meiner Zeit (1963) happy1 noch ein bißchen lange her nicht war. Bei meiner zweiten Kommandierung war es schon nicht mehr da und es war sw.Und noch ein Wort zu den Stacheln. die wurden vorsorglich von uns ausgebaut an bestimmten Stellen, und zwar wenn sie Mittschiffs also quer zum Schiff gelagert wurden und wir mußten Zuggeschirre anschlagen zum ziehen um sie auf die Schienen über den Drehteller nach achtern zu transportieren, war ne ganz schöne viecherei. Ich brauchte es nur 2 mal in meiner Laufbahn mitzumachen, und Abwürfe und zur Explosion gebracht habe ich auch nur ca 10 mal
      erlebt.
      So Andreas und nun zu Deinem Tröt. Also eine Strafabkommandierung ist mir von allen 6 Zerstörern absolut nicht bekannt.Und eine Musikbox unter Deck zu bringen ist schlicht unmöglich gewesen.Wir waren ein absolut verrückter Haufen das muß ich zugeben. und es gab eine Kammeradschaft die war einmalig.Wir mit dem 3 Z Geschwader lagen ja in Flensburg Mürwik.Nur ein Beispiel, Ich bin nach dem Gastenlehrgang also dem Fachlehrgang ich bin ein AL 32 iger geworden also Feuerleitgast nach 6 Monaten auf den Z gekommen . Mein erster Landgang sah dann so aus . Ich kam zu Deckswache guten Mutes Hubschrauberlandeplatz auf dem Kopf also Tellermütze kerzengerade Taschentuch in der rechten Tasche und gebundener Weißen Fliege am Knoten. So war das damals. und nu kommts, so kommst du mir nicht von Bord zurück ins Deck und anständig anziehen, ich war mir ja nun überhaupt keiner Schuld bewußt. Das Spielchen ging sage und schreibe 4 mal vonstatten jedesmal zurück, beim 5 ten mal hatte er ein Einsehen mit mir, Das erste was er mir vom Kopf riß war meine Tellermütze frimelte den Drahtbügel raus , setze mir den Deckel wieder auf und haute mit den Händen an meinen Ohren herunter. Solchen Hut fährt ein Z ler . Dann zupfte er mir noch die Fliege auf und ich hörte nur wie er sagte die wird hier an Bord geklebt und nicht gebunden. und dann war ich von Bord. Nur mal zur Verdeutlichung der Platzverhältnisse



      Ganz achtern war der Notruderraum und bis zur Mitte vom Möve Emblem und Turm babette war das Deck 1 Da wohnten 82 Mann
      Das waren die Seeziegen, Artilleristen undTorpedoleute.Danach kam das Deck der Heizer und Signäler , Sanies usw. Heizer waren ganz besondere Tiere die hatten immer vorrang bei den Wasserzeiten , deren Job war manchmal unmenschlich.
      Aber dazu später eventuell mal mehr wenn man mich dann noch läßt
      Aber wir waren ganz artig alle
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      Ich habe mich von der Arbeit verabschiedet, nicht vom Leben.
    • moin1 Holger

      Cux-Holger schrieb:



      Ich habe gerade die Aufbautenwände des FLETCHER kurz studiert,
      da warten noch bei diesem Modell sehr viel "Rohrverlegungs- und Handlaufverlegungsarbeiten" auf mich......, du weißt ja, ich und die liegengebliebene nachzubauende Kippe, auf dem Poller, steuerbord achtern...
      Ich bin ja auch noch nicht fertig mit den Wänden zunge 1 augenbraue1
      Bis denne Werner der Marineoldi kaffee1 und nach dem Stapellauf prost1

      es ist mehr als ein Leitspruch:
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    • Marineoldie schrieb:

      Ich bin ja auch noch nicht fertig mit den Wänden
      Guter alter Mariner.....

      bist Du etwa auch dabei, die Kippen der alten Kameraden,
      vom achteren Backbord Poller nachzubauen ? was1 klasse1 daumen1

      Naaa, da bin ich aber gespannt.... grins 2 ja 2

      Wenn ja, viel Erfolg !! daumen1
      Gruss
      Holger


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    • moin1 Holger
      Das können keine alten Kameraden gewesen sein, die da Kippen auf dem Poller liegengelassen haben, ob aufn BB oder STb Poller.
      Die Kameraden habense immer gequarzt und nicht liegengelassen. lala1 bä1
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    • moin1
      Nur mal kurz zum Thema rauchen. Auf diesem Dampfer habe ich das rauchen angefangen und warum , weil eine Schachtel Reval damals an Bord zollfrei 45 Pfennig kostete.Mit dem rauchen an Bord war es allerdings so eine Sache . Im Deck wurde geraucht, aber auf der Koje auf dem Rücken liegen und ne Kippe im Mund ging schon nicht mehr ,weil der Abstand zum Obermann zu klein war.Als Neuer an Bord bei meiner ersten Dienstzeit hatte ich eine Koje direkt unter dem Oberdeck, da konnteste nur auf dem Rücken liegen ,
      und zwischen den Beinen ging ein Heizungsrohr lang . War schön warm und ich hatte jeden Morgen einen roten Streifen auf dem Bauch. Bitte lest das r mit . hüpf1
      Bis denne Werner der Marineoldi kaffee1 und nach dem Stapellauf prost1

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    • Marineoldie schrieb:

      weil eine Schachtel Reval damals an Bord zollfrei 45 Pfennig kostete.
      moin1

      Habe das "r" übrigens mitgelesen..... muhaha1

      Bei unserer Handelsmarine kostete die 24er Schachtel ganze 75 Pfennige (zollfrei logo), so um 1969/ 1970... kratz1 grins 2
      Aber ich habe mir das Rauchen nun schon seit 18 Jahren abgewöhnt,
      aber in der Zeit meiner jugendlichen Seefahrt, habe ich auch gequarzt, was nur eben nur so qualmte..... happy1

      Nachtrag:

      Ein halber Liter tropengespritztes (chininhaltiges) Bier, vom Hahn,
      in der bordeigenen Mannschaftskneipe kostete 40 Pfennige, einen klaren Köm 25 Pfennige...
      Viel mir gerade eben noch ein !
      Gruss
      Holger


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    • KlabauterKlaus schrieb:

      und wie teuer war damals so ein WHV-Bogen? Unter 2 Mark, oder?
      Klaus,
      in meiner Jugend gab es WHV LI Bögen ab 80 Pfennige bis zu 12 Deutsche
      Mark.
      Ich selbst habe mir Bögen bis zu 5 DM zusammengespart.
      Eine kleine 40 gr. Tube UHU (so kleine gab es damals in den 60er Jahren) kostete 70 Pfennige, also in heutiger Währung ca. 35 Cent. happy1
      Viel Geld damals......
      Gruss
      Holger


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    • moin1 Zusammen
      So wie es Euch ja schon angekündigt hatte will ich den Zustand bauen wie er nach der Übergabe an die BUMA also nach der ersten Werftliegezeit aussah. Das markanteste Merkmal war die eckige Brücke. und die habe ich mir erstmal vorgenommen
      Tja was muß nun alles geändert werden der Wintergarten wie wir es sagten war ja klar, aber die Brücke dahinter hatte ja auch einen eckigen Querschnitt bekommen.



      Bild 1 ist die erste Übersicht was sich ändern muß. Angefangen mit dem Brückendeck. Eingescannt und drauflos gezeichnet.Eine Abwicklung ist jst nun auch kein großes Geheimnis, eher schon die Schräge der Frontwand in Abstimmung mit den Seitenwänden.
      Und das ganze nur aus dem Gedächtnis, ich habe mich ein paar mal erwischt wo ich gemerkt habe "so wars doch garnicht " ist schon lustig was einem da noch so einfällt. Nun erwartet nicht eine Topkonstruktion von mir ala Andreas, ich habe auch in meinem Berufsleben Autos konstruiert, aber nicht son Schiffchen. Aber so langsam komme ich der Sache näher.

      Stückzahl der Fenster pro Seite stimmt, nur die propotion selbst noch nicht.





      So die Schräge stimmt jetzt kommt der Innenbau dran.
      Eine Änderung die man von außen wahrnehmen konnte war noch , die war auch besser zu verwirklichen Der Z 6 hatte nur ein Rettungsdingi, sonst hatte er nur Rettungsinseln bekommen.
      So bis zum nächsten Umbau
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    • moin1 Kurt
      Ja das tue ich selber, Ich habe 20 Jahre Autos auf dem Zeichentisch konstruiert, so mit Lineal und Bleistift. Und mit 58 haben sie mich zum ersten mal an den Computer gesetzt, und ich bin der Zeit dankbar das ich das noch lernen konnte. Allerdings brauchte man ne Menge mehr an Phantasie beim Bleistift, heute hat man das ganze Auto auf dem Schirm und dreht es so hin das ich in einen Hohlraum sehen kann ob da noch Platz für ein Bauteil ist.
      Aber auch das pfriemeln mit Pappe macht richtig spaß, ich habe gerade den Kontrollbau soweit fertig ,es sieht richtig gut aus
      So genug des Eigenlobs.
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    • Hallo Kurt,

      Kurt schrieb:

      Hallo Werner,
      ich bewundere die Modellbauer, die am PC solch ein Teil zeichnen können.
      da kann ich dir nur voll zustimmen!
      Viele Grüße,

      Hans-Jürgen

      --------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Früher oder später, aber gewiss immer wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selbst ist. (Johann Heinrich Pestalozzi)
    • moin1 Modellers
      Freut mich das Euch mein gefriemel gefällt.



      Das ist nun das Deck auf dem die Innenbrücke, die aber auch schon nicht rund ist, die rote Markierung zeigt den Grundriß der neuen Innenbrücke. Der vordere Teil also ab der schraffierten Fläche wird abgeschnitten und stellt den Grundriß dar für den Laubengang, von Brückennock StB zu Brückennock BB.



      Das ist nun in etwa die Abwicklung des Laubenganges der Brücke. Das weiße Kartontrapetz ist das abgeschnittene Vorderteil von der alten Brücke, aus dem vorigen Bild. Waren etliche Ausdrucke nötig um die richtige schräge der Vorderfront hinzubekommen.Und ob die Schräge so stimmt sieht man erst nach einer Montage der Vorderwände. Kleine Klebelaschen zur besseren Montage, und das ganze sieht doch prima aus.



      Das sind die Probebauten der Vorderfront der Brücke, hinten links das Endprodukt. Es stimmt die Schräge und auch die einzelnen Maße der Wände zueinander. Vorne links ist schon die Innenbrücke so weit gedieen, muß nur noch geändert werden sin ein paar Schotten zu viel drin die ersten Schotten gab es nicht. Ja das ist die Abwicklung der Innenbrücke, Schottposition und Bulleys stimmen jetzt. Bis zu dem Schott auf der Seite war die Brücke selbst, mit Ruder, Maschinentelegraf und was so da hingehörte, vom Schott nach achtern war das Kartenhaus und der Wachraum für den 1. Wach und Navigationsoffizier bei Marschfahrt.



      So nun muß das ganze verheiratet werden


      Und ein neues Schanzkleid muß ja auch noch neu gemacht werdenMan glaubt garnicht wieviele Teile geändert werden müssen ganz zu schweigen was neu werden muß. Und das man sagen muß "das ja auch noch" habe ich öfters auf den Lippen gehabt . und das ganze ist ja noch nicht fertig , und gut solls ja aussehen.So und jetzut erstmal ein prost1
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    • moin1 Klaus
      Schön das du das tust, freut mich wenn es von Interesse ist.
      Habe heute das letzte Teil was geändert werden mußte neu konstruiert" Bo eij" das isn Wort was. Das neue Peildeck hat sich ganz schön in der Außenkontour geändert, da war nicht viel mit konstruieren da war anpassen angesagt aber es hat geklappt.


      So soll das Peildeck mal aussehen, auf dem Rechner passt alles happy1


      sieht gut aus , noch ein büschen zu breit , und zu lang, und wo sind die Schottdurchgänge zum Laubengang?


      Na die kann man ja gleich ans Dach mit dran friemeln, gesagt getan.



      Na bitte , vorne ist die Brücke noch ein bißchen zu niedrig aber da kommt ja noch der Spritzschutz drauf,den muß ich noch aber nicht mehr heute
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    • moin1 Modellers
      Erst einmal vielen Dank für die Likes, freut mich,ich zähle nicht alle einzeln auf sonst vergesse ich einen und dann ist das Maleur da, wie gesagt vielen Dank.Jetzt kommt erstmal der letzte Ausdruck und dann mache ich den ultimativen Zusammenbau,bin mal gespannt .Ist ja immer eine spannende Sache wenn die Theorie von der Praxis bestätigt wird.Aber es sieht alles gut aus . daumen1
      Na dann bies bald, und Holger zügele deine Ungeduld es wird schon. streichel1
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