Baubericht Schnellfrachter Hammonia-Klasse, 1:250, Passat Verlag

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    • Baubericht Schnellfrachter Hammonia-Klasse, 1:250, Passat Verlag

      Hallo knuddel1 zusammen,

      Freunde in der Not...

      Und davon hab` ich einen - seit vielen, vielen Jahren. Wenn ich plötzlich bei dem klingeln, und ihn bitten würde, mich zu verstecken, weil die Polizei mich sucht, würde er bloß fragen: "Wie lange?"
      Der hat im September Geburtstag, und geht Ende des Jahres in Rente. Und was hat das in einem Baubericht zu suchen? frech 4

      Nun, bester Freund fuhr in den Siebzigern auf diesen Frachtern die Südost-Asien- und die Südamerika-Linie - und da ich nun, Günter sei Dank, endlich das Modell, und in absehbarer Zeit auch einen Ätzsatz dazu habe, lass` ich mal die "DKM-1:200 mit UWS-Geschichte" ruhen, und baue ein:
      happy birthday 2 Geschenk ! Das Passat-Modell des Schnellfrachters der Hammonia-Klasse, in 1:250...

      Bei Zeiten werde ich noch in eine Vitrine investieren, da das Modell in einen Haushalt mit freilaufendem Papagei(fliegen macher nich mehr so gerne...) verschenkt wird...(Was die Sailors sich damals noch alles so mitbringen konnten...)

      Und hier die erste Frage an das Schwarmwissen in diesem Forum: Weiß jemand zufällig, wie hoch das Modell wird? - Dann kann ich mir die Vermesserei der aufbauenden Teile sparen...

      Und da dieses Wochenende erstens ein Kinder- und Frauenfreies, noch dazu ein langes und - Juchhuuu! - verregnet und verschneites war, ging einiges durch:



      So, dass isser, der Bogen - und gleich, rechts am Bildrand, mit Errata - da ein paar Angaben nicht stimmten. Rechts im Bild seht ihr, da das Modell an der Bodenplatte Laschen aufweist, die nach oben zu biegen sind, meine Methode, so von hinten zu rillen, dass die Nadel genau auf der Line läuft: Ich nadele mit einer feinen Nadel genau im Spitzpunkt des auszuschneidenden Dreiecks zwischen den Laschen, "Auf Linie" und nehme, dann rückseitig, die Löchlein als Anlage "Mitte Lineal", und ziehe zwischen den Löchern mit der Nadel durch...



      Links, nö, nicht der Versuch, doch noch ein paar Schraubenwellen zu Stande zu bringen, so verbrachte das etwa 60-teilige Spantengerüst die Nacht auf der Glasplatte. Und ich verbrachte die Nacht fast im Delirium - denn Anfangs - nach acht Schiffen aus Bögen rein östlicher Provenienzen, verzweifelte ich fast an der unsagbar hässlichen Form des Rumpfes - bis sich eine Genie erbarmte, diese eine Muse, die mich küsste, als Verstärkung rief, und, na, ja, noch etwas Hirn fiel auch vom Himmel...
      Der Passat-Verlag nummeriert die Spantenfolge vom Heck zum Bug - die polnischen und russischen Bögen, die ich bislang verbaute, genau anders herum... stirn1

      Etwas stutzig machte mich der Umstand, dass in der Bauanleitung nirgends ein Hinweis zu finden war, auf welche Stärke das Spantengerüst zu bringen sei - ich half mir durch Vermessen der Einsteckschlitze - und kam auf nur 0,4mm - was vielleicht die "Blanko-Bögen, die dem Modell beiliegen, erklärt... Mal zwei, liegt man genau in dem Wert - ganz schön dünn, wenn man bislang nur "1mm-Aufwärts-Gerippe" geschnitzt hat... Das Spantengerüst scheint mir eine Mischung der alten WHV-Klebelaschentechnik mit der "Kartonkasten-Bauweise" der JSC - Bögen. Wie rechts ersichtlich, nahm ich mir die Freiheit, gleich noch einige zusätzliche Laschen für die spätere Befestigung des Decks anzukleben.




      Und wie links ersichtlich, habe ich den mir etwas wackelig erscheinenden Heckbereich durch V-förmige, zusätzliche Verstärkungen beruhigt.
      Mich dann selber aber massiv entruhigt, nachdem ich die Errata nutzte, die eine Korrektur der Schlitze im Deck des Bereichs der Spanten für den späteren Aufbau(Promenaden/Passagierdecks) vorgibt - passte aber auch nich... kotz1 Die Zeichnung der Errata ist zu kurz, und ich habe an der offenen Seite angelegt, hätte im "U" - frontseitig anlegen müssen... rotwerd1
      Tja, und der derzeitige Bauzustand...

      ...ist komplett ohne Anleitung erstellt. Erst dachte ich, die Zeichnungen zum Spantengerüst, dem kompletten Rumpf, einschließlich Seitenwänden, Deck und Aufbauten fehlen - aber die Bauanleitung ist geheftet - fehlt also nix! Der komplette Rumpf wird vom Verlag anscheinend als Basiswissen, oder ableitbare, intuitiv erfassbare Tätigkeit vorausgesetzt...

      Gut, es geht auch! Siehe oben... mafia1

      Aber, wenn ich an einen Einsteiger, oder, wie meiner einer, einen freudig erregten Wiedereinsteiger nach gut vierzig Jahren Kartonbogen-Abstinenz denke, dann klingt mir der Begleitsatz: "Modellbaubogen Der Extraklasse" irgendwie doppeldeutig - hehe1 - wär` das mein Erster gewesen, hätt ich`s, glaube ich, gleich wieder gelassen... Aber vielleicht bin ich auch nur zu Phantasielos?!

      So, bevor ich jetzt aber das Deck befestige, werde ich überlegen, welche Luke(n) ich offen darstelle - im Gegensatz zur Empfehlung, diese innen zu schwärzen, werde ich sie "hell" darstellen, laut Aussage meines Freundes waren die Laderäume "Groß wie Turnhallen", und bis auf viele Ösen oder Anschlagspunkte zum Zurren völlig leer. Bei Bedarf, je nach Ladung, wurden Zwischenböden gezogen. "Gemalen" waren die Innenräume in einem gedeckten Weiß.

      Bis zum nächsten Mal,

      euer

      box 1
    • Hallo Boxer,

      das muss aber wirklich ein dicker Freund sein der so ein tolles Geschenk bekommt! daumen1
      Wie hoch der Frachter wird? So Pi mal Daumen lässt sich das doch sicher am Seitenriss auf Deiner Baunaleitung überschlagen? oder hiermit: de.wikipedia.org/wiki/Westfali…a/File:Westfalia_HALO.jpg
      Einer Vitrine würde ich oben noch ein bißchen Luft zum Modell lassen, insofern könnte Dich eine Gissung weiterbringen.

      Viel Erfolg und viele Grüße,

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Hallo zusammen,

      so schnell so viele Zuschauer für einen Bogen, der nicht mehr im Handel ist... Dunnerlittchen.... welcome1

      Günter, hoffentlich bereust du es nicht - und, schön, dass Du in der ersten Reihe sitzt!

      Guido, ich hoffen die Kinken halten sich in Grenzen...

      Holger, ich hab `ja zum Glück noch`n halbes Jahr Minimum... falls alle Stricke reißen, Schenk` ich es ihm zu Weihnachten...

      Klaus,

      KlabauterKlaus schrieb:

      So Pi mal Daumen lässt sich das doch sicher am Seitenriss auf Deiner Bauanleitung überschlagen?

      ... kratz1 möönsch, wie simpel - ich bin nur nicht drauf gekommen! rotwerd1

      Liebe Grüße,

      Robert
    • Hallo Robert,
      das ist ein tolles beeindruckendes Modell. Ich habe zwei fertig gebaute Exemplare gesehen. Das von Helmut Brücker im Nachbarforum und das von unserem Axel. Beide sind toll geworden. Axel kann sicher für Dich die Höhe nachmessen, frag ihn doch mal.
      Da Du bislang nur osteuropäische Bögen gebaut hast, ist die Irritation über das Spantengerüst verständlich. Das Spantengerüst bein Modellen des Passat Verlages wird aus verdoppeltem Karton hergestellt. Daher auch die beigelegten Leerbögen. Meine Erfahrung ist, daß man damit ein recht stabiles Spantengerüst bekommt sobald der Kleber ausgehärtet ist.
      Bei den älteren Modellen des Verlages, zu denen ich auch die Hammonia zähle, ist die Bauanleitung eher eine erweiterte Teleliste.
      Modelle des Passat Verlages sind nichts für Anfänger und sollen es auch nicht sein. Das stand bei den frühen Modellen sogar ausdrücklich in der Bauanleitung mit der Bitte, sich ggf. ein Modell eines anderen Verlages auszusuchen und später auf das Passat Modell zurückzukommen. Im Verlauf des Baus wirst du sicher feststellen, daß die Modelle des Verlages durchweg sauber und pfiffig konstruiert sind.
      Da Du bestimmt kein Anfänger bist, können wir uns auf den Bau eines tollen Modells freuen.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Hallo Kurt,

      Höhenfrage hat sich aufgrund des Tipps von Klabauter-Klaus schon erledigt, und meine Irritation über das dünne Spantengerüst auch.
      Ein Modell mit Rumpf und Aufbauten ohne Anleitung zu erstellen, ist erst mal gewöhnungsbedürftig - funktioniert aber tatsächlich.

      (Wat der Bauer nich ´ kennt..)

      Liebe Grüße,

      Robert
    • Hallo zusammen

      Günter, Roland, Fritz Tommi & Holger....

      - ups, wat für Vorschußloorbeeren... rotwerd1

      Aber, ich habe heute einen beim Rasieren im Spiegel gesehen, der hat schon "Fahrzeuge" und "Ladegüter" in 1:250 bestellt... geht ja gaanich, son Frachter ohne Zeuchs in die Luken...

      Da kommt wieder einer, so ein Detaillitsanfall... Arrgh... zwinker2

      Liebe Grüße,

      Robert
    • Hallo zusammen,

      da ich noch auf Ergänzungen warte, lasse ich den Rumpf grad´ Rumpf sein, und ich muss mich auch noch etwas mit den, wie sie mein Freund beschrieb "Turnhallen" = Laderäumen auseinandersetzen...

      Aber ein bisschen geht ja immer was... Auch Überraschungen..... ist ja schon ein Hintertreppenwitz, dass "Mann" Überraschungen erleben kann, wenn "man" mal ausnahmsweise und unangekündigt viel früher nach Hause kommt...

      Mal kurz zwischendurch gebaut, Modell "Kater", natürlicher Maßstab... denk1

      Nein, kein Modell, aber nun weiß ich, warum meine Schneidmatte auf einmal so verhaart ist... Beim derzeitigen Sonnenstand nutzt mein Katzenbengel zur Mittagszeit die angewärmte Schneidmatte doch glatt als Sofa! urlaub1
      Aber so sind sie halt, aus Sicht der Katzen gehört alles den Katzen...

      Nach seinem Mittagsschlaf ging noch etwas zweckbestimmtes:(auf SEINER Schneidmatte...)



      Hier die von mir favorisierte Methode, die früher zu meinen Angstgegnern zählenden, "Bööötchen" zu fertigen. Ich klebe die Anlagekanten der Hälften nach dem Vorrunden stumpf mit Sekundenkleber fest... (Linkes Bild) und "tapeziere" mit Normalpapier dann - mit Weißleim - die Innenwände. Sofort danach lege ich die Hälften zusammen, wieder mit Sekundenkleber fixiert, und drücke , dann wieder mit Weißleim, noch eine vorgerillte Lage Normalpapier in die Längsnaht - rechtes Bild. Die zwar schon feste, aber noch formbare Hülle biege ich dann "Auf Pass" - in der Regel reißt nichts auf. Die lediglich aufgedruckte Schrauben/Ruderanlage habe ich schon plastisch dargestellt.



      Links die nur zusammengelegten "wesentlichen Teile" des großen Beibootes, rechts im Bild, - ich hätte fast Dinghi - gesagt, das schon fertig gestellte "kleine" Beiboot", aber das dürfte ja deutlich größer als ein Dinghi sein, ich bin immer noch in meinem "alten" Maßstab 1:200 unterwegs...

      Das für zwischendurch,

      euer

      box 1
    • Wow,

      endlich einmal jamand, der wieder die Hammonia baut.
      Das mit der Höhe kann ich dann auch beantworten. Es sind 16 cm!



      Ich habe sie vor Jahren einmal gebaut. Es hat mir damals viel Spass gemacht. Es hat alles gepasst.
      Ich hatte damals auch starke Unterstützung durch Peter Hurler. er hat mich nicht nur mit seinen Ätzteilen versorgt, sondern auch mit zusätzlichen Plänen und Bildern.

      Wenn du eine Frage hast, oder zusätzliche Informationen brauchst, kann ich dir gern weiterhelfen.

      Gruß Axel
    • Hallo zusammen,

      Thomas, Fritz, vielen Dank!

      Roland?! Tz, Tz,....

      Holger, Modellbau mit Katze zusammen ist manchmal spannend, manchmal doppelt beruhigend....

      Axel, vielen Dank!
      Und schön, ein toll gebautes Modell zu sehen - motiviert so richtig. Auf Dein freundliches Hilfsangebot komme ich spätestens bei der "Verseilung" der Ladebäume zurück. Zu blöd, dass ich den zukünftig Beschenkten nicht fragen kann, aber der wurde schon misstrauisch, als ich Details zu den Laderäumen wissen wollte...

      Liebe Grüße,

      euer box 1
    • Hallo zusammen,

      meine etwas frakale Baufolge hat zur Fertigstellung der Modelle von Rettungsbooten(Motorbarkassen) und dem Arbeitsboot geführt. Im Verlauf musste ich feststellen, das "Weiß" eine Höllenfarbe darstellt:



      Das "Kartonweiß" zeigt erbarmungslos jede Klebenaht, daher habe ich die Rümpfe der Motorbarkassen einmal geschliffen, "geglattfixt" und dann mit etwas Deckweiß nachgepinselt. Die Darstellung von Schraube und Ruder - lediglich Aufdruck - gefiel mir nicht, deshalb habe ich das Ruderblatt abgetrennt, mit Abstand wieder aufgeklebt, und die Schraubenwelle aus 0,2mm-Cu-Draht mit drei 1mm-Stanzscheiben-"Flügel" versehen. Rechts die fertige "Rettungsflotille". Im Original müssen die Motorbarkassen gute 9 Meter lang und über drei Meter breit gewesen sein.



      Da heute die Ergänzungsbögen "Ladegüter" und Fahrzeuge ankamen, hüpf1 habe ich mich dem Laderaum befasst. Laut meinem Freund waren diese in einem sehr hellen Grau oder "Elfenbeinweiß" gestrichen, was aber in der Regel nach wenigen Fahrten aber schnell "verschrappt" war.
      Da in einem ordentlichen Papp-Messi-Haushalt nichts wechkommt, konnte ich den Innenraum mit leicht hellgrauer Pappe auskleiden. Im Netz fand ich eine hervorragende Aufnahme in den Laderraum der "Steinklasse". Die jämmerliche, kleine Baumaschine in der Ecke der "Turnhalle" entpuppte sich bei genauem Hinsehen als ausgewachsener Schaufelbagger(Kette...)
      Auch lagen schon jede Menge dicker Bohlen und Bretter, wie auch Taue bereit, mit dem das Dingen wohl "verschalkt und geschützt" wurde. Wäre ja mal ein Ansatz... Nu` geh`ich mal in mich - und in das Netz -, kucken, welche Fahrzeuge in etwa den Siebzigern entsprechen...

      Liebe Grüße,

      box 1
    • Boxer schrieb:

      Das "Kartonweiß" zeigt erbarmungslos jede Klebenaht, daher habe ich die Rümpfe der Motorbarkassen einmal geschliffen, "geglattfixt" und dann mit etwas Deckweiß nachgepinselt.
      Moin Robert

      Ja, so mache ich es auch bei "weiss, weisser geht´s nicht", eben mit Deckweiss, oder Acrylweiss aus der Tube,
      etwas nachweissen....... daumen1

      Boxer schrieb:

      Im Original müssen die Motorbarkassen gute 9 Meter lang und über drei Meter breit gewesen sein.
      Diese Maße kommen genau hin, solche Motorbootbarkassen hatten wir in den letzten Jahren der TS BREMEN auch zur Verügung,
      gerade bei Landgängen auf Karibik-Inseln ohne grossen Hafen.
      Da wurde dann damit ausgebootet.... matrose1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Hallo box 1
      Das weiß eine Höllenfarbe im Kartonmodellbau, ist da kann ich dir ein Lied von singen. Bei meinem aktuellem Schiff dem Halny ist fast alles WEIß !
      Man sieht wirklich jede kleine Naht, und v.a. jede Unachtsamkeit,bezüglich Flecken o.ä.
      Vor dem basteln gilt immer schön Händewaschen ! Das nachpinseln mit weißer Farbe ist auch sehr schwierig da jedes weiß aus der Tube immer anders ist als das Kartonweiss. Naja hätte mir ja kein fast weißes Schif aussuchen müssen.

      Deine Barkassen sind ausgesprochen gut geworden. daumen1

      LG. Thomas
    • AR-MEN schrieb:

      Das nachpinseln mit weißer Farbe ist auch sehr schwierig da jedes weiß aus der Tube immer anders ist als das Kartonweiss.
      Hallo Thomas,

      das stimmt aber wirklich !
      Am Besten ist es , das Weiss dünn aufzutragen und die Nähte nach dem Trocknen dann noch mal....
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Hallo zusammen,

      AR-MEN schrieb:

      Vor dem basteln gilt immer schön Händewaschen !
      Thomas,

      DIE Nummer hatte ich auch noch - und verschwiegen... rotwerd1 ... jetzt isses aber nicht mehr so schlimm - waren zwei Schokoladen-Kapillarlinien... doppelt & dreifach-Deckweiß....


      Cux-Holger schrieb:

      AR-MEN schrieb:

      Das nachpinseln mit weißer Farbe ist auch sehr schwierig da jedes weiß aus der Tube immer anders ist als das Kartonweiss.
      Hallo Thomas,
      das stimmt aber wirklich !
      Am Besten ist es , das Weiss dünn aufzutragen und die Nähte nach dem Trocknen dann noch mal....
      Moin Holger,

      hätt ich besser gleich gefragt, nach einigem Probieren bin zu gleicher Methode gelangt...

      Liebe Grüße,

      Robert
    • Hallo zusammen,

      da ich mindestens eine Luke offen darstellen werde, bin ich heute an "Ladegut" gegangen.

      Einen "Magirus-Deutz Eckhauber", letzte Variante, wurde genau in den Siebzigern gefertigt, und wurde viel exportiert. Das Modell stammt auch aus dem "Passat-Programm".



      Abweichend von Bogen habe ich die Räder nicht aus zwei Scheiben plus Umwicklung(Lauffläche) gefertigt, sondern komplett aus Scheiben. Denen kann man die Passungen prima beizwingen, wenn auf der, noch im Werkzeug befindlichen, ersten Stanzscheibe, ein "winziger" Tropfen Leim mittig appliziert wird.
      Dann damit die Zweite ausstechen - die pappt dann zwangsläufig, da ja auch noch im Werkzeug gebunden, absolut deckend, und so weiter - sechs habe ich dann zusammen aus der Stanze gedrückt - und war`s zufrieden.
      Damit konnte auch der Spalt zwischen den Zwillingsrädern realistisch dargestellt werden. kamen zwei kleinere Scheiben dazwischen. Auch, dass die Schüssel bei den Einzelrädern konvex, bei den Zwillingsrädern konkav ist, ließ sich gut umsetzen.

      Da isser wieder, der Detailteufel... hehe1



      Das winzige, nicht einmal drei Zentimeter lange Modell - hier das Chassis - lässt sich unglaublich gut umsetzen. Lediglich beim Tank - da bin ich wieder in den Streik getreten... ne, meine Suppe..., ach, nein, Radien um zwei Millimeter roll` ich nicht...- war ein Glassteinchen...



      Beim Zuschneiden des Führerhauses fiel der Mittelsteg in der Frontscheibe weg, den gab`s in den Siebzigern bei diesem Modell nicht mehr. Na, ja, ich MUSSTE mal probieren, ob ich das Führerhaus verglast bekomme - ging ganz gut... Deshalb habe ich aus 0,1mm Cu.-Draht Abschnitten noch zwei Scheibenwischer gefertigt, ein Armaturenbrett und ein Lenkrad(Vierspeichen-Neusilberrad,
      Ø 3mm), als Lenkradanmutung eingesetzt... und eine Sitzbank gepfriemelt...



      Links nun mit montiertem Führerhaus, rechts - aus dem Bogen - soweit komplett...



      ... aber ohne Außenspiegel, diese dann aus Eigenmittel, und die Bilder, die ich im Netz fand, zeigen die dritte Variante mit Scheinwerfer seitlich in der Stoßstange, ebenfalls nachgerüstet, und Nummernschild entweder etwas seitlich, oder mittig - ich hab` mich für Mitte entschieden. Fast zu schade, um ihn in die Luke zu stopfen.... Andererseits, die sind auch am Modell noch ganz schön groß... Mal sehen, was später noch zu sehen ist.

      So, dass für dieses Wochenende,

      euer box 1
    • Moin Robert,

      KLASSE !! klasse1 daumen1 daumen1 der wirklich knuffige Laster ! freu 2
      Deine Krankheit "Detailitis perfectionae"
      entwickelt sich erfreulicherweise immer weiter...... ja 1


      und erinnert mich an meinem Fahrzeugbau in meinem letzten Diorama...,
      wo auch ich in dieser Krankheit voll daniederlag, auf dem Modellbautisch ! happy1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Hallo zusammen,
      hätte mir vor ein paar Wochen jemand erzählt, das ich an Auto(Karton)Modellen in 1:250 Spaß haben werde... flüstern1 = muhaha1 ... oder: happy1 - oder so...

      Tommi,

      Klueni schrieb:

      zumindest das, was man in der Luke sehen kann
      Stimmt, leider... Aber wenn ich mit meinen Recherchen zum Stülken-Schwerlastbaum zu einem umsetzbaren Ergebnis komme, hänge ich das Dingen vielleicht an den Haken... und stopfe einen anderen Laster in die Luke...

      Kurt, Fritz, vielen Dank!

      Holger,

      Cux-Holger schrieb:

      in meinem letzten Diorama
      Offene Ladeluke, oh weh - um in einer realistischen Darstellung zu bleiben, müsste ich mich wohl auch damit einmal auseinandersetzen... schwitz1

      Liebe Grüße,

      box 1
    • Hallo zusammen,

      ein bisschen ging noch was:



      Nö, jetzt kein "Baubericht" für den Sattelschlepper - sonst schiebt die noch ein Admin in die Rubrik "zivile Fahrzeuge"... happy1
      Auch der stammt aus dem Passat-Bogen "Nutzfahrzeuge", und passt zeitlich in die Siebziger - (so lange haben Autos schon keine Motorhaube mehr...?) Verfeinert lediglich mit "Mon-Cheri-Glas", und angelegten Außenspiegel. Rechts, aus dem Passat Bogen "Ladegüter", mal ein paar "Kisten". In Wahrheit über zwei Meter hoch, und über drei Meter lang...

      Und da die irgendwo stehen müssen:



      ...hab` ich mal in Luke zwei ein Zwischendeck eingezogen - ist braune Wellpappe... rechts seht ihr auch den Abstandshalter, 0,5mm Pappe. Luke zwei will ich "fast zu" darstellen, mir liegen mittlerweile Bilder vor, wie die Lukensegmente liefen.

      Und jetzt kurz zurück in die 1970ziger. Laut meinem Freund waren die Abstände, die zwischen Stückgut in den Luken sichtbar sind, nur "optisch", und nicht wirklich vorhanden. In die Abstände wurden, zusätzlich zu den verschraubten, vernagelten, verzurrten und sonst wie sicher befestigten Ladegüter Keile "gerannt" und zwar viel, große, und mit Macht.
      Damit sich bei Seegang ja nix verschiebt. Er fuhr auf kleinerer als Hammonia-Klasse(die nach Rotchina und Süd-Ostasien) auch Südamerika-Touren mit Hapag-Lloyd Frachtern. Auf einer Fahrt - eine seiner ersten - geriet das Schiff in einen Nord-Atlanitk-Wintersturm, der so schlimm war, dass drei in Kisten verpackte Mercedes-Limousinen "rundgerollt" waren - Schrottwert. Wie viele andere Güter auch. Allerdings liefen sie mit 18° Schlagseite in Mexiko ein, die Ruderanlage funktionierte nicht mehr sauber, und ständig war Alarm, weil durch die Schlagseite die Kühlwasser-Pumpen ausfielen.
      Dann musste ausgeladen, begutachtet, abgeschrieben, neu gestaut, mit den Versicherungen und Frachtguteignern verhandelt, und das Schiff repariert werden - war für meinen Freund(Maschine) immer noch gute drei Wochen "Sonderurlaub" in Mexiko. Danach sei der zweite Offizier immer mit einer riesigen Brechstange, mit meterlanger Verlängerung, beim Stauen zugegen gewesen, arbeit2 hat an Ladegut gehebelt, und falls sich mal ein Zentimeter drücken ließ, ist er ausgerastet. haue 1

      Zwischendecks- oder Wände wurden aus mitgeführten "Stauhölzern" je nach Bedarf eingezogen. Das waren unter anderem Balken, die jedem Dachstuhl genüge getan hätten. Die Fahrzeuge, die in Luke drei ganz unten stehen werden, kommen als nächster, nach Originalaufnahmen nachempfundener Schritt - und dann kommt endlich das Deck `drauf.

      Bis demnächst, euer

      box 1
    • Hallo zusammen,

      weiter - und durch - mit dem Ladegut:



      Mit der Feuerwehr ist die Fahrzeuggruppe nun durch. Den Magirus lasse ich erst einmal außen vor, vielleicht hänge ich ihn an den Schwerlastkran... Der Bau der Fahrzeuge hat viel Spaß bereitet, und der "Passat-Karton" schein wenig Neigung aufzuweisen, sich zu pellen ... daumen1



      Und so sieht es nun innen in Luke 2 aus: Sattelauflieger an der Bb.-Wand, Zugmaschine quer zur Trennwand zu Luke 1, Feuerwehr "strack" an der Stb.-Seite. Dazu Stauhölzer und Verschalungsmaterial. Die Werftgrandis sind gerade in der Pause...
      Und im wahren Leben - wäre an keinem Fahrzeug mehr etwas `dran, das abknicken, umbiegen, einhaken, herausragen etc. = stören oder beschädigt werden könnte.
      Also an der Feuerwehr wären weder die Leitern, noch die Schlauchrolle montiert. Und auch das Blaulicht dürfte gefehlt haben... Fahrzeuge oder wertvolle, große Maschinen wurden sehr oft mit maßgetischlerten, riesigen Verschlägen umhüllt. Mein Freund berichtete mir auch von "Lumpen"- oder "Naturgrasdecken", mit denen empfindliche Oberflächen geschützt wurden. Das Ganze wurde zwangsläufig so seefest wie möglich gezurrt, an den Wänden der Laderäume befanden sich Durchzüge und/oder starke Ösen, die zum Anschlagen der Gurte oder Seile dienten. Ohne auf die Realität des Ladevorganges solcher Güter in dieser Schiffsklasse schwören zu können, entstammt zumindest die Anmutung(Seile, Verschalungsmaterial und Stauhölzer = geviertelte Streichhölzer...) Bildern aus dem Netz
      Und damit kann ich das Kapitel "Ladegut" erst einmal schließen, wenn das Deck drauf ist, wird man deutlich weniger sehen, und es herrscht dann auch "Gedämpftes Licht im Saale.

      Bis demnächst,

      euer box 1
    • Hallo Robert,
      die Fahrzeugparade sieht toll aus. Den Kurzhauber würde ich auf jeden Fall an den Schwerlastbaum hängen, das macht einen guten Effekt.Ich habe das mit einem Tempo Dreirad bei meinem Kümo gemacht.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Hallo zusammen,

      hallo Kurt,

      Kurt schrieb:

      Den Kurzhauber würde ich auf jeden Fall an den Schwerlastbaum hängen
      da wird es wohl drauf hinauslaufen - und "B"-gesagt, habe ich mich dann noch um die Frage zu kümmern, wie so ein Ding eigentlich gehievt wurde - klar, mit dem Schwerlastbaum... Aber wo liefen wie welche Seile oder Ketten um das Fahrzeug... denk1

      Doch bis dahin dauert`s noch ´ne ganze Weile. Heute kam erst einmal das Deck `drauf:



      Links neben dem Schanzdeck die Teile, die zwingend zuerst auf das Hauptdeck gesetzt werden müssen, eine Wand, die unter dem Schanzdeck steht. Nur, wenn ich die Baugruppe richtig zusammen und darauf gefummelt habe, würde man, bei Verwendung eines Ätz-Niederganges die Klebelasche, rechtes Bild, links im Gang, sehen(oder wenn man weiß, weil sie da ist, dass man glaubt, man sähe sie...)
      Wie auch immer, ich habe diese Seite stumpf verklebt, und die Markierung mit Deckweiß eliminiert. Die aufgedruckte "Papieranmutungsreling" habe ich weggeschnitten, da ich auf Ätzteile zurückgreifen werde.




      Links - für alle, die so viel Ahnung von Schiffsbezeichnungen haben wie ich - dass Schanzdeck ist vorn, dass Poopdeck hinne... -
      also das Schanzdeck schon aufgeklebt. Die roten Rechtecke stellen "Feuerlöschkästen" dar. Aber statt winzige weiße Teile aus dem Bogen zusammen zu kleben und rot zu färben - wieso eigentlich sind die nicht schon rot? - Blöd1 hab´ ich aus 1mm-Pappe Massives ausgeschnitten(und rot gefärbt...) Wenn ich zu "Feuerlöschkästen" richtig recherchiert habe, waren das Wandhydranten, nach dem Öffnen der Türe konnte ein dahinter liegender Schlauch abgerollt werden. Rechts im Bild die leichte Wölbung des Decks.



      Wie vorausgesagt, schränkt das Deck die Sicht auf die Ladegüter etwas, aber zum Glück weniger als befürchtet, ein - allerdings kommt ja noch ein Rand `drumrum...
      Im rechten Bild wird der Grund ersichtlich, weshalb ich immer noch mit Bug und Heck an diesem Schiff in´s Schleudern komme - das Heck sieht(für mich) mehr nach Bug aus, als eben dieser...

      Mal sehen, ob Ostern noch für die Bordwände reicht...

      Liebe Grüße,

      euer box 1