IL-28; Kranich Modellbogen Metallfolie; M 1:50

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    • IL-28; Kranich Modellbogen Metallfolie; M 1:50

      Hallo zusammen,

      Kiste hin- und her schieben, Deckel auf und zu, endlich, da ist der Bogen!
      Mehrmals konnte er in der Vergangenheit noch knapp der Schere entgehen, doch wenn immer schwieriger zu klären ist, wer schneller der Vergänglichkeit anheim fällt - Bogen oder Modellbauer - dann ist Zeit zu handeln.

      Den Bogen im Einzelnen zeigen die Bilder

      Konstruiert wurde das Modell von Werner Zorn. Eventuelle Zweifel an der Passgenauigkeit der Konstruktion sind damit erfahrungsgemäß hinfällig.
      Der Bogen zeigt sich in zeitgemäßem Zustand mit deutlichen Abnutzungsspuren. Die Bauteile selbst befinden sich in einwandfreiem Zustand.
      Bei den fehlenden Foliestücken handelt es sich um keine Bauteile. Irgendwer benötigte da irgendwann vermutlich mal etwas glänzendes Papier!


      Viel mehr Worte braucht´s da nicht, Anschnitt!


      Viele Grüße
      Roland







    • Hallo Hans-Jürgen,

      herzlichen Dank für die guten Wünsche zum Bau und die Ostergrüße.

      Der Bogenpreis von 1 MDN ist mächtig untertrieben.
      Ganze 1,80 MDN mussten dafür im Jahr 1964, dem Erscheinungsjahr des Bogens, über den Ladentisch geschoben werden.


      Auch Dir liebe Ostergrüße
      Roland
    • PRT schrieb:

      Mehrmals konnte er in der Vergangenheit noch knapp der Schere entgehen, doch wenn immer schwieriger zu klären ist, wer schneller der Vergänglichkeit anheim fällt - Bogen oder Modellbauer - dann ist Zeit zu handeln.
      Hallo Roland, schöner kann man es nicht formulieren. grins 1 . Ein interessantes Projekt, ich bin gespannt. Ein frohes Osterfest wünscht Heinrich
    • Michael K. schrieb:

      Viel Erfolg und frohe Ostern!
      Hallo Michael, herzlichen Dank und ebenso frohe Ostergrüße an Deine Frau und Dich!

      Der legendäre "Zweistrahler" ist angeschnitten.
      Munter bahnte sich die Schere ihre Wege entlang der Schnittlinien.
      Sowohl durch das holzige Papier mit Falzen und Spanten, als auch - mit spürbar sanftem Widerstand - durch die mit Metallfolie kaschierten Kartonseiten.
      Ein haptisches Erlebnis ohne Gleichen. happy 2 happy 2 happy 2

      Und ehe ich mich versah, lagen diese Teile auf der Schneidmatte:



      Ich spüre, Ostern wird schön!


      Viele Grüße
      Roland
    • PRT schrieb:

      ...
      Kiste hin- und her schieben, Deckel auf und zu, endlich, da ist der Bogen!
      Mehrmals konnte er in der Vergangenheit noch knapp der Schere entgehen, doch wenn immer schwieriger zu klären ist, wer schneller der Vergänglichkeit anheim fällt - Bogen oder Modellbauer - dann ist Zeit zu handeln.
      ...

      Hallo Roland,

      ich möchte wetten, wenn dann tatsächlich gehandelt wird, kehrt sich der Zeitstrahl um um beide verjüngen sich auf wundersame Weise.
      Ich freue mich sehr, wieder einmal den Bau eines Metallfolienmodells verfolgen zu können. Ich wünsche Dir gutes Gelingen und sehr viel Freude dabei!

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Hallo Andreas,

      OldieAndi schrieb:

      ich möchte wetten, wenn dann tatsächlich gehandelt wird, kehrt sich der Zeitstrahl um um beide verjüngen sich auf wundersame Weise.
      ..umgekehrter Zeitstrahl...verjüngen !!??
      Bei der Anzahl Kraniche, die noch in meinem Vorrat ruhen, wäre es dann sicher ratsam, mich vorsorglich schon mal um einen Kita-Platz für mich zu bemühen.

      Danke für Deine guten Wünsche und Dir ein frohes Osterfest

      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo zusammen,

      Konstruktionen von Werner Zorn zusammen zu bauen war und ist für mich immer ein positives Erlebnis.
      Genau auf den Linien schneiden, mit Filzstift die Schnittkanten des Trägerkartons färben, Folieteile sorgfältigst formen, axile Falze einleimen, trocknen lassen, Ringe schließen, radiale Falze einleimen (alle Falze werden vor dem verleimen ebenfalls an den Stoßlinien gefärbt), trocknen lassen, alle Spanten sogfältigst einpassen - am Umfang unbedingt sauber verschleifen - und einleimen.
      Dann kann der Rumpf zusammengesteckt werden und bei gewissenhafter Arbeit passt alles saugend.

      Die Bilder zeigen den Filzstift zum Färben der Schnittkanten, die einzelnen Rumpfsegmente und den ohne Klebstoff zusammengesteckten Rumpf.

      Viele Grüße
      Roland







    • Passt gewissermaßen saugend/schmatzend.

      Hallo Roland,

      als ich mich an diesem Fliechzeuch versucht habe, war an Modellbauforen überhaupt nicht zu denken. Geschweige denn Internet und Compuwas? Entsprechend ist das Ding auch so wunderbar daneben gegangen, das es eine wahre Freude war. Spanten passend einschleifen?
      Tja, das wärs wahrscheinlich gewesen....

      Nun schaue ich halt bei einem Könner und Kenner der Szene zu, wie das hätte aussehen können.

      Ich kann mich undeutlich erinnern, das man die Stellen, an denen Teile anzubringen waren, von der Metallfolie befreien sollte. Ich glaube, sowas mal in einer Anleitung gelesen zu haben. Machst Du das so oder klebst Du einfach auf die Folie?

      Frohe Ostern!!
      Beste Grüße

      von Andy

      Lasst uns (k)leben!
    • Hallo Andy,

      Railgoon schrieb:

      Ich kann mich undeutlich erinnern, das man die Stellen, an denen Teile anzubringen waren, von der Metallfolie befreien sollte.
      ...das würde unweigerlich in einem Metallfolien-Massaker enden pirat1
      In Wirklichkeit ist das Entfernen der Folie nur dort erforderlich, wo aus manchmal unerfindlichen Gründen der Konstrukteur keine separten Klebefalze aus Papier gezeichnet hatte.
      Bei diesem Bogen ist das ein einigen Bauteilen der Fall, z.B. hier:



      In solchen Fällen muss die Folie an der jeweiligen Falz-Knicklinie z.B. mit einem Skalpell gaaaaanz vorsichtig durchtrennt (nur die Folie, nicht der Trägerkarton!!)- und danach vom Trägerkarton abgezogen werden. Mit etwas Übung klappt das bestens.
      Üben sollte man das allerdings vorab an Rest-Foliestücken.

      Viele Grüße und auch Dir ein frohes Osterfest
      Roland
    • Hallo zusammen,

      nach Abschluss der konfessionslosen Ostereierverteilungsmaßnahmen fand sich Gelegenheit, weiter an der Folie zu schneiden.
      Der Heckaufsatz, ausgeschnitten und wie schon beschrieben präpariert, sollte stumpf auf den Rumpf geklebt werden.
      Solch fragiler Verklebung misstrauend, wurde mit ein paar zusätzlich verleimten Papier-Klebefalzen Besserung erhofft.
      Tatsächlich hatte der Kleber so leichtes Spiel und verband den Aufsatz stabil mit dem Rumpf.

      Und wie das Ostern so ist, folgt nun nach der Schokoladenfigurenverteilung auch praktischerweise gleich der Verzehr... ostern 3

      Viele Grüße
      Roland





    • Hallo zusammen,

      inzwischen ist das Leitwerk (Seitenleitwerk noch nicht verklebt) fertig, sowie Kabinendach und Innenleben der Tragflächen montiert.
      Die Konstruktionselemente der Verteifungen von Leitwerk und Tragflächen unterscheiden sich darin, dass die beiden Flächen des Höhenleitwerks lediglich von einem durchgehenden Holm gestützt werden sollen. Um ein Durchdrücken des Holmes durch die Metallfolien zu vermeiden, wurden die Holme mit Kartonstreifen beklebt.
      Die Tragflächenverteifung besteht aus einem durchgehenden Holm und zwei, jeweils am Holm angeklebten Verteifungskästen.
      Für die Stabilisierung des Seitenleitwerkes ist nur ein stumpf auf den Heckschießstand aufgeklebter Kasten vorgesehen.
      Ein zusätzlich eingebauter Holm soll auch hierfür mehr Stabilität sorgen.
      Das Kabinendach besteht aus drei Einzelteilen, verbunden mit zwei Klebelaschen und durch einen Spant in Form gebracht.
      Auch der "Fahrwerksschacht" des Bugfahrwerkes ist bereits aufgeleimt.

      Im nächsten Schritt werden Tragflächen und Triebwerke montiert.

      Passgenauigkeit bisher ohne Beanstandungen.


      Viele Grüße
      Roland






    • Kurt, Andy, Robert, Andreas, danke für Eure motivierenden Zuschriften!
      Es freut mich, wenn das "Blendwerk" gefällt.

      Nach der Anbringung der Tragflächen-"Innereien" widmete ich mich den "Außenhäuten".
      Elementar wichtig war zunächst das vorsichtige und genaue (exakt auf der Knickline) Rillen der Knicklinien.
      Dazu eignet sich die stumpfe Seite einer Messerklingenspitze sehr gut, weil so die Knicklinie markiert wird, ohne die Folie zu perforieren.
      Die folgenden Knickungen erfolgen ohne Anfeuchtung des Trägerkartons!
      Richtig gerillt decken sich beim folgenden Umschlagen der Tragflächenhälften die Endkanten genau aufeinander.
      Jetzt können die Klebefalze eingeleimt- und nach einer angemessenen Trocknungszeit die Flächen geschlossen werden.
      Hat man sorgfältig gearbeiten, zeigt sich das in einer gleichen Profilierung beider Tragflächenhälften und der Passprobe am Rumpf.
      Die Bilder zeigen die aufgesteckten und unverleimten Tragflächen - passt!
      Verleimt werden sie nämlich erst nach Fertigstellung der Triebwerke und deren Anpassung an die Tragflächen.

      Das letzte Bild zeigt die Bauteile eines Triebwerkes.
      Erkennbar ist, dass bei zwei Bauteilen die Klebzacken abgeschnitten wurden, weil mir deren Nutzung eher hinderlich als hilfreich erscheint und ich an diesen Stellen stumpfe Verklebungen bevorzuge.


      Viele Grüße
      Roland







    • Hallo Roland,

      wirklich, es macht einfach nur Freude zu sehen, wie das alles passt. Aber dazu gehören eben zweie - Konstrukteur und Erbauer. klasse1
      Das Flugzeug sieht auch schon ohne Triebwerke gut aus, die könte man ja glatt weglassen. grins 2

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Identifizieren lässt sich der Vogel jetzt auch....





      Euch, Andy, Michael und Andreas, danke ich für Eure Beiträge.

      @ Andy: die Konstruktionsweisen sind wohl eher nebensächlich, entscheidend ist, deren Potentiale zu beherrschen und umsetzen zu können.

      @ Michael:

      Michael K. schrieb:

      Das einzige Manko waren die Kabinendächer der Metallfolie-Flieger, die könnte man evtl. ausschneiden und hinterkleben mit (eingefärbter) echter Folie...
      Eine Kanzel"verglasung" hatte ich auch erwogen, allerdings nicht an die Bugsektion herangewagt.
      Und von jedem ein bisschen kam dann auch nicht in Frage...

      Viele Grüße
      Roland
    • Hallo Roland,

      die Kanzel"verglasung", so wie sie ist, empfinde ich bei einem solchen Modell nicht als Schande, im Gegenteil. Immerhin handelt es dabei ja doch um einen Oldie. Der Originalzustand gefällt mir bei einem solchen immer besser als neuzeitliche Tuningmaßnahmen. Wobei es ja mitunter durchausaus verlockend sein mag, was sich aus so einem alten Teil noch rauskitzeln lässt.

      Schöne Grüße
      Andreas
      Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein.
      Goethe

      Es strebt der Mensch, so lang er klebt.
      Fast Goethe
    • Servus Roland,

      dieser silberglänzende, fliegende Bleistift ist eine Augenweide! Einfach nur schön anzusehen! klasse1
      Zwar kenne ich die Modelle des Kranichverlages nicht, aber wenn diese alten, handgezeichneten Bögen so sauber passen, spricht das für sich.
      Das i-Tüpfelchen ist aber deine akkurate Bauweise, die aus dem Bogen erst eine wunderbares Modell macht! beifall 1 cool1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Vladimir und Andreas², ich danke Euch!

      Der Bau des linken Triebwerks verlief ohne Probleme.
      Elementar wichtig ist ein sehr genaues Vorformen, bzw Anpassen der Teile an die Spantenkonturen.
      Sind Spanten und Klebefalze dann eingeleimt und der Leim ausreichend getrocknet, können die schraffierten Flächen sauber ausgeschnitten- und zunächst die beiden Teile 28 und 36 exakt an die Tragflächen angepasst werden. Die zur Verklebung mit der Tragflächenunterseite vorgesehenen Klebezacken wurden ebenfalls abgeschnitten, weil ich sie eher als störend empfinde und mir für den sicheren Kontakt selbstgefertigte Papier-Klebefalze einleime.
      Sind die beiden Teile 28 und 36 sauber angepasst, können sie miteinander verleimt,- diese Baugruppe auf die Tragfläche aufgesteckt und mit dieser verleimt werden.
      In der Folge können dann auch die restlichen Triebwerksringe angebaut werden.
      Nach Trocknung des Leims lässt sich abschließend die erste Tragfläche, komplett mit den Triebwerksteile 28 und 36 auf den Holm schieben und fertig verleimen.
      Dabei erfolgt der Leimauftrag hauptsächlich auf den am Holm angeklebten Stabilisierungskasten (oben und unten) und ganz sparsam an den Kontaktstellen zum Rumpf.
      Bei diesen ganzen Anpassungsarbeiten ist besonders auch auf die exakte geometrische Ausrichtung der Triebwerke zum Rumpf (axiale Parallelität) zu achten.


      Viele Grüße
      Roland





    • Hallo Norm, danke!

      Und was die Position der Tragflächen betrifft:

      airgoon schrieb:

      Mir scheint aber die Tragflaeche sehr weit hinten zu sein, fast als waere die Anbaustelle der Fluegel vom Konstrukteur aus versehen ans falsche Rumpfsegment gezeichnet worden...
      da hegte ich Anfangs auch Zweifel.
      Doch die Quellenlage ist gut... happy 2






      Ein paar zusätzliche IL-28 im Vorrat können nie schaden...


      Viele Grüße
      Roland