Schlachtschiff IJN Fuso / 1:200 / Hybridbaubericht Angraf & Halinski

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    • Hallo Thomas, Nick, Günther, Robert,

      danke für eure Unterstützung.

      @Günther
      dein Tipp kommt leider zu spät. Ich habe den Deckaufdruck schon verbaut. Mit lösungsmittelhaltigem Kleber. Bombenfest, da geht nix's mehr. Werde die Planken also darauf verlegen. Schau'n wir mal.

      Heute habe ich die Planken-Produktion gestartet. Leider habe ich bei meinem Händler kein Teakfurnier bekommen und habe mich dann für die Linde entschieden. Hier bin ich dem Tipp von Toby gefolgt. Auf der Fuso war Teak verlegt. Passt also nicht ganz, aber da lass ich jetzt mal 5'e gerade sein.



      Das Furnier wird zunächst in 2cm Streifen geschnitten. Mit der Anreißnadel markiert und dann mit der Schere gut zu schneiden. Es ist ja nur 0,6mm stark. Und hat eine sehr homogene Struktur.



      Danach werden die 2cm Streifen in 1mm breite Planken zerkleinert. Auf der Fuso waren die Planken 17,8cm breit. Da passt 1mm sehr gut. Ich habe mir eine Schablone gebaut damit ich immer gleiche Stärke schneiden kann. Das Furnier wird vor dem schneiden gewässert. Dadurch lässt es sich fast wie Butter schneiden.
      Danke dir Nick für den Tipp ! Der ist Gold wert ! danke 2
      Ich bekomme aus einem 2cm Streifen ca. 180 Planken. Verschnitt und Reste eingerechnet. Bin mal gespannt wieviel Planken ich in Summe verlegen muss.



      Zusätzlich möchte ich vereinzelt dunklere Planken verlegen. Um Ausbesserungen auf Deck darzustellen. Und habe hier das Furnier mit einem Braunton gebeizt. Mit dem Ton bin ich noch nicht ganz zufrieden. Muss noch dunkler werden.


      Bis bald.


      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Jürgen

      Um das Deck der Fuso richtig darzustellen solltest du als erstes die Leibhölzer verlegen, diese sind breiter als die Planken.

      Leibhölzer umranden Aufbauten, Barbetten, Niedergänge, Lüfter unsw...

      Die Planken verlaufen in die Leibhölzer (Fisching)

      Bei den Japanischen Dickschiffen mit Holzdeck sieht das so aus: Erstens die Bordwand, der Metallrahmen für die Reling, dahinter die Wasserrinne und dann das Leibholz. Die Planken laufen mittels Fisching in das Leibholz.








      Lg
      Günther
      I no naka no kawazu, taikai o shirazu.
      Der Frosch im Brunnen weiß nichts vom großen Meer.

      Imperial Japanese Navy 1800 - 1945
    • Hallo Robert,

      ja, es sind einige Details zu verbauen.
      Aber ich kenne da noch jemanden bzgl. dem Detailfetischismus, ich sag nur "Torpedoboot T22" ! high five1
      @Günther
      guter Hinweis. Ich hatte diese Einfassungen schon bei anderen Modellen bemerkt, wusste aber nicht so recht um was es sich handelt. Leibhölzer also. Wieder was gelernt. danke 2
      Ich werde das Deck damit einfassen. Allerdings sicherlich nicht alle Aufbauten.

      Damit habe ich 3 Typen von Planken zu fertigen bzw. zu produzieren:



      1. die Normalplanken 1mm x 20mm (oben im Bild)
      2. die abgedunkelten Normalplanken 1mm x 20 mm (links unten im Bild)
      3. die Leibhölzer 1,8mm x 25mm (rechts unten im Bild)

      Parallel habe ich begonnen die Leitplanken für das Deck zu setzen. Es besteht aus 1mm x 0,5mm Evergreen Profil. Ich beginne am Bug mit dem Backdeck und arbeite mich Richtung achtern vor.



      Bevor ich die Planken setze habe ich die Umfassung schon mal lackiert. Da muss ich aber später - nachdem das Deck verlegt ist - sicherlich nochmal ran.
      Zumal im Bereich der Kasemattengeschütze die Leitplanken an den Bordwänden (vertikal) nach unten Richtung Wasserlinie verstärkt waren. Sieht am Ende aus wie ein L-Profil. Dazu später noch mehr Infos, ein's nach dem anderen. kippe1



      Die Oberkante des Profils sollte genau mit der Bordwand abschliessen.

      So, damit sind die nächsten Schritte schon mal vorgegeben.:
      Umrandung fertig setzen,
      Planken produzieren
      und die Verlegung beginnen.

      party1


      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo,

      die ersten 250 Planken sind verlegt.

      Die Oberfläche wirkt noch sehr unruhig. Ich hoffe, dass am Ende nach dem abschleifen eine etwas homogenere Fläche entsteht. Auch gehe ich davon aus, dass die dunklen Planken nach dem abschleifen noch einen kleinen Tick heller werden.





      Absolutes Neuland. Bin mal gespannt wie das Deck am Ende wirkt. wunder1
      Momentan alles ein wenig neu.
      Der Kontrast kommt auch erst mit den dunkelgrauen Aufbauten, denke ich mir mal so.


      So, ich geh' dann mal ans "Fließband" --> die nächsten Planken produzieren........

      Danach mach ich dann wieder den Sisyphos --> Planken kleben....

      Und danach: von vorn.
      Täglich grüßt das Murmeltier. Ich wollte es ja nicht anders...... ja 1


      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Jürgen!
      Ich fürchte, das die dunklen Blanken noch dunkler werden auch wenn Du die Blanken schleifst, denn die Blanken musst Du ja lackieren. Dadurch werden die hellen dunkler und die dunklen noch dunkler. Vielleicht war der Farbunterschied doch etwas zu krass.
      Aber, ich kann mich auch irren und es ist gar nicht so schlimm.
      Hoffen wir's!
      Mit Gruß,
      Nick
    • Hallo Juergen,
      bist Du unter die Parkettverleger gegangen? Ich drücke Dir die Daumen, daß sich der Aufwand am Ende lohnen wird. Vielleicht solltest Du Kluenis Hinweis auf die Kalfaterung bedenken.
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Hallo Nick,

      ja, da hast wieder mal - sozusagen - den Finger in die Wunde gelegt. Hmm...
      Ganz ehrlich: dass ich am Ende noch ein Klarlack aufbringen muß, daran habe ich gar nicht gedacht. grummel

      Also nach dem Schleifen sieht das Deck super aus.



      Rechte Seite im Bild: Planken angeschliefen.
      Linke Seite im Bild: Planken roh, direkt nach Einbau

      Es entsteht eine schöne homogene Fläche. Der Kontrast (helle Planke - dunkle Planke) ist nicht mehr ganz so stark. Bei den gedunkelten Planken kommt teilweise die helle Maserung des Furniers wieder etwas in den Vordergrund. Nur ganz leicht, sieht aber echt gut aus.

      OK, wenn da jetzt ein Klarlack drauf kommt, wird es wieder dunkel.
      Werde ich mal auf einem Probestück ausprobieren.


      Bis bald

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Thomas,
      hallo Kurt,

      danke euch für eure Hinweise. danke 2
      Insbesondere der Aspekt mit der Kalfaderung. Ich weiß schon um was es sich handelt, aber die Umsetzung, hmm...

      Die Verlegestruktur ist jetzt schon sehr schön zusehen. Die Vertiefungen der Fugen in den Vordergrund zu bringen wäre z.B. über Farbpigmente möglich. Ich befürchte aber, dass die Pigmente aber auch auf die übrigen Flächen abfärben.

      OK, der Aspekt kommt erstmal in den "Problem-zu-lösen" Speicher. Da ist er auch nicht alleine, der ein oder andere Kumpane ist schon drin im Speicher. Siehe Lackierung.




      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Moin Jürgen,

      Juergen schrieb:

      .....aber die Umsetzung, hmm........
      Schwer ist das nicht, dafür aber langwierig, vor allem bei der Vielzahl von Planken.
      Die jeweilige Kante der einzelnen Planke wird vorm Aufbringen rundum mit einem weichen Bleistift geschwärzt, nicht zu dick.
      Nach Aufkleben und Schliff bleibt ein feiner, dunkler Rand sichtbar, quasi die Illusion einer Kalfaterung.
      Aber gerade im Modellbau ist ja sehr vieles Illusion, Hauptsache es sieht stimmig aus.
      Und da Du ohnehin schon quadratmeterweise Planken verlegt hast, sind Überlegungen in diese Richtung sowieso obsolet. ja 2

      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Hallo Jürgen!
      Von wegen Kalfaterung:
      Wenn Du die Planken schleifst, dann schleife von Backbord nach Steuerbord und nicht von Bug nach Heck. So entsteht ja eine menge Schleifstaub. Den arbeitest Du mit einem breiten Pinsel in die Plankenzwischenräume ein. Wenn Du nun mit Klarlack darüber streichst, auch wieder von links nach rechts und nicht von vorne nach hinten, wird das Schleifmehl in den Plankenzwischenräumen dunkler und so entsteht der Kalfaterungseffekt.
      Bei deinem Maßstab ist ein sehr feines Schleifpapier nötig. Ein 900 wäre da ideal!
      Viel Erfolg!!!!
      Mit Gruß,
      nick
    • Hallo Günter, Thomas, Nick,

      sehr gute Hinweise. danke 2

      Das mit der Kalfaterung hatte ich nicht auf dem Schirm. Aber auch wenn ich es gewusst hätte, die Methode mit dem Bleistift ist bei diesem Furnier einfach nicht machbar und wird kein gutes Ergebnis bringen. Weil die Schnittkante nicht 100%ig gerade ist. Und die Kante der Planke erst durch den Kleber beim verbauen etwas aufgeweicht und damit beim andrücken geglättet wird. Ein Bleistift an dieser Stelle würde verschmieren.

      Außerdem, ich werde nach erster Hochrechnung 5000-6000 Planken verbauen. Diese dann alle noch einzeln mit dem Bleistift schwärzen. No way. nein1

      Ich denke Günter liegt da richtig. Bei diesem Maßstab muß man es nicht unbedingt haben.

      Die Methode mit dem Staub einkehren hört sich gut an. Bin aber momentan auf dem Trip gar nicht zu lackieren. Sondern ein transparent-weißes Wachs zu nehmen um die Nachdunkelung zu vermeiden. Schau'n wir mal wenn's soweit ist.

      Ach so, es sind nun 500 Planken verlegt:




      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Jürgen!
      5 bis 6.ooo Planke? Gut schnitt kann man da nur sagen.
      Das mit dem kalfatern mit dem Bleistift, davon hätte ich Dir so wie so abgeraten, warum? Der Bleistift ist nicht schwarz, weil aus Grafit und das ist grau mit silbriger Optik bedingt durch die Zusammensetzung. Auch mit schwarzen Faserschreiber ist nicht gut, da dieser in's Holz ausblutet.

      Ich hätte da noch eine andere Möglichkeit, welche ich bei der Schleswig Holstein angewendet habe.
      Ich habe vom NET Furnier Abbildungen herunter geladen und am PC bearbeitet. Man sieht sogar die Maserung vom Holz.
      Auf diese Art und weise entstanden Planken und Grätings. Hat noch niemand bemerkt, das es sich um PC Ausdrucke handelt, weder in Natura, noch auf den Bildern in Baubericht.
      Man kann da sog. Aquarel Papier verwenden, das hat eine rauere Oberfläche und ist auch stärker als das gewöhnliche Kopierpapier.









      Versuch es mal, beim nächsten Modell. Hier hast Du ja schon mit Echtfurnier begonnen.
      Viel Erfolg weiterhin!!!!
      Mit Gruß,
      Nick
    • Hallo Nick,

      interessante Info. Ist doch erstaunlich was man Online alles finden kann. Wäre eine Option für das nächste Modell.
      Wie Thomas schon sagte, beim Modellbau ist vieles Illusion. Und du hast mit dieser Lösung eine perfekte Umsetzung gefunden.

      So, nun sind 1000 Planken verbaut:



      Wird mich noch einige Zeit beschäftigen.

      Bis bald.


      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo,

      anbei noch einige Anmerkungen zum Schema der Beplankung der Decks.
      Dies einfach noch als zusätzliche Information.

      Ich bin jetzt nicht derjenige der zu 100% alles historisch ganz exakt nachbilden muss und will. Zumal die Quellenlage ohnehin sehr schwierig ist. Der Gesamteindruck muss stimmig sein, zumindest ohne große Schnitzer im fertigen Modell.

      Meine Quelle behauptet (ob dies korrekt ist kann ich tatsächlich nicht sagen):
      Die Beplankung war bei der Fuso mit 17,8 cm breiten Planken ausgeführt worden. Wobei die Länge der Planken nicht einheitlich war sondern variabel zwischen 4,5m - 5,5m lag. Es wurde mit Teakholz ausgeführt welches unbehandelt (ohne Lackierung) verlegt wurde.



      Damit wäre die Textur des Decks von Angraf (linkes Bild) so nicht gut gewählt. Diese Textur geht von einer festen Länge der Beplankung aus. Der Bogen von Halinski (rechtes Bild) wäre da schon stimmiger, weil hier verschiedene Längen dargestellt sind. Und sich ein eher zufälliges Verlegungsmuster ergibt.

      Info Günther Schmidt (welche ich gerade mit umsetze):
      Jetzt kommt hinzu, dass zu Kriegsende kein Teak mehr zur Verfügung stand. Ausbesserungen der Beplankung wurden dann mit dem wesentlich dunkleren Palmenholz durchgeführt. Deshalb diese Musterung:



      Bei meiner Version der Verlegung hatte ich anfangs versucht in einer festen 2cm-Rasterung zu bleiben (ähnlich Angraf). Bin aber jetzt dazu übergegangen das Muster etwas "aufzubrechen" gemäß der Halinski Textur.
      Der Gesamteindruck auf Deck wird dadurch nicht geschmälert.


      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Moin Jürgen,

      leider haben wir keinen "Hut-ab-Smiley", den würde ich jetzt für Deine Wahnsinns-Aktion setzen - sieht toll aus. daumen1 klasse1 !
      Vielleicht habe ich etwas überlesen, aber so wie Du als Parkettleger voranschreitest, verdeckst Du dir damit ja sämtliche "weißen Flecken", die zur Markierung später zu setzender Baugruppen dienen. Wie findest Du die zu besetzenden Stellen wieder? denk1

      Liebe Grüße,

      Robert
    • Moin Jürgen,

      was 'ne Arbeit..... beifall 1
      Ein eindrucksvolles Plankenbild weist die FUSO jetzt schon auf. (Wobei ich das Halinski-Deck auch schon nicht schlecht fand)
      Das neu einzeichnen der Bauteil-Positionen ist ziemlich aufwendig, hab ich auch schon mehrfach gemacht. Bei der Verlegearbeit braucht man bei Dir aber um die nötige Geduld keine Sorgen zu haben! ja 2

      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Hallo Robert,

      die "weißen Flecken" wieder zu finden ist nicht schwer aber wird aufwendig sein.
      Ich nutze den Deckaufdruck - ein Scan vorausgesetzt - und werde dort die "weißen Flecken" ausschneiden. Ich kann dann das Resultat als Maske oder Negativ hernehmen um die ursprünglichen Positionen zu markieren. Denke ich mir mal so. Das Vorgehen ist neu für mich, sollte aber machbar sein.

      @Gerd & Thomas,
      ich danke euch ! Geduld habe ich, aber die wird zur Zeit arg auf die Probe gestellt.

      @Mike
      ich freue mich sehr, dass du bei dem Baubericht vorbeischaust. ja 2

      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Jürgen!
      Hätte dem Halinski - Deck auch den Vorzug gegeben. Es ist eben die optisch gefälligere Variante. Bei Angraf ist zu viel gelb in den Planken.
      Ich will nicht schulmeistern, aber ich hoffe das Du den eher starken Kontrast bei den Furnierplanken ausgleichen kannst. Ich hätte auch nicht so viele dunkle Planken verwendet. Das macht das Deck irgendwie nervös.
      Aber , jeder wie er meint,
      meint mit Gruß,
      Nick
    • Hallo Nick,

      ich bin schon die ganze Zeit nicht so recht zufrieden mit der Struktur: sieht irgendwie ziemlich wild aus denke ich mir.
      Aber dein Verb trifft es besser: nervös. Ja, das Deck sieht nervös aus.

      Uns das ist gar nicht gut.
      Ich will keineswegs ein Modell bauen, bei dem das Deck Nervosität ausstrahlt. nein1

      Deshalb habe ich gerade die Back vom Steven bis zum ersten Turm der Artillerie abgeschliffen und werde nun herausfinden welche Methode möglich ist um den Kontrast zufriedenstellend auszubalancieren. Eins ist jetzt schon klar, abschleifen alleine führt noch nicht zu einer beruhigten Deckstruktur. Da braucht der Patient noch die ein oder andere zusätzliche Fangopackung.

      Sollte mir es nicht gelingen, werde ich den Belag abwracken.
      Ich habe zwar schon 1500 Planken verlegt, aber lieber jetzt die Reißleine ziehen als ständig einen "Zappelphilipp" anschauen.

      Ist halt Neuland... heul1


      Info folgt.

      Bis bald.

      @Jürgen
      sorry hätte dich fast vergessen. Danke für den Link, das Holzdeck aus Kirschbaum sieht echt gut aus. Scheint die gleiche Plankenbreite verbaut zu sein. Danke dir.


      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Moin Jürgen,

      eine sicherlich schwere, nichtsdestotrotz meines Erachtens nach völlig richtige Entscheidung.
      Ich verändere ja an einem Kartonmodell so gut wie alle Oberflächen. Die Decks aber, die lass ich zu allermeist schön in Ruhe. Oder ich nehm eine schön passende Textur.
      Wie auch immer, dem Modell wird Diese Entscheidung gut tun! ja 2
      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Hallo Jürgen!
      Ich freu mich über Deine Reaktion auf meine Meinung. Habe schon anderes erlebt. Wir alle in diesem Forum sind daran interessiert, das Du ein optimales Modell hinbekommst. Daher keine Kritik, sondern Hilfestellung, wo immer es notwendig ist.
      Mit der Fuso hast Du Dir ein dickes Ei ausgesucht, aber Du schaffst das. Hat ja eure Kanzlerin auch gesagt. War zwar ein Schuss in den Ofen, aber die hat ja auch kein Modell gebaut.
      Ich würde folgendes vorschlagen. Ein etwas dunkleres Furnier verwenden. Leibhölzer nicht nur rundherum, sondern auch um die Turm Barbetten und die div. Aufbauten. Das ist zwar eine mord's Arbeit, aber notwendig, weil im Original ist es auch so.
      Hellere Planken nur vereinzelt verwenden, das sieht dann so richtig nach einem ausgebesserten Deck aus.
      Feucht schleifen. Es gibt dazu auch ein sog. "Feuchtschleifpapier". Das sieht dann aus als wenn das Deck geschruppt worden wäre.
      Nach dem trocknen nur vereinzelt Planken etwas dunkler färben, damit das Deck, wie schon gesagt nicht nervös wirkt.

      Ich würde auch vom Deck und den Aufbauten eine Kontur Zeichnung , oder eine Kopie von dem selben anfertigen ( 0,3 oder 0,5 mm Karton verwenden) und die Planken darauf kleben. im feuchtem Zustand beschweren, damit es sich nicht verformt .

      So, genug belehrt!!!!
      Wenn du noch Fragen hast melde Dich!
      Mit Gruß und ein schönes Wochenende.
      Nick
    • Hallo alle,

      ich danke für eure ehrliche Einschätzung.
      Ich sehe dies nie als Kritik sondern als Empfehlung und Ratschlag von erfahrenen alten "Hasen".

      Ich möchte ein Modell ja nicht nur für mich bauen, sondern ja insbesondere auch für den Betrachter dem es gefallen soll und muss. Also immer äußern eure Meinung. Immer willkommen. Dafür sind wir alle in diesem Forum denke ich.

      Ich habe jetzt einen letzten Versuch unternommen um die "Kiste" noch zu retten. Und habe die Back mit drei weiteren Einfärbungen (weiß - ganz helles braun - dunkleres helles braun) nacheinander eingefärbt. Und abgeschliffen.



      Mehr kann ich nicht mehr herausholen.
      Der Kontrast ist nicht mehr ganz so arg, die Struktur aber immer noch nervös. Ist ja auch die selbige.

      heul2 --> die Tränen lass ich mal weg, sieht ja irgendwie besser aus....


      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)
    • Hallo Jürgen...

      Ich habe einmal für das Modell der Bremen von Schreiber eine Beplankung verbaut. Ich habe mir dafür Kirschbaumfurnier von einem Möbeltischler geholt. Da fallen manchmal Reste an die man für wenig Geld kaufen kann. Manchmal gibt es das sogar geschenkt, wenn man beschreibt wofür man es braucht.

      Die natürliche Maserung des Holzes bringt es mit sich daß manche Planken dunkler sind und manche heller. Ich habe nicht drauf geachtet da nun ein bestimmtes Muster reinzubringen. Ich habe die fertig geschnittenen Planken vor dem Verlegen gut durchgemischt

      Ich war mit dem Ergebnis zufrieden. Ich habe es aber bei dem einen Versuch belassen. Kirschbaum würde ich wieder nehmen.

      Gruß
      Günter
    • Hallo Jürgen,

      ich hab länger nicht reingeschaut, weil ich erst das Ergebnis sehen wollte. Und das letzte Bild finde ich mehr als OK. Soll heißen der Betrachter der das das erste mal sieht kann da nichts verkehrtes erkennen. All die Müh hat sich gelohnt.

      Letztes Jaht war ich in Hamburg und hab natürlich die üblichen verdächtigen abgelichtet. OK; andere Epoche, anderer Schiffstyp, aber auch hier hat das Deck eine ähnlich Durchmischung:



      Ist nur umgekehrt, also mehr dunkel als hell.

      Von mir zwei daumen1

      Gruß,
      Stephan
    • Hallo Günter, Fritz, Nick, Stephan und Kurt,

      danke euch für die Rückmeldungen. danke 2
      Ich habe den Einbau der Planken gerade wieder aufgenommen.

      Die Lackierung mit Klarlack muss ich mir überlegen. Der Arbeitsschritt Ist aber jetzt auch noch nicht dran.
      Zunächst sind die Decks komplett mit dem Belag auszustatten. Das wird noch eine Weile dauern.

      Will den Aspekt der Leibhölzer nochmal aufgreifen:



      In beiden Bögen (Angraf & Halinski) sind alle Aufbauten, Barbetten etc. mit einer grauen Umrandung (siehe Bild) ausgestattet. Ich nehme an, dass der Konstrukteur damit die Leibhölzer darstellen will. Ich werde eben diese grauen Umrandungen genauso verbauen und direkt auf das Furnier verkleben.
      Ich denke, dass ich mit dieser Vorgehensweise ein gutes Ergebnis erzielen kann. Zumindest bin ich an dieser Stelle dann nicht schlechter dran als beide Bögen vorgeben.

      Bis bald.

      Jürgen
      Servus aus der Oberpfalz

      "Bass'd scho" (Lokale philosophische Grundregel)