Schwedische Jacht 18. Jhd. Shipyard 1:96

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    • Schwedische Jacht 18. Jhd. Shipyard 1:96

      Hallo Freunde

      Wie bereits angekündigt habe ich aus akuter Unlust an der Architektur das Thema gewechselt und möchte nun mit einem neuen Modell nochmals in den Wettbewerb einsteigen. Mir ist klar, dass die Zeit nichtmehr soo lange ist und so habe ich mich kurzentschlossen einem entsprechend kleineren Modell zugewandt, das ganze frei nach dem olympischen Gedanken "mitmachen ist alles" happy 2



      Die Schwedische Jacht wurde in einer Sonderedition dem Bogen Nr. 17 von Shipyard des Klippers BERBICE beigeheftet.
      Es gibt eine kleine Serie von solchen Jachten und Schalupen, die der Verlag jeweils in limitierter Auflage als 1:48er-Modelle bestehenden Modellen beigefügt hatte.
      Diese prunkvolle 10m-Jacht mit ihren wunderschönen goldfarbenen Verzierungen auf blauem Hintergrund hat es mir angetan.
      Die Jacht wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts basierend auf Plänen des berühmten Schiffs-Architekten Frederik Chapman gebaut. Sie diente als sogenanntes "Lustfahrzeug für Segel", also als Jacht für Repräsentation und Vergnügung. Daher auch ohne jegliche Bewaffnung.

      Um mein Modell im Verhältnis zur bereits gebauten Speedy und später folgenden Modellen zu behalten, werde ich den Bogen auf 1:96 skalieren.
      Der Original Bogen umfasst vier A4-Seiten mit Bauteilen, geschätz rund 250 Teile, die Blöcke und Jungfern nicht eingerechnet. Diese werde ich ohnehin aus Zurüstteilen nehmen. Die Seite mit den dekorativen Teilen ist auf Glanzpapier gedruckt. Dies kann natürlich beim Skalieren nicht berücksichtigt werde, gefällt mir so aber auch nicht. Auch werden durch das Scannen und Skalieren die Ornamente leiden. Hier werde ich aber noch ein wenig experimentieren, lasst Euch überraschen.
      Ich plane das Modell voll unter Segel zu bauen, da ich es nach Abschluss der Wertung, wo ich sie regelkonform nur auf dem Ständer präsentiere, in eine Wasserfläche integrieren will.

      So, dann möchte ich Euch zunächst den Bogen zeigen, bevor ich dann heute Abend zu Schere und Skalpell greife.
      Die Grafik und Textur ist nach heutigem Standard sicherlich nicht der Brüller, ich denke aber, dass das dem Modell auch einen besonderen Charme geben wird.
      Der Bogen ist ja auch schon etwas in die Jahre gekommen.





      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
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    • Guten Morgen Freunde

      Schön Euch alle dabei zu haben!
      @KlabauterKlaus: Ich kann Dich doch nicht einfach so ganz alleine in der Segelschiff-Sparte lassen happy 2
      @petcarli: Danke, darauf werde ich bestimmt zurück kommen.
      @Helmut_Z: Habe ich gesehen. Ich hoffe, dass ich auch so weit komme lala1

      So, dann wollen wir mal.
      Der 1:48-Originalbogen wurde gescannt und dann auf 50% gesdchrumpft wieder ausgedruckt. Dabei mache ich mir estmal $gedanken zu den Papierstärken. Spante, die auf 1mm verstärkt werden sollen, drucke ich auf 160g und klebe sie auf 300g, somit erreiche ich ziemlich exakt die skalierten 0,5mm. Bei den sichtbaren Spanten werde ich es anders lösen, dazu später.
      Was original auf 0,5mm verstärkt wird, drucke ich auf 80g und klebe es auch 160g. Auch das passt exakt.
      Bei den nicht zu verstärkenden Teilen, das sind wenige, werde ich schauen. Theoretisch müssten die auf 80g, ist dann aber wohl zu dünn zum vernünftig verarbeiten. In diesen Bereichen gibt es aber bekanntlich alle möglichen Stärken.





      Wenn ich mir die Ausdrucke so anschaue, dann wird das Ding schon arg klein.Und da soll man noch takeln? Nunja, ich habe mich darauf eingelassen, also frisch drauflos, wird schon schief gehen.
      Die Spanten werden ausgeschnitten,was nicht wirklich spektakulär ist. Ich entscheide mich wieder mal, es mit einer Glasplatte als Unterlage zu versuchen um die engen "Kurven" schöner hin zu bekommen. Und es funzt wunderbar.

      Spant Nr. VI ist der erste sichtbare Spant mit Fenster mit Stegen, sowie Ornamenten auf den Flächen. Also erstes Experimentier-Opfer. Der Spant wird aus Innen- und Aussenseite zusammen geklebt udnsoll schlussendlich 0,5mm dick sein. Die Tasache, dass er zusammengeklebt wird, will ich nutzen um eine dünne Folie dazwischen zu kleben als Verglasung.
      Ich drucke diese Spanten auf 160g aus. Die Innenseite verdopple ich. Damit komme ich dann komplett auf drei mal 160g, was praktisch auch dies 0,5mm gibt. Zudem kann ich am Innenspant, der ja dicker ist und bei dem die Stege der Fenster ausschneiden schwieriger wäre, diese ganz ausschneiden. Nur bei der Aussenseite, die ja nur auf einer Schicht Papier ist, schneide ich diese Stege aus.
      Nach dem Hinterkleben mit Folie und aufdoppeln mit der Innenseite sieht das so aus.


      Die Ornamente versuche ich mit Goldfarbe und einem zusätzlich angespitzten Zahnstocher nach zu malen.
      Nunja, im Makro sieht das nicht so toll aus, aber mit dem "normalen" Betrachter-Blick ist die Wirkung schon gar nichtmehr so schlecht.





      Ich will das erstmal so lassen und bei weiteren Versuchen auch mit feinsten Pinselchen probieren. Diese muss ich aber erst noch besorgen.

      So, mal schauen, ob ich heute das Spantengerüst zusammen kriege.
      Morgen geht es dann erstmal mit der Familie auf einige Tage auf eine Radtour.
      Dann wird es wohl erst gegen Ende nächster Woche hier weiter gehen. Dafür aber voller Tatendrang, da ich ja auch Urlaub habe sommer1

      Wünsche ein schönes Wochenened und grüsse freundlich
      Peter
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    • Hei,
      why do you say the windows are not so nice. Maybe the edgets are bit "unsure" but the general impact is satisfactory.
      I presume the windows are quite small. Maybe the solution could have been if you made a xeros of them, painted the edges and then cut them out. That could have helped. But it is too late now. Lucky "Radtouring" !!!
      Best regards from / Liebe Grüsse von: Krisztián
      People buying model booklets think they also buy the time necessary for their assembly. But I am old enough to know it is not true at all. verlegen2 prost2
    • Ahoi Peter,

      ist ja interessant, was du hier zeigst - da dachte ich, ich kenne alles, was Shipyard so auf dem Markt hat und hatte, aber dieses schmucke kleine Schiffchen ist mir auch neu. Auf jeden Fall ein spannendes Projekt, und nachdem du uns alle mit deiner Speedy verblüfft hast, denke ich mal, dass hier ein ernstzunehmender Anwärter auf einen Platz auf dem Siegertreppchen in diesem ambitionierten Wettbewerb entstehen wird.
      Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Erfolg und bin ab sofort aufmerksamer Beobachter des Geschehens in deiner Werft. ja 2

      Viele Grüße,

      Bonden

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1
    • Hallo Fritz
      Wir haben uns ja bereits per PN ausgetauscht, danke!

      Hi kriszme
      I meand, that the ornaments are not so nice, but only by macro photo happy 2

      Hallo Bonden
      ich habe auch gestaunt, als ich mal bewusst alle verfügbaren Shipyard-Bögen im Netz zusammen suchte. Es gibt nirgends eine Liste, wo alle Modelle nach Nummern aufgeführt sind. Ich arbeite aber daran und werde sie, wenn ich alles zusammen habe hier im Forum bereit stellen, bei Interesse.

      Bonden schrieb:

      dass hier ein ernstzunehmender Anwärter auf einen Platz auf dem Siegertreppchen in diesem ambitionierten Wettbewerb entstehen wird
      Da sage ich mal nichts dazu und verweise auf das Teilnehmerfeld!

      Hallo Freunde

      So in der Vor-Urlaubs-Euphorie habe ich noch das Spantengerüst zusammen geklebt. Das ist ganz schön fitzelig in dieser Grösse.
      Insbesondere die Stringer einsetzen ist nicht ganz ohne, da in dieser Grösse die Spanten sehr nahe beieinander sind und man nicht mit den Fingern dazwischen greifen kann. Aber nu ist es zusammen und man kann schon ein wenig erahnen, wie gross das Modell wird. happy 2





      Noch ein paar Worte zur Textur. Helmut hat ja in seinem angefangenen Bericht zum gleichen Modell gezeigt, wie er die Textur neu gezeichnet und angewandt hat, wovor ich meinen Hut ziehe.
      Ich verzichte aus folgenden Gründen dennoch darauf:

      1. Entweder müsste man wirklich alle Texturen neu zeichnen, nicht nur das Deck. So wie das Helmut auch gemacht hat. Die Aufbauwände sind braun uni. Man müsste hier auch eine Holz-Struktur rein bringen, ebenso bei der Überwasserbeplankung, wo im Bogen die gleiche Textur wie beim Deck ist.
      Solche Sachen am Computer sind absolut nicht mein Ding!
      2. Auf die Hälfte der Grösse verkleinert fallen diese Texturen kaum noch ins Auge. Zudem wird das Modellchen mit allerlei Segel und Takelage bepackt, was hoffentlich das Auge ablenkt.
      3. und für mich entscheidend: Diese alten Texturen wirken auf mich irgendwie nostalgisch. Zu einem solchen Modell für mich absolut passend.
      Damit möchte ich auf gar keinen Fall Helmut's Änderungen schlecht machen, im Gegenteil. Aber für mich stimmt das aus den genannten Gründen so, wie es ist.

      Als Einstimmung hier noch der Takelplan, was da alles drauf gepackt werden soll



      Wünsche einen schönen Sonntag allerseits.
      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Hallo Peter,

      prima, dass Du die Flagge der historischen Segler im Wettbewerb hochhältst, nachdem ich meine Teilnahme leider abbrechen musste. Die ersten Bilder machen Lust auf mehr. In der Größe wird es ein äußerst zierliches Modell.
      tschö1 Christian

      "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."
    • Hallo Männer

      Vielen Dank für Eure Kommentare und die Däumchen!
      @Alex: Danke, hatte ich noch gar nciht gesehen. Eine hübsche Prinzessin!

      So, hier ging es nach einer kurzen Pause wieder weiter. Dabei machten mir gleich mal zwei Fehler im Bogen und einer meinerseits das Leben etwas schwerer. Mein Fehler ist auf dem 3. Bild sichtbar. Ich hatte den vorerst hintersten Spant verkehr eingebaut. Ich habe das Décor nochmals auf 80g-Papier ausgedruckt und auf der Innenseite des Spantes aufgeklebt. Damit ist der Fehler behoben happy 2
      Zum Einen fehlen sowohl im Mittelspant, wie auch in den Stringer die Ausschnitte für den Austritt aus der Kabine.
      Diese in dieser kleinen Grösse am fertigen Spantengerüst nachschnitzen ist nicht ganz einfach, aber ich habe das dann geschafft und den Austritt eingepasst.



      Auch die Kabine wurde ausgebaut. Hier male ich die Ornamente auf den Paneelen nicht nach, da sie letztendlich durch die winzigen Fensterchen kaum mehr sichtbar sein werden.



      Zum anderen bin ich mit den bisherigen Ergebnissen noch nicht 100% glücklich und auf der Suche nach einer besseren Farbe und vor allem ultrafeinen Pinseln.
      Beides habe ich dann heute gefunden in Gestalt von sogenannten Retouchierpinseln in der Stärke 4/0 und 5/0, also nur noch mit wenigen und vor allem kurzen Härchen. Auch eine Farbe habe ich im selben Künstlerbedarf-Geschäft gefunden. Experimente folgen.

      Weiter ging es mit der Verlängerung des Spantegerüstes bis zum Heckspiegel. Hier sind am Spant R die Einschnitte falsch. Sie müssen von oben und nicht von unten her eingeschnitten sein. Er wird letztendlich auf die Längs-Hilfsspanten Fl und Fp aufgesteckt.





      Zum Schluss des heutigen Tages setze ich die Decks auf. Fotos folgen dann morgen dazu.
      Als nächstes folgt dann die Erstbeplankung.
      Bis dann Euch allen einen schönen Abend und freundliche Grüsse
      Peter
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    • Vielen Dank Ralf, schön, dass es Dir gefällt!

      Hallo Freunde

      Die Erstbeplankung habe ich auf 80g-Papier ausgedruckt. Das Anbringen ist nicht wirklich spektakulär udn passen tut alles eigentlich trotz der Verkleinerung reicht gut.
      Da ich kein Freund von spachteln bin (will heissen, ich kann es schlicht weg nicht...), werde ich mit den Unebenheiten leben, die durch das dünne Papier kaum zu kaschieren sind und wohl auch mit der Zweitbeplankung nicht vollständig ausgeglichen werden können.



      Weiter geht es dann mit der Vorbereitung der Schanz. Originalgrösse wäre die "Erstschanz" (Pendant zur Erstbeplankung) 0,5mm und "Zweitschanz" auch 0,5mm. Da ich auch hier verglasen will und bei der Verkleidung aussen nur die Fensterausschnitte vorhanden sind gehe ich wie folgt vor. Innenteil erstmal 80g Papier, Verglasung von innen drauf und dann nochmals mit 80g überklebt.



      Dabei färbe ich im Bereich der Kabine die letzte Lage braun ein. Ist im Bogen nicht vorgesehen, finde ich aber die logische Konsequenz, wenn alle Innenwände sonst holz (braun) sind. Die Ramen und Stege werden mit Goldfarb eingefärbt. Nun wird das Aussenteil vorbereitet. Hier will ich die ganzen Ornamente mit Goldfarbe nachziehen. Dazu habe ich mich ja zwischenzeitlich mit Pinseln der feinsten Sorte ausgerüstet. Mit diesen ultrafeinen Pinseln und der kräftigen, nicht ganz wässerigen Acrylfarbe funktioniert das erstaunlich gut. Ich bin jedenfalls mit dem Ergebnis zufrieden. Auf dem Foto seht Ihr den Unterschied ohne nachziehen (oberes Teil) und mit nachgemalten Ornamenten.



      Nun werden diese Aussenschanz-Teile ausgeschnitten und aufgeklebt. Hier muss ich noch einige kleine Anpassungen machen, da die Teile etwas kurz sind. Nun passen sie aber.



      Danach folgt die Zweitbeplankung. Mittlerweile habe ich das überwasserSchiff fertig. Auch hier ziehe ich die Plankenstösse mit einer Reissnadel nach, die Kartonplanken stellen immer jeweils zwei Holzplanken dar.



      Soweit das heutige Update. Ich habe mir eigentlich für diese Ferien etwas mehr vorgenommen, aber das Wetter war derart schön, dass ich einfach keinen Bock auf Basteln hatte, wenn es draussen Frühsommerliches Wetter ist.
      Dennoch bin ich zuversichtlich, dass ich termingerecht mit dem Modell fertig werde.

      Bis demnächst
      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Servus Peter,

      deine kleine, schwedische Yacht putzt sich gewaltig heraus! cool1
      Mir gefällt der bisherige Bau ausgesprochen gut. Auch was die Texturen betrifft, kann ich mich deiner Meinung voll und ganz anschließen. In dieser Größe treten diese Detail zurück und das Modell wird durch seine Aufbauten und das Rigg zum Blickfang.
      Außerdem gefallen mir die Texturen der Beplankung sehr gut!

      Viel Spaß beim Weiterbau! high five1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Herzlichen Dank Ralf, Fritz und Andreas, sowie allen Däumchen-Drücker!

      Hallo Freunde

      Die Unterwasser-Beplankung ist sehr spartanisch gehalten und besteht beidseitig lediglich aus vier Planken. Würde ich letztendlich das Modell als Standmodell behalten, wäre ich wohl versucht gewesen, hier ein bisschen detailierter zu arbeiten.



      Da ich aber nach dem Wettbewerb eine Wasserfläche gestalte, lasse ich es, so wie es der Bogen vorsieht. Allerdings kaschiere ich das ganze etwas mit weisser Acrylfarbe.
      Nun werden Kiel, Steven und Achtersteven angebracht. Der Steven ist oben mit Holztextur vorgesehen, was irgendwie komisch wirkt, wenn dann die weisse Galion daran befestigt werden soll.



      Ich entscheide mich, dass ich das Stevenhaupt bis oben weiss pöne.
      Die Galion wird wie das Stevenhaupt auf 1mm verstärkt und angebracht.

      Die Reling sollte skaliert 0,25mm Dick sein. Ich drucke sie auf 120g aus und klebe sie auf 110g-Tonpapier mit der gleichen Farbe wie die Holztextur, damit sie von unten gesehen auch holzfarben ist und nicht gepönt werden muss, was bei so schmalen Teilen doch für einigen Verzug sorgen würde.
      Zum Schluss der aktuellen Baurunde baue ich noch den Ständer, damit das Modell auch mal vernünftig hingestellt werden kann.





      Frage an die Experten: Auf einer Abbildung des Modelles sind auf der Galion auch Ornamente aufgemalt. Gibt es da irgendwo Vorlagen, oder können das dieselben Ornamente wie an der Schanz sein? Ich würde diese Verzierungen gerne nach malen (Im Bogen sind sie nicht enthalten)

      Damit ist Schluss für heute.

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

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      Meine versemmelten Werke
    • Hallo Peter,

      Deine schöne kleine Jacht interessiert mich auch. Ich habe in den Chapman-Unterlagen mal gesucht um welches Vorbild es sich wohl handeln könnte. Auf dem Plan XLIV habe ich einen Entwurf gefunden der Deinem Modell recht nahe kommt. Es sieht danach aus, als ob die Ornamente zwischen die Galionsregeln gesetzt wurden und mit sanften Schwung auf die Ornamente der Bordwände wiesen. Die untere Regel läuft dabei in die Scheuerleiste über. Schon eine optisch ansprechende Konstruktion, oder? Der gestrichelten Linie am Vorsteven nach zu deuten, waren die Ornamente in den Regeln vielleicht nicht durchbrochen sondern lagen auf einer geschlossenen Fläche.

      Wenn ich entscheiden müßte, würde ich die Ornamente vom Bauplan nehmen und sie ebenso wie auf der Bordwand mit Gold darstellen und sie mit blauer Farbe hinterfangen. Derart, dass alles ein geschlossenes blaues Band von Bug bis zur Kabine bildet. Den Steven an sich würde ich unbehandelt lassen. Über eine kleine Galionsfigur könnte man noch nachdenken. Eine Putte? Oder ein Frauenkopf? Oder eine schöne, auf Papier gedrehte Krulle?



      Mach' was 'draus! daumen1

      Viele Grüße,

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Hallo Klaus

      Vielen Dank für die Abbildung und Deine Ausführungen. Das hilft mir doch schon deutlich weiter, insbesondere, da im Netz (zumindest von mir) kaum Brauchbares Bildmaterial zu finden ist. Hast Du zu diesem Plan noch mehr Abbildungen?

      Ich denke, dass ich die Ornamente von der Position her aus diesem Plan übernehmen werde, allerdings lasse ich den Hintergrund weiss, da de Ansatz der Galion deutlich unter dem Blauen Streifen der Schanz ist, und sich dadurch optisch ein Absatz ergeben würde. Wie ich den Übergang zur Schanz gestalte, weiss ich noch nicht, vielleicht finde ich ja noch irgendwo Bildmaterial.

      Der Gedanke mit der Galionsfigur ist klasse, da werde ich mir etwas einfallen lassen.
      Btw., was ist eine Krulle?

      Freundliche Grüsse
      Peter
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      Meine versemmelten Werke
    • Hier ist der komplette Bogen.



      Mehr Abbilden habe ich dazu leider nicht. Ich würde bei zeitlich ähnlichen Schiffen auf Gemälden und bei Modellen mal schauen wie die Galionsgestaltung gelöst ist.

      Eine Krulle ist ein schneckenhausförimig geschnitztes Holz. Das sieht man z.B. auch oben auf Barockaltären in Kirchen. Ich glaube man nennt das Teil auch »Volute«. Soetwas halt wie hier auf dem Buchcover unten rechts:



      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Hallo Klaus

      Herzlichen Dank. Die Risse von Nr. 5, 6, 8 und 9 habe ich im Netz gefunden. Ich denke, dass ich mir da aus diesen diversen Vorlagen etwas zusammen improvisiere.

      LG
      Peter
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      Meine versemmelten Werke
    • KlabauterKlaus schrieb:

      welche RIsse meinst Du
      Risse....Pläne....keine Ahnung wie man das nennt....
      Guckst Du hier
      Übersicht hier

      Ein Eldorado freu1

      LG
      Peter
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    • Hallo Freunde

      Mit dem Thema Galionsfigur setzte ich mich noch auseinander, lasst Euch überraschen, so wie ich das auch tue happy1
      Ich habe zwischenzeitlich die Scheuerleisten angebracht um zu sehen, ob und wie ich das auf der Galion weiter ziehen soll.
      Ich empfinde die obere zu weit oben und die untere zu weit unten um in irgendeiner Weise auf die Galion fortzusetzen.
      Somit lasse ich das mal so und ziehe aber die Ornamente der Schanz auf die Galion weiter. Auch die obere Kante der Galion wird goldfarben eingefärbt, einfach weil es mir gefällt. tanz 2



      Auf die Kabine wird nun das Dach aufgesetzt und darauf eine Erhöhung, damit die Passagiere beim Betreten derselben den Kopf nicht anstossen happy1



      Als nächstes folgt der üppig verzierte Heckspiegel. Hier ziehe ich die Ornamente wieder mit Goldfarbe nach. Die ränder übermale ich mehrfach um das ganze etwas plastischer wirken zu lassen.



      Zum Schluss werden die beiden Heckspiegel-Teile angebracht. Nun wirkt das Schiffchen schon ganz schön protzig grins 2



      Mal schauen, wie weit ich dieses Wochenende noch komme. Ist natürlich auch vom Wetter abhängig urlaub1

      Schönen Sonntag allerseits
      Peter
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    • Guten Morgen Peter,

      so kurz nach dem Aufwachen zweifle ich beim Betrachten Deiner letzten Bilder gerade, ob sich bei mir der Übergang von der Traumwelt in die Wirklichkeit vollständig vollzogen hat.
      Faszinierender Modellbau - ein wahrhaftiges Schmuckstück!
      Da ist es Dir gelungen, auch Deine beruflichen Potentiale optimal einzubringen und umzusetzen.

      Solche Präsentationen entfalten sogar auf maximale Modellsegelschiff-Muffel wie mich eine anregende Wirkung.
      Besonders auch wegen den geringen Abmaßen des Modells und dem dadurch überschaubaren Bauumfang.

      Jedenfalls werde ich diesen BB weiter mit größtem Interesse verfolgen.
      Für die GS-2018 Abstimmung drücke ich Dir ganz fest die Daumen - das Modell ist für mich ein echter Sieg-Kandidat.

      Viele Grüße
      Roland
    • Herzlichen Dank Fritz, Tommi, Bonden, Roland,Klaus und Christian....da bin ich ganz baff ob der vielen positiven Reaktionen verlegen2

      Hallo Freunde

      Heute habe ich mich im ersten Schwung um die Galionsfigur gekümmert. Ich habe mich entschieden, einen Engelkopf analog der Skizze des Meisters, die Klaus in Beitrag 22 angehängt hat zu machen. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen in diesem Massstab. Kopfdurchmesser ca. 1,5mm....

      Aus Ersatzmaterial aus der LC-Reste-Kiste greife ich mir Teile von 2mm-Blöcken, klebe drei Schichten aufeinander und härte sie mit Sekundenkleber. Nun kann ich sie mittels Schaben mit dem Skalpell in eine Kopfform bringen. Haare, Nase und Kinn, also alle optischen Erhebungen baue ich mit Weissleim auf und forme sie, nachdem der Leim etwas angezogen hat mit einer kurzen Akupunktur-Nadel etwas aus. Mit einem 0,5mm-Bohrer werden die Vertiefungen im Augenbereich "ausgeschabt".



      Zum Schluss wird das ganze mit Gold eingefärbt. Die Flügelchen werden aus 120-g-Papier freischnauze ausgeschnitten.



      Kopf und Flügel werden nun an der Spitze der Galion angeklebt und die Übergänge versäubert und ebenfalls golden gefärbt.
      Nun, meine Galionsfigur ist absolut keine Meisterleistung, aber eine lustige Spielerei, die eh kein Schwein sieht....



      Weiter habe ich die Rüsten angebracht. Wie bei vielen anderen Teilen gibt es auch hier nirgends eine Markierung und die Teile müssen aus der BA heraus interpretiert angebracht werden.
      Die Führungen und das Lager des Bugsprietes werden nun auf dem Deck, bzw. auf der Reling angebracht.





      Der Bugspriet, den ich aus einem Lindenholz-Rundstab konisch zurecht geschliffen und eingefärbt habe, wird eingeschoben und fixiert. Zu guter Letzt für heute habe ich die Handläufe, oder wie man die Dinger nennen soll, auf dem Kabinenedach zusammengebaut und angeklebt.





      Daneben habe ich mich heute intensiv mit meinem nächsten Grossprojekt auseinander gesetzt, dessen Baubericht kurz vor dem Start steht. Es wird sich hier gut vertreten lassen, zwei Baustellen nebeneinander zu haben... happy 2

      Euch allen einen schönen Abend
      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

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      Meine versemmelten Werke
    • Herzlichen Dank Stephan!

      Vielen Dank Fritz!

      petcarli schrieb:

      Nun ist es ja nicht mehr weit bis zur ersten Takelage!
      Ja, und ich freue mich darauf!

      Hallo Klaus

      Ja, zwei! Ausser vielleicht......NEIIIIIIN, es bleibt bei zwei.
      Die Galeone liegt auf Eis. Ich werde sie wohl verwenden für ein Diorama nach dem Vorbild von Gnost. Als Wrack.
      Zu viel stimmt für mich nicht mehr und müsst neu gemacht werden. Zu wenig gefallen mir mittlerweile die Schiffe dieser Epoche. Mein Herz schlägt definitiv für das 18. und Anfang 19. Jahrhundert. Aber doch bin ich zu weit um sie einfach in die Tonne zu treten. Also liegt ein Diorama auf dem Meeresgrund auf der Hand happy 2

      Freundliche Grüsse
      Peter
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