Schwedische Jacht 18. Jhd. Shipyard 1:96

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    • Moin Peter!
      Bei Schmuck aus Deinem Geschäft würde ich künftig immer erst am Rand kratzen, ob das nicht doch bloß gepinselte LC sind klasse1 Deine Modelle werden jedenfalls nur noch von Deinem Understatement übertroffen:

      Peter_H schrieb:

      Nun, meine Galionsfigur ist absolut keine Meisterleistung
      - richtig, die Sonne ist auch vergleichsweise kühl, und der Ozean eigentlich ziemlich flach... frech 4
      Ich bin absolut begeistert, ein unbewaffneter Segler im Kompaktformat und verstehe hier plötzlich Deine Abneigung an anderer Stelle gegen Motoröl - da kannte ich diesen Baubericht noch nicht. Ich mag meinen eigenen Wettbewerbsbeitrag, aber meine Stimme bekommt, glaube ich, ein anderes Modell!
      Hau rein, ich will sehen, wie das hier weitergeht!
      Viele Gfrüße
      Heiner
    • Hallo Heiner

      happy1 happy1 happy1 Da sag ich mal nichts mehr dazu, ausser....Danke!

      Hallo Freunde

      Und so geht es weiter an meiner niedlichen Schwedin:
      Das Ruder ist relativ unspektakulär zu bauen. Die Pinne fertige ich aus 0,4mm Draht mit einem Tropfen Weissleim als "Knauf", der nach dem Austrocknen holzfarben angepinselt wird.



      Zwei Niedergänge (klingt etwas overkill für jeweils eine Stufe...) mit geschwungenen Wangen sollen vom Deck auf das Dach der Kabine führen. Die Wangen werden aus jeweils drei Teile pro Wange zusammengesetzt und die Stufe dazwischen geklebt.





      Eine clevere Lösung, wie ich finde. Nun will ich auch den Mast mal probe stellen...sieht schon wieder ein bisschen mehr nach Jacht aus kuss1

      Wenn Schokolade die Antwort ist, dann ist die Frage unwichtig ostern 3

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      Meine versemmelten Werke
    • Den Belegnagel-Ring um den Mast fertige ich wie folgt: Der Ring wird aus verdoppeltem 160g-papeir ausgeschnitten und mit Sekundenkleber gehärtet. Die Löcher für die Belegnägel bohre ich mit einem 0,5mm Bohrer und klebe entsprechend vorbereitete Draht-Stücke ein. Nun tunke ich das ganze mit den oberen Enden der Drahtstücke in eine Weissleim-Pfütze und lasse die so entstandenen Tropfen trocknen. Danach werden die Belegnägel noch brauch eingefärbt.





      Das ganze schiebe ich nun auf den Mast auf und fixiere es an der richtigen Position.
      Den so vorbereitete Mast setze ich nun mit Zweikomponentenkleber am Modell ein und lasse das ordentlich durchtrocknen.





      Soviel für den Moment
      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Vielen Dank Ralf!

      Hallo Freunde
      Nun, das Modell gibt mir wohl einen Einblick in die Takelpläne von Shipyard, ich hofe, dass dieser hier nicht repräsentativ ist, er ist nämlich nicht wirklich sehr hifreich, wenn die Takelung ein bisschen Sinn machen soll und man noch relativ wenig Ahnung hat davon.
      Und für diesen Schiffstyp findet man auch kaum etwas brauchbares im Internet.

      Deshalb meine Frage an die Experten:
      Laut Marquardt, Seite 174, ist diese Jacht wohl als Gaffelschlup getakelt, sie hat auch nach BA ein Sogenanntes Gaffeltoppsegel.
      Ich denke mit der Abbildung im Marquardt könnte ich allenfalls mit etwas Fantasie und eigener Interpretation etwas anfangen, aber besser wären mehr angaben. Also, hat irgendjemand einen Takelplan oder ähnliche, $brauchbare Abbildungen, wie ein solcher Schiffstyp genau getakelt wird? Könnte ja sein,d ass ich noch was brauchbares finde, ansonsten lasse ich halt meine Fantasie walten happy 2

      Vielen Dank für Eure Hilfe
      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Peter_H schrieb:

      Nun, das Modell gibt mir wohl einen Einblick in die Takelpläne von Shipyard, ich hoffe, dass dieser hier nicht repräsentativ ist, er ist nämlich nicht wirklich sehr hifreich, wenn die Takelung ein bisschen Sinn machen soll
      Doch! grins 2
      Willkommen bei Shipyard, lieber Peter! grins 3 Takelpläne, ja, das ist der wunde Punkt bei denen. Aber ich bin mir sehr sicher, du bekommst von diesem oder jenen Forumskollegen Hilfe - es gibt ja bekanntermaßen ein paar Experten für einmastige historische Segelschiffe in unserer Schiffbauerzunft. zwinker2
      Ich habe mir mal die Abb. auf S. 174 angeschaut. Was man dort erkennt, ist das, was auf Seite 183 unten auch beschrieben wird: Das Segel wird an einer kleinen Gaffel befestigt, die über der "großen" Gaffel saß. Unklar ist mir noch, wie das Kopfliek befestigt und gefiert wurde. In der Abbildung schaut es nach einem kleinen Rundholz aus, also gewissermaßen eine "Mini-Rah".
      Auf der Hendrika Bartelds setzen wir auch manchmal ein Gaffeltopsegel, das allerdings fliegend; das nützt dir hier vermutlich nichts.
      Nun, mal schauen, was die Experten dazu wissen. zwinker2


      Im Bau: HMS Mercury
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    • Hallo Bonden

      Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Nun, was die Takelpläne angeht, so denke ich, dass bie anderen Schiffstypen doch einiges in Fachliteratur und Netz zu finden ist. Hier, bei dieser Jacht ist die Situation eine andere. Ich habe bisher keine einzige Abbildung eines solchen Schiffes gefunden, das eben auch ein Gaffeltoppsegel hat.
      Im MArquardt werde ich heute Abend mal auf die Suche gehen, ob ich noch etwas brauchbares zum Gaffeltoppsegel finde.

      Dieses Gaffeltoppsegel ist auch genau der Knackpunkt. Im Bogen und der BA zu meiner Jacht ist da zu wenig sichtbar, wie dieses Segel angeschlagen wird. Auf einigen Abbildungen von modrneren Gaffelschlup's ist da noch eine art Spiere oder Mast-Verlängerung vorhanden, an der dieses Segel dann angeschlagen wird. Wie ist aber auch dort nicht genau ersichtlich. Eine solche Spiere ist aber nicht vorgesehen bei meinem Modell. Könnte damit zusammenhängen, dass im Netz nur moderne solche Schiffe zu finden sind, keine aber aus dem 18. Jahrhundert.

      Nundenn, ich fange mal mit der Takelung an und sehe dann, ob sich noch etwas ergibt. Ansonsten werde ich einfach improvisieren. Das Modellchen hat eine Rumpflänge von 9cm, da ist ohnehin kaum etwas zu sehen... happy1

      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Herzlichen Dank Gerd!

      Hallo Freunde

      Eigentlich hätte ich schon viel weiter sein wollen, und gleichzeitig war meine Idee auch an der Wolf anzufangen....leoder liegen die Prioritäten mal wieder ein bisschen anders, dazu kommt das schöne Wetter an den letzten freien Tagen, die ich dannlieber im Garten genutzt habe.

      Aber ein bisschen ging es weiter hier. Das stehende Gut ist nun fertig, es müssen nur noch die Taue belegt werden.
      Aber der Reihe nach.
      Mit den Wanten tat ich mich wieder ziemlich schwer, was das regelmässige Einbinden der Jungfern betrifft. Ich bin mit dem (im dritten Anlauf) Ergebnis nicht 100% zufrieden, aber man kann es immer noch besser machen.

      Für die Wanten wie auch für die Stagen verwende ich 0,5mm Garn. Die Jungfern sind 2,5mm Holzjungfern von Krick. Waskleineres habe ich nicht gefunden. Die Ringe der Rüstjungfern bestehen, wie auch die Rüsteisen, aus 0,4mm Draht. Bei den Eisen habe ich am Bordwand-Ende mit einem Feinen Weissleimtröpfchen den Nagelkopf dargestellt und mit schwarzer Farbe gepönt.



      Die Backstagen werden mittels Taljen mit Rüsteisen an den Bordwänden verzurrt. Diese Rüsteisen sind so im Bogen nicht vorgesehen. Da sind jeweils Augbolzen, die aussen in den Bordwänden eingelassen sind vorgesehen. Ich habe keinerlei Abbildungen gefunden, wo diese so befestigt werden, einige aber mit der Rüsteisen-Variante. Also habe ich mich dafür entschieden. Mir gefällt diese Lösung deutlich besser.



      Soviel mal wieder für den Moment.
      Wünsche allen, die ein langes Wochenende haben gute Erholung und viele Bastelstunden!

      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Ahoi Peter,

      dein kleines Prachtstück wird immer prächtiger! daumen1 Und da ich ja nicht nur bei Fritz gern meckere... grins 2 Die Taljereeps für die Rüstjungfern sind m.E. im Verhältnis zu den Wanten zu dick. Es gilt allgemein die Faustregel, dass die Taljereeps halb so dick sein sollen wie die Wanten. Viele Modellbauer nehmen für die Reeps zu dünne Taue - bei deinem Schiffchen erscheint es mir umgekehrt. Welche Taustärke hast du denn da genommen?
      Die Befestigung der Backstage mit der Rüsteisenvariante - hmm. Was da historisch korrekt ist, weiß ich grad nicht - wie gesagt, kleine Kutter und andere Einmaster sind nicht mein erstes Fachgebiet. Aber wenn Rüstjungfer, dann müsste es m.E. ein kleines Rüstbrett geben, und eine darin befestigte Rüstjungfer mit einem Rüsteisen dran, um den Zugkräften was entgegenzusetzen. Also ähnlich wie die kleinen Rüstbretter zum Befestigen der Pardunen an größeren Schiffen.
      Aber das kann auch ganz falsch sein - ich muss mal meine Bücher wälzen, ob ich da was finde. Also lass dich nicht beirren - aber denk nochmal über deine Taljereeps nach. zwinker2

      Viele Grüße,

      Bonden


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    • Hallo Peter,

      sicher, wie Meister @Bonden bzgl. der Taljen sagt, hätten diese insgesamt ein weinig "zurückhaltender" sein dürfen. Auch die Jungfern würde ich eine Nummer kleiner wählen. Ich mache solche Dinge tendenziell gerne feiner und einen Hauch dünner als im Plan angegeben. Das wirkt später m.M. realistischer (zu dem Thema hatten wir hier irgendwo einen Beitrag...). Ich glaube die Mühe, sechs Wanten neu zu knüpfen wird sich lohen. Falls Du die Wanten nochmal neu setzt, achte darauf dass der Mast nicht ganz so arg nach hinten biegt... verlegen2

      Die Backstage sehen doch mit ihren Eisen ganz richtig und gut aus. Finde ich...

      Viele Grüße,

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Hallo mein lieber Namensvetter,

      Da bleib ich doch lieber bei den Gitterkonstruktionen, Hut ab vor dieser Friemelei. A klasse1 Auch wenn ich die Größenverhältnisse nicht so beurteilen kann, wie meine Vorschreiber - habe schlichtweg keine Ahnung von Segelschiffen - so bin ich auf jeden Fall von der Genauigkeit und Detailtreue tief beeindruckt.

      Weiter so, drücke die Daumen für ein maximal gutes Ergebnis! laola1

      Liebe Grüße
      Peter
    • Hallo Freunde

      Was die Taljen angeht, so gebe ich Euch recht mit der Taustärke. Wenn ich mir diese so betrachte empfinde ich diese auch serh prominent,insbesondere auf den Fotos. Wenn ich die Garne nachmesse dann fällt mir etwas anderes wie Schuppen von den Haaren....pardon, Augen...
      Ich habe den Unterschied zwischen dem 0,5er und dem 0,75er Takelgarn von Mantua immer irgendwie als sehr gross empfunden, im Vergleich zum 0,25er. Nun habe ich es nachgemessen. Das angebliche 0,5er hat gerade mal 0,3mm durchmesser. Und da wirkt natürlich das Nähgarn aus der Nähkoste der besten Ehefrau von allen mit knappen 0,2mm etwas stark dagegen.
      Wobei ich aber finde, dass die Wanten- und Stag-Stärke so stimmt. Also kein dickeres Garn.

      Was die Jungfern betrifft, so hätten die 2mm Durchmesser haben müssen. 2,5mm ist das kleinste was ich in Dortmund gefunden habe.Alternativ gäbe es lediglich die sog. 2mm-Jungfern von Shipyard, die aber tatsächlich auch 2,5mm haben.
      Die einzige Alternative, die es gäbe wäre selber schnitzen... arbeit1

      Der gebogene Mast ist mir auch erst auf den Fotos aufgefallen, da werde ich wohl handeln müssen....und wird wohl, da ich nach dem Verzurren die Taljen mit Sekundenkleber gesichert habe,eine totale neu-Takelung zur Folge haben brüll1 brüll1 brüll1

      OkOk, dann kann ich gleich auch nach einem anderen Garn Ausschau halten.....wird wohl hier eine längere Pause geben.... wut1 heul1

      Ansonsten war heute zwar Bastelwetter, aber da ich eine Vitrine aus dem Geschäft, die ich nicht mehr brauchte nach Hause mitnahm, war die grosse Umstellerei angesagt, die natürlich auch das Aufräumen, Putzen und neu Einsortieren des gesamten Bastelplatzes mit sich brachte. Damit war ich mehr oder weniger den ganzen Tag beschäftigt....

      Also, wie es hier weiter geht, muss ich erstmal drüber schlafen.
      Bis demnächst!

      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Nabend Freunde

      Ich musste gar nicht erst drüber schlafen um zu entscheiden, wie es weiter geht. Wobei "weiter" der falsche Ausdruck ist.
      Nachdem ich das Schiffchen genauer begutachtet habe, habe ich mit Schrecken festgestellt, dass der Mast nicht nur krumm sondern auch schief ist.
      Also Schere, ritsch - ratsch, runter mit der gesamten Takelung.

      Aktueller Bauzustand zwinker2 :

      Für die Taljen habe ich auch schon eine Alternative gefunden, und zwar in meiner Fliegenbinder-Kiste. Ein Garn mit ca. 0,13mm. DAs sollte passen in Anbetracht der ca. 0,3mm-Wanten. Aber heute noch anfangen die Jungfern wieder einzubinden, dazu hatte ich den Nerv nach der ganztägigen Auf-, Um- und Einräumaktion nicht mehr. Aber der Bastelplatz macht wieder richtig Spass happy 2



      Gut, OK; nach dem Aufräumen finde ich nix mehr, aber das gibt sich mit der Zeit happy1

      Schönen Abend und freundliche Grüsse
      Peter
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    • Hallo Freunde

      Erstmal noch zurückbuchtabieren:
      @Pitje: Danke für die Blumen! Den gedrückten Daumen gebe ich zurück für Dein Gitter-Vorhaben!
      @AnobiumPunctatum und @petcarli Danke Euch für die gestrigen Komplimente happy 2
      @kriszme: 9cm Deckslänge, ja!
      @Bonden und @KlabauterKlaus: Ich bin Euch sehr dankbar für Eure Kritik. Ich hätte wohl sonst nicht den Mut gehabt, das ganze runter zu reissen und hätte einfach weiter gewurstelt.
      Dass es sich gelohnt hat, davon bin ich überzeugt, denn beim zweiten Mal wird es immer besser als beim ersten, sonst machen wir was falsch. Die Jungfern in die Wanten einbinden ist für mich eigentlich das einzige was ich beim historischen Schiffsbau hasse, deshalb mein Zögern. Aber ich habe mich ja schon bei der Speedy dazu entschieden, diesen Schritt ein zweites Mal zu machen und es hat sich gelohnt.
      Ich werde mir aber jetzt die Zeit nehmen, einen Weg zu finden,wie ich das auf Anhieb zufriedenstellend hinbekomme. Bei der HMS Wolf warten ja dann einige Jungfern mehr auf mich tanz 1

      Bonden schrieb:

      Abgerissen du vieles hast. Stolz auf dich ich bin, mein Padawan!
      Zitierst Du den da? yoda1
      ich bin nicht nur Fernseh-Muffel sondern auch StarWars-Muffel...

      Freundliche Grüsse

      Peter
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    • Servus Peter,

      leider habe ich diesen Baubericht deiner schmucken Yacht aus den Augen verloren. rotwerd1

      Umso überraschter bin ich, wie weit die Arbeiten schon gediehen sind. Diese können sich in jeder Hinsicht sehen lassen!
      Besonders die Verzierungen der Schmuckbänder am Schanzkleid und am Heck erfreuen das Auge. Sensationell finde ich den Kopf des Galions! Aus einem winzigen Kartonkügelchen eine Gesicht zu formen zeugt von deiner hohen Handwerkskunst.

      Eine fast fertige Takelage wieder abzureißen, nötigt mir immer höchsten Respekt ab. Augen zu - und durch!
      Aber das neue Ergebnis wird sich sicher sehen lassen können und im Vergleich zum Erstversuch die Qualität des Eindrucks enorm heben! Bravo!

      klasse1 beifall 1 ja 2
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Falls ich noch nicht zu spät komme:
      Ich takle meine Schiffe (wie auch die kleine Schwedin) gern von innen nach außen. Zuerst also die Stage, dann die Fallen und die Dirk, dann setz ich die Segel dran, dann erst die Wanten und zum Schluss die Gaffelgeeren und Schoten.
      Sieht sehr gut aus, Deine Lütte daumen1

      LG Alex
    • Alex schrieb:

      Falls ich noch nicht zu spät komme:
      Ich takle meine Schiffe (wie auch die kleine Schwedin) gern von innen nach außen. Zuerst also die Stage, dann die Fallen und die Dirk, dann setz ich die Segel dran, dann erst die Wanten und zum Schluss die Gaffelgeeren und Schoten.
      Sieht sehr gut aus, Deine Lütte daumen1

      LG Alex
      Das hat was für sich! daumen1 In der Reihenfolge lassen sich die Spannungen in Mast und Segel gut ausgleichen und man kommt noch gut an den Mastfuß bzw. eine Beting 'ran. Danke für die Idee

      Klaus
      »Das muss das Boot abkönnen!«




      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Hallo Andreas @Buddy

      Vielen Dank! Ich freue mich, dass Du Gefallen an meiner niedlichen Schwedin findest! Und die Sache mit der Takelage, nun, die war noch bei weitem nicht "fast fertig" und, wenn Du erst einmal mit dem Takel-Virus (eine hundsgemeine Unterart des Virus cartonicus) befallen bist, dann verstehst Du dieses Handeln.

      Hallo @Alex
      Du kommst noch nicht zu spät, danke für den Tipp. Ich denke allerdings, dass diese Vorgehensweise die Kenntnis und das Wissen jedes einzelnen Taues und dessen Funktion voraussetzt, sonst befürchte ich ein heilloses Durcheinander (an Bord wie auch in meinem Kopf) In diesem Fall hier bleibe ich erstmal bei Stehendem Gut vor laufendem Gut und die Segel mit den entsprechenden Schoten und dem Rest der dazu gehörenden Spaghetteria.

      Hallo Freunde

      So, nun steht es wieder, das stehende Gut. Ich habe alles komplett neu gemacht. Die Jungfern habe ich auch mit einem feineren Garn an die Wantenden eingebunden und die Taljereeps mit dem weiter oben erwähnten Fliegenbinder-Garn gemacht.



      Nach der Schlusskontrolle, ob nun der Mast gerade und auch senkrecht steht, kann ich nun die Fotos zeigen, die eigentlich den Bauzustand von vor fünf Tagen wiedergeben. Allerdings bin ich mit dem jetztigen Resultat wesentlich zufriedener.
      Morgen geht es dann an das verzurren der Enden, damit das auch schön ordentlich aussieht.



      Schönen Abend und guten Wochenstart
      Peter
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    • Vielen Dank Fritz, es gefällt mir auch deutlich besser so!

      Hallo Freunde

      Der mangelhafte und teilweise (für mich als Laie) komplett unlogische Takelplan bringt mich zusehends an den Rand der Verzweiflung. Zumal es für diesen Schiffstyp wirklich nirgends im Netz halbwegs brauchbare Angaben gibt.

      Ich habe mittlerweile das Bugstag angebracht. Dieses habe ich entgegen des Takelplanes mittels "Puppe" mit dem Ringbolzen im Bug verzurrt. Das was bei der Speedy so. Im Takelplan wäre eine Talje vorgesehen und zwar am Bugspriet-Nock. Wo das Ende belegt würde ist nirgends ersichtlich. Also habe ich mich für diese Variante entschieden.
      Den Baum habe ich soweit vorbereitet, wie es ohne Fragen an Euch ging. Und ein wieteres Tau, dessen Namen ich nicht mehr finden kann (vom Masttop zum Bugspriet-Nock) habe ich ebenfalls angebracht.





      Und nun zu meinen Fragen an die Experten:
      Wie erwähnt ist der Takelplan nicht wirklich sehr hilfreich.



      Zunächst mal drei Fragen:
      Nr. 1 sind zwei Taue, die nach Plan durch einen Block am Piek-Nock (???) gezogen und in der Mitte des Baums fixiert werden. Zum einen ist mir die Funktion dieser Taue völlig schleierhaft, zum anderen frage ich mich, wie sich das Segel mit diesen Tauen "im Weg" blähen sollen. Stehen diese Taue im Zusammenhang mit den Tauen die auf dem Plan die Nr. 10 haben? Und wenn ja, wie werden diese geführt? Wie sieht das aus, wenn das Schiff unter Segel steht und der Baum nach Backbord oder Steuerbord "ausschert"? Sind das nun diese ominösen Pardunen?

      Nr. 2 ist der Flaschenzug, der den Baum fixiert. Nach Plan gibt es da aber zwei, die den Baum nach beiden Seiten fixieren. Wie sieht das aber aus, wenn der Bau weit ausschert? ist dann der eine komplett gelöst, bzw. wird der in diesem Fall ganz entfernt?
      Bei der Speedy war da nur einer, der aber in der Mitte innerbords befestigt war. Da wäre die Sache für mich einigermassen logisch gewesen. Aber hier mit zweien bin ich schon etwas verunsichert. Ich wollte ja das Schiff unter Segel mit seitlichem Wind darstellen, also den Baum weit ausscheren...

      Vielleicht sollte ich aber diese Pläne über Bord werfen und die Takelung wie im Bogeen vorgesehen machen...

      Aber vielleicht finde ich auch Hilfe hier und kann meine Idee dennoch verwirklichen. Würde mir wesentlich besser gefallen. Zudem würde ich auch so mit dem Takelplan nicht zurecht kommen grins 2

      Danke für Eure Hilfe!
      Freundliche Grüsse
      Pete
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    • Hallo Peter,

      ich muss erst meinen Schrage und meinen Mondfeld finden, doch schau mal in meionen Bericht von der San Felipe Seite 35 Veröffentlichung 1389. Dort findet sich eine Zeichnung der Gaffeltakelung mit Geerden. Ich weiß im Augenblick nicht ganz wozu sie dienten. Sie ffinden sich an Back- und Steuerbord. Bei Punkt 2 dürfte es sich um zweiseitige Schoten handeln. Sie sind beim Besansegel bei mir auch bds. an der Bordwand festgemacht. Ich werde morgen mal in den Büchern suchen. Im Marquard findet sich sol einen Takelung eines Besansegels auch auf Seite 120 oder 121. In der Beschreibung habe ich aber auch nichts sicheres auf die Schnelle finden können.

      Gruß
      Fritz

      Melde mich, wenn ich mehr weiß. Abervielleicht hat Dir dann schon wer anders geholfen.
    • Ahoi Peter,

      ich will mal versuchen, dich mit meinem gefährlichem Halbwissen zu verwirren. grins 2 Du weißt, ich hab es mehr mit den Dreimastern. Aber ein Gaffelsegel ist ein Gaffelsegel, egal wieviele Masten da noch vor dem stehen, an dem es gesetzt werden soll.

      Zum Tau Nr. 1: Das sind die Geerden. Sie dienen zum seitlichen Stellen der Gaffel und um diese mittschiffs zu halten, wenn kein Segel gesetzt ist. Bei gesetztem Segel hielt nur die Geerde an der Luvseite.
      Die Geerden bestanden an jeder Seite aus einer Talje (oben Doppelblock, unten einscheibiger Block) und einem Schenkel. Beide Schenkel stellte man aus einem Ende her, dass man mit einem Überhandknoten an der Piek befestigte. (Länge der Schenkel - zumindest auf einem Dreimaster: 0,142 der Besanmastlänge. M.E. ist die Vorgabe deiner Bauanleitung, den oberen Block direkt an der Piek anzubringen, nicht richtig. Ein wenig mehr Länge würde ich den Schenkeln auf jeden Fall geben!). Die Doppelblöcke der Anholtaljen wurden in die Enden der Schenkel eingespleißt und die einscheibigen Blöcke in Augbolzen eingehakt, die ich im Fall deines Schiffchens außenbords dicht unterhalb der Reling anbringen würde.
      Wie wurde nun das Taljereep geführt? Man befestigt die stehende Part unterhalb des einscheibigen Blockes, im richtigen Leben mit einem Grummet, bei deinem Modell reicht es, wenn du es da einfach festknotest. Dann führst du das Tau durch den oberen, dann den unteren und dann erneut durch den oberen Block; die holende Part befestigt man dann nach dem Dichtholen an einer Klampe an der inneren Bordwand.

      Zum Tau Nr. 2: Man nennt sie wohl Baumstopper, sie sind auch bekannt als Bullenstander. Sie dienen dazu, den Baum in Lee festzuhalten oder bei achterlichem Wind oder Windstille gegen das Überschlagen zu sichern. Bei deiner kleinen Jacht kommen die die Stopper innenbords fest. Auch hier wieder eine Talje mit Doppelblock oben und einscheibigem Block unten, wieder mit Haken dran, den man in einen Augbolzen an Deck einhakt. Taljereepführung ähnlich wie bei den Geerden, holende Part am besten auch an einer Klampe innenbords. Auch hier gilt wieder, dass bei gesetztem Segel und dann logischerweise keinem achterlichen Wind nur die Luvseite dicht geholt wird; die Leeseite ist locker; man achte lediglich darauf, dass da kein Tau irgendwo als Stolperfalle im Weg liegt oder hängt.

      Was noch fehlt, ist die Baumschot - aber es kann auch sein, dass auf so kleinen Schiffen die Baumstopper auch die Aufgaben der Baumschot erfüllten. Wenn, dann gibt es die nur einmal, auch wieder mit einer Talje an Deck befestigt, allerdings mit der Besonderheit, dass am Ende kein Haken ist und kein Augbolzen, sondern ein metallener Ring, der auf einem quer über das Deck verlaufenden Bügel befestigt ist, so dass der Baum sich frei bewegen kann, wenn die Schot lose ist.

      Ich hab mich jetzt mal im Wesentlichen am Schrage orientiert und auch ein wenig an meinen praktischen Erfahrungen auf der Hendrika Bartelds - die hat immerhin gleich drei Gaffelsegel. zwinker2

      Weiterhin gutes Gelingen!

      Viele Grüße,

      Bonden


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    • Hallo Fritz und Bonden

      Vielen Dank für Eure geduldigen Ausführungen.
      Ich habe mich im Wesentlichen Versucht an der Speedy zu orientieren, die ja auch ein Gaffelsegel hatl Da fehlen diese Geerden vollständig und auch im Peterrson sind diese nicht erwähnt (wenn ich mich richtig erinnere, werde aber heute Abend nochmals nachschlagen) Deshalb auch meine Verwirrung.
      OK, mit 1. leuchtet das soweit ein. Nur ist für mich immernoch nicht klar, was denn die beiden Taue die parallel nebeneinander an der Mitte des Baumes befestigt sind und zur Piek führen für einen Zweck haben? diese verhindern ja jegliches Blähen des Segels?
      Aber ich gehe davon aus, dass ich, wenn ich den gelernt habe, meine Fachbücher richtig zu lesen lala1 diese Frage dort beantwortet finde...

      Nr. 2: Dann verstehe ich das richtig: Wenn der Baum nun im Extremfall bis fast zur Achterstag ausschert (also bei praktisch rechtwinkligem Seitenwind), dann ist die Luv-Seitige Talje zwar sehr lang, aber festgezurrt und die Lee-seitige kurz gehalten aber locker. Dassselbe würde für die Geerden gelten?

      Phuuu, da kann einem ganz schön der Kopf brummen so als Süsswassermatrose schiff2

      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Danke Bonden,

      Du bist mir zuvor gekommen. Ich hatte es auch so im Gedächtnis, war mir aber nicht sicher und wollte heute meinen Schrage und v. Mondfeld suchen , um sicherheitshalber erst nachzuschlagen. Nun ja, um das Suchen komme ich nicht herum.

      Hallo Peter,

      Die beiden von Dir erwähnten Taue könnte ich auch nur als Flaggleinen deuten. Was sie an dieser Stelle sollen, weiß ich auch nicht.

      Gruß
      Fritz
    • Neu

      Hallo Fritz und Alex

      Vielen Dank, das war auch mein Gedanke und ich werde das auch so machen.

      Hallo Freunde

      Dann ging es also weiter mit der Vorbereitung des Baumes. Warum das jetzt so lange gedauert hat begründet sich darin, dass ich auf dem besten Weg bin @Bonden Konkurrenz zu machen. Ich habe die Baum-Takelage zweimal wieder runter gerissen, da sie das erste mal komplett falsch und das zweite mal gewurstelt war.
      Aber nun glaube ich, dass es eingermassen annehmbar gelungen ist.
      Die Baumstopper habe ich wie von Bonden beschrieben getakelt.



      Der Toppnant wird heir einfach geführt,vom Baumnock zum Mast und dort mittels Einfachblock zum Mastfuss geleitete, wo er am Belegnagel belegt wird.



      Der aufmerksame Bild-Betachter hat sicherlich festgestellt, dass bei der Baumklaue keine Klotjes angebracht sind. Die kommen noch. Ist nur etwas schwierig, 1mm-Perlen mit Löcher zu finden. Bin da etwas am experimentieren. Mehr dazu später.
      Mittlwerweile bin ich am Vorbereiten der Gaffel.
      An den Schenkeln an der Piek binde ich jeweils einen Einfachblock ein (Nicht Zweifach, wie von Bonden beschrieben, dieser würde für dieses winzige Schiffchen einfach zu wuchtig und auf einer Abbildung eines Modelles dieser Jacht sind da auch Einfachblöcke.)



      Am Wochenende geht es dann weiter mit der Gaffel und wohl auch dem ersten Segel. Mal schauen.

      Bis dahin ein schönes Wochenende
      Freundliche Grüsse
      Peter
      Wenn Schokolade die Antwort ist, dann ist die Frage unwichtig ostern 3

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    • Neu

      Hallo Christoph

      Danke, das ist aber erst das stehende Gut....

      Hallo Freunde

      OK, so gut sollte ich als Schweizer ja momentan nicht auf Schweden zu sprechen sein, haben sie uns Schweizer doch gestern im Eishockey-WM-Finale im Penaltyschiessen besiegt
      Dennoch habe ich an meiner kleinen Schwedin weiter gewerkelt.
      An den letzten Tagen/Abenden habe ich mich mit dem Grossegel befasst. Dazu musste erstmal die Gaffel fertig besütcken. Zu den bereits montierten Blöcken kam noch ein Block für das Piekfall. Das Fall wird auch schonmal an der Piek befestigt. Ebenso wird an der Piek ein weiterer Block für das Schot des Gaffeltopsegels angebracht.



      Für das Piekfall werden am Mast auch zwei Blöcke befestigt.



      Die Segel fertige ich wieder aus leicht getöntem Seidenpapier. Für das Liektau nehme ich 0,25mm-Garn und umklebe das Segel damit.



      Das Grosssegel wird nun an die Gaffel angeschlagen mittels laufender Reihleine.



      Nun wird die Gaffel am Mast fixiert und das Grosssegel mit einem laufenden Tau am Mast angeschlagen.
      Das Klaufall wird mit einem Haken am Augbolzen an der Gaffel eingehängt, durch eine Rolle am Masttop gezogen und am Mastfuss belegt. Dasselbe geschiet mit dem Piekfall.
      Nun kann ich das Segel mit dem Schot am Baumnnock fixieren.
      Zu gute letzt werden die Geerden angebracht. Luvseitig gespannt, Leeseitig locker.



      Leider habe ich nach wie vor ein Problem mit der Blähung der Segel. Ich bekomme das einfach (noch)nicht wirklich schön hin. Mein zweites Problem betrifft die Baustopper. Das Tau kann ich nicht spannen, dazu sind die ganzen Teile einfach zu leicht.
      Damit ist das Grossegel fertig und meine kleine Schwedin könnte bereits Fahrt aufnehmen...



      Es fehlen nun noch die drei übrigen Segel. Demnächst also mehr aus meiner Werft!

      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Neu

      Hallo Peter,

      der Kniff bei der Blähung der Segel liegt darin in die 4 Seitennähte durch Umklappen des Randes und Einkleben eines möglichst dünnen Drahtes erzeugt! Ohne geht es nicht und ich habe auch 3 Segelschiffe gebraucht, bis ich dieses erkannt hane. Damit man die Drähte nicht so sieht ist auch das 21 g schwere Tonerpapier sinnvoll. Die Liektaue kommen natürlich auch, wie Du ers gemacht hast an die Segel.

      Gruß
      Fritz
    • Neu

      Hallo Peter,
      deine Schwedin sieht phantastisch aus. Die neue Tagelage macht sich prächtig.
      Das Problem mit den geblähten Segeln kenne ich aus meiner Plastikzeit. rotwerd1
      Hätte ich da nur schon die Tipps von Fritz gekannt, damals versuchte ich es mit einer Dose Haarspray und Föhn,.
      War eine schei.. Idee motz1

      LG Ralf
      Wenn ich mich in meinem Bürostuhl zurück lehne, klappen mir die Augen zu.. Bin ich eine Puppe? kratz1
    • Neu

      Hallo Fritz

      Das wollte ich auch. Aber der dünnste Draht, den ich habe, bzw., den ich mir selber ziehen kann ist 0,4mm. Und das ist für ein so winziges Segel definitiv overkill.
      Naja, das Schiff segelt halt vor sich hin und der Wind flaut einfach so mal kurz ab.Das würde auch den lockeren Baumsopper erklären. Modellbau ist ja nicht nur die Kunst, Fehler auf Fotos so zu kaschieren, dass man sie nicht sieht, sondern auch sichtbare Fehler so zu erklären, dass man es selber glaubt happy1
      Das von mir verwendete Seidenpapier entspricht im Gewicht Deinem 21g-Tonerpapier.

      Danke Ralf, ich freue mich, dass es Dir gefällt! Ja, Haarspray und Föhn war auch schon eine Idee von mir.Aber mit dem Seidenpapier ist das wohl etwas too much! happy 2

      Freundliche Grüsse
      Peter
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