Schlachtschiff Gneisenau / 1:250 / WHV [Reko]

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    • Schlachtschiff Gneisenau / 1:250 / WHV [Reko]

      Hallo Kartonkollegen,

      ich habe mir ja vorgenommen, im Laufe der Zeit einzelne ausgewählte Bauberichte der ca. 80 aus meiner kartonalen Vergangenheit hier wiederzubeleben.

      Alle sind es sicherlich nicht mehr wert - vor allem, wenn man das in diesem Forum inzwischen erreichte Niveau als Maßstab nimmt. Aber das „vergessene Schiff“ hat es sicherlich verdient, nun ein zweites Mail wiederbelebt zu werden, denke ich..... kratz1

      Das "vergessene Schiff" - so hätte man seinerzeit den Baubericht wohl auch überschreiben können, denn vergessen scheint sie wahrlich zu sein, die "Gneisenau", die GU, wie sie bei der Kriegsmarine mit dem offiziellen Funkrufcode hieß. Mit Literatur über die "Bismarck" könnte man Regale füllen, und beim Modellbau gibt es viele Bauberichte über die "Bismarck". Bei der "Scharnhorst" ist es ähnlich (wohl, weil sie ebenfalls ein dramatisches Ende genommen hat wie die Bismarck) und auch von der "Tirpitz", der „Königin des Nordens“, hört und sieht man hin und wieder was. Aber die "Gneisenau"? Wenn überhaupt, dann wird sie nur sozusagen als „Anhängsel“ der "Scharnhorst" erwähnt und was den Kartonmodellbau betrifft, da existiert in 1:250 nur der alte, kaum noch den heutigen Ansprüchen entsprechende WHV-Bogen "Scharnhorst/Gneisenau".

      Und eine der beiden „Schwestern“ sollte ja (zumindest damals 2008 beim Erstellen dieses Bauberichts) dem Vernehmen nach neu konstruiert werden, dann – natürlich – auch wieder die "Scharnhorst"…

      All das, obwohl die "Gneisenau" das erste deutsche Schlachtschiff war, das nach dem Fall des Versailler Diktats in Dienst gestellt werden konnte, obwohl sie jahrelang das Flottenflaggschiff war und obwohl sie, was die versenkte Feind-Tonnage betrifft, zu den erfolgreichsten deutschen Großkampfschiffen zählte (nur "Admiral Scheer" war noch erfolgreicher).

      Der brüllende Mensch möchte gefährkich wirken, der schweigende Mensch kann gefährlich sein - also Vorsicht, wenn ich mal gar nichts mehr sage..... grins 3
    • Sich dieses Modell vorzunehmen, mutet also schon etwas exotisch an, nicht zuletzt auch auf Grund der Tatsache, dass im Zeitalter, wo die Bögen gelegentlich an der Tausenderzahl von Teilen gemessen werden, ein Modell, das gerade mal einige Hundert Teile hat, schon eine Art „Exot“ ist. Aber vielleicht kann man ja was Ansehnliches daraus machen, dachte ich mit - so wie es mir bei der "Admiral Hipper" des gleichen Verlags gelungen ist, denn zu warten, bis sich ein Verlag mal des ehemaligen deutschen Flottenflaggschiffs in 1:250 mit einer Neukonstruktion annimmt, das, so glaubte ich, lohnt nicht, das werden wir wohl so schnell nicht erleben…

      Es wird jedenfalls ein gehöriges Stück Arbeit werden, denn diese Kombi-Bögen haben es in sich, wie die Erfahrungen mit dem alten Bogen "Hipper/Blücher" 2006 beim Bau gezeigt haben. Im Gegensatz zu den Originalen sind laut Bauanleitung auf dem Bogen der einzige Unterschied zwischen "Scharnhorst" und "Gneisenau" nur die andere Position des Großmasts sowie einige andere Rahen erwähnt – also bleibt hier wieder genügend zu tun.

      Das einzige, was WHV dem betagten Bogen im Laufe der Jahre spendiert zu haben scheint, ist die Decksstruktur, denn wenn ich mich recht an den alten Bogen erinnere, den ich vor 40 Jahren gebaut habe (damals - natürlich lala1 - die "Scharnhorst"), hatte dieser die breiten Decksbalken wie noch bei meinem Bogen "Hipper/Blücher" zu sehen gewesen war. Alles andere ist genauso geblieben wie beim Erscheinen des Bogens vor 50 Jahren oder so – z.B. auch die unmöglichen balkenförmigen Basisgeräte.

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    • Bauen wollte ich 2008 die Version von 1939, wo die "Gneisenau" noch ein zweites Katapult auf Turm Cäsar hatte, dazu noch den Umladekran und wo auch der Flugzeughangar eine andere Gestalt hatte wie bei der "Scharnhorst". Um mir die Arbeit ein wenig leichter zu machen, hatte ich mir dazu die alte 1:300er Version der "Gneisenau" von GPM besorgt, die genau den Bauzustand der GU bietet, den ich brauche – da war es möglich, das eine oder andere Teil auf 1:250 hochzuziehen.

      Die "Gneisenau" war damals mein bis dahin größtes Modell (Bau.Nr. 45) und daran habe ich auch ziemlich lang gebaut, nämlich von 06.07.08 bis 06.12.08; aber Recherchen und Umkonstruktionen haben doch ziemlich viel Zeit benötigt.

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    • Wie üblich bei den meisten Schiffsmodellen geht’s los mit Boden und dem Spantengerüst – als Helling dient mir ein Laminatbrett passender Länge. Nicht weiter spannend, sollte man meinen, aber die zweifarbigen Spanten haben auf meinen Kreislauf doch recht belebend gewirkt – und das kam so: Die Bögen 1 – 9 haben eine graue Grundfarbe, der Bogen 10 jedoch ist weiß. Auf diesem habe ich die Bodenplatten, die Längs- und viele Querspanten gesehen, habe mich also frisch ans Werk gemacht und eifrig vor mich hingeklebt. An einem Abend die Bodenplatten und die Längsspanten angebracht, am nächsten Tag waren dann die Querspanten an der Reihe.

      Am Heck beginnend habe ich sie eingebaut, bis plötzlich ein Spant auf dem weißen Bogen fehlte – oh Schreck, bei genauerem Hinsehen waren es sogar mehrere! Alles am Arbeitsplatz durchwühlt, sogar den Papierabfallbehälter durchgesehen, ob da am Vortag vielleicht neben dem Abfallkarton auch ein paar wichtige Teile entsorgt worden sind – nichts! schwitz1

      Der Blutdruck stieg, der Puls raste, ein paar Worte fielen, die dem echten Hagen von Tronje wohl auch zur Ehre gereicht hätten, bis ich plötzlich auf die Idee kam, die Bögen 1 – 9 durchzublättern – und da waren sie, die fehlenden Spanten, auf Bogen 9 und nicht weiß, sondern grau! Solche Schrecksekunden können einem das Leben dann doch verkürzen – nicht dass dann mal auf dem Grabstein steht: Ein grauer Spant war sein Schicksal…. frech 2

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    • Nach dem Abenteuer mit den Spanten kam dann das Deck an die Reihe. Hier gab’s keine weiteren Probleme, nur die Öffnungen für die Ankerketten sollte man vorher ausschneiden und mit schwarzen Kartonröhren hinterkleben, wenn man es dreidimensional machen möchte.

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    • Über Nacht hatte der Rumpf Zeit zum trocknen, dann wurden die Bordwände angebracht. Begonnen habe ich bei den Ankerklüsen, denn das ist dann doch die empfindlichste Stelle bei Passungenauigkeiten.

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    • …und der Steven samt Klüsen – ja und da gab’s dann das erste Problem, nämlich die Ankerei. Der Bogen sieht 3 Buganker vor: Zwei in den Klüsen und noch einen dritten oben am Steven, was mich irritierte, also die Literatur gewälzt. kratz1

      Koop/Schmolke äußern sich in „Die Schlachtschiffe der Scharnhorst-Klasse“ auf den Seiten 27 und 28 wie folgt: „Bis zum Umbau hatten die Schiffe 3 Buganker in Seitenklüsen: Einer an Steuerbord und zwei an Backbord…..Nach dem Umbau gab es vorne nur noch 2 Buganker in Decksklüsen. Ein dritter, direkt in der Bugspitze sitzender Anker….wurde wieder ausgebaut.“

      Sie sprechen hier in der Mehrzahl, also sollten eigentlich beide Schiffe davon betroffen gewesen sein. In allen meinen Unterlagen habe ich aber nur ein einziges Bild von der "Scharnhorst" gefunden, bei dem dieser Anker erkennbar war. Bei allen Fotos von der "Gneisenau" war der Steven „sauber“. Interessanterweise hat auch das "Gneisenau"-Modell von GPM in 1:300 diesen Buganker. Die Frage ist, ob sich GPM hier vom WHV-Modell hat inspirieren lassen oder ob sie nach eigenen Unterlagen gearbeitet haben, denn Katapulte und Flugzeughalle entsprechen durchaus dem Vorbild und nicht dem WHV-Bogen.

      Eine Entscheidung, ob mit oder ohne Buganker, muss zum Glück jetzt noch nicht gefällt werden; aber zur Sicherheit habe ich schon mal das Bugteil des Decks eingescannt, damit ich es am Rechner überarbeiten kann. Zuerst wollte ich ja diesen Anker beibehalten, aber später gab es dann doch eine andere Entscheidung….

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    • Moin Hagen,

      In der Tat fristet die Gneisenau in der Wahrnehmung eher ein Schattendasein. Bin daher auf Deine Interpretation dieses Modells sehr gespannt. Die Scharnhorst, also die durch den weiter hinten zu platzierenden Großmast abgewandelte Version war seinerzeit das letzte Modell meiner ersten Modellbauphase und hat mir großen Spaß gemacht. Natürlich war mit 16 oder 17 Jahren der Anspruch anders als heute, aber ich denke doch gern dran zurück.

      Leider hat sie die 27 Jahre seitdem nicht überlebt, aber nun ja.

      Danke für die Reaktivierung dieses Bauberichts! danke1
      Liebe Grüße
      Peter
    • Hallo Hagen,
      die Gneisenau ist beim "Mannheimer Modelbaubogen" zur Zeit in Konstruktion. Sie wird in zwei Ausführungen erscheinen und zwar im Aussehen nach dem Kanaldurchbruch (mit dem neuen Flugzeughangar) und als geplante Umbauverion mit den 38cm-Geschützen.
      Da aber wegen meines Unfalles noch andere Modelle in der Warteschlange stehen, werden die Modelle vorraussichtlich nicht vor 2020 zu haben sein.
      Gruß Franz

      mannheimer-modellbaubogen.de/
    • Hallo Kartonverbieger,

      erst mal die Post:

      @Klueni
      @Reinhold
      Freut mich, dass, Euch die "Reanimation" des zweimal verschollenen Bauberichts interessiert!

      @Pitje
      Ja, bei mir war es in meiner ersten jugendlichen Kartonmodellbauphase auch die "Scharnhorst", die damals vor 50 Jahren gebaut wurde - und auch sie hat (zum Glück, wenn man das Ergebnis meiner damaligen kartonalen Untaten so in Erinnerung hat denk1 ), die Zeitläufte nicht überstanden....

      @Franz
      Das freut mich, dass sich mal ein Verlag diesem Schiff widmet. Auch wenn es noch ein wenig dauert und es für mich zu spät ist, weil sie schon auf dem Regal steht - die "Gneisenau" hat es allemal verdient, neu in Karton konstruiert zu werden!
      Wobei - die Umbauversion mit den 38ern wäre sicherlich etwas, was mich zum erneuten Bau reizen würde. Hätte damit doch die GU im Original endlich auch den "Punch" gehabt, den ein Schlachtschiff so braucht, um sich mit seinesgleichen zu "unterhalten".... grins 2

      @Hans-Juergen
      Freut mich, dass Du hier auch an Bord bist!
      Der brüllende Mensch möchte gefährkich wirken, der schweigende Mensch kann gefährlich sein - also Vorsicht, wenn ich mal gar nichts mehr sage..... grins 3
    • So, beim hinteren Aufbaudeck wird jetzt die erste größere Änderung erforderlich. Hier kommt später der Flugzeughangar hin. Im Originalbogen ist einer vorgesehen, der eigentlich eher für die Scharnhorst gedacht ist; er passt schon nicht für die spätere Gneisenau und schon gar nicht für die Version, die ich bauen möchte. Also habe ich das Teil eingescannt, den Mittelteil verschwinden lassen und dann das neue Deck aufgeklebt. Oben zum Vergleich das Original mit der kompletten Markierung. Die etwas krasse Farbverschiebung des neuen Decks ist auch eine Folge des Blitzes.

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    • Der Brückenaufbau ist vervollständigt – allerdings nur in der „Rohversion“. Hier werden einige Detailarbeiten notwendig werden, um die einfache Darstellung dem Vorbild weiter anzunähern.

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    • Weiter geht’s mit der Brücke: Handläufe angebaut (aus Laser-Reling) und die beiden Brückennocken. Die Originalstützen waren mir zu klobig, deshalb habe ich sie aus Draht neu gefertigt.



      Die hellen Schlieren an der Bordwand sind Spiegelungen vom Blitz auf der weißen Unterlage.
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    • Das Brückenschanzkleid wird mit Stützen versehen, wie auf Fotos gesehen. In die Zwischenräume habe ich gelegentlich noch Kartonvierecke geklebt, um irgendwelche Kästen zu imitieren, die auf einigen wenigen Fotos noch zu erahnen sind. Links und rechts kommen noch je zwei optische Geräte (ich habe sie dem Muster, wie sie auch auf der Hipper zu finden waren, nachempfunden).

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    • Hallo Hagen,
      das ist sehr schön, daß dieser Baubericht wieder entsteht.
      Hallo Franz,

      Franz schrieb:

      die Gneisenau ist beim "Mannheimer Modelbaubogen" zur Zeit in Konstruktion. Sie wird in zwei Ausführungen erscheinen und zwar im Aussehen nach dem Kanaldurchbruch (mit dem neuen Flugzeughangar) und als geplante Umbauverion mit den 38cm-Geschützen.
      Das ist etwas, daß ich nicht mehr zu hoffen wagte hüpf1
      LG
      Kurt

      Meine Untaten

      Wenn Regierungen versprechen, sich an die Regeln zu halten, und sie dann absichtlich verletzen, ist das kein Unvermögen. Das ist Betrug!
      (Hans-Werner Sinn)
    • Hallo Hagen,

      habe heute mal keinen Stranddienst,
      da melde ich mich doch auch mal, voller Freude, hier bei Deinem Reko Baubericht an !!
      Verfolgen kann ich Deine Berichte dann über Smartphone, in den Pausen, beim Strandjob! happy 2

      Der gute alte WHV GNEISENAU Bogen, ein Dinosaurier unter den Bögen ! freu 2 daumen1
      Gruss
      Holger


      Ich bin von Kopf bis Fuss, nur auf Kartonmodellbau eingestellt
      und das ist meine Welt,
      sonst gar nichts..... ! freu1
    • Und weiter geht es mit der GU...

      Auf diversen Bildern sind noch unterhalb der Brückenreling zwei Podeste zu sehen, welchen Zweck diese auch immer erfüllt haben mögen. Ich habe versucht, den Abbildungen nachzuempfinden.

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    • So – nach dem kleinen Fummel-Exkurs wieder zurück zur vorgesehenen Reihenfolge aus der Bauanleitung: Der gepanzerte Kommandostand ist an der Reihe. Den Kommandostand, den davor angebrachten Friedenssteuerstand sowie die Haube für das 6-m-Basisgerät kann man aus dem Bogen bauen.

      Allerdings hat der Konstrukteur beim Friedenssteuerstand rätselhafterweise keine Fenster (war auch schon bei der „Hipper“ so) vorgesehen. Wenn man nicht davon ausgehen will, dass Mitglieder von Perry Rhodans Mutantenkorps hier eingesetzt sind, die durch feste Materie sehen können, dann sollte man doch einige Fenster andeuten.... grins 2

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    • Dann gibt es allerdings Bedarf an ein paar Verfeinerungen – zuerst beim E-Messer. Hier hat der Konstrukteur wieder gnadenlos seine Balkenverliebtheit gezeigt. Das ist mir einfach unverständlich (man komme mir jetzt nicht mit „Lernmittelinstitut“, „alter Bogen“ usw.) und hier kann ich Konstrukteur bzw. Verlag ein paar harsche Worte der Kritik nicht ersparen – wenn ich einem Bastler schon zumute, 14 Rohre für die 10,5 cm Flak zu runden, dann kann ich ihm wohl auch zutrauen, für die E-Messer vernünftige vorbildähnliche Röhren anzubauen. Und wenn schon, wie am Deck zu sehen, einige Überarbeitungen im Laufe der Zeit vorgenommen worden sind, dann begreife ich einfach nicht, weshalb man diesen Unfug mit den „Vierkanthölzern“ bei den E-Messern gelassen hat.

      Wie dem auch sei – hier ist jetzt eine halbwegs dem Original entsprechende Ausgabe des 6-m-Basisgeräts entstanden.

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    • Dem Panzerstand fehlen noch Periskope, die allerdings selbst angefertigt werden müssen: 6 kleinere kommen auf den vorderen Teil des Kommandostandes, 3 größere auf den hinteren, etwas erhöhten Teil. Hier der Gesamtanblick mit dem – selbstverständlich drehbaren – E-Messer.

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    • Dann wieder zurück zum Bogen: Die Säulen für die E-Meßgeräte der Schweren Flak, die sogenannten „Wackeltöpfe“ sind jetzt an der Reihe.

      Und hier ist ein Fehler im Bogen, zumindest, was die „Gneisenau“ betrifft: Diese unten abgeschrägten Säulen hatte nur die „Scharnhorst“; wie ich damals – leider zu spät wut1 – auf einigen Fotos gesehen habe, sind die Säulen der „Gneisenau“ unten konisch zugespitzt. Aber als ich das bemerkt hatte, waren die Dinger schon mit Aufbauwänden und Decks verklebt und ein Entfernen hätte wohl einen gehörigen „Kollateralschaden“ verursacht; also habe ich es gelassen (hoffe, die Gemeinde sieht mir das nach… engel1 .)

      Der brüllende Mensch möchte gefährkich wirken, der schweigende Mensch kann gefährlich sein - also Vorsicht, wenn ich mal gar nichts mehr sage..... grins 3
    • Die Aufbauwände sind auf das Brückendeck aufgesetzt, dazu noch das untere Plattformdeck. Die Kartonreling ist entfernt. Hinten gab es ein paar kleine Passprobleme, was ich aber eher auf meine Arbeit als auf den Bogen zurückführen möchte – ist aber nicht dramatisch, denn mit der Lasereling kann man das Ganze sehr gut kaschieren.

      Der brüllende Mensch möchte gefährkich wirken, der schweigende Mensch kann gefährlich sein - also Vorsicht, wenn ich mal gar nichts mehr sage..... grins 3