Schlachtschiff Gneisenau / Basis WHV / 1:250

    • Servus Hagen,

      na, da schlage ich doch bei einer eventuellen Änderung der Bordflugzeuge noch die Variante mit den cfm-Fliegern vor. Wenn Du eh noch bauen mußt happy1 , denn dann käme noch ein anderer Farbton ins Spiel.

      War natürlich nicht ganz ernst gemeint. Schön, dass Du den Bericht aus dem "All" zurückgeholt hast. WQar ja ne Wahnsinnsmühe, die Du da mit den Zusatzbauten zum Bogen veranstaltest hattest. Bei mir steht die Scharnhorst dieser Generation auch noch rum. Ganz weit hinten - denn ich hatgte ja die "Kanaldurchbruchsversion" umgesetzt, die ja schon wesentlich besser kontruiert war. N un hoffen wir wohl beide dennoch auf die Mannheimer, oder ?

      L.G.

      Günter
    • @Rezatmatrose

      Vielen Dank, Günter, für Deine Worte! Freut mich, wenn ich nicht ganz umsonst einen alten Baubericht wieder belebe...

      Ja, bei einer neuen "GU" wäre für mich aber nur noch die Umbauversion mit den 38ern interessant (eine "normale" baue ich sicher nicht mehr lala1 - da brauche ich meine Restlaufzeit für andere Schiffe.... grins 2 ). Die SH, die Du gebaut hast, liegt bei mir auch noch auf Halde - denke mal, das wäre dann doch ein schöner Vergleich mit der aufgemotzten GU. Mal sehen, wann die Werftleitung hierfür Kapazitäten zur Verfügung stellt; schließlich ist das Leben als Rentier nicht mehr so leicht wie als Mitglied der arbeitenden Bevölkerung - zitiere hier nur den Standardsatz aller Rentner (im Originalton Süd natürlich): "Hab' koa Zeit, hab' koa Zeit"..... grins 2 grins 2 grins 2

      Servus
      hvt
      Der brüllende Mensch möchte gefährkich wirken, der schweigende Mensch kann gefährlich sein - also Vorsicht, wenn ich mal gar nichts mehr sage..... grins 3
    • Guten Abend edler Tronjer.

      Die zwei Katapulte mit den Arados drauf schaut bärenstark aus!
      Ich fürchte, wenn die rührige Truppe aus Mannheim mit ihrer Gneisenau zum Versand bereit ist, da könnte ich auch schwach werden.... verlegen2

      Dein Reko-Baubericht ist für mich hochinteressant zu lesen.

      Liebe Grüße

      Wiwo
      In Bau: K.u.k.Tegetthoffklasse, GPM, 1:200 1:250 und 1:400
      Und hier: Alle meine Modelle


      "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"
      Fritz Grünbaum, 1934
    • @wiwo1961

      Vielen Dank, Wiwo! Genau diese spezielle Version mit dem zweiten Katapult hat mich auch damals sehr angesprochen, als ich vor der Entscheidung stand, welches Schiff für welchen Zeitraum ich denn aus dem alten Kombibogen "Scharnhorst/Gneisenau" von WHV bauen sollte...

      Ich konnte mich seinerzeit auch nicht erinnern, ein entsprechendes Modell mit dem Katapult auf Turm Cäsar schon mal gesehen zu haben; deshalb habe ich mich für diese Version entschieden - und warum die GU und nicht die SH, das stand ja schon in meinem ersten Post.

      Gespannt bin ich auch auf die .GU aus Mannheim - insbesondere, wie schon angemerkt, auf die Umbauversion mit den 38ern...

      Servus
      hvt
      Der brüllende Mensch möchte gefährkich wirken, der schweigende Mensch kann gefährlich sein - also Vorsicht, wenn ich mal gar nichts mehr sage..... grins 3
    • Hallo Hagen!

      Echt schöner Baubericht. Ich mache ja auch noch an meiner Scharnhorst weiter.

      Ich wunder mich ja sehr über die unterschiedlichen Farben, aber anscheinend habe ich meine Scharnhorst als Offsetdruck bekommen, denn die ist deutlich heller. Gefällt mir an sich gar nicht so sehr... Naja, das kann ich später bei meiner Hachette-Scharnhorst besser machen (ja, buht mich aus, ich mache auch "nicht-Papierkram" :-D).

      Habe übrigens mein Problem mit den Zwillingstürmen achtern gelöst. Die Löcher für meine Achsen waren nicht exakt mittig. Nachdem ich einmal durchgetauscht habe und einen Turm ein wenig nachgearbeitet habe, lassen sich nun auch beide Türme achtern ordentlich drehen.

      Bin nun bei der 105er Flak und werde da denke ich auch die längeren Rohre einbauen. Hast Du eigentlich nur das dünnere Rohr verlängert oder auch das Mantelrohr beim Verschluss?
    • @Stahl_Wolle

      Danke für Deine Anerkennung!

      Ja, die unterschiedlichen Farben sind bei den Wilhelmshavenern im Laufe der Jahre "gewachsen". Da gab es beispielsweise mal einen Bogen "Zerstörer der Kriegsmarine", ein sehr alter und einfacher Bogen noch aus der Zeit des Lehrmittelinstituts, den ich in den 60ern gebaut hatte. Da war das Modell in einem sehr dunklen Grau gehalten. Als ich um 2005 wieder in den Kartonmodellbau eingestiegen bin, habe ich mir sogar diesen Bogen nochmal bestellt (wollte mal sehen, ob man daraus nicht auch was Vernünftiges machen kann - nebenbei bemerkt, den habe ich gerade unter dem Messer) und da war er in einerm doch relativ hellen Graugrün so wie beispielsweise auch die anderen Krigesmarinemodlele von WHV.

      So hat sich bei manchem Bogen im Laufe der Jahre und Nachdrucke die Farbe geändert.

      Gut, dass Du das mit den 15ern bei Deiner SH hinbekommen hast - hätte mich schon gewundert, wenn das nicht sauber drehbar gewesen wäre.

      Was die 10,5 betrifft - soweit ich mich erinnern kann, waren es nur die eigentlichen Rohre, die ich verlängert habe; die Mantelrohre habe ich von der Länge her so übernommen, wie sie auf dem Bogen vorgesehen waren.

      Servus
      hvt
      Der brüllende Mensch möchte gefährkich wirken, der schweigende Mensch kann gefährlich sein - also Vorsicht, wenn ich mal gar nichts mehr sage..... grins 3
    • Hallo Kartonverbieger,

      schön langsam biegen wir mit der „Gneisenau in die Zielgerade ein: Die Decksausrüstung ist jetzt an der Reihe. Zuerst werden die Oberlichte aufgebaut, aber auch hier kann ich die Teile vom Bogen nicht nehmen, denn sie sind hier einfache Kästen; im Original waren sie aber nach links bzw. rechts etwas abgeschrägt. Also wieder selbst erstellen mit Corel – die Abschrägung fällt allerdings aus diesem Blickwinkel nicht auf.

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    • Für die Decksausrüstung habe ich mich vor allem auf das Modell im Technik-Museum Speyer bezogen (hier nochmals vielen Dank an Armin Huber für die Bilder!), denn bei den Originalaufnahmen des Schiffes ist nicht immer alles so klar zu erkennen, und die Skizzen lassen das „Kleinzeug“ zumeist weg.

      Drei „Kästen“ werden vor „Anton“ platziert – da sie im Bogen fehlen, bleibt ebenfalls nur Selbstbau. Dann die Poller: anders als vom Konstrukteur vorgesehen sind die ersten drei in der großen Ausfertigung, die beiden hinteren (beim ersten 15er Turm) sind kleinere. Dazu habe ich beim Speyer-Modell noch Winden an der Barbette von „Bruno“ gesehen; diese wurden aus entsprechenden Teilen der WHV-„Bismarck“ gebaut.

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    • Dann wird der letzte der drei Wellenbrecher aufgesetzt – endlich kann ich wieder mal ein Teil vom Bogen nehmen. Nur die Stützen sind selbst angefertigt. Zwei selbst gebaute Kästen und eine Klappe kommen noch davor.

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    • Da ich schlussendlich auf keinem der Bilder aus meinen Büchern die dritte Klüse der „Scharnhorst“ auch bei der „Gneisenau“ nachweisen konnte, habe ich den Bugbereich des Decks dann doch überarbeitet. Schon nach der Fertigstellung des Rumpfes, als damals im Baubericht die Diskussion über die mittlere Klüse aufkam, hatte ich vorsorglich den Rumpf mit dem Bug auf den Scanner gelegt – jetzt kann ich das Teil neu machen und damit das alte Deck mit den beiden überflüssigen Löchern zukleben. Dann noch 2 Anker aus Laserteilen und der Bug ist soweit fertig. Die noch fehlenden Teile (Flaggenstock, Backspieren und Reling) baue ich erst nach Masten und Takelage ein, da man das Modell hierfür doch noch öfter in die Hand nehmen muss.

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    • Dann geht’s Richtung Heck: Auch hier werden die selbst konstruierten Oberlichte aufgesetzt. Analog zu dem Modell im Technikmuseum Speyer habe ich abweichend vom Bogen noch drei zusätzliche Oberlichte eingebaut (A) und zwei Kästen unmittelbar vor Turm „Cäsar“ (B). Auch die kleinen Poller sind vom Speyerer Modell abgeschaut.

      Hier hat man auch noch mal einen recht guten Blick auf das Hein’sche Landesegel samtWinden bzw. Seilführung.

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    • So, mal ein Blick über das Heck: Oberlichte, Poller, Umlenkrollen, Anker (Laser) und Kette sind eingebaut. So weit, so gut – doch jetzt gibt’s wieder was zu grübeln: Die GU hatte im Gegensatz zum Bogen 2 Heckverholspills und auch noch einige Kästen zu bieten.

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    • Die letzten Arbeiten auf der Schanz: Ein paar Oberlichte, 2 Spills sowie die beiden noch fehlenden 2 cm Flak werden eingebaut. Damit ist die Decksausrüstung – mal abgesehen von der Reling – soweit fertig.

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    • Servus Hagen,

      immer wieder schön, die tolle Form dieser Schwestern in Ganzen zu betrachten. Bei der Farbgebung fällt mir auf, dass wir da wohl dieselbe Serie erwischt haben. Ich mit der von mir umgesetzten Scharnhorst und dann auch im Druck die Scheer mit den (zu) dunklen Planken. Die Ergänzungen machen sich sehr gut und zeigen m.E. auf, wie "ausbaufähig" die alten WHV-Vorlagen sind. Schon irgendwie schade, dass es mit der Fusion Möwe/Moduni damals nicht geklappt hat.

      Aber wir haben ja einen Trost: die "Mannheimer" werden kommen.

      L.G.

      Günter
    • @Rezatmatrose

      Hallo Günter,

      ja, die Basis ist bei vielen WHV-Modellen durchaus gut und man kann mit entsprechenden Zurüstteilen brauchbare und sehenswerte Modelle daraus machen. Wäre bestimmt gut für die Kartongemeinde gewesen, wenn es seinerzeit geklappt hätte mit dem Zusammenschluß...


      @Hans-Juergen
      @Cux-Holger
      @SMSBaden
      @SchnippSchnapp

      Vielen Dank für Eure Daumen! happy 2

      Servus
      hvt
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    • Hallo Kartonverbieger,

      jetzt beginnen die Schlussarbeiten - das Wappen der „Gneisenau“ am Bug (darunter die monochrome und noch dazu inkorrekte Sparversion, die der Bogen so anbietet). Die Wappen aller deutschen Dickschiffe des WW II findet man übrigens auf John Asmussen’s Seite über die „Bismarck“-Klasse.

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    • Auf einem der Bilder in meinen Büchern habe ich noch gesehen, dass die Rohrwischerstangen für die Schwere Artillerie an der Vorderseite des Wellenbrechers befestigt waren. Dies habe ich versucht, durch 0,4 mm Draht zu imitieren (Pfeil).

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    • Dann ist der Fockmast an der Reihe. Ursprünglich war die Gneisenau nur mit einer Stenge auf dem vorderen Basisgerät auf dem Vormars ausgerüstet. Im Zuge der Umbaumaßnahmen wurde diese ab- und ein Mast angebaut. Hier mal die „Rohversion“; es fehlen auch noch die beiden schrägen Stützen der unteren Rah. Die Fußpferde (auf vielen Fotos deutlich sichtbar) sind aus einer Laser-Reling (Pfeil) geschnitzt.

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    • Der Mast ist aufgesetzt. Die beiden schrägen Stützen der unteren Rah (Pfeil A) sind inzwischen eingebaut. Hier sieht man auch einen weiteren Unterschied zwischen den Schwestern: Während bei der „Gneisenau“ der Mast auf dem kleinen Podest der Admiralsbrücke endet (Pfeil B), ging bei der „Scharnhorst“ der Mast nach unten durch bis zum Brückendeck. Dann beginnt der „Hochgenuss“ bei fast jedem Kartonmodell, nämlich die Strippenzieherei. Die ersten Ergebnisse sind schon zu sehen.

      Der brüllende Mensch möchte gefährkich wirken, der schweigende Mensch kann gefährlich sein - also Vorsicht, wenn ich mal gar nichts mehr sage..... grins 3
    • Und der Großmast – dieser war, wie auf einigen Fotos erkennbar, bis zur zweiten Rah offenbar schwarz lackiert, wohl eine sinnvolle Maßnahme auf Grund der Position auf der Schornsteinplattform mitten im Strom der Rauchgase.

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    • Der Gefechtsturm mit Fockmast: Die Antennen sind gesetzt; am Fockmast zeigt die Flaggedes Admirals an, dass es sich um das Flaggschiff handelt. Ein paar Rettungsringe haben auch noch ihren Platz an Bord gefunden.

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    • Der Großmast ist jetzt ebenfalls verkabelt. Während die Antennen beim Gefechtsturm und Fockmast recht gut durch Bilder dokumentiert sind, sieht es beim Großmast ein wenig anders aus. Viele Bilder, auf denen kaum etwas klar zu erkenne ist; mal ist eine Strippe erkennbar, mal eine andere, mal beginnt eine an einer Rah und endet dann optisch im Nichts (offensichtlich mit „Siemens Lufthaken“ im leeren Raum befestigt grins 2 ….).

      Schon bei den Antennen, die vom Fock- über den Großmast zum Funkstenge auf dem hinteren Basisgerät gehen, gibt’s Unterschiede: Mal sind’s zwei, dann sind vier erkennbar (wohl auch bedingt durch den Umbau, bei dem die Stenge auf dem vorderen Basisgerät durch den Mast an der Hinterkante des Gefechtsturms ersetzt wurde).

      Irgendwann hat’s mir dann gereicht und ich habe einfach angefangen, die Antennen zu montieren frei nach dem gesunden militärischen Motto: „Fluss oder Straße – ist egal, kann befohlen werden…“.

      Der brüllende Mensch möchte gefährkich wirken, der schweigende Mensch kann gefährlich sein - also Vorsicht, wenn ich mal gar nichts mehr sage..... grins 3