HMS Wolf, 1:96, Shipyard

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Hallo Ihr lieben

      Vielen Dank allen Likern!
      Herzlichen Dank @Hagen von Tronje
      @SchnippSchnapp: Auch Dir herzlichen Dank! Ja, das ist so eine Sache mit der historischen Korrektheit! Am Besten sind Modelle, die kein reales Vorbild haben, da kann man einfach machen und gut is'.
      Bei den Seglern ist, wie es Bonden im nächsten Beitrag schreibt, auch ein wenig Interpretationssache, und daran werde ich mich halten, und auch einfach an meine Lust und Laune. Was die Takellage angeht, so kann man ja auch Rumpfmodelle bauen, was sehr oft genau aus diesem Grund gemacht wird. In meinem Fall ist es so, dass mit dem Essen der Appetit wächst. Ich bin gerade so richtig imTakel-Flow happy 2

      @Bonden: Uff, da atme ich aber jetzt auf. Und ich hatte schon angst, dass vor allem auch nebenan eine riesen Diskussion losgetreten wird und ich letztendlich aus lauter Frust den Klüverbaum wieder runter reisse und neu baue. Aber wenn selbst DU mir grünes Licht gibst, dann kann ich ja frischfröhlich drauflos bauen! hüpf1 happy1

      Demnächst mehr hier!

      Beste Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Peter_H wrote:

      Aber wenn selbst DU mir grünes Licht gibst, dann kann ich ja frischfröhlich drauflos bauen!
      Nee, das siehst du falsch: Ich sage sowas, weil ich mich eben nicht heiß machen lasse von allzu übertriebenen fachlichen Disputen. Ich mag die sehr, und oftmals habe ich mich auch überzeugen (nicht überreden!) lassen, etwas anders zu bauen als ursprünglich vorgesehen. Und wenn etwas offensichtlich falsch ist, habe ich auch keine Scheu, das dezent anzumerken. verlegen2 Aber mehr eben auch nicht - der Spaß am Modellbau steht im Vordergrund. zwinker2
      Und bestimmte Dinge muss man ja nicht überall zeigen... frech 1

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1
    • Hallo Bonden und Fritz

      Richtig und richtig!

      Hallo Freunde

      Im nächsten Schritt werden die Stengen vervollständigt.
      Die Stenge-Salinge entnehme ich dem LC-Satz und stabilisiere sie mit Sekundenkleber.
      Einmal angebracht, zusammen mit dem Kalben (Kanthölzer bei denen eine Kante gerundet wurde um ein Abknicken der Wanten zu verhindern) und nochmals mit Sekundenkleber verstärkt gibt das ein fast so stabiles Konstrukt, wie wenn ich Stengen und Stengentop aus einem Teil geschliffen hätte happy 2 (Auf dem Bild noch nicht angebracht)



      Nun werden die Stengen definitiv durch das Eselshaupt geschoben und in der Salingder Mars verankert.

      Die Stengenwanten werden analog der ersten Wanten vorbereitet und ebenfalls wie diese in der Reihenfolge (StB hinten, BB hinten, Stb mitte, etc.) über das Stengentop gelegt.
      Ganz zum Schluss werden die stehenden Pardunen (Taue, die vom Stengentop bis zu den Rüstbrettern BB und StB) geführt werden, aufgelegt.
      Zum Festzurren der Wanten werden alle Taue wieder entfernt, damit mir nicht zu viele Taue lose herum hängen.
      Das Befestigen erfolgt abwechslungsweise StB udn BB. Vorerst ist mal die erste Wante von der Grossmarsstenge StB gesetzt.



      Weiter geht es demnächst!

      Beste Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Hallo Freunde

      Vielen Dank für die Likes!

      Auch bei dieser Baustelle habe ich ein bisschen weiter gewerkelt.
      Serienarbeit, die viel Zeit in Anspruch nimmt, nach wenig aussieht, aber das Modell irgendwie wieder etwas fertiger erscheinen lässt...
      Die Stengenwanten sind sowohl an der Grossmars- wie auch an der Fockmarsstenge gesetzt.
      Bevor ich jedoch, entgegen meinem letzten Beitrag, die stehenden Pardunen setze, werden die Stage montiert und vor allem die Webleinen geknüpft, da würde ich mir mit den Pardunen den Weg verbauen...



      Und hier noch eine Rundum-Sicht.





      Weiter wird es also dann irgendwann mit den Stagen gehen!

      Bis dann zumindest aus diesem Baubericht frohe Festtage!

      Beste Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Hallo Fritz

      Ja, derzeit bin ich so richtig im Flow, wie man so schön auf Neudeutsch sagt!

      Hallo Freunde

      Über die Festtage hatte ich etwas Zeit weiter zu basteln.
      Die Stengenstage waren anzubringen. Das Grossstengenstag und -Borgstag werden über das Grossmarsstengentop gelegt, und wie schon die Grossstage mit einem Auge und einer Maus fixiert. Beide werden durch einen einscheibigen Block, der am Fockmasttop befestigt ist, geleitet und dann am Fuss des Fokmastes mit einem Takel festgemacht.





      Die Vorstengenstage werden analog der Grossstengenstage übers Top gelegt. Sie werden jeweils Back- und Steuerbords durch die "Violine" am Bugspriet gezogen und dann am Bug jeweils mit einem Takel befestigt.



      Nun kann ich die gesamten Takel der Stengen definitiv fixiert und die Tauenden belegen.





      Und schon sieht mein Wölfchen wieder etwas fertiger aus. Obwohl noch viel Arbeit ansteht ja 1

      Beste Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Hallo Heinrich

      Was ist die Methode "Bonden"? Drei mal knüpfen und wieder herunterreissen?
      Ich werde die Webleinen semi-original knüpfen. Das heisst die Enden mit normalen halben Schlägen und dazwischen mit dem Webleinen-Stek.
      Ich bin eben gerade daran, daher bin ich auch völlig tiefenentspannt in Meditation happy1
      (Also im Moment natürlich nicht, da bin ich auf Arbeit, aber abends)

      Beste Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Hallo Peter, happy1 nein, ich meine natürlich sein Tutorial, was ich derzeit studiere les 3
      Im Segelschiff-Kartonmodellbau ab Maßstab 1:100 scheint mir die Knüpferei allerdings grenzwertig und man sieht im Netz auch andere Methoden, die offensichtlich auf Klebstoff basieren. Am Ende kommt es doch nur auf die Optik an und nicht jeder ist zur Pfriemelei geboren. Jedenfalls wünsche dir ein ruhiges Händchen und alle Geduld der Welt. Für mich gilt: der Versuch wird mich klüger machen (hoffe ich) - Beste Grüße Heinrich
    • Hallo Peter und Heinrich,

      also ich halte auch in diesem Maßstab die Knüpfung der Webleinen mit dem Webleinensteg für die beste Wahl! Am Rande muss man sie allerdings etwas anders befestigen und die Webleinenstegs fixiere ich immer mit einem Tröpfchen Weißleim. Geklebt gefällt mir eine geklebte Webleine persönlich nicht so recht. Aber Geschmäcker sind halt verschieden und so soll jeder es halten, wie er es am liebsten hätte.

      Viele Grüße
      Fritz
    • Hallo Ihr beide

      Wie gesagt, am ersten Want gibt es bei mir einen normalen Knoten, und dann Webleinenstek. Auch beim letzten Want.
      Die Knoten sichere ich mit einem Tröpfchen Sekundenkleber.
      Die Knüpferei ist keine allzu grosse pfirmelei, da hatte ich schon deutlich schlimmeres. Das Knüpfen hat, auch wenn ich mich wiederhole, etwas meditatives und läuft fast von Alleine von der Hand. Etwas kniffliger wird es dann bei den Püttingwanten, aber auch das geht recht gut.
      Und von der Optik her bin ich der Meinung, dass gerade die Webleinen, die ja quasi beim Anschauen zu vorderst sind, durchaus etwas Geduld verdienen, es sieht einfach besser aus, wenn da Knopten sind, als wenn sie einfach quer über die Wanten geklebt werden. Das ist aber meine persönliche Meinung.
      Da bin ich dann beim Befestigen von Blöcken irgendwo zwischen Tauen, Rundhölzern und anderen Bauteilen eher etwas nachlässiger... happy 2

      Aber ich finde vor allem, jeder soll es so machen, dass es für ihn stimmt und der Spass im Vordergrund bleibt!

      Neue Bilder gibt's hier wohl dieses Jahr nicht mehr!

      Beste Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Peter_H wrote:

      Was ist die Methode "Bonden"? Drei mal knüpfen und wieder herunterreissen?
      happy1 Btw.: Ich hab schon eine ganze Weile nichts mehr abgerissen - und da meine ich jetzt die aktive Bauzeit, nicht die faulen Wochen, in denen ich derzeit hänge. Aber da wird sicher bald wieder irgendwas sein - irgendwas ist ja immer... grins 2


      Peter_H wrote:

      Das Knüpfen hat, auch wenn ich mich wiederhole, etwas meditatives und läuft fast von Alleine von der Hand.
      Und genau so muss es sein. Ich hab es, glaub ich, schon mal an anderer Stelle geschrieben: Es gibt leider Modelle, denen man schon von weitem ansieht, dass der Erbauer das Wantenknüpfen als Strafarbeit betrachtet hat... traurig1

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1
    • Hallo Freunde

      Bonden wrote:

      Und genau so muss es sein. Ich hab es, glaub ich, schon mal an anderer Stelle geschrieben: Es gibt leider Modelle, denen man schon von weitem ansieht, dass der Erbauer das Wantenknüpfen als Strafarbeit betrachtet hat...
      Wenn's für den Erbauer so stimmt, dann soll es so sein. Und gibt es nicht bei jedem Modell Arbeiten, die nicht so spass machen? Mir persönlich gefällt das Webleinen Knüpfen, aber ich bin auch dankbar, dass der erste Schwung vorbei ist.

      ...und so sieht mein Raubtier ca. 5 Bastelstunden und 352 Knoten später aus.





      Mit den Bramstengen beschäftige ich mich als nächstes.
      Bis demnächst also
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Vielen Dank allen Likern!
      Danke auch Dir, Norbert! Ich weiss es offen gestanden nicht, warum das so ist. Aber vielleicht weiss einer unserer Experten da bescheid, @Bonden, @KlabauterKlaus @petcarli @Nat Drinkwater @AnobiumPunctatum ?

      Auch hier gibt es leider infolge meines Schlittelunfalls vorerst eine kleine Pause... heul1

      Beste Grüsse
      Peter
      Meine grösste Angst: Dass ich irgendwann erwachsen werde... happy 2

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Scorpion1963 wrote:

      (...)

      Ist bekannt warum die Webleinen auf halber Höhe nicht komplett bis unten durchgehen? War das ein Test für betrunkene Seemänner?
      Damit sparte und spart man heute noch Material. Unten an den Wanten ist genug Raum dass zwei Männer nebeneinander aufentern können. Weiter oben wirds enge so dass die Webleinen auf alle Wanten übergreifen. Die Webleinen sind lediglich Aufstiegshilfen, müssen aber im Original auch geknüft- und gepflegt werden. Und da ist man eben zu allen Zeiten ökonomisch gewesen. So hat es mir ein alter Fahrensmann und Bootsmann von Großseglen erklärt.

      Klaus
      »Man lernt das Matrosenleben nicht durch Übungen in einer Pfütze« (Franz Kafka)

      arbeitskreis-historischer-schiffbau.de/

      Klaus baut kleine Schiffe:
    • Teilweise dienten diese Lücken aber auch als Einstieg in die Wanten. Je nach Schiffstyp und Bauart gab es binnenbords eine kleine Strickleiter an dieser Stelle, die man erklimmen musste, um dann durch die webleinenfreie Lücke nach außenbords zu gelangen und aufzuentern.
      @KlabauterKlaus Du kennst ja Johanns traumhaftes Modell der La Créole, da zeigt er das. zwinker2

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1