HMS Wolf, 1:96, Shipyard

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Herzlichen Dank Bonden, Hotte, hj und Ralf! Ebenfalls mein Dank an alle fleissigen Knöpfchedürcker!
      @Bonden: Danke für den Tipp.Ich habe mir mal so einen matten Acryl-Firnis bestellt. Mal sehen, was ich da hinbekomme!

      Hallo Freunde

      Für die Beplankung habe ich mir ein Ding aus anderen Babuerichten und eigenen Fehlern mit- und vorgenommen:
      perfektes Vorrunden ist die Ausgangslage für einen harmonischen Rumpf. Gerade bei den Shipyard-Modellen sind die Planken sehr breit und bestehen jeweils aus drei bis vier Plankenbrettern. Wenn diese nicht auch vertikal sauber gerundet werden, dann wird der Rumpf zwangsläufig kantig. Und wenn ich etwas nicht mag, dann ist es einen Kartonrumpf mit Spachtel nach zu arbeiten. (Ok, ich kann das auch nicht so gut wie die meisten Kollegen...) Kurz habe ich mir sogar überlegt, die Planken zu zerschneiden und Brett für Brett anzubringen. Habe diesen Gedanken aber wieder verworfen, da ich nur einen Bogen habe und wenn ich das versaue erst einen Ersatzbogen bestellen müsste.

      Also nehme ich mir diesen Vorsatz mit und bereite die Schanz-Aussenplanken vor. Hier werden die Stückpforten ausgeschnitten und ebenso das Fenster (der Kapitäns-Kajütte?) am Heck. Bei letzterem habe ich mir lange überlegt, wie ich das mit einer Verglasung darstellen will. Einen Ausbau der Kajütte ist kein Thema, da hätte ich schon früh sehr viel ändern müssen. Dennoch wäre eine Folie schicker als die aufgedruckte Textur. Also habe ich den Bereich der Erstbeplankung schwarz angemalt und eine dünne Folie darüber geklebt. (In das Fenster werden dann noch Kreuzsporssen geklebt.)
      Die Stückpforten Innenkanten färbe ich mit dem Rot ein, das auch die Innenschanz haben wird. So habe ich das auf verschiedenen Bildern gesehen und gehe davon aus, dass das auch richtig ist so. Dasselbe gilt für die "Riemen-Öffnungen" (wie nennt man diese Dinger? Riemenklüsen? Riemenpforten?)



      Die so vorbereitete erste Planke wird nun Schritt für Schritt angeklebt. Dabei fange ich in der Mitte an, um die Stückpforten Deckungsgleich zu erhalten. Wichtig erscheint mir, dass die Planke überall sauber verklebt ist, insbesondere auch an den Längskanten, damit die nächst Planke sauber und ohne Abstufung anschliesst. Dazu ist eben auch das vertikale Vorrunden wichtig. Hier besonders heikel, da wir vertikal im Bereich der Stückpforten von Oben her erstmal eine konkave Rundung und dann, im unteren Bereich in der gesamten Länge eine konvexe Rundung haben (s. erstes Foto in diesem Beitrag). Aber mit Geduld bekommt man auch das hin und die Planke passt. Die Deckungsgleichheit der Pforten und Ankertau-Öffnungen sind perfekt und auch die Abschlüsse an der Oberkante, Bug und Heck passen. Das stimmt mich doch sehr zuversichtlich für den weitern Bau!







      So, nun kann es mit der Beplankung weiter gehen. Mehr dazu demnächst. Kann aber etwas dauern, ich will Euch ja jetzt nicht mit jeder einzelnen Planke und deren Beschrieb langweilen...

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Nachtrag:
      Ein paar Worte zum Rillen der Plankenstösse:
      Der aufmerksame Beobachter hat (vermutlich nicht happy 2 ) festgestellt, dass ich zwar die Plankenstösse der Aussenhaut gerillt habe, nicht aber diejenigen der Decks. Ich habe mir dazu folgende Überlegung gemacht: Die Decks sind, so wie ich das vermute und von moderneren Schiffen mit Holzdeck kenne, ohne sicht-, bzw. fühlbare Fugen. Das heisst die Plankenstösse werden mit Kitt (früher wohl Teer) gefüllt und geglättet, dass eine glatte, "knitterfreie" Oberfläche entsteht und das Wasser nirgends in die Fugen eindringen kann.
      Beim Modell sind die Plankenstösse mit der Textur sichtbar, aber aus diesen Gründen zeihe ich sie nicht mit der Reissnadel nach.
      Bei der Aussenhaut sieht es anders aus. Da bin ich der Meinung, dass die Stösse durchaus sichtbar sind und auch im Modell nachgezogen werden können um diesem etwas mehr Plastizität zu geben.
      Vielleicht liege ich mit deisen Annahmen falsch, für mich macht es aber durchaus sinn.
      Es gibt einige Modelle, auch von Shipyard, wo die Textur der Decks mit einem pseudo-Fotorealismus dargestellt sind und die Planken optisch an den Längskanten abgerundet wirken. Ich finde, dass das absolut fürchterlich aussieht. Da würde sogar ich vermutlich zum Bearbeitungsprogramm greifen und das ändern (oder einen netten Kollegen fragen... happy1 )

      Ich möchte hier aber nicht eine Diskussion über Texturen der Decks entfachen. Es war mir lediglich ein Anliegen, meine Beweggründe darzulegen, warum ich die Stösse horizontalen Teilen nicht nachziehe und bei den vertikalen schon.

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • I don't know really much in depth about the technical parametres of sailing ships but some of you -with you- are building astonishing miniatures. This is just a next example....
      Best regards from / Liebe Grüsse von: Krisztián
      People buying model booklets think they also buy the time necessary for their assembly. But I am old enough to know it is not true at all. verlegen2 prost2
    • Moin Peter, dann fahr mal nach Portsmouth und schau dir das untere (noch originale) Geschützdeck der Victory an. grins 2

      Die Plankenstöße waren kalfatert, also mit Werg und dann mit Pech oder Teer verfüllt. Je nach Temperatur und Wetterlage quoll da immer mal was raus bzw. wurden die Lücken tiefer. Dann muss man sich auch vor Augen halten, dass damals keine Präzisionskreissägen auf der Werft standen; mit exakten geraden Linien ohne jegliche Abweichungen durfte man da nicht unbedingt rechnen. Wir Modellbauer bauen speziell bei historischen Schiffen meistens viel zu gut. Insofern halte ich weiterhin am Rillen von Schiffsdecks fest. zwinker2

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1 (Jetzt neu: Reisebericht vom Frühjahrssegeln 2018.)
    • Hallo Peter, ich gehöre wohl zu dieser Sorte. Erst mal: die HMS Wolf scheint ein tolles Modell zu werden, danke für einige Tipps. Deine Gründe gegen das Rillen leuchten ein, aber ich würde mich immer für das Rillen entscheiden. Aber nur der (Modell-) Optik wegen. Was gar nicht geht ist der „Fotorealismus“ der früheren Shipyard-Modelle. Was habe ich mich über die wirren schwarzen Linien geärgert, die wohl eine Holzmaserung (in 1:96) darstellen sollten – und mich dann an das Neuzeichnen via Photoshop gemacht. Nervend und zeitraubend bis zur Erkenntnis: das Leben ist zu kurz, um schlechte Modelle zu bauen – Segler ab in den Stapel ganz nach unten. Inzwischen bin ich dabei, die damals begonnene Arbeit fortzusetzen: die "Holzmaserung" ist weg, aber was meinst Du damit, dass die Planken optisch an den Längskanten abgerundet wirken? Wenn ich schon mit Photoshop „prickele“ – sollte die Arbeit dann schon stimmig sein. Freundliche Grüße Heinrich
    • Hallo Heinrich

      Shipyard hatte quasi drei Deck-Textur-phasen.
      Die erste ist, so wie ich dich verstanden habe, die von Dir angesprochene. Hier am Beispiel der ERBICE, Bogen Nr. 17.



      Ich finde diese nicht einmal die schlechteste. Im fertigen Modell sehen die meiner Meinung nach nicht einmal so schlecht aus, zumal das Deck ja meistens mit unzähligen Aufbauten, Oesen, Haken, etc. "verbaut" ist und daher nur wenig sichtbar ist. Zumal geben sie diesen historischen Modellen einen gewissen Charme. Aber das ist meine Meinung happy 2

      Die zweite Phase war die von mir angesprochene. Hier ein Ausschnitt der ALERT aus dem Bogen Nr. 24.



      Ich habe den Ausschnitt vergrössert, damit Du siehst, was ich meine mit den gerundeten Kanten. Einerseits sieht man das bei den stirnseitigen Stössen, wo die Ecken der Planken abgerundet sind und anderseits, dargestellt mit den Schatten parallel zu den Längs-Stössen. Auch die Holzmaserung finde ich fürchterlich, sieht aus wie Rosenholz kotz1

      Die dritte Phase ist die aktuelle. Hier am Beispiel der WOLF (Bogen Nr. 49).



      Die Planken sind mit Farbnuancen, aber nur feinen Linien von einander getrennt. Beim genauen Betrachten sieht man feine Nuancen innerhalb der einzelne Planken. So mag ich's grins 3

      Was das Rillen angeht, so leuchten mir die Argumente von @Bonden durchaus ein. Ob das in diesem Massstab sichtbar ist?
      Aber ich bin mir auch nicht 100% sicher, ob ich das denn in Zukunft so handhaben werde. Die Decks der SPEEDY habe ich gerillt. Diejenigen der WOLF nicht. Wenn letztere fertig ist, werde ich die beiden vergleichen und aufgrund dieses Eindruckes wohl entscheiden, wie ich es künftig machen werde.

      Aber wie bereits gesagt, das ist meine Meinung und soll nicht in irgendeiner Weise als Kritik an allen anderen Lösungen verstanden werden.

      Danke jedenfalls für Eure Anregungen!

      LG
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Moin Peter,

      sieht wirklich gut aus (ich hab eh eine Schwäche für die prä-Nelsonschen Sloops). Und ja, die Fenster am Heck gehörten bei diesen Schiffen immer dem Kommandanten. Der konnte sich in seiner Kajüte zwar auch nicht wirklich bewegen, aber bei einer Besatzungsstärke von 50 Mann und einer Länge an Oberdeck von gerade mal 22 Metern ist ein wenig Intimsphäre recht kostbar.

      Ich persönlich finde es übrigens immer ganz inspirierend, in die Geschichte meiner Schiffe einzutauchen, also wo war das Schiff wann, wer hat es kommandiert etc. Zur "Wolf" habe ich dazu was für Dich:

      "Wolf" in Zahlen, Daten, Fakten

      Oh und noch was, was gerne mal falsch gemacht wird, insbesondere von Herstellern: Das offizielle Präfix "HMS" wurde bei der Royal Navy erst ab 1789/1790 eingeführt, das Wölfchen ist also ein HMS, nennt sich aber noch nicht so zwinker2

      Soo, genug geklochschietert, viel Spaß beim Weiterbau daumen1

      LG Alex
    • Hallo Alex

      Vielen Dank für Deinen wertvollen Beitrag!
      Lustig, auf die Seite threedecks.org bin ich heute morgen auch in diesem Zusammenhang gestossen und bin daran, diese Angaben zusammen zu fassen. Genau aus dem Grund!

      Alex schrieb:

      Ich persönlich finde es übrigens immer ganz inspirierend, in die Geschichte meiner Schiffe einzutauchen, also wo war das Schiff wann, wer hat es kommandiert etc.
      Die Seite ist echt der Hammer! Eine Fülle von Infos zu fast jedem Schiff!
      Interessant, Deine Anmerkung zu HMS! Vielen Dank!

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Peter_H schrieb:

      Shipyard hatte quasi drei Deck-Textur-phasen.
      Danke für deine ausführliche Antwort, das wollte ich immer schon mal wissen. So ganz bin ich nicht deiner Meinung: ich habe vor einiger Zeit mal das hervorragend gebaute Modell der (HMS?) Granado gesehen – tiefe Verbeugung vor der Modellbaukunst anderer Leute – und: sicher kann man mit Holzlasur den Pseudo-Fotorealismus etwas kaschieren? Nostalgie hin oder her: diese Deck-Texturen… nein. Ich versuche, Phase 1 mittels Photoshop in Phase 3 umzustricken. Und nicht nur das Deck. Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit (Seufzer). Und wenn es misslingt, lasse ich die Finger von der Schönen. VG Heinrich
    • Hallo Heinrich

      Wie gesagt, da teilen sich wohl die Meinungen und das schöne im Modellbau ist ja, dass jeder so kann, darf und soll, wie es ihm gefällt!
      Übrigens bei Fritz' GRANADO ist ja das Deck auch überarbeitet daumen1 , guckst Du hier.

      LG
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Hallo Peter,

      danke für die Gegenüberstellung. Mir gefällt Phase 3 am besten, da sie den für den Maßstab realistischten Eindruck hinterlässt.
      tschö1 Christian

      in der Werft: Papegojan Shipyard im Maßstab 1/72, Knarr nach Skuldelev I im Maßstab 1/72

      "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."
    • Hallo Freunde

      @AnobiumPunctatum: Mir auch, mit Abstand!
      Vielen Dank @Michael Mash!

      So, der Rumpf ist zu, die letzte Planke angebracht.
      Ich habe mir dafür sehr viel Zeit genommen und wirklich jedes einzelne Planken-Segment in allen Richtungen vorgerundet, bis es passte.
      Ich meine, der Aufwand lohnt sich absolut. Die Planken schmiegen sich dadurch auch immer problemlos aneinander udn das Verkleben ist dann nur noch Formsache. Die elegante Form dieses Rumpfes kommt recht gut zur Geltung, finde ich. Dennoch werde ich das UWS noch weiss nachmalen, da mich die schwarzen Plankenstösse stören. Aber ganz bestimmt werde ich nichts spachteln, damit würde ich das mit meinem Können in dieser Technik nur "verschlimmbessern".







      Das war's dann schon wieder. Viel Arbeit, wenig zu berichten happy1

      Wünsche allen einen guten Wochenstart und freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Ahoi Peter,

      exzellente Arbeit - also genau das, was wir von dir gewohnt sind. ja 2

      Bin ja grad zurück von einem tollen Wochenende in Stralsund. Um nochmal auf die Diskussion wegen dem Deck zurück zu kommen - schau mal hier, so sieht das auf der Gorch Fock I aus.


      Wie ich bereits weiter vorn schrieb:

      Bonden schrieb:

      Wir Modellbauer bauen speziell bei historischen Schiffen meistens viel zu gut.
      grins 3

      Viele Grüße,

      Bonden

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1 (Jetzt neu: Reisebericht vom Frühjahrssegeln 2018.)
    • Hallo Freunde

      Vielen Dank für die zahlreichen Beifälle! Ich freue mich sehr, dass Euch der Rumpf gefällt, das motiviert mich ungemein weiterhin mein bestes zu geben!

      @Bonden: Vielen Dank für dieses Foto. Du hast mich überzeugt, künftig werde ich wohl die Plankenstösse auf Deck wieder rillen...Hier ist es leider nicht mehr möglich und ich werde mit diesem Schönheitsfehler leben müssen rotwerd1

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Hallo Bonden

      Bonden schrieb:

      Guckst du hier - Lower Gun Deck der Victory.
      Ach so ein Mist, diese Unebenheiten auf dem unteren Kanonendeck auf den Planken habe ich auch vergessen nachzuahmen...,.

      Bonden schrieb:

      Ach menno, ich wollte dir jetzt alles andere als ein schlechtes Gewissen machen.
      Ha! habe ich das also überzeugend genug rüber gebracht, damit Du mir das abnimmst! hüpf1

      Den Rest lasse ich mal so stehen, bitte zu bedenken, ich habe erst den Rumpf gebaut....die Feinheiten kommen erst, dann gibt es genügend Meckerfutter! tanz 2

      tschö1
      Bis demnächst
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Herzlichen Dank hj!

      Hallo Freunde

      Damit der Rumpf nun auch aussieht wie ein Schiffs-Rumpf, war als nächstes der Steven zu bauen.
      Die einzelnen Teile werden auf 3mm verstärkt und mit Umleimern auf den sichtbaren Kanten versehen.
      Auch hier ist es wichtig, sich bei der Montage an die Reihenfolge der Teilenummern zu halten, der Konstrukteur hat sich etwas dabei überlegt.



      Als nächstes war da ein kleines Durcheinander bei der Nummerierung zu entwirren. Nächste anstehende Teile-Nr. wäre 53. Da findet man zum einen die beiden schwarzen Plankenstreifen (Scheuerleisten?) 53l und 53p, zum Anderen Teile der Frontzierde der Kapitänskajütte. (da haben die Teile die Nummern 53 - 53f, 54 und 58...(???)

      Aber die logische Fortsetzung sind wohl diese Plankensegmente. Wieder ziehe ich die Plankenstösse mit dem Ritzer nach und stelle sehr schniell auf diesen schwarzen leicht glänzenden Teilen fest, dass es hässliche Fingerabdrücke gib,t die sich nicht mehr entfernen lassen.
      Da hilft wohl nichts ausser übermalen. Nun, damit ist auch der Glanz weg, also zwei Fliegen mit einer Klappe.
      Beim anbringen dieser Teile zeigt sich aber noch etwas anderes. Da wo ein ganz klein Wenig Kleber (Uhu Kraft) auf die gelbe Farbe kommt (die Schwarzen Plankenstreifen überlappen die weissen Markierungen beidseitig), löst sich die gelbe Farbe leicht an und verfärbt sich.

      Ich werde den dringenden Verdacht nicht los, dass es sich hier nicht, wie von mir angenommen um einen Offset-Druck, sondern um einen Laserdruck handelt. Das würde auch den Glanz und das glegentliche Abblättern der Farbe an Kanten erklären.
      Ich habe daraufhin mal nachgesehen und nirgendw einen Hinweis auf die Druckart gefunden, also weder für Offset noch für Laser.
      Entsprechend habe ich meine anderen Shipyard-Bögen genauer unter die Lupe genommen. Mein Fazit: So wie ich als Laie das u erkennen versuche sind die A3-Bögen (in meinem Fall HMS Wolf und HMS Enterprize) Laser gedruckt und die A4-Bögen (alle älterne, und auch die Santa Leocadia) Offset, oder zumindest bessere Qualität ohne Glanz.
      Kann da jemand ev. mehr dazu sagen?
      Wie gesagt, ich bin nirgends auf Angaben gesotssen, die etwas anderes aussagen, daher ist das auch nicht als Kritik am Verlag zu verstehen. Ich habe lediglich ohne zu fragen Offset-Druck erwartet. Wenn ich mir allerdings die Preise der Bögen anschaue und vergleiche mit anderen in der Detaillierung vergleichbaren Modellen, dann könnte das doch ein Hinweis auf Laserdruck sein.

      Anyway, Das Modell macht dennoch bisher viel Spass und passt auch wunderbar. Nur stellt sich für mich hier die Frage, ob ich nun das ganze Modell noch anmalen muss, um weitere Fngerabdrücke zu kaschieren. Ein Grund warum ich mich für das Kartonmodell und nicht den Lasersatz entschieden habe war ja genau der, dass ich keinen Bock habe, das Modell komplett selber anzumalen....

      Mal sehen. Vorerst geht es mal mit klassischem Kartonmodellbau weiter,gepinselt wird nur wo notwendig happy 2





      So viel für heute!
      Freundlche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Servus Peter,

      mit Steven und Kiel sieht Rumpf schon sehr nach historischem Segelschiff aus.
      Vor allem gefällt mir, wie schön und sauber du den Rumpf gebaut hast, sieht spitze aus! (Nur am Bug hat sich ein winziger Splat eingeschlichen - da musst du noch kalfatern! frech 1 )
      Die kleinen Verfärbungen durch den Kleber fallen nicht einmal auf den Fotos stark auf. Ist ja schließlich ein Kriegsschiff und hat sicher die eine oder andere Schramme gehabt. Bonden hat mit seinen Bildern von der HMS Victory gezeigt, dass Modellbauer viel zu sauber bauen.
      Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob eine Umfärbeaktion auf Laserdruck das gewünschte Ergebnis bringt?

      Jedenfalls zeigst du uns erstklassigen Modellbau! beifall 1 klasse1
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Wunderbare Bilder, Peter. beim Betrachten kommt bei mir so langsam die lust zurück, auch mal wieder etwas Papier zu verbiegen, nachdem ich die letzten monate nur an meinem Traummodell gezeichnet habe.
      tschö1 Christian

      in der Werft: Papegojan Shipyard im Maßstab 1/72, Knarr nach Skuldelev I im Maßstab 1/72

      "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."
    • Hallo Andreas @Buddy
      Danke herzlichst!

      Buddy schrieb:

      Nur am Bug hat sich ein winziger Splat eingeschlichen - da musst du noch kalfatern!
      Werde sogleich den Schiffsjungen mit Teer losschicken um den Splat auszubessern (ist das eine Seemännische Bezeichnung die ich noch nicht kenne? happy1 happy1 happy1 )

      Was die Verfärbungen angeht, so sieht man auf diesen Fotos nichts, aber bei etwas näherer Betrachtung sieht es ziemlich hässlich aus.


      Hallo Fritz @petcarli
      Vielen Dank!

      petcarli schrieb:

      Da könnte man glatt neidfisch werden

      petcarli schrieb:

      Ich werde fast neidisch
      Jetzt musst Du aber aufhören, sonst glaube ich es Dir noch happy1


      Hallo Christian @AnobiumPunctatum
      Auch Dir herzlichen Dank!

      Das wäre eine grosse Ehre für mich, wenn ich Dich mit meinem Bericht wieder zum Karton verbiegen animieren könnte. Was das Trummodell angeht, so bin ich einerseits dort auch Zaungast und freue mich auf Dein weiteres Vorgehen, anderseits, Ein Traummodell soll auch siene Vorlausfzeit haben, so mach ich es. Die Wolf ist ja auch "nur" ein Sprungprett zu meinem Traummodell happy 2

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Hallo Freunde

      Als nächste Baugruppe stand nun die bereits erwähnte Front der Kapitänskajütte an. Diese kann aus dem Bogen oder auch aus dem Laser-Satz gebaut werden. ich entscheide mich insbesondere aufgrund der filigranen Kreuzsprossen in den Fenstern für die LC-Variante.



      Durch den Aufbau aus mehreren Schichten mit Friesen und Füllungen wirkt die Fronst sehr schön plastisch.



      Die Säulen-Atrappen würden aus dem Bogen gebaut mit den "Kragen" unter- und oberhalb des Kapitels, sowie oberhalb der Basis aufgedoppelt werden. Diese Dreimimmensionalität fehlt den LC-Teilen. Da ich diese aber als feine Streifen ausgeschnitten etwas zu statisch empfinde, baue ich sie mit einer dünnen Schicht Weissleim auf. Dadurch werden sie gerundet.





      Die Säulen, Fensterrahmen und Kreuzsprossen werden "vergoldet".



      Bevor ich das Bauteil anbringe wird der "Hinterraum" schwarz gefärbt und mit einer dünnen Folie die Fenster hinterklebt.



      Und so sieht das Bauteil an Ort und Stelle aus.

      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Nun folgt die Innenschanz. Diese wird auch auf 0,5mm verstärkt. Die Plankenstösse rille ich wieder nach.

      Eine kleine Korrektur ist hier im Bereich des Übergangs zur Back notwendig. Ich schreibe mir die Ungenauigkeit aber selber in die Schuhe.
      Die kleine Lücke wird mit feiner Acryl-Strukturpaste gefüllt und anschliessend mit passender Farbe übermalt.





      Wie Ihr ev. festgestellt habe, habe ich das UWS noch nicht übermalt. Ich bin da noch etwas unschlüssig. Einerseits gefällt es mir recht gut so, anderseits empfinde ich die aufgezeichneten Konstruktionslinien an den Steven etwas unnatürlich. Ich denke, diese kalfaterten Fugen wurden ja sicherlich bei jedem Überstreichen auch mit angemalt und waren so schwarz wohl kaum sichtbar.

      Ich schiebe die Entscheidung och etwas hinaus und befasse mich erstmal mit den Ornamenten auf der Aussenschanz. Ob ich sie analog der zuletzt gebauten Jacht mit Goldfarbe nachmalen soll oder nicht. Dazu werde ich mal ein bisschen rum versuchen.

      Euch allen einen schönen Restsonntag und bis demnächst.
      Wie (fast) immer zuletzt noch ein paar Ganzkörper-Aufnahmen.





      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • öööööööhm, Fritz, das ist ja lieb von Dir, dass Du an meinem Baubericht weiter machst, aber wohl nicht Deine Absicht... happy1

      Vielleicht könnte ein Mod. die Beiträge 76-78 löschen? vielen Dank!

      lg
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Servus Peter,

      ich dachte, du hast den Rumpf schon umgefärbt! happy1

      Die Front der Kapitänskajüte ist allerfeinste Arbeit! Sieht umwerfend aus! klasse1
      Die zarten Linien so schön darzustellen und hervorzuheben, wertet das ganze Modell auf.

      Das gilt auch für die Innenschanz, deren kleine Abweichung du super korrigiert hast.
      Herzliche Grüße / Best regards,
      Andreas

      Optimismus ist die Kunst, mit dem Wind zu segeln, den andere machen.
      Alessandro Manzoni (1785 – 1873)

      Buddys Kartonuniversum
    • Hallo Fritz

      "E''a'e humanum est" hätte der Ausguck bei den Piraten bei Asterix gesagt.
      Kein Problem, ist ja alles wieder "bereinigt"!

      Danke Ludwig!

      LG
      Peter

      P.S. Weiter geht es hier erst morgen, da die Übermittlung der Fotos vom einen auf den anderen Computer nicht funktioniert hat.... denk1 kratz1
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke