HMS Wolf, 1:96, Shipyard

    • Tja Hallo!

      Ich weiß ja nicht was nebenan für Argumente für ein Steuerrad vorliegen. Und kann diese so natürlich nicht einordnen.

      McCarthy gibt seine verwendeten Pläne an, und auf denen ist kein Steuerrad nachvollziehbar.
      Das Argument das wegen des Schnausegels auf dem Dach der Kapitänskajüte kein Rudergänger arbeiten könnte zieht für mich nicht.
      Wozu dann dort an den Schiffsseiten 6 Halterungen für Drehbassen anbringen´, deren Bedieung kann dort dann wegen des Segels eigentlich ja auch nicht stehen.Weitere Gründe dagegen hatte ich ja weiter oben genannt..

      Anbei die Planentwicklung anhand von Seitenrissen.
      Oben: der Planungszustand Cruiz(s)er & Speedwell
      Mitte: Cruiser detaillierter, und der interessanteste
      Unten: Cruiser undetailierter Plan als 3-Master.
      die-kartonmodellbauer.de/index…052a9ddda7e17fd7431bb03b5

      Festzuhalten ist, es ist kein Steuerrad zu sehen!
      Der Ruderkopf ist so eingezeichnet das eine lange Pinne vom Dach der Kajüte bedienbar ist.
      Eine Umlenkung zu einem evt. vor oder am vorderen Kajütenschott angebrachten Steuerrad ist möglich aber durch nichts bewiesen.
      Das Modell der Speedwell und der Originalplan der Fly, beide als Ketch getakelt und Schwesterschiffe zeigen eine lange Pinne und kein Steuerrad.
      Angesichts der Fehler die McCarthy´s Buch aufweist.hat seine Glaubwürdigkeit, trotz des schönen Modells, in meinen Augen gelitten.


      Grüße

      Joerg
    • hallo zusammen,

      Ich kan zu der pinnen diskusion zwar nur wenig stichaltiges beitragen möchte aber trotzdem ne Kleinigkeiten beisteuern.

      Peter meinte das mit freiliegender pinne und steuerseilen auf dem achterdeck wohl einige stolperfallen entstehen würden was gegen die steuerrad theorie spricht.

      Mir sind in der beziehung jedoch einige abstruse lösungen bekannt (bitte nicht nach genaue quellen fragen bin grade nicht in der nähe meiner bücher ich weiss nur das mondfeld tazu gehört).

      Die abenteuerlichste ist sicher die vielen auf amerikanischen walfänger verwendete. Da gabs ein auf der langen am achterdeck befindlichen pinne ein auf der pinne montiertes steuerrad das sich natürlich mit der pinne mit über das achterdeck bewegte. Also beim steuern neben dem hin und her wandernden rad mit wander. Das ganze natürlich mit freiliegenden steuerseilen. Unbequemer gehts kaum trotzdem wurds ofensichtlich gemacht.

      Ich denke das man auch mit der reinen pinen lösung die stolperfallen nicht ganz los würde.
      Bei einem schiff der grösse wird man ausser bei ruhigem wetter kaum ohne tajlien an der pinne ausgekommen sein. Das ruder ist ja nicht vorbalanciert, da kommen schon einiges an kräften zusamen besonders wen das schiff in nachlaufender see Giert.

      Ich persöhnlich halt bei allem was ich über kleine schiffe dieser periode weiss die pinnen variante für die wahrscheindlichsten.

      So damit hab ich auch meinen wenig hilfreichen senf tazu geheben.

      Lg toby


      There is a joy in madness only mad man know.
    • Hallo Leute,

      es ist schon spannend, welche Entwicklungen hier durchschritten werden. Ich glaub vor nem Jahr oder vielleicht auch weniger hat Peter noch sinngemäß gesagt "na mal sehen, vielleicht wage ich mich auch mal an ein Segelschiff..aber nur ganz rudimentär".
      Und jetzt sehen wir uns seit 2 Seiten einer ausgewachsenen Detaildiskussion gegenüber grins 2

      Ich finde das total super und man lernt auch viel. Es soll aber auf keinen Fall "angehende" Segelschiffbauer abhalten, sich auch mal an nem Segler zu versuchen - es muss ja nicht jeder gleich Strippen selber machen, Blöcke feilen und an der definitiv nachgewiesenen richtigen Stelle anbringen! Also bitte lasst euch nicht abschrecken!!

      ...und da fällt mir auf, dass wir ja noch gar nicht bei der Takelage sind...ohjeminee...

      Peter, ich würde es einfach alles so lassen, wie du es bisher gebaut hast!

      Grüße
      Ludwig
    • Hallo Freunde

      Bevor wir hier wieder zur Praxis übergehen noch ein paar abschliessende Worte zur gelaufenen Diskussion:
      Im sog. Götterforum wurde die Sache ja noch intensiver diskutiert als hier. Letztendlich schient es aber für beide Varianten keine abschliessende, 100% Beweise zu geben. Ein Vorgänger-Schiff der Wolf (bzw. der Cruiser) mit etwa derselben Grösse wurde offensichtlich mit Steuerrad gefahren. Pläne von Chapman zeigen zumindest diese Möglichkeit bei der Cruiserklasse der fünfziger.
      Letztendlich hat mich dann aber auch die bereits angesprochene Tatsache, dass ich für die Steuerrad-Version klare Angaben durch die BA habe und mir das Leckerli des Steuerstandes nicht entgehen lassen wollte, zu eben dieser Variante bewogen.

      Ich danke allen für die engagierte Diskussion, die höchst lehrreich und interessant war. Zudem hoffe ich, dass die Pinnen-Befürworter dennoch meinem BB treu bleiben happy 2

      @Gnost: Wie recht Du hast, hätte ich tatsächlich vor etwas mehr als einem Jahr auch nicht gedacht...

      Und nun weiter mit Praxis!
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

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      Meine versemmelten Werke
    • Das Steuerrad kann wieder optional aus dem LC-Satz gebaut werden, wobei nicht alle Teile, sondern einmal mehr wieder eine eher willkührliche Auswahl im Detailsatz enthalten sind.
      Die Handgriffe fertige aus 0,4mm Draht mit einem Tropfen Weissleim am Ende.







      Das fertige Bauteil färbe ich mit roter Acrylfarbe ein und stelle einmal mehr fest, dass mir die Malerei einfach nicht liegt....(Christian, ich habe Dich nicht vergessen wegen der BERBICE... happy 2 )



      Bevor ich das Element auf Deck klebe ist noch die Frage nach dem Steuerreep zu klären.
      Dieses wird, wie folgende Skizze aus der BA zeigt geführt.



      Meine Frage nun: Welche Stärke hatten diese Taue ungefähr?
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    • Die neue Pinne muss, bevor sie an Bord kommt mit Augbolzen, Taljen, Blöcken und Haken versehen werden.

      Ich baue mal eine erste Serie von 40 2mm-Enfach-Blöcken. Diese sind im Zusatz-Set enthalten. Die Blöcke werden jeweils zu zehnt am Stück aus drei Lagen verklebt. Die einzelnen Platinen werden vorher mit Acrylfarbe einfärben.
      Die verklebten 10er-Platinen werden über Nacht gepresst und erst am Folgetag geschnitten.
      Ich habe mit diesen Blöcken bie der Speedy gute Erfahrungen gemacht. 2mm-Blöcke sind sonst fast nicht zu bekommen. Die einzigen mir bekannten von guter Qualität gibts in der Ukraine bei Korabel.





      Für die Haken und Augbolzen habe ich mir die mittlerweile bekannte Ätzplatine von Dafi gegönnt.
      Diese werden entfettet und dann mit schwarzer Sprühfarbe eingefärbt.





      So viel für den Moment!
      Schönen Restsonntag
      Peter
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    • Vielen Dank für Eure Likes!

      Hallo Freunde

      Von einem Modellbaufreund aus dem benachbarten sog. Götterforum (warum eigentlich?) habe ich eine, wie er dazu schrieb "schnelle Skizze" bekommen, wie am ehesten die Führung des Steuerreeps gelegt war. Dabei gibt es eine kleine Abweichung zum Plan der BA, und zwar wird das Tau direkt von den Augbolzen an den Bordwänden wieder in die Mitte und nicht über eine weitere Umleitung der Bordwand entlang geführt.

      © Klaus Peter Thiele



      So habe ich dann die ganze Geschichte in Angriff genommen. Nach BA kommen hier 2mm Bläcke zum Einsatz. An einigen Stellen zeigt sich, dass die Dinger etwas overkill sind, bei der Führung auf dem Achterdeck in der Mitte muss ich sie ganz weg lassen, da gar nicht so viel Platz da ist. Ich ziehe die Taue durch die Augbolzen. ( @petcarli würde das Künstlerische Freiheit nennen daumen1 )





      Für dasTau verwende ich Takelgarn von Mantua der Stärke 0,25mm, für die Talje an der neuen Pinne 0,1mm
      Hier wird es ganz schön eng, eine Talje mit zwei 2mm Blöcken, einer davon jeweils mit Haken und pro Seite zwei Augbolzen sowie im hinteren Bereich eine Klampe zum Belegen der Taljje. Und nun belegt mal an dieser Stelle ein 0,1mm Garn an eine Klampe von gerade mal 1,5mm Länge kratz1 les 2 frech 5
      Gut, OK, irgendwie habe ich das dran gewurstelt, ging sogar noch recht gut, kann aber nicht einmal im Makro als das erkannt werden, was es sein sollte happy1



      Die Das Steuerreep wird also von der Taljje an der Pinne zum Block an der Bordwand und von da wieder in die Mitte geführt. Von diesem Augbolzen über eine Umlenkrolle auf da Hauptdeck und dann mittels zwei weiteren Blöcken an die Steuerrad-Trommel.Von da auf der anderen Seite wieder das ganze zurück....hat mich einige Stunden in Anspruch genommen, das ganze... happy 2



      So viel für heute!
      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Servus Peter,

      als Technik affiner Mensch gefällt mir Deine Lösung mit dem Steuerruder und dem umgelenkten Steuerreep sehr gut!
      Aber dass auf einem Kriegsschiff eine so große Stolperfalle aufgebaut wurde, ist schon sehr seltsam. Auf der anderen
      Seite wäre der Mann an der Pinne im Kampf sehr exponiert einem gegnerischen Scharfschützen ausgeliefert.

      Grüße
      Da Norbert
    • Servus Peter,

      das ist doch eine astreine Lösung für dieses Modell!

      Dieses winzige Achterdeck ist mehr als "Dach" für die Kapitänskajüte zu sehen, denn als ernsthaftes Deck.

      Sicher, das wurde schon auch genutzt, aber sicher kaum zum steuern, da die Pinne so kurz über das Deck geht. - Wenn sie eine nutzbare Höhe über dem Deck hätte, würde das ganze Heck wahrscheinlich irgendwie komisch aussehen.

      Deine jetzige Lösung ist viel eleganter! Und das Steuerrad macht da sogar richtig Sinn!

      Nur weiter so!

      LG.
      Herbert
    • Hallo Freunde

      Herzlichen Dank Ludwig, Fritz, Norbert, Tommi und Herbert!
      Ich werde das mit den Augbolzen so lassen, denn wenn ich jetzt mit solchen Spielereien anfange, dann artet das für mich definitiv soweit aus, dass es nur noch um Perfektionismus geht, und davon bin ich zu weit entfernt. Der Spass soll weiterhin im Mittelpunkt stehen.

      Als nächste Baugruppe war das Gangspill dran. Nebenan hat mich ein Kollege darauf aufmerksam gemacht, dass unter diesem normalerweise schwarz gestrichene Eichenplanken zur Verstärkung des Decks lagen. Da das doch ein recht markantes Detail ist, habe ich diese ergänzt.



      Das Gangspill selber habe ich aus dem LC-Satz gebaut und hatte damit keine Probleme. Es ist recht detailliert und entspricht ziemlich genau dem, was Mondfeld in seinem Buch zu zeitgenössischen britischen Gangspills zeigt.



      Und so sieht das Teil an Bord aus.



      Schönes Wochenende und freundliche Grüsse
      Pete
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    • Peter_H schrieb:

      Ich danke allen für die engagierte Diskussion, die höchst lehrreich und interessant war. Zudem hoffe ich, dass die Pinnen-Befürworter dennoch meinem BB treu bleiben
      Keine Sorge, natürlich lese ich weiter mit. Ich habe durch die Diskussion auch eine Menge neuer Details erfahren.
      Deine Umsetzung gefällt mir sehr gut.
      tschö1 Christian

      "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."
    • Hallo Peter,

      ich kann mich Christians letztem Beitrag nur anschliessen.

      Die abgeänderte "Strippenführung" zum Steuerrad gefällt mir. auch wenn ich ein Pinnenverfechter bleibe..
      Und mir, wenn schon Steuerrad, eine andere Lösung was die Position des Steuerades anbelangt logischer erschienen wäre.
      Aber ich möchte die Diskussion nicht wieder anheizen. Die Entscheidung ist gefallen, du bleibst näher an der Bauanleitung und das wird vollumfänglich akzeptiert.

      Grüße

      Joerg
    • Ahoi Peter,

      schöne Baufortschritte, die du hier zeigst. Und die spannende Diskussion um die Gestaltung von Ruder und/oder Pinne hat auch mir großen Spaß gemacht. Deine Entscheidung, es nun so und nicht anders zu machen, wie du es gemacht hast, finde ich klasse - und so lange @Automatix nicht endlich eine funktionierende Zeitmaschine baut und wir selber nachsehen können, wie es denn nun wirklich war bei diesem Schiff, ist deine Variante genauso richtig wie alle anderen hier diskutierten. zwinker2

      Scorpion1963 schrieb:

      Aber dass auf einem Kriegsschiff eine so große Stolperfalle aufgebaut wurde, ist schon sehr seltsam.
      Hach, das ist doch nur eine von vielen! grins 3 Da gab es jede Menge - aber schon nach wenigen Wochen sind diese auch dem begriffsstutzigsten Landlubber in Fleisch und Blut übergegangen - sozusagen Learnig by Hinfalling. grins 2 Da gab es zum Beispiel jede Menge Augbolzen im Deck, so u.a. für die Rückholtakel der Geschütze.

      @Peter_H Auch hier nochmal der freundliche Tipp, die aufgedruckten Augbolzen auf der Luke vor dem Gangspill durch echte zu ersetzen. Das wäre doch sonst ein Stilbruch. zwinker2

      Ach ja, du fragst nach dem Warum hinsichtlich des Begriffes "Götterforum". Das war ja ich, der diesen Titel verliehen hat, augenzwinkernd und wertschätzend zugleich. Ein Board, in dem sich die Cremè de la Cremè des deutschsprachigen historischen Schiffsmodellbaus tummelt, einschließlich des Autors eines DER Nachschlagewerke, Karl-Heinz Marquardt, darf durchaus mit einem solchen Beinamen geschmückt werden, finde ich. verlegen2

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1
    • Hallo Freunde

      Da sollte ich ja mal bisschen Post erledigen...
      Erstmal danke an SchnipSchnap, Sieghard, Alex, Didibuch, Pitje und Helmut_Z für die Likes!

      Vielen Dank Fritz und Dieter für Eure positiven Komentare!

      @AnobiumPunctatum: Vielen Dank! Ja, die Diskussion war sehr inspirierend! Manchmal denke ich, dass ich ja eigentlich nur ein Schiffchen bauen wollte, und schon bin ich wieder mittendrin, mich in Details zu verlieren...

      @Chapman: Auch Dir herzlichen Dank, auch für die engagierte und fundierte Diskussion! Meine Gründe habe ich ja schon geäussert und ich gebe zu, dass hier auch der ästhetische Aspekt eine recht grosse Rolle in der Entscheidungsfindung beigetragen hat.

      @Bonden: Eine Woche ohne Deine kritischen Kommentare, da fehlt einfach was, schön, dass Du wohlbehalten wieder zurück bist.
      Was die Augbolzen auf den Ladeluken angeht: Da Du schon der zweite bist, der das anspricht, werde ich wohl selber langsam unglücklich mit den aufgedruckten. Ich werde da mal was ausprobieren, in diesem MAssstab allerdings nicht ganz einfach. Aber ich habe im Geschäft ja feinstes Werkzeug happy 2

      So Leute, morgen gibt es ein paar neue Bilder. Warum es hier etwas schleppender voran geht, das hängt mit meinem Sohn zusammen und seinem Wunsch ein historisches Segelschiff aus Holz zu bauen. Lange haben wir uns umgeschaut, was es da passendes gibt.....woaaaaaah, da gibts einfach alles! Aber nichts, womit sich des Sohnes Fähigkeiten (er ist 11) und seine Vorstellungen vereinbaren lassen. Also haben wir uns entschieden, dass er sich ein Vorbild sucht, von dem es viele Fotos und Abbildungen gibt, wir dieses soweit vereinfachen, dass es in erster Linie von ihm in einigermassen überschaubarem zeitlichen Rahmen baubar ist. Diese Vereinfachung wird er in der Theorie übernehmen, aber die ersten Teile dann mal zu Papier bringen als Schablone, das ist noch meine Aufgabe...und diese braucht Zeit für einen klassischen Baukasten-Modellbauer wie mich, der am Computer auch nicht der hellste ist....

      Sollte es was werden, werde ich im entsprechenden Bereich sicherlich ein wenig darüber berichten!

      Euch allen einen schönen Abend und bis demnächst!
      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Vielen Dank Fritz! Mal schauen was draus wird freu1

      Hallo Freunde

      Zunächst habe ich nach Bauplan das Deck mit Augbolzen verunstaltet. Sicherlich kommt noch der eine oder andere dazu, aber alle, die jetzt bereits angebracht werden verursachen beim späteren Montieren, wenn das gesamte Deck vollgestopft ist, keine Schäden mehr.

      Dann waren die Wasserpumpen dran. Der Zusammenbau aus den LC-Teilen bereitet auch hier keine weiteren Schwierigkeiten.
      Den Pumpenkolben, der aus dem Karton filligran gelastert ist, sieht etwas statisch aus. Ich ersetze ihn durch einen 0,4mm Draht.

      An Bord sind sie etwas von dem Kleinvieh, das Mist macht. Kleines Detail, mit denen sich das Deck langsam füllt happy 2





      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

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    • Moin Peter,

      diese filigran gebauten Pumpen sind stets ein Hingucker an Bord historischer Kriegsschiffe.
      Ich habe allerdings die trübe Erfahrung gemacht, dass im weiteren Verlaufe des Baues die Pumpenschwengel quasi danach schreien, abgerissen oder angedötsch zu werden. Böse1
      Bei HMS ALERT habe ich sie mehrfach erneuern müssen, bis ich mich endlich entschloss, die ganzen Pumpen wieder abzunehmen und erst ganz zum Schluss wieder draufzubauen.
      Ich drück die Daumen, dass es bei Dir anders läuft. augenbraue1
      Augbolzen sind an Bord solcher Schiffe in rauhen Mengen verbaut worden. Soweit deren Positionen schon erkenn- oder ermittelbar sind, würde ich die allesamt schon anbringen, denn jetzt ist alles noch gut erreichbar. Inclusive aller Augbolzen an den Innenseiten des Schanzkleides für die Kanonentakel.

      lg.
      Tommi
      ....und ab dafür! rollen1
      Vergammelte Werke
    • Hallo Peter,

      da kann ich mich aus eigener Erfahrung nur anschließen...deswegen habe ich bei der San Salvador die Pumpen und Kleinstteile auch erst ganz zum Schluss aufs Deck gestellt.
      Was die Augbolzen und Blöcke angeht, die an Deck/Marsen/sonstwo anzubringen sind, kann ich auch nur empfehlen, soviele wie möglich vorher auszuforschen und anzubringen, denn die später zu setzen ist immer eine riesige Fummelei. Außerdem macht das Strippenziehen deutlich mehr Spaß, wenn schon alles da ist und man nurnoch "fädeln" muss zwinker2

      Sehr schöne Übersichten!
      Viele Grüße
      Ludwig
    • Vielen Dank Euch allen, inkl. den treuen Likern!
      @HEROS: Das wäre oftmals schon besser. Da hätte man auch bisschen mehr Platz auf Deck happy1
      @Klueni und @Gnost: Augbolzen habe ich mal nach BA angebracht, sind recht wenige. Werde mal den Takelplan durchschauen, ob sich da noch was ableiten lässt.

      Hallo Freunde, insbesondere @Bonden

      Ich habe mich der Augbolzen auf den Lukendeckeln erbarmt. Dazu habe ich erst die Teckeltextur am Computer so geändert, dass die aufgedruckten Augbolzen weg sind und dann das ganze auf 80g-Papier ausgedruckt. Damit habe ich dann die bestehenden Lukendeckel überklebt.
      Die Augbolzen und Ringe habe ich aus 0,4mm Draht gefertigt, die Lukendeckel entsprechend gebohrt und die Bolzen eingeklebt.

      Ich bin einverstanden mit Eurem Einwand, aber urteilt selbst!

      vorher nachher



      Freundliche Grüsse
      Peter
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    • Neu

      Danke Bonden, ich denke, das passt schon. 3D sieht halt etwas massiver aus... happy 2

      Danke auch für die diversen Likes!

      Hallo Freunde

      Weiter geht es mit der Bestückung des Decks.
      Als erstes sind die....hmmmm, wie heissen wohl die Dinger? Ich habe mir einen Wolf gesucht und nirgends eine Bezeichnung gefunden...
      naja, also einfach diese Stützen, auf die ein Beiboot, die Riemen und die Ersatzrahen gelegt werden, dran. Sie werden aus zwei LC-Teilen zusammengeklebt, bemalt und angebracht, keine Hexerei.



      Dann folgen die Grossmast-Betinge. Die verbindende Geduld wird jeweils mit 9 Belegnägeln versehen. Diese fertige ich aus 0,6mm Stahldraht, die Kopfüber mit jeweils einem Tropfen Weissleim versehen werden, Nach dem Trocknen eingefärbt sehen die doch einigermassen nach dem aus was sie sein sollten. (ausser im Makro traurig1 )
      In den Betingen selber werden am Fuss jeweils zwei Scheiben eingearbeitet indem die Stützen aus insgesamt 5 Schichten zusammengeklebt werden.



      Zum Schluss werden die fertig eingefärbten Teile vor und hinter dem Mastloch auf das Deck geklebt.



      Und so sieht das in der Totalen aus.




      So, nun wird hier eine kleine Baupause eintreten, da wir am Samstag für 10 Tage in den jährlichen Familienurlaub fahren und davor wohl nicht mehr viel sehenswertes gebastelt wird. Dieses Jahr wird der Urlaub wieder mal ein wenig maritim freu1 freu1 freu1

      Bleibt schön brav, bastelt fleissig weiter, ich werde Euch schon im Auge behalten happy 2

      Freundliche Grüsse
      Peter
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