HMS Granado – Mörser Ketsch von Shipyard Kartonmodell in 1:96

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    • HMS Granado – Mörser Ketsch von Shipyard Kartonmodell in 1:96

      Hallo Freunde von Historischen Schiffsmodelle,

      nachdem ich nun nach 23 Monaten Bauzeit (was ist dass für eine Dauer im Vergleich zu Bondens Bau der Mercury) das Kartonmodell der San Felipe von Oriel fertig gestellt habe, wird es nun Zeit mich mit meinem nächsten Modell auseinander zu setzen. Zunächst wurde mir dann doch recht schnell klar, dass das Modell doch wieder Segel haben sollte. Schwierig wurde nur die Auswahl, da ich noch einige Bögen von Shipyard und zwei andere Bögen bei mir liegen habe. Zum Schluss blieben noch zwei Modelle übrig. Erst hatte ich vor die Papegojan in Angriff zu nehmen, doch dann kam ich zu dem Schluss, dass ich doch erst einmal, den Bogen, der nur noch von einem Freund oder in der Bucht zu erwerbe war und den ich erst kürzlich in Verbindung mit einem gedrehten Mastensatz (so etwas gab es früher bei Shipyard) auf der Intermodellbau in meine Hände bekam, mich wohl doch mehr reizen würde, da er viele eigene Entscheidungen erfordert. Nun will ich Euch erst mal das Deckblatt des Bogens zeigen.



      Da der Bogenn schon relativ alt ist, darf man von der Graphik nicht all zu viel erwarten. Gegenüber meiner Schebecke ist er allerdings schon deutlich besser. So ist der Karton nicht mehr so dick und steif. Was mir allerdings nicht so gut gefällt, ist die Holzdarstellung. Irgendwie ist die Darstellung von Holzmaserung in Form von schwarzen Krickeln nicht mehr zeitgemäß. Besonders ausgeprägt ist die bei den gelb gefärbten Decksteilen. Hier werde ich mit etwas einfallen lassen. Im Braun der Bordwände und im Rot der Innenwände ist es nicht so dominat und so kann ich damit leben. Die beiden Bilder des Baubogens zeieng dies ein wenig. Die Decksteile finden sich auf dem 2. Bogen.



      Als nächstes noch die Bauzeichnungen





      Gruß
      Fritz
    • Ein wenig aus der Geschichte:

      HMS Granado war eine Mörser Ketsch der Royal Navy, die als eine von 10 Schiffe im Jahr 1695 in Auftrag gegeben wurde , um Landangriffe gegen kontinentale Häfen zu unterstützen. Sie war im neun Jahre Krieg als Teil der Flotte, die von den Admirälen Berkley und Rooke kommandiert wurden, aktiv. Später war sie beauftragt zu Kreuzeraufgaben in den mediterralen Gewässern.
      1711 begleitet sie ihr Schwesterschiff Basilisk auf der britischen Expedition entlang des amerikanischen Lorenz Stromes.

      Mehr habe ich nicht finden können.

      Gruß
      Fritz
    • hallo fritz,

      Bist du sicher das du bei deinem geschichtlichen abriss die richtige granado erwischt hast?

      Das deckblat deines bogens erinnert mich doch sehr an diese granado



      Da ich mich haupsächlich mit der RN ab dem siebenjährigen krieg beschäftige und erst ab den revolutionskriegen wirklich zu hundert prozent sattelfest bin kann ichs natürlich nicht schwören.

      Aber die pläne und bilder in meinem buch ähneln deiner granado doch sehr.

      Lg

      Toby


      There is a joy in madness only mad man know.
    • Ps.: hab gerade nochmal einen genauen blick auf dein foto vom titelbild gesehen das am namensschild auch 1742 steht.

      Handelt sich also um das selbe schiff wie im buch.

      Wen du details brauchst kann ich gern mit den plänen aus meinem band aushelfen.

      Ein geschichtlicher abriss währ auch drin


      Lg

      Toby


      There is a joy in madness only mad man know.
    • Hallo Fritz

      Na also! Da freue ich mich doch wie ein Schneekönig auf dieses Modell von Dir! Wie Du ja weisst, liegt der Bogen bei mir auch seit kurzem auf dem Stapel und ich freue mich sehr, dass Du dieses wunderschöne und spannende Modell baust. Insbesondere gefallen mir die Mörser auf diesem Schiff gut, mal was anderes! Diese Geschosse von bis zu 200 Pfund konnten ja bis 4km weit gefeuert werden. Unglaublich für diese Zeit.

      Was die Geschichte angeht, so muss ich aber Toby recht geben. Das Vorbild von Shipyard wurde 1742 gebaut. (Steht sogar unten rechts auf dem Cover des Bogens)
      Hier gibt es ein paar Informationen zum Schiff, Ein von mir sehr geschätzter Kollege aus dem Nachbarforum hat das Modell ja bereits gebaut.

      Nun wünsche ich Dir ganz viel Spass mit der Granado, dass ich auf dem Logenplatz sitze, ist selbstverständlich, ich verspreche auch, dass ich leise Popcorn esse happy1

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

      Aus Leidenschaft: pierresuisse.ch
      Beruf und Hobby vereint: kamoga.ch
      Aus Freude: mein-modellbau.jimdo.com

      Meine versemmelten Werke
    • Da ich wohl falsch gelegen habe mit meiner Beschreibung, sende ich Euch hier die richtige, obwohl das oben genannte Schiff wohl die gleichen Aufgaben hatte. Mir war die Jahreszahl auf dem Bogen wohl auch aufgefallen, doch ich habe es für einen Shipyardfehler gehalten!

      Gruß
      Fritz

      Die HMS GRANADO gehört der englischen Klasse eines Mörserschiffes an, einer Mörser-Ketsch aus dem 18. Jh., die als erste hoch spezialisierte Schiffe galten. Sie waren mit einem oder zwei riesigen Mörsern ausgerüstet und dienten bei Landungsoperationen, hauptsächlich, um Küstenwehranlagen zu zerstören. Die Mörser-Ketsch schossen mit Geschossen mit einem Gewischt von bis zu 100 kg auf eine Entfernung von bis zu 4000 m. Die HMS GRANADO lief im Jahre 1742 vom Stapel und diente einige Jahre lang als eine mit knapp 20 Kanonen ausgerüstete Sloop und verrichtete Patrouillendienste an der Westküste Englands. Im Jahre 1756 wurde sie mit einem Befehl der britischen Admiralität zu einer Mörser-Ketsch umgerüstet. Die HMS GRANADO nahm an der Eroberung von Guadeloupe 1759, Martinique 1762, sowie der Invasion auf Havanna 1762 teil. Im Jahre 1763 wurde sie verkauft und beendete ihren Dienst mit dem Ende des Siebenjährigen Krieges…
    • @ Tommi: ich werde mir sicher wieder etwas Neues ausdenken, dass ich einmal probieren möchte.

      @ Freto: sicher kann ich einiger Details aus dem Buch gebrauchen, so z.B. wäre der Takelplan sehr gut.

      @ hj: schön Dich dabei zu haben!

      @ Peter: Du hattest es sicher schon geahnt. Nun ich freue mich schon auf Deine Begleitung. Der Auszug, auf den Du mich aufmerksam gemacht hast, ist von Rene Fabisch, der sehr schöne Modelle baut. Mit dessen Baubericht wird die Sache sicher leichter. Übrigens ich habe das Knacken des Popkorns schon gemerkt.

      @ Kurt: das will ich doch hoffen.

      Gruß
      Fritz
    • So Freunde,

      es geht weiter. Nun wurden die ersten Baumaßnahmen durchgeführt. Bei diesem älteren Bogen gibt es meines Wissens nach kein Spantensatz. Also muss ich mir die Teile zum größten Teil mit 2 mm Finnpappe und einem kleinen Teil mit 1 mm Graukarton verdicken. Dann geht die „Quälerei mit dem Ausschden mit dem Bastelmesser los. Es hat ganz schön Zeit beansprucht.



      Gruß
      Fritz
    • Hach, hätte ich doch nur mehr Zeit, dann könnte ich auch endlich loslegen.
      Mein Respekt mit dem Ausschneiden der 2mm-Teile, da bekomme ich immer den Wolf in den Fingern...

      (ich werde mich bemühen mit dem Popcorn)

      Viel Spass mit der 3-dimmensionalisierung der Spanten!

      LG
      Peter
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      Meine versemmelten Werke
    • Da drängel ich mich doch mal direkt in die erste Reihe. Der Bogen fehlt mir leider in meiner Sammlung. Ein schönes STück Birne zum Knabbern habe ich mir auch schon bereit gelegt.
      tschö1 Christian

      "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."
    • AnobiumPunctatum schrieb:

      Da drängel ich mich doch mal direkt in die erste Reihe.
      Hehehe,

      vordrängeln gilt nicht. Es ist Platz genug für alle - aber bitte schön der Reihe nach. Ich möchte auch noch was sehen box 1 .
      Also schön hinten anstellen haue 2 muhaha1 .

      Na gut, ich mach 'n bischen Platz welcome1 . Hab vergessen, dass die Kleinen ja immer ganz nach vorne kommen verlegen2 .
      Aber bitte nichts wegschauen prost2 .

      h rollen1 j
    • @ Ralf: ASchön dass Du wieder dabei bist!

      @ Peter: Ich bekomme auch Schwielen an den Händen. Glücklicherweise sind sie nach 2 Tagen wieder weg!

      @ Christian: so sieht man sich immer wieder!

      @ Stephan: Du bist immer schon als Zuschauer eingebongt! Es ist immer schön von Dir zu hören!

      @ SchnippSchnapp: Ich glaub ich muss Security einstellen, wenn Ihr drängelt!

      @ Holthausener: O.K. Gefällt mir!

      Gruß
      Fritz
    • petcarli schrieb:

      Da der Bogenn schon relativ alt ist, darf man von der Graphik nicht all zu viel erwarten. Gegenüber meiner Schebecke ist er allerdings schon deutlich besser. So ist der Karton nicht mehr so dick und steif. Was mir allerdings nicht so gut gefällt, ist die Holzdarstellung. Irgendwie ist die Darstellung von Holzmaserung in Form von schwarzen Krickeln nicht mehr zeitgemäß. Besonders ausgeprägt ist die bei den gelb gefärbten Decksteilen. Hier werde ich mit etwas einfallen lassen.
      Genau, lass dir da bloß was einfallen! grins 2 Und damit melde ich mich dann auch mal in deiner Werft zum pflichtgemäßen Meckern. Ich weiß doch, dass dir sonst was fehlen würde. happy1

      Das gefällt mir - du bist einer, der nicht nur darüber schreibt, welche alten Bögen er so in seiner Sammlung hat, sondern der sie dann auch konsequent kaputt macht. Also baut. daumen1 Der Anfang sieht wieder vielversprechend aus! Ich hoffe, du bist nicht irgendwann gelangweilt, weil das Schiffchen ja nur ein Deck hat - bist ja jetzt an dickere Ladys gewöhnt... frech 1
      Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß und auch Erfolg! ja 2

      Viele Grüße,

      Bonden

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1
    • @ Alex: Vielen Dank für die Einstellung des Planes! Das Buch Anatomy Of the Ship habe ich auch schon mal gegugelt, doch ohne Ansehen, wage ich bisher nicht mir das anzuschaffen bei dem Preis.

      @ Bonden: Ganz so, wie Du es beschreibst, liegt die Sache bei mir nicht. Ich fand das Modell ganz intteressant und habe es auf der Intermodellbau von Willi Hoster erworben.

      Bonden schrieb:

      Und damit melde ich mich dann auch mal in deiner Werft zum pflichtgemäßen Meckern
      Das würde mir wirklich fehlen. Doch auch Dreine Scherze! Wie ich mit solch kleinem Schiff klar komme, muss ich nun auch erst wieder erlernen, aber ich werde es schon schaffen! Dake für Deine Wünsche!

      Gruß
      Fritz
    • Hallo Ihr Lieben.,

      wer mich kennt, der weiß, dass ich in jedem neuen Baubericht etwas Neues versuche, um zu erproben, ob ich noch etwas besser machen kann. So bin ich beim Baubeginn der „Papegojan“ von Anobium Punctatum darauf gestoßen, dass man das fertige Spantengerüst auch noch mit Balsaholz auskleiden kann und auf diese Weise eine solide Basis erhält um einen Rumpf ohne große Sprünge in der Bordwand zu schaffen. Also musste ich das versuchen. Also ging ich daran, die Zwischenräume zwischen den Spanten mit grob zugeschnittenen Balsaholzteilen zu füllen. Dann wurde das Ganze zugeschliffen mit dem Erfolg, dass das Stracken der Spanten auf diese Weise gleichzeitig mit erfolgte und zwar sogar perfekt in der richtigen Stärke. Da beim diesem ersten Versuch doch kleine Lücken und Unebenheiten entstanden wurden diese durch Spachtel ausgeglichen gefolgt von nochmaligem Nachschleifen. Im Decksbereich wurden die Mulden für die Stellungen der Mörser und die Halterungen der Masten ausgespart. Doch nu seht Euch die Ergebnisse an.






      Ob ich noch einen feinen Nachschliff noch leisten muss, wird erst das Anpassen der ersten Shipyardschicht zeigen und ob ich weiterhin diese aufwendige Arbeit verwende, wird der Weiterbau ergeben.

      Gruß
      Fritz
    • Das mit dem Balsa ist auch deshalb eine gute Idee, weil du dann einen festeren Untergrund hast, wenn du später die Rüstbretter und Rüsteisen anbringst. Die müssen ja erfahrungsgemäß einiges an Zugkräften aushalten, und das geht viel besser, wenn hinterm dünnen Karton noch ein wenig mehr an Werkstoff ist - auch wenn es sich "nur" um das weiche Balsa handelt. Gefällt mir! ja 2

      Im Bau: HMS Mercury
      Für eure Schnippel- und Klebepausen: www.karton-im-wind.de welcome1
    • Sieht gut aus, Fritz.
      Freut mich, dass Du meine Methode einmal ausprobiert hast. Bei meinem nächsten Modell werde ich allerdings Abachi anstelle von Balsaholz verwenden. Dieses ist mir zu weich. Auch glaube ich, dass die Befestigung der Rüstbretter und -eisen mit Abachi weniger problematisch ist.
      tschö1 Christian

      "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."
    • hallo fritz,

      Das anatomy of the ship für die granado befindet sich ja, wie bereits erwähnt, in meinem besitz.

      die vergriffenem bände werden ja oft zu preissen weit jenseits der 100 euro gehandelt was sie meiner meinung nach nicht wert sind. Ich hatte damals das glück den band günstig zu bekommen und hab gleich zugeschlagen auchwen das schiff nicht unbedingt in mein beuteschema fählt.

      Solltest du also den band nirgends zu einem vernünftigen preis bekommen helf ich dir gern mit den plänen aus dem buch aus. Scanen oder abfotograpiere und per pn schicken ist ja kein grosser aufwand.

      Lg

      Toby


      There is a joy in madness only mad man know.
    • @ SchnippSchnapp: Finde ich auch!

      @ Guido und Bonden: bin begeistert, dass Euch meio Versuch gefällt! Er hat auch einiges an Zeit benötigt! Tja die Rüstbretter profitieren auch vo dieser Maßnahme.

      @ Christain: hat Spass gemacht, es auszuprobieren. Du hattest ja schon geschrieben, dass Du das nächste Mal Abachi Holz nehmen würdest. Doch wo be kommt man so was?

      @ Freto: bisher habe ich diese Bücher nur recht teuer gefunden. So würde ich gerne die Pläne doch mal sehen. Vielen Dank für Dein Angebot!

      Viele Grüße
      Fritz
    • Hallo Freunde,

      wie ich an Eurem feedback sehe, habe ich wohl mit der Verfüllung nichts falsch gemacht. Nun ist als nächstes das Deck an der Reihe. Ich zeige Euch die 3 Teile, die akls nächstes anzubringen sin zunächst einmal im Original des Bogens.



      Da mir diese Deck nicht gefiel, musste hier etwas geschehen. So ging ich als erstes ins Suchen im großen Internet. Sehr schnell fand ich eine Textur mit einer Bretterstruktur. Da mir aber die Stöße an den Brettern fehlten sowie auch die Nägel, mit denen diese festgemacht waren, fiel mir ein, dass ich bei Helmut_Z in einem Baubericht gesehen hatte, dass er bei der Cleopatra das Deck neu gestalten hatte. Ich schrieb diesen an und er war so freundlich mir die Textur zukommen zu lassen. Dann ging es an eine Fotobearbeitungssoftware, um die Grenzen der Decks und einige Kleinigkeiten von diesen festzulegen. Dieses nahm zwar viel Zeit in Anspruch, doch dann waren die Teile, die diese Färbung hatten alle mit einer neuen Textur versehen. Dann wurden die drei Decks auf 1 mm verstärkt, ausgeschnitten und die Plankenstöße mit Hilfe einer Rillnadel etwas hervorgehoben. Das Ergebnis seht Ihr im nächste Bild.



      Ich muss sagen, so gefällt es mir besser. Ursprünglich hatte ich auf der Inteermodellbau in Dortmund in der Planung, das Deck wieder mit Furnierholzleisten zu tapezieren, so wie ich es mit dem Vorgängermodell an der Bordwand gemacht hatte. Doch ich muss sagen, dass es mir besser gefällt.

      Viele Grüße
      Fritz
    • Abachi Holz habe ich mir über ebay bestellt. Massivholzwerkstatt Horschig. Bei ihm kaufe ich eigentlich fast alles Holz für meine Schiffchen aus der Rohware von Papier.
      Das umgezeichnete Deck sieht prima aus.
      tschö1 Christian

      "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."
    • Inzwischen bin ich an der typischen Bauweise von Shipyard angelangt. Bei den Bögen in 1:96 besteht die Bordwand in der Regel aus 2 Schichten. Bei der ersten Schicht handelt es sich um Elemente, die zwischen den Spanten quer zur Schiffsachse beplankt werden. Hier wird sich bei meiner Grundkonzeption zeigen, ob meine Balsaholzfüllungen nach dem Schleifen korrekt waren. Es fiel mir ein Stein von Herzen, da die Segmente perfekt passten. Doch seht selbst.


      Gruß
      Fritz
    • Hallo Fritz

      Hmmm, und ich dachte, Du machst die Sache mit den Balsaklötzen um eben diese Erstbeplankung zu ersetzten. Mit dem Balsa kannst Du ja die Rumpfform perfekt schleifen und wenn Du nun wieder mit Papier senkrecht drüber gehst, dann hast Du doch wieder genau diese Knicke bei den Spanten, die durch das Balsa ausgeglichen wurden? denk1 kratz1

      Wie auch immer Du vorgehst, ich bleibe sehr interessiert dran und lerne mit jedem Beitrag dazu.

      Freundliche Grüsse
      Peter
      Das Leben ist ein Geben und Nehmen - Mal übernimmt man sich. Mal übergibt man sich.

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      Meine versemmelten Werke
    • Hallo Peter,

      nein die Balsaholzfüllung diente nur dazu einnem schönen Grund zu bekommen und natürlich als Nebeneffekt als Grundlage für die Verankerung der Rüsten. Diese Füllung diente mir als Test, ob es Sinn macht, auch bei einem Kartonsegelboot den Rumpf im Untergrund noch stabiler zu bekommen. Außerdem wurde das Balsaholz bis zu den Spanten abgeschliffen. Der Fehler, den ich dabei gemacht habe ist, dass ich die Spantenkanten nicht schwarz gemalt hatte, un eine bessere Zielsetzung der Schleifung zu erhalten, doch es ging auch so, war aber etwas kritischer. Damit hatte ich aber die gleiche Grundlage wie beim Spantengerüst. Also war für mich folgerichtig, dass die erste Schicht auch abgebracht werden musste. Knicke waren so eigentlich, wenn ich keinen Fehler gemacht hatte, also nicht zu erwarten.

      Gruß
      Fritz
    • Hallo Freunde,

      tja, nun muss auch noch das obere Teil der ersten Bordschicht folgen. Dieses Teil machte den Teil der zuvor erstellt wurde u.A. notwendig, da der vordere und hintere Anteil des Spantengerüstes nicht mit Balsaholz ausgekleidet war. Als erstes wurden die Teile ausgeschnitten.






      Da man an dieser Stelle scheinst auf die Anpassung des inneren Schanzkleides achten muss, wurde diese ausgeschnitten.





      und auf den äußeren Teilen angebracht.





      Alles was danach folgte war mindestens 4 Std. Arbeit, nach denen ich feststellte, dass ich irgendwie die gezeichnete Bauanleitung falsch interpretiert und die Teile völlig verkehrt befestigt hatte. Also diesen Schritt wieder völlig lösen. Glücklicherweise hatte ich keine Fotos gemacht, sodass ich Euch das Desaster nicht per Bildern demonstrieren kann und damit etwaige Nachbauer von dem Irrsinn, den ich da gebaut hatte, abzuhalten.



      Gruß

      Fritz